Hohenzollern

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Dieser Artikel erläutert das Adelshaus Hohenzollern; zu anderen Bedeutungen siehe Schwäbische Hohenzollern und Hohenzollern (Begriffsklärung).
Das Stammwappen der Hohenzollern

Das Haus Hohenzollern ist eine der bedeutendsten Dynastien des deutschen Hochadels. Das Geschlecht wird erstmals 1061 in der Chronik eines Mönches genannt und besteht in der Gegenwart aus einer brandenburgisch-preußischen Linie mit dem Oberhaupt Georg Friedrich Prinz von Preußen und einer schwäbischen Linie mit dem Chef Karl Friedrich Prinz von Hohenzollern.

Die Burg Hohenzollern bei Hechingen im Zollernalbkreis ist der Stammsitz der Familie und liegt rund 20 Kilometer südlich von Tübingen in Baden-Württemberg. Die erste Erwähnung des Burggebäudes als Castro Zolre datiert aus dem Jahr 1267,[1] die heutige Burg ist ein Bau aus dem 19. Jahrhundert.[2] Sie ist Wahrzeichen der Region und die bekannteste Burg Baden-Württembergs und der Schwäbischen Alb.

Eine Linie der Familie beherrschte ab 1192 die Burggrafschaft Nürnberg (später in die Markgrafschaften Ansbach und Bayreuth aufgeteilt) und ab 1415 die Mark Brandenburg. Die Brandenburger Markgrafen hatten als Kurfürsten im Reich eine Stimme bei den Wahlen der römisch-deutschen Könige. Ein Zweig der fränkischen Hohenzollern regierte ab 1525 zwei Generationen lang das säkularisierte Ordensland in Ostpreußen als Herzogtum Preußen. 1618 fiel es an den brandenburgischen Zweig und wurde danach in Personalunion mit der Mark regiert.[3]

Mit der Krönung Friedrichs III. entstand im Jahr 1701 das Königreich Preußen, dessen Regenten Friedrich Wilhelm I. und Friedrich der Große eine europäische Großmacht schufen. Der preußische König Wilhelm I. wurde nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1871 der Kaiser im neu geschaffenen Deutschen Kaiserreich. Die Hohenzollernherrschaft endete am 9. November 1918 in der Novemberrevolution durch die Ausrufung der Weimarer Republik. Kaiser Wilhelm II. dankte ab und lebte fortan im Exil in den Niederlanden.

Die schwäbischen Hohenzollern hatten bereits 1849 die Regentschaft in den Fürstentümern Hohenzollern-Hechingen und Hohenzollern-Sigmaringen aufgegeben, und die Fürstentümer waren 1850 an Preußen gefallen, als Hohenzollernsche Lande. Angehörige des Zweiges Hohenzollern-Sigmaringen konnten jedoch von 1866 bis 1947 als Regenten von Rumänien nochmals politische Bedeutung erlangen.

Die Herren und Grafen von Zollern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Schwäbische Hohenzollern

Ursprünge und Familiengeschichte bis um 1200[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Besitzungen auf dem Gebiet des heutigen Zollernalbkreises. Abtrennung der Herrschaft Schalksburg 1288 vom Kernbesitz durch Erbteilung. Schwarzgräfliche und Straßburger Linien ab dem Jahr 1344.
Burg Hohenzollern bei Hechingen

Die Stammlande des Geschlechts liegen im nördlichen Teil des heutigen Zollernalbkreises,[4][5] wo sich die Burg Hohenzollern im Ortsteil Zimmern der Gemeinde Bisingen befindet, unweit von Hechingen gelegen. Die heutige Burg Hohenzollern ließ Friedrich Wilhelm IV. in der Mitte des 19. Jahrhunderts im Architekturstil der Neugotik erbauen.[6] Sie wird als dritte Burg bezeichnet und gehört bis heute gemeinschaftlich der brandenburgisch-preußischen und der schwäbischen Linie. Das ursprüngliche Bauwerk stammt möglicherweise aus dem 11. Jahrhundert, wurde 1267 zum ersten Mal genannt[7] und 1423 durch den Bund der schwäbischen Reichsstädte erobert und weitgehend zerstört.

Die früheste Nennung der Familie findet sich mit „Burchardus et Wezil de Zolorin occiduntur“ in der Chronik von Berthold von Reichenau, wo zwei im Jahr 1061 ums Leben gekommene Hohenzollern erwähnt werden. Burchardus und Wezil (Werner) waren Zeitgenossen des römisch-deutschen Königs Heinrich IV. aus dem Geschlecht der Salier. Das Werk des Mönchs schließt chronologisch an die Weltchronik Hermanns von Reichenau an. Nennungen im Umfeld mit dem Kloster Reichenau lassen vermuten, dass die Zollern als Vögte des Reichenauer Kirchengutes in eine lokale Machtposition gekommen sind. Gesichert ist jedenfalls, dass in der frühen Zeit eine enge Verbindung mit dem Bodenseekloster bestand. Ulrich von Zollern starb als Abt der Reichenau 1136 und später traten zahlreiche Zollern dort als Mönche ein.[8] Die überlieferte Textstelle Bertholds von Reichenau ist für Historiker nicht unproblematisch, da in der Quelle genauere Umstände des Geschehnisses nicht dargelegt werden und die Genannten zudem nicht als Grafen bezeichnet werden. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts stehen die beiden Hohenzollern aber als die ersten sicher bezeugten Vorfahren am Anfang der Familiengeschichte. Der Tübinger Professor Martin Crusius bemerkte bereits am Ende des 16. Jahrhunderts: „Burckhard und Wezil von Zolorin kommen um. So ist dieses in Hermann des Contract Chronik beygefügt. Es steht unten nichts darbey, weder die Ursach, noch sonst etwas, daraus man erkennen könnte, dass es Grafen von Zollern gewesen wären“ (Übersetzung).[9]

Innenansicht von Kloster Alpirsbach, gestiftet 1095

Urkunden mit Nennung von Familienangehörigen gibt es erst seit Ende des 11. Jahrhunderts. Adalbert von Zollern aus der Nebenlinie Haigerloch besaß mit anderen Adeligen ein Gut im Schwarzwald und stiftete 1095 dort das Kloster Alpirsbach.[13] Über diese Zeit im Zusammenhang mit der Herrschaft Haigerloch ist wenig bekannt.

Friedrich I. von Zollern († vor 1125), genannt „Maute“, war ein Nachfahre des 1061 verstorbenen Burkhard I. und wirkte als erster Vogt des Klosters Alpirsbach.[14] Durch seinen Einsatz für den salischen Kaiser Heinrich V. wurden die Hohenzollern auf der Reichsebene wahrgenommen. Der Graf hielt sich am Hofe des Herrschers auf und war bei Regierungsgeschäften des Reiches und im Investiturstreit aktiv. Der Hohenzoller befand sich 1111 im Gefolge Heinrichs V. bei der Kaiserkrönung durch Papst Paschalis II. Zu dieser Zeit wurden Friedrich I. nachweisbar Grafenrechte übertragen und Friedrich wurde nunmehr zum Leitnamen der Hohenzollern.[15]

Nach dem Tode Mautes um 1125 erhielt sein Sohn Friedrich II. den Kernbesitz. Die Grafen von Zollern hatten um 1125 eine Herrschaft mit Ministerialen. Über die Lage der Besitzungen ist wenig bekannt; an der Burg Hohenzollern wurde damals wohl noch gebaut.[16] Im Zusammenhang mit Besitz bei Schenkungen konnten die Orte Höfendorf bei Haigerloch (1095), Beuren (1134), Stetten, Engstlatt, Hart, Streichen und Thanheim bestimmt werden.[17]

Burkhard, der andere Sohn Mautes und fortan Graf von Hohenberg-Zollern, begründete den Familienzweig der Hohenberger, der 1486 erlosch. Nach anderer Auffassung kam es nicht nach Mautes Tod sondern erst um 1170 zur Teilung des Besitzes.[3] Die Hohenberger bauten die Burg Hohenberg, eine Höhenburg bei Schörzingen, und hatten zu den Zollern oftmals kein gutes Verhältnis, bis hin zu Auseinandersetzungen. Ein bekannter Hohenberger war Albrecht II. von Hohenberg-Rotenburg, der Minnesänger († 1298). Die Abspaltung der Hohenberger hatte die Konsequenz des Verlustes des westlichen Gebietes für die Zollern. Die Hohenberger regierten vom 12. bis 14. Jahrhundert Haigerloch. Im Jahr 1497 erhielten die Grafen von Zollern Haigerloch im Tausch gegen Besitz in Graubünden[18] nachdem die Herrschaft bereits 1488 an die Familie verpfändet wurde.

Die Hohenzollern waren im 12. Jahrhundert auf den Landtagen der Herzöge von Schwaben aktiv und ebenfalls auf den Hoftagen der Staufer im Zusammenhang mit schwäbischen Angelegenheiten. Die Familie war darüber hinaus auf Landtagen der Zähringer sowie auf Landtagen Heinrichs des Löwen für Lehen in der Nähe von Ravensburg präsent. Durch die Ämter für das Reich und die Kirche und durch das von ihnen verwaltete Kirchengut bauten die Hohenzollern ihre Macht auf.

Der Aufstieg der Hohenzollern im Spätmittelalter war nicht zuletzt ihrer Königstreue gegenüber zunächst den Staufern und später den Luxemburgern zu verdanken. Friedrich III. von Zollern († um 1200) war ein treuer Gefolgsmann der Stauferkaiser Friedrich I. und Heinrich VI. Sein Vater oder Großvater Friedrich II. distanzierte sich zunächst aufgrund eines Bündnisses mit Kaiser Lothar von Süpplingenburg noch von den Staufern, kämpfte aber nach 1138 mit diesen gegen die Welfen.[19] In der Tübinger Fehde von 1164 bis 1166 standen die Hohenzollern in ihrer Heimat auf der Seite der Pfalzgrafen von Tübingen und der Staufer gegen die Welfen.[20] Friedrich III. heiratete um 1185 Sophia von Raabs, die Tochter des Nürnberger Burggrafen Konrad II. von Raabs.[21] Die Burggrafen hatten umfangreiche Güter in Österreich, wo sich auch die Burg Raabs befindet. Nach dem Tod seines Schwiegervaters, der keine männlichen Nachkommen hinterließ, wurde Friedrich III. von Kaiser Heinrich VI. im Jahr 1192 mit der Burggrafschaft Nürnberg belehnt und regierte als Friedrich I. von Nürnberg. Das Burggrafenamt war ein Mannlehen des Reiches und bedeutete einen Dienst für den Kaiser.[22]

Die Söhne des Burggrafen teilten nach einer zuerst gemeinsamen Führung die Besitzungen untereinander auf. Der ältere Konrad I. erhielt um 1218 die Burggrafschaft Nürnberg.[23] Er begründete die fränkische Linie der Hohenzollern, aus der später die brandenburgisch-preußische Linie hervorging. Der jüngere Bruder Friedrich IV. (II.) führte die schwäbische Linie fort und erbte die bei Hechingen gelegene Stammburg und den dortigen Besitz. Er wurde zum Stammvater des heutigen Hauses Hohenzollern-Sigmaringen.

Namen und Titel der entstandenen Linien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name lautete in den ersten Jahrhunderten nur Zollern. In mittelalterlichen Schriften finden sich unter anderem die Schreibweisen Zoler, Zolr, Zolrin, Zolre und Zolra.[24] Ab der Mitte des 14. Jahrhunderts kam bei den schwäbischen Hohenzollern allmählich Hohenzollern in Gebrauch und wurde ab dem 16. Jahrhundert konsequent verwendet. Der Name Zollern könnte sich von Söller ableiten, was so viel wie Höhe bedeuten soll und auf den 855 m hohen kegelförmigen Burgberg bei Hechingen mit der Stammburg Bezug nimmt. In älteren Fachbüchern wird in diesem Zusammenhang gelegentlich auf eine von den Römern als „mons solarius“ bezeichnete altgermanische Sonnenkultstätte hingewiesen.[25]

Die am Ende des 12. Jahrhunderts in den schwäbischen Stammlanden verbliebene Linie führte den Titel Graf von Zollern und später Hohenzollern, bis die Zweige Hohenzollern-Hechingen und Hohenzollern-Sigmaringen 1623 in den Reichsfürstenstand erhoben wurden, während der Zweig Hohenzollern-Haigerloch bis zu seinem Aussterben 1634 gräflich blieb. Der 1192 mit der Burggrafschaft Nürnberg belehnte Zweig führte zunächst den Titel Burggraf von Nürnberg, wobei der Familienname Zollern bei der fränkischen Linie außer Gebrauch kam. Seit der Belehnung mit der Mark Brandenburg 1415 führten alle Angehörigen der fränkischen Linie fortan den Titel Markgraf bzw. Markgräfin von Brandenburg, inoffiziell bei den in Franken verbleibenden Zweigen ergänzt um die Herkunftsbezeichnung -Kulmbach, -Ansbach oder -Bayreuth, während der in Brandenburg jeweils regierende Markgraf zugleich die Rangbezeichnung eines Kurfürsten führte. Erst der „Große Kurfürst“ Friedrich Wilhelm von Brandenburg nahm im 17. Jahrhundert als einen von vielen Nebentiteln wieder den Titel „Graf von Hohenzollern“ an.[26]

Der Titel Herzog von Preußen wurde ab 1525 nur von den dort regierenden Herzögen geführt, die ab 1618 mit den Kurfürsten identisch waren. Seit der Erhebung des Herzogtums zum Königreich 1701 führten die Nachkommen des ersten Königs Friedrich I. dann den Titel Prinz/essin von Preußen (während etwa seine Geschwister und deren Nachfahren Markgrafen blieben). Im Deutschen Kaiserreich (1871-1918) beschränkte sich der Amtstitel Deutscher Kaiser auf das jeweilige Staatsoberhaupt, seine Familienangehörigen hingegen führten, bis auf den Kronprinzen, nur die preußischen Titel.

Durch einen Erbvertrag wurde 1695 der spätere König Friedrich I. als Oberhaupt der beiden Hauptlinien (der fränkisch-brandenburgischen und der schwäbischen) bestimmt. Diese Regelung hat aber heute keine Bedeutung mehr; die beiden einzigen heute noch existierenden Zweige, das (evangelische) vormalige preußische Königshaus und das (katholische) vormals regierende Fürstenhaus Hohenzollern-Sigmaringen betrachten sich als zwei Linien einer Familie mit jeweils eigenem Oberhaupt, wobei erstere den Familiennamen Prinz/essin von Preußen und letztere den Namen Prinz/essin von Hohenzollern führt.

Nichtzutreffende Herkunftstheorien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über die Herkunft und verwandtschaftlichen Beziehungen der Hohenzollern vor dem 11. Jahrhundert gibt es keine gesicherten Erkenntnisse. Eine Abstammung von den rätischen Burchardingern, die Ludwig Schmid im 19. Jahrhundert nachzuweisen versuchte, ist nicht belegbar.[3] Die Burchardinger besaßen niemals die Zollernburg und sind schon im 10. Jahrhundert ausgestorben.[27] Die Hohenzollern stammen auch nicht vom fiktiven, angeblich um 800 lebenden Grafen Tassilo von Zollern ab.[28] Der Historiker Johann Basilius Herold nannte diese Herkunft, nachdem er 1560 von Karl I. von Hohenzollern mit Geschichtsforschungen betraut wurde. Graf Tassilo sollte mit den Welfen verwandt sein und sei am Hofe Karls des Großen gewesen. Der fiktive Vorfahre findet sich unter anderem auch in den Werken von Friedrich dem Großen.[5] Auch die Meinung, die Hohenzollern würden von dem römischen Geschlecht der Colonna abstammen, ist nicht korrekt. Der selbst aus dem Hause Colonna stammende Papst Martin V. äußerte 1424 diese Anschauung. Wie bei vielen regierenden Dynastien wurde in der Renaissancezeit auch eine legendäre Abstammung konstruiert, welche die Anfänge der Familie nicht nur ins Römische Reich, sondern bis zurück nach Troja verlegte.[29]

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts hielt eine kleine Minderheit der Gelehrten es noch für möglich, dass der Ursprung des Hauses Preußen sich nicht bei den schwäbischen Zollern, sondern bei den um 1200 erloschenen fränkischen Abenbergern befindet.[30] Die historische Verbundenheit der schwäbischen, fränkischen und brandenburgischen Hohenzollern wird aber unter anderem an der Benutzung des Wappens mit der Vierung in Schwarz und Weiß (Silber) ersichtlich. Das Wappen wurde nach Wolfgang Neugebauer in der Mitte des 13. Jahrhunderts von den schwäbischen Zollerngrafen benutzt. Auch verwendeten die Burggrafen von Nürnberg und die brandenburgischen Hohenzollern das Wappen, die es ab dem 15. Jahrhundert bei fürstlichen Begräbnissen in der Kurmark einsetzten. Das neue Siegel des Kurfürsten von Brandenburg von 1415 zeigt ebenfalls das Zollern'sche Wappen.[27]

Die fränkischen Hohenzollern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Burggrafen von Nürnberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Burggrafschaft Nürnberg
Areal der 1420 weitgehend zerstörten Burggrafenburg Nürnberg
Burg Cadolzburg, ab 1260 der Sitz der Burggrafen von Nürnberg
Das Münster des Klosters Heilsbronn, die Grablege der fränkischen Hohenzollern

Die Nachkommen von Konrad I. von Nürnberg (* um 1186; † um 1260/1261), genannt „der Fromme“ und Sohn von Friedrich III. von Zollern, waren bis 1427 Burggrafen von Nürnberg mit Sitz auf der Burggrafenburg, einem Nebenbau der Kaiserburg Nürnberg. Anfänglich gehörten zur Burggrafschaft Nürnberg nur wenige Besitzungen. Die Familie verfügte vielmehr über nutzbare Rechte durch das Reichsamt. Die Schwägerschaft mit den Abenbergern brachte 1236 die Burg Abenberg (1296 verkauft) und die Cadolzburg ein[31], die ab 1260 zum Hauptsitz wurde. Weiterhin übernahmen die Hohenzollern die Schirmherrschaft über das von den Abenbergern gestiftete Kloster Heilsbronn, das zwischen 1297 und 1625 die Familiengrablege war.

Das Territorium konnte ab dem 13. Jahrhundert durch Erwerbungen ausgebaut werden und war am Ende des 14. Jahrhunderts die größte Territorialherrschaft in Franken. Nachdem die Staufer ihre Macht einbüßten, näherte man sich den Habsburgern an. Friedrich III., genannt „der Erber“, kämpfte 1242 mit Rudolf von Habsburg in Italien[32] und setzte sich 1273 für ihn bei dessen Königswahl ein. Durch die Heirat mit Elisabeth von Andechs-Meranien kam er 1260 in den Besitz von Bayreuth, das aus dem Erbe des Herzogs Otto II. von Andechs-Meranien stammte; dazu gehörte auch Kulmbach und die dortige Plassenburg, die um 1135 von den Andechsern errichtet worden war.

Im Anschluss wurde erst sein ältester Sohn Johann I. für kurze Zeit Regent, danach sein jüngerer Sohn Friedrich IV. Bei König Ludwig dem Bayer hatte Friedrich IV. die einflussreiche Stellung eines Geheimen Rates inne. In der Schlacht bei Mühldorf 1322 setzte sich der Burggraf stark für den König ein, wurde von diesem als „Retter des Reiches“ bezeichnet und erhielt 1324 von ihm ökonomisch bedeutende Berg- und Erzwerksrechte. Friedrich IV. wurde im Jahr 1328 als Generalvikar von Tuszien genannt.[33] Im Jahr 1331 bekamen die Hohenzollern Ansbach durch Kauf von den Grafen von Oettingen.[34] Johann II., genannt „der Erwerber“, übernahm zuerst mit seinem Bruder Albrecht und später alleine die Burggrafschaft; der Bruder Konrad war früh verstorben. Johann II. hatte Anspruch auf das Erbe der Grafen von Orlamünde und erhielt 1340 die Herrschaft Plassenburg mit Kulmbach. In der Regierungszeit Johanns II. kamen die Hohenzollern erstmals mit der Mark Brandenburg in Kontakt. Er verteidigte 1345 für Ludwig den Bayern die Mark und verwaltete diese für kurze Zeit als Statthalter für dessen Sohn Ludwig den Brandenburger.

Burggraf Friedrich V. wurde von Kaiser Karl IV. aus dem Geschlecht der Luxemburger 1363 nebst seinem Haus in den Reichsfürstenstand erhoben[35] und war Inhaber eines Fahnlehens.[3] Im kaiserlichen Dienst übernahm er das Amt eines Reichshauptmanns an der Spitze eines Landfriedenbundes in Franken; nach 1363 war er als Landvogt im Elsass und 1371 als Landvogt in Oberschwaben tätig.[36] Die Burggrafschaft vergrößerte sich 1373 um Hof, das bis dahin den Vögten von Weida gehörte. Friedrich V. regelte erstmals 1372 das zukünftige Erbe für seine beiden Söhne Johann III. und Friedrich VI. und legte die Bestimmungen nochmals in der Dispositio Fridericiana von 1385 detaillierter fest. Er empfahl für zehn Jahre eine gemeinsame Regierung, gab aber auch Anweisungen für den Fall der Trennung des Besitzes; bestimmte Schlösser und Regalien sollten im Gemeinschaftseigentum verbleiben.[37] Die Söhne folgten erst dem Wunsch des Vaters, nahmen aber 1403 eine Aufteilung des Besitzes vor.

Johann III. wurde zuvor bereits 1398 erster Regent des Fürstentums Kulmbach („oberhalb des Gebirges“). Markgraf Albrecht Alcibiades verlegte 1542 den Regierungssitz von der (ab 1530 zur Festung ausgebauten) Kulmbacher Plassenburg nach Bayreuth. Ab 1604 wurde das Land daher Fürstentum Bayreuth genannt. Sein Bruder Friedrich VI. war ebenfalls ab 1398 der erste Regent des Fürstentums Ansbach („unterhalb des Gebirges“). Die Markgrafen und Mitglieder der Familienzweige Brandenburg-Kulmbach und Brandenburg-Ansbach führten „Brandenburg“ in ihrem Namen, da erst mit der Dispositio Achillea von 1473 eine Trennung zwischen der Mark Brandenburg und den fränkischen Besitzungen bestimmt wurde.[38][39] Die beiden Fürstentümer befanden sich auf dem Gebiet der vorherigen Burggrafschaft und blieben der Familie. Die Burggrafenburg wurde 1420 im Bayerischen Krieg von Ludwig VII. von Bayern weitgehend zerstört; ein Wiederaufbau durch die Hohenzollern unterblieb. Im Jahr 1427 wurde die Burggrafenburg an die Reichsstadt Nürnberg veräußert.

Der kinderlose Markgraf Karl Alexander schloss 1791 einen Geheimvertrag mit Preußen (unter König Friedrich Wilhelm II.) zur Übergabe der zwei fränkischen Fürstentümer an Preußen ab und bekam eine jährliche Geldzahlung garantiert. Damit endete die Ära der fränkischen Hohenzollern; auch die brandenburgisch-preußische Linie konnte nur noch bis 1805 in Ansbach-Bayreuth ihre Macht erhalten. Das Fürstentum Ansbach wurde 1806 ein Teil des Königreichs Bayern, das Fürstentum Bayreuth 1810.

Als Burggrafen der fränkischen Linie herrschten:

  • 1218–1260/61 Konrad I. (* um 1186; † um 1260/1261), gen. „der Fromme“, Sohn von Friedrich III. von Zollern
  • 1260/61–1297 Friedrich III. (* um 1220; † 1297), gen. „der Erber“
  • 1297–1300 Johann I. (* um 1279; † 1300)
  • 1300–1332 Friedrich IV. (* um 1287; † 1332), Bruder von Johann I.
  • 1332–1357 Johann II. (* vor 1320 (1309?); † 1357), gen. „der Erwerber“
  • 1357–1397 Friedrich V. (* um 1333; † 1398), gefürsteter Grafenstand 1363, Dispositio Fridericiana 1385
  • 1397–1420 Johann III. (* um 1369; † 1420)
  • 1397–1427 Friedrich VI., auch Friedrich I. von Brandenburg (* 1371; † 1440), Bruder von Johann III.

Die Markgrafen von Brandenburg-Ansbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Fürstentum Ansbach

Das Fürstentum Ansbach war der untergebirgische Landesteil der ehemaligen Burggrafschaft Nürnberg, die bis 1427 bestand. Streng genommen müsste die Bezeichnung Markgrafschaft verwendet werden. Bis 1486 wurde das Fürstentum in Personalunion mit der Mark Brandenburg geführt, dann erfolgte mit Johann Cicero von Brandenburg und Friedrich II. von Brandenburg-Ansbach eine Trennung des Besitzes. 1542 wurde die Residenz von der Plassenburg in Kulmbach auf die Wasserburg Ansbach verlegt, die zum Renaissanceschloss ausgebaut wurde und in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts zur barocken Residenz Ansbach.

Das Fürstentum Ansbach kam 1791/1792 wie das Fürstentum Bayreuth an den preußischen Staat und wurde mit diesem zusammen als Ansbach-Bayreuth von Karl August von Hardenberg verwaltet. Napoleon Bonaparte reorganisierte die von ihm besetzten Gebiete grundlegend. Noch vor der Niederlage Preußens im Vierten Koalitionskrieg fiel das Territorium 1806 durch einen erzwungenen Gebietstausch an das Königreich Bayern.

Die Regenten des Fürstentums Ansbach waren:

Die Markgrafen von Brandenburg-Kulmbach (Bayreuth)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Fürstentum Bayreuth
Neues Schloss Bayreuth, erbaut ab 1753
Markgräfliches Schloss Erlangen, erbaut ab 1700

Das Fürstentum Bayreuth entwickelte sich aus dem obergebirgischen Landesteil der Burggrafschaft Nürnberg. Obwohl das Fürstentum Bayreuth mehrfach in Personalunion mit dem Fürstentum Ansbach regiert wurde, blieben die Fürstentümer eigenständig.

Nach der Übergabe an den preußischen Staat 1791/1792 und der Verwaltung durch Karl August von Hardenberg wurde das Fürstentum Bayreuth im Herbst 1806 von französischen Truppen besetzt und musste 1807 im Frieden von Tilsit an das Französische Kaiserreich abgetreten werden. Unter Beibehaltung der preußischen Verwaltungsorganisation wurde es einer Militärverwaltung unterstellt. Im Jahr 1810 kaufte das Königreich Bayern das Fürstentum; am 30. Juni des gleichen Jahres erfolgte die Inbesitznahme.

Das Fürstentum Kulmbach respektive Bayreuth wurde regiert von:

Die Herzöge von Brandenburg-Jägerndorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Herzogtum Jägerndorf

Georg der Fromme, Markgraf von Brandenburg-Ansbach, erwarb 1523 das Herzogtum Jägerndorf, dessen Residenz sich in Krnov befand. Die Hohenzollern wurden 1623 als Regenten im schlesischen Herzogtum abgelöst.

Folgende Hohenzollern beherrschten das Herzogtum:

Die brandenburgischen Hohenzollern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kurfürsten und Markgrafen von Brandenburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Mark Brandenburg
Friedrich VI. von Nürnberg erhält die Mark Brandenburg als Lehen

Friedrich VI. von Nürnberg (* 1371; † 1440), der spätere Markgraf Friedrich I. von Brandenburg, erhielt von König Sigismund aus dem Haus Luxemburg die Mark Brandenburg da er unter anderem maßgebliche finanzielle Hilfe bei dessen Wahl zum römisch-deutschen König leistete. Der Graf wirkte ab 1411 als Hauptmann und Verwalter in der Mark Brandenburg;[40] allerdings beanspruchte der König die Kurfürsten- und Erzkämmererwürde zunächst noch für sich selbst und seine Erben. Die Mark Brandenburg war bei der Übernahme Friedrichs VI. äußerst schwierig zu regieren. Eine Vielzahl von Adeligen strebte Macht an und die Zahl der Fehden war groß.[41] Der Nürnberger Burggraf wurde von den führenden Familien abfällig als „Nürnberger Tand“ bezeichnet.[42] Vor allem bei den Ständen der Altmark und Prignitz unter der Führung von Caspar Gans von Putlitz trat dem Hohenzoller heftiger Widerstand entgegen, der aber die zentrale Gewalt herstellen konnte und dafür auf dem Konzil von Konstanz 1415 Markgraf wurde und die Kurfürstenwürde erhielt. Die Mark Brandenburg wurde vererbbarer Besitz der Familie, womit der König seine Dankbarkeit zeigte. Die brandenburgischen Stände huldigten dem Burggrafen im Oktober 1415 auf einem Landtag zu Berlin. Weiterhin gab das Kurfürstenkollegium für die Rangerhöhung seine Zustimmung.

Friedrich II. übernahm anschließend nach den testamentarischen Bestimmungen mit seinem Bruder Friedrich, genannt „der Fette“, die Führung im Land. Friedrich II. ging konsequent gegen den räuberischen Adel vor. Seine Bestimmtheit im Regierungshandeln gegenüber den Landständen brachte ihm den Beinamen „der Eiserne“ ein. Auch duldete er nicht das Autonomiestreben der Städte und schuf das Berliner Stadtschloss als Residenz, was gegen den starken Unwillen der Bevölkerung geschah. Besonders bedeutend war während seiner Regentschaft die Rückgewinnung der Neumark und die Wiedererlangung von Teilen der Uckermark. Der Markgraf überließ 1470 seinem Bruder Albrecht Achilles die Regierung. Albrecht Achilles übernahm zuvor bereits 1440 die Regentschaft im Fürstentum Ansbach und 1464 ebenfalls im Fürstentum Bayreuth. Er war ab 1438 auf der Seite Königs Albrecht II. aus dem Haus Habsburg und regelte 1473 mit der Dispositio Achillea die Herrschaftsnachfolge für die gesamte und unteilbare Mark.[38][43]

Der Sohn von Albrecht Achilles, Johann Cicero, übernahm 1486 die Regierungsverantwortung in Brandenburg. Wie in der Dispositio Achillea festgelegt, wurde die Mark von den fränkischen Ländern getrennt. Die Bestimmungen wurden verfasst, um die unmittelbare Erbregelung zu klären. Die drei Söhne sollten gleiche Titel und Wappen gebrauchen.[44] Spätere Generationen fassten die Niederschrift allgemeiner auf als eine Anordnung den Besitz in drei Teile aufzuteilen. Auch vollzog sich eine Abkehr der brandenburgischen Hohenzollern von der Reichspolitik und eine Konzentration der Bemühungen auf die Mark. Die fränkischen Hohenzollern wurden zum Sprecher der Brandenburger auf den Reichstagen. Johann Cicero fand als erster Kurfürst seine Ruhestätte in der Mark.

Joachim I. Nestor (von Lucas Cranach d.Ä.) blieb beim Katholizismus

Sein Sohn Joachim I. Nestor und dessen Bruder Albrecht IV. von Brandenburg wurden 1499 Nachfolger. Zunächst brachte sich der fränkische Onkel Friedrich als Vormund ins Gespräch, womit de facto eine erneute Vereinigung der Mark mit den fränkischen Gebieten vollzogen worden wäre. Kaiser Maximilian I. legte aber fest, dass Joachim I. Nestor bereits minderjährig zum Kurfürsten gemacht werden sollte.[45] Sein Bruder Albrecht verzichtete auf die Mitregentschaft, wurde 1513 katholischer Erzbischof von Magdeburg, 1514 auch Kurfürst-Erzbischof von Mainz sowie 1518 Kardinal. Um den Erwerb seiner geistlichen Pfründen zu finanzieren, sandte er den Ablassprediger Tetzel aus, der wiederum Martin Luther den Anlass zum Anschlag der 95 Thesen gab, welche am 31. Oktober 1517 die Reformation auslösten. Joachim I. Nestor blieb beim Katholizismus und äußerte seine Ablehnung von Luther 1521 auf dem Reichstag zu Worms und noch engagierter 1529 auf dem Reichstage zu Speyer. Er gründete die Brandenburgische Universität Frankfurt/Oder, welche die katholische Position in der Lehre vertrat. Problematisch wurde, dass Joachim Nestors Gemahlin Elisabeth von Dänemark den neuen Glauben annahm, ihren Ehemann verließ und sich 1528 nach Sachsen begab, wo sie sogar bei Luther lebte.

Joachim II. Hector (von Lucas Cranach d.J.), führte die Reformation in Brandenburg ein

Joachim II. Hector folgte seinem Vater Joachim I. Nestor 1535 als Kurfürst. Sein jüngerer Bruder Johann erhielt nach dem Willen des Vaters die neugeschaffene Markgrafschaft Brandenburg-Küstrin (1535 bis 1571). Ausdrücklich hatte der Vater auch angeordnet, dass die Söhne den katholischen Glauben beibehalten sollten. Mit seinem Übertritt zum protestantischen Glauben am 1. November 1539 führte Joachim II. Hector indes die Reformation in der Mark Brandenburg ein; sein Bruder hatte den Konfessionswechsel bereits im Vorjahr vollzogen. Schon in der Jugend hatte Joachim II. Hector über seine Mutter Luther kennengelernt. Problematisch war allerdings, dass später seine polnische Gemahlin Hedwig beim katholischen Glauben blieb. Die Erbteilung mit seinem Bruder mit der damit verbundenen Einnahmenreduktion und die hohen privaten Aufwendungen ließen ein finanzielles Gleichgewicht schwer finden.

Sein Sohn Johann Georg erhielt 1571 die Mark und nach dem Tode von Johann von Brandenburg-Küstrin auch Brandenburg-Küstrin. Der akademisch ausgebildete Kurfürst konsolidierte die Staatsfinanzen. Der Landtag trug einen Teil der Verbindlichkeiten von insgesamt zwei Millionen Talern, wobei Domänenämter verpfändet wurden. Johann Georg ging auch gegen den Juden Lippold vor, der einst im Münzgeschäft tätig war;[46] eine große Anzahl von Juden wurden misshandelt und ausgeplündert.

Dessen Sohn und Nachfolger Joachim Friedrich wurde 1567 Administrator des Erzstifts Magdeburg und regierte ab 1598 Brandenburg. Durch die Schaffung eines Geheimen Rates 1604 stellte er ein wirksames Gegengewicht zu den Ständen her. Die Ausbeutung von Metallvorkommen und der Aufbau eines Eisenhammerwerks und einer Glashütte kennzeichneten seine Wirtschaftspolitik. Der Markgraf legte mit dem Geraer Hausvertrag von 1599 die Primogenitur und Unteilbarkeit der Mark endgültig fest.[4][47] Er war der Vormund des im Herzogtum Preußen regierungsunfähigen Albrecht Friedrich von Preußen und verheiratete 1594 seinen ältesten Sohn mit dessen Tochter Anna, ferner heiratete er selbst in zweiter Ehe 1603 Annas jüngere Schwester Eleonore. Albrecht Friedrichs Vater stammte aus der Ansbacher Linie und hatte 1525 vom polnischen König das säkularisierte Ordensland Ostpreußen als erbliches Herzogtum zu Lehen erhalten (siehe unten).

Johann Sigismund, Kurfürst von Brandenburg und Herzog von Preußen, konvertierte zum Calvinismus

Joachim Friedrichs Sohn Johann Sigismund folgte seinem Vater 1608 als Kurfürst von Brandenburg und trat 1618 auch die Nachfolge seines Schwiegervaters als Herzog von Preußen an. Im Jahr 1613 wechselte Johann Sigismund aus politischem Gründen zum Calvinismus; die Hohenzollern hatten durch die Heirat auch ein rheinisches Erbe in Aussicht. In Brandenburg blieb man beim lutherischen Glauben. Die gesamten Herrschaftsgebiete ab 1618 werden von Historikern Brandenburg-Preußen genannt.

Die Markgrafschaft wurde von folgenden Hohenzollern regiert:

Die Markgrafen von Brandenburg-Küstrin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Markgrafschaft Brandenburg-Küstrin bestand zwischen 1535 und 1571 und umfasste Teile der Neumark. Sie war das Resultat einer Sekundogenitur im Sinne von Joachim I. Nestor. Da der einzige Regent Johann keine erbberechtigten Nachkommen hinterließ, wurde Brandenburg-Küstrin wieder mit Brandenburg vereinigt.

Die brandenburgisch-preußischen Hohenzollern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Herzöge und Könige in und von Preußen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Herzogtum Preußen wurde 1525 durch Umwandlung des Deutschordensstaates in ein weltliches Fürstentum geschaffen,[4] das ein Lehen des Königreichs Polen war. Das Lehnsverhältnis endete erst 1667 mit dem Vertrag von Wehlau. Albrecht von Preußen war der letzte Hochmeister des Deutschen Ordens. Der Sohn Friedrichs V. von Brandenburg-Ansbach entschloss er sich im November 1523 auf Luthers Rat hin, das Amt des Hochmeisters niederzulegen, den Deutschordensstaat in ein weltliches Herzogtum umzuwandeln und dort die Reformation einzuführen. Vor König Sigismund I. von Polen leistete Albrecht 1525 die Preußische Huldigung, wodurch er das Ordensland als ein in gerader, männlicher Linie forterbendes Herzogtum zu Lehen nahm. Sein Sohn und Nachfolger Albrecht Friedrich starb jedoch 1618 ohne männlichen Erben, und der polnische König belehnte dessen Schwiegersohn, den Kurfürsten Johann Sigismund von Brandenburg, mit dem Herzogtum Preußen. Somit waren die Mark Brandenburg und das Herzogtum Preußen (Ostpreußen) nunmehr im Besitz eines einzigen Hohenzollers und wurden in Personalunion geführt.

Brandenburg-Preußen unter dem Großen Kurfürsten 1688

Bereits im Jahr 1614 wurde zudem der Jülich-Klevische Erbfolgestreit beendet und im Vertrag von Xanten festgelegt, dass der Kurfürst von Brandenburg, Johann Sigismund, das Herzogtum Kleve, die Grafschaft Mark und die Grafschaft Ravensberg erhalten sollte, wofür er bereits im Jahr zuvor zum Calvinismus konvertiert war. Brandenburg-Preußen bezeichnet die gesamten Herrschaftsgebiete zwischen 1618 und 1701. Die Territorien lagen teils innerhalb, teils außerhalb des Heiligen Römischen Reiches.

Der „Große Kurfürst“ Friedrich Wilhelm und Luise Henriette von Oranien (1647)
1701: Die Krönung Friedrichs I. in Königsberg

Unter dem „Großen Kurfürsten“ Friedrich Wilhelm erlebte das Land nach den Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges eine Blütezeit. Er leitete Reformen ein, unterstützte den Ackerbau und die Einwanderung, indem er Künstler, Handwerker, Baumeister, Landwirte und Kaufleute ins Land holte, vor allem aus der Heimat seiner holländischen ersten Gemahlin Luise Henriette von Oranien, später auch Juden und Protestanten aus Österreich und Hugenotten aus Frankreich und den Niederlanden. Es gelang ihm durch geschickte Bündnispolitik, während des Zweiten Nordischen Krieges seine zerstreuten Territorien weitgehend intakt zu halten und er erwarb Hinterpommern. 1664 erließ er ein Toleranzedikt, um die Rivalitäten zwischen Lutheranern und Calvinisten zu beenden und begründete damit die Tradition der preußischen Toleranz. Er ließ das Potsdamer Stadtschloss, das Schloss Oranienburg sowie einige kleinere Landsitze erbauen.

Sein 1688 nachfolgender Sohn, Kurfürst Friedrich III., ließ ab 1699 das Berliner Schloss vom Renaissancebau zu einem großen Barockpalast erweitern und für seine Gemahlin das Schloss Charlottenburg errichten, ferner begann er mit einem Umbau des Königsberger Schlosses und erbaute in Berlin das Zeughaus. Die kostspieligen Bauten bereiteten eine Rangerhöhung vor: Der brandenburgische Kurfürst und preußische Herzog erklärte, nach diplomatischen Verhandlungen mit dem Kaiser (und entsprechenden Zahlungen), 1701 sein ostpreußisches Herzogtum zum Königreich Preußen und setzte sich die Krone selbst aufs Haupt.[48] Jedoch regierte er das kleine, entlegene Königreich an der Ostsee weiterhin in Personalunion mit dem wesentlich größeren und bedeutenderen Kurfürstentum Brandenburg. Er führte nun die Titel Kurfürst von Brandenburg (als Friedrich III.) und König in Preußen (als Friedrich I.) Die beiden Territorien waren anfangs nur durch die Person des Herrschers verbunden. Der Königstitel beschränkte sich auf das vorherige Herzogtum Preußen und dieses war - anders als die Mark Brandenburg - nicht Teil des Heiligen Römischen Reiches. Auch andere deutsche Kurfürsten erwarben in dieser Zeit ausländische Königskronen, August der Starke von Sachsen 1697 die polnisch-litauische und Georg von Hannover 1714 die britisch-irische.

Im 18. Jahrhundert waren die zahlreichen Landesteile noch unverbunden oder wenig zusammenhängend, sodass erst langsam ein Einheitsstaat entstehen konnte, für den sich der Name Preußen einbürgerte. Aus den kurfürstlich-brandenburgischen Institutionen wurden königlich-preußische. Polen hatte noch die Hoheit über das spätere Westpreußen, was die Benennung König von Preußen für den Regenten nicht möglich machte. Friedrich Wilhelm I., genannt „der Soldatenkönig“, übernahm 1713 die Regierung und machte den preußischen Staat durch Aufrüstung zur Militärmacht[49], ohne jedoch die starke Armee nennenswert einzusetzen. Er förderte vielmehr die Wirtschaftsentwicklung und sanierte die Staatsfinanzen, die unter seinem verschwenderischen Vater und dessen Drei-Grafen-Kabinett ruiniert worden waren. 1702 beanspruchten die Hohenzollern den Privatbesitz des erloschenen Hauses Oranien und erhielten ihn im Frieden von Utrecht 1713 auch, allerdings trat Friedrich Wilhelm I. ihn 1732 zum Großteil an das Haus Nassau-Diez ab.

Friedrich der Große (von Ziesenis, 1763)

Sein Sohn Friedrich der Große nutzte dann aber nach seinem Regierungsantritt 1740 das neue militärische Potenzial und gelangte durch die zwischen 1740 und 1763 geführten Schlesischen Kriege an Schlesien und die Grafschaft Glatz.[50] Damit begann ein direkter Wettstreit der Hohenzollern mit den Habsburgern um die Vormacht.[4] Die Eroberungen konnten im Siebenjährigen Krieg von 1756 bis 1763 mit großen Kosten an Menschenleben, Steuerleistungen und Verheerungen, vor allem in den Nachbarländern, nur mit Glück, Geschick und Mühe gehalten werden. Bei der ersten polnischen Teilung 1772 erhielt Friedrich der Große Teile Westpreußens und konnte sich somit König von Preußen nennen.[51] Mit der Landbrücke zwischen Pommern und Ostpreußen wurde Letzteres auch erstmals direkt an die Stammlande im Reich angeschlossen. Friedrich II. führte die wirtschaftliche Entwicklung der vielen Provinzen des Landes zielstrebig weiter. Mit den Schlossbauten und dem Park von Sanssouci hinterließ er ein Weltkulturerbe. Sein Neffe und Nachfolger Friedrich Wilhelm II. erwarb durch die Zweite und Dritte Teilung Polens mit Süd- und Neuostpreußen noch beträchtliche Territorien hinzu.

Preußen im Deutschen Bund nach den Napoleonischen Kriegen in dunkelblauer Farbe (1815)
Preußen im Deutschen Reich nach dem Ersten Weltkrieg in dunkelblauer Farbe (1920)

Der Wiener Kongress 1815 brachte während der Regentschaft Friedrichs Wilhelm III. nach den Napoleonischen Kriegen mit dem Rheinland und Westfalen weitere wichtige Gebiete zu Preußen. Zu dieser Zeit gab es auch gewaltige nationalökonomische Veränderungen. Im Zuge der Stein-Hardenbergschen Reformen wurde 1810 die Gewerbefreiheit eingeführt, das Oktoberedikt hob die Erbuntertänigkeit auf. In Preußen vollzog sich später die Industrielle Revolution, wobei bestimmte Regionen des Landes ökonomisch dominant wurden.

Friedrich Wilhelm IV., der „Romantiker auf dem Thron“, bereicherte den Park von Sanssouci, Berlin und andere Orte um bedeutende Bauten. Er sah sich gezwungen, die Umwandlung des Landes in eine konstitutionelle Monarchie hinzunehmen, verweigerte aber die Annahme der deutschen Kaiserkrone aus der Hand der Frankfurter Nationalversammlung. Sein Bruder und Nachfolger Wilhelm I. schlug die Revolution von 1848/49 nieder und verfolgte eine ebenso konservative wie expansionistische Politik, gesteuert von seinem Ministerpräsidenten Otto von Bismarck. Nach dem Deutschen Krieg von 1866 erhielt Preußen Hannover, Schleswig, Holstein, Nassau, Sachsen und Kurhessen als Provinzen. Preußen hatte die Vormachtstellung, und so wurde Wilhelm I. 1871 der erste Kaiser im neu geschaffenen Deutschen Reich, dessen mit Abstand größter Teil Preußen fortan war. Auf Anraten Bismarcks wurde die Bezeichnung Deutscher Kaiser anstelle von Kaiser von Deutschland gewählt.[52][53] Der Kaiser sollte als primus inter pares unter den deutschen Bundesfürsten angesehen werden, außerdem schloss die Kleindeutsche Lösung das Erzherzogtum Österreich und das Königreich Böhmen aus, die ebenfalls zum Heiligen Römischen Reich deutscher Nation gehört hatten (Böhmen war von Beginn an eines der Kurfürstentümer gewesen) und die mit ihren Habsburger Herrschern über viele Jahrhunderte dessen Kaiser gestellt hatten. Großherzog Friedrich I. von Baden umging aus Rücksicht auf Wilhelm bei der Kaiserproklamation in Versailles die heikle Problematik. Er rief bei der Zeremonie am 18. Januar 1871 „Seine Kaiserliche und Königliche Majestät, Kaiser Wilhelm, lebe hoch“.

Nach der kurzen Regentschaft Friedrichs III. folgte am 15. Juni 1888 Wilhelm II. als deutscher Kaiser. Wilhelm II. strebte eine Großmachtstellung an und forcierte die koloniale Expansion. Die Ermordung des österreichischen Thronfolgers Franz Ferdinand am 28. Juni 1914 setzte Ereignisse in Gang, die unmittelbar darauf den Ersten Weltkrieg auslösten. Die Monarchie endete im Deutschen Reich am 9. November 1918 mit der Ausrufung der Republik in Berlin und der späteren Abdankung Wilhelms II. Der Kaiser ging ins niederländische Exil, wo er später, bis zu seinem Tode, Haus Doorn bewohnte.

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Könige in und von Preußen in chronologischer Reihenfolge:

Die Markgrafen von Brandenburg-Schwedt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Brandenburg-Schwedt

Die Herrschaft Schwedt wurde 1688 einem Sohn des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm gegeben, der sich Philipp Wilhelm, Markgraf von Brandenburg-Schwedt nannte. Die Grundherrschaften lagen in der Uckermark, Neumark und in Hinterpommern. Nachdem die Linie 1788 erloschen war, fiel Schwedt an Preußen.

Die Hohenzollern seit dem Ende des Kaiserreichs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wilhelm II. mit dem einstigen Kronprinz Wilhelm und dessen Sohn Wilhelm im Jahr 1927

Kaiser Wilhelm II. unterzeichnete am 28. November 1918 im niederländischen Exil eine Abdankungsurkunde. Kronprinz Wilhelm wurde von der niederländischen Regierung auf der Insel Wieringen untergebracht und unterschrieb am 1. Dezember 1918 ebenfalls eine Abdankungserklärung. Er konnte im Jahr 1923 auf Betreiben Gustav Stresemanns nach Deutschland zurückkehren.[54]

Wilhelm II. lebte die ersten eineinhalb Jahre im Exil in Amerongen bei Utrecht. Die ehemaligen Kriegsgegner forderten erfolglos seine Auslieferung. Das Haus Doorn nahm er 1920 als Wohnsitz. Nach Deutschland kehrte Wilhelm II. nicht mehr zurück. Er empfing regelmäßig Besucher aus der Heimat, schrieb zahlreiche Bücher und hielt eine erneute deutsche Monarchie seinerzeit für möglich. Im Jahr 1921 starb seine Gattin Auguste Viktoria; 1922 heiratete er Hermine von Schoenaich-Carolath. Wilhelm II. starb 1941 in den Niederlanden und wurde im Park des Hauses Doorn beigesetzt.

Wenige Tage nach der Novemberrevolution im Jahr 1918 wurde das Vermögen der Hohenzollern beschlagnahmt und vom preußischen Finanzministerium verwaltet. In der Auseinandersetzung um die sogenannte Fürstenenteignung verhandelte die Familie bis 1926 mit dem preußischen Staat. Am 26. Oktober 1926 wurde das „Gesetz über die Vermögensauseinandersetzung zwischen dem Preußischen Staat und den Mitgliedern des vormals regierenden Preußischen Königshauses“ verabschiedet. Weiterhin erfolgte 1927 die Gründung der „Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten“. Der Staat Preußen behielt 75 Schlösser, die Hohenzollern bekamen 39 Gebäude zurück. Die Mehrheit der erhaltenen Gebäude wurde allerdings im Zweiten Weltkrieg zerstört. Heute verfügt die brandenburgisch-preußische Linie lediglich noch über zwei Drittel der Burg Hohenzollern.

Louis Ferdinand von Preußen, der Sohn von Kronprinz Wilhelm und seiner Gattin Cecilie, war ab 1951 Chef des Hauses.. Bei dem Hohenzoller wurde von der Familie noch das traditionelle Adelsprädikat „Kaiserliche und Königliche Hoheit“ benutzt,[55] was auch ein Bekenntnis zur Monarchie war.[56] Mit der Weimarer Verfassung wurden 1919 in ganz Deutschland die Vorrechte der Geburt respektive des Standes aufgehoben. Seit der Abschaffung der Sonderrechte und Titel des deutschen Adels heißen die brandenburgisch-preußischen Hohenzollern mit bürgerlich-rechtlichem Familiennamen Prinz beziehungsweise Prinzessin von Preußen. Louis Ferdinand von Preußen veranlasste 1952, die Stammburg mit historisch bedeutsamen Gegenständen zur Geschichte Preußens auszustatten.[57] Ebenfalls 1952 wurde die Prinzessin Kira von Preussen Stiftung gegründet, mit welcher sich die Familie noch heute gesellschaftlich engagiert und Kindern den Aufenthalt auf der Burg Hohenzollern ermöglicht. Ein wichtiges Ereignis für die Hohenzollern war die Überführung des Sarges Friedrichs des Großen im August 1991 von der Burg Hohenzollern nach Schloss Sanssouci.

Georg Friedrich Prinz von Preußen, der Chef der brandenburgisch-preußischen Hohenzollern, mit seiner Gemahlin (2017)

Gegenwärtig gibt es circa 50 Familienangehörige der brandenburgisch-preußischen Hohenzollern (Stand 2016).[58] Chef des Familienzweiges ist seit 1994 Georg Friedrich Prinz von Preußen. Er wurde als Sohn des bereits 1977 verstorbenen Louis Ferdinand von Preußen junior und dessen Gemahlin Donata geboren. Georg Friedrich von Preußen folgte seinem Großvater Louis Ferdinand von Preußen und seinem Urgroßvater Wilhelm von Preußen als Familienoberhaupt. Friedrich Wilhelm Prinz von Preußen, der erstgeborene Sohn des vorherigen Chefs Louis Ferdinand von Preußen, ist 1967 nach dem preußischen Hausgesetz von der Erbfolge ausgeschlossen worden, weil er – wie ein Jahr zuvor der zweitgeborene Michael von Preußen – eine nichtebenbürtige Ehe eingegangen war.

Georg Friedrich von Preußen vermählte sich im August 2011 mit Sophie Prinzessin von Isenburg. Das Paar wurde von Oberbürgermeister Jann Jakobs im Trausaal des Stadthauses in Potsdam standesamtlich getraut. Der deutsche und internationale Hochadel fand sich unter den über 650 Gästen bei einem ökumenischen Gottesdienst in der Friedenskirche im Park von Schloss Sanssouci ein. Die kirchliche Trauung wurde vom öffentlich-rechtlichen Fernsehsender rbb übertragen und von Rolf Seelmann-Eggebert kommentiert. Aus der Verbindung gingen 2013 die Söhne Carl Friedrich und Louis Ferdinand sowie 2015 die Tochter Emma Marie hervor,[59][60] 2016 wurde der Sohn Heinrich geboren.

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 300. Jahrestag des Geburtstages Friedrichs des Großen im Jahr 2012 wurde Georg Friedrich von Preußen von Bundespräsident Christian Wulff ins Schloss Bellevue eingeladen.[61]

Georg Friedrich von Preußen eröffnete im Jahr 2016 eine Ausstellung zum Wiederaufbau des Berliner Schlosses auf der Burg Hohenzollern.[62] Das Berliner Schloss war einst königlich-preußische und später kaiserliche Residenz. Der Neubau wird nach der Fertigstellung vom Humboldtforum der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss genutzt werden.

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Chefs des vormaligen Königshauses, die aufgrund der Abschaffung der Monarchie selbst nicht regierten:

Die brandenburgisch-preußischen Hohenzollern
Die Herzöge in Preußen
Regent Herrschaft Bemerkungen
Albrecht I. (* 1490; † 1568) 1525–1568 1. Herzog in Preußen, Sohn von Friedrich II., dem Markgrafen von Brandenburg-Ansbach und Brandenburg-Kulmbach
Albrecht Friedrich (* 1553; † 1618) 1568–1618 2. Herzog in Preußen, letzter Herrscher aus der preußischen Linie im engeren Sinne
Georg Friedrich I. der Ältere (* 1539; † 1603) 1578–1603 vormundschaftlich für Albrecht Friedrich, auch Markgraf von Brandenburg-Ansbach
Joachim Friedrich (* 1546; † 1608) 1603–1608 ab 1603 vormundschaftlich für Albrecht Friedrich,[63] Familienzweig der Markgrafen und Kurfürsten von Brandenburg, Sohn von Johann Georg von Brandenburg
Johann Sigismund (* 1572; † 1619/20) 1608–1618, danach bis 1619 alleiniger Herzog Personalunion zwischen der Mark Brandenburg und dem Herzogtum Preußen (Belehnung 1611, Herzog 1618)
Georg Wilhelm (* 1595; † 1640) 1619–1640 1618 bis 1701 Brandenburg-Preußen
Friedrich Wilhelm (* 1620; † 1688) 1640–1688 „Der Große Kurfürst“
Friedrich III. (* 1657; † 1713) 1688–1701 ab 1701 als Friedrich I. König in Preußen
Die Könige in und von Preußen
Regent Herrschaft Bemerkungen
Friedrich I. (* 1657; † 1713) 1701–1713 Der schiefe Fritz“, erster König in Preußen
Friedrich Wilhelm I. (* 1688; † 1740) 1713–1740 Der Soldatenkönig
Friedrich II. der Große (* 1712; † 1786) 1740–1786 Der alte Fritz“; ab 1740 König in und ab 1772 König von Preußen
Friedrich Wilhelm II. (* 1744; † 1797) 1786–1797 Der dicke Lüderjahn“ oder „Der dicke Wilhelm“, Sohn von August Wilhelm
Friedrich Wilhelm III. (* 1770; † 1840) 1797–1840 Der Biedermann auf dem Thron
Friedrich Wilhelm IV. (* 1795; † 1861) 1840–1861 Der Romantiker auf dem Thron
Wilhelm I. (* 1797; † 1888) 1861–1871 ab 1861 König von Preußen, ab 1867 Inhaber des Bundespräsidiums des Norddeutschen Bundes, Sohn von Friedrich Wilhelm III.
Deutsche Kaiser und Könige von Preußen
Regent Herrschaft Bemerkungen
Wilhelm I. (* 1797; † 1888) 1871–1888 ab 1871 Deutscher Kaiser
Friedrich III. (* 1831; † 1888) 1888 in Anspielung auf seine Gemahlin VictoriaFriedrich der Brite“ genannt, auch „Unser Fritz
Wilhelm II. (* 1859; † 1941) 1888–1918 Der Reisekaiser
Chef des Hauses Hohenzollern
Chef Herrschaft Bemerkungen
Wilhelm II. (* 1859; † 1941) 1918–1941 Deutscher Kaiser bis zur Novemberrevolution und Abdankung im Jahr 1918
Wilhelm (* 1882; † 1951) 1941–1951 vormals Deutscher Kronprinz
Louis Ferdinand (* 1907; † 1994) 1951–1994 inoffiziell „Kaiserliche und Königliche Hoheit“ (Abkürzung SKKH)[64]
Georg Friedrich (* 1976) seit 1994 inoffiziell „Königliche Hoheit“ (Abkürzung SKH),[65] Sohn von Louis Ferdinand junior

Die schwäbischen Hohenzollern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Schwäbische Hohenzollern

Die Hohenzollern bis zur Erbteilung von 1576[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grafschaften und Herrschaften der Hohenzollern 1370

Der von Friedrich IV. von Zollern (* um 1188; † um 1255) begründete Familienzweig entstand zeitgleich mit der fränkischen Linie. Die fränkischen Hohenzollern respektive später die brandenburgisch-preußischen Hohenzollern entwickelten sich nunmehr unabhängig von den schwäbischen Hohenzollern, womit die gemeinsame Geschichte der beiden heutigen Linien „von Preußen“ und „von Hohenzollern“ ihr Ende fand.

Im späten 12. Jahrhundert vergrößerten die Hohenzollern ihren Besitz bis an den Rhein und an die untere Donau, mit Ausläufern im Elsass und am Neckar.[19] Das Geschlecht gehörte im 13. Jahrhundert zu den mächtigsten Familien im süddeutschen Raum,[66] die Grafschaft umfasste einen nicht unbedeutenden Allodialbesitz.[27] Ein zollerisches Stadtgericht ist in Hechingen 1285, ein Landgericht 1542 nachweisbar.[67]

Klosterkirche Stetten bei Hechingen, einst die Erbgrablege der schwäbischen Hohenzollern

Hechingen wurde in einer Urkunde von Friedrich V. mit dem Beinamen „der Erlauchte“ vom 31. Dezember 1255 genannt, was als Beleg für das Stadtrecht gilt; außerdem erhielt Balingen im selben Jahr das Stadtrecht. Das Kloster Stetten in Hechingen wurde 1267 durch eine Stiftung von Friedrich V. und seiner Gemahlin Uodelhilt zum Hauskloster und für zwei Jahrhunderte zur Grablege der schwäbischen Hohenzollern. Das schon vorhandene Kloster Alpirsbach war geographisch ungünstig gelegen.

Mit den Söhnen von Friedrich V. wurde 1288 noch zu Lebzeiten des Vaters eine Trennung in die Linie Zollern-Zollern und die Schalksburger Linie vorgenommen. Friedrich VI., genannt „der Ritter“, erbte die Grafschaft Zollern mit der Stammburg. Friedrich I. von Zollern-Schalksburg begründete einen Familienzweig, der Eigner der Herrschaft Schalksburg mit Balingen wurde. In historischen Quellen wird Friedrich I. wegen seiner Gemahlin, der Udilhild von Merkenberg, auch als Friedrich I. von Merkenberg bezeichnet. Als Ergebnis der Erbteilung wurde somit die Herrschaft Schalksburg und ebenfalls Mühlheim vom Kernbesitz abgetrennt.[68][69] Mühlheim wurde 1391 von Graf Friedrich V. (Fritz), genannt „Mülli“, dem letzten Grafen der Schalksburger Linie, an Conrad von Weitingen verkauft, Schalksburg 1403 an Graf Eberhard von Württemberg.[70] Die Schalksburger Linie erlosch bereits wieder 1408.

Im 14. Jahrhundert bildeten sich mit den Söhnen Friedrichs VIII., genannt „Ostertag“, die Straßburger Linie mit Friedrich dem Straßburger und die Schwarzgräfliche Linie mit Friedrich IX., die jedoch 1412 erlosch. Der Besitz der Straßburger Linie wurde 1402 zwischen Friedrich XII., genannt „der Öttinger“, und seinem Bruder Eitel Friedrich I. aufgeteilt. Nach dem Aussterben der Schwarzgräflichen Linie kam es zwischen den Brüdern zu Erbstreitigkeiten, die zu einer Fehde führten. Der Öttinger hatte finanzielle Probleme und verlor deshalb fast seinen gesamten Besitz;[71] der Graf von Württemberg konnte das Eigentum übernehmen. Friedrich XII. verursachte mit seinen militärischen Aktionen in Schwaben, unter anderem gegen die Reichsstadt Rottweil, ein entschlossenes Vorgehen seiner Gegnerschaft. Das Rottweiler Hofgericht sprach 1418 gegen den Grafen die Reichsacht aus mit der Konsequenz, dass die Burg Hohenzollern 1423 durch die schwäbischen Reichsstädte zerstört wurde. Sein Bruder Eitel Friedrich I. verpfändete zwar auch Besitzungen an Württemberg, konnte diese später größtenteils aber wieder zurückerlangen. Ein ungünstiger Erbvertrag mit Württemberg von 1429 wirkte sich nicht negativ aus. Bei Fehlen eines männlichen Erben wäre der gesamte Besitz an den Rivalen gefallen.[72] Die Stammburg wurde ab 1454 durch dessen Sohn Jobst Nikolaus I. mit brandenburgischer und habsburgischer Unterstützung wiederhergestellt.

Da im 15. Jahrhundert Besitz im Schwarzwald und im Elsass verlorenging, stellten die Besitzungen der Zollern jetzt nur noch kleine Gebiete um Hechingen dar.[73] Der Sohn von Jobst Nikolaus I., Eitel Friedrich II., war militärisch für Kaiser Maximilian I. von Habsburg in den Niederlanden tätig; auch nahm er unter anderem 1497 an der Schlacht bei Guinegate teil. Aufgrund der Freundschaft mit dem Kaiser konnte großer Einfluss auf die Reichspolitik genommen werden. Eitel Friedrich II. war der erste Präsident des 1495 neu geschaffenen Reichskammergerichts;[74] Maximilian I. eröffnete persönlich das Gericht und nahm dem Grafen den Amtseid ab.

In der Mitte des 16. Jahrhunderts verfügten die Hohenzollern erneut über größeren Besitz. Die Grafschaft Zollern wurde 1535 durch Karl I. um die neu hinzugekommenen Grafschaften Sigmaringen und Veringen ergänzt. Karl V. aus dem Haus Habsburg vergab das Reichslehen an die Hohenzollern, das zuvor den Werdenbergern gehörte. Der spätere Kaiser war 1516 bereits der Taufpate von Karl I.; der Hohenzoller wurde nach Karl V. genannt und wuchs in seiner unmittelbaren Umgebung auf,[75] was das gute Verhältnis zum Herrscher erklärt. Nach dem Tode Karls I. Cousin Jobst Nikolaus II. im Jahr 1558 befand sich das Hausgut ungeteilt in einer Hand. Die Familie hatte wieder signifikanten Einfluss erlangt und war auch auf der Reichsebene aktiv. In der Grafschaft Zollern war im 16. Jahrhundert der Adel als Grundherr verdrängt und der geistliche Besitz begrenzt worden.[76]

Die Grafschaft Sigmaringen Karls I. wurde in der nächsten Generation zur Grafschaft Hohenzollern-Sigmaringen. Der Historiker Wilfried Schöntag publizierte zur Vorgeschichte der Grafschaft Hohenzollern-Sigmaringen und stellte fest: König Rudolf I. von Habsburg war ab 1290 Eigentümer der Herrschaft Sigmaringen, die oftmals verpfändet wurde. Im Jahr 1399 kam die Herrschaft an die Grafen von Werdenberg nachdem sie zuvor bei den Württembergern war. Kaiser Friedrich III. machte die Herrschaft 1460 zur Grafschaft. Als die Werdenberger 1534 ausstarben, wurden die Hohenzollern am 24. Dezember 1535 mit den Grafschaften Sigmaringen und Veringen belehnt.[77]

Die Besitzungen wurden 1576 aufgrund einer Erbteilung in Hohenzollern-Hechingen, Hohenzollern-Sigmaringen und Hohenzollern-Haigerloch geteilt. Die Brüder Eitel Friedrich I. (IV.), Karl II. und Christoph erhielten Herrschaftsgebiete, der Bruder Joachim wurde abgefunden. Ein Jahr zuvor wurde 1575 mit dem ersten Zollerischen Hausgesetz die Primogenitur festgelegt, die nach dem Tode Karls I. für die drei gestifteten Linien galt. Der Vorrang des Erstgeborenen verhinderte zukünftige Teilungen des Besitzes und schaffte territoriale Stabilität. Die Familienzweige führten den gleichen Titel „Graf zu Hohenzollern, Sigmaringen und Veringen, Herr zu Haigerloch und Wehrstein, des Heiligen Römischen Reiches Erbkämmerer“ und das gleiche Wappen.[78] Hohenzollern-Hechingen zählte zum Allodialbesitz der Familie, bei Hohenzollern-Sigmaringen handelte es sich um ein Lehen von Österreich. Die Herrschaft Haigerloch, die 1767 der Linie Hohenzollern-Sigmaringen zufiel, zählte zum Eigengut.

Die politische Nähe zu den Habsburgern führte 1623 zur Erhebung in den Reichsfürstenstand.[79] In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts nahmen die schwäbischen und brandenburgisch-preußischen Hohenzollern wieder politischen Kontakt auf. Anderthalb Jahrhunderte war die unterschiedliche Religion ohnehin trennend.[80] Die Grafschaften respektive Fürstentümer gehörten bis zur Auflösung des Heiligen Römischen Reiches im Jahr 1806 zum Schwäbischen Reichskreis.

Die Stammlande der Hohenzollern wurden von folgenden Grafen regiert:

Grafschaft und Fürstentum Hohenzollern-Hechingen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Hohenzollern-Hechingen
Neues Schloss in Hechingen

In den Grenzen von Hohenzollern-Hechingen befand sich die Burg Hohenzollern, der Stammsitz der Hohenzollern. Die Grafschaft respektive das Fürstentum existierte erst als Grafschaft Zollern, ab 1576 als Grafschaft Hohenzollern-Hechingen und ab 1623 als Fürstentum Hohenzollern-Hechingen. Bei der vorherigen Grafschaft Zollern handelte es sich um verstreute Besitzungen, die sich zu einem zusammenhängenden Gebiet entwickeln mussten. Das Fürstentum Hohenzollern-Hechingen veränderte sich kaum mehr.

Eitel Friedrich I. (IV.) (* 1545; † 1605) begründete die Linie Hohenzollern-Hechingen und führte den Familienzweig der ursprünglichen Hohenzollern fort. Im Reich wurde er als kaiserlicher Oberst und Mitglied des Reichskammergerichts tätig. Der Graf ließ ein Schloss im Renaissancestil in Hechingen errichten, dort wo später das Neue Schloss gebaut wurde. Die Residenz machte er zu einem kulturellen Zentrum, was seinen Beinamen „der Prächtige“ erklärt. Weiterhin veranlasste er den Umbau der Klosterkirche St. Luzen.

Johann Georg, der Sohn Eitel Friedrichs, wurde 1623 von Kaiser Ferdinand II. für sein Engagement für das Reich und die katholische Sache in den Reichsfürstenstand erhoben. Er hatte die Ämter des Reichskammergerichtspräsidenten und Präsidenten des Reichshofrats inne.[82] Sein Sohn Eitel Friedrich II. wurde 1653 in das Reichsfürstenkollegium des Reichstages eingeführt. In dessen Regierungszeit fiel der von 1618 bis 1648 dauernde Dreißigjährige Krieg, in dem er als General für Ferdinand II. tätig war. Hohenzollern-Hechingen blieb katholisch; das größere Württemberg gehörte der Protestantischen Union an. Das Fürstentum, dessen Burg Hohenzollern insbesondere strategisch von Bedeutung war, wurde von Schweden und Württembergern besetzt und verwüstet.

Nach dem Tode des Fürsten im Jahr 1661 folgte sein Bruder Philipp als Regent. Zuvor war Philipp bereits Domherr in Köln und Straßburg. Kaiser Leopold I. gestattete ihm die Führung des Fürstentitels, der bis dahin nur dem Erstgeborenen zustand. Dessen Sohn Friedrich Wilhelm, ein Reichsgeneral und Feldmarschall, bekam 1692 ebenfalls von Leopold I. das Recht dauerhaft zugestanden. Danach regierte Friedrich Ludwig und im Anschluss dessen Vetter Josef Friedrich Wilhelm.

Im Jahr 1798 übernahm sein Neffe Hermann die Regentschaft, der in der Zeit des Absolutismus herrschte. Er hob im ersten Regierungsjahr die Leibeigenschaft auf und bekam im Rahmen der Säkularisation Entschädigungen, unter anderem das Kloster Stetten. Sein Sohn Friedrich war ein französischer Obrist. Der Fürst stand auf der Seite des Rheinbunds und Napoleon Bonapartes; später wurde das Fürstentum Mitglied des Deutschen Bundes.

Die Revolution von 1848 war ursächlich für die Beendigung der Herrschaft der Hohenzollern im Fürstentum. Am 16. Mai des gleichen Jahres erfolgte die Verkündigung einer liberalen Verfassung. Grundrechte wurden garantiert, und Gesetze bedurften der Zustimmung der 15 gewählten Abgeordneten der Landesvertretung. Der letzte regierende Fürst Konstantin präferierte aufgrund der Einschränkungen die Abdankung und unterzeichnete am 7. Dezember 1849 einen Abtretungsvertrag mit Preußen. Die Besitzergreifung durch Preußen erfolgte am 8. April 1850; das Territorium wurde ein Teil der Hohenzollernschen Lande. Friedrich Wilhelm IV. nahm am 23. August 1851 die Erbhuldigung entgegen und betrieb engagiert den Wiederaufbau der Stammburg Hohenzollern in ihrer heutigen Form.

Als weitere markante Bauwerke existieren in Hechingen das am Anfang des 19. Jahrhunderts unter Fürst Friedrich errichtete Neue Schloss und das am Anfang des 18. Jahrhunderts unter Fürst Friedrich Wilhelm erbaute Alte Schloss. In den Räumlichkeiten des Alten Schlosses befindet sich heute die Sammlung des Hohenzollerischen Landesmuseums.

Im Jahr 1952 wurde Baden-Württemberg durch Zusammenschluss der Länder Württemberg-Hohenzollern, Württemberg-Baden und Baden geschaffen. Württemberg-Hohenzollern bestand aus dem südlichen Teil des ehemaligen Königreichs Württemberg und aus den zwei einstigen hohenzollernschen Fürstentümern.

Die Burg Hohenzollern wurde am 3. September 1978 durch ein Erdbeben schwer beschädigt. Umfangreiche Restaurierungsmaßnahmen waren nötig, die erst am Anfang der 1990er Jahre beendet wurden.

Als Regenten von Hohenzollern-Hechingen wirkten:

Grafschaft und Fürstentum Hohenzollern-Sigmaringen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Hohenzollern-Sigmaringen
Karte der Hohenzollernschen Lande von 1930 (Teil von Preußen)
Schloss Sigmaringen, das Residenzschloss der Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen
Karl Friedrich von Hohenzollern, Chef des Hauses Hohenzollern-Sigmaringen

Parallel zu Hohenzollern-Hechingen entstand 1576 die Grafschaft Hohenzollern-Sigmaringen mit Karl II. (* 1547; † 1606) als ersten Regenten, der zudem Hauptmann und Landvogt im Elsass war. Die Grafschaft stellte einen größeren Besitz als Hohenzollern-Hechingen dar, das allerdings Eigengut war.

Die Erhebung zum Fürstentum wurde 1623 während des Dreißigjährigen Krieges ausgesprochen, und Johann wurde der erste Fürst. Johanns jüngerer Bruder Eitel Friedrich hatte die Position eines Bischofs von Osnabrück inne.

Als nächster Fürst kam Meinrad I. an die Macht, dann sein Sohn Maximilian, der gegen die Franzosen und Türken kämpfte und 1683 an der Schlacht am Kahlenberg teilnahm.[83] Der folgende Regent Meinrad II. war österreichischer Militär, unter anderem kämpfte er im Spanischen Erbfolgekrieg. Sein jüngerer Sohn Franz Wilhelm wirkte als regierender Graf von Bergh’s-Heerenberg; der ältere Sohn Joseph Friedrich Ernst wurde nächster Fürst von Hohenzollern-Sigmaringen. Er stand sowohl im Dienste der Habsburger als auch der Wittelsbacher. Fürst Karl Friedrich zog im Siebenjährigen Krieg gegen Preußen in die Schlacht.

Anschließend regierten erst Anton Aloys und später Karl, der in den Koalitionskriegen sowohl auf der französischen Seite als auch ab 1813 auf der Seite der Alliierten kämpfte. Amalie Zephyrine von Hohenzollern-Sigmaringen, die Gattin von Anton Aloys, konnte aufgrund ihrer guten Beziehungen zur Ehefrau von Napoleon Bonapartes einen Verlust der Souveränität der beiden hohenzollernschen Fürstenhäuser am Anfang des 19. Jahrhunderts verhindern; eine drohende Mediatisierung konnte abgewendet werden.

Als letzter Regent wirkte bis 1849 Karl Anton. Auch in Hohenzollern-Sigmaringen gab es 1848 ebenso wie in Hohenzollern-Hechingen revolutionäre Ereignisse. Am 6. April 1850 fiel das Fürstentum an Preußen und wurde ein Teil der Hohenzollernschen Lande. 1873 wurde der Landeskommunalverband in Sigmaringen zur Selbstverwaltung geschaffen. Karl Antons ältestem Sohn Leopold wurde der spanische Thron angeboten, was 1870 als Grund für den Deutsch-Französischen Krieg diente.

Bei den schwäbischen Hohenzollern existiert in der Gegenwart nur noch die Linie Hohenzollern-Sigmaringen mit Karl Friedrich von Hohenzollern als Chef des Hauses. Die Linie Hohenzollern-Hechingen wurde ab der Mitte des 19. Jahrhunderts nicht fortgeführt. Aus diesem Grunde wird bei Hohenzollern-Sigmaringen der Zusatz Sigmaringen beim Namen weggelassen. In der wilhelminischen Epoche stand das Fürstengeschlecht im gesellschaftlichen Rang gleich nach der deutschen Kaiserfamilie.[84] Das Familienoberhaupt führt das traditionelle Adelsprädikat „Hoheit“ (ansonsten „Durchlaucht“). Bis heute befinden sich Schloss Sigmaringen, ein Drittel-Anteil der Burg Hohenzollern, Schloss Umkirch, das Jagdschloss Josefslust und Schloss Krauchenwies im Eigentum des Fürstenhauses. Weiterhin besitzt ein Seitenzweig die Burg Namedy.

Die Regenten von Hohenzollern-Sigmaringen waren:

Die Chefs des fürstlichen Hauses Hohenzollern ab 1869:

Grafschaft Hohenzollern-Haigerloch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Hohenzollern-Haigerloch

Die Grafschaft Hohenzollern-Haigerloch bestand ab dem Jahr 1576. Das Gebiet fiel 1767 endgültig an Hohenzollern-Sigmaringen; kurzfristig gab es bereits zwischen 1634 und 1681 eine Verbindung. Die Burg Haigerloch wurde erstmals 1095 genannt und gehörte den Grafen von Haigerloch-Wiesneck. Der erste Graf von Hohenzollern-Haigerloch war nach der Erbteilung von 1576 Christoph, ein Sohn von Karl I. von Hohenzollern. Christoph wurde Haigerloch,Wehrstein und weiterer Besitz übergeben. Die Linie wurde im Gegensatz zu den anderen beiden Familienzweigen nicht in den Reichsfürstenstand erhoben.

Die rumänischen Hohenzollern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Königreich Rumänien existierte von 1881 bis 1947 und entwickelte sich aus dem Fürstentum Rumänien. Als erster König wirkte Karl I. von Rumänien, dessen Proklamation am 26. März 1881 erfolgte. Er wurde bereits 1866 nach Alexandru Ioan Cuza zweiter Fürst und war der Sohn von Fürst Karl Anton von Hohenzollern-Sigmaringen. Kaiser Napoleon III. von Frankreich schlug Karl als Regenten vor, und das rumänische Volk sprach sich in einer Abstimmung für den Hohenzoller aus. Der letzte König Michael I. wurde am 30. Dezember 1947 von der Rumänischen Kommunistischen Partei zur Abdankung gezwungen und musste das Land verlassen. Michael I. war im königlichen Staatsstreich von 1944 bedeutsam. Er ist der Chef der rumänischen Hohenzollern. Als Nachfolgerin wurde seine älteste Tochter Margarita (* 1949) bestimmt.[85][86] Michael und die Mitglieder seines Hauses tragen seit 2011 gemäß einem Familienentscheid nicht mehr den Namen Hohenzollern-Sigmaringen.

  • 1866–1914 Karl I. (* 1839; † 1914), auch Karl von Hohenzollern-Sigmaringen, zuerst Fürst, ab 1881 König
  • 1914–1927 Ferdinand I. (* 1865; † 1927), Neffe von Karl I.
  • 1927–1930 Michael I. (* 1921), Enkel von Ferdinand I., Sohn von Karl II.
  • 1930–1940 Karl II. (* 1893; † 1953)
  • 1940–1947 Michael I. (* 1921), erneut König

Publikationen und Forschungsinstitute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ab 1852 veröffentlichte Monumenta Zollerana von Rudolf von Stillfried-Rattonitz und Traugott Märker beinhaltet eine große Anzahl von Urkunden und Dokumenten und wurde von Friedrich Wilhelm IV. beauftragt. Bei der Forschungstätigkeit wurden jahrelang Belege gesammelt, was die wissenschaftliche Aufarbeitung der Familiengeschichte ermöglichte und genealogische Phantasien der Vergangenheit aufdeckte. Die Nutzung der bayerischen Archive brachte Erkenntnisse zur Zeit der Hohenzollern als Burggrafen von Nürnberg hervor. Im Jahr 1847 folgte die Schrift „Hohenzollersche Forschungen“, welche die schwäbische Linie thematisierte. Eine Fortsetzung zu den fränkischen Hohenzollern war zwar geplant, wurde aber nicht realisiert.

Gustav Schilling verfasste 1843 das Werk „Geschichte des Hauses Hohenzollern in genealogisch fortlaufenden Biographien aller seiner Regenten von den ältesten bis auf die neuesten Zeiten. Nach Urkunden und andern authentischen Quellen“. Adolph Friedrich Riedel publizierte als weitere wichtige Werke „Die Ahnherren des preußischen Königshauses bis gegen Ende des 13. Jahrhunderts“ (1854) und die „Geschichte des preußischen Königshauses“ (1861). Als die führenden Gesamtdarstellungen der Gegenwart gelten das zweibändige Werk „Die Hohenzollern“ von Wolfgang Neugebauer zu den brandenburgisch-preußischen Hohenzollern nebst der Vorgeschichte und die Ausführungen von Wilfried Schöntag im zweiten Band des „Handbuchs der baden-württembergischen Geschichte“ zu den schwäbischen Hohenzollern.

Der Hohenzollerische Geschichtsverein beschäftigt sich seit 1867 mit der schwäbischen Landeskunde Hohenzollerns und gibt die Zeitschrift für Hohenzollerische Geschichte heraus. Der Vereinsvorsitzende Volker Trugenberger ist zugleich der Leiter des Staatsarchivs Sigmaringen, das 1865 als preußisches Staatsarchiv gegründet wurde.

Bauwerke der Hohenzollern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bedeutende Gebäude des brandenburgisch-preußischen Familienzweigs:

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Stammwappen der Hohenzollern zeigt einen von Silber und Schwarz gevierteilten Schild (Zollernvierung). Auf dem Helm mit schwarz-silbernen Decken ist ein wie der Schild bezeichneter Brackenkopf zu sehen.

Hohenzollern der zeitgenössischen Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Königliches Haus Hohenzollern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fürstliches Haus Hohenzollern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach den Hohenzollern wurden mehrere Schiffe und eine Berliner Binnenwasserstraße benannt:

Quelleneditionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rudolf von Stillfried-Rattonitz, Traugott Märcker: Monumenta Zollerana – Urkunden-Buch zur Geschichte des Hauses Hohenzollern. 9 Bände. Berlin, 1852–1890
    • Bd. 1: Urkunden der schwäbischen Linie 1095–1418. Berlin 1852.
    • Bd. 2: Urkunden der fränkischen Linie 1235–1332. Berlin 1856.
    • Bd. 3: Urkunden der fränkischen Linie 1332–1363. Berlin 1857.
    • Bd. 4: Urkunden der fränkischen Linie 1363–1378. Berlin 1858.
    • Bd. 5: Urkunden der fränkischen Linie 1378–1398. Berlin 1859.
    • Bd. 6: Urkunden der fränkischen Linie 1398–1411. Berlin 1860.
    • Bd. 7: Urkunden der fränkischen Linie 1411–1417. Berlin 1861.
    • Bd. 8: Ergänzungen und Berichtigungen zu Bd. 2–7. Hrsg. von Jul. Grossmann und Martin Scheins. Berlin 1866.
    • (Bd. 9): Register zu Bd. 2–7 der Monumenta Zollerana. Berlin 1856.

Neue Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Henry Bogdan: Les Hohenzollern: La dynastie qui a fait l’Allemagne (1061–1918). Librairie Académique Perrin, Paris 2010, ISBN 2262028516.
  • Christopher Clark: Iron Kingdom. The Rise and Downfall of Prussia, 1600–1947. Allen Lane, London u. a. 2006, ISBN 0-7139-9466-5. (In deutscher Sprache: Preußen. Aufstieg und Niedergang. 1600–1947. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2007, ISBN 978-3-421-05392-3).
  • Karl Friedrich Eisele: Studien zur Geschichte der Grafschaft Zollern und ihrer Nachbarn. Kohlhammer, Stuttgart 1956
  • Dino Heicker: Die Hohenzollern: Geschichte einer Dynastie. Berlin 2012, ISBN 978-3-86964-052-5.
  • F. Herberhold: Die österreichischen Grafschaften Sigmaringen und Veringen. In: Vorderösterreich, hg. F. Metz, 1967.
  • Fritz Kallenberg (Hrsg.): Hohenzollern. Kohlhammer, Stuttgart 1996.
  • Uwe Klußmann: Die Hohenzollern: Preußische Könige, deutsche Kaiser. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2011, ISBN 978-3-421-04539-3.
  • Hubert Krins: Das Fürstenhaus Hohenzollern. Lindenberg Kunstverlag Fink, 2. Auflage 2013, ISBN 3-89870-219-7.
  • Frank-Lothar Kroll: Die Hohenzollern. C. H. Beck, München 2008, ISBN 978-3-406-53626-7 (Rezension).
  • Frank-Lothar Kroll (Hrsg.): Preußens Herrscher: von den ersten Hohenzollern bis Wilhelm II. Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-54129-2.
  • Michael Kroner: Die Hohenzollern als Könige von Rumänien. Lebensbilder von vier Monarchen 1866–2004. Johannis Reeg Verlag, Heilbronn 2004, ISBN 3-937320-30-X.
  • Heinrich Frhr. v. Massenbach: Die Hohenzollern einst und jetzt. Die königliche Linie in Preußen, die schwäbische Linie in Hohenzollern. 15. Auflage. Schleching 1994.
  • Peter Mast: Die Hohenzollern in Lebensbildern, Diederichs Verlag 2000.
  • D. W. Mayer: Die Grafschaft Sigmaringen und ihre Grenzen im 16. Jahrhundert (Arbeiten zur Landeskunde Hohenzollerns 4), 1959.
  • Walter Henry Nelson: Die Hohenzollern – Reichsgründer und Soldatenkönige. München 1972 (2. Auflage. München 1998, ISBN 3-424-01340-4).
  • Wolfgang Neugebauer: Die Hohenzollern. 2 Bde. Kohlhammer, Stuttgart 1996–2003, Bd. 1, ISBN 3-17-012096-4, Bd. 2, ISBN 3-17-012097-2.
  • Wolfgang Neugebauer: Die Geschichte Preußens: Von den Anfängen bis 1947. München 2006, ISBN 3-492-24355-X.
  • Friedrich Wilhelm Prinz von Preußen: Das Haus Hohenzollern 1918–1945. Langen Müller, München/ Wien 1985, ISBN 3-7844-2077-X.
  • Anton Ritthaler: Die Hohenzollern, Bonn 1961.
  • Wilfried Schöntag: Hohenzollern. In: Meinrad Schaab: Handbuch der baden-württembergischen Geschichte. Die Territorien im Alten Reich. Bd. 2, Stuttgart 1995, ISBN 3-608-91466-8.
  • Johannes Schultze, Rudolf Seigel, Günther Schuhmann: Hohenzollern. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 9, Duncker & Humblot, Berlin 1972, ISBN 3-428-00190-7, S. 496–501 (Digitalisat).
  • Rudolf Seigel, Die Entstehung der schwäbischen und fränkischen Linie des Hauses Hohenzollern. Ein Beitrag zur Genealogie und zum Hausrecht der älteren Zollern, in: Zeitschrift für Hohenzollerische Geschichte 5 (1969), 9-44.
  • Thomas Stamm-Kuhlmann: Die Hohenzollern. Siedler Verlag, Berlin 1995, ISBN 3-88680-485-2.

Alte Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Julius Grossmann: Genealogie des Gesamthauses Hohenzollern. Moeser, Berlin 1905 (Digitalisat)
  • Otto Hintze: Die Hohenzollern und ihr Werk. 1915 (Neuauflage: Steiger, Moers 1980, ISBN 3-921564-18-2).
  • E. G. Johler: Geschichte, Land- und Ortskunde der souverainen teutschen Fürstenthümer Hohenzollern Hechingen und Sigmaringen. Stettin’sche Buchhandlung. Ulm 1824, E-Book.
  • Johann Ulrich Pregizer: Teutscher Regierungs- und Ehren-Spiegel: vorbildend des Teutschen Reichs, und desselben Stände, ersten Anfang, Fortleitung, Hoheit, Macht, Recht, und Freyheit; auch der Chur-Fürsten, Fürsten, Grafen und Herren, und derselben hohen Häuser, besonders des Hauses Hohenzollern, Ursprung, Würde, und Herrlichkeiten; auch mit viel schönen und netten Kupffern geziehret, Berlin 1703. Digitalisierte Ausgabe.
  • Karl Reinhard: Stammbaum des Königlichen Hauses der Hohenzollern. Riegel, Potsdam 1827 Digitalisat
  • Carl Röhling, Richard Sternfeld: Die Hohenzollern in Bild und Wort. Oldenbourg, Berlin 1899 (Digitalisat).
  • Gustav Schilling: Geschichte des Hauses Hohenzollern in genealogisch fortlaufenden Biographien aller seiner Regenten von den ältesten bis auf die neuesten Zeiten, nach Urkunden und andern authentischen Quellen. Fleischer, Leipzig 1843, E-Book.
  • Reinhold Schneider: Die Hohenzollern. Tragik und Königtum, Leipzig 1933.
  • Georg Schuster: Geschichte des Hauses Hohenzollern, Berlin 1915 (Reprint, ISBN 3-8262-1906-6).
  • Rudolf von Stillfried-Alcántara (Stillfried-Rattonitz): Beschreibung und Geschichte der Burg Hohenzollern. Berlin 1870 (in einer Neufassung herausgegeben von Ulrich Feldhahn, Berlin Story Verlag, Berlin 2006, ISBN 3-929829-55-X).
  • Rudolf Maria Bernhard von Stillfried-Alcantara: Monumenta Zollerana. Urkunden-Buch zur Geschichte des Hauses Hohenzollern. 8 Bände, Ernst & Korn, Berlin 1852-1890 Digitalisat
  • Maximilian Schmitz-Mancy: Die Grafen u. Fürsten von Hohenzollern. Liehner, Sigmaringen 1895 Digitalisat

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Haus Hohenzollern – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Website über die Burg Hohenzollern: Geschichte der Burg
  2. Website über die Burg Hohenzollern: Stammsitz des preußischen Königshauses
  3. a b c d Johannes Schultze, Rudolf Seigel, Günther Schuhmann: Hohenzollern. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 9, Duncker & Humblot, Berlin 1972, ISBN 3-428-00190-7, S. 496–501 (Digitalisat).
  4. a b c d Wilfried Schöntag: Hohenzollern. In: Meinrad Schaab: Handbuch der baden-württembergischen Geschichte. Die Territorien im Alten Reich, Bd. 2, Stuttgart 1995, S. 361
  5. a b Dino Heicker: Die Hohenzollern: Geschichte einer Dynastie. Berlin 2012, S. 8
  6. Dino Heicker: Die Hohenzollern: Geschichte einer Dynastie. Berlin 2012, S. 83
  7. Burg Hohenzollern: Geschichte der Burg, dort Angabe der Erstnennung und Vorgeschichte
  8. Wilfried Schöntag, Hohenzollern, in: Meinrad Schaab und Hansmartin Schwarzmaier, Handbuch der Baden-Württembergischen Geschichte, Band 2. Die Territorien im Alten Reich, 1995, S. 364
  9. Rudolf Seigel: Zeitschrift für Hohenzollerische Geschichte, Sigmaringen 2010, S. 57
  10. Hans Jänichen: Grafen von Hohenberg. Neue Deutsche Biographie (1972)
  11. Rudolf von Stillfried-Rattonitz, Traugott Märcker: Hohenzollerische Forschungen. Theil 1: Schwaebische Forschung, Reimarus, Berlin 1847, S. 108 ff.
  12. Adolph Friedrich Riedel: Die Ahnherren des preußischen Königshauses bis gegen Ende des 13. Jahrhunderts, Berlin 1854, S. 64 ff.
  13. Württembergisches Urkundenbuch: Ruotmann von Hausen, Adelbert von Zollern und Graf Alwig von Sulz stiften das Kloster Alpirsbach.
  14. Wilfried Schöntag: Hohenzollern. In: Meinrad Schaab: Handbuch der baden-württembergischen Geschichte. Die Territorien im Alten Reich, Bd. 2, Stuttgart 1995, S. 363
  15. Wilfried Schöntag: Hohenzollern. In: Meinrad Schaab: Handbuch der baden-württembergischen Geschichte. Die Territorien im Alten Reich, Bd. 2, Stuttgart 1995, S. 362
  16. Wilfried Schöntag: Hohenzollern. In: Meinrad Schaab: Handbuch der baden-württembergischen Geschichte. Die Territorien im Alten Reich. Bd. 2, Stuttgart 1995, S. 363.
  17. Joseph Kerkhoff: Territoriale Entwicklung von Hohenzollern; In: Historischer Atlas von Baden-Württemberg, Erläuterungen: Beiwort zur Karte VI, 1975, S. 1.
  18. Wolfgang Neugebauer, Die Hohenzollern, Bd. 1. Anfänge, Landesstaat und monarchistische Autokratie bis 1740, 1996, S. 121
  19. a b Wolfgang Neugebauer, Die Hohenzollern, Bd. 1. Anfänge, Landesstaat und monarchistische Autokratie bis 1740, 1996, S. 13
  20. Wilfried Schöntag: Hohenzollern. In: Meinrad Schaab: Handbuch der baden-württembergischen Geschichte. Die Territorien im Alten Reich, Bd. 2, Stuttgart 1995, S. 364
  21. Wolfgang Neugebauer: Die Hohenzollern. 2 Bde. Kohlhammer, Stuttgart 1996, Bd. 1, S. 19
  22. Wolfgang Neugebauer, Die Hohenzollern, Bd. 1. Anfänge, Landesstaat und monarchistische Autokratie bis 1740, 1996, S. 19
  23. Dino Heicker: Die Hohenzollern: Geschichte einer Dynastie. Berlin 2012, S. 14
  24. E. v. Cosel: Geschichte des preußischen Staates und Volkes unter den Hohenzoller’schen Fürsten. Duncker & Humblot, Leipzig 1869, S. 6–7 (online auf: books.google.de [abgerufen am 15. November 2013]).
  25. preussen.de: Hohenzollern (abgerufen am 7. August 2015)
  26. Carl Wilhelm von Lancizolle: Geschichte der Bildung des preußischen Staats. Erster Theil, Berlin 1828, S. 109 (Markierte Textstelle)
  27. a b c Wolfgang Neugebauer, Die Hohenzollern, Bd. 1. Anfänge, Landesstaat und monarchistische Autokratie bis 1740, 1996, S. 12
  28. Graf Tassilo von Zollern (Brustbild in Rüstung)
  29. Wer war Albrecht der Bär?
  30. Otto Borges: Der Ursprung des Hohenzollerngeschlechts. Ein Beitrag zur Einführung in die Streitfrage: Hohenzollern oder Abenberger, Leipzig 1911
  31. Dino Heicker: Die Hohenzollern: Geschichte einer Dynastie. Berlin 2012, S. 15
  32. Wolfgang Neugebauer, Die Hohenzollern, Bd. 1. Anfänge, Landesstaat und monarchistische Autokratie bis 1740, 1996, S. 24
  33. Günther Schuhmann: Friedrich IV.. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 5, Duncker & Humblot, Berlin 1961, ISBN 3-428-00186-9, S. 522 f. (Digitalisat).
  34. Wolfgang Neugebauer, Die Hohenzollern, Bd. 1. Anfänge, Landesstaat und monarchistische Autokratie bis 1740, 1996, S. 25
  35. Dino Heicker: Die Hohenzollern: Geschichte einer Dynastie. Berlin 2012, S. 18
  36. Wolfgang Neugebauer, Die Hohenzollern, Bd. 1. Anfänge, Landesstaat und monarchistische Autokratie bis 1740, 1996, S. 27
  37. Wolfgang Neugebauer, Die Hohenzollern, Bd. 1. Anfänge, Landesstaat und monarchistische Autokratie bis 1740, 1996, S. 28
  38. a b Dino Heicker: Die Hohenzollern: Geschichte einer Dynastie. Berlin 2012, S. 26
  39. Hausverträge der Zollern: Dispositio Achillea
  40. Dino Heicker: Die Hohenzollern: Geschichte einer Dynastie. Berlin 2012, S. 20
  41. Wolfgang Neugebauer: Die Hohenzollern. 2 Bde. Kohlhammer, Stuttgart 1996, Bd. 1, S. 37
  42. Nuernberginfos.de: Nürnberger Tand (abgerufen am 8. August 2015)
  43. Wolfgang Neugebauer: Die Hohenzollern. 2 Bde. Kohlhammer, Stuttgart 1996, Bd. 1, S. 82
  44. Wolfgang Neugebauer, Die Hohenzollern, Bd. 1. Anfänge, Landesstaat und monarchistische Autokratie bis 1740, 1996, S. 71
  45. Wolfgang Neugebauer, Die Hohenzollern, Bd. 1. Anfänge, Landesstaat und monarchistische Autokratie bis 1740, 1996, S. 73
  46. Wolfgang Neugebauer, Die Hohenzollern, Bd. 1. Anfänge, Landesstaat und monarchistische Autokratie bis 1740, 1996, S. 97
  47. Dino Heicker: Die Hohenzollern: Geschichte einer Dynastie. Berlin 2012, S. 39
  48. Dino Heicker: Die Hohenzollern: Geschichte einer Dynastie. Berlin 2012, S. 53
  49. Dino Heicker: Die Hohenzollern: Geschichte einer Dynastie. Berlin 2012, S. 59
  50. Dino Heicker: Die Hohenzollern: Geschichte einer Dynastie. Berlin 2012, S. 64
  51. Wolfgang Neugebauer: Die Hohenzollern. 2 Bde. Kohlhammer, Stuttgart 2003, Bd. 2, S. 40
  52. Tim Ostermann: Die verfassungsrechtliche Stellung des deutschen Kaisers. Frankfurt 2009
  53. Wolfgang Neugebauer: Die Hohenzollern. 2 Bde. Kohlhammer, Stuttgart 2003, Bd. 2, S. 161
  54. Wolfgang Neugebauer: Die Hohenzollern. 2 Bde. Kohlhammer, Stuttgart 2003, Bd. 2, S. 191
  55. Preussen.de: Louis Ferdinand Prinz von Preußen
  56. Spiegel Special 2/1993: Prinz Louis Ferdinand von Preußen über Preußens Rolle in der Geschichte
  57. Burg Hohenzollern: Geschichte der Burg
  58. Der Tagesspiegel: Nicht Land noch Thron (2004)
  59. preussen.de: Prinz Georg Friedrich von Preussen (Mitteilung des Hauses Hohenzollern)
  60. Mitteldeutsche Zeitung: Hohenzollern-Nachwuchs: Prinzessin Sophie bekommt Tochter (April 2015)
  61. Abendessen zu Ehren von Georg Friedrich Prinz von Preußen. bundespraesident.de
  62. Förderverein Berliner Schloss: Schloss-Ausstellung auf der Burg Hohenzollern eröffnet
  63. Schultze, Johannes, „Joachim Friedrich“ in: Neue Deutsche Biographie 10 (1974), S. 438–439
  64. Preussen.de: Louis Ferdinand Prinz von Preußen (Abkürzung SKKH für „Seine Kaiserliche und Königliche Hoheit“)
  65. Preussen.de: Georg Friedrich Prinz von Preußen (Abkürzung SKH für „Seine Königliche Hoheit“)
  66. Wilfried Schöntag: Hohenzollern. In: Meinrad Schaab: Handbuch der baden-württembergischen Geschichte. Die Territorien im Alten Reich. Bd. 2, Stuttgart 1995, S. 361.
  67. Wilfried Schöntag: Hohenzollern. In: Meinrad Schaab: Handbuch der baden-württembergischen Geschichte. Die Territorien im Alten Reich. Bd. 2, Stuttgart 1995, S. 368.
  68. Rudolf von Stillfried-Rattonitz, Traugott Märcker: Hohenzollerische Forschungen. Theil 1: Schwaebische Forschung. Reimarus, Berlin 1847, S. 136.
  69. Wilfried Schöntag: Hohenzollern. In: Meinrad Schaab: Handbuch der baden-württembergischen Geschichte. Die Territorien im Alten Reich. Bd. 2, Stuttgart 1995, S. 367.
  70. Wilfried Schöntag: Hohenzollern. In: Meinrad Schaab: Handbuch der baden-württembergischen Geschichte. Die Territorien im Alten Reich. Bd. 2, Stuttgart 1995, S. 368.
  71. Wilfried Schöntag: Hohenzollern. In: Meinrad Schaab: Handbuch der baden-württembergischen Geschichte. Die Territorien im Alten Reich. Bd. 2, Stuttgart 1995, S. 369.
  72. Wolfgang Neugebauer, Die Hohenzollern, Bd. 1. Anfänge, Landesstaat und monarchistische Autokratie bis 1740, 1996, S. 17
  73. Wolfgang Neugebauer, Die Hohenzollern, Bd. 1. Anfänge, Landesstaat und monarchistische Autokratie bis 1740, 1996, S. 15
  74. Wolfgang Neugebauer, Die Hohenzollern, Bd. 1. Anfänge, Landesstaat und monarchistische Autokratie bis 1740, 1996, S. 120
  75. Wolfgang Neugebauer, Die Hohenzollern, Bd. 1. Anfänge, Landesstaat und monarchistische Autokratie bis 1740, 1996, S. 121
  76. Wilfried Schöntag: Hohenzollern. In: Meinrad Schaab: Handbuch der baden-württembergischen Geschichte. Die Territorien im Alten Reich, Bd. 2, Stuttgart 1995, S. 373
  77. Wilfried Schöntag: Hohenzollern. In: Meinrad Schaab: Handbuch der baden-württembergischen Geschichte. Die Territorien im Alten Reich, Bd. 2, Stuttgart 1995, S. 376
  78. Wilfried Schöntag: Hohenzollern. In: Meinrad Schaab: Handbuch der baden-württembergischen Geschichte. Die Territorien im Alten Reich, Bd. 2, Stuttgart 1995, S. 373
  79. Wilfried Schöntag: Hohenzollern. In: Meinrad Schaab: Handbuch der baden-württembergischen Geschichte. Die Territorien im Alten Reich, Bd. 2, Stuttgart 1995, S. 374
  80. Wolfgang Neugebauer, Die Hohenzollern, Bd. 1. Anfänge, Landesstaat und monarchistische Autokratie bis 1740, 1996, S. 123
  81. Eduard Schwarzmann: Karl I., Graf zu Hohenzollern-Sigmaringen und Veringen. Sigmaringen 1859, S. 15
  82. Wilfried Schöntag: Hohenzollern. In: Meinrad Schaab: Handbuch der baden-württembergischen Geschichte. Die Territorien im Alten Reich. Bd. 2, Stuttgart 1995, S. 373.
  83. Wolfgang Neugebauer, Die Hohenzollern, Bd. 1. Anfänge, Landesstaat und monarchistische Autokratie bis 1740, 1996, S. 123
  84. Hubert Krins: Das Fürstenhaus Hohenzollern. 2. Auflage. 2013, S. 2.
  85. Michael von Rumänien: Fundamental Rules Of The Royal Family Of Romania, Fassung vom Dezember 2007 (Memento vom 9. November 2014 im Internet Archive)
  86. Allgemeine Deutsche Zeitung: Entscheidung zum Neunzigsten (Mai 2011)
  87. Michael Prinz von Preußen bei einer Buchpräsentation mit Historikern (2010)