Eggesin

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Eggesin
Eggesin
Deutschlandkarte, Position der Stadt Eggesin hervorgehoben

Koordinaten: 53° 41′ N, 14° 5′ O

Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Vorpommern-Greifswald
Amt: Am Stettiner Haff
Höhe: 3 m ü. NHN
Fläche: 88,01 km2
Einwohner: 4710 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 54 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 17367,
17375 (Hoppenwalde)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 039779
Kfz-Kennzeichen: VG, ANK, GW, PW, SBG, UEM, WLG
Gemeindeschlüssel: 13 0 75 031
Adresse der
Stadtverwaltung:
Stettiner Straße 1
17367 Eggesin
Website: www.eggesin.de
Bürgermeister: Dietmar Jesse (CDU)
Lage der Stadt Eggesin im Landkreis Vorpommern-Greifswald
BrandenburgLandkreis Mecklenburgische SeenplatteLandkreis Vorpommern-RügenLandkreis Vorpommern-RügenLandkreis Vorpommern-RügenLandkreis Vorpommern-RügenBuggenhagenKrumminLassanWolgastWolgastZemitzAhlbeck (bei Ueckermünde)AltwarpEggesinGrambinHintersee (Vorpommern)LeopoldshagenLiepgartenLuckowLuckowLübs (Vorpommern)MeiersbergMönkebudeVogelsang-WarsinBargischowBargischowBlesewitzBoldekowBugewitzButzowDucherowIvenKrienKrusenfeldeNeetzow-LiepenMedowNeetzow-LiepenNeu KosenowNeuenkirchen (bei Anklam)PostlowRossinSarnowSpantekowStolpe an der PeeneAlt TellinBentzinDaberkowJarmenKruckowTutowVölschowBehrenhoffDargelinDersekowHinrichshagen (Vorpommern)LevenhagenMesekenhagenNeuenkirchen (bei Greifswald)WeitenhagenBergholzBlankensee (Vorpommern)Boock (Vorpommern)Glasow (Vorpommern)Grambow (Vorpommern)LöcknitzNadrenseeKrackowPenkunPlöwenRaminRossowRothenklempenowBrünzowHanshagenKatzowKemnitz (bei Greifswald)KröslinKröslinLoissinLubminNeu BoltenhagenRubenowWusterhusenGörminLoitzSassen-TrantowAltwigshagenFerdinandshofHammer a. d. UeckerHeinrichswaldeRothemühlTorgelowTorgelowTorgelowWilhelmsburg (Vorpommern)JatznickBrietzigDamerow (Rollwitz)FahrenwaldeGroß LuckowJatznickJatznickKoblentzKrugsdorfNiedenPapendorf (Vorpommern)PolzowRollwitzSchönwalde (Vorpommern)Viereck (Vorpommern)ZerrenthinZüsedomKarlshagenMölschowPeenemündeTrassenheideBenz (Usedom)DargenGarz (Usedom)KamminkeKorswandtKoserowLoddinMellenthinPudaglaRankwitzStolpe auf UsedomÜckeritzUsedom (Stadt)ZempinZirchowBandelinGribowGroß KiesowGroß PolzinGützkowGützkowKarlsburgKlein BünzowMurchinRubkowSchmatzinWrangelsburgZiethen (bei Anklam)ZüssowHeringsdorfPasewalkStrasburg (Uckermark)UeckermündeWackerowGreifswaldGreifswaldPolenKarte
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Eggesin [ɛɡəˈziːn] ist eine Landstadt im Landkreis Vorpommern-Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Seit dem 31. Dezember 2004 ist Eggesin Verwaltungssitz des Amtes Am Stettiner Haff, dem weitere zwölf Gemeinden angehören. Der Ort bildet für seine Umgebung ein Grundzentrum[2] und liegt im Ballungsraum der Metropole Stettin. Eggesin erhielt erst 1966 Stadtrecht und ist damit die jüngste Stadt in Mecklenburg-Vorpommern.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt am Zusammenfluss der Flüsse Uecker und Randow liegt wenige Kilometer südlich der Stadt Ueckermünde und bildet den Mittelpunkt der Städtekette Ueckermünde – Eggesin – Torgelow, die sich auf ca. 15 km entlang der Uecker erstreckt. Im Osten verläuft die Grenze zur Republik Polen. Eggesin befindet sich im Zentrum des Naturparks Am Stettiner Haff.

Landschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Landschaft ist geprägt durch die Ueckermünder Heide, sie ist flach und sehr waldreich. Im Norden befinden sich kleinere Seen wie der Bärenkamp oder der zum Moor verlandete Eggesiner See, der Heimat für viele Tiere und Pflanzen ist. Weiter in Richtung Nordosten verdichtet sich die Heide- und Wiesenlandschaft zu hochstehendem Buchen- und Kiefernwald. In Richtung Osten befindet sich überwiegend Mischwald mit einem hohen Kiefernanteil und sandigen Böden. Südlich von Eggesin öffnen sich die von dichtem Mischwald umschlossenen Schwemmwiesen des Randowtals. Die Landschaft westlich von Eggesin ist durch die beiden Flüsse Uecker und Randow sowie die weiten Wiesenlandschaften und Niedermoorflächen geprägt. Dahinter erstreckt sich auf Höhe von Torgelow-Holländerei der für die Region typische Kiefernwald.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Eggesin gehört der Ortsteil Hoppenwalde[3]

Wohnsiedlungen sind:

  • Eggesiner Teerofen
  • Gumnitz (Gumnitz Holl und Klein Gumnitz)
  • Karpin

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An Eggesin grenzen folgende Orte: Ueckermünde, Vogelsang-Warsin, Luckow, Ahlbeck, Hintersee, Viereck, Torgelow und Liepgarten (im Uhrzeigersinn von Norden beginnend).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schlossberg an der Uecker
Siedlung in der Karl-Marx-Straße von 1936
Eggesin 1997
Rathaus, Rosengarten und Kirche 2007
Truppenübungsplatz Eggesin-Torgelow
Hoppenwalde

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprünglich hieß das slawische Dorf um 1216 Gizin oder Gizyn, auch 1267 Chyzin. 1296 wurde das E vorangestellt, und der Ort hieß nun Egezyn und 1302 Eksin. Der altpolabische Name könnte von Haus oder Erdhütte abgeleitet sein.[4] Eine weitere Übersetzung von Gizyn könnte etwa Zusammenfluss bedeuten, was auf die Mündung der Randow in die Uecker schließen ließe.[5]

Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1216 tauchte Eggesin erstmals in einer Urkunde der Herzöge Bogislaw II. und Kasimir II. von Pommern auf, die den Ort (villa) Gizin aus der damaligen Provinz Rochow dem Kloster Grobe auf Usedom schenkten.[6][4] 1241 bestätigte der Camminer Bischof Konrad III. den Mönchen ihren Besitz in Eggesin.[5] Ende des 13. Jahrhunderts gelangte das dorpe to Eksin an das Stift Jasenitz. Um 1350 errichtete der bayerische Ritter Zacharias Hase von Kufstein auf dem Schlossberg nahe Eggesin die Burg Neu Torgelow, an die heute nur noch eine Erhebung im Geländerelief erinnert.

16. bis 19. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab dem 16. Jahrhundert war der Flecken unmittelbarer Besitz der Herzöge von Pommern (bis 1637). Der Dreißigjährige Krieg zog auch Eggesin in Mitleidenschaft. Im Westfälischen Frieden 1648 wurde Eggesin Schwedisch-Pommern zugeschlagen. 1720 wurde Eggesin preußisch. Nach Plünderungen und Brandschatzungen überlebten nach diesem Krieg nur fünf Bauern im Ort. Das Gebiet um Eggesin wurde langsam mit Bauern, Fischern und Holzfällern, Köhlern und Teerschwelern neu besiedelt. Die Eggesiner Fachwerkkirche wurde 1731 geweiht.

Die erste Ziegelei wurde 1818 errichtet. 1884 bekam der Ort über die Strecke Jatznick–Ueckermünde einen Bahnanschluss. Die Freiwillige Feuerwehr Eggesin wurde 1888 gegründet. Um 1900 sorgten zwölf Ziegeleien, drei Sägemühlen, drei Windmühlen, eine Eisengießerei, Kahnwerkstätten und später eine Kistenfabrik für einen wirtschaftlichen Aufschwung. Ab 1913 erhielt die Gemeinde die ersten Stromanschlüsse. In der Zeit von 1840 bis in die 1960er Jahre wurden Kähne mit Ziegeln und Erz beladen und bis nach Ueckermünde ans Stettiner Haff getreidelt. Von dort aus segelten die Kaffenkähne, die nur für Haff und Bodden gebaut wurden, die Küste entlang und vertrieben die Waren.

Neuere Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das heutige Wohngebiet Karl-Marx-Straße entstand 1936 als Wohnlager für die Beschäftigten der neu entstandenen Rüstungsbetriebe Luftmunitionsanstalt (MUNA) und Deutsche Sprengchemie GmbH mit den Tarnnamen Seewerk.

Nach dem Zweiten Weltkrieg begann ab 1952 die Entwicklung Eggesins zur Garnisonsstadt mit der Stationierung von Einheiten der Kasernierten Volkspolizei, danach der Nationalen Volksarmee (9. Panzerdivision). In der DDR-Zeit war Eggesin ebenso wie das benachbarte Torgelow für Tausende von Wehrpflichtigen das Synonym für die Armee. Die Bundeswehr schloss den Standort bis 2005. Die Artilleriekaserne Eggesin-Karpin galt als eine der größten Kasernen der DDR. Sie wurde 2019 versteigert.[7]

In den 1950er Jahren entstanden Einrichtungen wie Landambulatorium, Apotheke, Post und Polytechnische Oberschule (POS). Am 7. August 1966 bekam Eggesin anlässlich seiner 750-Jahr-Feier das Stadtrecht und sein erstes Stadtwappen. Das Elektromotorenwerk nahm 1971 seine Arbeit auf. In den 1970er und 1980er Jahren wurden 896 Plattenbau-Wohnungen (Matern- und Lindenstraße), das Rathaus-Mehrzweckgebäude sowie zwei neue Schulen gebaut.

Die Schließung großer Kasernenteile nach 1990 brachte in der strukturschwachen Gegend u. a. eine hohe Arbeitslosenquote; viele junge Einwohner zogen weg. Der hohe Wohnungsleerstand führte dazu, dass ganze Straßenzeilen abgerissen bzw. zurückgebaut und umgestaltet wurden.

Seit 1991 wurde der historische Stadtkern im Rahmen der Städtebauförderung grundlegend saniert. Es entstanden ein Einkaufszentrum (Randow-Passage), das Schüler- und Freizeitzentrum, ein Hotel, ein Ärztehaus, eine neue Schiffsanlegestelle an der Randow, der Waldsportplatz Karpin, das Sport- und Erholungscenter Move (heute befree Sportscenter) und die berufliche Schule des Landkreises Vorpommern-Greifswald. Die Fachwerkkirche und viele Häuser im Stadtkern wurden saniert, Eigenheime und Reihenhäuser entstanden neu. Für seine vorbildliche stadtplanerische Zusammenarbeit mit den Städten Ueckermünde und Torgelow wurde Eggesin 2002 im Bundeswettbewerb „Stadtumbau Ost“ ausgezeichnet.

Nach 2000 wurde die neue Randowbrücke errichtet und ein neues Feuerwehrhaus übergeben. 2007 wurde das neue Rathaus der Stadt im umgebauten Forsthaus eingeweiht. Der original erhaltene Vierseitenhof des Forstgebäudes bildet zusammen mit dem Rathaus, der Blaubeerscheune als Veranstaltungsort, dem Kulturwerk Vorpommern e.V. und der Polizeistation das neue kulturelle und öffentliche Zentrum der Stadt. Seit 2008 ist Eggesin Sitz der Naturparkverwaltung Am Stettiner Haff.

Von 1952 bis 1994 gehörte Eggesin zum Kreis Ueckermünde (bis 1990 im DDR-Bezirk Neubrandenburg, danach im Land Mecklenburg-Vorpommern). 1994 wurde die Stadt in den Landkreis Uecker-Randow eingegliedert. Seit der Kreisgebietsreform 2011 liegt sie im Landkreis Vorpommern-Greifswald.

Ortsteil Hoppenwalde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katholische Siedler aus der Pfalz gründeten 1749 den Ort Hoppenwalde. An die Pfälzer Gründer erinnert heute noch der überwiegend katholische Glaube – jedes Jahr findet das Fronleichnamsfest mit einer Prozession durch Hoppenwalde statt. Heute ist Hoppenwalde ein typisches Straßendorf mit einem kleinen Anlegeplatz an der Uecker. Der örtliche Bahnhaltepunkt wurde bis 2011 bedient.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juli 1950 wurde Hoppenrade nach Eggesin eingemeindet. Nach der Wiedererlangung der Selbstständigkeit am 1. Januar 1957 kam der Ort am 14. August 1992 erneut zu Eggesin.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eggesin hat seit 1990 fast die Hälfte seiner Einwohner verloren. Zurückzuführen ist dies auf den Abzug der Bundeswehr aus Eggesin/Karpin sowie auf die ungünstige wirtschaftliche Situation in der Region.

Jahr Einwohner
1933 3.046
1939 3.142
1964 6.557
Jahr Einwohner
1990 8.981
1991 8.567
1992 8.416
1993 8.324
1994 8.118
1995 8.136
1996 7.789
1997 7.488
1998 7.249
1999 6.938
Jahr Einwohner
2000 6.658
2001 6.385
2002 6.098
2003 5.843
2004 5.687
2005 5.536
2006 5.483
2007 5.380
2008 5.281
2009 5.234
Jahr Einwohner
2010 5.198
2011 5.033
2012 4.942
2013 4.847
2014 4.813
2015 4.871
2016 4.800
2017 4.745
2018 4.695
2019 4.710

ab 1990: Stand 31. Dezember des jeweiligen Jahres[8]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rathaus

Stadtvertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadtvertretung besteht aus 17 Abgeordneten. Die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 führte zu folgender Sitzverteilung:

Partei / Wählergruppe 2014[9] 2019[10]
CDU 7 6
Bürgerbündnis mit Kompetenz für Vorpommern 3
Die Linke 4 3
NPD 2 2
SPD 1 2
Einzelbewerber Rainer Kasch 1 1
Bürgerbündnis Uecker-Randow 2
Insgesamt 17 17

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • seit 2008: Dietmar Jesse (CDU)

Jesse wurde in der Bürgermeisterwahl am 26. April 2015 ohne Gegenkandidat mit 76,6 % der gültigen Stimmen für eine weitere Amtszeit von sieben Jahren[11] gewählt.[12]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Eggesin
Blasonierung: „In Silber ein blauer Stabsparren; begleitet unten: von einer gezinnten, beiderseits gestutzten roten Mauer mit geschlossenem goldenen Tor und Zinnenturm, überhöht von einem aufgerichteten, golden bewehrten roten Greif mit untergeschlagenem Schweif.“[13]

Das Wappen wurde am 21. Juni 1993 durch das Ministerium des Innern genehmigt und unter der Nr. 74 der Wappenrolle des Landes Mecklenburg-Vorpommern registriert.

Wappenbegründung: Das 1993 geänderte Wappen kombiniert ein Symbol mit landschaftlichen Bezugspunkten mit einem städtischen Zeichen und einem Herrschaftszeichen. Während das Heroldsbild, der Stabsparren, die Mündung der Randow auf der Eggesiner Gemarkung in die Uecker versinnbildlichen soll, steht die Mauer zum einen als Zeichen der Stadt, zum anderen soll sie an die einstigen Ziegeleien erinnern, die bei der wirtschaftlichen Entwicklung des Gemeinwesens eine dominierende Rolle spielten. Mit dem Greifen soll auf die historische Zugehörigkeit Eggesins zu Pommern verwiesen werden.

Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flagge der Stadt Eggesin

Die Flagge wurde vom Eggesiner Claus Weinmann gestaltet und am 22. Oktober 1996 durch das Ministerium des Innern genehmigt.

Die Flagge ist längs gestreift von Blau, Weiß, Rot, Weiß und Blau. Die blauen Streifen nehmen je ein Neuntel, die weißen Streifen je etwas über ein Drittel und der rote Streifen ein Achtzehntel der Höhe des Flaggentuchs ein. In der Mitte des roten Streifens liegt, auf jeweils drei Viertel der Höhe der beiden weißen Streifen übergreifend, da Stadtwappen. Die Höhe des Flaggentuchs verhält sich zur Länge wie 3:5.[14]

Dienstsiegel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dienstsiegel zeigt das Stadtwappen mit der Umschrift „STADT EGGESIN“.[14]

Partnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten und Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fachwerkkirche

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch Liste der Baudenkmale in Eggesin

  • Martin-Luther-Kirche, evangelische neugotische Backsteinkirche von 1911 mit 48 Meter hohem Turm
  • Fachwerkkirche, 1731 errichtet, heute Heimatmuseum
  • Alte Volksschule, heute Heimatstube und Standesamt
Die Randow

Natur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Militärhistorisches und technisches Museum Eggesin
  • Heimatstube
  • Kulturwerk Vorpommern[15] mit Kinoveranstaltungen des Verbandes für Filmkommunikation Mecklenburg-Vorpommern
  • Blaubeerscheune unter Leitung des Vereins Pro Eggesin
  • Kulturwerkstatt unter Leitung des Kulturwerkes Vorpommern

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hackschnitzelheizkraftwerk
Wasserwanderrastplatz
befree Sportcenter

Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eggesin liegt an den Landesstraßen L 28 (Ueckermünde–Grenzübergang Hintersee nach Polen) und L 32 (Eggesin–Torgelow). Die nächstgelegenen Autobahnanschlussstellen sind Pasewalk-Nord und Pasewalk-Süd an der A 20 (RostockDreieck Uckermark).

Der Bahnhof Eggesin liegt an der Bahnstrecke Jatznick–Ueckermünde. Er wird von der Regional-Express-Linie RE 4 (Pasewalk–Ueckermünde Stadthafen) zweistündlich, in der Hauptverkehrszeit stündlich bedient. Der Haltepunkt im Ortsteil Hoppenwalde wurde 2011 geschlossen.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Grundschule, Waldstraße 20
  • Regionale Schule „Ernst Thälmann“, Luckower Straße 6A
  • Sonderpädagogisches Förderzentrum, Lindenstr. 35
  • Jugendkunstschule „Uecker-Randow“, Luckower Str. 6B
  • Berufliche Schule, Lindenstraße 35

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereine

  • SV Motor Eggesin
  • Sportvereinigung Eggesin 90
  • Eggesiner Reitsportverein
  • Eggesiner Schützenverein 91
  • Wassersportverein Blau-Weiß
  • Stockcar-Club
  • Wanderfreunde Haffküste

Von 1956 bis 1989 existierte die ASG Vorwärts Eggesin-Karpin.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Eggesin verbunden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Julia Schoch (* 1974), Schriftstellerin, in Eggesin aufgewachsen
  • Tino Müller (* 1978), Politiker (NPD), lebt in Eggesin

Literatur und Film[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Walter Graupner, Gerd Mietzner: Eggesin – Kleine Stadt in Vorpommern. Steffen, Berlin 2000, ISBN 3-980534359.
  • Dietmar Materna: Tarnname See. Schibri, Berlin 2000, ISBN 3-933978300.
  • Edwin Kuna, Hannelore Kuna: Zwischen Uecker und Randow. Historische Ortsporträts. Maaß, Pasewalk 2002.
  • Eggesin möglicherweise. Dokumentarfilm[16]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Eggesin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Amt M-V – Bevölkerungsstand der Kreise, Ämter und Gemeinden 2019 (XLS-Datei) (Amtliche Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Regionales Raumentwicklungsprogramm Vorpommern (RREP) 2010 (Memento des Originals vom 24. September 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.rpv-vorpommern.de - zentralörtliche Gliederung mit Ober-, Mittel- und Grundzentren, abgerufen am 12. Juli 2015
  3. Hauptsatzung der Stadt Eggesin, § 13
  4. a b Ernst Eichler und Werner Mühlmer: Die Namen der Städte in Mecklenburg-Vorpommern. Ingo Koch Verlag, Rostock, 2002, ISBN 3-935319-23-1
  5. a b Nordkurier vom 30. März 2009; S. 27 "April-Kalendarium"
  6. Pommersches Urkundenbuch. Band 1. 2. Auflage. Böhlau Verlag, Köln und Wien 1970, Nr. 170.
  7. Bundeswehr-Immobilien in MV für rund zwei Millionen Euro verkauft. in: Ostsee-Zeitung, 1. Dezember 2019.
  8. Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Statistischer Bericht A I des Statistisches Amtes Mecklenburg-Vorpommern)
  9. Ergebnis der Kommunalwahl am 25. Mai 2014
  10. Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019
  11. Hauptsatzung der Stadt Eggesin, § 7
  12. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 26. April 2015
  13. Hans-Heinz Schütt: Auf Schild und Flagge produktionsbüro TINUS, Schwerin 2011, ISBN 978-3-9814380-0-0, S. 407/408.
  14. a b Hauptsatzung der Stadt Eggesin, § 1 (PDF).
  15. Willkommen auf den Internetseiten des Kulturwerk Vorpommern e. V. Kulturwerk Vorpommern e. V., abgerufen am 10. Mai 2016.
  16. Eggesin möglicherweise auf www.filmdienst.de