Groß Laasch

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Groß Laasch führt kein Wappen
Groß Laasch
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Groß Laasch hervorgehoben
Koordinaten: 53° 21′ N, 11° 33′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Ludwigslust-Parchim
Amt: Ludwigslust-Land
Höhe: 40 m ü. NHN
Fläche: 27,23 km2
Einwohner: 965 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 35 Einwohner je km2
Postleitzahl: 19288
Vorwahl: 03874
Kfz-Kennzeichen: LUP, HGN, LBZ, LWL, PCH, STB
Gemeindeschlüssel: 13 0 76 058
Adresse der Amtsverwaltung: Wöbbeliner Str. 5
19288 Ludwigslust
Webpräsenz: www.gross-laasch.de
Bürgermeister: Markus Lau
Lage der Gemeinde Groß Laasch im Landkreis Ludwigslust-Parchim
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Über dieses Bild

Groß Laasch ist eine Gemeinde im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie wird vom Amt Ludwigslust-Land mit Sitz in der nicht amtsangehörigen Stadt Ludwigslust verwaltet.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde innerhalb des Städtedreiecks Ludwigslust - Neustadt-Glewe - Grabow liegt etwa 35 Kilometer südlich von Schwerin. Im Gemeindegebiet befindet sich die Abfahrt Ludwigslust der Bundesautobahn 14. Die Landesstraße 73 (ehemals Bundesstraße 191) führt etwa zwei Kilometer westlich am Ort vorbei. Anschluss zur Bundesautobahn 24 besteht über die Auffahrt Neustadt-Glewe in sieben Kilometern Entfernung.

Groß Laasch besitzt einen Bedarfshalt an der Bahnstrecke Ludwigslust–Parchim, der stündlich von der Ostdeutschen Eisenbahn (ODEG) bedient wird.

Die Müritz-Elde-Wasserstraße fließt in südlicher Richtung an der östlichen Gemeindegrenze.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dorfkirche

Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1229 als „Laceke“. Zu dieser Zeit hat es bereits eine Dorfkirche gegeben.

1791 wurde die Dorfkirche Groß Laasch als einschiffiger, dreiseitig geschlossener Backsteinbau errichtet, nachdem der Vorgängerbau, eine Feldsteinkirche, baufällig geworden war.

Von Februar 1945 bis Mai 1945 existierte das Konzentrationslager Wöbbelin in der Gemarkung der Gemeinde Groß Laasch, etwa zwei Kilometer westlich vom Dorfkern entfernt. Am ehemaligen Standort des Lagers wurde 2005 eine Gedenkstätte eingerichtet.

Am 5. Mai 2015 zerstörte ein Tornado das alte Bahnhofsgebäude von Groß Laasch.[2]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Groß Laasch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2015 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Sturm zieht Spur der Verwüstung bei Groß Laasch. In: Schweriner Volkszeitung. 5. Mai 2015; abgerufen am 16. August 2016.