Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Den Vereinten Nationen gehören 193 Staaten an. Die folgende Tabelle zeigt alle Mitgliedstaaten mit ihrem Beitrittsdatum:

UN-Mitglieder nach Aufnahmedatum
  • Gründungsmitglieder
  • Gründungsmitglieder, die nicht mehr existieren o. Ä.
  • Ehemalige Mitglieder (Staaten, die nicht mehr existieren o. Ä.)

Beitrittsverfahren[Bearbeiten]

Das Beitrittsverfahren ist in Artikel 4 im Kapitel II der Charta der Vereinten Nationen geregelt. Der Antragssteller muss vom Sicherheitsrat empfohlen werden. Anschließend kann ihn die Generalversammlung per Beschluss aufnehmen.

Liste der Mitgliedstaaten[Bearbeiten]

Flagge Land Sicherheitsrats­resolution Beitrittsdatum Bemerkung
AfghanistanAfghanistan Afghanistan Resolution 8 19. November 1946
AgyptenÄgypten Ägypten 24. Oktober 1945 Ägypten gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Vereinten Nationen. Am 21. Februar 1958 schloss sich das Land mit Syrien zur Vereinigten Arabischen Republik (VAR) zusammen, die als einzelner Staat weiterhin den UN angehörte. Nach dem Austritt Syriens aus der VAR am 13. Oktober 1961 wurden beide Staaten wieder Einzelmitglieder der UN, und die VAR wurde am 2. September 1971 in Arabische Republik Ägypten umbenannt.
AlbanienAlbanien Albanien Resolution 109 (14. Dezember 1955) 14. Dezember 1955
AlgerienAlgerien Algerien Resolution 176 (4. Oktober 1962) 8. Oktober 1962
AndorraAndorra Andorra Resolution 848 (8. Juli 1993) 28. Juli 1993
AngolaAngola Angola Resolution 397 (22. November 1976) 1. Dezember 1976
Antigua und BarbudaAntigua und Barbuda Antigua und Barbuda Resolution 492 (10. November 1981) 11. November 1981
ÄquatorialguineaÄquatorialguinea Äquatorialguinea Resolution 260 (6. November 1968) 12. November 1968
ArgentinienArgentinien Argentinien 24. Oktober 1945
ArmenienArmenien Armenien Resolution 735 (29. Januar 1992) 2. März 1992
AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan Resolution 742 (14. Februar 1992) 2. März 1992
AthiopienÄthiopien Äthiopien 13. November 1945
AustralienAustralien Australien 1. November 1945
BahamasBahamas Bahamas Resolution 336 (18. Juli 1973) 18. September 1973
BahrainBahrain Bahrain Resolution 296 (18. August 1971) 21. September 1971
BangladeschBangladesch Bangladesch Resolution 351 (10. Juni 1974) 17. September 1974
BarbadosBarbados Barbados Resolution 230 (7. Dezember 1966) 9. Dezember 1966
BelgienBelgien Belgien 27. Dezember 1945
BelizeBelize Belize Resolution 491 25. September 1981
BeninBenin Benin Resolution 147 20. September 1960
BhutanBhutan Bhutan Resolution 292 (10. Februar 1971) 21. September 1971
BolivienBolivien Bolivien 14. November 1945
Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina Resolution 755 (20. Mai 1992) 22. Mai 1992 Die Republik Bosnien und Herzegowina wurde am 22. Mai 1992 als neues Mitglied in die Vereinten Nationen aufgenommen, nachdem die Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien, eines der Gründungsmitglieder, zerfallen war.
BotswanaBotswana Botswana Resolution 224 (14. Oktober 1966) 17. Oktober 1966
BrasilienBrasilien Brasilien 24. Oktober 1945
BruneiBrunei Brunei Resolution 548 (24. Februar 1984) 21. September 1984
BulgarienBulgarien Bulgarien Resolution 109 (14. Dezember 1955) 14. Dezember 1955
Burkina FasoBurkina Faso Burkina Faso Resolution 149 20. September 1960
BurundiBurundi Burundi Resolution 173 (26. Juli 1962) 18. September 1962
ChileChile Chile 24. Oktober 1945
China RepublikRepublik China Republik China 24. Oktober 1945 Die Republik China war Gründungsmitglied der Vereinten Nationen und hatte den offiziellen Sitz Chinas inne. Die Republik auf Taiwan verlor an Bedeutung, nachdem immer mehr Staaten die Volksrepublik China anerkannten. Am 21. Oktober 1971 wurde sowohl der Sitz in der Vollversammlung als auch im Sicherheitsrat auf die Volksrepublik übertragen (Resolution 2758 der UN-Generalversammlung). Seitdem wird die Republik China von den Vereinten Nationen nur noch als stabilisiertes De-facto-Regime angesehen.
China VolksrepublikChina Volksrepublik China 21. Oktober 1971 Am 21. Oktober 1971 wurden die Sitze Chinas in Vollversammlung und Sicherheitsrat der Vereinten Nationen vom Gründungsmitglied Republik China auf die Volksrepublik China übertragen (Resolution 2758 der UN-Generalversammlung), nachdem immer mehr Staaten die Volksrepublik anerkannt hatten.
Costa RicaCosta Rica Costa Rica 2. November 1945
DanemarkDänemark Dänemark 24. Oktober 1945
Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Deutsche Demokratische Republik Resolution 335 (22. Juni 1973) 18. September 1973 Die Deutsche Demokratische Republik wurde am 18. September 1973 Mitglied der Vereinten Nationen. Durch ihren Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland am 3. Oktober 1990 erlosch die DDR als Staat und Völkerrechtssubjekt.
DeutschlandDeutschland Bundesrepublik Deutschland Resolution 335 (22. Juni 1973) 18. September 1973 Die Bundesrepublik Deutschland und die DDR wurden am 18. September 1973 zwei selbstständige Mitglieder der Vereinten Nationen. Mit dem Wirksamwerden des Beitritts der DDR am 3. Oktober 1990, der die Staatlichkeit der Bundesrepublik rechtlich unberührt ließ, wandelten sich die Länder der DDR in Länder der Bundesrepublik Deutschland; diese wurde (mit ganz Berlin) voll souverän und bildet nunmehr das vereinte Deutschland.
DominicaDominica Dominica Resolution 442 (6. Dezember 1978) 18. Dezember 1978
Dominikanische RepublikDominikanische Republik Dominikanische Republik 24. Oktober 1945
DschibutiDschibuti Dschibuti Resolution 412 (7. Juli 1977) 20. September 1977
EcuadorEcuador Ecuador 21. Dezember 1945
ElfenbeinküsteElfenbeinküste Elfenbeinküste Resolution 150 20. September 1960
El SalvadorEl Salvador El Salvador 24. Oktober 1945
EritreaEritrea Eritrea Resolution 828 28. Mai 1993
EstlandEstland Estland Resolution 709 (12. September 1991) 17. September 1991
FidschiFidschi Fidschi Resolution 287 (10. Oktober 1970) 13. Oktober 1970
FinnlandFinnland Finnland Resolution 109 (14. Dezember 1955) 14. Dezember 1955
FrankreichFrankreich Frankreich 24. Oktober 1945
GabunGabun Gabun Resolution 153 20. September 1960
GambiaGambia Gambia Resolution 200 21. September 1965
GeorgienGeorgien Georgien Resolution 763 (6. Juli 1992) 31. Juli 1992
GhanaGhana Ghana Resolution 124 8. März 1957
GrenadaGrenada Grenada Resolution 351 (21. Juni 1974) 17. September 1974
GriechenlandGriechenland Griechenland 25. Oktober 1945
GuatemalaGuatemala Guatemala 21. November 1945
GuineaGuinea Guinea Resolution 131 (9. Dezember 1958) 12. Dezember 1958
Guinea-BissauGuinea-Bissau Guinea-Bissau Resolution 356 (12. August 1974) 17. September 1974
GuyanaGuyana Guyana Resolution 223 (21. Juni 1966) 20. September 1966
HaitiHaiti Haiti 24. Oktober 1945
HondurasHonduras Honduras 17. Dezember 1945
IndienIndien Indien 30. Oktober 1945
IndonesienIndonesien Indonesien Resolution 86 (26. September 1950) 28. September 1950 Indonesien verließ die Vereinten Nationen am 20. Januar 1965, erklärte aber am 19. September 1966, die Zusammenarbeit wieder aufnehmen zu wollen. Nach Einladung der Generalversammlung vom 28. September 1966 nahmen die Vertreter Indonesiens ihren Sitz wieder ein.
IrakIrak Irak 21. Dezember 1945
IranIran Iran 24. Oktober 1945
IrlandIrland Irland Resolution 109 (14. Dezember 1955) 14. Dezember 1955
IslandIsland Island Resolution 8 19. November 1946
IsraelIsrael Israel Resolution 69 (4. März 1949) 11. Mai 1949
ItalienItalien Italien Resolution 109 (14. Dezember 1955) 14. Dezember 1955
JamaikaJamaika Jamaika Resolution 174 (12. September 1962) 18. September 1962
JapanJapan Japan Resolution 121 (12. Dezember 1956) 18. Dezember 1956
Jemen SudVolksdemokratische Republik Jemen Volksdemokratische Republik Jemen Resolution 243 14. Dezember 1967 Die Volksdemokratische Republik Jemen (Südjemen) war seit 14. Dezember 1967 Mitglied der Vereinten Nationen. Mit Schreiben vom 19. Mai 1990 teilten Nord- und Südjemen ihren Beschluss mit, „sich zu einem gemeinsamen Staat mit der Bezeichnung ‚Republik Jemen‘ zu vereinigen“. Die Vereinigung erfolgte am 22. Mai 1990.
Jemen Konigreich 1927Jemen Königreich Jemen 30. September 1947 Das Königreich Jemen (ab 1962 Jemenitische Arabische Republik) (Nordjemen) war seit 30. September 1947 Mitglied der Vereinten Nationen. Mit Schreiben vom 19. Mai 1990 teilten Nord- und Südjemen ihren Beschluss mit, „sich zu einem gemeinsamen Staat mit der Bezeichnung ‚Republik Jemen‘ zu vereinigen“. Die Vereinigung erfolgte am 22. Mai 1990.
JemenJemen Jemen 22. Mai 1990 Nordjemen war seit 30. September 1947, Südjemen seit 14. Dezember 1967 Mitglied der Vereinten Nationen. Mit Schreiben vom 19. Mai 1990 teilten die beiden Staaten ihren Beschluss mit, „sich zu einem gemeinsamen Staat mit der Bezeichnung ‚Republik Jemen‘ zu vereinigen“. Die Vereinigung erfolgte am 22. Mai 1990. Die UN führt als Beitrittsdatum der vereinigten Staaten das Datum des Beitritts Nordjemens.
JordanienJordanien Jordanien Resolution 109 (14. Dezember 1955) 14. Dezember 1955
Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Jugoslawien 24. Oktober 1945 Die Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien war eines der Gründungsmitglieder der Vereinten Nationen, das die Charta am 26. Juni 1945 unterzeichnet und am 19. Oktober 1945 ratifiziert hatte. Ab 1991 kam es zur langsamen Auflösung der SFR Jugoslawien, bis sie ab 27. April 1992 als nicht mehr existent galt, und zur Neugründung der Staaten Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Slowenien, Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien sowie Bundesrepublik Jugoslawien. Die ehemaligen Teilrepubliken wurden als selbstständige Staaten nach und nach als eigenständige Mitglieder in die Vereinten Nationen aufgenommen. Die meisten bereits 1992, Mazedonien wegen eines Namensstreits erst 1993. Serbien-Montenegro wartete wegen seiner Rolle im Balkankrieg bis 2000 auf die Mitgliedschaft. Im Jahr 2006 spaltete sich Montenegro ab und wurde eigenständiges Mitglied.
KambodschaKambodscha Kambodscha Resolution 109 (14. Dezember 1955) 14. Dezember 1955
KamerunKamerun Kamerun Resolution 133 20. September 1960
KanadaKanada Kanada 9. November 1945
Kap VerdeKap Verde Kap Verde Resolution 372 (18. August 1975) 16. September 1975
KasachstanKasachstan Kasachstan Resolution 732 (23. Januar 1992) 2. März 1992
KatarKatar Katar Resolution 297 (15. September) 21. September 1971
KeniaKenia Kenia Resolution 185 (16. Dezember 1963) 16. Dezember 1963
KirgisistanKirgisistan Kirgisistan Resolution 736 (29. Januar 1992) 2. März 1992
KiribatiKiribati Kiribati Resolution 1248 (25. Juni 1999) 14. September 1999
KolumbienKolumbien Kolumbien 5. November 1945
KomorenKomoren Komoren Resolution 376 (17. Oktober 1975) 12. November 1975
Kongo RepublikRepublik Kongo Kongo, Republik Resolution 152 20. September 1960
Kongo Demokratische RepublikDemokratische Republik Kongo Kongo, Demokratische Republik Resolution 142 20. September 1960
Korea NordNordkorea Korea, Nord- 17. September 1991
Korea SudSüdkorea Korea, Süd- Resolution 702 (8. August 1991) 17. September 1991
KroatienKroatien Kroatien Resolution 753 (18. Mai 1992) 22. Mai 1992 Die Republik Kroatien wurde am 22. Mai 1992 als neues Mitglied in die Vereinten Nationen aufgenommen, nachdem die Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien, eines der Gründungsmitglieder, zerfallen war.
KubaKuba Kuba 24. Oktober 1945
KuwaitKuwait Kuwait 14. Mai 1963
LaosLaos Laos Resolution 109 (14. Dezember 1955) 14. Dezember 1955
LesothoLesotho Lesotho Resolution 225 (14. Oktober 1966) 17. Oktober 1966
LettlandLettland Lettland Resolution 710 (12. September 1991) 17. September 1991
LibanonLibanon Libanon 24. Oktober 1945
LiberiaLiberia Liberia 2. November 1945
LibyenLibyen Libyen Resolution 109 (14. Dezember 1955) 14. Dezember 1955
LiechtensteinLiechtenstein Liechtenstein Resolution 663 (14. August 1990) 18. September 1990
LitauenLitauen Litauen Resolution 711 (12. September 1991) 17. September 1991
LuxemburgLuxemburg Luxemburg 24. Oktober 1945
MadagaskarMadagaskar Madagaskar Resolution 140 20. September 1960
MalawiMalawi Malawi Resolution 195 (9. Oktober 1964) 1. Dezember 1964
MalaysiaMalaysia Malaysia Resolution 125 (5. September 1957) 17. September 1957 Am 17. September 1957 wurde der Malaiische Bund Mitglied der Vereinten Nationen. Im Anschluss an die Aufnahme von Singapur, Sabah (Nordborneo) und Sarawak in den Bund wurde dieser am 16. September 1963 umbenannt und heißt seitdem Malaysia. Singapur wurde am 9. August 1965 unabhängig und trat am 21. September 1965 den Vereinten Nationen bei.
MaledivenMalediven Malediven Resolution 212 (20. September 1965) 21. September 1965
MaliMali Mali Resolution 159 28. September 1960
MaltaMalta Malta Resolution 196 (30. Oktober 1964) 1. Dezember 1964
MarokkoMarokko Marokko Resolution 115 (20. Juni 1956) 12. November 1956
MarshallinselnMarshallinseln Marshallinseln Resolution 704 (9. August 1991) 17. September 1991
MauretanienMauretanien Mauretanien Resolution 167 (25. Oktober 1961) 27. Oktober 1961
MauritiusMauritius Mauritius Resolution 249 (18. April 1968) 24. April 1968
MazedonienMazedonien Mazedonien Resolution 817 (7. April 1993) 8. April 1993 Mazedonien wurde nach dem Zerfall des Gründungsmitglieds Jugoslawien selbstständig und beantragte die Aufnahme in die Generalversammlung. Aufgrund von Meinungsverschiedenheiten mit Griechenland über den Namen des Staates beschloss die Generalversammlung am 8. April 1993 die Aufnahme des Staates mit der provisorischen Bezeichnung „Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien“. Diese provisorische Bezeichnung wird in den Vereinten Nationen bis zur Beilegung des Namensstreits verwendet.
MexikoMexiko Mexiko 7. November 1945
Mikronesien Foderierte StaatenMikronesien Mikronesien Resolution 703 (9. August 1991) 17. September 1991
MoldawienMoldawien Moldawien Resolution 739 (5. Februar 1992) 2. März 1992
MonacoMonaco Monaco Resolution 829 28. Mai 1993
MongoleiMongolei Mongolei Resolution 166 (25. Oktober 1961) 27. Oktober 1961
MontenegroMontenegro Montenegro Resolution 1691 28. Juni 2006 Die Republik Montenegro wurde am 28. Juni 2006 als neues Mitglied in die Vereinten Nationen aufgenommen. Zuvor war Montenegro als Teil verschiedener Vorgängerstaaten Mitglied der UN: bis zu deren Zerfall in der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien, vom 1. November 2000 bis zur Umbenennung am 4. Februar 2003 in der Bundesrepublik Jugoslawien und ab der Umbenennung in Serbien und Montenegro. Am 3. Juni 2006 erklärte Montenegro schließlich seine Unabhängigkeit.
MosambikMosambik Mosambik Resolution 374 (18. August 1975) 16. September 1975
MyanmarMyanmar Myanmar Resolution 45 (10. April 1948) 19. April 1948
NamibiaNamibia Namibia Resolution 652 (17. April 1990) 23. April 1990
NauruNauru Nauru Resolution 1249 (25. Juni 1999) 14. September 1999
NepalNepal Nepal Resolution 109 (14. Dezember 1955) 14. Dezember 1955
NeuseelandNeuseeland Neuseeland 24. Oktober 1945
NicaraguaNicaragua Nicaragua 24. Oktober 1945
NiederlandeNiederlande Niederlande 10. Dezember 1945
NigerNiger Niger Resolution 148 20. September 1960
NigeriaNigeria Nigeria Resolution 160 7. Oktober 1960
NorwegenNorwegen Norwegen 27. November 1945
OmanOman Oman Resolution 299 (30. September) 7. Oktober 1971
OsterreichÖsterreich Österreich Resolution 109 (14. Dezember 1955) 14. Dezember 1955
OsttimorOsttimor Osttimor Resolution 1414 27. September 2002
PakistanPakistan Pakistan 30. September 1947
PalauPalau Palau Resolution 963 (29. November 1994) 15. Dezember 1994
PanamaPanama Panama 13. November 1945
Papua-NeuguineaPapua-Neuguinea Papua-Neuguinea Resolution 375 (22. September 1975) 10. Oktober 1975
ParaguayParaguay Paraguay 24. Oktober 1945
PeruPeru Peru 31. Oktober 1945
PhilippinenPhilippinen Philippinen 24. Oktober 1945
PolenPolen Polen 24. Oktober 1945
PortugalPortugal Portugal Resolution 109 (14. Dezember 1955) 14. Dezember 1955
RuandaRuanda Ruanda Resolution 172 (26. Juli 1962) 18. September 1962
RumänienRumänien Rumänien Resolution 109 (14. Dezember 1955) 14. Dezember 1955
RusslandRussland Russland 24. Dezember 1991 Die Sowjetunion war am 24. Oktober 1945 ein Gründungsmitglied der Vereinten Nationen. In einem mit 24. Dezember 1991 datierten Brief informierte Boris Jelzin, Präsident der Russischen Föderation, den Generalsekretär, dass die Mitgliedschaft der Sowjetunion im Sicherheitsrat und allen anderen Organen der Vereinten Nationen mit Unterstützung der 11 Mitgliedstaaten der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten durch die Russische Föderation aufrechterhalten wird.
SalomonenSalomonen Salomonen Resolution 433 (17. August 1978) 19. September 1978
SambiaSambia Sambia Resolution 197 (30. Oktober 1964) 1. Dezember 1964
SamoaSamoa Samoa Resolution 399 (1. Dezember 1976) 15. Dezember 1976
San MarinoSan Marino San Marino Resolution 744 (25. Februar 1992) 2. März 1992
Sansibar 1963Sansibar Sansibar Resolution 184 (16. Dezember 1963) 16. Dezember 1963 Sansibar trat den Vereinten Nationen am 16. Dezember 1963 bei. Am 26. April 1964 schlossen sich Tanganjika und Sansibar zur Vereinigten Republik von Tanganjika und Sansibar zusammen und setzten die Mitgliedschaft in den Vereinten Nationen als ein Staat fort. Die Republik wurde am 1. November 1964 in Vereinigte Republik Tansania umbenannt.
Sao Tome und PrincipeSão Tomé und Príncipe São Tomé und Príncipe Resolution 373 (18. August 1975) 16. September 1975
Saudi-ArabienSaudi-Arabien Saudi-Arabien 24. Oktober 1945
SchwedenSchweden Schweden Resolution 8 19. November 1946
SchweizSchweiz Schweiz Resolution 1426 (24. Juli 2002) 10. September 2002 Die Schweiz ist der einzige Staat, der dank Volksabstimmung den Vereinten Nationen beitrat. Eine Volksabstimmung ist gemäß Schweizer Verfassung zwingend. Die Schweiz hatte seit 1948 einen Beobachterstatus inne.
SenegalSenegal Senegal Resolution 158 28. September 1960
Serbien und MontenegroSerbien und Montenegro / SerbienSerbien Serbien und Montenegro / Serbien Resolution 1326 (31. Oktober 2000) 1. November 2000 Im Zuge der Auflösung der des Staates Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien kam es am 27. April 1992 zur Neugründung der „Bundesrepublik Jugoslawien“. Die von ihr beanspruchte Rechtsnachfolge für das ehemalige Jugoslawien wurde jedoch von der UN bezweifelt. Die Mitgliedschaft der SFRJ entfiel somit durch den Zerfall der SFRJ. Die neue Bundesrepublik Jugoslawien wurde stattdessen um eine Neubewerbung gleich den anderen Staaten Ex-Jugoslawiens gebeten. Am 4. Februar 2003 benannte sich der Staat in „Serbien und Montenegro“ um. Dieser wurde am 1. November 2000 in die UNO aufgenommen. Am 3. Juni 2006 erklärte sich Montenegro nach einem Referendum für unabhängig. Der Rechtsnachfolger von Serbien und Montenegro ist die Republik Serbien, die somit auch die daran geknüpfte UN-Mitgliedschaft behielt. Serbien sieht sich selbst in Fortführung der UN-Mitgliedschaft des ehemaligen Jugoslawiens.
SeychellenSeychellen Seychellen Resolution 394 (16. August 1976) 21. September 1976
Sierra LeoneSierra Leone Sierra Leone Resolution 165 (26. September 1961) 27. September 1961
SimbabweSimbabwe Simbabwe Resolution 477 (30. Juli 1980) 25. August 1980
SingapurSingapur Singapur Resolution 213 (20. September 1965) 21. September 1965
SlowakeiSlowakei Slowakei Resolution 800 19. Januar 1993 Die Tschechoslowakei war Gründungsmitglied der Vereinten Nationen. Nach der Teilung des Landes zum 31. Dezember 1992 wurden Tschechien und die Slowakei eigenständige Mitglieder.
SlowenienSlowenien Slowenien Resolution 754 (18. Mai 1992) 22. Mai 1992 Die Republik Slowenien wurde am 22. Mai 1992 als neues Mitglied in die Vereinten Nationen aufgenommen, nachdem das Gründungsmitglied, die Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien, zerfallen war.
SomaliaSomalia Somalia Resolution 141 20. September 1960
SowjetunionSowjetunion Sowjetunion 24. Oktober 1945 Die Sowjetunion war am 24. Oktober 1945 ein Gründungsmitglied der Vereinten Nationen. Die völkerrechtlichen Rechte und Pflichten und damit den Sitz im Sicherheitsrat und allen anderen Organen der Vereinten Nationen übernahm mit Unterstützung der 11 Mitgliedstaaten der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten die Russische Föderation (als „Fortsetzerstaat“).
SpanienSpanien Spanien Resolution 109 (14. Dezember 1955) 14. Dezember 1955
Sri LankaSri Lanka Sri Lanka Resolution 109 (14. Dezember 1955) 14. Dezember 1955
Saint Kitts NevisSt. Kitts und Nevis St. Kitts und Nevis Resolution 537 (22. September 1983) 23. September 1983
Saint LuciaSt. Lucia St. Lucia Resolution 453 (12. September 1979) 18. September 1979
Saint Vincent GrenadinenSt. Vincent und die Grenadinen St. Vincent und die Grenadinen Resolution 464 (19. Februar 1980) 16. September 1980
SudafrikaSüdafrika Südafrika 7. November 1945
SudanSudan Sudan Resolution 112 (6. Februar 1956) 12. November 1956
Sudan SudSüdsudan Südsudan Resolution 1999 14. Juli 2011
SurinameSuriname Suriname Resolution 382 (1. Dezember 1975) 4. Dezember 1975
SwasilandSwasiland Swasiland Resolution 257 (11. September 1968) 24. September 1968
SyrienSyrien Syrien 24. Oktober 1945 Syrien gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Vereinten Nationen. Am 21. Februar 1958 schloss sich das Land mit Ägypten zur Vereinigten Arabischen Republik (VAR) zusammen, die als einzelner Staat weiterhin den UN angehörte. Nach dem Austritt Syriens aus der VAR am 13. Oktober 1961 wurden beide Staaten wieder Einzelmitglieder der UN.
TadschikistanTadschikistan Tadschikistan Resolution 738 (29. Januar 1992) 2. März 1992
TanganjikaTanganjika Tanganjika Resolution 170 (14. Dezember 1961) 14. Dezember 1961 Tanganjika trat den Vereinten Nationen am 14. Dezember 1961 bei. Am 26. April 1964 schlossen sich Tanganjika und Sansibar zur Vereinigten Republik von Tanganjika und Sansibar zusammen und setzten die Mitgliedschaft in den Vereinten Nationen als ein Staat fort. Die Republik wurde am 1. November 1964 in Vereinigte Republik Tansania umbenannt.
TansaniaTansania Tansania 26. April 1964 Am 26. April 1964 schlossen sich Tanganjika (Mitglied seit 14. Dezember 1961) und Sansibar (Mitglied seit 16. Dezember 1963) zur Vereinigten Republik von Tanganjika und Sansibar zusammen und setzten als ein Staat die Mitgliedschaft der Einzelstaaten fort. Die Republik wurde am 1. November 1964 in Vereinigte Republik Tansania umbenannt.
ThailandThailand Thailand Resolution 13 16. Dezember 1946 Beitritt unter dem Namen Siam.
TogoTogo Togo Resolution 136 20. September 1960
TongaTonga Tonga Resolution 1253 14. September 1999
Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago Trinidad und Tobago Resolution 175 (12. September 1962) 18. September 1962
TschadTschad Tschad Resolution 151 20. September 1960
TschechienTschechien Tschechien Resolution 801 (8. Januar 1993) 19. Januar 1993 Die Tschechoslowakei war Gründungsmitglied der Vereinten Nationen. Nach der Teilung des Landes zum 31. Dezember 1992 wurden Tschechien und die Slowakei eigenständige Mitglieder.
TschechoslowakeiTschechoslowakei Tschechoslowakei 24. Oktober 1945 Die Tschechoslowakei war Gründungsmitglied der Vereinten Nationen. Nach der Teilung des Landes zum 31. Dezember 1992 wurden Tschechien und die Slowakei eigenständige Mitglieder.
TunesienTunesien Tunesien Resolution 116 (26. Juni 1956) 12. November 1956
TurkeiTürkei Türkei 24. Oktober 1945 Die Türkei ist das einzige Land, das von den UN eingeladen wurde.
TurkmenistanTurkmenistan Turkmenistan Resolution 741 (7. Februar 1992) 2. März 1992
TuvaluTuvalu Tuvalu Resolution 1290 (17. Februar 2000) 5. September 2000
UgandaUganda Uganda Resolution 177 (15. Oktober 1962) 25. Oktober 1962
UkraineUkraine Ukraine 24. Oktober 1945 Die Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik war 1945 eine Teilrepublik der Sowjetunion. Damit verfügte die Sowjetunion zusammen mit der Ukraine und Weißrussland als einziges Land über effektiv drei Sitze bei den Vereinten Nationen. Am 24. August 1991 erklärte die Ukraine ihre Unabhängigkeit von der Sowjetunion.
UngarnUngarn Ungarn Resolution 109 (14. Dezember 1955) 14. Dezember 1955
UruguayUruguay Uruguay 18. Dezember 1945
UsbekistanUsbekistan Usbekistan Resolution 737 (29. Januar 1992) 2. März 1992
VanuatuVanuatu Vanuatu Resolution 489 (8. Juli 1981) 15. September 1981
VenezuelaVenezuela Venezuela 15. November 1945
Vereinigte Arabische EmirateVereinigte Arabische Emirate Vereinigte Arabische Emirate Resolution 304 (8. Dezember 1971) 9. Dezember 1971
Vereinigte Arabische RepublikVereinigte Arabische Republik Vereinigte Arabische Republik 21. Februar 1958 Ägypten und Syrien gehörten am 24. Oktober 1945 zu den Gründungsmitgliedern der Vereinten Nationen. Auf Grund einer Volksabstimmung am 21. Februar 1958 schlossen sich Ägypten und Syrien zusammen und gründeten die Vereinigte Arabische Republik, welche die Mitgliedschaft als einzelner Staat fortsetzte. Nachdem Syrien am 13. Oktober 1961 wieder ein unabhängiger Staat geworden war, nahm es auch seine Mitgliedschaft in den Vereinten Nationen wieder auf. Die Vereinigte Arabische Republik wurde am 2. September 1971 in Arabische Republik Ägypten umbenannt.
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 24. Oktober 1945
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 24. Oktober 1945
VietnamVietnam Vietnam Resolution 413 (20. Juli 1977) 20. September 1977
WeissrusslandWeißrussland Weißrussland (Belarus) 24. Oktober 1945 Die Weißrussische Sozialistische Sowjetrepublik war 1945 Bestandteil der Sowjetunion. Damit verfügte die Sowjetunion zusammen mit der Ukraine und Weißrussland als einziges Land über effektiv drei Sitze bei den Vereinten Nationen. Am 25. August 1991 erklärte Weißrussland seine Unabhängigkeit von der Sowjetunion. Die offizielle Bezeichnung des Mitgliedstaates Bjelorussland wurde am 19. September 1991 in Belarus umgeändert.
Zentralafrikanische RepublikZentralafrikanische Republik Zentralafrikanische Republik Resolution 154 20. September 1960
Zypern RepublikRepublik Zypern Republik Zypern Resolution 155 20. September 1960

Beobachterstaaten[Bearbeiten]

Der Heilige Stuhl und der Staat Palästina[1][2][3] besitzen den Status eines Beobachters bei den Vereinten Nationen. Sie sind somit Nichtmitgliedstaaten ohne Stimmrecht.

Siehe auch[Bearbeiten]

UN-Pressemitteilung vom 3. Juli 2006 (englisch)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Nationenbildung: So gründet man einen Staat, abgerufen am 1. Januar 2012.
  2. Palästinenser fordern UN-Mitgliedschaft, abgerufen am 1. Januar 2012.
  3. Palästinas Uno-Anerkennung: Triumph über den Erzfeind Israel, abgerufen am 30. November 2012.