Fortschwihr

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Fortschwihr
Wappen von Fortschwihr
Fortschwihr (Frankreich)
Fortschwihr
Region Grand Est
Département Haut-Rhin
Arrondissement Colmar-Ribeauvillé
Kanton Colmar-2
Gemeindeverband Colmar Agglomération
Koordinaten 48° 5′ N, 7° 27′ OKoordinaten: 48° 5′ N, 7° 27′ O
Höhe 182–190 m
Fläche 4,78 km2
Einwohner 1.141 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 239 Einw./km2
Postleitzahl 68320
INSEE-Code

Mairie Fortschwihr
Fortschwihr, Blick auf die Rue du Rhin

Fortschwihr (deutsch Fortschweier) ist eine französische Gemeinde mit 1141 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Fortschwihr liegt in der Oberrheinebene zwischen Rhein und Ill, neun Kilometer östlich des Colmarer Stadtzentrums. Nachbargemeinden von Fortschwihr sind Muntzenheim im Norden, Urschenheim im Osten, Widensolen im Südosten, Andolsheim im Süden sowie Bischwihr im Westen. Letztere Gemeinde ist nur wenige hundert Meter von Fortschwihr entfernt und wird vom Bach le Blind getrennt. An der Gemeindegrenze zu Bischwihr entstand ein Gymnasium und ein Sportkomplex. Die Einrichtungen werden von mehreren Gemeinden der Umgebung genutzt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Fortschwihr als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Colmar im Bezirk Oberelsaß zugeordnet.[1]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1910 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2014
Einwohner 275 220 228 294 445 732 967 1155 1141
Quelle: Gemeindeverzeichnis[2], Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche St. Laurentius

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Joachim Aberlin († 1554), evangelisch-reformierter Pfarrer, Lehrer und Kirchenliederdichter

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Fortschwihr – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Nachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Kreis Colmar
  2. 1910: Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Kreis Colmar