Premeno

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Premeno
Wappen
Premeno (Italien)
Premeno
Staat Italien
Region Piemont
Provinz Verbano-Cusio-Ossola (VB)
Koordinaten 45° 59′ N, 8° 36′ OKoordinaten: 45° 58′ 44″ N, 8° 35′ 52″ O
Höhe 840 m s.l.m.
Fläche 7 km²
Einwohner 733 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte 105 Einw./km²
Postleitzahl 28057
Vorwahl 0323
ISTAT-Nummer 103055
Volksbezeichnung premenesi
Schutzpatron Margareta von Antiochia (20. Juli)
Website Premeno
Pfarrkirche Santa Margherita
Der Campanile
Villa Bernocchi

Premeno ist eine Gemeinde in der italienischen Provinz Verbano-Cusio-Ossola (VB) in der Region Piemont.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 7 km². Zu Premeno gehören die Fraktionen Esio, Pian di Sole und Pollino. Die Nachbargemeinden sind Aurano, Bee, Ghiffa, Intragna, Oggebbio und Vignone.

Die Fraktion Esio (im lokalen Dialekt Ies), auf einer Höhe von 700 m ü. M. gelegen, ist der Weiler von Premeno, der sich am weitesten vom historischen Zentrum entfernt ist; er bildete bis zur 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts eine eigenständige Gemeinde. Das Dorf wurde um das 17. Jahrhundert als eigenständige Gemeinde gegründet und hat im Laufe ihrer Geschichte nie den Einfluss des Tourismus gespürt. Bis Anfang 20. Jahrhundert waren hier mehrere Tavernen, in denen die Wanderer, die das Tal durchquerten, untergebracht wurden. Das Dorf hat etwa 150–200 Einwohner und besteht aus Steinhäusern und engen Gassen.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1861 1871 1881 1901 1921 1931 1951 1971 1991 2001 2011 2018
Einwohner 512 566 650 731 796 784 769 789 741 769 746 728

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pfarrkirche Santa Margherita d’Antiochia, erbaut um 1550, renoviert 1732.
  • Glockenturm, eingeweiht am 21. August 1788
  • Oratorio Madonna delle Grazie, erbaut 1623, auf dem Weg zum Ortsteil Tornicco.
  • Villa Bernocchi, einst Wohnsitz der Familie Antonio Bernocchis, heute Sitz des Literaturpreises Villa Bonomi,
  • Villa Giulia und Villa Mangiagalli; letztere war Wohnsitz Luigi Mangiagallis, des Gründers des gleichnamigen Krankenhauses in Mailand und erster Rektor der Universität Mailand (La Statale) 1923.

Wintersport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt zwei Skiliften, genannt Rieno und Baby Genzianella, von der Firma Leitner im Jahr 1982 gebaut. Obwohl die Kraktion Pian di sole auf einer sehr bescheidenen Höhe liegt, hat sie es geschafft, zu überleben, obwohl sie vor allem in den 1990er Jahren oft schneearme Jahre verbrachte. Im 3. Jahrtausend schloss sich das Resort dem Projekt Neveazzurra an, was zu einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen den Wintersportorten des VCO führte. Die kleine Station ist auch mit einem guten Kunstschneesystem ausgestattet, darunter 6 Schneekanonen. Dank dieser Investition ist es dem Standort gelungen, die Öffnung auch in schneearmen Wintern zu gewährleisten.

In der Saison 2008–2009 konnte der Skiort dank der Schneelage einige Trainingseinheiten des italienischen National Special Slalom mit Athleten wie Giorgio Rocca, Giuliano Razzoli und Manfred Mölgg durchführen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Verschiedene Autoren: Comuni della Provincia del Verbano-Cusio-Ossola. Consiglio Regionale del Piemonte, Chieri 2012, ISBN 9788896074503.
  • Verschiedene Autoren: Il Piemonte paese per paese. Bonechi Editore, Firenze 1996, ISBN 88-8029-156-4.
  • Verschiedene Autoren: Piemonte (non compresa Torino). Touring Club Italiano, Milano 1976, S. 667, Premeno online auf italienisch

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  •  Commons: Premeno – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Premeno (italienisch) auf tuttitalia.it
  • Premeno (italienisch) auf comuni-italiani.it
  • Premeno (italienisch) auf piemonte.indettaglio.it/ita/comuni
  • Premeno auf de.lagomaggiore.net, abgerufen 26. November 2015

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2017.