Casale Corte Cerro

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Casale Corte Cerro
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Casale Corte Cerro (Italien)
Casale Corte Cerro
Staat Italien
Region Piemont
Provinz Verbano-Cusio-Ossola (VB)
Koordinaten 45° 55′ N, 8° 25′ OKoordinaten: 45° 55′ 0″ N, 8° 25′ 0″ O
Höhe 372 m s.l.m.
Fläche 12 km²
Einwohner 3.444 (31. Dez. 2019)[1]
Postleitzahl 28881
Vorwahl 0323
ISTAT-Nummer 103019
Volksbezeichnung Casalesi
Schutzpatron Georg (Heiliger) (23. April)
Website Casale Corte Cerro
Ossolatal in der Region Piemont
Casale Corte Cerro
Ortsteil Sant’Anna

Casale Corte Cerro ist eine Gemeinde in der italienischen Provinz Verbano-Cusio-Ossola (VB) in der Region Piemont.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 12 km². Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Arzo, Cafferonio, Cassinone, Cereda, Crebbia, Crottofantone, Gabbio, Montebuglio, Motto, Pramore, Ramate, Ricciano, Sant'Anna und Tanchello. Die Nachbargemeinden sind Germagno, Gravellona Toce, Loreglia, Omegna und Ornavasso.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um 1500 stand die Gemeinde unter der Gerichtsbarkeit der Grafschaft Angera, bevor es zum Land der Familie Borromeo wurde. 1696 begann Napoleon Bonaparte den Italienfeldzug; er besiegte das Königreich Sardinien-Piemont und eroberte das Piemont. 1799 entstand dort die autonome Piemontesische Republik; 1802 wurde das Piemont von Frankreich annektiert. Beim Wiener Kongress 181 erhielt das Königreich Sardinien Savoyen, Piemont und Nizza zurück und zusätzlich Genua.

1861 bis 1946 gehörte die Gemeinde zum Königreich Italien. Im Zweiten Weltkrieg war es Schauplatz eines heftigen Konflikts zwischen Partisanen, Faschisten und Einheiten der Wehrmacht.[2]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1861 1871 1881 1901 1921 1931 1951 1971 1991 2001 2011 2018
Einwohner 1336 1555 1812 2624 2471 2437 2541 2703 3035 3292 3476 3452

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pfarrkirche San Giorgio e Madonna Del Rosario erstmal erwähnt 1046, geweiht 1352 und nochmals 1697, erbaut im Barockstil.
  • Pfarrkirche San Tommaso im Ortsteil Montebuglio, erbaut 1600–1700.
  • Pfarrkirche San Lorenzo e Sant'Anna im Ortsteil Ramate, ursprünglich Oratorium von 1600, dann erweitert 1959.
  • Kleine Wallfahrtskirche Madonna di Caravaggio, genannt auch Santuario del Balmello, erbaut zwischen Montebuglio und Cassinone.
  • Oratorium San Defendente e Santo Stefano im Ortsteil Arzo.
  • Oratorium San Rocco e Madonna della Mercede im Ortasteil Cereda.
  • Oratorium Santissima Trinità im Ortsteil Crebbia.
  • Oratorium San Giovanni Battista im Ortsteil Tanchello.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Verschiedene Autoren: Comuni della Provincia del Verbano-Cusio-Ossola. Consiglio Regionale del Piemonte, Chieri 2012, ISBN 978-88-96074-50-3.
  • Verschiedene Autoren: Il Piemonte paese per paese. Bonechi Editore, Firenze 1996, ISBN 88-8029-156-4.
  • Verschiedene Autoren: Piemonte (non compresa Torino). Guida D'Italia, Touring Club Italiano, Milano 1976, ISBN 88-365-0001-3, S. 609.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Casale Corte Cerro – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2019.
  2. Verbania-Fondotoce auf gedenkorte-europa.eu, der Homepage von Gedenkorte Europa 1939–1945