Claudio Sulser

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Claudio Sulser
Spielerinformationen
Geburtstag 8. Oktober 1955
Geburtsort LuganoSchweiz
Größe 184 cm
Position Stürmer
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1972–1973
1973–1976
1977–1986
1986–1989
FC Mendrisio-Stabio
Vevey-Sports
Grasshopper Club Zürich
FC Lugano
7 0(2)
00 (0)
192 0(100)
14 0(8)
Nationalmannschaft
1977–1983, 1985–1986 Schweiz 49 0(13)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Claudio Sulser (* 8. Oktober 1955 in Lugano) ist ein ehemaliger Schweizer Fussballspieler.

Sulser wechselte 1973 von FC Mendrisio-Stabio zu Vevey-Sports. Am 1. Januar 1977 verpflichtete ihn der Grasshopper Club Zürich, bei dem er neun Jahre lang stürmte und vierfacher Landesmeister wurde. Danach wechselte er zum FC Lugano, um seine Karriere in der Tessiner Heimat zu beenden. Als Mittelstürmer erzielte Sulser viele schöne Tore, vollbrachte akrobatische Kunststücke, war ein guter Penaltyschütze und vor allem gefürchteter Meister im Dribbling. Im Spiel gegen England (1981) schoss er ein Tor, nachdem er vier gegnerische Verteidiger auf engem Raum gleichzeitig ins Leere laufen liess.

Sulser überstand mehrere Zwangspausen, darunter vier Knieoperationen, und wurde in der Saison 1978/79 Torschützenkönig im europäischen Meistercup (heute: UEFA Champions League).

Sulser absolvierte insgesamt 49 Länderspiele für die Schweizer Fussballnationalmannschaft und erzielte dabei 13 Tore.

Ein finanziell lukratives Engagement in Italien lehnte er auf dem Höhepunkt seiner Karriere – auch mit Rücksicht auf seine berufliche Ausbildung – ab. Claudio Sulser hat während seiner aktiven Jahre als Spitzenfussballer ein Jura-Studium absolviert und mit dem Doktortitel abgeschlossen. Er arbeitet heute als Rechtsanwalt in Lugano. Seit 2010 ist er Präsident der Ethikkommission der FIFA.

Erfolge[Bearbeiten]

(alle mit dem Grasshopper-Club)

  • Schweizer Meister: 1978, 1982, 1983, 1984.
  • Schweizer Cup: 1983.
  • Spieler des Jahres (Schweiz): 1982.
  • Nationalliga A Torschützenkönig: 1980, 1982.
  • UEFA Champions League Torschützenkönig (11 Tore): 1978/79.

Weblinks[Bearbeiten]

Vorgänger Amt Nachfolger
Allan Simonsen Torschützenkönig des Europapokals der Landesmeister
Saison 1978/79
Søren Lerby