New Jersey Devils

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New Jersey Devils
Logo der New Jersey Devils
Gründung 8. Juni 1972
Geschichte Kansas City Scouts
19741976
Colorado Rockies
19761982
New Jersey Devils
seit 1982
Stadion Prudential Center
Standort Newark, New Jersey
Teamfarben rot, schwarz, weiß
Liga National Hockey League
Conference Eastern Conference
Division Atlantic Division
Cheftrainer Kanada Jacques Lemaire
Kapitän Vereinigte Staaten Jamie Langenbrunner
General Manager Vereinigte Staaten Lou Lamoriello
Besitzer Vereinigte Staaten Jeffrey Vanderbeek
Kooperationen Lowell Devils (AHL)
Trenton Devils (ECHL)
Stanley Cups 1994/95, 1999/00, 2002/03
Conferencetitel 1994/95, 1999/00, 2000/01,
2002/03
Divisiontitel 1996/97, 1997/98, 1998/99,
2000/01, 2002/03, 2005/06,
2006/07, 2008/09

Die New Jersey Devils sind ein US-amerikanisches Eishockeyfranchise der National Hockey League aus Newark, New Jersey. Es wurde am 8. Juni 1972 unter dem Namen Kansas City Scouts gegründet und nahm zum Beginn der Saison 1974/75 den Spielbetrieb auf. Vor der Spielzeit 1976/77 zog das Franchise zunächst von Kansas City nach Denver um und spielte bis Ende der Saison 1981/82 unter dem Namen Colorado Rockies. Im Sommer 1982 erfolgte schließlich der Umzug an die Ostküste und die Umbenennung in den derzeitigen Namen. Die Teamfarben sind rot, schwarz und weiß.

Die Devils tragen ihre Heimspiele im Prudential Center aus und sind das einzige Franchise, das innerhalb der Liga zweimal den Standort wechselte. Seit Beginn der 1990er Jahre gehört das Team zu den erfolgreichsten der Liga und verpasste seit 1988 nur in zwei Spieljahren die Playoffs. Zudem gewann die Mannschaft seit 1995 bei vier Finalteilnahmen dreimal den prestigeträchtigen Stanley Cup.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

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Das Franchise wurde 1974 eröffnet und lief die ersten zwei Jahre unter dem Namen Kansas City Scouts. Da sich die finanzielle Lage des Teams unter anderem wegen des steigenden Ölpreises verschlechterte, zog das Team nach Denver und wurde zu den Colorado Rockies. Das Team erreichte in der Zeit einmal die Playoffs und hatte mit Lanny McDonald sogar einen prominenten Spieler in ihren Reihen. Wirtschaftlich lief es besser für das Team, trotzdem konnte man noch keine schwarzen Zahlen schreiben. 1982 kaufte John McMullen das Team und entschied sich das Franchise nach New Jersey zu verlagern und es in New Jersey Devils umzubenennen.

Die New Jersey Devils waren lange Zeit ein Team, das nur wenig Aufmerksamkeit auf sich zog. Mit der Verpflichtung von Scott Stevens und dem behutsamen Aufbau einer ausgeglichenen Mannschaft durch GM Lou Lamoriello änderte sich die Situation. Seit dem Beginn der 1990er Jahre zählen die New Jersey Devils zu einem der konstantesten Teams in der NHL. In 10 Jahren zogen sie viermal in das Stanley-Cup-Finale ein und gewannen den Titel dreimal. Der Kern der Mannschaft bestand während New Jersey Ära aus Torhüter Martin Brodeur, Verteidiger und Kapitän Scott Stevens, Scott Niedermayer, Ken Daneyko und Stürmer Sergei Brylin.

[Bearbeiten] Spielstätten

Der Prudential Center, die aktuelle Spielstätte
Die Continental Airlines Arena, von 1982 bis 2007 Heimat der Devils

Die Devils tragen ihre Heimspiele seit Oktober 2007 im Prudential Center, einer 17.615 Zuschauer fassenden Multifunktionsarena, aus. Die Namensrechte an der Arena hält die Prudential Financial seit Eröffnung der Halle, diese gelten noch bis 2027. Das Unternehmen zahlt für die gesamte Dauer von 20 Jahren 105,3 Millionen US-Dollar.

Von 1982 bis 2007 spielte der Klub in der 1981 eröffneten Brendan Byrne Arena, die bei Eishockeyveranstaltungen eine Kapazität von 19.040 Plätzen hat. 1996 wurde die Halle in Continental Airlines Arena umbenannt. Nach dem Auszug der Devils stieg der Sponsor Continental Airlines aus seinem Vertrag aus. Aktuell heißt die Halle Izod Center.

[Bearbeiten] Farmteams

Zeitraum Mannschaft Liga
1982–1984 Muskegon Mohawks IHL
1983–1987 Maine Mariners AHL
1984–1986 Fort Wayne Komets IHL
1986–1987 Indianapolis Checkers IHL
1987–1993 Utica Devils AHL
1988–1989 Flint Spirits IHL
Zeitraum Mannschaft Liga
1993–2006 Albany River Rats AHL
1994–1995 Flint Generals IHL
1994–1998 Raleigh Ice Caps ECHL
1998–2000 Augusta Lynx ECHL
seit 2006 Lowell Devils AHL
seit 2007 Trenton Devils ECHL

Zu den Devils, wie zu allen anderen NHL-Teams, gehören auch Mannschaften in niederklassigeren Ligen, sogenannte Farmteams. Im Falle der Devils sind dies seit 2006 die Lowell Devils in der American Hockey League und die Trenton Devils in der East Coast Hockey League.

Die Farmteams werden in der NHL oft dazu benutzt, die Nachwuchsspieler und Rookies auf die NHL-Spiele vorzubereiten. Besonders zu erwähnen ist die Zusammenarbeit mit den Albany River Rats die von 1993 und 2006 andauerte. In diesen 13 Jahren war das Team aus Albany der Talentstützpunkt der Devils. Den Nachwuchs beziehen die Devils dabei, wie die anderen Vereine, vor allem über den NHL Entry Draft, über den alljährlich die vielversprechendsten Nachwuchsspieler in die Liga gelangen.[1]

[Bearbeiten] Erfolge und Ehrungen

[Bearbeiten] Sportliche Erfolge

Stanley Cups
Saison
1994/95, 1999/2000, 2002/03
Conference Championships Saison
Prince of Wales Trophy 1994/95, 1999/2000, 2000/01,
2002/03
Division Championships Saison
Atlantic Division 1996/97, 1997/98, 1998/99,
2000/01, 2002/03, 2005/06,
2006/07, 2008/09

Den ersten großen Erfolg feierten die New Jersey Devils in der Saison 1994/95. Nachdem sich das Team als fünftbestes der Eastern Conference für die Playoffs qualifiziert hatten, setzten sie sich innerhalb der Conference durch und gewannen dafür die Prince of Wales Trophy. Im Finale trafen Sie auf die favorisierten Detroit Red Wings, gegen die sie sich überraschend klar mit 4:0 durchsetzten und den ersten Stanley Cup der Klub-Geschichte gewinnen konnten.

Die eingravierten Namen der Meistermannschaft von 2000 auf dem Stanley Cup

In den folgenden Jahren waren die Devils stets bestes Team der Atlantic Division und erreichten in der Saison 1999/2000 erneut die Finalspiele um den Stanley Cup. Dort waren der Titelverteidiger, die Dallas Stars, ihr Gegner. Im fünften Spiel ging es in die dritte Overtime, bis Dallas die Entscheidung noch einmal aufschieben konnte. In sechsten Spiel – erneut in Overtime – holten die Devils ihren zweiten Stanley Cup. Ein Jahr später drang New Jersey als bestes Team der Eastern Conference zum wiederholten Male in die Finalserie vor, wo sie gegen die Colorado Avalanche in sieben Spielen unterlagen.

Gegenüber den Stanley-Cup-Bannern hängen im Prudential Center diverse Banner für Division- und Conference-Titel

Im vierten Anlauf waren die Devils wieder erfolgreich. Als klarer Favorit trafen sie in den Finalserie der Spielzeit 2002/03 auf die Mighty Ducks of Anaheim. Nachdem sie die ersten beiden Spiele mit jeweils 3:0 gewonnen hatten, kehrten die Ducks in die Serie zurück und zwangen New Jersey ins entscheidende siebte Spiele, das die Devils mit 3:0 gewannen und sich so den insgesamt dritten Titel seit 1995 sicherten.

Zudem gewannen die Devils acht Divisiontitel in der Atlantic Division.

[Bearbeiten] NHL Awards

Auszeichnung Name Saison
Bill Masterton Memorial Trophy Ken Daneyko 1999/00
Calder Memorial Trophy Martin Brodeur
Scott Gomez
1993/94
1999/00
Conn Smythe Trophy Claude Lemieux
Scott Stevens
1994/95
1999/00
Frank J. Selke Trophy John Madden 2000/01
Jack Adams Award Jacques Lemaire 1993/94
James Norris Trophy Scott Niedermayer 2003/04
NHL Plus/Minus Award Scott Stevens
Patrik Eliáš
1993/94
2000/01**
Vezina Trophy Martin Brodeur 2003/04, 2006/07, 2007/08
William M. Jennings Trophy Martin Brodeur
Mike Dunham
Martin Brodeur
1996/97
1996/97
1997/98, 2002/03*, 2003/04

* gemeinsam mit Roman Čechmánek und Robert Esche
** gemeinsam mit Joe Sakic

Seit der Gründung des Franchises gelang es sechzehnmal einem Spieler oder Trainer der New Jersey Devils einen der individuellen NHL Awards zu gewinnen.

[Bearbeiten] NHL All-Star Team-Nominierungen

Auszeichnung Name Saison
First All-Star Team Scott Stevens
Martin Brodeur
Scott Niedermayer
1993/94
2002/03, 2003/04, 2006/07
2003/04
Second All-Star Team Scott Stevens
Martin Brodeur
Scott Niedermayer
1991/92, 1996/97, 2000/01
1996/97, 1997/98, 2005/06, 2007/08
1997/98
All-Rookie Team Eric Weinrich
Kevin Todd
Scott Niedermayer
Martin Brodeur
Petr Sýkora
Patrik Eliáš
Brian Rafalski
Scott Gomez
Colin White
1990/91
1991/92
1992/93
1993/94
1995/96
1997/98
1999/00
1999/00
2000/01

Nur drei Spieler der Devils wurden in eines der All-Star-Teams gewählt, doch sie bringen es auf 13 Nominierungen, weitere neun schafften es ins All-Rookie-Team.

[Bearbeiten] NHL All-Star Game-Nominierungen

Abkürzungen: GP = Spiele, G = Tore, A = Vorlagen,
Pts = Punkte

Name von – bis GP G A Pts
Scott Stevens 1992–2003 10 2 7 9
Martin Brodeur 1996–2007 9
Kirk Muller 1985–1993 4 2 2 4
Scott Niedermayer 1998–2004 3 1 1 2
Patrik Eliáš 2000–2002 2 0 3 3
Brian Rafalski 2004–2007 2 0 2 2
John MacLean 1989–1991 2 1 0 1
Bobby Holík 1998–1999 2 0 1 1

Aus den Reihen der Devils standen zwölf Feldspieler und drei Torhüter im Kader bei einem All-Star-Game. Die Feldspieler kamen zu 30 Einsätzen, bei denen ihnen acht Tore und 18 Vorlagen gelangen. Die Torhüter bringen zusätzlich noch elf Einsätze mit ein. Drei Rookies der Devils standen im Kader des YoungStars Game, das seit 2002 ausgetragen wird.

Mit zehn Teilnahmen für die Devils ist Scott Stevens der Spieler, der auf die meisten Teilnahmen in der Geschichte des Teams zurückblicken kann. Mit neun Punkten ist er auch der erfolgreichste Spieler. Martin Brodeur verpasste es 2008 verletzungsbedingt mit Stevens gleichzuziehen. Kirk Muller ist mit zwei Treffern gemeinsam mit Stevens der erfolgreichste Torschütze.

Beim All-Star Game 1983 war Hector Marini der erste Spieler, der für New Jersey teilnahm. Ihm gelang bei diesem Spiel eine Vorlage. Ein Jahr später beim All-Star Game 1984 gelang Joe Cirella der erste Treffer bei einem All-Star-Game.

Beim All-Star Game 1998 war mit Jacques Lemaire erstmals ein Trainer der Devils Cheftrainer der All-Star-Auswahl. Zudem waren Robbie Ftorek (1999) und Larry Robinson (2001) als Assistenztrainer nominiert.

Mit Zach Parise (2007) war einmal ein Spieler der Devils wertvollster Spieler des YoungStars Game.

Schon kurz nach dem Umzug von Denver nach New Jersey, waren die Devils beim 36. National Hockey League All-Star Game im Jahr 1984 Gastgeber des All-Star-Games. In der Brendan Byrne Arena besuchten 18.939 Zuschauer das Event.

An Stelle des All-Star-Games fand 1987 das Rendez-vous ’87 statt, bei dem das Team der NHL gegen die sowjetische Nationalmannschaft spielte. Mit Kirk Muller wurde ein Spieler der Devils berücksichtigt. Er kam in beiden Partien zum Einsatz.

[Bearbeiten] Saisonstatistik

Abkürzungen: GP = Spiele, W = Siege, L = Niederlagen, T = Unentschieden, OTL = Niederlagen nach Overtime, SOL = Niederlagen nach Shootout, Pts = Punkte, GF = Erzielte Tore, GA = Gegentore, PIM = Strafminuten

Saison GP W L T OTL SOL Pts GF GA PIM Platz Playoffs
1982/83 80 17 49 14 48 230 338 1270 5., Patrick nicht qualifiziert
1983/84 80 17 56 7 41 231 350 1352 5., Patrick nicht qualifiziert
1984/85 80 22 48 10 54 264 346 1282 5., Patrick nicht qualifiziert
1985/86 80 28 49 3 59 300 374 1424 6., Patrick nicht qualifiziert
1986/87 80 29 45 6 64 293 368 1735 6., Patrick nicht qualifiziert
1987/88 80 38 36 6 82 295 296 2315 4., Patrick Sieg im Division Semifinal, 4:2 (NY Islanders)
Sieg im Division Final, 4:3 (Washington)
Niederlage im Conference Final, 3:4 (Boston)
1988/89 80 27 41 12 66 281 325 2499 5., Patrick nicht qualifiziert
1989/90 80 37 34 9 83 295 288 1659 2., Patrick Niederlage im Division Semifinal, 2:4 (Washington)
1990/91 80 32 33 15 79 272 264 2024 4., Patrick Niederlage im Division Semifinal, 3:4 (Pittsburgh)
1991/92 80 38 31 11 87 289 259 1611 4., Patrick Niederlage im Division Semifinal, 3:4 (NY Rangers)
1992/93 84 40 37 7 87 308 299 1815 4., Patrick Niederlage im Division Semifinal, 1:4 (Pittsburgh)
1993/94 84 47 25 12 106 306 220 1734 2., Atlantic Sieg im Conference Quarterfinal, 4:3 (Buffalo)
Sieg im Conference Semifinal, 4:2 (Boston)
Niederlage im Conference Final, 3:4 (NY Rangers)
1994/951 48 22 18 8 52 136 121 787 2., Atlantic Sieg im Conference Quarterfinal, 4:1 (Boston)
Sieg im Conference Semifinal, 4:1 (Pittsburgh)
Sieg im Conference Final, 4:2 (Philadelphia)
Sieg im Stanley Cup Final, 4:0 (Detroit)
1995/96 82 37 33 12 86 215 202 1486 6., Atlantic nicht qualifiziert
1996/97 82 45 23 14 104 231 182 1135 1., Atlantic Sieg im Conference Quarterfinal, 4:1 (Montréal)
Niederlage im Conference Semifinal, 1:4 (NY Rangers)
1997/98 82 48 23 11 107 225 166 1488 1., Atlantic Niederlage im Conference Quarterfinal, 2:4 (Ottawa)
1998/99 82 47 24 11 105 248 196 1355 1., Atlantic Niederlage im Conference Quarterfinal, 3:4 (Pittsburgh)
1999/00 82 45 24 8 5 103 251 203 1313 2., Atlantic Sieg im Conference Quarterfinal, 4:0 (Florida)
Sieg im Conference Semifinal, 4:2 (Toronto)
Sieg im Conference Final, 4:3 (Philadelphia)
Sieg im Stanley Cup Final, 4:2 (Dallas)
2000/01 82 48 19 12 3 111 295 195 1235 1., Atlantic Sieg im Conference Quarterfinal, 4:2 (Carolina)
Sieg im Conference Semifinal, 4:3 (Toronto)
Sieg im Conference Final, 4:1 (Pittsburgh)
Niederlage im Stanley Cup Final, 3:4 (Colorado)
2001/02 82 41 28 9 4 95 205 187 1010 3., Atlantic Niederlage im Conference Quarterfinal, 2:4 (Carolina)
2002/03 82 46 20 10 6 108 216 166 938 1., Atlantic Sieg im Conference Quarterfinal, 4:1 (Boston)
Sieg im Conference Semifinal, 4:1 (Tampa Bay)
Sieg im Conference Final, 4:3 (Ottawa)
Sieg im Stanley Cup Final, 4:3 (Anaheim)
2003/04 82 43 25 12 2 100 213 164 894 2., Atlantic Niederlage im Conference Quarterfinal, 1:4 (Philadelphia)
2004/052
2005/06 82 46 27 5 4 101 233 225 948 1., Atlantic Sieg im Conference Quarterfinal, 4:0 (NY Rangers)
Niederlage im Conference Semifinal, 1:4 (Carolina)
2006/07 82 49 24 1 8 107 206 193 830 1., Atlantic Sieg im Conference Quarterfinal, 4:2 (Tampa Bay)
Niederlage im Conference Semifinal, 1:4 (Ottawa)
2007/08 82 46 29 3 4 99 198 193 956 2., Atlantic Niederlage im Conference Quarterfinal, 1:4 (NY Rangers)
Gesamt 2000 935 801 219 29 16 2134 6236 6120 35095 18 Playoff-Teilnahmen
37 Serien: 22 Siege, 15 Niederlagen
216 Spiele: 118 Siege, 98 Niederlagen
1 Saison wegen des NHL-Lockout 1994/95 verkürzt
2 Saison wegen des NHL-Lockout 2004/05 ausgefallen

[Bearbeiten] Franchiserekorde

Im folgenden werden ausgewählte Spielerrekorde des Franchise sowohl über die gesamte Karriere als auch über einzelne Spielzeiten aufgeführt.

Martin Brodeur hält diverse Franchise-Rekorde

[Bearbeiten] Karriere

Name Anzahl
Meiste Spiele Ken Daneyko 1.283 (in 20 Spielzeiten)
Meiste aufeinanderfolgende Spiele Ken Daneyko 388 (4. November 1989 bis 29. März 1994)
Meiste Tore John MacLean 347
Meiste Vorlagen Patrik Eliáš* 411
Meiste Punkte Patrik Eliáš* 706 (295 Tore + 411 Vorlagen)
Meiste Strafminuten Ken Daneyko 2.519
Meiste Shutouts Martin Brodeur* 101

* aktiver Spieler; Stand nach Ende Saison 2008/09

Patrik Eliáš hält den Rekord für die meisten Punkte in einer Saison

[Bearbeiten] Saison

Name Anzahl Saison
Meiste Tore Brian Gionta 48 2005/06
Meiste Vorlagen Scott Stevens 60 1993/94
Meiste Punkte Patrik Eliáš 96 (40 Tore + 56 Vorlagen) 2000/01
Meiste Punkte als Rookie Scott Gomez 70 (19 Tore + 51 Vorlagen) 1999/00
Meiste Punkte als Verteidiger Scott Stevens 78 (18 Tore + 60 Vorlagen) 1993/94
Meiste Strafminuten Krzysztof Oliwa 354 2001/02
Meiste Siege als Torhüter Martin Brodeur 48 2006/07

[Bearbeiten] Trainer

Abkürzungen: GC = Spiele, W = Siege, L = Niederlagen, T = Unentschieden, OTL = Niederlagen
nach Overtime, Pts = Punkte, Win % = Siegquote

Name Saison Reguläre Saison Playoffs
GC W L T OTL Pts Win % GC W L
Billy MacMillan 1982/83–1983/84* 100 19 67 14 52 .190
Tom McVie 1983/84* 60 15 38 7 37 .250
Doug Carpenter 1984/85–1987/88* 290 100 166 24 224 .345
Jim Schoenfeld 1987/88*–1989/90* 124 50 59 15 115 .403 20 11 9
John Cunniff 1989/90*–1990/91* 133 59 56 18 136 .444 6 2 4
Tom McVie 1990/91*–1991/92 93 42 36 15 99 .452 14 6 8
Herb Brooks 1992/93 84 40 37 7 87 .476 5 1 4
Jacques Lemaire 1993/94–1997/98 378 199 122 57 455 .526 56 34 22
Robbie Ftorek 1998/99–2000/01* 156 88 44 19 5 200 .564 7 3 4
Larry Robinson 2000/01*–2001/02* 141 73 43 19 6 171 .518 48 31 17
Kevin Constantine 2001/02* 31 20 8 2 1 43 .645 6 2 4
Pat Burns 2002/03–2004/05 164 89 45 22 8 208 .543 29 17 12
Larry Robinson 2005/06* 32 14 13 5 33 .438
Lou Lamoriello 2005/06* 50 32 14 4 68 .640 9 5 4
Claude Julien 2006/07* 79 47 24 8 102 .595
Lou Lamoriello 2006/07* 3 2 0 1 5 .667 11 5 6
Brent Sutter 2007/08–2008/09 164 97 56 11 205 .625 12 4 8
Jacques Lemaire seit 2009/10

* Wechsel während der laufenden Saison


[Bearbeiten] General Manager

Name Saison
Bill MacMillan 1982/83–1983/84
Max McNab 1983/84–1986/87
Lou Lamoriello seit 1987/88


[Bearbeiten] Spieler

[Bearbeiten] Aktueller Kader der Saison 2009/10

Stand: 2. März 2009

Torhüter
Nr. Name Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letztes Team
Kanada Yann Danis 21. Juni 1981 Lafontaine, Québec, Kanada 2009 Bridgeport Sound Tigers
1 Kanada Kevin Weekes 4. April 1975 Toronto, Ontario, Kanada 2007 New York Rangers
30 Kanada Martin Brodeur 6. Mai 1972 Montreal, Québec, Kanada 1992 Saint-Hyacinthe Laser
Verteidiger
Nr. Name Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letztes Team
5 Kanada Colin White 12. Dezember 1977 New Glasgow, Nova Scotia, Kanada 1999 Albany River Rats
6 USA Andy Greene 30. Oktober 1982 Trenton, Michigan, USA 2006 Miami University
7 USA Paul Martin 5. März 1981 Minneapolis, Minnesota, USA 2003 Fribourg-Gottéron
24 Kanada Bryce Salvador 11. Februar 1976 Brandon, Manitoba, Kanada 2008 St. Louis Blues
25 USA Jay Leach 2. September 1979 Syracuse, New York, USA 2008 Portland Pirates
27 USA Mike Mottau 19. März 1978 Quincy, Massachusetts, USA 2007 Lowell Devils
29 Schweden Johnny Oduya 1. Oktober 1981 Stockholm, Schweden 2006 Frölunda HC
Angreifer
Nr. Name Pos Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letztes Team
Schweden Nicklas Bergfors RW 7. März 1987 Södertälje, Schweden 2008 Lowell Devils
Finnland Ilkka Pikkarainen LW 19. April 1981 Sonkajärvi, Finnland 2009 HIFK Helsinki
USA Tim Sestito C 28. August 1984 Rome, New York, USA 2009 Springfield Falcons
8 Litauen Dainius Zubrus RW 16. Juni 1978 Elektrėnai, Litauische SSR 2007 Buffalo Sabres
9 USA Zach Parise LW 28. Juli 1984 Minneapolis, Minnesota, USA 2005 Albany River Rats
10 USA Patrick Davis RW 28. Dezember 1986 Sterling, Michigan, USA 2008 Lowell Devils
10 Kanada Matt Halischuk RW 1. Juni 1988 Toronto, Ontario, Kanada 2008 Kitchener Rangers
10 Kanada Rod Pelley C 1. September 1984 Kitimat, British Columbia, Kanada 2006 Ohio State University
12 USA Brian Rolston RW 21. Februar 1973 Flint, Michigan, USA 2008 Minnesota Wild
15 USA Jamie LangenbrunnerC RW 24. Juli 1975 Cloquet, Minnesota, USA 2002 ERC Ingolstadt
18 Kanada Brendan Shanahan RW 23. Januar 1969 Mimico, Ontario, Kanada 2009 New York Rangers
19 Kanada Travis Zajac C 13. Mai 1985 Winnipeg, Manitoba, Kanada 2006 University of North Dakota
20 USA Jay Pandolfo LW 27. Dezember 1974 Winchester, Massachusetts, USA 1996 EC Red Bull Salzburg
21 USA Barry Tallackson RW 14. April 1983 Grafton, North Dakota, USA 2005 University of Minnesota
22 Tschechien Petr Vrána C 29. März 1985 Šternberk, Tschechoslowakei 2008 Lowell Devils
23 Kanada David Clarkson RW 31. März 1984 Toronto, Ontario, Kanada 2006 Albany River Rats
25 Kanada Pierre-Luc Létourneau-Leblond RW 4. Juni 1985 Lévis, Québec, Kanada 2008 Trenton Devils
26 Tschechien Patrik EliášA LW 13. April 1976 Třebíč, Tschechoslowakei 1996 HK Metallurg Magnitogorsk

[Bearbeiten] Mannschaftskapitäne

Jahr Name
1982–1984 Don Lever
1984–1987 Mel Bridgman
1987–1991 Kirk Muller
1991–1992 Bruce Driver
1992–2004 Scott Stevens
2004 Scott Niedermayer*
2005–2006 kein Kapitän
2006–2007 Patrik Eliáš
seit 2007 Jamie Langenbrunner

* Interimskapitän

In der Geschichte der New Jersey Devils gab es bisher sieben verschiedene Spieler, die das Amt des Mannschaftskapitäns bekleideten.

[Bearbeiten] Mitglieder der Hockey Hall of Fame

[Bearbeiten] Gesperrte Trikotnummern

In ihrer Franchise-Geschichte haben die New Jersey Devils bisher zwei Trikotnummern offiziell gesperrt. Zudem wird eine weitere offiziell nicht mehr vergeben.

Die New Jersey Devils hängen die Nummer 4 von Scott Stevens an die Hallendecke
Nr. Name Sperrungsdatum
3 Ken Daneyko 24. März 2006
4 Scott Stevens 12. November 2007
99 Wayne Gretzky 6. Februar 2000 (ligaweit)

Erst 15 Jahre nachdem die Devils nach New Jersey umgezogen waren, wurde 2006 erstmals eine Nummer aus dem Umlauf genommen. Ken Daneyko, der erste Spieler der Devils, dem diese Ehre zuteil wurde, war nie ein Star in der NHL. 1983 gab er sein NHL-Debüt bei den Devils und blieb bis zu seinem Karriereende 2003 dem Team treu. Kein anderer Spieler trug das Trikot der Devils öfter als er. Im Jahr darauf wurde auch die Nummer von Scott Stevens gesperrt. Stevens war zwölf Jahre Mannschaftskapitän der Devils. In dieser Zeit gewannen die Devils dreimal den Stanley Cup. Beide Trikotnummern hängen unter der Hallendecke des Prudential Center und werden an keinen Spieler der New Jersey Devils mehr vergeben. Während Stevens’ Nummer auch in der derzeitigen Spielstätte geehrt wurde, musste Daneykos Nummer durch den Umzug in der Continental Airlines Arena abgehängt und im Prudential Center neu installiert werden.

Des Weiteren wird die berühmte 99 des Kanadiers Wayne Gretzky nicht mehr an einen Spieler vergeben, da sie seit dem 6. Februar 2000 offiziell durch die Liga gesperrt ist.

[Bearbeiten] Top-10-Wahlrechte im NHL Entry Draft

Name Jahr Draft-Position
Rocky Trottier 1982 8.
John MacLean 1983 6.
Kirk Muller 1984 2.
Craig Wolanin 1985 3.
Neil Brady 1986 3.
Brendan Shanahan 1987 2.
Bill Guerin 1989 5.
Scott Niedermayer 1991 3.
Lance Ward 1996 10.


[Bearbeiten] Franchise-Top-Punktesammler

Die zehn besten Punktesammler in der Geschichte des Franchise bis zum Ende der regulären Saison 2007/08 und der Playoffs 2008.

Abkürzungen: Pos = Position, GP = Spiele, G = Tore, A = Vorlagen, Pts = Punkte, P/G = Punkte pro Spiel

Reguläre Saison

Name Pos Saison GP G A Pts P/G
Patrik Eliáš LW seit 1995/96 822 295 411 706 0,86
John MacLean RW 1983/84–1997/98 934 347 354 701 0,75
Kirk Muller C 1981/82–1990/91 556 185 335 520 0,94
Scott Niedermayer D 1991/92–2003/04 892 112 364 476 0,53
Bobby Holik C 1992/93–2003/04 724 198 265 463 0,64
Scott Gomez C 1999/00–2006/07 548 116 334 450 0,82
Aaron Broten F 1982/83–1989/90 581 147 283 430 0,74
Scott Stevens D 1991/92–2003/04 956 93 337 430 0,45
Bruce Driver LW 1983/84–1997/98 702 83 316 399 0,74
Petr Sýkora C 1995/96–2001/02 445 145 205 350 0,79

Playoffs

Name Pos GP G A Pts P/G
Patrik Eliáš LW 133 40 73 113 0,85
John MacLean RW 88 31 44 75 0,85
Scott Gomez C 97 21 44 65 0,67
Scott Niedermayer D 146 17 47 64 0,44
Scott Stevens D 133 17 45 62 0,47
Brian Rafalski D 102 17 43 60 0,59
Claude Lemieux RW 82 34 23 57 0,70
Bobby Holik C 128 20 37 57 0,45
Petr Sýkora C 57 22 24 46 0,81
Jamie Langenbrunner RW 63 18 31 49 0,78

[Bearbeiten] Bekannte ehemalige Spieler

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. azhockey.com, Liste der Farmteams der New Jersey Devils

[Bearbeiten] Weblinks

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