Tampa Bay Lightning
| Tampa Bay Lightning | |
| Gründung | 16. Dezember 1991 |
| Geschichte | Tampa Bay Lightning seit 1992 |
| Stadion | Tampa Bay Times Forum |
| Standort | Tampa, Florida |
| Teamfarben | Blau, Weiß, Schwarz |
| Liga | National Hockey League |
| Conference | Eastern Conference |
| Division | Southeast Division |
| Cheftrainer | |
| Mannschaftskapitän | |
| General Manager | |
| Besitzer | |
| Kooperationen | Syracuse Crunch (AHL) Florida Everblades (ECHL) |
| Stanley Cups | 2003/04 |
| Conferencetitel | 2003/04 |
| Divisiontitel | 2002/03, 2003/04 |
Die Tampa Bay Lightning (IPA: [ˈtæmpə beɪ ˈlaɪt.nɪŋ]) sind ein US-amerikanisches Eishockeyfranchise der National Hockey League aus Tampa im Bundesstaat Florida. Es wurde am 16. Dezember 1991 gegründet und nahm zum Beginn der Saison 1992/93 den Spielbetrieb auf. Die Teamfarben sind Blau, Weiß und Schwarz.
Die Lightning tragen ihre Heimspiele im Tampa Bay Times Forum aus und sind – nach den Florida Panthers – das am südlichsten beheimatete Franchise der Liga. Nachdem das Team in den 1990er Jahren sich nur einmal für die Playoffs qualifizieren konnte, schafften sie zu Beginn des neuen Jahrtausends den Anschluss an die Ligaspitze. Am Ende der Saison 2003/04 gewannen sie als erstes Team, das aus der NHL-Expansion der 1990er Jahre hervorgegangen war, den Stanley Cup.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte [Bearbeiten]
Gründung der Franchise [Bearbeiten]
1992 beschloss die NHL zwei zusätzliche Teams in die Liga aufzunehmen: die Ottawa Senators und die Tampa Bay Lightning aus Florida. Angeführt von der NHL-Legende Phil Esposito betrieb Tampa Bay intensives Lobbying um den Platz für ein Expansion Team und bekam schließlich den Zuschlag. Phil Esposito wurde zum Präsidenten des Franchise gekürt und Terry Crisp, der ein paar Jahre zuvor den Stanley Cup mit den Calgary Flames gewonnen hatte, wurde als Trainer eingestellt. Am 7. Oktober 1992 bestritten die Bolts ihr erstes NHL-Spiel und gewannen gegen die Chicago Blackhawks mit 7:3. Chris Kontos erzielte vier Tore in diesem Spiel. Dies ist ein Rekord für erzielte Tore pro Spiel, den bis heute kein Tampa-Spieler brechen konnte. Doch das Team schloss die Saison mit 23 Siegen bei 54 Niederlagen als Letzter seiner Division ab.
Für die nächste Saison zogen die Lightning aus der kleinen Expo Hall in den größeren Thunderdome nach St. Petersburg um, welches sich zuvor ebenfalls als Konkurrent zu Tampa um das Franchise bemüht hatte. Im ersten Spiel im neuen Stadion gegen die Florida Panthers wurde ein Zuschauerrekord von 27.227 Zuschauern erzielt. Tampa Bay wurde mit einer 30-43-11 Bilanz wieder Letzter in der Atlantic Division. In der Saison 1994/95 wurden wegen eines Lockouts nur 48 Spiele in der NHL ausgetragen und Tampa schloss die Saison als sechster der Atlantic Division ab.
Erster Aufschwung, sportliche und finanzielle Probleme [Bearbeiten]
Das Team, angeführt von Brian Bradley, Alexander Seliwanow und Roman Hamrlík, den Tampa 1992 als ersten Pick im Draft verpflichtete, zog in der Saison 1995/96 erstmals in der Vereinsgeschichte in die Playoffs ein. Die Erstrunden-Serie gegen die Philadelphia Flyers ging verloren, aber die Bolts stellten mit 28.183 Zuschauern im Thunderdome einen neuen NHL-Hallen-Zuschauerrekord auf. Dieser Rekord wurde 2003 beim NHL Heritage Classic in Edmonton gebrochen.
In den nächsten Jahre tauchte das Team aufgrund seiner Besitzer, den Kokusai Green, ein Konsortium von japanischen Managern, immer wieder in den Medien auf. Zu Denken gab, dass der Kopf dieses Konsortiums, Takashi Okubo, sich bis 1998 nicht in Tampa zeigte und auch kein Interesse an Eishockey zu haben schien. Auch gab es Gerüchte, dass das Team zur Geldwäsche von der japanischen Yakuza genutzt wurde.
In der Saison 1996/97 zog das Team in ein richtiges Eishockey-Stadion: Der Ice Palace in Tampa wurde eröffnet. Allerdings verließen viele Stars das Team als Free Agents, Goalie Daren Puppa verletzte sich schwer an der Leiste und das Management schaffte er nicht gleichwertigen Ersatz für diese Teamstützen zu finden. Von 1997/98 bis 1999/00 folgten drei Spielzeiten mit jeweils über 50 verlorenen Spielen pro Saison. Damit wurde Tampa das erste Team der NHL-Geschichte, das in drei aufeinander folgenden Jahren mehr als 50 Spiele verlor. Im NHL Entry Draft 1998 wählten die Bolts das Talent Vincent Lecavalier an erster Stelle und Brad Richards an 65. Stelle der dritten Draft-Runde aus. Ebenso wurde das Team 1998 von seinen Eigentümern an Art Williams verkauft, weil das Franchise mehr als 100 Millionen US-Dollar Verlust in sechs Jahren angehäuft hatte. Williams war nur kurz Besitzer des Franchise, das er 1999 an den Detroit Pistons-Eigner Bill Davidson verkaufte.
In der Saison 2000/01 verloren die Lightning weiterhin die meisten ihrer Spiele. Nur Fredrik Modin, Richards und Lecavalier erzielten mehr als 20 Tore. Tampa schloss die Saison erneut als Divisionsletzter ab. Am 5. März 2001 wurde Torwart Nikolai Chabibulin von den Phoenix Coyotes verpflichtet. Mit ihm zusammen kam Verteidiger Stanislav Neckář im Austausch für Stürmer Mike Johnson und Verteidiger Paul Mara. Zwar bestritt Chabibulin nur zwei Spiele, das Team hatte mit diesem Wechsel nach langer Zeit wieder einen soliden Torhüter. Zum Ende der Saison wurde Trainer Steve Ludzik, der vorher die Detroit Vipers betreute, durch John Tortorella ersetzt.
Weg zum Stanley Cup [Bearbeiten]
2002 verpasste Tampa die Playoffs zum neunten Mal in Folge, obwohl es den dritten Rang in seiner Division belegte. Dieser dritte Platz wurde möglich, da Tampa in Khabibulin einen sicheren Rückhalt im Tor hatte und das Team unter dem neuen Trainer deutliche Fortschritte machte.
Die Saison 2002/03 startete Tampa mit sieben Spielen ohne Niederlage in die Saison. Angeführt von Vincent Lecavalier und Martin St. Louis, der in dieser Saison seinen Durchbruch schaffte, gewann Tampa die Southeast Division mit einem Punkt Vorsprung auf die Washington Capitals. Den Bolts gelang es in dieser Spielzeit zum ersten Mal die reguläre Saison mit über 90 Punkten abzuschließen. In Runde eins der Playoffs kam es zu einem Aufeinandertreffen mit den Capitals. Tampa gewann diese hart umkämpfte Playoff-Serie schließlich in 6 Spielen und erreichte erstmals die zweite Runde. Dort schieden sie nach fünf Spielen gegen die New Jersey Devils aus, die am Ende der Playoffs den Stanley Cup gewannen.
In der folgenden Spielzeit wurde Martin St. Louis mit 91 Scorer-Punkten zum besten Scorer der NHL und zum MVP ernannt, Cheftrainer John Tortorella wurde zum Trainer des Jahres gekürt und Tampa Bay wurde mit 106 Punkten zum besten Team der Eastern Conference und zum zweitbesten der Liga. In Runde eins der Playoffs bezwangen die Bolts die New York Islanders mit 4:1, in Runde zwei die Montreal Canadiens mit einem 4:0 Sweep. Im Conference Finale trafen sie auf die Philadelphia Flyers. Es entwickelte sich eine enge Playoffserie, die sich erst im siebten Spiel entschied. Tampa gewann dank Chabibulin, der 31 Schüsse halten konnte, vor eigenem Publikum mit 2:1 und erreichte das Stanley Cup-Finale. Der Gegner dort waren die Calgary Flames. Nach fünf Spielen stand die Serie 3:2 für Calgary. Martin St. Louis erzielte in der zweiten Overtime der sechsten Partie das Siegtor und erzwang ein entscheidendes siebtes Spiel in Tampa Bay. Vor eigenem Publikum wurde Calgary mit 2:1, dank zweier Tore von Ruslan Fedotenko, bezwungen und die Tampa Bay Lightning gewannen ihren ersten Stanley Cup. Brad Richards wurde mit der Conn Smythe Trophy zum MVP der Playoffs gekürt und stellte einen neuen Rekord auf, als er neun Tore in Verlängerungen schoss.
In der Saison 2004/05 konnten die Bolts ihren Titel nicht verteidigen, da die komplette Saison aufgrund eines Spielerstreiks und Lockouts ausfiel.
Sportlicher Abstieg nach dem Lockout [Bearbeiten]
In der Saison 2005/06 erreichte der amtierende Stanley Cup-Sieger mit 92 Punkten knapp die Playoffs, wo dieser später gegen die Ottawa Senators in fünf Spielen verlor. Martin St. Louis erreichte 65 Scorerpunkte und konnte nicht an seine starken Leistungen aus der Vorsaison anknüpfen. Vincent Lecavalier spielte eine durchschnittliche Saison mit 75 Scorerpunkten. Allein Brad Richards erreichte Normalform und überzeugte mit 90 Scorerpunkten und wurde für die Lady Byng Memorial Trophy nominiert, die er jedoch nicht gewann. Während der Sommerpause wurden mit Johan Holmqvist und Marc Denis zwei neue Torhüter verpflichtet, die dringend notwendig waren, denn das Torhütergespann der Saison 2005/06, John Grahame und Veteran Sean Burke, konnte nie wirklich überzeugen. Ein Grund hierfür war auch das fehlende Vertrauen Tortorellas in seine beiden Goalies, die er des Öfteren in der Öffentlichkeit hart kritisierte. Torhüter-Veteran Sean Burke sprach dies nach der Playoff-Niederlage gegen die Senators an.
Die Spielzeit 2006/07 war geprägt vom persönlichen Erfolg von Vincent Lecavalier: Er brach den Rekord von Martin St. Louis mit 108 Punkten und wurde mit 52 Toren zudem bester Torschütze der regulären Saison. Sein Team beendete die Saison auf dem zweiten Platz der Southeast Division hinter den Atlanta Thrashers. In der ersten Playoff-Runde traf die Mannschaft auf die New Jersey Devils. Nach einer 3:2 Heimniederlage schied sie im sechsten Spiel des Conference-Viertelfinale aus.
Am Ende der Hauptrunde der Saison 2007/08 verpasste die Lightning zum ersten Mal seit der Saison 2001/02 die Playoffs. Trotz guter Leistungen der Franchise-Stars Cavalier, St. Louis und Richards erreichten die Bolts nur 71 Punkte und waren somit die schlechteste Mannschaft der gesamten Liga. Dadurch hatten sie die größte Chance, die Draft-Lotterie für den NHL Entry Draft 2008 zu gewinnen. Darauf wurde dann die Medienkampagne Seen Stamkos? in Tampa gestartet, da Steve Stamkos als größtes Talent im Draft galt. Am Ende der Saison wurde Tortorella aufgrund des schwachen sportlichen Abschneidens entlassen und durch Barry Melrose ersetzt.
Die Saison 2008/09 eröffneten die Bolts in Tschechien gegen die New York Islanders. Die Saison verlief sportlich unbefriedigend. Das Team wurde mit 66 Punkten Vorletzter in der Eastern Division - nur die New York Islanders sammelten weniger Punkte in der regulären Saison. Einzig positiv war, dass die Lightning aufgrund der schlechten Platzierung den zweiten Draftpick im NHL Entry Draft 2009 erhielt, mit dem der schwedische Verteidiger Victor Hedman ausgewählt wurde. Cheftrainer Berry Melrose wurde während der Saison entlassen.
2009/10 startete das Team unter Rick Tocchet ordentlich und bis Anfang März hielt das Team sich auch im Bereich der Playoff-Plätze. Nach einem schwachen März mit elf Niederlagen rückten diese Plätze aber in weite Ferne, am Ende der Spielzeit belegte das Team Platz zwölf der Conference. Ein Tag nach dem Ende der regulären Saison entließ der neue Besitzer der Franchise, Jeffrey Vinik, sowohl Trainer Tocchet, als auch den General Manager Brian Lawton. Eishockey-Legende Steve Yzerman wurde zum neuen General Manager ernannt.
Steve Stamkos, der First Pick von 2008, wurde in seiner zweiten Saison mit der Maurice Richard Trophy als bester Torschütze der regulären Saison ausgezeichnet. Er teilte sich diesen Preis mit Sidney Crosby, beide erzielten 51 Tore.
In der Sommerpause vor der Saison 2010/11 verpflichtete Yzerman Guy Boucher von den Hamilton Bulldogs als neuen Trainer. Nach drei erfolglosen Jahren ohne Playoffs wurde das Team von den neuen Verantwortlichen umstrukturiert.[1] Das Team verließen unter anderem Torhüter Antero Niittymäki, Alex Tanguay und Kurtis Foster. Im Tausch gegen Matt Walker kam Flügelstürmer Simon Gagné von den Philadelphia Flyers. Zudem wurden Pavel Kubina, Dominic Moore und Dan Ellis verpflichtet und mit Flügelstürmer Martin St. Louis der Vertrag um vier weitere Jahre verlängert. In der Saisonvorbereitung zeigten sich die Bolts in guter Verfassung und gewannen vier der sechs Spiele. Auch in die reguläre Saison startete das Team erfolgreich und gewann vier der ersten fünf Spiele. Nachdem zum Start der Saison die Washington Capitals klar die Southeast-Division dominierten, kämpften sich die Lightning, angeführt von Steven Stamkos und Martin St. Louis, die sich seit Beginn der Spielzeit permanent unter den Top fünf der besten Scorer der Liga aufhielten, bis Dezember an die Capitals heran. Zur Allstar-Game-Pause rangierten die Bolts auf Platz eins ihrer eigenen Division mit vier Punkten Vorsprung auf Washington. In der Eastern Conference belegte das Team Platz zwei hinter den Philadelphia Flyers. Die Lightning hatten zu diesem Zeitpunkt ein ausgeglichenes Torverhältnis, trotz des klaren Siege zu Niederlagen-Verhältnis (31 Siege, 20 Niederlagen), welches auch damit zu erklären ist, dass sowohl Mike Smith, als auch Dan Ellis, im Tor nicht überzeugten. Daraufhin verpflichtete Yzerman am 1. Januar 2011 den mittlerweile 41 Jahre alten Dwayne Roloson von den New York Islanders. Im Tausch erhielten die Islanders Abwehrspieler Ty Wishart vom AHL-Farmteam Norfolk Admirals.[2]
Nach dem All-Star Game, bei dem für Tampa Bay Martin St. Louis und Steven Stamkos für das Team Lidström teilnahmen, stellte die Geschäftsführung der Franchise um Besitzer Jeff Vinik und General Manager Steve Yzerman, zusammen mit den aktuellen und ehemaligen Stars der Bolts, wie Lecavalier, Stamkos und Andreychuk, dass neue Logo und die dazugehörigen Trikots für die Saison 2011/12 vor.[3] Logo und Trikots setzen sich nun vornehmlich aus Blau und Weiß zusammen, Schwarz verschwindet sowohl auf dem Heimtrikot als auch im Logo. Die Änderungen während der Saison durchzuführen und nicht wie üblich in der Sommerpause, begründeten die Verantwortlichen damit, dass zu diesem Zeitpunkt (während der Saison) die Aufmerksamkeit der Fans auf das Team fixiert ist.[4] Aufgrund der Regularien der NHL werden die neuen Trikots des Teams zur Saison 2011/12 eingeführt.
Nach einem schwachen März (fünf Siege, elf Niederlagen) wurden die Lightning von Washington in der eigenen Division wieder überholt, jedoch blieben das Team aufgrund der Vielzahl an vorher gesammelten Punkten mit deutlichen Abstand vor den drittplatzierten Carolina Hurricanes auf dem zweiten Platz der Southeast-Division, auch die Playoffs gerieten nie wirklich in Gefahr, da die Bolts nie schlechter als Platz sechs in der Eastern Conference platziert waren. Nachdem sich die Lightning frühzeitig das Ticket für die Playoffs gesichert hatten[5], beendete das Team von Cheftrainer Boucher die Hauptrunde mit drei Siegen und qualifizierte sich zum ersten Mal seit der Spielzeit 2006/07 wieder für die Endrunde in der NHL. Die mit 103 Punkten abgeschlossene Hauptrunde war die zweitbeste Saison in der Franchisegeschichte. Auch einzelne Spieler des Teams konnten Spitzenleistungen abrufen. So beendete Steven Stamkos die Hauptrunde als zweitbester Torschütze hinter Anaheims Corey Perry mit 45 Toren. Mit zusätzlich 46 Vorlagen schaffte es Stamkos, trotz nachlassender Leistungen im letzten Saisondrittel, sich in den Top fünf der Topscorer der Hauptrunde zu halten, drei Plätze hinter seinem Sturmpartner Martin St. Louis, der mit 99 Punkten (31 Tore, 68 Vorlagen) knapp an der 100 Punktemarke scheiterte.
Spielstätten [Bearbeiten]
Die Lightning tragen ihre Heimspiele seit 1996 im Tampa Bay Times Forum, einer 19.500 Zuschauer fassenden Multifunktionsarena, aus. Bis 2002 trug es den Namen Ice Palace. 2002 kaufte die St. Petersburg Times die Namensrechte an der Arena, diese gelten noch bis 2014. Das Unternehmen zahlt für die gesamte Dauer von 12 Jahren 25,2 Millionen US-Dollar.[6]
Das erste Jahr spielte der Klub in der Expo Hall, das bei Eishockeyveranstaltungen eine Kapazität von 10.425 Plätzen hatte. Zur Saison 1993/94 wechselte man in den Thunderdome. Von vornherein war klar, dass das nur eine Übergangslösung sein konnte. Das Stadion, das für Baseball und Football gebaut wurde, bot bei Eishockeyveranstaltungen weit über 25.000 Zuschauern einen Platz, die jedoch keine Optimalen Bedingungen vorfanden. 1996 konnte man dann endlich in den Ice Palace umziehen und dort die lange gesuchte Heimat finden.
Farmteams [Bearbeiten]
Zu den Lightning, wie zu allen anderen NHL-Teams, gehören auch Mannschaften in niederklassigeren Ligen, sogenannte Farmteams. Im Falle der Lightning sind dies seit 2012 die Syracuse Crunch in der American Hockey League und seit 2010 die Florida Everblades in der ECHL.[7] Die Farmteams werden in der NHL oft dazu benutzt, die Nachwuchsspieler und Rookies auf die NHL-Spiele vorzubereiten. Den Nachwuchs beziehen die Lightning dabei, wie die anderen Vereine, vor allem über den NHL Entry Draft, über den alljährlich die vielversprechendsten Nachwuchsspieler in die Liga gelangen.
Die Farmteams der Tampa Bay Lightning seit 1992:[8]
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Erfolge und Ehrungen [Bearbeiten]
Sportliche Erfolge [Bearbeiten]
| Stanley Cups | |
| Saison | |
| 2003/04 | |
| Conference Championships | Saison |
| Prince of Wales Trophy | 2003/04 |
| Division Championships | Saison |
| Southeast Division | 2002/03, 2003/04 |
Den bisher größten Triumph feierten die Tampa Bay Lightning am Ende der Saison 2003/04 als erstes Team der NHL-Expansion der 1990er Jahre den prestigeträchtigen Stanley Cup gewinnen konnten. Damit verbunden war auch der Gewinn der Prince of Wales Trophy.
Des Weiteren stehen zwei Divisionstitel aus den Jahren 2002/03 und 2003/04 zu Buche.
NHL Awards und All-Star Team-Nominierungen [Bearbeiten]
* gemeinsam mit Sidney Crosby
** gemeinsam mit Marek Malík
*** gemeinsam mit Trevor Linden
Seit der Gründung des Franchises gelang es elfmal einem Spieler oder Trainer der Tampa Bay Lightning einen der individuellen NHL Awards zu gewinnen. Zudem schafften es vier Spieler in eines der All-Star-Teams, sowie einem weiteren ins All-Rookie-Team.
Bei den NHL Awards 1996 waren erstmals Spieler und Trainer der Tampa Bay Lightning in die engere Auswahl für Trophäen gekommen. Torhüter Daren Puppa war in der Auswahl zur Vezina Trophy, während Trainer Terry Crisp für den Jack Adams Award nominiert war. 1999 gewann dann John Cullen als erster Spieler eine Trophäe, als ihm die Bill Masterton Memorial Trophy verliehen wurde. Nach der Saison 2003/04, in der das Team den Stanley Cup gewinnen konnte, folgten zahlreiche individuelle Auszeichnungen für die Spieler. Martin St. Louis erhielt vier Trophäen und Brad Richards wurde zweimal ausgezeichnet. Als bester Torschütze wurden bisher Vincent Lecavalier in der Spielzeit 2006/07 mit 52 Tore und Steven Stamkos in den Spielzeiten 2009/10 und 2011/12 mit 51 bzw. 60 Treffern ausgezeichnet.
Brad Richards schaffte es in der Saison 2000/01 als bislang einziger in das NHL All-Rookie Team gewählt zu werden. Nachdem Martin St. Louis 2004 in das NHL First All-Star Team gewählt worden, schafften es nach der Saison 2007/08 gleich drei Spieler ins Second All-Star Team. St. Louis schaffte es 2009/10 und 2010/11 wieder in das Second All-Star Team gewählt zu werden.
NHL All-Star Game-Nominierungen [Bearbeiten]
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* Absage wegen Verletzung |
Insgesamt wurden bisher 22 Spieler der Tampa Bay Lightning von den Fans aufgrund ihrer Beliebtheit ins All-Star Game gewählt oder aufgrund ihrer Leistungen von den Trainern nominiert.
In den ersten Jahren des Bestehens der Lightning war es üblich, dass jedes Team mit mindestens einem Spieler beim All-Star Game vertreten war. Brian Bradley vertrat Florida in den ersten beiden Spielen. 1997 gelang Dino Ciccarelli mit einer Vorlage auf Mario Lemieux als erstem Spieler der Lightning ein Scorerpunkt. Für das All-Star Game 1999 war Tampa Bay Gastgeber des Spiels. Fredrik Modin gelangen 2001 gleich vier Vorlagen. Der erste Torschütze aus den Reihen der Lightning war Martin St. Louis bei seiner zweiten Teilnahme 2007.
Saisonstatistik [Bearbeiten]
Abkürzungen: GP = Spiele, W = Siege, L = Niederlagen, T = Unentschieden, OTL = Niederlagen nach Overtime, SOL = Niederlagen nach Shootout, Pts = Punkte, GF = Erzielte Tore, GA = Gegentore, PIM = Strafminuten
| Saison | GP | W | L | T | OTL | SOL | Pts | GF | GA | PIM | Platz | Playoffs |
| 1992/93 | 84 | 23 | 54 | 7 | — | — | 53 | 245 | 332 | 1625 | 6., Norris | nicht qualifiziert |
| 1993/94 | 84 | 30 | 43 | 11 | — | — | 71 | 224 | 251 | 1579 | 7., Atlantic | nicht qualifiziert |
| 1994/951 | 48 | 17 | 28 | 3 | — | — | 37 | 120 | 144 | 1040 | 6., Atlantic | nicht qualifiziert |
| 1995/96 | 82 | 38 | 32 | 12 | — | — | 88 | 238 | 248 | 1628 | 5., Atlantic | Niederlage im Conference Viertelfinale, 2:4 (Philadelphia) |
| 1996/97 | 82 | 32 | 40 | 10 | — | — | 74 | 217 | 247 | 1686 | 6., Atlantic | nicht qualifiziert |
| 1997/98 | 82 | 17 | 55 | 10 | — | — | 44 | 151 | 269 | 1823 | 7., Atlantic | nicht qualifiziert |
| 1998/99 | 82 | 19 | 54 | 9 | — | — | 47 | 179 | 292 | 1316 | 4., Southeast | nicht qualifiziert |
| 1999/00 | 82 | 19 | 47 | 9 | 7 | — | 54 | 204 | 310 | 1733 | 4., Southeast | nicht qualifiziert |
| 2000/01 | 82 | 24 | 47 | 6 | 5 | — | 59 | 201 | 280 | 1404 | 5., Southeast | nicht qualifiziert |
| 2001/02 | 82 | 27 | 40 | 11 | 4 | — | 69 | 178 | 219 | 1072 | 3., Southeast | nicht qualifiziert |
| 2002/03 | 82 | 36 | 25 | 16 | 5 | — | 93 | 219 | 210 | 1079 | 1., Southeast | Sieg im Conference Viertelfinale, 4:2 (Washington) Niederlage im Conference Halbfinale, 1:4 (New Jersey) |
| 2003/04 | 82 | 46 | 22 | 8 | 6 | — | 106 | 245 | 192 | 985 | 1., Southeast | Sieg im Conference Viertelfinale, 4:1 (NY Islanders) Sieg im Conference Halbfinale, 4:0 (Montréal) Sieg im Conference Finale, 4:3 (Philadelphia) Sieg im Stanley Cup Finale, 4:3 (Calgary) |
| 2004/052 | — | — | — | — | — | — | — | — | — | — | — | — |
| 2005/06 | 82 | 43 | 33 | — | 2 | 4 | 92 | 252 | 260 | 959 | 2., Southeast | Niederlage im Conference Viertelfinale, 1:4 (Ottawa) |
| 2006/07 | 82 | 44 | 33 | — | 3 | 2 | 93 | 253 | 261 | 897 | 2., Southeast | Niederlage im Conference Viertelfinale, 2:4 (New Jersey) |
| 2007/08 | 82 | 31 | 42 | — | 8 | 1 | 71 | 223 | 267 | 1022 | 5., Southeast | nicht qualifiziert |
| 2008/09 | 82 | 24 | 40 | — | 8 | 10 | 66 | 210 | 279 | 1306 | 5., Southeast | nicht qualifiziert |
| 2009/10 | 82 | 34 | 36 | — | 5 | 7 | 80 | 217 | 260 | 1357 | 3., Southeast | nicht qualifiziert |
| 2010/11 | 82 | 46 | 25 | — | 5 | 6 | 103 | 247 | 240 | 881 | 2., Southeast | Sieg im Conference Viertelfinale, 4:3 (Pittsburgh) Sieg im Conference Halbfinale, 4:0 (Washington) Niederlage im Conference Finale, 3:4 (Boston) |
| 2011/12 | 82 | 38 | 36 | — | 5 | 3 | 84 | 235 | 281 | 581 | 3., Southeast | nicht qualifiziert |
| Gesamt | 1528 | 588 | 732 | 112 | 63 | 33 | 1384 | 4058 | 4842 | 23973 | 6 Playoff-Teilnahmen 12 Serien: 7 Siege, 5 Niederlagen 69 Spiele: 37 Siege, 32 Niederlagen |
- 1 Saison wegen des NHL-Lockout 1994/95 verkürzt
- 2 Saison wegen des NHL-Lockout 2004/05 ausgefallen
Franchiserekorde [Bearbeiten]
Im Folgenden werden ausgewählte Spielerrekorde des Franchise sowohl über die gesamte Karriere als auch über einzelne Spielzeiten aufgeführt.
Karriere [Bearbeiten]
| Name | Anzahl | |
| Meiste Spiele | Vincent Lecavalier* | 998 (in 13 Spielzeiten) |
| Meiste aufeinanderfolgende Spiele | Martin St. Louis* | 499 (17. November 2005 bis 6. Dezember 2011) |
| Meiste Tore | Vincent Lecavalier* | 373 |
| Meiste Vorlagen | Martin St. Louis* | 513 |
| Meiste Punkte | Vincent Lecavalier* | 842 (373 Tore + 469 Vorlagen) |
| Meiste Strafminuten | Chris Gratton | 828 |
| Meiste Shutouts | Nikolai Chabibulin | 14 |
* aktiver Spieler; Stand nach Ende Saison 2011/12
Saison [Bearbeiten]
| Name | Anzahl | Saison | |
| Meiste Tore | Steven Stamkos | 60 | 2011/12 |
| Meiste Vorlagen | Brad Richards Martin St. Louis |
68 | 2005/06 2010/11 |
| Meiste Punkte | Vincent Lecavalier | 108 (52 Tore + 56 Vorlagen) | 2006/07 |
| Meiste Punkte als Rookie | Brad Richards | 62 (21 Tore + 41 Vorlagen) | 2000/01 |
| Meiste Punkte als Verteidiger | Roman Hamrlík | 65 (16 Tore + 49 Vorlagen) | 1995/96 |
| Meiste Strafminuten | Zenon Konopka | 265 | 2009/10 |
| Meiste Siege als Torhüter | Nikolai Chabibulin | 30 | 2002/03 |
Personen [Bearbeiten]
Trainer [Bearbeiten]
Abkürzungen: GC = Spiele, W = Siege, L = Niederlagen, T = Unentschieden, OTL = Niederlagen nach
Overtime, Pts = Punkte, Win % = Siegquote
| Name | Saison | Reguläre Saison | Playoffs | ||||||||
| GC | W | L | T | OTL | Pts | Win % | GC | W | L | ||
| Terry Crisp | 1992/93–1997/98* | 391 | 142 | 204 | 45 | — | 329 | .421 | 6 | 2 | 4 |
| Rick Paterson** | 1997/98* | 6 | 0 | 6 | 0 | — | 0 | .000 | — | — | — |
| Jacques Demers | 1997/98*–1998/99 | 147 | 34 | 96 | 17 | — | 85 | .289 | — | — | — |
| Steve Ludzik | 1999/00–2000/01 | 121 | 31 | 67 | 14 | 9 | 85 | .351 | — | — | — |
| John Tortorella | 2000/01–2007/08 | 535 | 239 | 222 | 36 | 38 | 552 | .516 | 45 | 24 | 21 |
| Barry Melrose | 2008/09* | 16 | 5 | 7 | — | 4 | 14 | .438 | — | — | — |
| Rick Tocchet | 2008/09*–2009/10 | 148 | 53 | 69 | — | 26 | 132 | .446 | — | — | — |
| Guy Boucher | 2010/11–2012/13* | 195 | 97 | 78 | — | 20 | 214 | .549 | 18 | 11 | 7 |
| Jon Cooper | seit 2012/13* | — | |||||||||
* Wechsel während der laufenden Saison; ** Interimstrainer
Fast sechs Jahre gab das Management dem ersten Trainer, Terry Crisp, Zeit ein neues Team in Tampa zu formen. Crisp war bereits in den 1970er Jahren als Assistenztrainer in der NHL tätig gewesen und hatte nach vielen Jahren im Nachwuchsbereich, 1987 die Calgary Flames übernommen. Dort gewann er 1989 den Stanley Cup.
Mit seinen Nachfolgern Jacques Demers und Steve Ludzik hatte die Klubführung nicht soviel Geduld. Erst dem fünften Trainer, John Tortorella, gelang es ein Team zu formen, das sogar den Stanley Cup gewinnen konnte. Unter seiner Führung konnte das Team drei Spielzeiten in Folge mit mindestens 43 Siegen beenden, zumal Tortorella der bisher einzige Trainer der Lightning ist, der die Marke von 40 Siegen in einer Saison erreicht hatte. Nach einer enttäuschenden Saison 2007/08, die die Lightning auf dem letzten Platz beendeten, wurde Tortorella jedoch entlassen.
Ihm folgte Barry Melrose, der nach 13-jähriger Abstinenz wieder ins Trainergeschäft einstieg, aber bereits nach 16 Saisonspielen seinen Posten wieder räumen musste. Für ihn wurde sein bisheriger Assistent Rick Tocchet zunächst auf Interimsbasis und später als vollwertiger Cheftrainer eingesetzt. Trotz einer erheblichen Steigerung des Saisonergebnisses im Spieljahr 2009/10 gelang auch ihm die erste Playoff-Qualifikation seit der Ära Tortorella nicht. Nach der Spielzeit wurde er entlassen und am 10. Juni 2010 durch Guy Boucher ersetzt, der zuvor erfolgreich die Hamilton Bulldogs in der American Hockey League betreut hatte.
General Manager [Bearbeiten]
| Name | Saison |
| Phil Esposito | 1992/93–1997/98 |
| Jacques Demers | 1998/99 |
| Rick Dudley | 1999/00–2001/02 |
| Jay Feaster | 2002/03–2007/08 |
| Brian Lawton | 2008/09–2009/10 |
| Steve Yzerman | seit 2010/11 |
Mit Phil Esposito verpflichtete die Teamleitung eine NHL-Legende als ersten General Manager. Mitte der 1980er Jahre hatte er diese Position bei den New York Rangers innegehabt. Er übergab dieses Amt 1998 an Jacques Demers, den er ein Jahr zuvor als Trainer geholt hatte. Vor allem für rechtliche Belange hatte Demers den ehemaligen Richter Jay Feaster in sein Team geholt. Demers blieb nur für ein Jahr. Als Nachfolger verpflichtete der Klub mit Rick Dudley den General Manager der Ottawa Senators.
Zwischen Dudley und Feaster kam es zu Unstimmigkeiten, da Dudley Vincent Lecavalier abgeben wollte und Feaster dies nicht unterstützte. Zur Überraschung vieler entschied sich das Management gegen Dudley und machte Feaster, der keinen Eishockeyhintergrund hatte, zum neuen General Manager. Feaster übernahm eher Managementaufgaben und stellte sich mit Bill Barber einen Eishockeyfachmann zur Seite. Sie bauten das Team um und konnten mit der körperbetonteren Spielweise 2004 den Stanley Cup gewinnen. Nach Ende der Saison 2007/08, in der sich das Team nicht für die Playoffs qualifizieren konnte, stellte Feaster seine Position zur Verfügung. Der Posten blieb vorerst vakant und der Vize-Präsident für das Eishockeygeschäft, Brian Lawton, übernahm die Aufgaben von Feaster Ende Juni 2008, ehe er vier Monate später offiziell zum General Manager ernannt wurde.
Nach der Spielzeit 2009/10 beurlaubten die Lightning Lawton. Als neuen General Manager verpflichteten sie Hockey Hall of Fame-Mitglied Steve Yzerman, der erst im Februar 2010 die kanadische Nationalmannschaft als General Manager zum Goldmedaillengewinn bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver geführt hatte.
Spieler [Bearbeiten]
Aktueller Kader der Saison 2012/13 [Bearbeiten]
Stand: 5. Februar 2013
Mannschaftskapitäne [Bearbeiten]
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In der Geschichte der Lightning gab es bisher acht verschiedene Spieler, die das Amt des Mannschaftskapitäns innehatten.
In den ersten drei Jahren ihres Bestehens verzichtete Tampa Bay darauf das Amt des Mannschaftskapitäns offiziell zu vergeben. Erst zur Saison 1995/96 benannte das Team mit Paul Ysebaert einen Kapitän. Nach zwei Jahren folgten häufige Wechsel. Der Schwede Mikael Renberg war sein Nachfolger und der erste und bisher auch einzige Europäer, der dieses Amt bekleidete. Nach Rob Zamuner teilten sich gleich drei Spieler in einer Saison das Amt. Der Routinier Dave Andreychuk war dann wieder für mehrere Spielzeiten Kapitän und führte sein Team zum Stanley Cup. Der neue Kapitän Vincent Lecavalier trug auch in der Vergangenheit schon das „C“ auf der Brust.
Mitglieder der Hockey Hall of Fame [Bearbeiten]
Bisher sind zwei Spieler der Tampa Bay Lightning in die im kanadischen Toronto befindliche Hockey Hall of Fame aufgenommen worden. Stürmer Denis Savard spielte von 1993 bis 1995 für die Bolts in der National Hockey League und wurde am 13. November 2000 in die Hockey Hall of Fame aufgenommen. Außenstürmer Dino Ciccarelli ging von 1996 und 1998 für die Lightning aufs Eis und wurde am 8. November 2010 in die Hockey Hall of Fame aufgenommen.
| Name | Aufnahmedatum | Position |
| Denis Savard | 13. November 2000 | Spieler |
| Dino Ciccarelli | 8. November 2010 | Spieler |
Gesperrte Trikotnummern [Bearbeiten]
Als einzige Trikotnummer ist die berühmte 99 des Kanadiers Wayne Gretzky ligaweit seit dem 6. Februar 2000 gesperrt und wird somit nicht mehr an einen Spieler vergeben.
| Nr. | Name | Sperrungsdatum |
| 99 | Wayne Gretzky | 6. Februar 2000 (ligaweit) |
Erstrunden-Wahlrechte [Bearbeiten]
NHL Entry Draft [Bearbeiten]
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Seit 1992 hatten die Tampa Bay Lightning 19 Draftrechte in der ersten Runde des NHL Entry Drafts, davon zwölf Stück unter den ersten zehn des jeweiligen Jahrgangs.[9]
Zweimal, 2009 und 2012, konnte das Team aus dem US-Bundesstaat Florida zwei Spieler in der ersten Runde auswählen. Bei den Entry Drafts 1999, 2002, 2003 und 2007 hatten die Lightning kein Wahlrecht in der ersten Runde, da sie diese vor der Veranstaltung in Transfergeschäften abgegeben hatten.
Gleich beim ersten Draft der Franchisegeschichte hatten die Bolts das erste Wahlrecht und wählten als First-Overall-Pick Roman Hamrlík. 1998 wurde mit Vincent Lecavalier ein späterer Führungsspieler ausgewählt. Auch Brad Richards, im gleichen Jahr in der dritten Runde ausgewählt, wurde zu einem Topspieler der NHL. Als bester Scorer des Franchise führte Lecavalier zusammen mit Martin St. Louis und Brad Richards die zuvor wenig erfolgreiche Lightning 2004 zum Gewinn des Stanley Cup. Die beiden Russen Nikita Alexejew und Alexander Switow sowie der Erstrundenpick von 2004, Andy Rogers, konnten ihrer Draftposition nie gerecht werden. 2008 wurde mit Steven Stamkos ein Talent ausgewählt, der 2010 schon zu den besten Spielern der NHL zählte. Auch 2009 hatten die Lightning mit dem Schweden Victor Hedman einen talentierten Spieler ausgewählt, der sich schnell einen Stammplatz im NHL-Kader des Franchise erkämpfte.
Von den 19 Spielern, die die Lightning seit 1992 in der ersten Runde auswählten, kamen bisher 15 Spieler in der NHL zum Einsatz.
NHL Supplemental Draft [Bearbeiten]
| Name | Jahr | Draft-Position |
| Cory Cross | 1992 | 1. |
| Brent Peterson | 1993 | 3. |
| François Bouchard | 1994 | 8. |
Im von 1986 bis 1994 abgehaltenen NHL Supplemental Draft hatten die Bolts von 1992 bis 1994 insgesamt drei Wahlrechte.
Beim Supplemental Draft 1992 wählten die Lightning als Gesamterster den Verteidiger Cory Cross aus, der sich in der Folgezeit als Stammkraft in Tampa etablierte. Ein Jahr später beim Supplemental Draft 1993 war das Franchise berechtigt an dritter Position zu wählen und sicherte sich die Rechte am Flügelstürmer Brent Peterson, der ebenfalls für die Lightning in der NHL auf dem Eis stand. Beim Supplemental Draft 1994 entschieden sich die Bolts für einen Offensivverteidiger und selektierten François Bouchard. Dem Kanadier blieb der Sprung in die NHL allerdings verwehrt. Alle drei Spieler waren im Verlauf ihrer Karriere in der Deutschen Eishockey Liga aktiv.
Franchise-Top-Punktesammler [Bearbeiten]
Die zehn besten Punktesammler in der Geschichte des Franchise bis zum Ende der regulären Saison 2010/11 und der Playoffs 2011.
Abkürzungen: Pos = Position, GP = Spiele, G = Tore, A = Vorlagen, Pts = Punkte, P/G = Punkte pro Spiel
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Reguläre Saison
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Playoffs
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Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ lightning.nhl.com, Roster changes
- ↑ tsn.ca: Islanders send Roloson to Lightning for Wishart
- ↑ lightning.nhl.com: Lightning Unveil New Logo, Jersey Systems Along with Vision and Brand Aspiration
- ↑ lightning.nhl.com: New Lightning Logo, Jersey, Vision
- ↑ lightning.nhl.com: Lightning Clinch Berth in 2011 Stanley Cup Playoffs
- ↑ andrewsstarpage.com, NHL Arena Naming Rights
- ↑ Tampa Bay Lightning: Lightning Enter Into Affiliation Agreement with ECHL's Florida Everblades
- ↑ azhockey.com, Liste der Farmteams der Tampa Bay Lightning
- ↑ hockeydb.com, Tampa Bay Lightning Draft-Historie
Weblinks [Bearbeiten]
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Commons: Tampa Bay Lightning – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien - Offizielle Webseite der Tampa Bay Lightning (engl.)
Aktuelle Franchises:
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Ehemalige und umgezogene Franchises:
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