Valstrona

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Valstrona
Kein Wappen vorhanden.
Valstrona (Italien)
Valstrona
Staat Italien
Region Piemont
Provinz Verbano-Cusio-Ossola (VB)
Koordinaten 45° 49′ N, 8° 15′ OKoordinaten: 45° 49′ 0″ N, 8° 15′ 0″ O
Höhe 475 m s.l.m.
Fläche 48 km²
Einwohner 1.253 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte 26 Einw./km²
Postleitzahl 28897
Vorwahl 0323
ISTAT-Nummer 103069
Volksbezeichnung Valstronesi
Schutzpatron San Giuseppe
Website Valstrona

Valstrona ist eine Gemeinde mit 1253 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2016) in der italienischen Provinz Verbano-Cusio-Ossola (VB), Region Piemont.

Die Nachbargemeinden sind Anzola d’Ossola, Calasca-Castiglione, Cravagliana, Loreglia, Massiola, Ornavasso, Pieve Vergonte, Quarna Sopra, Quarna Sotto, Rimella, Sabbia und Varallo Sesia. Der Schutzpatron der Gemeinde ist San Giuseppe.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt 27 km von Verbania entfernt auf einer Höhe von 475 m über dem Meeresspiegel. Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 48,94 km².

Die hochgelegenen Talorte Forno oder Campello Monti sind alternative Ausgangspunkte für den offiziell im Anzasca-Tal beginnenden 55-tägigen Fernwanderweg Grande Traversata delle Alpi (GTA).[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Valstrona wurde 1927 eingerichtet und vereinigte anfänglich alle Orte im Tal des Flusses Strona (Fornero, Forno, Germagno, Loreglia, Luzzogno, Massiola und Sambughetto) mit Ausnahme des Ortes Campello Monti, welcher 1929 hinzukam. 1955 wurde diese Großgemeinde wieder aufgelöst; seither gehören nur noch die Ortschaften Strona und Campello Monti zur Gemeinde Valstrona.

Die Ursprünge der beiden Ortschaften liegen im Mittelalter. Der zuhinderst im Tal gelegene Weiler Campello Monti wurde im Hochmittelalter als Walsersiedlung gegründet; die deutsche Mundart ist heute aber nur noch in einigen Flurnamen fassbar.[3] Die Comunità di Cultura Walser Campello Monti – Verbania – Italia und die Walsergemeinschaft Kampel (Gruppo Walser di Campello Monti) widmen sich der Pflege dieser Erinnerung und steht im Austausch mit anderen Walservereinigungen in Italien, der Schweiz, in Liechtenstein und in Österreich.[4]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Chiesa di San Giovanni Battista – dem Ortsheiligen geweihte Kirche
  • Museo di Arte Sacra di Forno e Campello – ein Museum sakraler Kunst

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2016.
  2. GTA – Grande Traversata delle Alpi – Weitwandern Westalpen Piemont
  3. Vgl. Paul Zinsli: Walser Volkstum in der Schweiz, in Vorarlberg, Liechtenstein und Piemont. Erbe, Dasein, Wesen. Huber, Frauenfeld 1968; 7., ergänzte Auflage Chur 2002; ders.: Südwalser Namenbuch. Die deutschen Orts- und Flurnamen der ennetbirgischen Walsersiedlungen in Bosco-Gurin und im Piemont. Stämpfli, Bern 1984.
  4. Comunità di Cultura Walser Campello Monti – Verbania – Italia und Walsergemeinschaft Kampel (Gruppo Walser di Campello Monti)