Mercedes-Benz Vario

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Mercedes-Benz Vario
Mercedes-Vario-815D-Koffer-Lkw.jpg
Produktionszeitraum: 1996–2013
Motoren: OM 602, OM 904
Länge: 5220–5450 mm,

6230–6330 mm, 7190–7230 mm, 8190–8230 mm

Breite: 2206 mm
Höhe: Normaldach und Hochdachvarianten mm
Radstand: 3150 mm,

3700 mm, 4250 mm, 4800 mm

Leergewicht: ab 2740 kg

Der Mercedes-Benz Vario ist der Nachfolger des Mercedes-Benz T2. Er wird seit 1996 im Werk Ludwigsfelde gebaut. Die äußerlichen Unterschiede zum Vorgänger sind recht gering – Scheinwerfer, Blinker und Kühlergrill wurden neu gestaltet, aber auch der Innenraum wurde überarbeitet. Als Motoren gibt es den Fünfzylinder-Dieselmotor OM 602 mit einem Hubraum von 2,9 l und den Vierzylinder-Dieselmotor OM 904 mit einem Hubraum von 4,3 l. Der OM 904 wird in Varianten von 95 kW bis 130 kW (129 PS bis 177 PS) angeboten.

Den Vario gibt es mit Gesamtgewichten von 3,49 t bis 8,2 t. Die Modellbezeichnungen lauten: 512 D, 612 D, 613 D, 614 D, 615 D, 616 D, 618 D, 812 D, 813 D, 814 D, 814 DA, 815 D, 815 DA, 816 D und 818 D (erste Ziffer für das ungefähre Gesamtgewicht in Tonnen, zweite und dritte Ziffer für ein Zehntel der ungefähren Leistung in PS, „D“ steht für Diesel und „A“ für Allrad).

Zukunft des Fahrzeugs [Bearbeiten]

Aufgrund hoher Adaptionskosten des Fahrzeugs zur Erfüllung der künftigen Euro-6-Norm sowie der Implementierung einer angepassten ESP-Regelung wird Mercedes-Benz den Vertrieb zum Modelljahr 2014 und die Produktion im September 2013 einstellen. Daneben nennt der Hersteller die sinkenden Verkaufszahlen der Baureihe als Grund.[1] Als Nachfolger sind dann die schweren Varianten des Mercedes-Benz Sprinter sowie die Modelle der Baureihe Mitsubishi Fuso Canter zu betrachten.

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Lastauto, Omnibus. Stuttgart 2012,6, S. 8. ISSN 1613-1606

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Mercedes-Benz Vario – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien