Lionel Messi

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Lionel Messi

Messi im Finale der WM 2014

Spielerinformationen
Voller Name Lionel Andrés Messi Cuccittini
Geburtstag 24. Juni 1987
Geburtsort RosarioArgentinien
Größe 169 cm
Position Flügelspieler, Stürmer
Vereine in der Jugend
1992–1995
1995–2000
2000–2004
Grandoli FC
Newell’s Old Boys
FC Barcelona
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2003–2004
2004–
FC Barcelona B
FC Barcelona
22 00(6)
278 (245)
Nationalmannschaft2
2004–2005
2008
2005–
Argentinien U-20
Argentinien U-23
Argentinien
16 0(12)
5 00(2)
93 0(42)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 24. August 2014
2 Stand: 13. Juli 2014

Lionel „Leo“ Andrés Messi Cuccittini ([ljoˈnel anˈdɾes ˈmesi]; * 24. Juni 1987 in Rosario) ist ein argentinischer Fußballspieler, der auch die spanische Staatsangehörigkeit besitzt.

Messi spielt seit seinem dreizehnten Lebensjahr für den FC Barcelona. Bereits mit 24 wurde Messi Rekordtorschütze des FC Barcelona, mit 25 wurde er der jüngste Spieler in der La-Liga-Geschichte, der 200 Tore erzielte. 2009 wurde er zu Europas Fußballer des Jahres und von 2009 bis 2012 viermal in Folge zum Weltfußballer des Jahres gewählt.[1] Mit Barcelona gewann er bereits 19 Titel, darunter sechsmal die spanische Meisterschaft, zweimal die Copa del Rey und dreimal die UEFA Champions League. Zudem ist er aktuell Kapitän der argentinischen Nationalmannschaft.

Jugend

Mit fünf Jahren trat Messi in den Fußballverein Grandoli FC ein. Nach drei Jahren wechselte er 1995 zu den Newell’s Old Boys. Als er 13 Jahre alt war, wanderten seine Eltern mit ihm und drei Geschwistern nach Barcelona aus, um der argentinischen Wirtschaftskrise zu entkommen und die weitere Behandlung seiner Hormonstörung zu ermöglichen, deren Kosten sich auf etwa 900 Dollar pro Monat beliefen. Messi litt an einer Wachstumsstörung (Somatotropinmangel), sodass er mit 13 Jahren kaum 1,40 m groß war. Nachdem er wegen seiner geringen Körpergröße und den für lokale Verhältnisse hohen Behandlungskosten in bekannten argentinischen Mannschaften nicht aufgenommen worden war, wandten sich seine Eltern an den FC Barcelona. Bei einem Probetraining war der damalige Jugendtrainer des FC Barcelona so begeistert vom Talent Messis, dass er diesen sofort einen Vertrag auf einer Serviette unterschreiben ließ. Der FC Barcelona zahlte ein Einstiegsgehalt von 600 Euro und übernahm die Therapiekosten.[2]

Profikarriere

FC Barcelona

Er wurde ab 2000 in der Jugendmannschaft des FC Barcelona eingesetzt. In seinem ersten Spiel schoss er fünf Tore, in seiner ersten Saison erzielte er in 30 Spielen 35 Treffer. Seit der Saison 2004/05 steht er im Aufgebot der ersten Mannschaft des FC Barcelona, am 16. Oktober 2004 gab er als Einwechselspieler gegen Espanyol Barcelona sein Ligadebüt. Zur gewonnenen Meisterschaft Barças steuerte Messi am 1. Mai 2005 gegen Albacete Balompié als bis dato jüngster Ligatorschütze in der Vereinsgeschichte des FC Barcelona einen Treffer bei (mittlerweile hält Bojan Krkić diesen Rekord). Insgesamt kam er in seiner ersten Saison in der Primera División auf sieben Einsätze.

Im September 2005 verlängerte er seinen Vertrag, erhielt die spanische Staatsbürgerschaft und fällt damit nicht mehr unter die Ausländerregelung.

2006 gewann er mit dem FC Barcelona seine zweite Meisterschaft und zum ersten Mal in seiner Karriere die Champions League, kam aber seit Anfang März aufgrund einer beim Spiel gegen FC Chelsea erlittenen Verletzung nicht mehr zum Einsatz und verblieb bei sechs Einsätzen und einem Tor.

Messi galt zu dieser Zeit als eines der größten Talente des argentinischen Fußballs und wurde als Nachfolger von Diego Maradona gesehen. Vor allem sein Tor zum 2:0 für Barcelona im Pokalspiel gegen den FC Getafe am 18. April 2007, bei dem er innerhalb von zwölf Sekunden über das halbe Spielfeld sprintete und dabei vier Feldspieler und den Torwart überspielte, wird mit dem WM-Tor des Jahrhunderts von Maradona am 22. Juni 1986 im WM-Viertelfinalspiel zwischen Argentinien gegen England verglichen.[3]

Maradona erzielte in derselben Partie einen weiteren legendären Treffer, welcher mithilfe der von ihm bezeichneten „Hand Gottes“ in die Geschichte einging. Messi gelang ein vergleichbarer Torerfolg am 9. Juni 2007 gegen den Stadtrivalen Espanyol Barcelona. Das Spiel endete 2:2, wobei Messi beide Tore für den FC Barcelona erzielte. Die Schiedsrichter konnten das Handspiel nicht erkennen, jedoch zeigten spätere Pressebilder klar, wie zuletzt Messis Hand den Ball berührte.[4] Die Medien benutzen die Bezeichnung „Hand Gottes“ ohne Vorbehalte, Messi dagegen kommentierte den Treffer, anders als Maradona 1986, nicht. Maradona gab gegenüber der Presse an „Lionel Messi wird besser als ich es je war!“ und forderte 2010 nach dessen acht Toren und zwei Hattricks innerhalb einer Woche, die er am 21. März 2010 mit einem 4:2 gegen Real Saragossa abschloss, ein „Studienfach Messi“.

Am 1. Februar 2009 erzielte Messi gegen Racing Santander das 5.000. Erstligator des FC Barcelona.[5] Im März 2009 lehnte er ein Angebot von Manchester City mit einer Ablösesumme von 112,5 Millionen Euro ab.[6][7] Ein verbessertes Angebot von Manchester City im Mai 2009 mit einer Ablösesumme von 150 Millionen Euro und einem Netto-Jahresgehalt von über 12 Millionen Euro (ohne Werbegelder) lehnte er ebenfalls ab.[8]

Am 27. Mai 2009 gewann er im Olympiastadion von Rom mit dem FC Barcelona das Finale der Champions League gegen Manchester United und traf selbst per Kopf zum 2:0-Endstand. Mit neun Toren wurde er außerdem Torschützenkönig in diesem Wettbewerb. Nachdem er zuvor schon mit Barcelona die Spanische Meisterschaft sowie die Copa del Rey hatte gewinnen können, verhalf er seinem Team mit dem Sieg der Champions League zum ersten Triple der Vereinsgeschichte.

Im September 2009 verlängerte Messi seinen Vertrag bei Barcelona bis 2016, dabei wurde das Gehalt auf 12,5 Millionen Euro im Jahr und die Ablösesumme auf 250 Millionen Euro festgesetzt. Für Messi war es bereits die sechste Gehaltserhöhung bei Barça innerhalb von fünf Jahren, wodurch er inzwischen der bestbezahlte Spieler im Kader war.[9][10][11] Mit einem Jahresgesamteinkommen von knapp 33 Millionen Euro war er der Topverdiener unter den Fußballprofis.[12]

Ende 2009 wurde Messi mit dem größten Vorsprung in der 54-jährigen Geschichte der prestigeträchtigen Auszeichnung zu Europas Fußballer des Jahres gekürt. Messi erreichte demnach 240 Punkte mehr als der Zweitplatzierte Cristiano Ronaldo, er erhielt 473 von 480 maximal möglichen Punkten. Im gleichen Jahr wurde Messi in den Medien wiederholt als bester Spieler der Welt gehandelt.[13][14][15][16] Bereits 2008 hatte die brasilianische Stürmerlegende Pelé ihn als solchen bezeichnet.[17] Messi selbst waren solche Superlative in der Vergangenheit eher unangenehm.[18]

Am 6. April 2010 erzielte Messi bei Barcelonas 4:1-Sieg im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League gegen den FC Arsenal alle vier Treffer, darunter einen Hattrick in der ersten Halbzeit. Messi ist damit der erste Spieler, dem vier Tore in einem Champions-League-Spiel außerhalb der Gruppenphase gelangen. In Gruppenspielen war dies zuvor fünf anderen Spielern gelungen.[19] Arsène Wenger nannte Messi nach dem Spiel den besten Fußballer der Welt und bezeichnete ihn als „unaufhaltbar“ und „wie aus der Playstation“.[20]

Messi im Trikot des FC Barcelona 2011

In der Saison 2009/10 erzielte er in 53 Pflichtspielen 47 Tore und war damit der beste Schütze seiner Mannschaft.[21] Ebenfalls wurde er mit 34 Treffern in der Liga Torschützenkönig. Damit stellte er beide Male den Vereinsrekord von Ronaldo ein, der in der Saison 1996/97 ebenfalls 47 Pflichtspieltore und davon 34 Ligatore erzielt hatte.[22] Laut Studien war er der damals der wertvollste Spieler der Welt.[23] Beim Ligaspiel am 23. April 2011 erzielte er gegen CA Osasuna sein 50. Saisontor im 49. Pflichtspiel und stellte damit den Torrekord pro Saison von Ferenc Puskás ein. Durch sein Tor zum zwischenzeitlichen 2:1 im Champions-League-Finale im Wembley Stadion gegen Manchester United (Endstand: 3:1) erhöhte er seine Ausbeute auf 53 Pflichtspieltore in 55 Spielen. Es war in der laufenden Champions-League-Saison sein 12. Treffer, damit stellte er den Rekord von Ruud van Nistelrooy ein. Messi ist der erste und bisher einzige Spieler, der in der Champions League dreimal hintereinander Torschützenkönig wurde.[24] Beim Vorgängerwettbewerb war dies Gerd Müller und Jean-Pierre Papin gelungen.[25] Beim Finalsieg 2011 wurde er zum „Man of the Match“ gewählt und gewann seinen dritten Champions-League-Titel.[26] Am Ende der Saison erhielt er zum dritten Mal in Folge die Trofeo Alfredo Di Stéfano für den besten Spieler der spanischen Liga.[27] Ebenfalls wurde er von der UEFA zum Besten Spieler in Europa ernannt. Er ist der erste Titelträger der neuen Auszeichnung. Im Januar 2012 wurde er zudem als erster Spieler zum dritten Mal in Folge zum Weltfußballer des Jahres gewählt.[28]

Am 19. Februar 2012 absolvierte er sein 200. Ligaspiel für den FC Barcelona, dabei erzielte er vier der fünf Tore seiner Mannschaft.[29] Am 7. März 2012 schoss er beim 7:1-Heimspielerfolg im Achtelfinal-Rückspiel gegen Bayer 04 Leverkusen als bisher einziger Spieler fünf Tore in einem Spiel der Champions League. Ebenfalls im März erreichte Messi als jüngster Spieler in der Ligageschichte die 150-Tore-Marke und überholte mit 234 Pflichtspieltoren César als erfolgreichsten Pflichtspiel-Torjäger in der Vereinsgeschichte des FC Barcelona (den Rekord als Torjäger in Pflicht- und Freundschaftsspielen hält Paulino Alcántara mit 369 Toren).[30] In dieser Saison übertraf er zudem den Rekord von Gerd Müller, der in der Saison 1972/73 67 Pflichtspieltreffer erzielt hatte.[31] Im Kalenderjahr 2012 erzielte er 91 Tore in 69 Pflichtspielen[32] und überholte damit Gerd Müller, der 1972 85 Tore in 60 Pflichtspielen[33]schoss.

Anfang 2013 erhielt er als erster Spieler zum vierten Mal die Auszeichnung zum Weltfußballer des Jahres.[34] Einen Monat später verlängerte Messi seinen Vertrag um zwei weitere Jahre und ist damit bis 2018 vertraglich an den FC Barcelona gebunden.[35] Sein Jahresgehalt soll 13 Millionen Euro betragen. Inklusive Werbeeinnahmen kommt er auf 35 Millionen Euro netto pro Jahr, damit war er damals nach David Beckham der bestverdienende Fußballprofi weltweit.[36]

In der Nationalmannschaft

Messi im Halbfinale der Olympischen Spiele 2008 gegen Brasilien
Messi in der argentinischen Nationalelf am 29. Februar 2012

Bei der U-20-Weltmeisterschaft 2005 schoss Messi sechs Tore und wurde damit Torschützenkönig. Außerdem wurde er zum besten Spieler des Turniers gewählt. Seine entscheidenden Tore im Achtel- und Viertelfinale sowie im Halbfinale gegen den Favoriten Brasilien (2:1) sicherten den Einzug Argentiniens ins Finale. Dort verwandelte er beim 2:1-Sieg gegen Nigeria zwei Elfmeter.

Am 17. August 2005 feierte Lionel Messi sein Debüt in der argentinischen A-Nationalmannschaft gegen Ungarn. Allerdings sah er bereits wenige Sekunden nach seiner Einwechslung wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte. Am 9. Oktober 2005 stand er in seinem dritten Länderspiel gegen Peru erstmals in der Startelf Argentiniens. In seinem sechsten Länderspiel gelang Messi am 1. März 2006 gegen Kroatien sein erstes Tor für die Albiceleste.

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 war Messi im Kader Argentiniens und kam in drei Spielen zum Einsatz. Am 16. Juni 2006 gelang ihm im Vorrundenspiel gegen Serbien und Montenegro mit 18 Jahren und 357 Tagen sein erstes WM-Tor. Er ist damit nach Pelé, Manuel Rosas und Michael Owen der viertjüngste Torschütze bei einer Weltmeisterschaft. Argentinien schied im Viertelfinale gegen Deutschland aus; Messi kam in jenem Spiel nicht zum Einsatz.

Im Sommer 2007 nahm Messi mit Argentinien an der Copa América teil und belegte den zweiten Platz. Sein Treffer im Halbfinalspiel am 11. Juli 2007, bei dem er mit einem Heber aus dem Fußgelenk Mexikos Torhüter Oswaldo Sánchez aus ca. 15 Metern überlistete, sorgte für großes Aufsehen bei den Zuschauern. „So etwas machen nur Genies“, sagte Trainer Alfio Basile nach dem Abpfiff.[37] Messi kam während des Turniers in allen sechs Spielen zum Einsatz und erzielte insgesamt zwei Treffer.

Messi war im Kader der argentinischen Auswahl, die im August 2008 beim Olympischen Fußballturnier in China die Goldmedaille gewann.

Erwartungsgemäß wurde er für die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 nominiert, bei der sein Team allerdings nach zunächst guten Vorstellungen erneut im Viertelfinale der deutschen Auswahl 0:4 unterlag. Messi blieb bei dem Turnier unter den Erwartungen, zumal ihm kein eigener Torerfolg gelang.

Auch bei der Copa América 2011 im eigenen Land erfüllte Messi die in ihn gesteckten Erwartungen nicht. Der Argentinier blieb ohne Torerfolg und scheiterte mit seiner Mannschaft im Viertelfinale gegen Uruguay.

Bei der WM 2014 in Brasilien schoss er in der Gruppenphase vier Tore in drei Spielen und seine Mannschaft damit fast im Alleingang ins Achtelfinale. Obwohl er in der K.-o.-Phase keine weiteren Tore erzielte, führte er Argentinien als Mannschaftskapitän erstmals seit 1990 wieder ins WM-Finale, das jedoch nach Verlängerung mit 0:1 gegen Deutschland verloren ging. Nach dem Finale wurde Messi von der FIFA als bester Spieler des Turniers mit dem Goldenen Ball ausgezeichnet.[38] Dies wurde im Anschluss von Fußballexperten und Medien gleichsam kritisiert.[39]

Spielweise

Messi gilt als hervorragender Dribbler, der auch bei hohem Tempo den Ball problemlos steuern kann. Zudem verfügt er über eine hohe Spielintelligenz und Übersicht auf dem Spielfeld. Messi ist in der Lage, sich auch in aussichtslos erscheinenden Situationen gegen mehrere Spieler durchzusetzen. Real Saragossas Trainer José Aurelio Gay bezeichnete seinen Spielstil mit „Es war, als würde man Maradona wieder spielen sehen. Nur dass er diesmal beweglicher und deutlich schneller war.“[40]

Seine spektakulären Einzelläufe haben ihn zu einem der gefürchtetsten Spieler der Primera División gemacht. Als große Stärke gilt neben seinen Dribblings und seiner Geschwindigkeit vor allem seine außergewöhnlich gute Technik.[41] Obwohl er ein Linksfuß ist, spielte er bis Ende der Saison 2010/2011 in der Regel auf dem rechten Außenflügel. Seine Vielseitigkeit erlaubte ein taktisches Wechselspiel mit einem Mitspieler im Angriffszentrum, das für Verwirrung in der gegnerischen Abwehrformation sorgen kann.

Seitdem wird er vorwiegend als Mittelstürmer eingesetzt und seine Flexibilität kommt auf andere Weise zu tragen. Messi spielt eine Mischung aus einem „Zehner“ und einem „Neuner“, also eine Kreuzung zwischen einem Spielmacher und einem klassischen Stoßstürmer. Dabei wartet er nicht an der Strafraumgrenze auf eine Torschussvorlage, sondern lässt sich fallen, um von einer tieferen Position aus Tempodribblings zu starten oder auch aus der Zentrale die nach innen rückenden Außenstürmer mit Pässen zum gegnerischen Tor zu „schicken“. Gleichzeitig wird durch diese Aufstellungsvariante Messis Torgefährlichkeit noch verstärkt. So erzielte er 2011/12, der ersten Saison, in der er vollständig als Mittelstürmer eingesetzt wurde, 50 Tore in 37 Spielen, in der Vorsaison 2010/11 gelangen ihm „nur“ 31 in der Liga. Das System mit der falschen Neun[42] erreichte erstmals bei der Europameisterschaft 2012, als die Spanier aufgrund des schwerwiegenden Ausfalls ihres Stürmers David Villa die Spielweise des FC Barcelona adaptierten, allgemeine Aufmerksamkeit und findet nun bei immer mehr Mannschaften Einzug.

Erfolge/Titel

Nationalmannschaft

Verein

Persönliche Auszeichnungen

Bester Torschütze

Rekorde

Internationale Wettbewerbe
  • Rekord-Torschützenkönig in Champions League/Europapokal der Landesmeister (4x; zusammen mit Gerd Müller)
  • einziger Spieler mit fünf Toren in einem Champions-League-Spiel (beim 7:1 im Achtelfinal-Rückspiel am 7. März 2012 gegen Leverkusen)
Primera Division
  • meiste Tore in einer Saison (50, 2011/12)
  • jüngster Spieler, der 150 (24 Jahre, 270 Tage) und 200 Tore (25 Jahre, 217 Tage) erzielt hat
  • einziger Spieler, der gegen alle 19 Gegner in Folge traf (2012/13)
FC Barcelona
  • Rekordtorschütze (360)[43] (Stand: 23. März 2014)
  • Rekordtorschütze in der Champions League (67) (Stand: 12. März 2014)
  • Rekordtorschütze in internationalen Wettbewerben (64) (Stand: Saisonende 2012/13)
Sonstiges
  • Rekordgewinner des FIFA Ballon d’Or (2010, 2011, 2012)
  • 73 Tore in einer Saison (wettbewerbsübergreifend) (2011/12)
  • Rekordtorschütze (21 Tore) des El Clásico (Stand: 23. März 2014)
  • Einziger Spieler, der es geschafft hat in sechs Wettbewerben innerhalb eines Kalenderjahres (2011) sowohl ein Tor zu erzielen als auch eines vorzubereiten (Liga, Pokal, spanischer Supercup, europäischer Supercup, Champions League, FIFA Klub-WM).

Privates

Messis Vater Jorge Horácio Messi war Fabrikarbeiter, seine Mutter Celia María Cuccittini Putzfrau. Seine Eltern sind beide italienischstämmig, wobei die Familie väterlicherseits aus der italienischen Stadt Ancona stammt und 1883 nach Argentinien auswanderte.[44] Messi hat zwei Brüder - Matías und Rodrigo - sowie eine Schwester - María Sol. Er hat zwei Cousins, die ebenfalls Profifußballer sind: Emanuel Biancucchi spielt bei Olimpia Asunción in der paraguayischen Primera División und Maxi Biancucchi bei EC Vitória in der brasilianischen Série A.

Seine Freundin Antonella Roccuzzo brachte am 2. November 2012 ihren gemeinsamen Sohn Thiago zur Welt.[45][46]

Messis Karriere wird von der Epic Pictures Group aus Hollywood verfilmt, der Film soll im Sommer 2014 erscheinen.[47]

Am 12. Juni 2013 meldete die spanische Nachrichtenagentur EFE, es bestehe der Verdacht, dass Lionel Messi und sein Vater Jorge, der als sein Spielerberater fungiert, Steuern in Höhe von vier Millionen Euro hinterzogen haben und dass die Staatsanwaltschaft ein Klagegesuch eingereicht habe.[48] Bei einem Vernehmungstermin am 27. September 2013 erklärte Messi vor einem spanischen Gericht, mit der Justiz kooperieren zu wollen. Sein Vater hatte in einem Schreiben an das Gericht die Verantwortung übernommen, zudem einen früheren Geschäftspartner belastet. Nach Einleitung der Ermittlungen hatte Messi 15 Millionen Euro Steuern nachbezahlt.[49]

Sonstiges

  • Aufgrund seiner geringen Körpergröße und seiner Schnelligkeit erhielt er in der Kindheit den Spitznamen „La Pulga“ (spanisch für: „Der Floh“), den er bis heute trägt.
  • Lionel Messi war einer der Fußballer, die 2010 einen Auftritt im Musikvideo zur WM-Hymne Waka Waka (This Time for Africa) von Shakira hatten.
  • Von 2009 bis 2011 war Lionel Messi auf jedem Cover der Computer- und Konsolenspielreihe Pro Evolution Soccer zu sehen und ebenfalls von 2012 und 2014 auf dem Cover von FIFA.
  • Der Dokumentarfilm Messi des spanischen Regisseurs Álex de la Iglesia von 2014 beschäftigt sich mit Lionel Messis Lebensgeschichte.[50]

Literatur

Weblinks

 Commons: Lionel Messi – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Messi ist „Weltfußballer des Jahres“
  2. Süddeutsche Zeitung vom 10. April 2009, Profil
  3. Zusammenschnitt der beiden Torszenen: Youtube — Messi VS Maradona
  4. faz.net
  5. 5.000 Barca-Tore, 2. Februar 2009
  6. sport1.de:Messi nach England?
  7. boerse-express:Lionel Messi erteilt Manchester City eine Absage
  8. Sport-tonline.de: Messi lehnt erneut Scheich angebot ab.
  9. Sport1.de: Pellegrini: „Immerhin Ronaldo trifft“
  10. Sport1.de: Messi verlängert – Aquilani zu den Reds
  11. fussball.com: Messi nun bestbezahlter Barça-Profi, Zugriff 15. Jan. 2013
  12. Messi löst Beckham als bestbezahlter Kicker ab
  13. „Floh“ Messi ist der Größte
  14. Warum er der beste Spieler der Welt ist
  15. Lionel Messi – „Der beste Spieler, den es gibt“
  16. Momentan wohl bester Spieler der Welt
  17. Pele: „Messi ist der beste Spieler der Welt“
  18. Lionel Messi: „Ich bin nicht der beste Spieler der Welt“
  19. Lionel Messi verzaubert den FC Barcelona. Welt online, 7. April 2010
  20. BBC Sport:Arsene Wenger hails Lionel Messi as world's best player
  21. goal.com: Spanish Inquisition: Barcelona And Their 99-Point La Liga Season , 17. Mai 2010
  22. FCBarcelona.cat: A record breaking season, 17. Mai 2010
  23. sport1.de: Messi ist der wertvollste Kicker
  24. kicker.de: Barcas vierter Streich, Messi stellt van Nistelrooys Torrekord ein
  25. uefa.de: Messi erneut bester Torschütze
  26. bbc.co.uk: Barcelona's Lionel Messi awarded his third Ballon d'Or
  27. sport1.de: Messi auch in Spanien Bester
  28. Lionel Messi zum „Weltfußballer des Jahres“ gewählt bei focus.de, 9. Januar 2012 (abgerufen am 9. Januar 2012).
  29. FC Barcelona: Messi scores 4 goals to celebrate his 200th game
  30. as.com: Leo Messi ya es el máximo goleador del Barcelona, 20. März 2012
  31. Messi bricht Rekord von Gerd Müller auf spiegel.de v. 2. Mai 2012
  32. Messi beendet Jahr mit 91 Toren ORF: 23. Dezember 2012, abgerufen am 23. Dezember 2012
  33. Messi bricht Gerd Müllers Torrekord in: Spiegel Online-sport v. 9. Dezember 2012, abgerufen am 23. Dezember 2012
  34. faz.net: Immer wieder Messi
  35. FC Barcelona: Messi extends contract through 2018
  36. Daily Telegraph: David Beckham is football's highest earner beating Lionel Messi into second place
  37. Traumtor von Messi – Argentinien im Finale
  38. WM-Auszeichnungen: Neuer bester Torwart, Messi bester Spieler. In: Spiegel Online vom 13. Juli 2014 (abgerufen am 14. Juli 2014)
  39. Herbe Kritik an Messis Wahl In: FAZ.NET vom 14. Juli 2014 (abgerufen am 14. Juli 2014).
  40. "Wie Maradona - nur schneller" RP online, 22. März 2010, abgerufen am 8. April 2013
  41. Der argentinische Floh FAZ.net, 27. Mai 2009
  42. [1] Definition „falsche Neun“ auf Spielverlagerung.de
  43. Transfermarkt.de: Messi bricht Barças Tor-Rekord. Abgerufen am 17. März 2014.
  44. La Pulga atómica conquista el mundo
  45. Endlich – Ein neuer Messi ist geboren Die Welt online, 2. November 2012, abgerufen am 9. Januar 2013
  46. FC Barecelona.com: Messi's son Thiago is born
  47. sport1.de:Hollywood plant Messi-Film
  48. Messi soll vier Millionen Euro hinterzogen haben Die Welt online, 12. Juni 2013, abgerufen am 12. Juni 2013
  49. Messi will mit Justiz kooperieren Süddeutsche.de, 27. September 2013, abgerufen am 17. Januar 2014.
  50. WM 2014: Erster Trailer zum Film über Superstar Lionel Messi von Kultregisseur Álex de la Iglesia auf: filmstarts.de, abgerufen am 15. August 2014.
Vorgänger Amt Nachfolger

Maxi Rodríguez
Torschützenkönig der Copa del Rey
(mit Cristiano Ronaldo) 2010/11 (mit Cristiano Ronaldo)

Pablo Infante

neu entstanden
UEFA Best Player in Europe
2011

Andrés Iniesta

Diego Forlán
Bester Spieler einer WM (Goldener Ball)
2014