Kim (Familienname)

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Koreanische Schreibweise
Hangeul
Hanja
Revidierte Romanisierung Gim
McCune-Reischauer Kim
siehe auch: Koreanischer Name

Kim (김) ist in Korea der häufigste Familienname, abgeleitet von chinesisch „Jin“ (金) für Gold, Metall. Wenn dieses Zeichen nicht als Nachname verwendet wird, wird es im koreanischen „Geum“ (금) geschrieben und gesprochen. Hierbei ist anzumerken, dass „Kim“ eigentlich eher wie „Gim“ ausgesprochen wird, man sich aber bei der Festlegung der Umschrift auf diese Schreibweise einigte, da diese für Amerikaner näherlag und zudem der Laut im Koreanischen „emphatisch“ ausgesprochen wird und deshalb zwischen g und k zu liegen scheint.

In Deutschland und Österreich tragen ca. 1500 Familien diesen Namen. Dies sind hauptsächlich Einwanderer, Gaststudenten oder Gastarbeiter aus Korea. Nach einer statistischen Analyse anhand von Familienbüchern soll es im Jahre 500 in Korea etwa 10.000 Kims gegeben haben.[1]

Namensträger[Bearbeiten]

(in Korea wird üblicherweise der Familienname zuerst genannt):

Inhaltsverzeichnis A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

A[Bearbeiten]

  • Kim A-lang (* 1995), südkoreanische Shorttrackerin
  • Kim Ae-ran (* 1980), südkoreanische Schriftstellerin
  • Kim Ah-jung (* 1982), südkoreanische Schauspielerin

B[Bearbeiten]

C[Bearbeiten]

  • Kim Ch’aek (1903–1951), nordkoreanischer General und Politiker
  • Kim Chan-mi (* 1993), südkoreanische Badmintonspielerin
  • Kim Chang-sop (* 1946), nordkoreanischer Politiker und Generaloberst
  • Kim Cheol-min (* 1992), südkoreanischer Eisschnellläufer
  • Kim Chi-ha (* 1941), südkoreanischer Schriftsteller
  • Kim Chol-ho (* 1986), nordkoreanischer Fußballspieler
  • Kim Chon-man (* 1987), nordkoreanischer Wasserspringer
  • Kim Chong-gil (* 1926), südkoreanischer Lyriker und Schriftsteller
  • Kim Chul-hwan (* 1953), koreanischer Taekwondo-Großmeister

D[Bearbeiten]

E[Bearbeiten]

  • Kim Eun-jung (* 1983), südkoreanische Langstreckenläuferin

G[Bearbeiten]

H[Bearbeiten]

I[Bearbeiten]

  • Kim Il (Politiker) (1912/4–1984), nordkoreanischer Politiker
  • Kim Il-ch’ŏl (* 1933), nordkoreanischer Politiker
  • Kim Il-jin (* 1956), nordkoreanischer Dirigent
  • Kim Il-ong (* 1971), nordkoreanischer Ringer
  • Kim Il-sung (1912–1994), Staatschef von Nordkorea 1948 bis 1994
  • Kim Il-yeop (1896–1971), koreanische Schriftstellerin, Dichterin, Journalistin und südkoreanische Buddhistische Nonne
  • Kim In-sub (* 1973), südkoreanischer Ringer
  • Kim Insuk (* 1963), südkoreanische Schriftstellerin

J[Bearbeiten]

K[Bearbeiten]

M[Bearbeiten]

N[Bearbeiten]

  • Kim Nam-gil (* 1981), südkoreanischer Schauspieler
  • Kim Nam-il (* 1977), südkoreanischer Fußballspieler

O[Bearbeiten]

  • Kim Ok-vin (* 1987), südkoreanische Schauspielerin
  • Kim Ŏn (* 1973), südkoreanischer Lyriker

P[Bearbeiten]

R[Bearbeiten]

S[Bearbeiten]

T[Bearbeiten]

U[Bearbeiten]

  • Kim Ui-seok (* 1957), südkoreanischer Regisseur und Filmproduzent
  • Kim Un-guk (* 1988), nordkoreanischer Gewichtheber und Olympiasieger
  • Kim Un-hyang (* 1991), nordkoreanische Wasserspringerin

W[Bearbeiten]

  • Kim Wan (* 1961), südkoreanischer Tischtennisspieler
  • Kim Wan-ki (* 1968), südkoreanischer Marathonläufer
  • Kim Won-hong (* 1945), nordkoreanischer Politiker und General
  • Kim Won-il (* 1942), südkoreanischer Schriftsteller
  • Kim Won-jung (* 1984), südkoreanischer Eishockeyspieler
  • Kim Wŏn-u (* 1947), südkoreanischer Schriftsteller
  • Kim Woo-jae (* 1979), südkoreanischer Eishockeyspieler
  • Kim Woo-young (* 1988), südkoreanischer Eishockeyspieler

Y[Bearbeiten]

sowie

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Robert Czepe: Physiker auf Kims Spuren, 28. Juli 2011, science.orf.at