Ted Lindsay

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KanadaKanada Ted Lindsay Eishockeyspieler
Ted Lindsay
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 29. Juli 1925
Geburtsort Renfrew, Ontario, Kanada
Größe 173 cm
Gewicht 74 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Linker Flügel
Schusshand Links
Spielerkarriere
1942–1943 Kirkland Lake Lakers
1943–1944 St. Michael’s Majors
1944–1957 Detroit Red Wings
1957–1960 Chicago Black Hawks
1964–1965 Detroit Red Wings

Robert Blake Theodore „Ted“ Lindsay (* 29. Juli 1925 in Renfrew, Ontario) ist ein ehemaliger kanadischer Eishockeyspieler und -trainer, der von 1944 bis 1965 für die Detroit Red Wings und Chicago Black Hawks in der National Hockey League spielte.

Karriere[Bearbeiten]

In Kirkland Lake begann Lindsay mit dem Eishockeyspiel, wechselte aber nur wenig später zu den Toronto St. Michael’s Majors in die Ontario Hockey League. Sein Vater Bert, selbst Eishockeygoalie, hatte ihn zu diesem Sport gebracht.

Aufgrund sehr guter Leistungen wurde die schon damals beste Liga der Welt, die NHL, auf ihn aufmerksam und der linke Flügelstürmer konnte schon 1944 als 19-Jähriger sein Debüt im Trikot der Detroit Red Wings feiern. Obwohl er im Vergleich zu den meisten anderen NHL-Spielern relativ klein und zierlich war, schaffte er es bei Detroit in die Production Line, in der er zusammen mit Sid Abel und Gordie Howe für ein Gros der Tore sorgte. Vorläufiger Höhepunkt seiner Karriere war sicherlich die Saison 1949/50. Denn in dieser Spielzeit wurde er nicht nur mit der Art Ross Trophy als bester Scorer ausgezeichnet, seine Red Wings gewannen auch noch den Stanley Cup. Er war einer der Stars des Teams, das in den nächsten fünf Jahren noch dreimal den Stanley Cup gewinnen konnte.

Durch den Versuch eines Aufbaus der ersten NHL-Spieler-Vereinigung (NHLPA) verursachte er Streit mit den Team-Inhabern 1957. Lindsay und seine Mitstreiter wollten damit ein Mindestgehalt und einen Rentenplan durchsetzen. Denn in dieser Zeit wurden die Club-Besitzer immer reicher, die Spieler aber verdienten sehr wenig und viele mussten sich durch Sommerjobs aushelfen. Ein weiteres Problem in der damaligen Zeit war, dass fast alle Spieler höchstens einen Highschool-Abschluss hatten und nach ihrer aktiven Zeit (in der sie maximal 25.000 $ pro Jahr bekamen) sprichwörtlich mit leeren Händen da standen. Viele seiner Gefolgsleute wurden in die Minorligen verbannt, der Top-Spieler Ted Lindsay wurde zum ewigen letzten, den Chicago Blackhawks transferiert, obwohl er in diesem Jahr seine persönliche Bestmarke von 85 Scorerpunkten erreichte.

Nach drei Jahren in Chicago beendete er seine aktive Laufbahn im Alter von 34 Jahren 1960. Doch nach vier Jahren in Pension bewog ihn sein Freund und ehemaliger Mitspieler Sid Abel, der jetzt Coach in Detroit war, zu einem Comeback. In diesem Jahr konnte er noch einmal den Stanley Cup gewinnen. 1965 beendete er seine Karriere endgültig.

Lindsays Nummer 7 hängt in Detroit als Banner in der Joe Louis Arena

Auch nach dem Ende seiner aktiven Zeit blieb Ted Lindsay dem Eishockey und den Red Wings erhalten: er wurde 1977 Generalmanager, als die Play-Offs in Gefahr kamen und führte den Club noch sicher in die Bestenrunde. Daraufhin wurde er zum besten Gesellschafter in der NHL gewählt. In der Saison 1980/81 stellte er sich bei den Red Wings hinter die Bande und trainierte das Team.

Für seine Verdienste setzte die Hockey Hall of Fame die sonst gültige Wartezeit von mindestens drei Jahren aus und ehrte ihn schon ein Jahr nach seinem Karriereende mit der Aufnahme in die Ruhmeshalle in Toronto. 1991 wurde seine Trikotnummer, die 7, in Erinnerung an einen großen Spieler von den Detroit Red Wings gesperrt.

2008 wurde ihm die Lester Patrick Trophy für seine Verdienste rund um den Eishockeysport in den Vereinigten Staaten verliehen.

NHL-Statistik[Bearbeiten]

Saisons Spiele Tore Assists Punkte Strafminuten
Reguläre Saison 17 1.068 379 472 851 1.808
Playoffs 16 133 47 49 96 194

Sportliche Erfolge[Bearbeiten]

Persönliche Auszeichnungen[Bearbeiten]

Rekorde[Bearbeiten]

  • 19 Sekunden für das schnellste Tor in einem All Star Game (1950)

Weblinks[Bearbeiten]