Vulkan Automobilgesellschaft

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Die Vulkan Automobilgesellschaft mbH war ein deutscher Hersteller von Elektroautos, der zwischen 1895 und 1907 in Berlin ansässig war.

Gebaut wurden zunächst Automobile sowie motorisierte Zwei- und Dreiräder, später vor allem Elektrofahrzeuge für Personen- und Lastentransport und auch Fahrräder. 1899 befand sich der Firmensitz an der Ritterstraße 45. Diese Gesellschaft vergrößerte sich 1901 durch Übernahme der Express-Werke und produzierte ihre Fahrzeuge dann unter der neuen Marke. Eine offizielle Umwandlung in Expresswerke A.-G. erfolgte 1918.[1]

Einer der Ingenieure war Robert Schwenke, der dort etliche Fahrzeuge mit postkutschenähnlichem Aussehen und Frontantrieb schuf.

Ein Fahrzeug nahm am 28. September 1899 an einer Fahrt für elektrische Automobile von Berlin nach Berlin-Zehlendorf und zurück teil und wurde dafür mit einer silbernen Medaille bedacht.[2]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Halwart Schrader: Deutsche Autos 1886–1920. 1. Auflage. Motorbuch Verlag Stuttgart (2002). ISBN 3-613-02211-7. Seite 369

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Website mit Informationen zur Vulkan Automobilgesellschaft und Express-Werke, auch Abbildungen; gefunden am 7. März 2010
  2. Peter Kirchberg: Automobilausstellungen und Fahrzeugtests in aller Welt. Das Beste aus "Der Motorwagen", der Zeitschrift für Automobil-Industrie und Motorenbau. Teil 1: 1898–1914. Transpress, Berlin 1985, S. 30.