Kreien

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Kreien führt kein Wappen
Kreien
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Kreien hervorgehoben
Koordinaten: 53° 24′ N, 12° 3′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Ludwigslust-Parchim
Amt: Eldenburg Lübz
Höhe: 65 m ü. NHN
Fläche: 24,83 km2
Einwohner: 390 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 16 Einwohner je km2
Postleitzahl: 19386
Vorwahl: 038733
Kfz-Kennzeichen: LUP, HGN, LBZ, LWL, PCH, STB
Gemeindeschlüssel: 13 0 76 075
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Am Markt 22
19386 Lübz
Webpräsenz: www.gemeinde-kreien.de
Bürgermeister: Alexander Leetz
Lage der Gemeinde Kreien im Landkreis Ludwigslust-Parchim
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Über dieses Bild

Kreien ist eine Gemeinde im Osten des Landkreises Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie wird vom Amt Eldenburg Lübz mit Sitz in der Stadt Lübz verwaltet.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt etwa sechs Kilometer südlich von Lübz, in den Niederungen östlich der Müritz-Elde-Wasserstraße und nördlich des Gehlsbachs. Das Tal des Baches steht unter Naturschutz. Nördlich des Tales befindet sich das Waldgebiet Wilsener Tannen. Höchste Erhebung im Gemeindegebiet ist der Schwarze Berg mit 89,3 m ü. NHN im Waldgebiet Kreiener Tannen im Nordwesten der Gemeinde. Im Norden befindet sich das Waldgebiet Kreiener Holz. Einziger nennenswerter See ist der Dorfsee bei Kreien.

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hof Kreien
  • Kolonie Kreien
  • Kreien
  • Kreien Ausbau
  • Wilsen[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet war schon in der Jungsteinzeit besiedelt, wie aus archäologischen Funden ersichtlich ist.

Kreien wurde 1271 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname stammt vom altslawischen kraj für Land ab und bedeutet so ländlicher Ort.[3]

Wilsen wurde als Wilssne 1293 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname stammt vermutlich vom altslawischen vlŭg für feucht ab und bedeutet so feuchter Ort.[4]

Die Gemarkung Wilsener Mühle wurde 1939 mit der 8. Durchführungsverordnung zum Gesetz über Groß-Hamburg und andere Gebietsbereinigungen in das Gemeindegebiet eingegliedert; er hatte zuvor zu Jännersdorf gehört.[5]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kreien – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2015 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. § 2 der Hauptsatzung (PDF; 19 kB) der Gemeinde
  3. Die slavischen Ortsnamen in Meklenburg in Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde. - Bd. 46 (1881), S. 76, digitalisiert auf mvdok.lbmv.de
  4. Die slavischen Ortsnamen in Meklenburg in Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde. - Bd. 46 (1881), S. 158
  5. 8. Durchführungsverordnung zum Gesetz über Groß-Hamburg und andere Gebietsbereinigungen, Artikel II.: Eingliederung der Gemarkung Wilsener Mühle in das Land Mecklenburg