Fréland

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Fréland
Fréland (Frankreich)
Staat Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Haut-Rhin (68)
Arrondissement Colmar-Ribeauvillé
Kanton Sainte-Marie-aux-Mines
Gemeindeverband Vallée de Kaysersberg
Koordinaten 48° 10′ N, 7° 12′ OKoordinaten: 48° 10′ N, 7° 12′ O
Höhe 327–1221 m
Fläche 19,74 km²
Einwohner 1.316 (1. Januar 2019)
Bevölkerungsdichte 67 Einw./km²
Postleitzahl 68240
INSEE-Code
Website https://freland.fr/

Blick auf Fréland

Fréland (deutsch Urbach bei Kaysersberg) ist eine französische Gemeinde im Kanton Sainte-Marie-aux-Mines, im Arrondissement Colmar-Ribeauvillé, im Département Haut-Rhin und in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Sie ist Mitglied der Communauté de communes de la Vallée de Kaysersberg.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde mit 1316 Einwohnern (Stand 1. Januar 2019) liegt abgelegen in den Vogesen acht Kilometer nordwestlich von Kaysersberg. Nach dem Ort ist der Col du Fréland benannt, ein bei Zweiradfahrern beliebter 826 Meter hoher Pass. Er führt über den Forêt communale de Fréland und Aubure nach Sainte-Marie-aux-Mines in das Tal Val d’Argent. Das Gemeindegebiet ist weitgehend bewaldet und Teil des Regionalen Naturparks Ballons des Vosges.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Urbach als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Rappoltsweiler im Bezirk Oberelsaß zugeordnet.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1910 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2019
Einwohner 1444[1] 978 1040 1033 1100 1134 1292 1397 1316

Sprache[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gegend um Lapoutroie ist eines der wenigen elsässischen Gebiete mit originär frankophoner Regionalsprache. Beim vom Aussterben bedrohten Welche (dt. Welsch) oder Vosgien handelt es sich um einen galloromanischen Dialekt aus der Gruppe der Langues d’oïl, der eng mit Wallonischen verwandt ist.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin. Flohic Editions, Band 1, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 712–716.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Fréland – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Kreis Rappoltsweiler