Fréchou-Fréchet

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Fréchou-Fréchet
Lo Hrèisho e Lo Hreishet
Fréchou-Fréchet (Frankreich)
Staat Frankreich
Region Okzitanien
Département (Nr.) Hautes-Pyrénées (65)
Arrondissement Tarbes
Gemeindeverband Coteaux du Val d’Arros
Koordinaten 43° 10′ N, 0° 10′ OKoordinaten: 43° 10′ N, 0° 10′ O
Höhe 313–502 m
Fläche 3,02 km²
Einwohner 164 (1. Januar 2019)
Bevölkerungsdichte 54 Einw./km²
Postleitzahl 65190
INSEE-Code

Mairie Fréchou-Fréchet

Fréchou-Fréchet (okzitanisch Lo Hrèisho e Lo Hreishet; 1801 noch mit der Schreibweise Frechon[1]) ist eine französische Gemeinde mit 164 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2019) im Département Hautes-Pyrénées in der Region Okzitanien (bis 2015 Midi-Pyrénées). Die Gemeinde gehört zum Arrondissement Tarbes und zum 2016 gegründeten Gemeindeverband Coteaux du Val d’Arros. Die Bewohner werden Fréchouais genannt.

Zwischen 1790 und 1794 wurde die Gemeinde durch Vereinigung beider Teilorte gegründet.[2]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick auf Fréchou-Fréchet

Die Gemeinde Fréchou-Fréchet liegt im Norden der Landschaft Bigorre im Vorland der Pyrenäen, etwa zwölf Kilometer südöstlich der Départements-Hauptstadt Tarbes und 22 Kilometer ostnordöstlich von Lourdes. Das 2,97 km² umfassende Gemeindegebiet wird im Osten vom Fluss Arrêt-Darré begrenzt. Fréchou-Fréchet ist eine Streusiedlung, die sich auf einem nach Südwesten leicht ansteigenden Plateau befindet. Neben den zahlreichen Einzelhöfen zählen auch die Weiler Aoudet und Cap de Fréchou zur Gemeinde. Umgeben wird Fréchou-Fréchet von den Nachbargemeinden Mascaras im Norden, Oueilloux im Osten, Hitte im Süden, Barbazan-Dessus im Südwesten sowie Montignac im Westen.

Ortsname[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Namen der beiden Teilorte Fréchou und Fréchet erschienen erstmals im Jahr 1313 als De Freysho bzw. De Freysheeto.Über die lateinischen Namen De Fraxino / De Fraxineto (1326) entwickelten sie sich weiter zu Frexo / Frexiet (1429) zu den auf den Cassini-Karten des späten 18. Jahrhunderts verwendeten Namen Frechou und Frechet. Beide Namen kamen wohl aus dem Lateinischen fraxinus über das Gaskognische hereisho für Asche; im Fall von Fréchet mit der lateinischen Endung -etum für Esche.[3]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2009 2018
Einwohner 95 92 85 88 99 88 125 164

Im Jahr 1886 wurde mit 167 Bewohnern die bisher höchste Einwohnerzahl ermittelt. Die Zahlen basieren auf den Daten von annuaire-mairie[4] und INSEE[5].

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche Saint-Jean-l’Évangéliste (St. Johannes der Evangelist)
  • Flurkreuz am Weg nach Mascaras
  • Lavoir
  • Gefallenendenkmal
Kirche Saint-Jean-l’Évangéliste
Lavoir
Gefallenendenkmal

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindefesthalle

Fréchou-Fréchet ist bäuerlich geprägt. In der Gemeinde sind zehn Landwirtschaftsbetriebe ansässig (Getreideanbau, Pferde- und Rinderzucht).[6]

Die Gemeinde Fréchou-Fréchet ist verkehrstechnisch gut erschlossen. Durch den Osten der Gemeinde führt die Fernstraße D5 von Rabastens-de-Bigorre nach Bagnères-de-Bigorre. In den jeweils zehn Kilometer entfernten Gemeinden Séméac und Tournay bestehen Anschlüsse an die Autoroute A 64. In Tournay befindet sich auch der nächstgelegene Bahnhof – an der Bahnstrecke Toulouse–Bayonne.

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Fréchou-Fréchet, auf cassini.ehess.fr
  2. Frechet auf cassini.ehess.fr
  3. Dictionnaire toponymique des communes des Hautes-Pyrénées von Michel Grosclaude und Jean-François Le Nail
  4. Fréchou-Fréchet auf annuaire-mairie
  5. Fréchou-Fréchet auf INSEE
  6. Landwirtschaftsbetriebe auf annuaire-mairie.fr (französisch)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Fréchou-Fréchet – Sammlung von Bildern