Lustar

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Lustar
Wappen von Lustar
Lustar (Frankreich)
Lustar
Region Okzitanien
Département Hautes-Pyrénées
Arrondissement Tarbes
Kanton Les Coteaux
Gemeindeverband Coteaux du Val d’Arros
Koordinaten 43° 16′ N, 0° 20′ OKoordinaten: 43° 16′ N, 0° 20′ O
Höhe 270–410 m
Fläche 4,91 km2
Einwohner 118 (1. Januar 2017)
Bevölkerungsdichte 24 Einw./km2
Postleitzahl 65220
INSEE-Code
Website Lustar

Lustar – Ortsansicht
Lustar – Église de Saint-Martin

Lustar ist eine südfranzösische Gemeinde mit 118 Einwohnern (Stand 1. Januar 2017) im Zentrum des Départements Hautes-Pyrénées in der Region Okzitanien.

Lage und Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Lustar liegt im Pyrenäenvorland in einer Höhe von ungefähr 300 m. Die nächstgelegene Stadt Tarbes befindet sich gut 27 km südwestlich. Das Klima ist gemäßigt bis warm; Regen (ca. 810 mm/Jahr) fällt hauptsächlich im Winterhalbjahr.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1800 1851 1901 1954 1999 2016
Einwohner 226 384 236 180 109 118
Quelle:Cassini und INSEE

Wegen der durch die Reblauskrise im Weinbau und die zunehmende Mechanisierung der Landwirtschaft ausgelösten Landflucht ging die Einwohnerzahl der Gemeinde im Lauf des 20. Jahrhunderts kontinuierlich zurück und stieg seitdem wieder an.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde ist nahezu ausschließlich landwirtschaftlich orientiert.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsname wird um das Jahr 1400 erstmals erwähnt.[1] Seit dem Mittelalter und bis zum Beginn der Französischen Revolution gehörte die Gemeinde zur historischen Provinz Bigorre.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die vom örtlichen Friedhof umgebene und im ausgehenden 19. Jahrhundert an der Stelle eines mittelalterlichen Vorgängerbaus erbaute Église Saint-Martin ist dem hl. Martin von Tours geweiht.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Lustar – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lustar – Geschichte