RWTH Aachen

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Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
Logo
Motto Thinking the Future
Zukunft denken
Gründung 10. Oktober 1870
Trägerschaft MIWFT NRW (staatlich)
Ort Aachen
Bundesland Nordrhein-Westfalen
Staat Deutschland
Rektor Ernst M. Schmachtenberg
Studenten 42.300 (WS 2014/15)
Mitarbeiter 9.191 (2014)
davon Professoren 538 (2014)
Jahresetat 839,5 Mio. €
Drittmittel: 330 Mio. € (inklusive Universitätsklinikum Aachen, 2014)
Netzwerke TU9, IDEA League, TIME, UNITECH, CESAER, ALMA, JARA
Website www.rwth-aachen.de
SuperC, modernes Wahrzeichen der RWTH Aachen und zentrales Servicezentrum für Studenten.

Die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (kurz RWTH Aachen, international RWTH Aachen University) ist mit über 40.000 Studierenden die größte Universität für technische Studiengänge in Deutschland.

Die Technische Hochschule in Aachen in Nordrhein-Westfalen zählt mit ihrem Zukunftskonzept RWTH 2020: „Meeting Global Challenges” zu den neun bundesdeutschen Universitäten, die im Rahmen der Exzellenzinitiative 2007 in die dritte Förderlinie Zukunftskonzepte zum projektbezogenen Ausbau der universitären Spitzenforschung aufgenommen wurden. Die Universität ist Mitglied im Universitätsverbund TU9, in der IDEA League, im TIME- und UNITECH-Netzwerk sowie im Euregio-HochschulverbundALMA.

Geschichte[Bearbeiten]

Die RWTH Aachen wurde im Jahr 1870 als „Königlich Rheinisch-Westphälische Polytechnische Schule zu Aachen“ eröffnet, nachdem die ursprünglich geplante Ansiedlung der preußischen Hochschule in der Stadt Köln fehlgeschlagen war. Dies war maßgeblich bedeutenden Aachener Persönlichkeiten zu verdanken, darunter der spätere Staatsmann Friedrich von Kühlwetter, der Versicherungsunternehmer Friedrich Adolph Brüggemann, der Handelsgerichtspräsident Johann Arnold Bischoff, der Geheime Kommerzienrat Leopold Scheibler, der Spinnereibesitzer Johann Friedrich Pastor und der Direktor der Chemischen Fabrik Rhenania in Stolberg Friedrich Wilhelm Hasenclever, die ab 1858 als „privates Komitee zur Errichtung einer polytechnischen Schule in Aachen“ den Bau des neuen Polytechnikums maßgeblich befürwortet, mitgeplant und unterstützt hatten, so dass es schließlich am 15. Mai 1865 zur Grundsteinlegung kam. Dazu erhielt die Hochschule neben einer staatlichen Prämie im Jahre 1870 einen Garantiefonds in Höhe von 1,3 Millionen Mark sowie einen Baukostenzuschuss von einer weiteren Million Mark, dazu jährlich 10.000 Taler als zweckgebundene Zuschüsse über den Aachener Verein zur Beförderung der Arbeitsamkeit. Diese Gelder stammten ursprünglich aus dem hälftigen Gewinn der damaligen Aachener und Münchener Feuerversicherungsgesellschaft, der späteren AachenMünchener und heutigen Generali Deutschland, der im Sinne von David Hansemann über diesen Trägerverein für schulische und soziale Zwecke eingesetzt werden sollte. Im Hauptgebäude am Templergraben unterrichteten anfangs etwa 32 Dozenten rund 223 Studenten.

Im Jahr 1880 wurde aus der Polytechnischen Schule mit einem Direktor an der Spitze eine „Technische Hochschule“ mit einer Rektoratsverfassung. 1899 erhielten die preußischen Technischen Hochschulen im Rahmen der Jahrhundertfeier der Berliner Technischen Hochschule durch Kaiser Wilhelm II. das bis dahin allein den Universitäten zustehende Promotionsrecht zur Verleihung eines eigenständigen Doktorgrades der Ingenieurwissenschaften, Abk.: „Dr.-Ing.“. Die Verleihung des Promotionsrechtes an die Technischen Hochschulen stellte einen wesentlichen Schritt der Emanzipation der Technischen Hochschulen gegenüber den traditionellen Universitäten dar.

Der Erste Weltkrieg bedeutete einen ernsten Rückschlag, aber zwischen 1925 und 1932 gab es einen Abschnitt des Wohlstandes und des Wachstums. Alte Studierendenzahlen wurden wieder erreicht und neue Gebäude errichtet.

Während der Zeit des Nationalsozialismus (1933–1945) wurde die RWTH – wie andere Hochschulen auch – politisch gleichgeschaltet, was bei den Aachener Hochschulangehörigen auf vergleichsweise wenig Widerstand traf.[1] Die Freiheit der Lehre und der Forschung wurde eingeschränkt, führenden Dozenten wurde die Lehrerlaubnis entzogen und viele Studenten mussten die RWTH verlassen. Wegen der Grenznähe zu den Niederlanden und Belgien war die Hochschule während des Zweiten Weltkriegs ein Jahr lang geschlossen.

Unmittelbar nach dem Krieg führte die RWTH ihren Lehrbetrieb weiter. Neue nichttechnische Fakultäten entstanden 1965 für Philosophie und 1966 für Medizin. So entstand aus der einst rein technischen Hochschule eine Universität. 1980 wurde die 1946 als Pädagogische Akademie gegründete Pädagogische Hochschule Aachen eingegliedert. Während sich andere bundesdeutsche Technische Hochschulen (TH) in Technische Universitäten (TU) umbenannten, hat die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen in bewusster Wahrung ihrer Wurzeln aus der polytechnischen Bewegung die traditionelle Bezeichnung als Technische Hochschule beibehalten.

In den ersten Nachkriegsjahrzehnten, in denen die junge Bundesrepublik Deutschland ihre totalitäre Vergangenheit oft verdrängte, kam es 1970 dazu, dass mit Hans Schwerte ein ehemaliger Offizier der SS zum Rektor gewählt und ernannt wurde, dessen NS-Vergangenheit erst 1995 unter aktiver Beteiligung von Historikern der RWTH aufgedeckt wurde.

Reputation[Bearbeiten]

Die RWTH Aachen bezieht die höchste Drittmittelförderung unter allen deutschen Universitäten und erreicht in nationalen und europäischen Rankings regelmäßig gute Plätze in den Ingenieurwissenschaften und Naturwissenschaften. Beim Hochschul-Ranking des Magazins Wirtschaftswoche haben die Personalchefs der 500 größten deutschen Unternehmen die RWTH Aachen in den Kategorien Informatik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen in den vergangenen drei Jahren auf die Plätze eins oder zwei gewählt. Die Aachener Elektrotechnik und die Naturwissenschaften belegen seit der ersten Erstellung des Rankings den ersten Platz.[2] Der Aachener Modellstudiengang Medizin erzielte im aktuellen CHE-Ranking[3] ebenfalls gute Noten.[4] Im Times Higher Education World University Ranking (THE Ranking) belegt die RWTH Aachen weltweit Platz 156 und im QS-Ranking weltweit den Platz 147. Das QS World University Ranking von 2014 führt die RWTH im Bereich Engineering - Mechanical, Aeronautical & Manufacturing als beste Universität Kontinentaleuropas. [5] 2015 erreichte die RWTH im Bereich Maschinenwesen weltweit Platz 12 im QS Ranking by Subject.[6]

Am 19. Oktober 2007 ist die RWTH Aachen im Rahmen der Exzellenzinitiative in der dritten Förderlinie Zukunftskonzepte zum projektbezogenen Ausbau der universitären Spitzenforschung für ihr Zukunftskonzept RWTH 2020: Meeting Global Challenges (zu deutsch etwa: sich globalen Herausforderungen stellen) ausgezeichnet worden. Sie ist damit eine von neun deutschen Spitzenuniversitäten, die in der Öffentlichkeit und den Medien auch häufig als Eliteuniversität bezeichnet werden. In der zweiten Förderlinie wurden 2006 und 2007 zudem drei Exzellenzcluster und in der ersten Förderlinie eine Graduiertenschule bewilligt. Ziel des Zukunftskonzeptes bis 2020 ist unter anderem die Etablierung der RWTH Aachen als die beste deutsche Technische Universität und eine der fünf besten Europas, im Hinblick auf wissenschaftliche Leistung, Qualität der Absolventen, sowie die Drittmittel. Damit soll langfristig die Attraktivität des Standortes Aachen für herausragende Wissenschaftler gesteigert, und eine führende Position bei interdisziplinären Großprojekten eingenommen werden.[7]

Ranking 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007 2006 2005 2004
THES-QS Rankings (2003–2009) QS Rankings (2010-) (Engineering & Technology) 42 28 30 35 39 57 70 >50 39 28 38
THES-QS Rankings (2003–2009) QS Rankings (2010-) (Natural Sciences) 36 47 83 82 59 136 151 >50 81 86 >100
Academic Ranking of World Universities (Mathematics) 101-150 76-100 76-100 >100 77-100 76-101 - - - - -
THES-QS Rankings (2003–2009) QS World University Rankings (2010-) (World) 147 147 150 140 158 182 216 182 172 172 184
The Times Higher Education World University Rankings (World) 156 129 154 168 182 - - - - - -
Academic Ranking of World Universities (World) 201-300 201-300 201-300 201-300 201-300 201-302 201-302 203-304 201-300 203-300 201-300

Status, Zahlen und Fakten[Bearbeiten]

Anzahl der Studierenden an der RWTH Aachen nach Wissenschaftsbereichen (WS 2014/15)

Die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen ist eine staatliche Universität des Landes Nordrhein-Westfalen. An der RWTH Aachen sind 287 Lehrstühle, 201 Lehr- und Forschungsgebiete sowie 50 Juniorprofessuren. Die Hochschule ist Arbeitgeber für 9.191 Beschäftigte: 538 Professoren, 5.230 Wissenschaftliche und 2.722 Nichtwissenschaftliche Mitarbeiter, 701 Auszubildende und Praktikanten.[8] Die RWTH Aachen ist der größte Arbeitgeber in der Region Aachen.

Zum Wintersemester 2014/2015 waren über 42.000 Studierende, mit einem Frauenanteil von fast 32%, in 144 Studiengängen eingeschrieben. Die RWTH Aachen ist damit die größte Universität für technische Studiengänge in Deutschland. Im WS 2014/15 begannen über 10.000 Fachanfänger (im 1. Fachsemester) ein Studium, davon 7.000 mit Abschluss Bachelor, Lehramt oder Staatsexamen Medizin/Zahnmedizin und fast 3.000 mit Abschluss Master.[9] Im Studienjahr 2014 (WS 2013/14 und SS 2014) schlossen fast 6.500 Studierende ihr Studium ab und 800 Studierende erhielten ihren Doktorgrad.

Internationale Studierende an der RWTH Aachen - Top 3 Länder China, Indien, Türkei (WS 2014/15)

Von den Studierenden sind 15% internationale Studierende, vor allem aus der Volksrepublik China (fast 1.300 Studierende), Indien und der Türkei (mit jeweils über 600 Studierenden). Insgesamt hat die RWTH 7.056 ausländische Studierende aus 128 Ländern.[10]

Auf die Wissenschaftsbereiche verteilen sich die Studierenden wie folgt: 57% studieren ein ingenieurwissenschaftliches Fach, 23% ein mathematisch-naturwissenschaftliches Fach, 13% ein Fach im Bereich Geistes-, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften und 7% ein Fach im Bereich Medizin und Zahnmedizin.[11]

Der Jahresetat der Universität (inklusive Medizinische Fakultät) liegt 2014 bei 839,5 Mio. Euro. Rund 330 Mio. Euro davon sind sogenannte Drittmittel, d.h. Zuwendungen für Forschungsprojekte von öffentlichen und industriellen Auftraggebern.[12] Die RWTH Aachen erhält als Hochschule damit die höchste Drittmittel-Förderung in Deutschland; nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wirbt die RWTH Aachen (ohne medizinische Einrichtungen) pro Professur 790.800 Euro (2012) ein.

Seit 1984 haben Existenzgründer aus dem Hochschulbereich über 500 zumeist technologieorientierte Unternehmen innerhalb und außerhalb der zwischenzeitlich entstandenen Gründer- und Servicezentren der Region realisieren können.[13] Bis heute wurden so mehr als 4.000 Arbeitsplätze in zukunftsträchtigen Bereichen direkt geschaffen, zu denen nochmals 4.000 indirekt geschaffene Arbeitsplätze in den Zulieferbetrieben hinzuzurechnen sind.

Dieser Trend wird durch ein im Jahre 2000 eingerichtetes Gründerzentrum[14] unterstützt. Im Rahmen der bereits bestehenden Kooperationsabkommen mit der Industrie- und Handelskammer Aachen sowie der Handwerkskammer Aachen wurde in diesem Zusammenhang die GründerRegion Aachen geprägt, die junge Hochschulabsolventen durch vielfältige Maßnahmen bei ihrer Firmengründung unterstützt. Darüber hinaus siedeln sich in Aachen aufgrund der Nähe zur Hochschule eine Reihe ausländischer Unternehmen an: Ericsson, Ford, United Technologies und Microsoft richteten in Aachen Forschungslaboratorien ein.

Neben dieser regionalen Einbindung baut die Hochschule ihre internationalen Kontakte in Wissenschaft und Wirtschaft aus. Insgesamt 70 Partnerschaften sind vertraglich fixiert. Im Rahmen von EU-Projekten sind jährlich rund 100 Institute aus allen Fachbereichen eingebunden. Studienprogramme und Akkreditierungsabkommen mit anderen Universitäten erlauben den Studierenden der RWTH, Teile ihrer Ausbildung im Ausland zu absolvieren. Die RWTH bietet 14 englischsprachige Masterstudiengänge an.

Blick aus dem SuperC-Studentenzentrum in Richtung Aachener Altstadt mit dem Aachener Dom.

Zivilklausel und Rüstungsforschung[Bearbeiten]

Wie an anderen deutschen Hochschulen auch, wurde in den Jahren 2012 und 2013 ebenfalls in Aachen eine öffentliche Diskussion über das Für und Wider einer Zivilklausel geführt[15]. Laut Berichterstattung der Aachener Zeitung vom Oktober 2012 hat sich RWTH-Rektor Schmachtenberg gegen Rüstungsforschung, aber auch gegen eine Zivilklausel ausgesprochen, weil Rüstungsforschung an der RWTH ohnehin nicht relevant sei [16].

Im September 2012 hat die RWTH an der Fakultät für Maschinenwesen den „Lehrstuhl für Technologieanalysen und -vorausschau auf dem Gebiet der Sicherheitsforschung“ [17] neu eingerichtet, wobei Lehrstuhlinhaber Prof. Michael Lauster ebenfalls im September 2012 auch die Institutsleitung des schwerpunktmäßig mit Rüstungsforschung befassten Fraunhofer-Instituts für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen INT in Euskirchen [18] übernommen hat. Die Fraunhofer-Gesellschaft schrieb dazu in einer Pressemitteilung: „Mit der Berufung auf den neu eingerichteten Lehrstuhl der Fakultät für Maschinenwesen an der renommierten Aachener Hochschule sind attraktive neue Möglichkeiten für angehende junge Wissenschaftler auch am Standort Euskirchen verbunden“ [19]. Die Schaffung dieses Lehrstuhls und die damit verbundene „strategische Partnerschaft“ zwischen dem INT und der RWTH war hinsichtlich der militärischen Forschung am INT auch Gegenstand einer Kleinen Anfrage der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag [20].

Im November 2013 berichtete der NDR über Forschung der RWTH für das US-amerikanische Verteidigungsministerium. Die RWTH lehnte gegenüber dem NDR jede Auskunft zu Forschungspartnern und Drittmittelprojekten ab [21]. Im Dezember 2013 betonte RWTH-Rektor Schmachtenberg in einer Sitzung des RWTH-Studierendenparlaments, dass es sich bei den durch das Pentagon finanzierten Projekten um Grundlagenforschung und nicht um Rüstungsforschung handle. Auch habe er die durch die NDR-Berichterstattung angestoßene Diskussion als „politische Kampagne“ empfunden [22]. Eines der drei an der RWTH durchgeführten Pentagon-Projekte hat die Bezeichnung „Non Toxic Insect Resistant Textiles for Military Clothing“ (deutsch etwa „Ungiftige insektenabwehrende Textilien für militärische Bekleidung“, Volumen 99.970,- US-Dollar) [23].

In scharfer Form kritisierte der Aachener Friedenspreis die Haltung der RWTH zu Rüstungsforschung. Insbesondere die von der RWTH angeführte Dual-Use-Problematik bezeichnete der Aachener Friedenspreis als „verharmlosendes Versteckspiel“, wenn wie im vorliegenden Fall Forschungsaufträge vom Pentagon vergeben und bezahlt würden [24].

Campus[Bearbeiten]

Das Audimax der RWTH Aachen
Studentenwerk und Hauptmensa am Pontwall

Die RWTH ist keine Campus-Universität. Stattdessen sind ihre Gebäude auf drei Kerngebiete verteilt: Nordwestlich der Innenstadt, auf der Hörn und in Melaten. Die Studentenwohnheime sind auf alle drei Bereiche verteilt.

Zentralbereich[Bearbeiten]

Der überwiegende Teil der RWTH befindet sich in einem zusammenhängenden Bereich im nordwestlichen Teil der Innenstadt zwischen Stadtzentrum und Westbahnhof. Dieser Campus Mitte umfasst am Templergraben das historische Hauptgebäude und das Servicezentrum SuperC mit Studierendensekretariat und zentralem Prüfungsamt, die Hauptmensa und die Mehrzahl der Hörsäle, darunter Audimax und Kármán-Auditorium. Auch ein Großteil der Verwaltung und die meisten Dekanate der einzelnen Fakultäten, zum Beispiel Maschinenwesen und Wirtschaftswissenschaften, befinden sich im Zentralbereich. Zum Wintersemester 2016/2017 wird voraussichtlich das Hörsaalgebäude CARL auf 14000 Quadratmetern Fläche eröffnet.

Außerdem haben mehrere Dutzend Lehrstühle bzw. Institute ihren Sitz im Zentralbereich der Universität: Technische Verbrennung, Mathematik, Wirtschaftswissenschaften, Sprach- und Kommunikationswissenschaft, Erziehungswissenschaft, Germanistik, Chemie, Anglistik, Romanistik, Philosophie, Geographie, Wirtschaftsgeographie, Architektur, Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Soziologie, Kunstgeschichte, Baugeschichte, Kunststofftechnik, Luft- und Raumfahrttechnik, Hüttenkunde, Bergbau, Rohstoffwesen und Materialkunde sowie teilweise Elektrotechnik und Metallurgie.

Hörn, Melaten, Burtscheid[Bearbeiten]

Der zweite Bereich ist der Campus West zwischen Westbahnhof und Hörn mit Informatik, Politikwissenschaft, Biologie (teilweise), Elektrotechnik (teilweise), Wirtschaftswissenschaften (teilweise), Metallurgie (teilweise) und Bauingenieurwesen. Dieser Teil des Campus wird durch den zweiten Abschnitt des Campus-Projektes bis ca. 2020 stark erweitert, indem weite Teile der Gleisanlagen am Bahnhof Aachen West zurückgebaut und für neue Forschungscluster genutzt werden.

Schließlich befinden sich am Campus Melaten die Chemie (teilweise), die Physik, die Elektrotechnik (teilweise) und zahlreiche Institute wie z.B. das Institut für Kraftfahrzeuge Aachen und das Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen. In direkter Nachbarschaft liegt das Universitätsklinikum mit der medizinischen Fakultät und die Mensa Vita. Im Nordteil entsteht bei Seffent ab Ende 2010 der erste Teil des Campus-Projektes, der später an den zweiten Abschnitt angrenzen soll.

Das Institut für Psychologie ist zusammen mit dem Institut für Stromrichtertechnik und elektrische Antriebe (ISEA) und dem Institut für Kristallographie (XTAL), sowie dem Institut für technische Akustik (ITA) im südlichen Stadtteil Burtscheid angesiedelt. Einige Büros befinden sich außerdem direkt am Stadttheater neben der Außenstelle der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Stadtexterne Einrichtungen[Bearbeiten]

Die RWTH hat externe Einrichtungen außerhalb des Aachener Stadtgebiets im Forschungszentrum Jülich, im Haus der Technik in Essen und besitzt zusammen mit der Universität Stuttgart ein Haus im Kleinwalsertal in den Allgäuer Alpen. Außerdem gehört der RWTH das Wassersportgelände Wildenhof in der Eifel.

Planung Wissenschaftscampus[Bearbeiten]

In einer Pressemitteilung gab die RWTH Aachen im August 2007 bekannt, einen Wissenschaftscampus zu planen. Auf 270.000 Quadratmetern soll in Aachen-Seffent/Melaten ein Zentrum für Forschungsinstitute sowie Industrieunternehmen erbaut werden. Am 18. Februar 2010 wurde der erste Spatenstich von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers und dem Rektor der RWTH, Ernst Schmachtenberg, sowie weiteren Vertretern von Land und Bund gesetzt.[25] Bis ca. 2015 beträgt das Investitionsvolumen 750 Millionen Euro.[26] Um diese Zwecke voranzutreiben, wurde die RWTH Aachen Campus GmbH gegründet. An dieser Gesellschaft ist die RWTH Aachen mit 95 % und die Stadt Aachen mit 5 % beteiligt. Aufgabe der Gesellschaft ist es, den Bau und später auch die Verwaltung und Vermarktung des Campus zu überwachen und zu gestalten.

Organisation[Bearbeiten]

Rogowski-Institut 2007

Fachbereiche und Fakultäten[Bearbeiten]

Die RWTH gliedert sich in neun Fakultäten mit untergliederten Fachgruppen:

  1. Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften
    • Fachgruppe Mathematik
    • Fachgruppe Informatik
    • Fachgruppe Physik
    • Fachgruppe Chemie
    • Fachgruppe Biologie
  2. Architektur
  3. Bauingenieurwesen
  4. Maschinenwesen
  5. Georessourcen und Materialtechnik
    • Fachgruppe für Rohstoffe und Entsorgungstechnik
    • Fachgruppe für Metallurgie und Werkstofftechnik
    • Fachgruppe für Geowissenschaften und Geographie
  6. Elektrotechnik und Informationstechnik
  7. Philosophische Fakultät
  8. Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
  9. Pädagogik bis 1989
  10. Medizin


Eine Besonderheit der RWTH und insbesondere der Fakultät 10 (Medizin) ist der Umstand, dass man hier schon lange Logopädie als ordentliches Universitätsstudium belegen kann. Im Bereich der akademischen Logopädenbildung ist die RWTH als führend zu bezeichnen, zumal die RWTH die erste Universität in Deutschland war, die ein Logopädiestudium angeboten hat.

Die Fakultät 9 (Pädagogik) hat ihren Betrieb 1989 eingestellt, die Verantwortung für das Lehramt wurde überwiegend von der Philosophischen Fakultät übernommen. Neben der RWTH Aachen besitzen in Deutschland nur noch die TU Dresden und die TU München Fakultäten für Medizin mit angeschlossenen Universitätskliniken und damit die Möglichkeit zum Medizinstudium an einer Technischen Universität.

Die RWTH hat Kooperationen mit 14 rechtlich selbständigen An-Instituten, vier Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft und einem Leibniz-Institut. Einige Professoren sind Institutsleiter und Forscher im Forschungszentrum Jülich. Einige Institute arbeiten eng mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln zusammen.

Am Institut für Sprach- und Kommunikationswissenschaft (ISK) wurde mit dem „Aachener Sprachtelefon“ eine kostenlose Sprachberatungseinrichtung für den deutschsprachigen Raum etabliert.[27][28]

Tochterunternehmen[Bearbeiten]

Im Jahr 2000 wurde die Aachen Global Academy GmbH (im August 2006 umbenannt in RWTH International Academy gGmbH) gemeinsam von der RWTH Aachen und den Freunden und Förderern der RWTH Aachen e.V. (proRWTH) als jeweils 50-prozentige Gesellschafter gegründet. Fast alle Fachbereiche der RWTH Aachen bieten ihr Know-How (teilweise in Kooperation mit Partnern aus der Industrie) für Unternehmen in offenen Programmen oder Inhouse-Seminaren an. Je nach Angebot wird an der Weiterbildungsakademie (berufsbegleitend) ein Mastertitel, in einem kompakten Kurs ein Zertifikat oder bei einem kurzen Update-Angebot eine Teilnahmebescheinigung erworben; alle Formate werden von der RWTH Aachen entsprechend beurkundet bzw. bescheinigt.

Exzellenzcluster[Bearbeiten]

Im Rahmen der Exzellenzinitiative wurde in der zweiten Förderlinie die Förderung der folgenden Exzellenzcluster bewilligt:

Außerdem sollen mit dem UROP-Projekt Studenten in den ersten Studienjahren an Forschungsaktivitäten herangezogen werden. Das Programm richtet sich insbesondere an ausländische Studenten aus den USA und Kanada, um Kontakte zu Bildungs- und Forschungseinrichtungen in Nordamerika zu knüpfen.

Graduiertenschulen[Bearbeiten]

Im Rahmen der Exzellenzinitiative wurde in der 1. Förderlinie die Förderung der folgenden Graduiertenschule bewilligt:

An-Institute[Bearbeiten]

Fraunhofer-Institute[Bearbeiten]

Leibniz-Institute[Bearbeiten]

Forschungs- und Kompetenzzentren der RWTH Aachen[Bearbeiten]

  • Aachener Institute für Rohstofftechnik (AIR)
  • Aachener Kompetenzzentrum für Gesundheitsökonomie e.V. (AKFG)
  • Aachener Kompetenzzentrum Medizintechnik (AKM)
  • Aachener Kompetenzzentrum für Wissenschaftsgeschichte (AKWG)
  • Akustische Forschung (ZAF)
  • polymer chain (apc)
  • Bionik
  • Biowerkstoffe Aachen (bwa)
  • CAT Catalytic Center (CAT)
  • Center for Computational Engineering Science (CCES)
  • Computational Chemistry Coalition (CCC)
  • EON Energy Research Center (EON ERC)
  • Forschungszentrum für Elektro-Magnetische Umweltverträglichkeit (FEMU)
  • Glas (CCGA)
  • Gründerzentrum der RWTH Aachen
  • HumTec (Projekt House: Human Technology)
  • Interdisciplinary Imaging & Vision Institute Aachen (i3ac)
  • Klinische Forschung Biomat. (IZKF BIOMAT)
  • Magnetische Resonanz (MARC)
  • NanoClub
  • Optische Technologien und Systeme (Photonaix)
  • PROduktionsTEChnologie Aachen (PROTECA)
  • Prozesssimulation (SimPro)
  • Verdichter für Flugtriebwerke (in Gründung)
  • Virtuelle Realität (VRCA)
  • Zentrum Metallische Bauweisen (ZMB)

Verbundforschung Experimentelle Elementarteilchenphysik[Bearbeiten]

  • Exzellenzzentrum Teilchenphysik

(Virtuelle) Institute[Bearbeiten]

in Kooperation mit Forschungseinrichtungen der Helmholtz-Gemeinschaft

  • Biohybridtechnologie (IBHT)
  • Ernst-Ruska-Zentrum für Mikroskopie und Spektroskopie mit Elektronen
  • Funktionale Molekülsysteme für die Informationstechnologie (IFMIT)
  • Flughafenplanung und -management
  • Virtual Institute High-Productivity Supercomputing (VI-HPS)
  • Virtuelles Institut für Spinelektronik (VISel)

Externe Forschungseinrichtungen auf dem Campus[Bearbeiten]

  • Advanced Microelectronic Center Aachen (AMICA)
  • Forschungsgesellschaft Kraftfahrwesen mbH Aachen (fka)

Studienbeiträge[Bearbeiten]

Studiengebühren[Bearbeiten]

Die RWTH Aachen ist eine Hochschule des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Am 21. März 2006 hat der nordrhein-westfälische Landtag unter der Bezeichnung „HFGG - Gesetz zur Sicherung der Finanzierungsgerechtigkeit im Hochschulwesen“ die gesetzliche Grundlage für die Erhebung allgemeiner Studienbeiträge beschlossen. Es steht den Hochschulen frei zu entscheiden, ob und in welcher Höhe sie Studienbeiträge erheben. Der Maximalbetrag ist auf 500 Euro pro Semester begrenzt.

Der Senat der RWTH hat am 19. Juni 2006 eine entsprechende Beitragssatzung beschlossen. Seit dem Wintersemester 2006/07 müssen alle Erstsemester und seit dem Sommersemester 2007 sämtliche Studierende Studienbeiträge in der maximal erlaubten Höhe von 500 Euro zahlen. Die allgemeinen Studienbeiträge ersetzen das Studienkontenmodell.

Die Studiengebühren sind ausschließlich für die Verbesserung der Lehre und Studienbedingungen einzusetzen. 50 % der eingenommenen Studiengebühren gehen direkt an die Fakultäten, die sie für eigenverantwortliche Initiativen einsetzen können, weitere 25 % werden antragsbezogen an die Fakultäten verteilt und 25 % gehen zentral an die Hochschule für übergeordnete Maßnahmen. Die zweckmäßige und transparente Verwendung der Studiengebühren wird von einem Prüfgremium, an dem auch Studenten beteiligt sind und mitwirken können, überwacht.[29]

Im Zuge der rot-grünen Minderheitsregierung in NRW wurden die Studiengebühren zum Wintersemester 2011/12 wieder abgeschafft. Das Land NRW ersetzt dabei 19 Millionen € der ehemals 22 Millionen € Einnahmen aus Studiengebühren.[30]

Siehe auch: Studiengebühren in Nordrhein-Westfalen

Studierendenschafts- und Sozialbeitrag[Bearbeiten]

Der zusätzlich pro Semester zu zahlende Studierendenschafts- und Sozialbeitrag (Semesterbeitrag) beträgt in dem Sommersemester 2013 225,31 Euro. Der Beitrag setzt sich zusammen aus dem Sozialbeitrag zum Studentenwerk (68 Euro) und dem Studierendenschaftsbeitrag (157,31 Euro). Im Studierendenschaftsbeitrag sind u.a. für das Semesterticket 148,85 Euro, 1,00 Euro für die Fachschaften und 3,90 für den AStA sowie weitere Initiativen wie das Hochschulradio Aachen (0,50 Euro) oder Uni&Kind e.V. (1,40 Euro) enthalten.[31]

Studentenleben[Bearbeiten]

Studierendenparlament[Bearbeiten]

Das Studierendenparlament ist das oberste beschlussfassende Organ der Studierendenschaft, also aller immatrikulierten Studierenden an der RWTH Aachen.
Zusammensetzung des Studierendenparlaments gemäß der Wahlergebnisse:

Hochschulpolitische Gruppe Sitze 2014[32] Sitze 2013[33] Sitze 2012[34] Sitze 2011[35] Sitze 2010[36] Sitze 2009[37] Sitze 2008[38] Sitze 2007[39]
Allgemeine Fachschaftsliste (AlFa) 14 16 15 12 13 10 6 5
STUDIUM 4 4 5 8 9 9 10 6
Liberale Hochschulgruppe (LHG) 3 2 2 3 5 5 8 8
Juso-Hochschulgruppe Aachen 8 6 5 5 4 5 4 4
Grüne Hochschulgruppe (GHG) 3 4 3 3 4 3 3 3
Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) 9 9 7 5 3 4 7 8
Linke Liste (LiLi) n. a. n. a. n. a. n. a. 1 1 2
Interculture Aachen n. a. n. a. n. a. n. a. 1 n. a. n. a. n. a.
Studiengebühren abschaffen! n. a. n. a. n. a. n. a. 1 n. a. n. a. n. a.
Internationale Liste (IL) n. a. n. a. n. a. n. a. n. a. 1 2
Asia Connection (AC) n. a. n. a. n. a. n. a. n. a. 2 n. a. n. a.
Knallhart, neu und tierlieb (KNUT) n. a. n. a. n. a. n. a. n. a. 1 n. a. 1
Ärgernis Linie 33 n. a. n. a. n. a. n. a. n. a. n. a. 1 n. a.
Chili - die schärfste Hochschulgruppe n. a. n. a. n. a. n. a. n. a. n. a. n. a. 2
Die Linke (SDS) n. a. n. a. n. a. 1 n. a. n. a. n. a. n. a.
Raus in die Welt (WELT) n. a. n. a. 2 2 n. a. n. a. n. a. n. a.
Unabhängige Liste (ULi) n. a. n. a. n. a. 1 n. a. n. a. n. a. n. a.
Liste für Alle (LifA) n. a. n. a. n. a. 1 n. a. n. a. n. a. n. a.
Liste für Integration, Seeanbindung, Teleportation und Exzellenz (LISTE) n. a. n. a. 2 n. a. n. a. n. a. n. a. n. a.
gesamt 41 41 41 41 41 41 41 41
Wahlbeteiligung 14,4 % 14,8 % 14,35 % 17,9 % 21,24 % 26,79 % 34,58 % 19,53 %

n. a. bedeutet, dass die entsprechende Liste in dieser Wahlperiode nicht angetreten ist.

Fachschaften[Bearbeiten]

Gegenwärtig existieren an der RWTH folgende 17 Fachschaften:

    1. Mathematik, Physik, Informatik
    2. Chemie
    3. Biowissenschaften
  1. Architektur
  2. Bauingenieurwesen
  3. Maschinenbau
    1. Rohstoffe und Entsorgungstechnik
    2. Materialwissenschaften und Werkstofftechnik
    3. Geowissenschaften und Ressourcenmanagement
    4. Geographie und Wirtschaftsgeographie
  4. Elektrotechnik und Informationstechnik
    1. Philosophie (Geistes- / Gesellschaftswissenschaften)
    2. Lehramt
    3. Kommunikationswissenschaft
  5. Wirtschaftswissenschaften
    1. Medizin
    2. Zahnmedizin

Eine Fachschaft 9 gibt es nicht mehr, da der entsprechende Fachbereich, die Pädagogische Fakultät, den Lehrbetrieb eingestellt hat. Studierende auf Lehramt werden je nach Studienrichtung den anderen Fachschaften zugeordnet.

Sportreferat an den Aachener Hochschulen[Bearbeiten]

Das Sportreferat an den Aachener Hochschulen, die studentische Vertretung im Hochschulsport ist kein Referat des AStA. Es gibt auf der sportlichen Ebene eine Zusammenarbeit zwischen der FH Aachen und der RWTH Aachen. Das Sportreferat kümmert sich sowohl um die Belange der Studierenden im Hochschulsport als auch um Wettkämpfe und Eventmanagement im Hochschulsport.

Studentenverbindungen[Bearbeiten]

In Aachen existieren heute ca. 40 Studentenverbindungen der unterschiedlichsten Couleur.

siehe Liste der Studentenverbindungen in Aachen

Bekannte Absolventen und Dozenten[Bearbeiten]

Einige bekannte und bedeutende Personen studierten oder arbeiteten als Dozent an der RWTH Aachen. Darunter sind sechs Nobelpreisträger und herausragende Wissenschaftler auf dem Gebiet der Natur- und Ingenieurwissenschaften, sowie mehrere Vorstandsmitglieder namhafter Industrieunternehmen.

siehe Liste der Angehörigen der RWTH Aachen

Alumni-Vereinigungen[Bearbeiten]

Logo der Alumni
  • Alumni-Referat der RWTH
  • North American Alumni Association: Im Mai 2006 unterzeichneten Burkhart Rauhut sowie der Präsident der neuen Vereinigung, Laszlo Baksay, die Gründungsurkunde der Association of Alumni, Friends and Supporters of RWTH Aachen University in North-America. Seitdem widmet sich die Vereinigung der Vermittlung von Praktikums- und Arbeitsplätzen sowie der Organisation von Alumni-Treffen in Kanada, den USA und Mexiko.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Jährlich finden unter anderem folgende Infoveranstaltungen für Studieninteressierte an der RWTH Aachen statt:

  • ErstInfoTag: (ehemals Dies Academicus bzw. Studieninformationstag) - für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 (jeweils an einem Samstag vor den Sommerferien)
  • Beratungstage: für Schülerinnen und Schüler der Oberstufe und andere Studieninteressierte: Tag der Ingenieurwissenschaften; Tag der Naturwissenschaften, Informatik, Mathematik, Geowissenschaften, und Medizin; Tag der Geistes-, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften (jeweils im Januar vor den Halbjahreszeugnissen)
  • Schnupperstudium für Schülerinnen – eine Veranstaltung, die das Interesse von jungen Frauen an technischen Fächern verstärken oder wecken soll

Weitere regelmäßige Veranstaltungen:

  • Aachener Ingenieurpreis
  • Graduiertenfest
  • Der Karlspreisträger an der RWTH Aachen
  • RWTH-Wissenschaftsnacht 5 vor 12 – Wissenschaft in ungewöhnlicher Form zu ungewöhnlicher Zeit (jeweils am 2. Freitag im November)
  • Die Feuerzangenbowle – Jeweils Mitte November veranstaltet das Filmstudio an der RWTH Aachen e.V. mehrere Filmvorführungen der Feuerzangenbowle, nicht nur für Studenten und mit insgesamt ca. 6000 Zuschauern in verschiedenen Sälen in der RWTH. An diesem Tag gibt es diverse öffentliche und private Feste, auf denen Feuerzangenbowle serviert wird.
  • Galaball der RWTH Aachen – Tanzveranstaltung im Eurogress
  • Hochschulsportshow
  • Eishockey Unicup – Turnier der Fakultäten Maschinenbau, Elektrotechnik und Medizin (seit 1988)
  • Überregionale Bekanntschaft hat auch der jährliche Lousberglauf, der auf einer Strecke von ca. 5555 m einmal um den Lousberg herumführt.

Galerie[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: RWTH Aachen – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten]

  • Klaus Ricking: Der Geist bewegt die Materie, 125 Jahre Geschichte der RWTH Aachen. Mainz-Verlag, Aachen 1995, ISBN 3-930911-99-X.
  • Hans Martin Klinkenberg (Hrsg.): Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen 1870 – 1970. O. Bek Verlag, Stuttgart 1970
  • Herwart Opitz: Die Entwicklung der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen von 1949-1959. Aachen 1959.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Siehe die Ausarbeitung des RWTH-Archivs: http://www.archiv.rwth-aachen.de/web/rea/Seite/geschichte_45.htm.
  2. Wirtschaftswoche: [1]
  3. ranking.zeit.de
  4. impp.de
  5. [2]
  6. [3]
  7. RWTH: Strategie 2020 (PDF), abgerufen am 5. Oktober 2012.
  8. RWTH Daten und Fakten, Seite 35
  9. RWTH Daten und Fakten, Seite 10
  10. RWTH Daten und Fakten, Seite 13
  11. RWTH Daten und Fakten, Seite 11
  12. RWTH Daten und Fakten, Seite 68
  13. Studiengang Technik-Kommunikation: Die RWTH Aachen
  14. gruenderzentrum.rwth-aachen.de
  15. Bericht der Kritischen Aachener Zeitung vom 5. Juni 2013
  16. Bericht der Aachener Zeitung vom 26. Oktober 2012
  17. Internetpräsenz des RWTH-Lehrstuhls für Technologieanalysen und -vorausschau auf dem Gebiet der Sicherheitsforschung
  18. Internetpräsenz des Fraunhofer-Instituts für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen INT
  19. Presseinformation der Fraunhofer-Gesellschaft zum Wechsel der INT-Institutsleitung vom 14. September 2012
  20. Antwort der Bundesregierung vom 12. März 2014 auf die Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE (BT-Drucksache 18/851, pdf-Datei)
  21. Bericht des NDR vom 25. November 2013
  22. Bericht vom 14. Mai 2014 in der Studentischen Zeitung der RWTH Aachen Kármán, Ausgabe 99
  23. Bericht vom 14. Mai 2014 in der Studentischen Zeitung der RWTH Aachen Kármán, Ausgabe 99
  24. Stellungnahme des Aachener Friedenspreises zu Rüstungsforschung an der RWTH Aachen vom 5. Dezember 2013
  25. http://www.rwth-aachen.de/go/id/elg/ Bildmaterial Spatenstich
  26. Neue Qualität für den Wissenschaftsstandort Aachen
  27. ISK (Institut für Sprach- und Kommunikationswissenschaft)
  28. aachener-sprachtelefon.de
  29. Informationen zu den Studiengebühren auf der Homepage der RWTH Aachen
  30. Studiengebühren in NRW fallen weg
  31. Rückmeldung - RWTH Aachen University
  32. [4]
  33. Studierendenparlamentwahlen: Wahlergebnis 2013
  34. Studierendenparlamentwahlen: Wahlergebnis 2012
  35. Studierendenparlamentwahlen: Wahlergebnis 2011
  36. Studierendenparlamentwahlen: Wahlergebnis 2010
  37. Studierendenparlamentwahlen: Wahlergebnis 2009
  38. Studierendenparlamentwahlen: Wahlergebnis 2008
  39. Studierendenparlamentwahlen: Wahlergebnis 2007

50.7776944444446.0779166666667Koordinaten: 50° 46′ 40″ N, 6° 4′ 41″ O