Oggebbio

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Oggebbio
Vorlage:Infobox Gemeinde in Italien/Wartung/Wappen fehltKein Wappen vorhanden.
Oggebbio (Italien)
Oggebbio
Staat Italien
Region Piemont
Provinz Verbano-Cusio-Ossola (VB)
Koordinaten 46° 0′ N, 8° 39′ OKoordinaten: 45° 59′ 50″ N, 8° 39′ 0″ O
Höhe 1075 m s.l.m.
Fläche 20,21 km²
Einwohner 855 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte 42 Einw./km²
Postleitzahl 28824
Vorwahl 0323
ISTAT-Nummer 103049
Volksbezeichnung oggebbiesi
Schutzpatron Simon Petrus und Paulus von Tarsus (29. Juni)
Website Oggebbio
Oggebbio
Kirche Santa Marta

Oggebbio ist eine italienische Gemeinde in der Provinz Verbano-Cusio-Ossola in der Region Piemont.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt 12 km von der Provinzhauptstadt Verbania entfernt zwischen Cannero Riviera im Norden und Ghiffa im Süden an der piemontesischen Westseite des Lago Maggiore. Das Gemeindegebiet erstreckt sich über 20,21 km².

Oggebbio ist die topografische Bezeichnung für 15 Dörfer, die verstreut in den Bergen bis hinunter zum Seeufer liegen. Der Gemeindesitz befindet sich in dem Ortsteil Gonte. Über diesen Dörfern liegen die acht Almen von Oggebbio, „Sommerdörfer“, die bis auf 1075 m s.l.m. Höhe reichen. Die Nachbargemeinden sind Aurano, Brezzo di Bedero, Cannero Riviera, Castelveccana, Ghiffa, Porto Valtravaglia, Premeno und Trarego Viggiona. Zu Oggebbio gehören die Fraktionen Barbè, Cadessino, Camogno, Gonte, Novaglio, Piancavallo, Piazza, Pieggio, Quarcino, Rancone, Resiga, Spasolo und Travallino.

Der Ort ist Mitglied im Gemeindeverbund Comunità Montana Alto Verbano.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oggebbio war eine Fehde der Familie Morigi, auch bekannt als Moriggia, die im Schloss von Frino lebte.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1861 1871 1881 1901 1921 1931 1951 1971 1991 2001 2011 2017 2018
Einwohner 993 990 937 1012 1062 960 1008 1065 925 836 881 855 855

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Pfarrkirche Santi Pietro e Paolo im Ortsteil Gonte mit ihrem außergewöhnlichen 42 m hohen Glockenturm (Campanile).
  • Die romanische Kirche Chiesa di Sant’Agata aus dem 12. Jahrhundert im Ortsteil Novaglio.
  • Das Herrenhaus Villa Dhranet (auch Villa del Pascià genannt).

Kommunale Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde besitzt einen Kindergarten, zwei Grundschulen und eine weiterführende Schule. Es existiert eine Apotheke.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hier ist der Roman La stanza del vescovo von Piero Chiara angesiedelt. Es gibt immer noch das Dock, das vom Autor inspiriert wurde, in der ehemaligen Villa Ostali mit Blick auf den Pier.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Verschiedene Autoren: Comuni della Provincia del Verbano-Cusio-Ossola. Consiglio Regionale del Piemonte, Chieri 2012, ISBN=9788896074503.
  • Verschiedene Autoren: Il Piemonte paese per paese. Bonechi Editore, Firenze 1996, ISBN=88-8029-156-4.
  • Verschiedene Autoren: Piemonte (non compresa Torino). Touring Club Italiano, Milano 1976, S. 669, Oggebbio online

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Oggebbio – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2017.