Malestroit

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Malestroit
Malestroec
Wappen von Malestroit
Malestroit (Frankreich)
Malestroit
Region Bretagne
Département Morbihan
Arrondissement Vannes
Kanton Moréac
Gemeindeverband De l’Oust à Brocéliande Communauté
Koordinaten 47° 49′ N, 2° 23′ WKoordinaten: 47° 49′ N, 2° 23′ W
Höhe 10–95 m
Fläche 5,81 km2
Einwohner 2.458 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 423 Einw./km2
Postleitzahl 56140
INSEE-Code
Website http://villedemalestroit.bzh/

Place du Bouffay in Malestroit

Malestroit (Gallo Malestroec, bretonisch Malastred) ist eine französische Gemeinde mit 2458 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Morbihan in der Region Bretagne.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Malestroit liegt am rechten Ufer des Flusses Oust, der hier einen Teil des Canal de Nantes à Brest (der Kanal wird von der Berufsschifffahrt nicht mehr genutzt, nur noch von Sport- und Hausbooten) bildet. Die Gemeinde liegt rund 33 Kilometer nordöstlich von Vannes im Osten des Départements Morbihan. Nachbargemeinden sind Missiriac im Norden und Nordosten, Saint-Congard im Osten, Pleucadeuc im Südosten und Süden sowie Saint-Marcel im Westen.

Malestroit hatte einen Bahnhof an der Bahnstrecke Questembert–Ploërmel.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Man datiert die Gründung von Malestroit auf das Jahr 987, als sich Mönche an den Ufern des Oust niederließen. Der Ort wurde zu einem Etappenziel auf dem Jakobsweg, einem der Pilgerwege nach Santiago de Compostela. 1131 wurde der Ort unter dem Namen Malestricum urkundlich erwähnt. Im Hundertjährigen Krieg wurde 1343 in der Kapelle de la Madeleine in Malestroit vom französischen König Philipp VI. und dem englischen König Eduard III. eine Waffenruhe unterzeichnet. Am Ende des Mittelalters wurde Malestroit zu einer der neun Baronien der Bretagne erhoben. Zu Anfang des 19. Jahrhunderts begann man im Auftrag von Napoleon I. mit dem Bau des Canal de Nantes à Brest, zunächst aus militärischen Gründen, später auch mit dem Ziel, die innere Bretagne an den Verkehr mit Handelsgütern anzuschließen.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1793 1856 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2012
1600 1548 2381 2483 2506 2465 2357 2472 2479 2497
Quellen: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten[1][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der Monuments historiques in Malestroit

  • Kirche Saint-Gilles (Ursprung aus dem 11. Jahrhundert) mit Wurzel-Jesse-Fenster
  • Kapelle de la Madeleine
  • Kreuz in der Straße Le Faubourg Saint-Michel
  • Kreuz Joubin
  • Innenstadt mit alten Fachwerk- und Steinhäusern

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes du Morbihan. Flohic Editions, Band 2, Paris 1996, ISBN 2-84234-009-4, S. 560–567.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sehenswürdigkeiten der Gemeinde (Memento des Originals vom 5. März 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/fr.topic-topos.com (französisch)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Malestroit – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien