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Bundestagswahlkreis Deggendorf

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Wahlkreis 226: Deggendorf
Staat Deutschland
Bundesland Bayern
Wahlkreisnummer 226
Einwohner 213.400[1]
Wahlberechtigte 165.283[2]
Wahldatum 23. Februar 2025
Wahlbeteiligung 82,1 %[2]
Wahlkreisabgeordneter
Name
Thomas Erndl
Partei CSU
Stimmanteil 43,3 %[2]

Der Wahlkreis Deggendorf (Wahlkreis 226; bis zur Bundestagswahl 2021 Wahlkreis 227) ist seit 1949 ein Bundestagswahlkreis in Bayern. Er umfasst die Landkreise Deggendorf und Freyung-Grafenau sowie vom Landkreis Passau die Gemeinden Aicha vorm Wald, Eging a.See, Fürstenstein und Hofkirchen. Seit 1953 wurde der Wahlkreis stets von den Direktkandidaten der CSU gewonnen.

Bundestagswahl 2025

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Zur Bundestagswahl 2025 am 23. Februar wurden Direktkandidaten[3] und Landeslisten[4] zugelassen.

Zweitstimmen zur Bundestagswahl 2025
Wahlkreis 226 Deggendorf
 %
40
30
20
10
0
38,5
29,2
8,1
7,8
5,1
3,2
3,1
2,9
2,1
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2021
 %p
 16
 14
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
+5,2
+15,1
−7,6
−6,6
−1,6
−5,3
+1,3
+2,9
−0,8
KandidatenParteien/ListenErststimmenZweitstimmen
Stimmen%Stimmen%
Thomas Erndlgewählt im WKCSU58.44643,352.05238,5
Rita Hagl-KehlSPD12.1559,010.9128,1
William DammGRÜNE6.5124,86.8565,1
Muhanad Al-HalakFDP5.1873,84.2833,2
Petra WeilederAfD36.24826,939.53229,2
Florian MiesFREIE WÄHLER11.3738,410.5747,8
Vinojan VijeyaranjanDie Linke3.0682,34.1793,1
dieBasis2940,2
Tierschutzpartei7640,6
Die PARTEI2790,2
ÖDP5080,4
Marcus KieferBP1.0980,84640,3
Benjamin de SmidtVolt8210,63990,3
Die Humanisten470,0
MLPD140,0
Bündnis Deutschland1160,1
BSW3.9632,9
Gesamt134.908100135.236100
Ungültige Stimmen7090,53810,3
Wählende135.61782,1135.61782,1
Wahlberechtigte165.283165.283
Quellen: Die Bundeswahlleiterin, Stimmen

Kursive Direktkandidaten kandidieren nicht für die Landesliste, kursive Parteien sind nicht Teil der Landesliste.

Bundestagswahl 2021

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Zweitstimmen zur Bundestagswahl 2021
Wahlkreis 227 Deggendorf
 %
40
30
20
10
0
33,3
15,7
14,4
14,1
8,5
6,7
1,8
1,3
1,2
2,9
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2017
 %p
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−7,3
+1,5
+10,3
−5,1
+0,9
+2,0
−3,2
+1,3
−0,7
± 0,0

Zur Bundestagswahl 2021 am 26. September wurden 13 Direktkandidaten[5] und 26 Landeslisten[6] zugelassen.

KandidatenParteien/ListenErststimmenZweitstimmen
Stimmen%Stimmen%
Thomas Erndlgewählt im WKCSU47.26737,442.15433,3
Rita Hagl-KehlSPD19.52715,419.87315,7
Hans FellnerAfD17.43213,817.91114,1
Muhanad Al-HalakFDP6.3255,010.7788,5
Matthias Werner SchwingerGRÜNE6.8905,48.5166,7
Melanie Rosa DemmelhuberDIE LINKE1.8951,52.3011,8
Martin Werner BehringerFREIE WÄHLER19.71815,618.20614,4
Rolf Wilfrid SihrÖDP1.1440,97500,6
-Tierschutzpartei1.0590,8
Thomas PfefferBP2.6602,11.5161,2
Janina NizikDie PARTEI9050,76460,5
Josef Michael ReichardtPIRATEN4590,43330,3
NPD880,1
Johann KiermaierV-Partei³4100,31560,1
Gesundheitsforschung900,1
-MLPD120,0
DKP70,0
Lothar Englbert WandtnerdieBasis1.8701,51.5991,3
Bündnis C480,0
III. Weg670,1
-du.290,0
-LKR170,0
-Die Humanisten630,0
Team Todenhöfer1750,1
-UNABHÄNGIGE1500,1
Volt1000,1
Gesamt126.502100126.644100
Ungültige Stimmen6910,55490,4
Wählende127.19376,5127.19376,5
Wahlberechtigte166.186166.186
Quellen: Die Bundeswahlleiterin, Stimmen

Kursive Direktkandidaten kandidieren nicht für die Landesliste, kursive Parteien sind nicht Teil der Landesliste.

Bundestagswahl 2017

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Zur Bundestagswahl 2017 am 24. September wurden 8 Direktkandidaten[7] und 21 Landeslisten[8] zugelassen.

Direktkandidat Partei Erststimmen in %[9] Zweitstimmen in %[9]
Thomas Erndl CSU 44,1 40,6
Rita Hagl-Kehl SPD 17,4 14,2
Christian Heilmann GRÜNE 4,5 4,7
Kenneth Kooter FDP 4,0 7,6
Katrin Ebner-Steiner AfD 17,3 19,2
Yenni Kellermann LINKE 4,2 5,0
Georg Meiski FREIE WÄHLER 5,5 4,0
PIRATEN 0,2
ÖDP 0,7
Thomas Pfeffer BP 3,0 1,9
NPD 0,4
Tierschutzpartei 0,8
MLPD 0,0
Büso 0,0
BGE 0,1
DiB 0,1
DKP 0,0
DM 0,1
Die PARTEI 0,3
Gesundheitsforschung 0,1
V-Partei³ 0,1

Im Vergleich zur Bundestagswahl 2013 ist die Wahlbeteiligung 2017 (71,7 %) um 11,2 Prozentpunkte angestiegen. Das ist der höchste Anstieg in allen 299 Bundestagswahlkreisen.[10]

Bundestagswahl 2013

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Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Bartholomäus Kalb CSU 61,4 56,3
Rita Hagl-Kehl SPD 15,9 16,6
Sebastian Dietmar FDP 2,1 3,8
Antje Laux GRÜNE 4,5 4,4
Rolf Pannicke Die Linke 3,0 3,3
Walter Straßer PIRATEN 1,4 1,4
Alfred Steinleitner NPD 1,8 1,5
Rudolf Weiss AfD 3,3 4,1
Stefan Kaiser Freie Wähler 4,8 4,3
Sonstige 4,4

Bundestagswahl 2009

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Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in % Bundestagswahl 2005
Zweitstimmen in %
Bartholomäus Kalb CSU 52,9 46,5 57,7
Rita Hagl SPD 16,4 14,5 20,5
Josef Rosner Bündnis 90/Die Grünen 7,2 6,6 3,7
Gerhard Drexler FDP 11,8 14,4 7,9
REP 1,5 2,0
Rolf Pannicke Die Linke 7,3 8,0 3,7
Alfred Steinleitner NPD 3,3 2,3 2,2
PBC 0,1 0,2
BP 1,3 0,9
Josef Brunner FU 1,1
ödp 1,3
BüSo 0,0 0,0
FAMILIE 0,7 0,7
DIE VIOLETTEN 0,2
Die Tierschutzpartei 0,6
PIRATEN 1,2
CM 0,1 0,0
RRP 0,6

Am 22. Februar 2012 entschied das Bundesverfassungsgericht, dass ein Wahlkreis auch dann neu eingeteilt werden muss, wenn nicht die gesamte deutsche Bevölkerung eines Wahlkreises, sondern nur die stimmberechtigte Bevölkerung um mehr als 25 Prozent von der stimmberechtigten Durchschnittsbevölkerung der Wahlkreise abweicht. In Deggendorf ist dies aufgrund einer überdurchschnittlich hohen minderjährigen Bevölkerung der Fall: Die gesamte deutsche Bevölkerung des Wahlkreises weicht um 24,42 % nach unten vom Durchschnitt ab, was eine Neueinteilung für angebracht erscheinen lässt (Soll-Bestimmung), jedoch beträgt die wahlberechtigte Bevölkerung 25,6 % weniger als im Durchschnitt.[11]

Frühere Wahlkreissieger

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Wahl Name Partei
1949 Ludwig Volkholz Bayernpartei
1953 Stefan Dittrich CSU
1957 Stefan Dittrich CSU
1961 Stefan Dittrich CSU
1965 Stefan Dittrich CSU
1969 Stefan Dittrich CSU
1972 Franz Handlos CSU
1976 Franz Handlos CSU
1980 Franz Handlos CSU
1983 Franz Handlos CSU
1987 Bartholomäus Kalb CSU
1990 Bartholomäus Kalb CSU
1994 Bartholomäus Kalb CSU
1998 Bartholomäus Kalb CSU
2002 Bartholomäus Kalb CSU
2005 Bartholomäus Kalb CSU
2009 Bartholomäus Kalb CSU
2013 Bartholomäus Kalb CSU
2017 Thomas Erndl CSU
2021 Thomas Erndl CSU

Weitere Abgeordnete

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Neben den oben genannten direkt gewählten Wahlkreiskandidaten hatte auch Gerhard Drexler (FDP) aus Freyung im Jahr 2013 kurzzeitig ein Bundestagsmandat inne. Drexler war Nachrücker über die Landesliste.

Wahlkreisgeschichte

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Wahl Wahlkreisname Gebiet
1949 13 Deggendorf Stadt Deggendorf, alter Landkreis Deggendorf, Landkreis Kötzting, Landkreis Regen, Landkreis Viechtach
1953–1961 208 Deggendorf
1965–1972 213 Deggendorf Stadt Deggendorf, alter Landkreis Deggendorf, Landkreis Kötzting, Landkreis Regen, Landkreis Viechtach, Landkreis Grafenau
1976–1998 213 Deggendorf Landkreis Deggendorf, Landkreis Freyung-Grafenau
2002–2005 228 Deggendorf
2009–2013 227 Deggendorf
2017–2021 227 Deggendorf Landkreis Deggendorf, Landkreis Freyung-Grafenau, vom Landkreis Passau die Gemeinden Aicha vorm Wald, Eging a.See, Fürstenstein und Hofkirchen
2025– 226 Deggendorf

Einzelnachweise

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  1. Strukturdaten 226: Deggendorf. Bundeswahlleiter, abgerufen am 16. Februar 2025.
  2. 1 2 3 Ergebnisse 226: Deggendorf. Bundeswahlleiter, abgerufen am 26. Februar 2025.
  3. Wahlkreisbewerberinnen und -bewerber in Deggendorf - Die Bundeswahlleiterin. Abgerufen am 9. Februar 2025.
  4. Pressemitteilung. Abgerufen am 9. Februar 2025.
  5. Der Bundeswahlleiter: Direktkandidatinnen und Direktkandidaten in Deggendorf – Der Bundeswahlleiter. Abgerufen am 7. September 2021.
  6. Der Bundeswahlleiter: Landeslisten der Parteien in Bayern – Der Bundeswahlleiter. Abgerufen am 7. September 2021.
  7. Der Bundeswahlleiter: Parteien und Wahlbewerber 227:Deggendorf. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 26. September 2017; abgerufen am 29. September 2017.
  8. Der Bundeswahlleiter: Landeslisten der Parteien in Bayern – Der Bundeswahlleiter. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 26. September 2017; abgerufen am 29. September 2017.
  9. 1 2 Ergebnisse 227:Deggendorf. Bundeswahlleiter, abgerufen am 10. Oktober 2021.
  10. George Arnett, Philip Kuhn: Das sind die Extreme der Bundestagswahl. welt.de, 26. September 2017, abgerufen am 26. September 2017.
  11. Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 22. Februar 2012 https://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/cs20120131_2bvc000311.html