Tresivio

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Tresivio
Wappen
Tresivio (Italien)
Tresivio
Staat Italien
Region Lombardei
Provinz Sondrio (SO)
Lokale Bezeichnung Tresiv
Koordinaten 46° 10′ N, 9° 57′ OKoordinaten: 46° 10′ 0″ N, 9° 57′ 0″ O
Höhe 520 m s.l.m.
Fläche 15,9 km²
Einwohner 2.008 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte 126 Einw./km²
Postleitzahl 23020
Vorwahl 0342
ISTAT-Nummer 014070
Volksbezeichnung Tresiviaschi oder Tresiviesi
Schutzpatron Peter und Paul
Website Tresivio
Tresivio

Tresivio ist eine norditalienische Gemeinde (comune) mit 2008 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2016) in der Provinz Sondrio in der Lombardei. Die Gemeinde liegt etwa sechs Kilometer ostnordöstlich von Sondrio nördlich der Adda im Veltlintal.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Strada Statale 38 dello Stelvio über das Stilfser Joch begrenzt die Gemeinde im Süden. Der gemeinsame Bahnhof befindet sich in der Nachbargemeinde Poggiridenti.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Familie Beccaria[2]
    • Giovanni Beccaria (* um 1400 in Tresivio; † um 1455 in Rogna ?), verließ 1430 Tresivio, den bisherigen Wohnsitz der Familie wegen öfterer Ueberfälle der welfischen und ghibellinischen Partei und baute bei Rogna ein festes Schloss.[3]
    • Antonio Beccaria (* um 1420 in ?; † um 1475 in Masegra ?), Sohn des Giovanni, ward in den Ritterstand erhoben und erwarb sich durch Heirat das Schloss Masegra oberhalb Sondrio nebst allen Gütern des adeligen Geschlechtes De Capitanei. Er war ein Haupt der Welfen, fiel beim damaligen Landesherrn Herzog Philipp Maria von Mailand in Ungnade und half trotz dem 1447 im Kriege zwischen Mailand und Venedig das Tal verteidigen, bis mailändische Hilfe kam.[4]
    • Ferrando Beccaria (* um 1550 in Sondrio; † nach 1593 ebenda), er veräusserte 1593 die Schlösser der Beccaria zu Masegra und deren Zehnten und viele Güter an die Familie von Salis.[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Tresivio – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2016.
  2. Guido Scaramellini: Beccaria. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
  3. Giovanni Beccaria auf biblio.unibe.ch/digibern/hist_bibliog_lexikon_schweiz (abgerufen am 7. Juni 2017).
  4. Antonio Beccaria auf biblio.unibe.ch/digibern/hist_bibliog_lexikon_schweiz (abgerufen am 7. Juni 2017).
  5. Ferrando Beccaria auf biblio.unibe.ch/digibern/hist_bibliog_lexikon_schweiz (abgerufen am 7. Juni 2017).