Buggenhagen

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Buggenhagen (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Buggenhagen führt kein Wappen
Buggenhagen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Buggenhagen hervorgehoben
53.91666666666713.8666666666670Koordinaten: 53° 55′ N, 13° 52′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Vorpommern-Greifswald
Amt: Am Peenestrom
Höhe: 0 m ü. NHN
Fläche: 27,04 km²
Einwohner: 233 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 9 Einwohner je km²
Postleitzahl: 17440
Vorwahlen: 03 8 374
Kfz-Kennzeichen: VG, ANK, GW, PW, SBG, UEM, WLG
Gemeindeschlüssel: 13 0 75 021
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Burgstraße 6
17438 Wolgast
Webpräsenz: www.amt-am-peenestrom.de
Bürgermeister: Manfred Studier
Lage der Gemeinde Buggenhagen im Landkreis Vorpommern-Greifswald
Brandenburg Landkreis Mecklenburgische Seenplatte Landkreis Vorpommern-Rügen Landkreis Vorpommern-Rügen Landkreis Vorpommern-Rügen Landkreis Vorpommern-Rügen Buggenhagen Krummin Lassan Wolgast Wolgast Zemitz Ahlbeck (bei Ueckermünde) Altwarp Eggesin Grambin Hintersee (Vorpommern) Leopoldshagen Liepgarten Luckow Luckow Lübs (Vorpommern) Meiersberg Mönkebude Torgelow-Holländerei Vogelsang-Warsin Bargischow Bargischow Blesewitz Boldekow Bugewitz Butzow Ducherow Iven Krien Krusenfelde Neetzow-Liepen Medow Neetzow-Liepen Neu Kosenow Neuenkirchen (bei Anklam) Postlow Rossin Sarnow Spantekow Stolpe (Peene) Alt Tellin Bentzin Daberkow Jarmen Kruckow Tutow Völschow Behrenhoff Dargelin Dersekow Diedrichshagen Hinrichshagen (Vorpommern) Levenhagen Mesekenhagen Neuenkirchen (bei Greifswald) Weitenhagen (bei Greifswald) Bergholz Blankensee (Vorpommern) Boock (Vorpommern) Glasow (Vorpommern) Grambow (Vorpommern) Löcknitz Nadrensee Krackow Penkun Plöwen Ramin Rossow Rothenklempenow Brünzow Hanshagen Katzow Kemnitz (bei Greifswald) Kröslin Kröslin Loissin Lubmin Neu Boltenhagen Rubenow Wusterhusen Görmin Loitz Sassen-Trantow Altwigshagen Ferdinandshof Hammer a. d. Uecker Heinrichsruh Heinrichswalde Rothemühl Torgelow Wilhelmsburg (Vorpommern) Jatznick Brietzig Damerow (Rollwitz) Fahrenwalde Groß Luckow Jatznick Jatznick Koblentz Krugsdorf Nieden Papendorf (Vorpommern) Polzow Rollwitz Schönwalde (Vorpommern) Viereck (Vorpommern) Zerrenthin Züsedom Karlshagen Mölschow Peenemünde Trassenheide Benz (Usedom) Dargen Garz (Usedom) Kamminke Korswandt Koserow Loddin Mellenthin Pudagla Rankwitz Stolpe auf Usedom Ückeritz Usedom (Stadt) Zempin Zirchow Bandelin Gribow Groß Kiesow Groß Polzin Gützkow Karlsburg (Vorpommern) Klein Bünzow Kölzin Lühmannsdorf Murchin Rubkow Schmatzin Wrangelsburg Ziethen (bei Anklam) Züssow Heringsdorf Pasewalk Strasburg (Uckermark) Ueckermünde Wackerow Greifswald Greifswald PolenKarte
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Buggenhagen ist eine Gemeinde im Landkreis Vorpommern-Greifswald, gelegen auf einer Landausbuchtung am Peenestrom. Sie wird vom Amt Am Peenestrom mit Sitz in Wolgast verwaltet. Bis zum 1. Januar 2005 war Buggenhagen Teil des Amtes Ziethen. Buggenhagen ist eine der dünnbesiedelsten Gegenden in Vorpommern.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten]

Buggenhagen befindet sich ca. drei Kilometer südlich von Lassan im Naturpark Insel Usedom. Südlich der Gemeinde verläuft die Bundesstraße 110, sowie der Peenestrom. In der Umgebung befinden sich viele Wälder und Gewässer. Größere Seen in der Nähe sind der Pinnower See, der Straßensee, der Schlowersee, der Berliner See und der Schloßsee. Weiterhin befindet sich östlich von Buggenhagen die Verbindung des Stettiner Haffs mit dem Achterwasser und der Krumminer Wiek. Das größte Waldgebiet ist die Große Heide direkt am Peenestrom, welche teilweise unterhalb des Meeresspiegels liegt.

Die größten Erhebungen in der Gemeinde sind der Orgelberg (19 m), der Hasenberg (19 m) und der Kieksberg (25 m). Die bebaute Ortslage befindet sich etwa zwischen 0 und 15 m ü. NHN.[2]

Ortsteile[Bearbeiten]

  • Buggenhagen
  • Jamitzow
  • Klotzow
  • Wangelkow
  • Silberkuhl (historisch)

Geschichte[Bearbeiten]

Buggenhagen

Der Name Buggenhagen stammt vom Adelsgeschlecht derer "von Bughe". Erwähnt wird der Ort erstmals 1250 als in der Gegend eine Burg des Ritters Berend von Bughe (Buggenhagen) gebaut wird. Buggenhagen ist damit der älteste Ortsteil der heutigen Gemeinde. Bis zum Jahr 1945 war er im Besitz der Adelsfamilie von Buggenhagen. Das Herrenhaus Buggenhagen wurde vermutlich in der zweiten Hälfte des 18. Jh. erbaut. Von 1995 bis 2002 wurde es als Hotel genutzt.

Zum Besitz derer von Buggenhagen gehörten auch die Güter Klotzow und Wangelkow.

Vom Dreißigjährigen Krieg bis zum Jahr 1815 gehörte Buggenhagen zu Schwedisch-Pommern, danach zum Königreich Preußen. Seit 1990 gehört Buggenhagen zum Land Mecklenburg-Vorpommern.

Jamitzow

Der Ortsteil Jamitzow wurde 1315 erstmals urkundlich erwähnt. Im Jahr 1618 wurde das Dorf mit Lamzow bezeichnet. Es erstreckte sich früher weiter in Richtung Peene und wurde häufig von Überschwemmungen heimgesucht. Deshalb wurde es auf den heutigen Standort verlegt.

Im 17. Jahrhundert wurde in Jamitzow ein Herrenhaus errichtet, das nach Jahrzehnten wegen Baufälligkeit abgerissen werden musste. Im Jahr 1912 wurde ein neuer Herrensitz auf den Ruinen des alten Hauses errichtet. Dieser brannte 1928 nieder. Eine Brandstiftung des damaligen Rittergutsbesitzer Emil Lamprecht konnte nicht bewiesen werden.

Klotzower Fähre

Dieser Ort wurde 1792 als "Klotzowis Fähre" erwähnt. Der Ort liegt wüst.

Wangelkow

Wangelkow wurde erstmals 1371 als "Wanghelkow" urkundlich genannt. Der Name bedeutet im slawischen "Kohle".


Silberkuhl

Silberkuhl wurde als solches 1782 erstmals genannt. Im Ort waren eine Meierei, ein Fischerhaus und eine Fähre. Als Ort hört es nach 1859 auf zu bestehen, es ist nur noch ein Forsthaus mit dem Namen vorhanden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

→ Siehe: Liste der Baudenkmale in Buggenhagen

  • Herrenhaus in Buggenhagen aus dem 18. Jahrhundert (1995-2002 als Hotel genutzt) am Schloßsee
  • Schlosspark Buggenhagen
  • Gutshaus Jamitzow

Literatur[Bearbeiten]

  • Manfred Niemeyer: Ostvorpommern. Quellen- und Literatursammlung zu den Ortsnamen. Bd. 2: Festland. (=Greifswalder Beiträge zur Ortsnamenkunde. Bd. 2), Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Institut für Slawistik, Greifswald 2001, ISBN 3-86006-149-6. Seiten 68, 124, 141

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2012 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Gemeinde Buggenhagen bei Gaia-MV, abgerufen am 5. Juni 2011

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Buggenhagen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien