Rollwitz

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Rollwitz führt kein Wappen
Rollwitz
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Rollwitz hervorgehoben
Koordinaten: 53° 28′ N, 13° 59′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Vorpommern-Greifswald
Amt: Uecker-Randow-Tal
Höhe: 55 m ü. NHN
Fläche: 35,57 km2
Einwohner: 925 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 26 Einwohner je km2
Postleitzahl: 17309
Vorwahlen: 03973 und 039740Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: VG, ANK, GW, PW, SBG, UEM, WLG
Gemeindeschlüssel: 13 0 75 115
Adresse der Amtsverwaltung: Lindenstraße 32
17309 Pasewalk
Webpräsenz: www.gemeinde-rollwitz.de
Bürgermeister: Frank Marquardt
Lage der Gemeinde Rollwitz im Landkreis Vorpommern-Greifswald
Brandenburg Landkreis Mecklenburgische Seenplatte Landkreis Vorpommern-Rügen Landkreis Vorpommern-Rügen Landkreis Vorpommern-Rügen Landkreis Vorpommern-Rügen Buggenhagen Krummin Lassan Wolgast Wolgast Zemitz Ahlbeck (bei Ueckermünde) Altwarp Eggesin Grambin Hintersee (Vorpommern) Leopoldshagen Liepgarten Luckow Luckow Lübs (Vorpommern) Meiersberg Mönkebude Vogelsang-Warsin Bargischow Bargischow Blesewitz Boldekow Bugewitz Butzow Ducherow Iven Krien Krusenfelde Neetzow-Liepen Medow Neetzow-Liepen Neu Kosenow Neuenkirchen (bei Anklam) Postlow Rossin Sarnow Spantekow Stolpe an der Peene Alt Tellin Bentzin Daberkow Jarmen Kruckow Tutow Völschow Behrenhoff Dargelin Dersekow Diedrichshagen Hinrichshagen (Vorpommern) Levenhagen Mesekenhagen Neuenkirchen (bei Greifswald) Weitenhagen (bei Greifswald) Bergholz Blankensee (Vorpommern) Boock (Vorpommern) Glasow (Vorpommern) Grambow (Vorpommern) Löcknitz Nadrensee Krackow Penkun Plöwen Ramin Rossow Rothenklempenow Brünzow Hanshagen Katzow Kemnitz (bei Greifswald) Kröslin Kröslin Loissin Lubmin Neu Boltenhagen Rubenow Wusterhusen Görmin Loitz Sassen-Trantow Altwigshagen Ferdinandshof Hammer a. d. Uecker Heinrichswalde Rothemühl Torgelow Torgelow Torgelow Wilhelmsburg (Vorpommern) Jatznick Brietzig Damerow (Rollwitz) Fahrenwalde Groß Luckow Jatznick Jatznick Koblentz Krugsdorf Nieden Papendorf (Vorpommern) Polzow Rollwitz Schönwalde (Vorpommern) Viereck (Vorpommern) Zerrenthin Züsedom Karlshagen Mölschow Peenemünde Trassenheide Benz (Usedom) Dargen Garz (Usedom) Kamminke Korswandt Koserow Loddin Mellenthin Pudagla Rankwitz Stolpe auf Usedom Ückeritz Usedom (Stadt) Zempin Zirchow Bandelin Gribow Groß Kiesow Groß Polzin Gützkow Gützkow Karlsburg (Vorpommern) Klein Bünzow Lühmannsdorf Murchin Rubkow Schmatzin Wrangelsburg Ziethen (bei Anklam) Züssow Heringsdorf Pasewalk Strasburg (Uckermark) Ueckermünde Wackerow Greifswald Greifswald PolenKarte
Über dieses Bild

Rollwitz ist eine Gemeinde im Landkreis Vorpommern-Greifswald im Osten Mecklenburg-Vorpommerns, (Deutschland). Sie wird vom Amt Uecker-Randow-Tal mit Sitz in der Stadt Pasewalk verwaltet.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Rollwitz an der Landesgrenze zu Brandenburg liegt am Nordwestrand einer Endmoräne, die sich halbkreisförmig vom Ueckertal zum Randowtal hinzieht, der Ortsteil Schmarsow liegt am Ostufer der Uecker. Die Umgebung ist landwirtschaftlich geprägt. 800 Meter südöstlich des Ortes befindet sich das etwa 0,1 Hektar große Gewässer Schweinpfuhl.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 2012 wurden die vormals eigenständigen Gemeinden Damerow und Züsedom nach Rollwitz eingemeindet.[2]

Zur Gemeinde gehören die Ortsteile:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Damerow

Hauptartikel: Damerow (Rollwitz)

Gutsbesitz der Familie von Winterfeld seit Ende des 16. Jahrhunderts. Das Gutshaus (Schloss) und der umfangreiche Wirtschaftshof von Damerow von um 1835 brannten 1945 nieder; Gutsverwalterhaus und ein unsanierter Stallspeicher sind erhalten.

Rollwitz

Als Rullenwitze wurde der Ort im Landbuch der Mark Brandenburg von 1375 erstmals urkundlich erwähnt.

Am 25. Juli 1952 wurde Rollwitz zusammen mit anderen Gemeinden aus dem brandenburgischen, bis 1945 preußischen Landkreis Prenzlau herausgelöst und dem Kreis Pasewalk im Bezirk Neubrandenburg zugeordnet.

Gut Rollwitz um 1860, Sammlung Alexander Duncker

Gut Rollwitz

Am Ende des 14. Jahrhunderts gehörte das Gut den Rittern Schernekow und Lindstedt sowie kirchlichen Stiftungen in Pasewalk. Noch zu Beginn des 17. Jahrhunderts gehörte das Gut den Lindstedts, ehe es 1688 an den Rittmeister von Winterfeldt kam. 1833 wurde es von Ferdinand Ernst Adolf von Stülpnagel erworben. In der Zeit der Bodenreform wurde aus dem Gut eine LPG. Das Herrenhaus des Gutes war bis zum Brand 1988 bewohnt und steht heute leer. Die gesamte ehemalige Gutsanlage und die Kirche sind von einer denkmalgeschützten Hofmauer umgeben, das Herrenhaus ist ebenfalls denkmalgeschützt.[3] Das Herrenhaus ist trotz Denkmalschutz verkauft und abgerissen worden (Stand 2010).


Züsedom

Hauptartikel: Züsedom

Züsedom wurde 1367 als Gutsdorf zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Die Feldsteinkirche stammt aus dem 13. Jahrhundert, 1945 zerstört und 1966 wieder aufgebaut.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommunalwahlen 2014
 %
60
50
40
30
20
10
0
9,10 %
7,08 %
54,87 %
27,44 %
1,57 %
WG BfRc
WG Z09d
Andrese
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
c WG Bürger für Rollwitz
d WG Züsedom 09
e Einzelbewerber Andres

Die Rollwitzer Gemeindevertretung hat 7 Mitglieder[4]:

  • DIE LINKE: 1 Sitz
  • WG Bürger für Rollwitz: 5 Sitze
  • WG Züsedom 09: 2 Sitze

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch Rollwitz verläuft die Bundesstraße 109 (Pasewalk–Prenzlau). Direkt südwestlich des Ortes befindet sich die Anschlussstelle Pasewalk-Süd der Bundesautobahn 20. Der nächste Bahnhof befindet sich in Pasewalk.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Reinhold Koser (1852–1914), Historiker und Direktor des Preußischen Geheimen Staatsarchivs, in Schmarsow geboren

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Lieselott Enders: Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil VIII, Uckermark, Weimar 1986, ISBN 3-7400-0042-2
  • Johannes Schultze (Hrsg.): Das Landbuch der Mark Brandenburg von 1375, Veröffentlichung der Historischen Kommission für die Provinz Brandenburg und die Reichshauptstadt Berlin, VIII, 2, Berlin 1940

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rollwitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2015 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gebietsänderungen, Statistisches Landesamt Mecklenburg-Vorpommern
  3. Rollwitz auf www.gutshaeuser.de
  4. Wahlergebnis 2014