3-Tre-Rennen

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Logo der 3-Tre-Weltcuprennen in Madonna di Campiglio

Die 3-Tre-Rennen sind internationale alpine Skirennen für Herren, die seit 1950 in der italienischen Provinz Trentino austragen werden.

Der Name 3Tre (gesprochen Tre-Tre, italienisch für Drei Drei bzw. „3 Trentino“) entstand dadurch, dass diese Rennen zunächst an 3 Orten im Trentino stattfanden. Diese Orte waren Fai della Paganella, Serrada di Folgaria und der Monte Bondone. 1952 fanden die Rennen in San Martino di Castrozza statt, danach wechselten sich Canazei und die Marmolata ab, bis 1957 die 3-Tre-Rennen erstmals in Madonna di Campiglio ausgetragen wurden, wo sie bis heute stattfinden. Nur noch einmal, im Jahr 1961, wurden die Rennen in Canazei ausgetragen. Zweimal Anfang der 1970er-Jahre sowie in der Saison 1983/1984 gab es eine Kooperation mit Gröden, wo statt Madonna di Campiglio einzelne Wettbewerbe der 3-Tre-Rennen ausgetragen wurden. Der Termin der 3-Tre-Rennen war in den ersten Jahrzehnten unterschiedlich (Januar bis März), seit dem Winter 1972/1973 ist er immer im Dezember. Bei den 3-Tre-Rennen wurden bis Mitte der 1980er-Jahre alle Disziplinen gefahren (Abfahrt, Riesenslalom, Slalom, zuletzt auch der Super-G, sowie eine Kombinationswertung um den Gesamtsieg), wobei nicht in jedem Jahr jede Disziplin ausgetragen wurde. Anstelle der Abfahrt kam auch mehrmals ein zweiter Riesenslalom zur Austragung. Seit der Saison 1985/1986 bestehen sie nur noch aus einem Slalom, der auf der Piste Canalone Miramonti in Madonna di Campiglio gefahren wird.

Im Februar 1967 zählte mit dem Slalom erstmals ein Wettbewerb der 3-Tre-Rennen zum in jenem Jahr neu eingeführten Weltcup. Davor waren die 3-Tre-Rennen in manchen Jahren als FIS-I-A-Rennen – der damals höchsten Rennklasse – ausgetragen worden, in anderen Jahren als FIS-I-B-Rennen – der zweithöchsten Rennklasse.[1] Ab dem Winter 1969/1970 zählten mit Ausnahme der Kombination alle Wettbewerbe der 3-Tre-Rennen zum Weltcup, die Kombination kam erst 1982/1983 hinzu. Allerdings gab es bereits ab 1979/1980 zum Weltcup zählende Kombinationswertungen des 3-Tre-Slaloms bzw. -Riesenslaloms mit der Abfahrt von Gröden. Nachdem die 3-Tre-Rennen ab 1985/1986 nur noch als Weltcupslalom ausgetragen worden waren – zunächst noch jährlich, dann alle zwei Jahre –, gab es ab der Saison 2006/2007 vorerst keine Rennen mehr. Nach dreijähriger Unterbrechung fanden die 3-Tre-Rennen ab 2009/2010 drei Jahre lang als Europacuprennen statt, bis im Dezember 2012, erstmals seit sieben Jahren, wieder ein Weltcupslalom ausgetragen wurde. Rekordsieger der 3-Tre-Rennen ist mit klarem Vorsprung der Schwede Ingemar Stenmark, der von Dezember 1974 bis Dezember 1983 zwölf Siege feierte (davon neun Siege in Weltcuprennen).

Podiumsplatzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

3-Tre-Rennen vor Einführung des Weltcups[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr.  Jahr  Disziplin 1. Platz 2. Platz 3. Platz Anmerkungen
01 1950 Abfahrt ItalienItalien Zeno Colò ItalienItalien Albino Alverà ItalienItalien Mario Beltrandi Austragungsorte:
Fai della Paganella,
Serrada di Folgaria,
Monte Bondone
Riesenslalom ItalienItalien Vittorio Chierroni ItalienItalien Alberto Marcellin ItalienItalien Hermann Nogler
Slalom ItalienItalien Zeno Colò Deutschland BRBR Deutschland Sepp Folger ItalienItalien Hermann Nogler
Kombination ItalienItalien Hermann Nogler ItalienItalien Vittorio Chierroni ItalienItalien Alberto Marcellin
02 1951 Abfahrt ItalienItalien Hermann Nogler ItalienItalien Amedeo Catturani ItalienItalien Silvio Alverà
OsterreichÖsterreich Alois Zauner
Austragungsorte:
Fai della Paganella,
Serrada di Folgaria,
Monte Bondone
Riesenslalom Frankreich 1946Vierte Französische Republik Gérard Pasquier ItalienItalien Giuseppe Poncet ItalienItalien Mario Beltrandi
Slalom Frankreich 1946Vierte Französische Republik Firmin Mathis OsterreichÖsterreich Alois Zauner ItalienItalien Silvio Alverà
Kombination ItalienItalien Hermann Nogler ItalienItalien Amedeo Catturani ItalienItalien Dario Pompanin
03 1952 Riesenslalom Frankreich 1946Vierte Französische Republik François Baud ItalienItalien Guido Ghedina Frankreich 1946Vierte Französische Republik Adrien Duvillard Austragungsort:
San Martino di Castrozza
Riesenslalom ItalienItalien Guido Ghedina Frankreich 1946Vierte Französische Republik Adrien Duvillard Frankreich 1946Vierte Französische Republik Richard Berthet
Slalom ItalienItalien Guido Ghedina Frankreich 1946Vierte Französische Republik François Baud Frankreich 1946Vierte Französische Republik Georges Panisset
Kombination ItalienItalien Guido Ghedina Frankreich 1946Vierte Französische Republik François Baud Frankreich 1946Vierte Französische Republik Georges Panisset
04 1953 Abfahrt ItalienItalien Carlo Gartner SchweizSchweiz René Rey OsterreichÖsterreich Ernst Hinterseer Austragungsorte:
Canazei,
Marmolata
Riesenslalom SchweizSchweiz René Rey OsterreichÖsterreich Ernst Oberaigner ItalienItalien Otto Gluck
Slalom SchweizSchweiz René Rey SchweizSchweiz Georges Schneider OsterreichÖsterreich Ernst Oberaigner
Kombination SchweizSchweiz René Rey OsterreichÖsterreich Ernst Oberaigner ItalienItalien Carlo Gartner
05 1954 Riesenslalom OsterreichÖsterreich Christian Pravda OsterreichÖsterreich Ernst Hinterseer OsterreichÖsterreich Ernst Oberaigner Austragungsort:
Marmolata
Riesenslalom OsterreichÖsterreich Christian Pravda NorwegenNorwegen Stein Eriksen OsterreichÖsterreich Ernst Hinterseer
Slalom NorwegenNorwegen Stein Eriksen OsterreichÖsterreich Ernst Hinterseer OsterreichÖsterreich Christian Pravda
Kombination OsterreichÖsterreich Christian Pravda OsterreichÖsterreich Ernst Hinterseer OsterreichÖsterreich Ernst Oberaigner
06 1955 Riesenslalom OsterreichÖsterreich Josef Rieder OsterreichÖsterreich Toni Sailer OsterreichÖsterreich Walter Schuster Austragungsort:
Canazei
Riesenslalom OsterreichÖsterreich Toni Sailer OsterreichÖsterreich Josef Rieder OsterreichÖsterreich Walter Schuster
Slalom OsterreichÖsterreich Josef Rieder OsterreichÖsterreich Hermann Gamon OsterreichÖsterreich Toni Mark
Kombination OsterreichÖsterreich Josef Rieder OsterreichÖsterreich Toni Sailer OsterreichÖsterreich Egon Zimmermann I
07 1956 Riesenslalom OsterreichÖsterreich Ernst Hinterseer OsterreichÖsterreich Ernst Oberaigner OsterreichÖsterreich Josef Rieder Austragungsort:
Marmolata
Riesenslalom OsterreichÖsterreich Ernst Hinterseer OsterreichÖsterreich Josef Rieder Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Buddy Werner
Slalom OsterreichÖsterreich Josef Rieder Frankreich 1946Vierte Französische Republik Charles Bozon OsterreichÖsterreich Walter Schuster
Kombination OsterreichÖsterreich Ernst Hinterseer OsterreichÖsterreich Josef Rieder OsterreichÖsterreich Ernst Oberaigner
08 1957 Abfahrt OsterreichÖsterreich Toni Mark OsterreichÖsterreich Gebhard Hilbrand ItalienItalien Paride Milianti Seit 1957 werden – mit Ausnahme
des Jahres 1961 – die 3-Tre-Rennen
immer in Madonna di Campiglio
ausgetragen.
Riesenslalom OsterreichÖsterreich Egon Zimmermann I Frankreich 1946Vierte Französische Republik Charles Bozon OsterreichÖsterreich Toni Mark
Slalom Frankreich 1946Vierte Französische Republik Charles Bozon ItalienItalien Paride Milianti OsterreichÖsterreich Gebhard Hilbrand
Kombination OsterreichÖsterreich Toni Mark Frankreich 1946Vierte Französische Republik Charles Bozon OsterreichÖsterreich Gebhard Hilbrand
09 1958 Abfahrt SchweizSchweiz Willi Forrer ItalienItalien Bruno Alberti OsterreichÖsterreich Pepi Gramshammer
Riesenslalom ItalienItalien Bruno Alberti ItalienItalien Paride Milianti SchweizSchweiz Willi Forrer
Slalom Frankreich 1946Vierte Französische Republik Adrien Duvillard OsterreichÖsterreich Helmut Schaller Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Tom Corcoran
Kombination SchweizSchweiz Willi Forrer Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Tom Corcoran OsterreichÖsterreich Pepi Gramshammer
10 1959 Abfahrt OsterreichÖsterreich Karl Schranz SchweizSchweiz Willi Forrer ItalienItalien Bruno Alberti
Riesenslalom OsterreichÖsterreich Karl Schranz ItalienItalien Bruno Alberti FrankreichFrankreich Guy Périllat
Slalom FrankreichFrankreich Charles Bozon FrankreichFrankreich Jean Vuarnet FrankreichFrankreich François Bonlieu
Kombination OsterreichÖsterreich Karl Schranz FrankreichFrankreich François Bonlieu OsterreichÖsterreich Pepi Gramshammer
11 1960 Abfahrt FrankreichFrankreich Georges Duvillard FrankreichFrankreich Gaston Perrot FrankreichFrankreich Pierre Stamos
Riesenslalom OsterreichÖsterreich Pepi Gramshammer FrankreichFrankreich Pierre Stamos ItalienItalien Giuliano Talmon
Slalom FrankreichFrankreich Michel Arpin OsterreichÖsterreich Egon Zimmermann II ItalienItalien Helmuth Gartner
Kombination OsterreichÖsterreich Pepi Gramshammer FrankreichFrankreich Pierre Stamos OsterreichÖsterreich Egon Zimmermann II
12 1961 Abfahrt OsterreichÖsterreich Egon Zimmermann II OsterreichÖsterreich Gerhard Nenning ItalienItalien Bruno Alberti Austragungsort:
Canazei[2][3]
Riesenslalom ItalienItalien Carlo Senoner ItalienItalien Bruno Alberti OsterreichÖsterreich Egon Zimmermann II
Slalom ItalienItalien Carlo Senoner OsterreichÖsterreich Egon Zimmermann II ItalienItalien Felice De Nicolò
Kombination OsterreichÖsterreich Egon Zimmermann II ItalienItalien Bruno Alberti ItalienItalien Carlo Senoner
13 1962 Abfahrt ItalienItalien Bruno Alberti OsterreichÖsterreich Siegfried Draxl FrankreichFrankreich Yves Bienvenu
Riesenslalom ItalienItalien Paride Milianti ItalienItalien Italo Pedroncelli ItalienItalien Bruno Alberti
Slalom OsterreichÖsterreich Mathias Leitner ItalienItalien Felice De Nicolò ItalienItalien Paride Milianti
Kombination ItalienItalien Paride Milianti OsterreichÖsterreich Mathias Leitner ItalienItalien Bruno Alberti
14 1963 Abfahrt Deutschland BRBR Deutschland Wolfgang Bartels FrankreichFrankreich Léo Lacroix ItalienItalien Carlo Senoner
Riesenslalom OsterreichÖsterreich Gerhard Nenning SchweizSchweiz Josef Minsch FrankreichFrankreich Jean-Claude Killy
Slalom ItalienItalien Italo Pedroncelli Deutschland BRBR Deutschland Ludwig Leitner ItalienItalien Carlo Senoner
Kombination ItalienItalien Carlo Senoner FrankreichFrankreich Léo Lacroix SchweizSchweiz Josef Minsch
15 1964 Abfahrt Deutschland BRBR Deutschland Willy Bogner junior SchweizSchweiz Josef Minsch OsterreichÖsterreich Karl Schranz
Abfahrt Deutschland BRBR Deutschland Wolfgang Bartels OsterreichÖsterreich Egon Zimmermann II OsterreichÖsterreich Karl Schranz
Kombination OsterreichÖsterreich Karl Schranz SchweizSchweiz Dumeng Giovanoli Deutschland BRBR Deutschland Wolfgang Bartels
16 1965 Abfahrt OsterreichÖsterreich Stefan Sodat ItalienItalien Gerhard Mussner OsterreichÖsterreich Heinrich Messner
Riesenslalom FrankreichFrankreich Jules Melquiond OsterreichÖsterreich Heinrich Messner ItalienItalien Gerhard Mussner
Slalom FrankreichFrankreich Jules Melquiond FrankreichFrankreich Georges Mauduit ItalienItalien Gerhard Mussner
Kombination OsterreichÖsterreich Heinrich Messner ItalienItalien Gerhard Mussner FrankreichFrankreich Jules Melquiond
17 1966 Abfahrt SchweizSchweiz Josef Minsch OsterreichÖsterreich Egon Zimmermann II ItalienItalien Ivo Mahlknecht
Riesenslalom OsterreichÖsterreich Heinrich Messner Deutschland BRBR Deutschland Ludwig Leitner ItalienItalien Ivo Mahlknecht
Slalom Deutschland BRBR Deutschland Ludwig Leitner NorwegenNorwegen Håkon Mjøen Deutschland BRBR Deutschland Willy Bogner junior
Kombination OsterreichÖsterreich Heinrich Messner ItalienItalien Ivo Mahlknecht Deutschland BRBR Deutschland Ludwig Leitner

3-Tre-Rennen ab Einführung des Weltcups[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den ersten Weltcupjahren wurden die 3-Tre-Rennen meist noch als nicht zum Weltcup zählende FIS-Rennen ausgetragen, nur der Slalom 1967 zählte erstmals zum Weltcup.

Nr.  Saison  Disziplin 1. Platz 2. Platz 3. Platz Anmerkungen
18 1967 Abfahrt OsterreichÖsterreich Heinrich Messner FrankreichFrankreich Guy Périllat SchweizSchweiz Hanspeter Rohr Nur der Slalom zählte zum Weltcup.
Riesenslalom FrankreichFrankreich Guy Périllat OsterreichÖsterreich Karl Schranz SchweizSchweiz Stefan Kälin
Slalom FrankreichFrankreich Guy Périllat FrankreichFrankreich Louis Jauffret FrankreichFrankreich Léo Lacroix
Kombination FrankreichFrankreich Guy Périllat OsterreichÖsterreich Heinrich Messner ItalienItalien Ivo Mahlknecht
19 1967/1968 Wegen Schneemangels abgesagt.
20 1968/69 Abfahrt SchweizSchweiz Michel Dätwyler SchweizSchweiz Kurt Huggler SchweizSchweiz Bernhard Russi Kein Rennen zählte zum Weltcup.
Riesenslalom Deutschland BRBR Deutschland Gerhard Prinzing Deutschland BRBR Deutschland Sepp Heckelmiller SchwedenSchweden Bengt-Erik Grahn
Slalom ItalienItalien Felice De Nicolò OsterreichÖsterreich Gerhard Riml Polen 1944Polen Andrzej Bachleda-Curuś
Kombination Deutschland BRBR Deutschland Gerhard Prinzing SchwedenSchweden Bengt-Erik Grahn Deutschland BRBR Deutschland Max Rieger

Ab 1969/1970 waren die 3-Tre-Rennen in Madonna di Campiglio fixer Bestandteil des Weltcups. Die Kombinationswertungen zählten erst ab 1983/1984 zum Weltcup, doch schon in den Jahren davor gab es zum Weltcup zählende Kombinationen des 3-Tre-Slaloms bzw. -Riesenslaloms mit der Abfahrt von Gröden. Im Winter 1972/1973 wurde der Termin der 3-Tre-Rennen geändert. Fanden sie zuvor meist in der zweiten Saisonhälfte statt, werden sie seither immer im Dezember ausgetragen.

Nr.  Saison  Disziplin 1. Platz 2. Platz 3. Platz Anmerkungen
21 1969/70 Riesenslalom ItalienItalien Gustav Thöni SchweizSchweiz Dumeng Giovanoli FrankreichFrankreich Jean-Noël Augert Die Kombination zählte nicht zum Weltcup.
Riesenslalom ItalienItalien Gustav Thöni SchweizSchweiz Edmund Bruggmann FrankreichFrankreich Jean-Noël Augert
Slalom FrankreichFrankreich Henri Bréchu ItalienItalien Gustav Thöni SchweizSchweiz Dumeng Giovanoli
Kombination ItalienItalien Gustav Thöni OsterreichÖsterreich Werner Bleiner SchweizSchweiz Jakob Tischhauser
22 1970/71 Riesenslalom FrankreichFrankreich Henri Duvillard FrankreichFrankreich Patrick Russel ItalienItalien Gustav Thöni Die Kombination zählte nicht zum Weltcup.
Slalom ItalienItalien Gustav Thöni FrankreichFrankreich Jean-Noël Augert FrankreichFrankreich Patrick Russel
Kombination ItalienItalien Gustav Thöni FrankreichFrankreich Patrick Russel SchweizSchweiz Edmund Bruggmann
23 1971/72 Abfahrt SchweizSchweiz Bernhard Russi SchweizSchweiz René Berthod Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mike Lafferty Abfahrt und Riesenslalom wurden in Gröden ausgetragen,
die Kombination zählte nicht zum Weltcup.
Riesenslalom SchweizSchweiz Edmund Bruggmann OsterreichÖsterreich Reinhard Tritscher ItalienItalien Roland Thöni
Slalom ItalienItalien Roland Thöni FrankreichFrankreich Alain Penz Polen 1944Polen Andrzej Bachleda-Curuś
Kombination ItalienItalien Roland Thöni ItalienItalien Gustav Thöni FrankreichFrankreich Henri Duvillard
24 1972/73 Abfahrt SchweizSchweiz Roland Collombin OsterreichÖsterreich Karl Cordin OsterreichÖsterreich David Zwilling Die Abfahrt wurde in Gröden ausgetragen,
die Kombination zählte nicht zum Weltcup.
Riesenslalom OsterreichÖsterreich David Zwilling SchweizSchweiz Adolf Rösti ItalienItalien Helmuth Schmalzl
Slalom ItalienItalien Piero Gros ItalienItalien Gustav Thöni Deutschland BRBR Deutschland Christian Neureuther
Kombination OsterreichÖsterreich David Zwilling Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bob Cochran SchweizSchweiz Walter Tresch
25 1973/74 Wegen Schneemangels abgesagt.
26 1974/75 Riesenslalom ItalienItalien Piero Gros Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Greg Jones ItalienItalien Tino Pietrogiovanna Die Kombination zählte nicht zum Weltcup.
Slalom SchwedenSchweden Ingemar Stenmark ItalienItalien Paolo De Chiesa ItalienItalien Fausto Radici
Kombination ItalienItalien Piero Gros SchwedenSchweden Ingemar Stenmark ItalienItalien Paolo De Chiesa
27 1975/76 Abfahrt OsterreichÖsterreich Franz Klammer SchweizSchweiz Philippe Roux NorwegenNorwegen Erik Håker Die Kombination zählte nicht zum Weltcup.
Riesenslalom SchweizSchweiz Engelhard Pargätzi SchweizSchweiz Ernst Good ItalienItalien Piero Gros
Kombination OsterreichÖsterreich Franz Klammer KanadaKanada Steve Podborski KanadaKanada Jim Hunter
28 1976/77 Slalom ItalienItalien Fausto Radici ItalienItalien Piero Gros ItalienItalien Gustav Thöni
29 1977/78 Riesenslalom SchwedenSchweden Ingemar Stenmark SchweizSchweiz Heini Hemmi Liechtenstein 1937Liechtenstein Andreas Wenzel Die Kombination zählte nicht zum Weltcup.
Einen in Madonna di Campiglio als Ersatzrennen für Bormio[4]
ausgetragenen Damen-Riesenslalom gewann Hanni Wenzel.
Slalom SchwedenSchweden Ingemar Stenmark OsterreichÖsterreich Klaus Heidegger JugoslawienJugoslawien Bojan Križaj
Kombination SchwedenSchweden Ingemar Stenmark OsterreichÖsterreich Klaus Heidegger Liechtenstein 1937Liechtenstein Andreas Wenzel
30 1978/79 Slalom SchweizSchweiz Martial Donnet SchweizSchweiz Peter Lüscher Deutschland BRBR Deutschland Christian Neureuther Die Kombination zählte nicht zum Weltcup,
das Parallelrennen nur zum Nationencup.[5]
Parallelrennen SchwedenSchweden Ingemar Stenmark ItalienItalien Mauro Bernardi ItalienItalien Karl Trojer
Kombination Deutschland BRBR Deutschland Christian Neureuther SchweizSchweiz Martial Donnet JugoslawienJugoslawien Bojan Križaj
31 1979/80 Riesenslalom SchwedenSchweden Ingemar Stenmark SchweizSchweiz Jacques Lüthy JugoslawienJugoslawien Bojan Križaj Die Kombination zählte nicht zum Weltcup.
Die zum Weltcup zählende Kombination des 3-Tre-Riesenslaloms
mit der Abfahrt von Gröden gewann Peter Lüscher.
Slalom SchwedenSchweden Ingemar Stenmark JugoslawienJugoslawien Bojan Križaj Liechtenstein 1937Liechtenstein Paul Frommelt
Kombination SchwedenSchweden Ingemar Stenmark JugoslawienJugoslawien Bojan Križaj SchweizSchweiz Jacques Lüthy
32 1980/81 Riesenslalom SchwedenSchweden Ingemar Stenmark SowjetunionSowjetunion Alexander Schirow OsterreichÖsterreich Gerhard Jäger Die Kombination zählte nicht zum Weltcup.
Die zum Weltcup zählende Kombination des 3-Tre-Riesenslaloms
mit der ersten Abfahrt von Gröden gewann Peter Müller.
Slalom SchwedenSchweden Ingemar Stenmark Liechtenstein 1937Liechtenstein Paul Frommelt JugoslawienJugoslawien Bojan Križaj
Kombination SchwedenSchweden Ingemar Stenmark JugoslawienJugoslawien Bojan Križaj Liechtenstein 1937Liechtenstein Paul Frommelt
33 1981/82 Slalom Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Phil Mahre SchwedenSchweden Ingemar Stenmark ItalienItalien Paolo De Chiesa Die zum Weltcup zählende Kombination des 3-Tre-Slaloms
mit der Abfahrt von Gröden gewann Phil Mahre.
34 1982/83 Super-G ItalienItalien Michael Mair OsterreichÖsterreich Hans Enn SchweizSchweiz Pirmin Zurbriggen
Slalom SchwedenSchweden Stig Strand SchwedenSchweden Ingemar Stenmark Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Phil Mahre
Kombination SchweizSchweiz Pirmin Zurbriggen OsterreichÖsterreich Christian Orlainsky OsterreichÖsterreich Franz Gruber
35 1983/84 Super-G SchweizSchweiz Pirmin Zurbriggen SchweizSchweiz Martin Hangl OsterreichÖsterreich Leonhard Stock Der Super-G wurde in Gröden ausgetragen.
Slalom SchwedenSchweden Ingemar Stenmark OsterreichÖsterreich Robert Zoller Bulgarien 1971Bulgarien Petar Popangelow
Kombination LiechtensteinLiechtenstein Andreas Wenzel SchweizSchweiz Thomas Bürgler ItalienItalien Alex Giorgi
36 1984/85 Super-G LuxemburgLuxemburg Marc Girardelli SchweizSchweiz Pirmin Zurbriggen SchweizSchweiz Martin Hangl 1984/1985 gab es in Madonna auch zwei Damenrennen:
Den Slalom (Ersatz für Piancavallo)[6] gewann Dorota Tlałka,
im Riesenslalom (Ersatz für Kranjska Gora)[6] siegte Marina Kiehl.
Slalom JugoslawienJugoslawien Bojan Križaj LiechtensteinLiechtenstein Andreas Wenzel Bulgarien 1971Bulgarien Petar Popangelow
Kombination LiechtensteinLiechtenstein Andreas Wenzel OsterreichÖsterreich Thomas Stangassinger SchweizSchweiz Max Julen

Seit Dezember 1985 bestehen die 3-Tre-Rennen nur noch aus dem Slalom in Madonna di Campiglio, der bis Dezember 1996 – abgesehen von wetterbedingten Absagen – jährlich als Weltcuprennen ausgetragen wurde. Nach zweijähriger Pause und Installation einer Flutlichtanlage auf der Canalone Miramonti fand der Weltcupslalom von Dezember 1999 bis Dezember 2005 im Zweijahresrhythmus statt, wobei es zusätzlich auch im Dezember 2000 einen 3-Tre-Slalom gab, da Madonna di Campiglio als Ersatzort für Kranjska Gora eingesprungen war. Ab Dezember 2006 gab es drei Jahre lang keine 3-Tre-Rennen, danach wurden von Dezember 2009 bis Dezember 2011 Europacupslaloms veranstaltet. Im Dezember 2012 gab es erstmals seit sieben Jahren wieder einen Weltcupslalom in Madonna di Campiglio, der nun erneut im Zweijahresrhythmus ausgetragen werden soll. Für Dezember 2013 sind Europacuprennen geplant, bei denen es neben dem Slalom auch einen Super-G und eine Abfahrt geben soll.

Nr.  Saison  Disziplin 1. Platz 2. Platz 3. Platz Anmerkungen
37 1985/86 Slalom SchwedenSchweden Jonas Nilsson JugoslawienJugoslawien Bojan Križaj LiechtensteinLiechtenstein Paul Frommelt
38 1986/87 Slalom ItalienItalien Ivano Edalini SchwedenSchweden Ingemar Stenmark SchweizSchweiz Joël Gaspoz
39 1987/88 Slalom ItalienItalien Alberto Tomba OsterreichÖsterreich Rudolf Nierlich JugoslawienJugoslawien Bojan Križaj
40 1988/89 Slalom ItalienItalien Alberto Tomba LuxemburgLuxemburg Marc Girardelli OsterreichÖsterreich Michael Tritscher
41 1989/90 Slalom Wegen Schlechtwetters abgesagt.
42 1990/91 Slalom NorwegenNorwegen Ole Kristian Furuseth SchwedenSchweden Thomas Fogdö LuxemburgLuxemburg Marc Girardelli
43 1991/92 Slalom NorwegenNorwegen Finn Christian Jagge ItalienItalien Alberto Tomba SchwedenSchweden Thomas Fogdö
44 1992/93 Slalom FrankreichFrankreich Patrice Bianchi ItalienItalien Alberto Tomba OsterreichÖsterreich Thomas Sykora
45 1993/94 Slalom SlowenienSlowenien Jure Košir ItalienItalien Alberto Tomba NorwegenNorwegen Finn Christian Jagge
46 1994/95 Slalom Wegen Schlechtwetters abgesagt.
47 1995/96 Slalom ItalienItalien Alberto Tomba FrankreichFrankreich Yves Dimier ItalienItalien Konrad Kurt Ladstätter
48 1996/97 Slalom OsterreichÖsterreich Thomas Sykora ItalienItalien Alberto Tomba FrankreichFrankreich Sébastien Amiez
1997/98–1998/99: keine Rennen
50 1999/00 Slalom NorwegenNorwegen Finn Christian Jagge OsterreichÖsterreich Benjamin Raich OsterreichÖsterreich Thomas Stangassinger
51 2000/01 Slalom OsterreichÖsterreich Mario Matt OsterreichÖsterreich Heinz Schilchegger OsterreichÖsterreich Rainer Schönfelder Ersatzrennen für Kranjska Gora
52 2001/02 Slalom Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bode Miller ItalienItalien Giorgio Rocca NorwegenNorwegen Tom Stiansen
53 2002/03 Slalom nicht ausgetragen
54 2003/04 Slalom KroatienKroatien Ivica Kostelić ItalienItalien Giorgio Rocca OsterreichÖsterreich Manfred Pranger 2003/04 wurden auch zwei Damenslaloms ausgetragen:
Den ersten (Ersatz für Špindlerův Mlýn) gewann Anja Pärson,
im zweiten (Ersatz für Vrátna) siegte Nicole Hosp.
2004/05: keine Rennen
55 2005/06 Slalom ItalienItalien Giorgio Rocca OsterreichÖsterreich Benjamin Raich FinnlandFinnland Kalle Palander
2006/07–2008/09: keine Rennen
56 2009/10 Slalom KanadaKanada Michael Janyk SchwedenSchweden Axel Bäck ItalienItalien Cristian Deville Europacup
57 2010/11 Slalom ItalienItalien Patrick Thaler SchwedenSchweden Jens Byggmark SchwedenSchweden Mattias Hargin Europacup
58 2011/12 Slalom FrankreichFrankreich Victor Muffat-Jeandet FrankreichFrankreich Thomas Mermillod Blondin TschechienTschechien Kryštof Krýzl Europacup
59 2012/13 Slalom OsterreichÖsterreich Marcel Hirscher DeutschlandDeutschland Felix Neureuther JapanJapan Naoki Yuasa
60 2014/15 Slalom DeutschlandDeutschland Felix Neureuther DeutschlandDeutschland Fritz Dopfer SchwedenSchweden Jens Byggmark
61 2015/16 Slalom NorwegenNorwegen Henrik Kristoffersen OsterreichÖsterreich Marcel Hirscher OsterreichÖsterreich Marco Schwarz
62 2016/17 Slalom NorwegenNorwegen Henrik Kristoffersen OsterreichÖsterreich Marcel Hirscher ItalienItalien Stefano Gross
63 2017/18 Slalom OsterreichÖsterreich Marcel Hirscher SchweizSchweiz Luca Aerni NorwegenNorwegen Henrik Kristoffersen
64 2018/19 Slalom SchweizSchweiz Daniel Yule OsterreichÖsterreich Marco Schwarz OsterreichÖsterreich Michael Matt
65 2019/20 Slalom SchweizSchweiz Daniel Yule NorwegenNorwegen Henrik Kristoffersen FrankreichFrankreich Clément Noël
66 2020/21 Slalom NorwegenNorwegen Henrik Kristoffersen NorwegenNorwegen Sebastian Foss Solevåg ItalienItalien Alex Vinatzer

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rekordsieger bei den 3-Tre-Rennen ist der Schwede Ingemar Stenmark, der von Dezember 1974 bis Dezember 1983 zwölf Siege feierte. An zweiter Stelle liegt der Italiener Gustav Thöni mit fünf Siegen. Je vier Siege gelangen den Österreichern Heinrich Messner, Josef Rieder und Karl Schranz.

Berücksichtigt man nur die Weltcuprennen, so führt ebenfalls Ingemar Stenmark mit neun Siegen (davon ein nur zum Nationencup zählender Parallelslalom). Dahinter kommen die Italiener Gustav Thöni und Alberto Tomba sowie der Norweger Henrik Kristoffersen mit je drei Weltcupsiegen. Jeweils zwei Weltcuprennen gewannen Piero Gros, Marcel Hirscher, Finn Christian Jagge, Andreas Wenzel, Daniel Yule und Pirmin Zurbriggen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Austria-Ski-Sport. Zeitschrift des Österreichischen Skiverbandes. Heft 4/1964, S. 35; Heft 5/1964, S. 25 und 34.
  2. Austria-Ski-Sport. Zeitschrift des Österreichischen Skiverbandes, Heft 2/1961, S. 15.
  3. Karl Erb: International alpine Ski Guide 73. Habegger, Derendingen-Solothurn 1972, ISBN 3-85723-033-9, S. 31.
  4. Damenteam ohne Renntraining. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 15. Dezember 1977, S. 13 (Die Internetseite der Arbeiterzeitung wird zurzeit umgestaltet. Die verlinkten Seiten sind daher nicht erreichbar. – Digitalisat).
  5. Stenmark: Aus Trotz gewonnen. Italiener übernehmen Führung. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 15. Dezember 1978, S. 13 (Die Internetseite der Arbeiterzeitung wird zurzeit umgestaltet. Die verlinkten Seiten sind daher nicht erreichbar. – Digitalisat).
  6. a b Madonna: Damenrennen. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 11. Dezember 1984, S. 11 (Die Internetseite der Arbeiterzeitung wird zurzeit umgestaltet. Die verlinkten Seiten sind daher nicht erreichbar. – Digitalisat).