Valstrona

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Valstrona
Vorlage:Infobox Gemeinde in Italien/Wartung/Wappen fehltKein Wappen vorhanden.
Valstrona (Italien)
Valstrona
Staat Italien
Region Piemont
Provinz Verbano-Cusio-Ossola (VB)
Koordinaten 45° 49′ N, 8° 15′ OKoordinaten: 45° 49′ 0″ N, 8° 15′ 0″ O
Höhe 475 m s.l.m.
Fläche 48 km²
Einwohner 1.234 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte 26 Einw./km²
Postleitzahl 28897
Vorwahl 0323
ISTAT-Nummer 103069
Volksbezeichnung valstronesi
Schutzpatron Josef von Nazaret (19. März)
Website Valstrona
Blick auf Luzzogno
Campello Monti
Wallfahrtskirche Madonna della Colletta in Luzzogno

Valstrona ist eine Gemeinde in der italienischen Provinz Verbano-Cusio-Ossola (VB), Region Piemont.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt 27 km von Verbania entfernt auf einer Höhe von 475 m ü. M. Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 48,94 km². Zur Valstrona gehören die Fraktionen Strona, Luzzogno, Fornero, Piana di Fornero, Inuggio, Sambughetto, Rosarolo, Otra, Preia, Forno, Piana di Forno und Campello Monti. Die Nachbargemeinden sind Anzola d’Ossola, Calasca-Castiglione, Cravagliana, Loreglia, Massiola, Ornavasso, Pieve Vergonte, Quarna Sopra, Quarna Sotto, Rimella, Sabbia und Varallo Sesia.

Die hochgelegenen Talorte Forno oder Campello Monti sind alternative Ausgangspunkte für den offiziell im Anzasca-Tal beginnenden 55-tägigen Fernwanderweg Grande Traversata delle Alpi (GTA).[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Valstrona wurde 1927 eingerichtet und vereinigte anfänglich alle Orte im Tal des Flusses Strona (Fornero, Forno, Germagno, Loreglia, Luzzogno, Massiola und Sambughetto) mit Ausnahme des Ortes Campello Monti, welcher 1929 hinzukam. 1955 wurde diese Großgemeinde wieder aufgelöst; seither gehören nur noch die Ortschaften Strona und Campello Monti zur Gemeinde Valstrona.

Die Ursprünge der beiden Ortschaften liegen im Mittelalter. Der zuhinderst im Tal gelegene Weiler Campello Monti wurde im Hochmittelalter als Walsersiedlung gegründet; die deutsche Mundart ist heute aber nur noch in einigen Flurnamen fassbar.[3] Die Comunità di Cultura Walser Campello Monti – Verbania – Italia und die Walsergemeinschaft Kampel (Gruppo Walser di Campello Monti) widmen sich der Pflege dieser Erinnerung und steht im Austausch mit anderen Walservereinigungen in Italien, der Schweiz, in Liechtenstein und in Österreich.[4]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1861 1871 1881 1901 1921 1931 1951 1971 1991 2001 2011 2018
Einwohner 1734 1755 1769 1753 1808 1634 1726 1676 1348 1270 1268 1234

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche San Giovanni Battista im Ortsteil Campello Monti
  • Wallfahrtskirche Madonna della Colletta in Luzzogno
  • Kirche San Giovanni Battista im Ortsteil Campello Monti
  • Museo di Arte Sacra di Forno e Campello – ein Museum sakraler Kunst

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Verschiedene Autoren: Comuni della Provincia del Verbano-Cusio-Ossola. Consiglio Regionale del Piemonte, Chieri 2012, ISBN 978-88-96074-50-3.
  • Verschiedene Autoren: Il Piemonte paese per paese. Bonechi Editore, Firenze 1996, ISBN 88-8029-156-4.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Valstrona – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2017.
  2. GTA – Grande Traversata delle Alpi – Weitwandern Westalpen Piemont
  3. Paul Zinsli: Walser Volkstum in der Schweiz, in Vorarlberg, Liechtenstein und Piemont. Erbe, Dasein, Wesen. Huber, Frauenfeld 1968; 7., ergänzte Auflage Chur 2002; ders.: Südwalser Namenbuch. Die deutschen Orts- und Flurnamen der ennetbirgischen Walsersiedlungen in Bosco-Gurin und im Piemont. Stämpfli, Bern 1984.
  4. Comunità di Cultura Walser Campello Monti – Verbania – Italia und Walsergemeinschaft Kampel (Gruppo Walser di Campello Monti).