Sondernach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Sondernach
Wappen von Sondernach
Sondernach (Frankreich)
Sondernach
Region Grand Est
Département Haut-Rhin
Arrondissement Colmar-Ribeauvillé
Kanton Wintzenheim
Koordinaten 48° 0′ N, 7° 4′ OKoordinaten: 48° 0′ N, 7° 4′ O
Höhe 497–1.324 m
Fläche 24,72 km²
Einwohner 641 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 26 Einw./km²
Postleitzahl 68380
INSEE-Code
Website www.sondernach.com

Der Soldatenfriedhof Bois de Maettlé in Sondernach

Sondernach (elsässisch Sunderna) ist eine französische Gemeinde mit 641 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Sie ist Mitglied des Gemeindeverbands Vallée de Munster. Das Gemeindegebiet gehört zum Regionalen Naturpark Ballons des Vosges.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sondernach liegt an einem Ausläufer des Vogesenhauptkamms, etwa 25 Kilometer südwestlich von Colmar auf etwa 550 m Meereshöhe. Die Herkunft des Ortsnamens wird auf zwei Arten erklärt. Sondernach könnte sich aus „der Sonne nah“ ableiten, oder aus „zum sundern Ach“, da es der südlichste Ort im Fechttal ist.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Sondernach als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Colmar im Bezirk Oberelsaß zugeordnet.

Bevölkerungsentwicklung
1910 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006
1144[1] 554 588 559 527 540 614 647

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Sondernach befinden sich der französische Soldatenfriedhof „Bois de Maettlé“ und die „Église de l’Emm“, die 1931 geweihte Pfarrkirche von Metzeral und Sondernach, die auch dem Gedenken der bei Metzeral Gefallenen des Ersten Weltkriegs gewidmet ist. Der 1920 angelegte Friedhof wurde in den Jahren 1924 und 1929 umgestaltet. Hier liegen 373 Tote des Ersten Weltkriegs, gefallen vornehmlich im Fechttal, begraben.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sondernach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Kreis Colmar