Automobildesign

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Styling: Automobildesigner der American Motors Corporation (AMC) 1961

Automobildesign ist eine spezialisierte Fachrichtung des Industriedesigns, die sich mit der Gestaltung des Äußeren (Exterieur) sowie des Innenraumes (Interieur) von Kraftfahrzeugen beschäftigt.

Automobildesigner müssen insbesondere drei Erwartungen erfüllen: Sie müssen für die Technik eine funktionale, ergonomische und ästhetische Form finden. Diese soll die Markenwerte des Unternehmens - wie beispielsweise Sportlichkeit, Komfort oder technologischen Fortschritt - versinnbildlichen. Schließlich soll das Design Emotionen wecken und auf diese Weise Interessenten zu Käufern machen.[1] Beim Kauf eines Autos ist das Fahrzeugdesign heute eines der wichtigsten Entscheidungskriterien.[2]

Das Auto als Designobjekt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Modernes Automobildesign[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Auto wurde ab Mitte der 1930er Jahre nicht mehr ausschließlich als technisches Gerät, sondern auch als Designobjekt betrachtet.[3] In dieser Zeit verbanden sich zwei Entwicklungen: in Europa, vor allem in Deutschland, führten umfangreiche Versuche über die Stromlinie zu einem neuen Verständnis für die Automobilgestaltung. In den Vereinigten Staaten bildete sich - stark getrieben durch die Aktivitäten von Raymond Loewy - das neue Berufsbild des Industrial Designers heraus, der der Vision des Streamline folgte und dieses Prinzip auf die Automobilgestaltung übertrug.[4] Beides führte zur Geburt des neuen Automobildesigns.[5]

Daher gilt als Startpunkt für das moderne Autodesign im Allgemeinen das Jahr 1927. Alfred P. Sloan, der Vorstandsvorsitzende von General Motors, richtete damals die erste Design-Abteilung eines Automobilunternehmens ein. Zum ersten Leiter der sogenannten Art and Color Section berief er Harley Earl.[6] Sloan und Earl begannen mit den jährlichen Modeschauen neuer Fahrzeugmodelle und schufen damit wechselnde Designtrends.[7] Von diesem Zeitpunkt an wurde das Automobil „zum sozialen Wesen mit eigener Identität.“[8]

Styling und Design[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Industriedesign: Fiat Panda, Haushaltsgerät auf Rädern
Styling: Mercedes Heckflosse, eine modische Übertreibung

Bis in die 1960er Jahre lag der Schwerpunkt der Autodesigner auf der Stilistik, das heißt auf der ästhetischen Verkleidung der ingenieurstechnisch definierten Grundform. Patrick le Quément, Designdirektor bei Renault, verglich in den 1980er Jahren Styling mit „der Kunst, einen Buckel einzukleiden.“[9]

Typisches Beispiel für Styling sind die Heckflossen an den Automobilen der 1950er Jahre. Zu diesem „wahnsinnigen Modegag“[10] soll Harley Earl, Chefdesigner bei General Motors, 1941 durch einen Lightning-Jagdbomber inspiriert worden sein. Die Flossen wurden 1948 in Serie eingeführt und erreichten 1959 ihre größte Dimension beim Cadillac Sixty Special. Die Heckflossenmode wurde auf der ganzen Welt nachgeahmt. Selbst eine so konservative Marke wie Mercedes-Benz konnte sich dem nicht entziehen.[11] Der spätere Mercedes-Designdirektor Bruno Sacco nannte sie im Rückblick eine Übertreibung.[12]

In den vergangenen Jahrzehnten hat sich das Automobildesign als eigene formschöpfende Aufgabe emanzipiert; die Designer müssen bei ihrer Arbeit auch Ergonomie, Ökologie, Aerodynamik, Kosten und weitere Aspekte berücksichtigen.[13] Organisatorisch lösten sich die Designbereiche aus dem Engineering und der Designdirektor rückte oft in die Vorstandsetage auf. Gleichzeitig nahmen die Designer Einfluss auf das Lasterhaft eines neuen Automobilprojektes und übernahmen eine aktive einflussreiche Rolle im gesamten Produktdesignprozess.[14] Designer handeln in ihrem Selbstverständnis auch als Ingenieure.[15]

Ein besonders bemerkenswertes Produkt des umfassenden Industriedesigns ist der 1980 vorgestellte Fiat Panda, auf den sein Designer Giorgio Giugiaro mit dem größten Stolz schaut. Zur Entwicklung des Fahrzeugs hatte das Designteam genau zwei Vorgaben: Begrenzte Kosten und ein möglichst geringes Gewicht. Gleichzeitig sollte das Fahrzeug so groß wie möglich werden. Das Design bearbeitete daher die Gesamtform des Fahrzeugs und entwickelte jedes Detail einschließlich Sitzen und Aschenbecher.[16] Giugiaro bezeichnete das Ergebnis als „Haushaltsgerät auf Rädern.“[17]

Der Design-Prozess[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Phasen im Design-Prozess[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Design gilt als der schwierigste Teil der Fahrzeugentwicklung, zumal der Designer bei der Schöpfung seiner Linie rund 12 Jahre in die Zukunft denken muss: vier Jahre Entwicklungszeit und rund 8 Jahre Produktionsdauer.[18] Die Anstrengungen, eine neue Form für ein Automobil zu finden, lassen sich vereinfacht in vier Phasen unterteilen:[19]

In einer ersten Phase werden meist mehrere Designer gebeten, ihre Ideen in zeichnerischen Entwürfen anzufertigen. Diese Skizzen sind oft überhöht, weil sie bestimmte Eigenschaften des künftigen Autos besonders betonen. Für eine Auswahl der Entwürfe werden anschließend Bildsynthesen, die sogenannten Renderings, erstellt. Dabei handelt es sich um Seitenansichten, bevorzugt in natürlicher Größe, die sich in farbiger Darstellung um eine angemessen proportionale Visualisierung bemühen. Die Renderings werden darauf geprüft, ob die Design-Ideen auch mit dem angestrebten Packaging, also dem Verhältnis zwischen Fahrzeuggröße und nutzbarem Raum des künftigen Fahrzeugs, harmonieren.

In der dritten Phase werden von den selektierten Renderings dreidimensionale Modelle erstellt. Dazu erstellen die Designabteilungen Tonmodelle in unterschiedlichen Maßstäben, bevorzugt in Originalgröße. Erst am räumlichen Körper werden die formalen Details ausgearbeitet. Das Ton-Modell gibt bereits einen guten, räumlichen Eindruck der Autoform. Allerdings fehlt die Illusion von Fenstern und Lack. Daher wird schließlich viertens eine vollständige Attrappe des künftigen Automobils, das sogenannte Mock-up, gebaut. Im Gegensatz zum Prototypen ist der Mock-up technisch nicht funktionsfähig. Er lässt sich allerdings leicht und intuitiv mit existierenden Fahrzeugen vergleichen und wird daher auch zu vertraulichen Publikumstests, den sogenannten Car Clinics, genutzt.

Historie des Design-Prozesses[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den frühen Jahren der Automobilherstellung war die Gestaltung des Automobilaufbaus eine Aufgabe der spezialisierten Karosseriebauerwerkstätten. Harley Earl, langjähriger Design-Chef von General Motors, gilt als derjenige Designer, der diese Gestaltungsaufgabe seit dem Ende der 1920er Jahre in das Zentrum der Automobilentwicklung holte und damit die Basis für das Automobildesign legte. Earl wird auch zugeschrieben, das Ton-Modell für die Gestaltung neuer Entwürfe erfunden zu haben.[20] In jedem Falle schuf Earl mit dem integrierten Autodesign bei General Motors die Grundform des bis heute gültigen Designprozesses. Er legte fest, dass die Zeichnung in über Holzformen gebaute Tonmodelle übersetzt werden sollten; so konnten Designer und Geschäftsführung die Wirkung des Fahrzeugs besser bewerten und die Fertigungsingenieure die Formen leichter in Metall und Produktion übertragen. [21]

Der Aufwand, den Unternehmen betrieben, um eine neue Automobilform zu finden, schwankte beträchtlich. Claus Luthe, Chefdesigner bei NSU und später bei BMW ist nach eigenen Angaben in den 1960er Jahren bei der Entwicklung der revolutionären Form des NSU Ro 80 mit nur einem Tonmodell und einem Holzmodell ausgekommen. Dagegen waren an der bereits 1976 begonnenen Entwicklung der ebenfalls als neuartig empfundenen Karosserieform für den Ford Sierra die vier Ford-Designstudios in Köln, Ghia in Turin, Dunton (Vereinigtes Königreich) und Detroit (USA) mit Entwürfen beteiligt, die für den Entscheidungsprozess mehr als 15 Designmodelle herstellten. Gleichzeitig wurden eigene Modelle für gesonderte Aerodynamik-Tests geschaffen.[22]

Heute wird der Design-Prozess möglichst automatisiert im Computer durchlaufen. Die zeichnerischen Entwürfe, die Einbindung der technischen Konstruktion sowie die lebensechte dreidimensionale Abbildung des Modells erfolgen in elektronischer Form. Die Designstudios können die Entwürfe auch als bewegte Modelle in berückend realitätsnahe Filme einbinden, so dass die zukünftigen Automobile scheinbar im existierenden Straßenverkehr auftauchen. Dennoch wird auf ein dreidimensionales Tonmodell und eine anfassbare Attrappe noch nicht verzichtet.[23]

Ausbildung und Tätigkeit des Automobildesigners[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Vereinigten Staaten wurden die ersten Designschulen in den 1930er Jahren eingerichtet. Heute gehören zu den bekannten Schulen das Center for Creative Studies in Detroit und das Art Center College of Design in Pasadena. In Europa gehören das Royal College of Art in London und das Instituto Europeo di Design in Turin zu den häufig genannten Ausbildungsstätten. Die Hochschule Pforzheim bietet in Deutschland einen der bekanntesten Studienschwerpunkte für Transportation Design an.[24]

Automobildesigner finden eine Anstellung in den Designabteilungen der Automobilhersteller, der Automobilzulieferer oder in den oft mittelständisch geprägten Designstudios. Darüber hinaus gibt es zahlreiche selbständige Design-Büros. Zu den berühmtesten Freelance-Designern gehören vermutlich Marcello Gandini und Paolo Martin.[25]

Liste von Fahrzeugdesignern

Designtrends[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Automobildesign ist - wie auch die Kunst des 20. Jahrhunderts - in mehrere parallele Stilrichtungen aufgefächert, so dass eine Kennzeichnung nach seriellen Stilphasen nicht sinnvoll ist.[26] Zur Unterscheidung der wesentlichen Designtrends sind zuletzt fünf Kategorien vorgeschlagen worden, die das Automobildesign zwischen den 1930er Jahren und der Gegenwart durchlaufen hat:[27]

  • Aeroform (ab den 1930er Jahren)
  • Muschelform (seit Mitte der 1940er Jahre)
  • Dominanz der Linie (seit Ende der 1950er Jahre)
  • Box-Design (seit Anfang der 1970er Jahre)
  • Ausprägung als Formkörper (seit Mitte der 1990er Jahre).

Aeroformen (ab den 1930er Jahren)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stromlinie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stromlinienform, die der Zeppelin-Ingenieur Paul Jaray Mitte der 1920er Jahre entwickelte, wurde zum ersten Idealbild für das Automobil - und damit zur Geburt für das moderne Automobildesign.[28] Die fließenden Formen der Jaray-Konstruktionen erlaubten eine höhere Geschwindigkeit und ermöglichten einen niedrigeren Verbrauch. Verschiedene Hersteller experimentierten mit der neuen Form, auch um eine angemessene Karosserie für eine hochgeschwindigkeitsfeste Reise auf den neuen Autobahnen zu ermöglichen. Aber nur der tschechische Hersteller Tatra hatte in den 1930er Jahren den Mut, sie in ihrer Reinform auch wirklich in Serie zu fertigen.[29] Die Stromlinie allerdings wurde zur Leitidee für eine ganze Generation von Fahrzeugen mit geschwungenen Kotflügeln, integrierten Scheinwerfern, gerundeter Kühlerform und abfallend-buckeliger Rückenlinie.[30] Dennoch hatte die Designlinie durchaus sehr unterschiedliche Kundenreaktionen: der Chrysler Airflow war ein ziemlicher Misserfolg[31]; vom Peugeot 402 mit seinem in der Presse sogenannten "Raketendesign" aber wurden rund 30.000 Einheiten verkauft.[32]

Impulse des Art Deco[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die zwischen den 1920er und 1940er Jahren wichtige Designbewegung des Art déco beeinflusste vor allem die Form von extravaganten und teuren Automobilen. Der Flugzeug-Pionier und große Exzentriker Gabriel Voisin übertrug die Ideen aus dem Flugzeugbau auf die Form seiner exaltierten Automobile.[33] In Molsheim schuf der junge Jean Bugatti mit dem Bugatti Type 57 SC Atlantic mit einem kammartigen Nietflansch über der stromlinienförmigen Karosserie das faszinierendste Modell dieser Marke.[34] Eine führende Rolle bei der Gestaltung von Luxusautomobilen spielten schließlich die im Großraum Paris ansässigen Karosseriehersteller Saoutchik und Figoni & Falaschi, die fließende Formen auf Fahrgestellen hochwertiger Marken - insbesondere Delahaye und Talbot-Lago - entwarfen. Markenzeichen wurden die ausladenden stromlinienförmig gestalteten Kotflügel und schlank auslaufende Heckformen.[35] Schließlich glich der französische Karosseriebauer Labourdette selbst den ikonographischen Rolls-Royce-Kühler der flüssigen Linie der Karosserie an.[36]

In den Vereinigten Staaten experimentierten die Verantwortlichen seit den frühen 1930er Jahren mit Designlinien, die die Moderne widerspiegeln sollten. Einen ersten Wurf wagte die Luxusmarke Pierce-Arrow mit dem Anfang 1933 von Philip Wright entworfenen Silver-Arrow. Die Ultrastromlinienform des Autos mit vollintegrierten vorderen Kotflügel und einem gepfeilten Kühlergrill wurde zwar als zukunftsweisend verstanden, war allerdings nicht erfolgreich zu verkaufen; so fand das Design auch keine Nachahmer.[37]

Anders ging es der vom Designer Gordon Buehrig gefundenen, vollständig neuartigen Form für den 1935 präsentierten Cord 810. Die Designlinie galt als so neu, dass sie beim amerikanischen Patentamt zum Gebrauchsmusterschutz angemeldet wurde. Der Kühlergrill war mit waagerechten, gebogenen Querlamellen geformt, die sich umlaufend bis zur A-Säule zogen. Die Scheinwerfer wurden versenkbar in den tropfenförmigen Kotflügeln verborgen.[38] Der erst 24-jährige Bill Mitchell verwandelte den vom Kunden zunächst als zu extravagant beurteilten Stromlinienlook beim herausragenden Cadillac Sixty Special Sedan mit fließender Linienführung, großen Fensterflächen und integriertem Kofferraum in eine breit akzeptierte Formensprache.[39] Die Designlinie mit den charakteristischen Querlamellen der Motorhaube wurden bis weit in die 1950er Jahre im Automobildesign zitiert (beispielsweise beim Opel Kapitän von 1939).[40]

Buckelform[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In dem Bemühen, die Erkenntnisse der Stromlinienforschung an die konservativen Erwartungen des Publikums anzupassen, entstand die Buckelform.[41] Diese Übung meisterten 1935 zuerst John Tjaarda und der kurz zuvor neuberufene Ford-Chefdesigner Bob Gregorie, die dem Lincoln-Zephyr eine gemildert rundliche Form mit nasenartiger Front gaben. Das Museum of Modern Art erkannte in dem Modell später den ersten erfolgreichen Stromlinienwagen in den Vereinigten Staaten.[42] Die Grundform wurde in unterschiedlichen Varianten von anderen Herstellern aufgegriffen, wobei der Buckelvolvo und der Buckeltaunus wegen ihrer stark ausgewölbten Hecks sprichwörtlich wurden.[43]

Umhüllung in neuen Proportionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den 1940er Jahren bemühten sich die Designer, den Fahrzeugkörper in eine fließende Umhüllung zu kleiden, bei der die bisher einzeln vorstehenden Konstruktionselemente - Kotflügel, Motorhaube, Heck - unter einem einheitlichen Kleid verschwanden. Gleichzeitig veränderten sich die Proportionen der Fahrzeuge: sie wurden erstmals breiter als hoch. Chrysler zeigte diese Envelope Body genannte Designlinie 1941 beim vom Ralph Roberts gezeichneten Showcar Newport.[44] Der Konkurrent Packard aber brachte mit dem Clipper das erste Serienmodell mit diesem neuen Package auf die Straße. Howard Darrin reklamierte die Urheberschaft dieses Modells stets für sich.[45] Der Clipper war deutlich niedriger als vergleichbare Fahrzeuge, sodass ein "ein normal großer Mann" über das Dach sehen konnte.[46] Der Envelope Body mit den Fade-away Kotflügeln, die sanft in die vordere Türe übergehen, wurde bis in die 1950er Jahre sowohl in den Vereinigten Staaten, aber auch in Europa - wie beispielsweise von Alfa Romeo beim 6C Freccia d'oro nachgeformt.[47]

Das Volksauto[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den 1930er Jahren wuchsen in Europa die Anstrengungen, auch ein Automobil für jedermann zu entwickeln. Bis zu diesem Zeitpunkt waren die Fahrzeuge zu teuer für die Mittelschichten; für den Bau entsprechender Fahrzeuge konnte bis dahin aber kaum ein Hersteller die notwendigen Investitionen stemmen. Zum Teil schon vor dem Zweiten Weltkrieg fertigentwickelt, kamen die Volksautos außer dem italienischen Fiat 500 Topolino von 1936 erst nach dem Krieg auf die Straße: der Morris Minor in England, der Citroën 2 CV in Frankreich – und der VW Käfer in Deutschland, dem Erwin Komenda eine Form gegeben hatte, die Jarays Aerodynamik mit dem ornamentalen Schmuck des Art déco verband.[48] Alle Volksautos folgten den damals modernen Erkenntnissen des Stromliniendesigns und alle zeigten durch die Wahl eines vermenschlichten Spitznamens – Käfer, Ente, Topolino (Mäuschen) und Moskito – dass das Automobil in der Gesellschaft angekommen war.[49]

Heckflossen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Heckflosse, die zum stilistischen Symbol der 1950er Jahre geworden ist, wurde in ihren ersten Varianten in den Strömungsversuchen der 1930er Jahre entwickelt. Zwar wird heute von Aerodynamikern bestritten, dass die Heckflossen jemals zur Verbesserung der Windschlüpfrigkeit eines Fahrzeugs betragen hätte. Dennoch schien in den frühen Tests eine Flosse auf dem Fahrzeugrücken dafür zu sorgen, dass das Automobil weniger von Seitenwind gestört wurde.[50] So besitzt der Tatra 87 die erste Heckflosse der Automobilgeschichte. Dass Harley Earl bei seinem ab 1948 zelebrierten Heckflossendesign bei Cadillac ausschließlich von damals neuartigen Jets inspiriert wurde, scheint widerlegt.[51] Jedenfalls wurde die Heckflossen-Mode zu einem globalen Design-Trend. In Italien schuf Franco Scaglione in den 1950er Jahren für Bertone drei damals vielbeachtete Konzeptfahrzeuge, die eine aerodynamisch optimierte Autoform zeigen sollten - und die ganz selbstverständlich große und geschwungene Heckflossen zeigten.[52] Die als B.A.T. (Berlinetta Aerodinamica Tecnica) bezeichneten Einzelstücke galten zu ihrer Zeit als Krönung des europäischen Autodesigns.[53] Heute indessen gilt die Flossenmode als "Exzess."[54]

Der repräsentative Barock[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ausdruckskraft der Kutschenform wurde auch nach dem Krieg noch zitiert, wenn es darum ging, Macht und Bedeutung der Insassen eines Autos zu dokumentieren. Fahrzeuge für die Elite zeigten bauchige vordere Kotflügel, die sich bis zu den bauchigen hinteren Kotflügeln spannen (die sogenannten Through-Fender[55]). Die oft etwas pummelige Gesamterscheinung der Fahrzeuge führte im Volksmund anlässlich des BMW 501/502 zum spöttischen Begriff Barock-Engel, der sich später auf alle ursprünglich herrschaftlich gemeinten aufgebauschten Karosserien der 1950er Jahre übertrug. Dass Staatskarossen auch bürgerlich erscheinen konnten, zeigte ausgerechnet das gestrecktere Design des Mercedes-Benz 300 Adenauer, der dafür aber auch als Bonner Volkswagen bezeichnet wurde.[56]

Für den individualistischen Gentleman, der aus Vergnügen selbst fährt, entstand eine sportliche Variante des barocken Aerostils. Einer der ersten bewunderten Modelle dieser Designrichtung, die nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Markt kamen, war dem guten Bauchgefühl von William Lyons zu verdanken. Die Linien Jaguar XK 120 zeigte als "üppige Barockskulptur" eine exzentrische Variante von Aerodynamik. Besitzer wie Clark Gable und Humphrey Bogart sorgten für den Durchbruch dieses Modells.[57] Seine volkstümliche Version zeigte 1955 der MGA, der damit die Vorstellung vom kleinen britischen Sportwagen lange Zeit prägte. [58] Die deutsche Variante des sportlichen Barock baute Karmann in Form des Karmann-Ghia, dessen Design nach amerikanischer Inspiration von Luigi Segre stammte.[59]

Vollendung des Stromliniendesigns[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die seit den 1920er Jahren entwickelten Stromlinienideen wurde im Automobildesign − nach Vorarbeiten durch Saab − erst Mitte der 1950er Jahre durch Citroen zur Vollendung geführt:

Der Flugzeughersteller Saab entschied sich, nach dem Zweiten Weltkrieg auch in das Automobilgeschäft einzusteigen - mit einem von Sixten Sason gestalteten stromlinienförmigen Automobil. Der Saab 92 spielte die Ideen der Jaray-Stromlinie durch, wirkte allerdings insgesamt etwas pummelig.[60] Der Geniestreich, die Jaray-Linie zu einem "vollkommen magischen Objekt"[61] zu verwandeln, gelang 1955 Flaminio Bertoni. Der von ihm geformte Citroën DS gilt als Kandidat für "die fiktive Ruhmeshalle des Autodesigns."[62] Die gestreckt Linie der DS "reflektiert reinrassige Stromliniengedanken" nach dem Jaray-Konzept.[63] Die Seitenlinie entsprach dem von Jaray vorgeschlagenen, vorne erhöhten und hinten flach auslaufendem Flügelprofil. Ebenso folgte die flache Front und das schräg nach unten auslaufende Heck dem originären Stromlinienkonzept. Die elegante dreidimensionale Linienführung des Citroen zeigt nochmals eindrücklich das formschöpfende Potenzial der alten Gestaltungsideen, und bewies zudem, dass diese Form sich auch erfolgreich im Markt verkaufen liess.[64]

Muschelform (seit Mitte der 1940er Jahre)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Designqualität durch Knappheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Beginn des modernen Automobildesigns wird traditionell mit dem Cisitalia 202 verbunden, der 1946 erstmals gezeigt und 1951 in die Designsammlung des MoMa aufgenommen wurde. Die flachen, fließenden und horizontalen Linien von Battista "Pinin" Farina schafften einen neuen Designschnitt, der durch Knappheit überzeugte. "Die Karosserie des Cisitalia ist über das Chassis gezogen wie ein Schutzumschlag über ein Buch."[65] Das verlängerte Dach und die nach hinten gedehnten Seitenfenster verleihen dem Fahrzeug optische Länge und Eleganz. Statt Chrom sollte das Zusammenspiel von Blech und Licht in neuen Proportionen Schönheit ausdrücken.[66] Einer vergleichbaren Philosophie folgte 1948 der von Erwin Komenda geformte Porsche 356, dessen Kleid ein wenig dicklich wie eine Muschel über das Fahrzeug hinausragt. Das ergab eine ikonische Form, die praktisch unverändert bis heute fortlebt.[67] Die Cisitalia-LInie wurde schnell als moderne Designlinie adaptiert und beim Lancia Aurelia B20, beim Aston Martin DB2 und bei der Alfa Romeo Giulietta Sprint variiert. Damit wurde diese Designsprache "zur Mutter der modernen Automobilform."[68]

Drei-Box-Design[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stufenhecklimousine erfand Raymond Loewy 1947 für Studebaker mit einer Form, die für mustergültig und richtungweisend gehalten wurde.[69] Der Studebaker Champion zeigte ein Heck, das annähernd so lang war die Motorhaube und dadurch Platz für einen üppigen Kofferraum bot. Diese in beide Richtungen gleichermaßen gestreckt Automobilform definierte die Dreiteilung des Autokörpers: die Aufteilung Haube, Pavillon, Kofferraum wird als Drei-Box-Design bezeichnet und wurde für Jahrzehnte die Form des üblichen Automobils.[70] So wurde die Loewy-Schöpfung anschließend zum Vorbild für unzählige Automobilmodelle und damit zur modernen Form des Autos. [71]

Pontonform[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch die Pontonform wurde in den USA zuerst in die Automobilproduktion eingeführt. Der vielseitig interessierte Howard Darrin, der in den 1930er Jahren in Paris das Karosseriebauen gelernt hatte[72], zeichnete die mit vollständig glatten Seitenflächen versehene und insgesamt schnörkellose Karosserie für den 1946 vorgestellten Kaiser Special. Darrin gilt damit als Erfinder der Pontonkarosserie.[73] Sie wurde stilbildend für zahlreiche Limousinen bis Mitte der 1950er Jahre. Stilistisch verwendete die Pontonform die Muschel-Formensprache, allerdings in einer langweiligeren Drei-Box-Karosserie mit flachen Blechen, kleinen Fensteröffnungen und sanft gerundeten Kurven. Einige Jahre adaptierten die Hersteller diese damals moderne Form eher undifferenziert, so dass sich die Modelle fast nur durch den Kühlergrill unterschieden.[74] In Deutschland wurde der Mercedes Ponton sprachprägend, wobei allerdings Carl Borgward mit dem Borgward Hansa 1500 das erste deutsche Auto mit Pontonkarosserie 1949 auf den Markt brachte.[75]

Chromorgie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um der Verwechselbarkeit der Pontonformen zu entgehen, flüchteten sich die Automobilhersteller in die Dekoration. In den Vereinigten Staaten wurde es üblich, den Chromschmuck jährlich zu verändern, um die Kunden mit den systematischen Kollektionswechseln zum jährlichen Kauf zu animieren. Als Beispiel für die theatralische Designsprache gilt der Buick Roadmaster, dem der GM-Chefdesigner Harley Earl ein Styling von flamboyanter Extravaganz mitgegeben hatte, das der Designkritiker Reyner Banham als "Wegwerfästhetik" schmähte.[76] In Europa zitierten vor allem Fiat und Opel die laute, amerikanische Chromorgie.[77] Dagegen pflegten Marken wie Mercedes-Benz oder Alfa Romeo sehr systematisch ihr Kühlergesicht und erreichten über Jahrzehnte hinweg eine sorgsam gepflegte Selbstähnlichkeit ihrer Automodelle.[78]

Ponton mit Profil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Designer lernten schnell, wie eine Pontonkarosserie puritanisch unverschnörkelt, aber dennoch mit persönlichem Profil zu formen ist. Eine Übung in Leichtbau und Aerodynamik führte bei Panhard zur Modellierung des Dyna Z mit einem beachtlichen niedrigen Luftwiderstandsbeiwert und ausdrucksstarker, avantgardistisch erscheinender Pontonkarosserie, die zunächst sogar aus Aluminium geformt wurde.[79] Jan Wilsgaard gelang es beim Volvo Amazon, auf stilistische Mätzchen zu verzichten und gerade darum ein Auto zu schaffen, das nach Einschätzung des Volvo Generaldirektors Assar Gabrielsson aussehe "wie ein Pin-up-Girl."[80]

Erotik des Roadsters[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lebensfreude und Irrationalität führten zur Gestaltung des Roadster. Die meist aus Rennwagen abgeleiteten offenen, zweisitzigen Automobile galten Mitte der 1950er Jahre als Ausdruck von Freiheitsliebe und Individualismus, die zudem Status und Potenz des Besitzers verstärkten. Obwohl eigentlich für den Jet Set prädestiniert, wurde der Roadster zu einer klassenlosen Fahrzeugkategorie, weil mehrere Großserienhersteller ihre eigene Version des offenen Sportwagen auf den Markt brachten. Nachdem die englischen Roadster, die den Trend gesetzt hatten, im Aero-Barock gestaltet wurden, zeigten der Austin-Healey 100 und vor allem die kontinental-europäischen Roadster wie der Alfa Romeo Giulietta Spider, die Lancia Aurelia B24 Spider und der Porsche 550 Spyder einen eleganten und dynamischen Auftritt - in einer schlank geschnittenen Form. Die amerikanische Spielart dieser Fahrzeuggattung fand in Gestalt der Corvette den Weg zum Kunden. Die Spitzenprodukte in Europa blieben aber unbestritten die Ferrari 250 und der Mercedes 300 SL.[81]

Einzelne Formgestalter verstanden sich darauf, die ohnehin schon erotisch aufgeladene Linie des Roadsters überdeutlich ins Bild zu setzen. Albrecht Graf von Goertz zeichnete eine besonders knapp sitzende, fließende Karosserie für den BMW 507. Das Fahrzeug, das heute als Ikone gilt, erhielt damit die für die Zeit der 1950er Jahre "provokante Ausstrahlung einer Dame mit einem viel zu knappen Kleid."[82] Ähnliches gelang Malcolm Sayer bei der Modellierung des Jaguar E-Type. Obwohl Sayer nach eigener Aussage nur an einer mathematisch fundierten, optimierten aerodynamischen Form gelegen war, erzeugte er auf diese Weise "mit Phallus-Front und Spitz-Po die erotischste Form der Automobilgeschichte."[83]

Mobilitätsminimum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um die Massen zu mobilisieren, interpretierten die Hersteller in den 1950er Jahren das Volksauto nochmals neu: sie schufen möglichst vollwertige Automobile, aber in Miniatur. Die Bemühungen, möglichst viel Nutzraum in sehr knappen Abmessungen zu finden, führten bei den begabten Automobilingenieuren wie Dante Giacosa und Alec Issigonis zu neuartigen konzeptionellen Lösungen und zu Formen, die schließlich das Image des Kleinwagen revolutionierten. Er war nicht nur klein, sondern wurde auch eine Modeerscheinung, die von jungen Nutzern als Ausdruck eines neuartigen Lebensgefühls interpretiert wurde.[84] Der von Dante Giacosa mit einem straffen Gürtel geformte, eigentlich winzig-kleine Fiat 500 wurde in seiner Grundform ein Referenzpunkt einer ganzen Generation.[85] Dem Austin Mini gab Alec Issigonis in seinen zwergenhaften Ausmaßen viel Praktikabilität mit - vor allem aber so viel Charme, dass das Fahrzeug im Verein mit dem gleichzeitig erfundenen Minirock zum Symbol für Jugendrebellion und Carneby-Pop werden konnte.[86] "Die allgegenwärtigen Volksmobile sind Rückgrat der Mobilität und weniger Designikonen denn Universalkunstwerk."[87]

Die K-Form[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wiederkehrend versuchten die Automobilhersteller, die sogenannte K-Form in die Automobilgestaltung einzuführen. Die K-Form geht auf Versuche der 1930er Jahre von Wunibald Kamm und Reinhard von Koenig-Fachsenfeld zurück, die zu einer aerodynamisch vorteilhaften Form mit Abrisskante und Steilheck führten.[88] Die dann wegen des Krieges nicht gebauten BMW 332 und Alfa Romeo 6C 2000 Gazzella[89] waren nach diesen Ideen entwickelt worden. Zum Kunden fand die K-Form erstmals 1952, als Carl F. W. Borgward seine große repräsentative Limousine Borgward Hansa 2400 vorstellte. Sie wurde allerdings damals nur sehr zurückhaltend aufgenommen.[90]

So dauerte es noch bis zum Renault 4, der 1961 die Formidee mit dem abgeschnittenen Steilheck zu einem Publikumserfolg machte. Stilistisch war der Renault nicht erwähnenswert. Aber er schaffte es durch seinen spartanischen Nutzwert, zum Symbol für die Jugendrevolution zu werden - und bahnte nebenbei den Weg für den Hatchback.[91]

Die Dominanz der Linie (seit dem Ende der 1950er Jahre)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trapez-Linie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Passend zum kühlen Design, das auch für Gebrauchsgeräte verwendet wurde, erhielten die Autos mit dem Ende der 1950er Jahre Ecken, Kanten und Kniffe. Die weichgespülten Rundungen der Muschelartigen Formen wurde durch eine sachlich-klare Linie ersetzt. Es war die Übersetzung des International Style auf das Automobildesign.[92] Nachhaltig geprägt wurde dieses Linien-Design moderner Limousinen durch Battista Pinin Farina, der bei dem Einzelstück Florida II auf Lancia-Basis erstmals die sogenannte Trapezlinie durchformte.[93] Pininfarina deklinierte die neue Form anschließend bei den im Publikum sehr positiv aufgenommenen Lancia Flaminia, Fiat 1800 und Peugeot 404. Die kantige Gestaltung sah von der Seite betrachtet aus wie ein Trapez: die betonte Gürtellinie war am Ende der Motorhaube und des Kofferraums über die Bodenlinie hinausgezogen; gegenläufig verjüngte sich der Pavillon von der Gürtellinie an nach oben.[94] In Deutschland war der als Gelsenkirchener Barock bespöttelte Taunus 17M 1957 einer der ersten Vertreter der Trapezlinie, die den Kunden beim Zackenford als zu amerikanisch und zu wenig ausgewogen erschien.[95] Später zeigten der von Jupp Dienst gezeichnete DKW F12 und der von Werner Lang verantwortete Trabant 601 eine tadellose Trapezlinie.[96]

Elitäre Limousine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ausgewogenen Proportionen der von Battista Pinin Farina entwickelten Trapezform prädestinierten dieses Design für elitäre Limousinen. Bereits der Vorreiter des Trapezes, die Lancia Flaminia war eine damenhafte, großbürgerliche Erscheinung - damals Italiens größtes und luxuriösestes Automobil. Die überaus kultivierte und klassische Reiselimousine wurde gerne von Würdenträgern der katholischen Kirche gefahren. Die präsidiale Steigerung erschien 1961 in Form der verlängerten Landaulet-Version, die Jahrzehnte sowohl vom italienischen Staatspräsidenten wie auch vom Papst genutzt wurde.[97] Als sich Rolls-Royce zum Bau einer kompakteren Limousine, dem Silver Shadow entschloss, wählte Chefdesigner John Blatchley ebenfalls die herrschaftliche Trapezform. Sie wurde damit über Jahrzehnte zum Inbegriff elitärer Automobilgestalt.[98]

Die Compact-Form[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein umlaufender Blechkniff in der Seitenlinie des Fahrzeugs sorgte ab 1960 für eine neue, originellere Modellierung beim Autodesign. Der Blechkniff, der die Gürtellinie betonte, sorgte für eine Spannung erzeugende Lichtkante: oberhalb des Kniffs spiegelte sich das Licht, was für eine erhellte Fahrzeugschulter sorgte; darunter erschien eine Schattenpartie, die die Eintönigkeit der Seiten wirkungsvoll modellierte. Frühzeitig führten die Designer diesen Blechkniff um das gesamte Auto herum und schufen so einen Eindruck von Einheitlichkeit. Das Fahrzeug wurde in ein Oben und Unten gegliedert - und nicht mehr in Kotflügel, Hauben und Aufbauten. Angeblich wurde der Blechfalz ursprünglich erfunden, um unterschiedliche Karosserieteile miteinander verbinden zu können, deren Stosskante dann hinter einer Chromleiste verborgen wurde. Auf jeden Fall wurde diese Compact-Form genannte Designlinie nach ihrem erstmaligen Erscheinen 1960 beim Chevrolet Corvair schnell bei zahlreichen Herstellern in Europa zitiert. Der NSU Prinz 4 wirkte sogar wie eine vollständige Adaption des amerikanischen Vorbilds. Varianten zeigten der Fiat 1500 und der Karmann-Ghia Typ 34.[99]

Fließende Linie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einen eigenen Weg beschritt 1960 Uwe Bahnsen mit der Gestaltung des Taunus 17M. Für den Ford mischte der Designer Geometrisches mit Organischem und schaffte so das Urbild der Fließenden Linie.[100] Die sogenannte Stromform wurde von der Presse als revolutionäre Abkehr von der Trapezlinie gefeiert und von Ford selbst als Linie der Vernunft vermarktet. Die Kunden schätzten die neue Linie, wenn sie auch als Badewanne verunkt wurde. Die fließenden Linien wurden dennoch stilprägend.[101] 1966 zeigten der Fiat 124 und der von Jan Wilsgaard gezeichnete Volvo 140, wie sich ein Fahrzeug mit No-Nonsense-Linien gestalten lässt, und dennoch gestraffte Seitenflächen besitzen kann.[102]

Befreiung vom Stufenheck[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lange schlossen sich Bürgerlichkeit und Kombinationskraftwagen (mit großer Heckklappe) aus. Erst in der ersten Hälfte der 1960er Jahre gelang es, die Vorzüge eines großen Kofferraumzugangs mit dem statusorientierten Selbstverständnis einer Limousine zu verbinden. Vorreiter war der von Pininfarina gestaltete Austin A40, der in seiner Countryman genannten Varianten die trapezoide Gestalt eines Kompaktfahrzeugs mit einer steilen Heckklappe verband. Dante Giacosa gestaltete für den Autobianchi Primula sogar ein bürgerlich-elegantes Trapezheck, das dennoch Platz für eine Heckklappe bot. Schließlich aber verschmolz erst der von Philippe Charbonneaux geformte Renault 16 vollständig die Flexibilität mit dem Konservativismus des Mittelstands. Das Fahrzeug mit Fließheck befreite endlich den Citoyen von der biederen Stufenheck-Limousine - und schuf damit ein neues Fahrzeugkonzept, dass das Automobildesign für Jahrzehnte maßgeblich beeinflusste.[103]

Trapez in Bewegung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hersteller begannen in den folgenden Jahren, die unterschiedlichen Design-Elemente zu einem markentypischen Auftritt neu zu kombinieren. Giovanni Michelotti und BMW-Chefstilist Wilhelm Hofmeister gelang es, die Trapezlinie und die Compact-Form für den BMW 1800 zu einer vollendeten Synthese zusammenzufügen. Damit schufen sie die bis heute gültige Markenhandschrift des Herstellers und schafften es zudem, das Trapez in Bewegung zu modellieren. Das Design für die Sportlimousine war gefunden - und es machte Schule.[104] Eine ähnliche Übung meisterte David Bache bei der Gestaltung des Rover P6. Er verband die Rumpfseiten in einem leichten Trapez mit dem von einer breiten C-Säule abgeschlossenen Parallelogramm des lichten Fensterbandes. "Der P6 sah immer ein wenig so aus, als bewegte er sich, selbst wenn er stand."[105] Das Meisterwerk in dieser Disziplin aber lieferte William Lyons mit dem Jaguar XJ. Diese Limousine wurde mit ihrer rundlich gemilderten Trapezform und den starken Einzügen zum Sinnbild der zeitlos klassischen Sportlimousine überhaupt.[106]

Für den Herrenfahrer erfanden die Designer auch eine GT-Version der Trapezform. Die muskulösen, straffen Linien der Karosserien spiegelten die ideale Selbstinszenierung ihrer sportbegeisterten Besitzer, die allerdings doch Wert auf einen stilvollen Auftritt legten.[107] Diese Formübung bewältigten mustergültig Paul Bracq für den Mercedes-Benz SL Pagode, Giorgio Giugiaro in Diensten von Bertone für den Alfa Romeo Giulia Sprint GT und Virginio Vairo[108] im Auftrag von Vignale zur Gestaltung des Maserati Mexico. Den "gefeierten Urmeter für Coupékarosserien" aber schuf Piero Castagnero in Gestalt des Lancia Fulvia Coupé.[109]

Architektur der Macht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um Macht und Status zu versinnbildlichen, entwickelten die Designer zu Beginn der 1960er Jahre eine neue flächige Formensprache, die insgesamt distinguierte Ruhe ausstrahlen sollte und die Schultern der Fahrzeuge betonte. Elwood Engel erfand für den Lincoln Continental eine Art motorisierten Smoking, der in seiner besonnenen Linie auch wesentliche dazu beitrug, die Heckflossen-Exzesse zu überwinden.[110] Einen absoluten Understatement-Effekt modellierte Pietro Frua in die Karosserie des Maserati Quattroporte I, der 1963 schnellsten viertürigen und viersitzigen Limousine. Die niedrige, aber ausgeprägte Gürtellinie und der großzügig verglaste Aufbau schufen einen distinguierten, aber sportlichen Auftritt.[111] In all seiner Perfektion aber wurde der von Paul Bracq gezeichnete Mercedes 600 zum Nonplusultra der herrschaftlichen Staatslimousinen.[112] Seine in ausgewogen sachlichen Linien gehaltene Karosserie demonstrierte eine "palladianische Architektur der Macht".[113]

Hüftschwung für den Macho[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für einen eleganten Playboy-Lebensstil hatte es sich in den 1960er Jahren eingebürgert, den Sportwagen zur Eroberung zu nutzen. Die Hersteller wetteiferten darin, dieser Attitüde ein flaches und schnittiges Coupé zur Verfügung zu stellen, dessen aggressive Stilelemente mit Hai und Rochen assoziiert wurden. Angeblich war der Chefdesigner von General Motors, Bill Mitchell beim Hochseefischen auf diese Analogie verfallen, die Larry Shinoda dann in der Karosserie der Corvette Stingray mit Kiemen, maulähnlichem Kühler und rochenartiger Rückenfalte verewigte.[114] Die Hai-Nase führte Giorgio Giugiaro beim Maserati Ghibli ein, dessen Erscheinung mit kühn geschwungener Haube und abgeschnittenen Heck das Publikum regelrecht elektrisierte.[115] Schließlich formte Leonardo Fioravanti für Pininfarina den Ferrari 365 GTB/4 Daytona, dessen machohafte Form als eine der besten Ferrari-Karosserien jener Jahre gilt.[116]

Nachdem die Mittelmotor-Rennwagen auf den Rennstrecken ihre Überlegenheit bewiesen hatten, kam auf die Konstrukteure die Herausforderung zu, das Mittelmotorkonzept auch in einem Straßensportwagen zu verpacken. Sowohl der Porsche 904 wie auch der Ford GT40 hatten aus Gründen der Homologation auch eine Straßenzulassung erhalten; ihre Gestalt allerdings war einzig im Hinblick auf den Renneinsatz gefunden worden. Ferruccio Lamborghini indessen wollte dieses Urkonzept des Automobilmachos auf einen Sportwagen übertragen sehen und liess daher den jungen Marcello Gandini bei Bertone die extremen Proportionen des Miura einkleiden.[117] Der Miura war kein Fahrzeug für die Rennstrecke, sondern eigentlich nur ein Fahrzeug für den Boulevard, gefangen in einer im Kern sinnlosen Ästhetik der Sinnlichkeit und damit ein ebenso extravagantes wie radikales Sex-Symbol: ein "testosterotisches Spielzeug."[118] Für den eleganteren Macho schneiderte Giorgio Giugiaro, damals bei Ghia, den extravaganten Anzug auf das Chassis des De Tomaso Mangusta.[119] Der Dino 246, der nicht Ferrari heissen durfte, erhielt seine sanft geschwungene Mittelmotor-Linie von Aldo Brovarone von Pininfarina, der damit eine Ikone von Maranello schuf.[120]

Die Wankel-Revolution[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der von Felix Wankel entwickelte Kreiskolbenmotor galt als Revolution. Daher sollte die große Limousine, die erstmals um einen solchen Motor herum konstruiert wurde, auch eine Revolution ausstrahlen. Mit diesen Vorgaben entwickelte Claus Luthe die Karosserie des 1967 vorgestellten NSU Ro 80. Tatsächlich zeigte die Limousine viele vorausweisende Designelemente:[121] Die niedrige Front, die der flach bauende Wankelmotor erlaubte; das hochbauende Heck, das den Anschein hatte, als sei es im Windkanal geformt worden (was nicht der Fall war); die mit dem Kühlerraster eine Einheit bildenden, rechteckigen Frontscheinwerfer; die großen, kuppelartig geformten Fensterflächen; und die dezente, umlaufende Hüftfalte in einem in virtuoser Linienführung durchgestalteten Karosseriekörper.[122] Der Ro 80 hatte noch nicht wirklich eine Keilform, aber er trug nachhaltig zu einer grundlegenden Neuorientierung des Automobildesigns bei.[123] Der wirtschaftliche Erfolg allerdings war dem Fahrzeug nicht vergönnt; es gilt mit nur 40.000 verkauften Einheiten als Flop.[124]

Das Box-Design (ab Anfang der 1970er Jahre)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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In den 1970er Jahren folgten nun preiswerte Sportwagen auf Mittelklasse-Plattformen. Bekannteste Vertreter dieser Fahrzeuggattung waren der Ford Capri und die Modelle GT und Manta von Opel. Auch wenn sie in den Standardausführungen nicht besonders stark motorisiert waren, fanden sie schon wegen ihres Aussehens großen Zuspruch.

VW konnte Anfang der 1970er Jahre von den Erfahrungen des übernommenen Herstellers Audi profitieren. Der Passat ergänzte das Angebot um ein ähnlich konzipiertes Fahrzeug, wie es der Renault R 16 war. 1974 stellte VW mit dem Golf einen modernen Kompaktwagen vor. Er hatte kompakte Abmessung und bot dennoch einen großen Nutzwert.

Nicht nur die Kompaktwagen wurden immer beliebter: auch die praktischen Schrägheckmodelle und Kombis wurden auch in Deutschland gefragt. Galten die Kombis hierzulande noch bis weit in die 1970er Jahre hinein als „Handwerkerautos“, so wurden sie nun wegen ihrer praktischen Qualitäten auch für Familien interessant. Selbst Daimler-Benz bot ab April 1978 eine Kombiversion des W123 an. Andere Hersteller wählten zunächst noch einen Kompromiss und boten Schrägheckmodelle an. Mitte 1977 schlug Audi mit dem Modell 100 Avant diesen Weg ein und Ford setzte in den 1980er Jahren mit den Modellen Sierra und Scorpio auf das Schrägheck.

In den 1970er Jahren trugen die Fahrzeuge bunte, farbenfrohe Lackierungen. Besonders beliebt waren Gelb, Orange, Hellgrün, Hellblau, Rot und Beige. Dieser Stil setzte sich auch im Innenraum fort, wo die Sitze und Innenverkleidungen der Türen häufig die gleiche Farbe wie die Karosserie hatten. Die Stoßstangen, Fensterrahmen und Außenspiegel waren noch mit reichlich Chrom verziert.

Anfang der 1970er Jahre wurden die Karosserien kantig, übersichtlich und einfacher zu produzieren. Anfang der 1980er Jahre waren auf dem Neuwagenmarkt nahezu ausschließlich kastenförmige Fahrzeuge anzutreffen. Im Innenraum wurden die Fahrzeuge mit Beginn des neuen Jahrzehnts revolutioniert: die bunten Farben und Chromverzierungen wichen schlichten, praktischen Armaturen. Die Elektronik erhielt Einzug in die Fahrzeuge. Bordcomputer wurden als „Mäusekino“ populär. Um jüngere Käuferschichten anzulocken, wurde zunehmend auf Sportlichkeit gesetzt. Dies fand in Alufelgen, Zierstreifen, Aufdrucken und oft auch in der Farbe Weiß seinen Ausdruck. Im Innenraum wurden Sportsitze verbaut und die Armaturen zusätzlich mit Drehzahlmessern ergänzt.

Im Herbst 1977 erschien der Alfa Romeo Giulietta mit einer (zur damaligen Zeit) extremen Keilform.

Im Sommer 1982 war der Audi 100 eine wegweisende Neuerscheinung. Er überzeugte durch einen sensationell geringen cw-Wert von 0,3 und löste den Trend zu aerodynamischen Karosserien aus. Diese bieten bessere Fahrleistungen beziehungsweise niedrigere Treibstoffverbräuche. Die kantigen Karosserien der späten 1970er und frühen 1980er-Jahre wichen schlanken, rundlichen, glattflächigen Karosserien. In sämtlichen Details war die Bemühung um einen möglichst geringen Luftwiderstand erkennbar: die Räder wurden fast vollständig verkleidet, die Türgriffe in der Karosserie versenkt, die Außenspiegel aerodynamisch geformt, die Spaltmaße verringert und die Unterböden geglättet. Die Stoßfänger wurden aerodynamisch günstig in die Karosserie integriert und standen nicht mehr hervor. Beim im Frühjahr 1988 erschienenen VW Passat B3 wurde sogar der Kühler verkleidet, was ihm den Namen „Nasenbär“ einbrachte.

Grundsätzlich wurden die Fahrzeuge immer rundlicher. Auffällige Designmerkmale waren Stoßstangen aus mattschwarzem Kunststoff, statt wie vorher aus verchromtem Stahl. Auch Zierleisten wurden seltener. Die gefärbten Blinkergläser wichen zunehmend Klarglasblinkern und die Rückleuchten wurden in den frühen 1990er-Jahren häufig dunkel getönt. Bunte Farben wurden seltener. Stattdessen häuften sich Farben wie Weiß oder Schwarz, auch Rot blieb beliebt.

Waren Kombis in den 1980er-Jahren nichts Ungewöhnliches mehr, so entstand mit den Modellen Chrysler Voyager und Renault Espace im Frühjahr 1984 eine neue Fahrzeuggattung: die Vans. Diese bieten maximale Raumausnutzung auf der zur Verfügung stehenden Fläche und eine große Variabilität. Trotz ihrer großen Form folgte auch ihre Aerodynamik dem Trend der Zeit und war keinesfalls besonders nachteilig. Es dauerte allerdings bis Mitte der 1990er-Jahre, bis auch die deutschen Hersteller nachzogen.

Formkörper (seit Mitte der 1990er Jahre)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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In den 1990er-Jahren entstanden viele neue Fahrzeugklassen. Die Roadster erlebten ein Comeback, eingeläutet durch den 1989 vorgestellten Mazda MX-5. Später zogen auch die deutschen Hersteller nach. 1994 schickte Toyota mit den RAV4 das erste SUV auf den Markt. Gerade die SUV wurden nach der Jahrtausendwende sehr populär.

Gegen Ende der 1990er Jahre führte eine neue Geschäftsidee zu massiven Veränderungen im Fahrzeugangebot: Es sollten bestimmte Käuferschichten ganz gezielt angesprochen werden. Dies führte dazu, dass die Modellprogramme der Hersteller ständig wuchsen und dass heutzutage nahezu jeder Hersteller Angebote in verschiedensten Nischen hat.

Zu dieser Geschäftsidee musste auch die Designphilosophie grundlegend verändert werden. Das Design sollte polarisieren und gezielt diesen Personengruppen gefallen, die am ehesten als potentielle Käufer in Frage kommen, um sicherzugehen, dass auch genau diese das Fahrzeug kaufen. Zur Folge hat diese Entwicklung, dass viele Automobile nicht jedermann gefallen. Einer der Meilensteine war der BMW 7er der Modellreihe E65, der aus der Feder von Chris Bangle stammt. War er anfangs harscher Kritik ausgesetzt, fand er dennoch Käufer.

Seit der Jahrtausendwende lässt sich ein neuer Trend zu Retrofahrzeugen erkennen. 1998 startete der VW New Beetle als erstes Fahrzeug, dessen Design sich an einem historischen Vorbild orientierte. Kurze Zeit später folgte BMW Mini. 2007 führte Fiat einen neuen Fiat 500 in den Markt ein.

Auffallend ist, dass jeder Hersteller wieder eigene Designmerkmale suchte und seine Fahrzeuge damit kenntlich machte. So ähneln sich die Fahrzeuge einer Marke stark, grenzen sich vom Aussehen her aber deutlich von den Fahrzeugen anderer Marken ab. Die Formen werden geschwungener und sollen „dynamischer“ wirken. Darunter leiden jedoch die praktischen Werte, die schon vor Jahrzehnten gewonnen wurden. Auch die Aerodynamik hat nur noch sekundären Stellenwert. Die Fahrzeuge bedienen sich häufig Designmerkmalen wie Sicken, Falten und Hüftschwüngen. Dazu werden den Fahrzeugen durch große Kühlergrille und zugespitzte Scheinwerfer, häufig mit LED-Leuchten, ein aggressives Aussehen verliehen. Letztendlich soll dies zur Polarisierung der Käufer beitragen und genau diejenigen an die Marke binden, denen dieses Design zusagt.

Das Automobil als technisches Gerät[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Motorkutschen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfänglich wurden Motorwagen nicht designt, sondern die äußere Form folgte der Funktion – eine Kutsche ohne Deichsel, dafür mit einer vom Fahrer bedienbaren Drehschemellenkung und einem an geeigneter Stelle angebrachten Motor war Ziel der ersten Kraftwagen-Konstrukteure. Manchmal war Grundlage auch einfach die Technik von Fahrrädern, die z. B. umgebaut zu Dreirädern mit einem Motor versehen wurden.

Nach Überwindung der Phase der ersten Prototypen bestimmten die üblichen Bauformen von Kutschen noch jahrelang die Bauformen der Autos. Aus der Kutschenbauform Landauer etwa wurde der Landaulet. Autodesign war eine Variante des Kutschenddesigns bzw. von deren Karosseriebauformen. Näheres siehe z. B. bei Brougham, Dos-à-dos, Vis-à-vis, Surrey, Viktoria, Phaeton und Doppelphaeton. Automobilmodelle wurden oft nach dem Hersteller kombiniert mit der (Kutschen-)Bauform benannt.

Immer stärker setzte sich Platzierung des Motors vorne und dessen Verkleidung durch.

Recht bald kamen Bauformen, bei denen Passagiere nicht nach vorne blicken, also Dos-à-dos und Vis-à-vis, außer Gebrauch. Bis 1910 setzte sich demgemäß die Bauform wie Phaeton (=Zweisitzer) und Doppelphaeton (Viersitzer) durch, bei denen alle Passagiere nach vorne blicken. Mit dieser Festlegung bildeten sich erste Designvarianten wie der Tonneau mit Heckeinstieg und seinen betonten Einzelsitzen in der zweiten Reihe.

Ein wichtiger Trend war dann der verstärkte Schutz der Passagiere vor Regen und Fahrtwind durch das Auto selbst statt durch Bekleidung und Schutzbrillen. Immer mehr kamen Verdecke, Türen und Frontscheiben auf. Die neue Bauform Torpedo, ein Zweisitzer, etwa umfasste schon eine Frontscheibe und eine durchgehende seitliche Karosserie. Als Designelement kam beim Torpedo ein sanfter Übergang von der Motorhaube zur Frontscheibe dazu, also erste Bemühungen um eine Stromlinienform.

Technologische Trends[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Seit Beginn der Herstellung von Automobilen wurden diese auch gestaltet – im Laufe der Entwicklungen beeinflussten allerdings ganz verschiedene Umstände die äußere und innere Form der Automobile über ebenso verschiedene Zeiträume: Seit dem Anfang und bis in die 1960er Jahre war der sich wandelnde Zustand der Fahrbahn ein wesentlich beeinflussender Faktor: Unbefestigte, mit Spurrinnen durchzogene Feldwege stellen ganz andere Anforderungen an Fahrzeuge als gepflasterte Alleen oder Autobahnen. Direkt damit verbunden sind die jeweils möglichen Geschwindigkeiten, damit wiederum die Fahrsicherheit, der Wetterschutz (Scheibenwischer, Heizung, Klimaanlage oder nur offenes Verdeck). Ein bis in die heutige Zeit wesentlicher Faktor ist die Fertigungstechnologie, die Möglichkeit (und Notwendigkeit) einer rationellen Herstellung. Später traten Sicherheits-, Komfort und Ergonomiebedürfnisse in das Aufgabenfeld auch von Fahrzeugdesignern. Modeströmungen waren und sind immer noch aktuell.

Besonders in der Konstruktion hochbeanspruchter Teile wird die Bionik, speziell die Soft-Kill-Option eingesetzt um den Materialeinsatz für die Erfüllung der Funktionen zu minimieren. Dies ist ein wesentliches Kriterium für Niedrigenergiefahrzeuge. Design muss sich auch nach der Fertigungstechnik richten. Neue Möglichkeiten wie der Einsatz von faserverstärkten Kunststoffen oder Hydroforming von Aluminium ermöglichen leichte und sichere Konstruktionen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bruno Alfieri: Form. Mercedes-Benz. Wurzeln und Anspruch der Schönheit, Mailand 1996
  • Hans-Hermann Braess, Ulrich Seiffert (Hg.): Automobildesign und Technik: Formgebung, Funktionalität, Technik, Wiesbaden 2007
  • Larry Edsall: Triumphe des Automobil-Designs, Von Darrins Rolls-Royce Phantom zu Fiskers BMW Z8, Wiesbaden 2008
  • Ralf Kieselbach (Hg.): The drive to design, Geschichte, Ausbildung und Perspektiven im Autodesign, Stuttgart 1998
  • Ralf Kieselbach: Technik der Eleganz, Eine Geschichte des Automobildesigns in Deutschland bis 1965 am Beispiel der Auto Union und ihrer Vorgängerfirmen, Berlin 1999
  • Odo Klose: Autoform, Das Auto in Design, Kunst und Unterricht, Stuttgart 1984
  • Bernd Polster, Phil Patton: Automobildesign International, Marken, Modelle und ihre Macher, Köln 2010
  • Hartmut Seeger: Basiswissen Transportation-Design, Anforderungen - Lösungen - Bewertungen, 15 Vorlesungen und ein Anwendungsbeispiel, Wiesbaden 2014
  • Paolo Tumminelli: Car Design Europe, Myths, Brands, People, Kempen 2011
  • Frank Wendler: auto mobile modern, eine Automobil-Designgeschichte, Ausstellungskatalog Focke-Museum, Bremer Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte 1997
  • Othmar Wickenheiser, Audi Design. Automobilgestaltung von 1965 bis zur Gegenwart, Berlin 2005 ISBN 978-3-89479-160-5
  • Othmar Wickenheiser, Automobildesign seit der Erfindung bis zum Ende des 20. Jahrhunderts, in: Design im Dialog, Stuttgarter Tage zur Automobil- und Unternehmensgeschichte. Wissenschaftliche Schriftenreihe der Mercedes-Benz Archive und Sammlung, Stuttgart 2008 ISBN 978-3-86852-064-4, S. 123-162
  • Othmar Wickenheiser, Mini Design. Past, Present, Future, Stuttgart 2009 ISBN 978-3-613-03123-4
  • Beverly Rae Kimes (Herausgeberin), Henry Austin Clark jr.: Standard Catalogue of American Cars 1805-1942. 3. Auflage. Krause Publications, Iola WI (1996), ISBN 978-0-87341-428-9 ISBN 0-87341-428-4

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wolf-Heinrich Hucho: Design und Aerodynamik - Wechselspiel zwischen Kunst und Physik, in: Ralf Kieselbach (Hg.): The drive to design, Geschichte, Ausbildung und Perspektiven im Autodesign, Stuttgart 1998, S. 188
  2. Lutz Fügener, Professor für Transportation Design, FH Pforzheim, http://www.sueddeutsche.de/auto/kulturgeschichte-der-autogestaltung-das-ende-des-retro-designs-1.827851-3
  3. Paolo Tumminelli: Car Design Europe, Myths, Brands, People, Kempen 2011, S. 4
  4. Bernd Polster, Phil Patton: Autodesign International, Marken, Modelle und ihre Macher, Köln 2010, S. 13f
  5. Paolo Tumminelli: Car Design Europe, Myths, Brands, People, Kempen 2011, S. 24
  6. Ralf Kieselbach: Kulturgeschichte des Autodesigns von den Anfängen bis in die 70er Jahre; in: Ralf Kieselbach (Hg.): The drive to design, Geschichte, Ausbildung und Perspektiven im Autodesign, Stuttgart 1998, S. 30.
  7. Bernd Polster, Phil Patton: Autodesign International, Marken, Modelle und ihre Macher, Köln 2010, S. 13f
  8. Paolo Tumminelli: Car Design Europe, Myths, Brands, People, Kempen 2011, S. 4
  9. zitiert nach George Mason: Patrick le Quément, Renault Design (Car Men 6), Mailand 2000, S. 51
  10. Rob de la Rive Box: Cadillac, Der amerikanische Traumwagen, Wien 1993, S. 20
  11. Odo Klose: Autoform, das Auto in Design, Kunst und Unterricht, Stuttgart 1984, S. 40ff.
  12. „die nie hätte gebaut werden dürfen“ Bruno Sacco im Gespräch mit Joseph Ernst, Manfred Schmid und Axel Wolf, November 2005. http://sterntwiete.mparschau.de/html/ponton_flosse.html.
  13. Prof. James Kelly, Leiter Transportationdesign FH Pforzheim, in: Ralf Kieselbach (Hg.): The drive to design, Geschichte, Ausbildung und Perspektiven im Autodesign, Stuttgart 1998, S. 104f
  14. George Mason: Patrick le Quément, Renault Design (Car Men 6), Mailand 2000, S. 50f
  15. Giorgio Giugiaro im Gespräch mit Radical-Mag, http://www.zwischengas.com/de/FT/diverses/Auf-den-Fiat-Panda-bin-ich-besonders-stolz-im-Gespraech-mit-Giorgetto-Giugiaro.html
  16. http://www.zwischengas.com/de/FT/diverses/Auf-den-Fiat-Panda-bin-ich-besonders-stolz-im-Gespraech-mit-Giorgetto-Giugiaro.html
  17. http://www.spiegel.de/auto/aktuell/20-jahre-fiat-panda-haushaltsgeraet-auf-raedern-a-68888.html
  18. Wolf-Heinrich Hucho: Design und Aerodynamik - Wechselspiel zwischen Kunst und Physik, in: Ralf Kieselbach (Hg.): The drive to design, Geschichte, Ausbildung und Perspektiven im Autodesign, Stuttgart 1998, S. 188
  19. Phasen-Struktur nach Wolf-Heinrich Hucho: Design und Aerodynamik - Wechselspiel zwischen Kunst und Physik; in: Ralf Kieselbach (Hg.): The drive to design, Geschichte, Ausbildung und Perspektiven im Autodesign, Stuttgart 1998, S. 191ff
  20. Larry Edsall: Triumphe des Automobil-Designs, Von Darrins Rolls-Royce Phantom zu Fiskers BMW Z8, Wiesbaden 2008, S. 198
  21. Larry Edsall: Triumphe des Automobil-Designs, Von Darrins Rolls-Royce Phantom zu Fiskers BMW Z8, Wiesbaden 2008, S. 202
  22. Odo Klose: Autoform, das Auto in Design, Kunst und Unterricht, Stuttgart 1984, S. 72ff
  23. Wolf-Heinrich Hucho: Design und Aerodynamik - Wechselspiel zwischen Kunst und Physik; in: Ralf Kieselbach (Hg.): The drive to design, Geschichte, Ausbildung und Perspektiven im Autodesign, Stuttgart 1998, S. 193
  24. Ralf Kieselbach (Hg.): The drive to design, Geschichte, Ausbildung Perspektiven im Autodesign, Stuttgart 1998, S. 126
  25. Peter Theiss: Beruf: Automobildesigner, Anmerkungen zur Tätigkeit der Designer im Automobilbereich, in: Ralf Kieselbach (Hg.): The drive to design, Geschichte, Ausbildung Perspektiven im Autodesign, Stuttgart 1998, S. 116ff
  26. Hartmut Seeger: Basiswissen Transportation Design, Wiesbaden 2014, S. 6ff
  27. nach Paolo Tumminelli: Car Design Europe, Myths, Brands, People, Kempen 2011,S. 12f
  28. Paolo Tumminelli: Car Design Europe, Myths, Brands, People, Kempen 2011, S. 24ff
  29. Paolo Tumminelli: Car Design Europe, Myths, Brands, People, Kempen 2011, S. 31
  30. Ralf Kieselbach: The drive to design, Geschichte, Ausbildung und Perspektive im Automobildesign, Stuttgart 1998, S. 38ff
  31. Enzyklopädie des Automobils, Augsburg 1989, S. 110
  32. Alexander Marczak: autosalon edition Peugeot, Meckenheim 2000, S. 23
  33. Ralf Kieselbach: The drive to design, Geschichte, Ausbildung und Perspektive im Automobildesign, Stuttgart 1998, S. 30
  34. Ingo Seiff: Bugatti, Eleganz auf Rädern, Gelingen 1993, S. 119ff
  35. Larry Edsall: Triumphe des Automobil-Designs, von Darrins Rolls-Royce Phantom zu Fiskers BMW Z8, Wiesbaden 2008, S. 16ff, 26ff
  36. H.G. Isenberg: Roth-Händle Raritäten '80, die Autoshow des Jahres, Ausstellungskatalog, S. 60f
  37. Jürgen Lewandowski, Halwart Schrader: Roth-Händle Raritäten, Die Autoshow des Jahres 1979, Ausstellungskatalog, S. 25
  38. Ralf Kieselbach: The drive to design, Geschichte, Ausbildung und Perspektive im Automobildesign, Stuttgart 1998, S. 45f
  39. Larry Edsall: Triumphe des Automobil-Designs, von Darrins Rolls-Royce Phantom zu Fiskers BMW Z8, Wiesbaden 2008, S. 202
  40. Ralf Kieselbach: The drive to design, Geschichte, Ausbildung und Perspektive im Automobildesign, Stuttgart 1998, S. 45f
  41. Odo Klose: Autoform, Das Auto in Design, Kunst und Unterricht, Stuttgart 1984, S. 31
  42. Carroll Gantz: John Tjaarda, http://www.industrialdesignhistory.com/taxonomy/term/298
  43. Ralf Kieselbach: Ford-Design: Die tun was, in: Ford bewegt, Bielefeld 2000, S. 76f
  44. Larry Edsall: Triumphe des Automobil-Designs, von Darrins Rolls-Royce Phantom zu Fiskers BMW Z8, Wiesbaden 2008, S. 41
  45. Larry Edsall: Triumphe des Automobil-Designs, von Darrins Rolls-Royce Phantom zu Fiskers BMW Z8, Wiesbaden 2008, S. 40
  46. Kimes/Clark: Standard Catalogue of American Cars 1805–1942 (1996), S. 1139
  47. Roger Gloor: Nachkriegswagen, Personenautos 1945-1960, Bern 1985, S. 49
  48. Paolo Tumminelli: Car Design Europe, Myths, Brands, People, Kempen 2007, S. 65
  49. Paolo Tumminelli: Car Design Europe, Myths, Brands, People, Kempen 2007, S. 18f
  50. Odo Klose: Autoform, Das Auto in Design, Kunst und Unterricht, Stuttgart 1984, S. 40
  51. Ralf Kieselbach (Hg.): The drive to design, Geschichte, Ausbildung und Perspektiven im Autodesign, Stuttgart 1998, S. 47
  52. Larry Edsall: Triumphe des Automobildesigns, von Darrins Rolls-Royce Phantom zu Fiskers BMW Z8, Wiesbaden 2008, S. 48ff
  53. Larry Edsall: Triumphe des Automobildesigns, von Darrins Rolls-Royce Phantom zu Fiskers BMW Z8, Wiesbaden 2008. S. 206
  54. Larry Edsall: Triumphe des Automobildesigns, von Darrins Rolls-Royce Phantom zu Fiskers BMW Z8, Wiesbaden 2008, S. 206
  55. Ralf Kieselbach (Hg.): The drive to design, Geschichte, Ausbildung und Perspektiven im Autodesign, Stuttgart 1998, S. 46
  56. Paolo Tumminelli: Car Design Europe, Myths, Brands, People, Kempen 2007, S. 111ff
  57. Bernd Polster, Phil Patton: Autodesign International, Marken, Modelle und ihre Macher, Köln 2010, S. 106
  58. Bernd Polster, Phil Patton: Autodesign International, Marken, Modelle und ihre Macher, Köln 2010, S. 150
  59. Lutz Dass: Zeitreise - unterwegs im Karmann Ghia, Hamburg 1999, S. 4f
  60. Bernd Polster, Phil Patton: Autodesign International, Marken, Modelle und ihre Macher, Köln 2010, S. 100ff
  61. Roland Barthes, französischer Essayist, zit. nach Bernd Polster, Phil Patton: Autodesign International, Marken, Modelle und ihre Macher, Köln 2010, S. 144
  62. Bernd Polster, Phil Patton: Autodesign International, Marken, Modelle und ihre Macher, Köln 2010, S. 4 ; zur Wertschätzung der DS als Designikone vgl. autonews: french car with italian ties
  63. Ralf Kieselbach (Hg.): The drive to design, Geschichte, Ausbildung und Perspektiven im Autodesign, Stuttgart 1998, S. 66
  64. Ralf Kieselbach (Hg.): The drive to design, Geschichte, Ausbildung und Perspektiven im Autodesign, Stuttgart 1998, S. 66;
  65. Arthur Drechsler, Architekturkurator des New Yorker Museums of Modern Art, zit. nach Paolo Tumminelli: Car Design Europe, Mythos, Brands, People, Kempen 2011, S. 38
  66. Paolo Tumminelli: Car Design Europe, Mythos, Brands, People, Kempen 2011, S. 38
  67. Paolo Tumminelli: Car Design Europe, Mythos, Brands, People, Kempen 2011, S. 40, S. 65
  68. Paolo Tumminelli: Car Design Europe, Mythos, Brands, People, Kempen 2011, S. 42
  69. Roger Gloor: Nachkriegswagen, Personenautos 1945 - 1960, Bern 1985, S. 332
  70. Ralf Kieselbach: the drive to design, Geschichte, Ausbildung und Perspektiven im Autodesign, Stuttgart 1998, S. 60
  71. Paolo Tumminelli: Car Design Europe, Mythos, Brands, People, Kempen 2011, S. 42ff
  72. Larry Edsall: Triumphe des Automobildesigns, von Darrins Rolls-Royce Phantom zu Fischers BMW Z8, Wiesbaden 2008, S. 36ff
  73. Roger Gloor: Nachkriegswagen, Personenautos 1945 - 1960, Bern 1985, S. 205
  74. Paolo Tumminelli: Car Design Europe, Mythos, Brands, People, Kempen 2011, S. 45
  75. Werner Oswald: Deutsche Autos 1945 - 1975, Eine Typengeschichte, Stuttgart 1986, S. 402f
  76. Bernd Polster, Phil Patton: Autodesign International, Marken, Modelle und ihre Macher, Köln 2010, S. 132f
  77. Paolo Tumminelli: Car Design Europe, Myths, Brands, People, Kempen 2011, S. 44f
  78. Bruno Alfieri: Form. Mercedes-Benz, Wurzeln und Anspruch der Schönheit, Mailand 1996, S. 24
  79. Autozeitung Classic Cars Sonderheft: Die unglaublichsten Geschichten, 20 Marken, die zur Legende wurden, S. 86
  80. Bernd Polster, Phil Patton: Autodesign International, Marken, Modelle und ihre Macher, Kempen 2010, S. 158
  81. Paolo Tumminelli: Car Design Europe, Myths, Brands, People, Kempen 2011, S. 80ff
  82. Paolo Tumminelli: Car Design Europe, Myths, Brands, People, Kempen 2011, S. 99
  83. Paolo Tumminelli: Car Design Europe, Myths, Brands, People, Kempen 2011, S. 170f
  84. Paolo Tumminelli: Car Design Europe, Myths, Brands, People, Kempen 2011, S. 46ff
  85. Bernd Polster, Phil Patton: Autodesign International, Marken, Modelle und ihre Macher, Köln 2010, S. 164f
  86. Bernd Polster, Phil Patton: Autodesign International, Marken, Modelle und ihre Macher, Köln 2010, S. 176f
  87. Paolo Tumminelli: Car Design Europe, Myths, Brands, People, Kempen 2011, S. 49
  88. Ralf Kieselbach (Hg.): The drive to design, Geschichte, Ausbildung und Perspektiven im Autodesign, Stuttgart 1998, S. 50f
  89. Jörg Walz: Alfa Romeo, Volante Special 01/98, S. 27
  90. Werner Oswald: Deutsche Autos 1945-1975, eine Typengeschichte, S. 412f
  91. Paolo Tumminelli: Car Design Europe, Myths, Brands, People, Kempen 2011, S. 197, 206
  92. Ralf Kieselbach: The drive to design, Geschichte, Ausbildung und Perspektiven im Automobildesign, Stuttgart 1998, S. 66, Paolo Tumminelli: Car Design Europe, Myths, Brands, People, Kempen 2011, S. 195ff
  93. Larry Edsall: Triumphe des Automobil-Designs, Von Darrins Rolls-Royce Phantom zu Fiskers BMW Z8, Wiesbaden 2008, S. 99
  94. Ralf Kieselbach: The drive to design, Geschichte, Ausbildung und Perspektiven im Automobildesign, Stuttgart 1998, S. 66
  95. Odo Klose: Autoform, Das Auto in Design, Kunst und Unterricht, Stuttgart 1984, S. 32
  96. Gerhard Siem: Trabant, Ulm 2003, S. 28
  97. Wim Oude Weernink: Lancia, Stuttgart 1992, S. 216ff
  98. Paolo Tumminelli: Car Design Europe, Myths, Brands, People, Kempen 2011, S. 112, S. 132
  99. Ralf Kieselbach: The drive to design, Geschichte, Ausbildung und Perspektiven im Automobildesign, Stuttgart 1998, S. 67
  100. Paolo Tumminelli: Car Design Europe, Myths, Brands, People, Kempen 2011, S. 122
  101. Alexander Weinen: Ford M-Modelle 1952 - 1972, Entwicklung, Geschichte, Technik, Bilder, Schindellegi 1995, S. 51ff
  102. Bernd Polster, Phil Patton: Autodesign International, Marken, Modelle und ihre Macher, Köln 2010, S. 158
  103. Paolo Tumminelli: Car Design Europe, Myths, Brands, People, Kempen 2011, S. 197f, 208
  104. Paolo Tumminelli: Car Design Europe, Myths, Brands, People, Kempen 2011, S. 122; Bernd Polster, Phil Patton: Autodesign International, Marken, Modelle und ihre Macher, Köln 2010, S. 204
  105. Bernd Polster, Phil Patton: Autodesign International, Marken, Modelle und ihre Macher, Köln 2010, S. 188
  106. Paolo Tumminelli: Car Design Europe, Myths, Brands, People, Kempen 2011, S. 163
  107. Paolo Tumminelli: Car Design Europe, Myths, Brands, People, Kampen 2011, S. 156f
  108. Maserati Mexico Historie (fr.)
  109. Die Welt: 50 Jahre Lancia Fulvia Coupe
  110. Bernd Polster, Phil Patton: Autodesign International, Marken, Modelle und ihre Macher, Köln 2010, S. 152f
  111. Jürgen Lewandowski: Maserati, Geschichte, Technik, Typen, Sport, Stuttgart 1994, S. 136
  112. Paolo Tumminelli: Car Design Europe, Myths, Brands, People, Kempen 2011, S. 113
  113. Bernd Polster, Phil Patton: Autodesign International, Marken, Modelle und ihre Macher, Köln 2010, S. 216
  114. Bernd Polster, Phil Patton: Autodesign International, Marken, Modelle und ihre Macher, Köln 2010, S. 236
  115. Bernd Polster, Phil Patton: Autodesign International, Marken, Modelle und ihre Macher, Köln 2010, S. 234
  116. Bernd Polster, Phil Patton: Autodesign International, Marken, Modelle und ihre Macher, Köln 2010, S. 244
  117. Paolo Tumminelli: Car Design Europe, Myths, Brands, People, Kempen 2011, S. 158ff
  118. Paolo Tumminelli: Car Design Europe, Myths, Brands, People, Kempen 2011, S. 183
  119. Larry Edsall: Triumphe des Automobildesigns, Von Darrins Rolls Royce Phantom zu Fiskers BMW Z8, Wiesbaden 2008, S. 126
  120. Paolo Tumminelli: Car Design Europe, Myths, Brands, People, Kempen 2011, S. 178ff
  121. Bernd Polster, Phil Patton: Autodesign International, Marken, Modelle und ihre Macher, Köln 2010, S. 238
  122. Hommage an Claus Luthe
  123. Paolo Tumminelli: Car Design Europe, Myths, Brands, People, Kempen 2011, S. 148f
  124. Bernd Polster, Phil Patton: Autodesign International, Marken, Modelle und ihre Macher, Köln 2010, S. 4