Signal Iduna Park

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Signal Iduna Park
Signal Iduna Park
Das Stadion vom Fernsehturm aus aufgenommen
Frühere Namen

Westfalenstadion (bis 1. Dezember 2005)

Daten
Ort DeutschlandDeutschland Dortmund, Deutschland
Koordinaten 51° 29′ 33″ N, 7° 27′ 6″ O51.49257.4516666666667Koordinaten: 51° 29′ 33″ N, 7° 27′ 6″ O
Klassifikation 4
Eigentümer Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA[1]
Betreiber Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA
Baubeginn 1971
Eröffnung 2. April 1974
Erstes Spiel TBV Mengede – VfB Waltrop 1:2
Renovierungen 1992, 2005, 2006, 2007, 2008, 2010, 2011, 2012
Erweiterungen 1995–1999, 2002–2003
Oberfläche Naturrasen
Kosten 200 Mio. Euro (geschätzt)
Architekt 1971–1974: Hochbauamt Dortmund;
1. und 2. Ausbaustufe: Ulrich Drahtler/GSP Dortmund;
3. Ausbaustufe: Architekten Schröder Schulte-Ladbeck;
4. Ausbaustufe WM 2006/weitere Umbauten und Erweiterungen: Planungsgruppe Drahtler GmbH, Dortmund
Kapazität 80.667 Plätze
Kapazität (internat.) 65.829 Plätze[2]
Verein(e)
Veranstaltungen

Der Signal Iduna Park (bis 1. Dezember 2005 Westfalenstadion) ist mit 80.667 Zuschauerplätzen[3] in Bundesliga-Konfiguration das größte Fußballstadion Deutschlands. Es ist seit 1974 die Spielstätte des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund und war bereits mehrfach Austragungsort internationaler Fußballturniere, zuletzt der Fußball-Weltmeisterschaft 2006, sowie von Heimspielen der deutschen Nationalmannschaft. Das Stadion mit den markanten gelben Pylonen der Dachkonstruktion ist ein Wahrzeichen der Stadt Dortmund. Es befindet sich an der Strobelallee im Stadtbezirk Innenstadt-West.

Vor Spielbeginn von Borussia Dortmund werden im Stadion neben You’ll Never Walk Alone, die Melodie und die Gitarren-Riffs Come with me bzw. Kashmir von Jimmy Page und Am Borsigplatz geboren gespielt.

Geschichte[Bearbeiten]

Rechte Ecke an der Strobelallee, Verglasung
Die Südtribüne mit „Gelbe Wand“-Banner 2010

Das Stadion wurde zwischen 1971 und 1974 für die Fußball-Weltmeisterschaft 1974 mit einer Zuschauerkapazität von 54.000 Zuschauern errichtet. Es kostete lediglich 31,7 Millionen DM, da sich Rat und Verwaltung der Stadt Dortmund für den Bau eines Palettenstadions in Fertigbauweise entschieden hatten. Den Hauptanteil der Baukosten trugen der Bund und das Land Nordrhein-Westfalen.

Eröffnet wurde das Stadion am 2. April 1974 mit einem Benefizspiel zwischen Borussia Dortmund und dem alten Rivalen Schalke 04, der zu Gunsten des wirtschaftlich angeschlagenen BVB ohne Gage antrat. Schalke siegte 3:0. Das Vorspiel bestritten die Damenmannschaften des Dortmunder TBV Mengede 08 und des VfB Waltrop (1:2). Das erste Tor im Westfalenstadion schoss die damals 17-jährige Elisabeth „Elli“ Podschwadke vom TBV.[4][5]

Am 7. April 1974 fand das erste Punktspiel im neuen Stadion zwischen Borussia Dortmund und Bayer Uerdingen statt. Es endete torlos. Das erste Bundesligaspiel, das in diesem Stadion ausgetragen wurde, fand am 2. April 1976 zwischen dem VfL Bochum (der während des Neubaus des Ruhrstadions im April 1976 hierher umzog) und dem FC Schalke 04 statt (1:4); erster Torschütze in einem Bundesligaspiel war dabei Erwin Kremers. Die Borussia selbst spielte zu diesem Zeitpunkt noch in der 2. Bundesliga Nord.

Das Stadion blieb bis Anfang der 1990er Jahre baulich nahezu unverändert. 1992 erfolgte die Umrüstung von Steh- zu Sitzplätzen durch das Hochbauamt der Stadt Dortmund. Die auf der Nordtribüne befindlichen Stehplätze wurden zu Sitzplätzen, wodurch sich das Fassungsvermögen auf 42.800 verringerte.

Umbau und Erweiterung[Bearbeiten]

Zwischen 1995 und 1999 wurde eine erste Umbauphase realisiert. Ziel war die Aufstockung und Erweiterung durch Errichtung eines Oberrangs. Der ausführende Architekt der 1. und 2. Ausbaustufe war Ulrich Drahtler vom Dortmunder Architekturbüro Gustav Schulze und Partner, Tragwerksplaner das Büro Engels Ingenieure Dortmund. Begonnen wurde mit West- und Osttribüne an den Längsseiten des Spielfeldes. Nach dem Ausbau der beiden Tribünen hatte das Westfalenstadion eine Kapazität von 55.000 Zuschauern. Auf der Westtribüne befindet sich seitdem die Ehrentribüne; zudem wurde dort ein VIP-Bereich eingerichtet.

In der zweiten Ausbaustufe wurden auch Nord- und Südtribüne erweitert. Auf der Nordtribüne wurde ein Oberrang mit Sitzplätzen errichtet, während die Südtribüne als traditionelle Stehplatztribüne mit einem Rang realisiert wurde. Als reine Stehplatztribüne fasst die Südtribüne seitdem fast 25.000 Zuschauer (exakt: 24.454) und ist damit die größte in Europa; insgesamt bot das Stadion nach diesem Ausbau 68.600 Besuchern Platz. Bei internationalen Spielen kann die Stehplatztribüne innerhalb kurzer Zeit mit Sitzplätzen bestückt werden. Die Zuschauerkapazität des Stadions verringert sich dabei um rund 15.000 Plätze. Die erste Ausbaustufe wurde von der Hochtief AG durchgeführt, die zweite vom Osnabrücker Baukonzern Köster AG.

Zwischen den Jahren 2002 und 2003 wurde die dritte Ausbaustufe durchgeführt. Ziel war es, die bislang offenen Stadionecken zu schließen und damit die Kapazität des Stadions weiter zu erhöhen. Planende Architekten waren das Architekturbüro Schröder Schulte-Ladbeck, die Tragwerksplanung übernahm die Firma Engels Ingenieure GmbH, Berger & Berger.

Nach der dritten Ausbaustufe belief sich die Kapazität des Stadions auf knapp 83.000 Zuschauer. Die Außenseite der Nordtribüne wurde verglast, im Inneren finden sich Gastronomiebereiche. Auffälliges bauliches Merkmal sind die außengeführten, leuchtend gelben Stahlpylonen, die weit über das Dach hinausragen und von vielen Punkten der Stadt sichtbar sind.

Ein letzter Umbau zur Vorbereitung des Stadions auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 fand in der Sommerpause 2005 durch die Architekten der Dortmunder „Planungsgruppe Drahtler“ statt. Es erfolgte die Installation eines elektronischen Zugangssystems, die Aufwertung der Plätze für Behinderte, der Umbau der VIP-Bereiche, der Spielerkabinen und der sanitären Einrichtungen. Aufgrund der Umbaumaßnahmen der Tribünen fielen 1.500 Zuschauerplätze weg und das Stadion bot noch Platz für 81.264 Zuschauer.

Die UEFA deklarierte das Stadion anschließend zum Elitestadion. Es ist damit eines der Stadien, in denen Endspiele der Champions League oder der Europa League stattfinden dürfen.

Nach der offiziellen Beschwerde eines Familienvaters, welcher aufgrund der teilweise dicht gedrängt stehenden Zuschauer auf der Südtribüne die Unversehrtheit seiner Kinder gefährdet sah, bestand die Bezirksregierung Arnsberg darauf, zur Erhöhung der Sicherheit zusätzliche Freiflächen im Stehplatzbereich der Südtribüne einzurichten. Mit dieser Maßnahme sollen Rettungswege frei gehalten werden, welche im Notfall dem Sanitätspersonal schnellen Zugang zum Unfallort gewähren bzw. bei Bedarf eine schnelle Evakuierung der gesamten Tribüne ermöglichen. Durch die Umsetzung wurde zum Start der Bundesligasaison 2006/07 die Kapazität des Stadions noch einmal auf 80.708 Plätze reduziert. Bei internationalen Spielen, bei welchen ausnahmslos Sitzplätze erlaubt sind, beträgt die Zuschauerkapazität 65.718.

2007 erfolgte eine weitere Baumaßnahme an der vor der Nordostecke gelegenen ehemaligen Geschäftsstelle von Borussia Dortmund, dem August-Lenz-Haus. Neben einem zweigeschossigen Fanshop wurde mit dem Strobels eine gastronomische Einrichtung mit Biergarten angelegt. Die Umbauplanungen für die 1993 errichtete und seit längerem leerstehende ehemalige Vereinsverwaltung wurden ebenfalls von der Dortmunder „Planungsgruppe Drahtler“ durchgeführt. Während der Fußball-WM 2006 wurde das August-Lenz-Haus vorübergehend als Standort des FIFA-WM-Organisationskomitees Dortmund genutzt.

Zur Saison 2008/09 wurde die Kapazität um 156 Plätze auf, von da an, 80.552 verringert. Diese Verkleinerung der Kapazität kam dadurch zustande, dass auf der Nordtribüne eine komplette Reihe von Sitzplätzen, von dieser Saison an, nicht mehr für den Kartenverkauf zur Verfügung stand, da es sich hierbei um Plätze mit einer eingeschränkten Sicht für die Zuschauer handelte.

Zu Beginn der Saison 2010/11 erhöhte sich die Kapazität leicht auf nun 80.720 Zuschauer.[6] Aufgrund von Besucherbeschwerden wegen beeinträchtigter Sicht wurde der direkt vor dem Gäste-Stehplatzblock liegende Block 8 ebenfalls in einen Stehplatzblock umgewandelt. Die Anzahl der Stehplätze auf der Nordtribüne erhöhte sich somit auf 2.905.

Zur Saison 2011/12 wurden die beiden 48 m² großen LED-Videowände im Stadion sowie die Videowand an der Fassade der Nordtribüne durch neue Geräte im 16:9-Format ersetzt. Dadurch ist das Spielgeschehen nun in allen vier Stadion-Ecken zu verfolgen.[7] Da aufgrund des 16:9-Formats die Höhe gekürzt werden musste, sind die neuen Videowände „nur noch“ jeweils 41 m² groß. Wie schon 1998 lieferte der US-Hersteller Daktronics die LED-Wände.

Im Jahr 2011 wurde auf dem Dach des Stadions eine Photovoltaikanlage errichtet, die über der Nordtribüne die Form des BVB-Logos darstellt. Die Anlage hat eine Leistung von 924 kWp und wurde durch die Solarfirma Q-Cells errichtet, die ab der Saison 2011/12 Sponsor des BVB für fünf Jahre ist.[8]

Renovierung 2012: Der Rasen wurde komplett modernisiert und ein Neuaufbau der Rasentragschicht durchgeführt. Der Rasen bekam eine neue Heizung. Der Außenbereich des Platzes, Seiten- und Torauslinien sowie Schiedsrichterlaufbahn und Aufwärmbereich sind nun auf Kunstrasen umgerüstet. Die Osttribüne erhielt sieben neue Logen. Der Unterrang der Südtribüne wurde mit zusätzlichen Stützen gegen starke Schwingungen verstärkt. Der BVB beabsichtigt jährlich bis 2016 den ca. 40 Jahre alten Beton der Tribünen zu erneuern. Die Videoüberwachung des Stadions wurde erneuert und die Bandenwerbung auf LED-Elemente umgerüstet.

Panoramabilder[Bearbeiten]

Ein Panorama-Bild vom Saisonauftakt 2010 (13.000 Zuschauer).
Innenansicht mit Blickrichtung Südtribüne (März 2010)

Umbenennung[Bearbeiten]

Am 1. Dezember 2005 wurde aus dem Westfalenstadion der Signal Iduna Park. Für die Namensrechte des Stadions erlöst Borussia Dortmund bei optimalem sportlichem Erfolg geschätzte 20 Millionen Euro. Der Vertrag über die Umbenennung zwischen Borussia Dortmund und der Signal Iduna Gruppe gilt bis 2021.[9] Die Dortmunder Fanszene ist geteilter Meinung über diesen Schritt, da er einerseits finanzielle Sicherheit bietet, aber andererseits einen Traditionsbruch darstellt.

Die Bezirksvertretung Innenstadt-West beschloss Anfang 2006, eine Straße in Stadionnähe Am Westfalenstadion zu nennen. Der Verein wertete diese Entscheidung als unsensibel gegenüber dem Sponsor, während viele BVB-Fans und Dortmunder erfreut waren, dass der traditionsreiche Name nun mit der Straße erhalten bleibt.

Mitte Dezember 2006 wurde zusätzlich der Haltepunkt Dortmund-Westfalenhalle der Deutschen Bahn in Dortmund Signal-Iduna-Park umbenannt.

Im Jahr 2003 wurden im Westfalenstadion die Namenstafeln durch den Schriftzug "Ali-Sami-Yen-Stadion" verdeckt,[10] dem damaligen Heimatstadion von Galatasaray Istanbul. Ein Spiel dieser Mannschaft gegen Juventus Turin in der Champions-League wurde wegen Terrorgefahr ins Dortmunder Stadion verlegt.[11]

Für Spiele in der UEFA Champions League lautet der Name des Stadions offiziell BVB Stadion Dortmund.[12]

Borusseum[Bearbeiten]

Fassade des Borusseums

Seit dem 19. Dezember 2008, dem 99. Geburtstag des Vereins, existiert in der Nordostecke des Stadions das »Borusseum«, ein Museum rund um die Geschichte von Borussia Dortmund. Maßgeblich geplant wurde das Borusseum von der Fan- und Förderabteilung des BVB sowie von Reinhold Lunow, dem derzeit amtierenden Schatzmeister der Borussia. Aufgrund der Schulden des Vereins wurde das Museum komplett aus Spenden finanziert. Im Februar 2011 wurde das Borusseum für den Europäischen Museumspreis nominiert.

WLAN[Bearbeiten]

Im September 2013 wurde bekannt, dass der neue "Champion Partner" Huawei im Stadion ein kostenloses WLAN-Netz bis zur Fußball-Bundesligasaison 2014/15 aufbauen wird. Es werden dafür 900 Access-Points installiert um so für etwa 40.000 Zuschauer gleichzeitig einen Online-Zugang zu gewährleisten. Dadurch sollen auch exklusive Inhalte an alle Stadionbesucher zur Verfügung gestellt werden, wie zum Beispiel die Mannschaftsaufstellung kurz vor Spielbeginn.[13]

WM-Spiele im Dortmunder Stadion[Bearbeiten]

Spiele zur WM 1974[Bearbeiten]

Fußballweltmeisterschaft 1974

Dortmund wurde 1972 als Spielort der WM 1974 bestimmt. Die Stadt Dortmund beschloss daraufhin den Neubau eines Stadions. Dieses wurde in Betonfertigbau errichtet und 1974 eingeweiht.

Während der Weltmeisterschaft 1974 fanden im neuerbauten Westfalenstadion die folgenden Begegnungen statt:

14. Juni 1974 WM 1974, 1. Hauptrunde
SchottlandSchottland Schottland ZaireZaire Zaire 2:0 (2:0)
19. Juni 1974 WM 1974, 1. Hauptrunde
NiederlandeNiederlande Niederlande SchwedenSchweden Schweden 0:0 (0:0)
23. Juni 1974 WM 1974, 1. Hauptrunde
NiederlandeNiederlande Niederlande Bulgarien 1971Bulgarien Bulgarien 4:1 (2:0)
3. Juli 1974 WM 1974, 2. Hauptrunde
NiederlandeNiederlande Niederlande Brasilien 1968Brasilien Brasilien 2:0 (0:0)

Spiele zur WM 2006[Bearbeiten]

FIFA-WM-Stadion Dortmund zur WM 2006
WM 2006: Spiel Togo–Schweiz
WM 2006: Spiel Trinidad und Tobago–Schweden

Das Stadion war Spielort der Fußball-Weltmeisterschaft 2006. Während der WM wurde das Stadion ohne Sponsorennamen FIFA WM-Stadion Dortmund genannt.

Während der Fußballweltmeisterschaft 2006 fanden im Stadion folgende Partien statt:

Sa, 10. Juni 2006, 18 Uhr Gruppe B
Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago Trinidad und Tobago SchwedenSchweden Schweden 0:0
Mi. 14. Juni 2006, 21 Uhr Gruppe A
DeutschlandDeutschland Deutschland PolenPolen Polen 1:0
Mo, 19. Juni 2006, 15 Uhr Gruppe G
TogoTogo Togo SchweizSchweiz Schweiz 0:2
Do, 22. Juni 2006, 21 Uhr Gruppe F
JapanJapan Japan BrasilienBrasilien Brasilien 1:4
Di, 27. Juni 2006, 17 Uhr Achtelfinale
BrasilienBrasilien Brasilien GhanaGhana Ghana 3:0
Di, 4. Juli 2006, 21 Uhr Halbfinale
DeutschlandDeutschland Deutschland ItalienItalien Italien 0:2 n. V.

Spiele der deutschen Fußballnationalmannschaft[Bearbeiten]

Die deutsche Fußballnationalmannschaft trat bisher zu folgenden Begegnungen im Stadion an:

17. April 1974, Freundschaftsspiel
DeutschlandDeutschland Deutschland UngarnUngarn Ungarn 5:0
28. Februar 1976, EM-Qualifikation
DeutschlandDeutschland Deutschland MaltaMalta Malta 8:0
14. Dezember 1977, Freundschaftsspiel
DeutschlandDeutschland Deutschland WalesWales Wales 1:1
18. November 1981, WM-Qualifikation
DeutschlandDeutschland Deutschland AlbanienAlbanien Albanien 8:0
14. Mai 1986, Freundschaftsspiel
DeutschlandDeutschland Deutschland NiederlandeNiederlande Niederlande 3:1
4. Oktober 1989, WM-Qualifikation
DeutschlandDeutschland Deutschland FinnlandFinnland Finnland 6:1
10. September 1997, WM-Qualifikation
DeutschlandDeutschland Deutschland ArmenienArmenien Armenien 4:0
8. September 1999, EM-Qualifikation
DeutschlandDeutschland Deutschland NordirlandNordirland Nordirland 4:0
14. November 2001, WM-Qualifikation
DeutschlandDeutschland Deutschland UkraineUkraine Ukraine 4:1
10. September 2003, EM-Qualifikation
DeutschlandDeutschland Deutschland SchottlandSchottland Schottland 2:1
22. März 2006, Freundschaftsspiel
DeutschlandDeutschland Deutschland Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 4:1
14. Juni 2006, WM-Vorrunde
DeutschlandDeutschland Deutschland PolenPolen Polen 1:0
4. Juli 2006, WM-Halbfinale
DeutschlandDeutschland Deutschland ItalienItalien Italien 0:2 n.V.
11. Oktober 2008, WM-Qualifikation
DeutschlandDeutschland Deutschland RusslandRussland Russland 2:1
9. Februar 2011, Freundschaftsspiel
DeutschlandDeutschland Deutschland ItalienItalien Italien 1:1
7. September 2014, EM-Qualifikation
DeutschlandDeutschland Deutschland SchottlandSchottland Schottland -:-

Andersweitige Nutzung[Bearbeiten]

Neben der reinen Nutzung als Fußballspielort wurde das Stadion in der Vergangenheit auch für andere Veranstaltungen genutzt. Beispiele hierfür sind jährliche Bezirkskongresse der Zeugen Jehovas sowie Box- und Konzertveranstaltungen.

Unter der Südtribüne des Westfalenstadions befindet sich zudem ein Landesleistungszentrum für den Boxsport des Westdeutschen Amateur-Box-Verbandes, welches hauptsächlich von lokalen Dortmunder Boxvereinen zum Training genutzt wird.

Seit 2007 finden unter der Bezeichnung Kino im Stadion Filmvorführungen während der Sommerpause statt.[14] Auch für Musikveranstaltungen wird das Stadion in dieser Zeit genutzt, zuletzt fand 2012 die Veranstaltung Unter den Tribünen statt.[15]

Ebenfalls wird regelmäßig die Erstsemesterbegrüßung der TU Dortmund im Stadion ausgetragen, bei der 2011 über 4000 Personen teilnahmen.[16]

2002 war das Stadion Drehort für den Videoclip zu dem Popsong „This is my time“ von Sasha.[17]

Statistiken[Bearbeiten]

  • Zuschauerrekord: In der Saison 2011/12 verbesserte Borussia Dortmund bei seinen 17 Heimspielen den selbst gehaltenen europäischen Rekord für eine einzelne Liga-Spielzeit aus dem Jahre 2004 (79.647 Zuschauer pro Spiel). Obwohl die Kapazität des Stadions in den letzten Jahren geringfügig verringert wurde, wohnten letztendlich knapp 1,37 Mio. Besucher den Bundesliga-Partien des BVB bei und schraubten die durchschnittliche Zuschauerzahl auf 80.521.[18] Das entsprach einer Stadionauslastung von 99,75 Prozent.
  • Im März 2008 stellten der gastgebende BVB und FC Carl Zeiss Jena im Halbfinale des DFB-Pokals (3:0) einen Zuschauerrekord für diesen Wettbewerb auf. Anwesend waren im ausverkauften Stadion 80.708 Zuschauer.
  • „Unschlagbar in Dortmund“: Ab ihrem ersten Länderspiel im Westfalenstadion am 17. April 1974 gegen Ungarn (5:0) blieb die Deutsche Fußballnationalmannschaft an dieser Stätte über 32 Jahre lang ungeschlagen. Erst nach zwölf Spielen ohne Niederlage (davon 11 Siege) endete die Serie, als sich die DFB-Elf im Halbfinale der WM 2006 in Dortmund dem späteren Weltmeister Italien mit 0:2 nach Verlängerung geschlagen geben musste.
  • Der Stromverbrauch pro Spiel beträgt etwa 10.000 Kilowattstunden, bei einem Abendspiel mit Flutlicht beträgt die Leistungsaufnahme rund 3,5 MW.[19]

Weitere Sportstätten des BVB[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://aktie.bvb.de/IR-News/Corporate-News/Borussia-Dortmund-vereinfacht-Konzernstruktur
  2. Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA (Hrsg.): Champions-League-Auftakt vor ausverkauftem Haus. 10. September 2012, abgerufen am 10. September 2012.
  3. Alexandra Neuhaus: Wie der BVB das Stadion für die Saison fit macht. Lensing Medien GmbH & Co. KG, 3. August 2012, abgerufen am 26. August 2012.
  4. Stefan Reinke: Westfalenstadion. Der Star ist das Stadion. 2. April 2008
  5. schwatzgelb.de: Beste von Borussia.
  6. Steffi Tenhaven: Bald passen noch mehr Fans ins Stadion. Lensing Medien GmbH & Co. KG, 4. August 2010, abgerufen am 26. August 2012.
  7. http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/Nach-Umbau-hat-das-BVB-Stadion-fuenf-neue-Videowaende-Oekostrom-und-Rasensolarium-id4839878.html
  8. WAZ: Borussia Dortmund baut Solaranlage fürs Stadiondach, vom 14. Juli 2011
  9. Vertragsverlängerung der Namensrechte um weitere fünf Jahre
  10. Umbenennung 2003. Bild auf Website von stadion-live.de
  11. RP Online: "Heimspiel" für Galatasaray in Dortmund, 2. Dezember 2003 zum Champions-League-Vorrundenspiel in Dortmund gegen Juventus Turin
  12. Spieldaten des BVB. UEFA, abgerufen am 19. September 2012.
  13. Neuer BVB-Sponsor Huawei
  14. http://www.kinoimstadion.de/
  15. http://www.unter-den-tribuenen.de/
  16. http://www.tu-dortmund.de/uni/Infobrief_Rektorat/infobrief_2011_10/Erstibegr____ung/index.html
  17. Pressemitteilung von Sat.1 zum Videodreh
  18. Kicker online: 1. Bundesliga - Zuschauer. Olympia-Verlag GmbH, 6. Mai 2012, abgerufen am 6. Mai 2012.
  19. Signal Iduna Park: Das Stadion – Fakten und Kurioses.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Signal Iduna Park – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien