Olympiastadion Turin
| Innenansicht des Olympiastadions Turin | |
| Daten | |
|---|---|
| Ort | |
| Koordinaten | 45° 2′ 30″ N, 7° 39′ 0″ O45.0416666666677.65Koordinaten: 45° 2′ 30″ N, 7° 39′ 0″ O |
| Eigentümer | Stadt Turin |
| Eröffnung | 1933 |
| Renovierungen | 1989, 2005 |
| Oberfläche | Naturrasen |
| Kapazität | 27.128 |
| Spielfläche | 105 × 68 |
| Verein(e) | |
| Veranstaltungen | |
Das Olympiastadion Turin (italienisch Stadio Olimpico Torino, vorher Stadio Comunale und Stadio Benito Mussolini) ist ein multifunktionales Stadion in der italienischen Stadt Turin.
Es befindet sich im südlichen Stadtteil Santa Rita, zwischen dem Corso Sebastopoli und der Via Filadelfia, unmittelbar neben der Sporthalle Torino Palasport Olimpico und dem Messegelände Torino Esposizioni.
[Bearbeiten] Geschichte
Das Stadion wurde 1933 errichtet und hieß anfangs Stadio Benito Mussolini. Die ersten darin ausgetragenen Veranstaltungen waren die Giochi Littoriali dell'anno XI, die Campionati Internazionali Studenteschi und die Leichtathletik-Europameisterschaften 1934.
Während der Fußball-Weltmeisterschaft 1934 beherbergte es zwei Partien. Ab der Saison 1934/35 wurde die Arena die Heimstätte von Juventus Turin, die darin 16 Meistertitel feiern konnten. Der Lokalrivale AC Turin zog erst Ende der 1950er Jahre aus dem maroden Stadio Filadelfia ins Stadion um.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde es in Stadio Comunale umbenannt.
Am 11. Mai 1947 wurde im Comunale italienische Fußballgeschichte geschrieben. Bei der Begegnung der italienischen Nationalmannschaft gegen Ungarn (3:2) standen zehn Spieler des Grande Torino in der Anfangsformation, ironischer Weise war der elfte Mann der Juve-Spieler Lucidio Sentimenti. Nie wieder standen mehr Akteure eines einzelnen Klubs in der Startelf der Squadra Azzurra.
In den Jahren 1959 und 1970 beherbergte das Comunale die Universiade. Außerdem wurden vor allem in den 1980er Jahren viele Konzerte im Stadion veranstaltet, so spielten beispielsweise AC/DC, Bob Marley, Bruce Springsteen, Madonna, Michael Jackson, Pink Floyd, Vasco Rossi und Zucchero
Nach der Eröffnung des Stadio delle Alpi wechselten die beiden Fußballklubs in das neue Stadion, danach war das Comunale lange Zeit Trainingsgelände von Juventus.
Anlässlich der Olympischen Winterspiele 2006 in Turin wurde das Comunale für ca. 30 Mio. Euro grundlegend saniert. Es wurde komplett überdacht und erhielt neue Tribünen sowie einen dritten Rang, des Weiteren wurden Einzelsitze installiert, dadurch sank die Kapazität auf ca. 27.000 Sitzplätze. Das Stadion erhielt seinen heutigen Namen Stadio Olimpico und beherbergte die Eröffnungs- und die Schlussfeier, dazu wurde die Kapazität kurzzeitig auf 35.000 Plätze erweitert.
Zur Saison 2006/07 wechselten beide Turiner Fußballklubs aus dem ungeliebten Stadio delle Alpi wieder in die Arena. Seit der Saison 2011/12 spielt Juventus im neu eröffneten Juventus Stadium und das Stadio Olimpico ist alleinige Heimstätte des FC Turin.
[Bearbeiten] Bedeutende Fußballspiele
- ein Achtel- und ein Viertelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft 1934
- Finale des Messepokals 1965 zwischen Juventus Turin und Ferencváros Budapest
- Finalhinspiel des Messepokals 1971 zwischen Juventus Turin und Leeds United
- Finalhinspiel des UEFA-Pokals 1977 zwischen Juventus Turin und Athletic Bilbao
- drei Gruppenspiele der Fußball-Europameisterschaft 1980
- Finalhinspiel des UEFA-Pokals 1990 zwischen Juventus Turin und dem AC Florenz
[Bearbeiten] Weblinks
- offizielle Webseite (italienisch)
- Fotogalerie
- Eröffnungs- und Schlussfeier der Olympischen Winterspiele 2006 (italienisch)
Stadio Atleti Azzurri d’Italia (UC AlbinoLeffe) | Stadio Cino e Lillo del Duca (Ascoli Calcio) | Stadio San Nicola (AS Bari) | Stadio Mario Rigamonti (Brescia Calcio) | Stadio Pier Cesare Tombolato (AS Cittadella) | Stadio Ezio Scida (FC Crotone) | Stadio Carlo Castellani (FC Empoli) | Stadio Luigi Ferraris (Sampdoria Genua) | Stadio Carlo Zecchini (US Grosseto) | Stadio Pietro Barbetti (AS Gubbio 1910) | Stadio Armando Picchi (AS Livorno) | Stadio Alberto Braglia (FC Modena) | Stadio San Francesco d’Assisi (ASG Nocerina) | Stadio Euganeo (Padova Calcio) | Stadio Adriatico (Pescara Calcio) | Stadio Oreste Granillo (Reggina Calcio) | Stadio Alberto Braglia (Sassuolo Calcio) | Stadio Romeo Menti (SS Juve Stabia) | Stadio Olimpico Torino (FC Turin) | Stadio Franco Ossola (AS Varese 1910) | Stadio Marcantonio Bentegodi (Hellas Verona) Stadio Romeo Menti (Vicenza Calcio)
UEFA-Pokal (Das Finale wurde bis 1997 im Hin- und Rückspiel ausgetragen.)
1972 Wolverhampton und London | 1973 Liverpool und Mönchengladbach | 1974 London und Rotterdam | 1975 Düsseldorf und Enschede | 1976 Liverpool und Brügge | 1977 Turin und Bilbao | 1978 Bastia und Eindhoven | 1979 Belgrad und Düsseldorf | 1980 Mönchengladbach und Frankfurt am Main | 1981 Ipswich und Amsterdam | 1982 Göteborg und Hamburg | 1983 Brüssel und Lissabon | 1984 Anderlecht und London | 1985 Székesfehérvár und Madrid | 1986 Madrid und Berlin | 1987 Göteborg und Dundee | 1988 Barcelona und Leverkusen | 1989 Neapel und Stuttgart | 1990 Turin und Avellino | 1991 Mailand und Rom | 1992 Turin und Amsterdam | 1993 Dortmund und Turin | 1994 Wien und Mailand | 1995 Parma und Mailand | 1996 München und Bordeaux | 1997 Gelsenkirchen und Mailand | 1998 Paris | 1999 Moskau | 2000 Kopenhagen | 2001 Dortmund | 2002 Rotterdam | 2003 Sevilla | 2004 Göteborg | 2005 Lissabon | 2006 Eindhoven | 2007 Glasgow | 2008 Manchester | 2009 Istanbul
UEFA Europa League
2010 Hamburg | 2011 Dublin | 2012 Bukarest | 2013 Amsterdam