Châtenois (Bas-Rhin)

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Châtenois
Wappen von Châtenois
Châtenois (Frankreich)
Châtenois
Region Grand Est
Département Bas-Rhin
Arrondissement Sélestat-Erstein
Kanton Sélestat
Gemeindeverband Communauté de communes de Sélestat
Koordinaten 48° 16′ N, 7° 24′ OKoordinaten: 48° 16′ N, 7° 24′ O
Höhe 179–525 m
Fläche 14,57 km²
Einwohner 4.098 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 281 Einw./km²
Postleitzahl 67730
INSEE-Code
Website www.mairie-chatenois.fr

Châtenois (deutsch Kestenholz) ist eine Gemeinde im elsässischen Département Bas-Rhin der Region Grand Est in Frankreich mit 4098 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014). Sie liegt am Fuße der Vogesen, etwa viereinhalb Kilometer westlich von Sélestat (Schlettstadt). Zwischen Sélestat und Châtenois liegt die Anschlussstelle 17 der Autoroute A35 (L'Alsacienne).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name des Ortes rührt von den Kastanienwäldern der Umgebung her. Käschte oder Keschta sind im Alemannischen Kastanien, Keschtaholz also ein Kastanienwald. Dem entspricht der französische Name – von Châtaignier (Kastanie).

Châtenois besaß im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit durch seine strategisch günstige Lage eine gewisse militärische Bedeutung. Im Jahre 1445 wurde der Ort von den Armagnaken geplündert. Die heutige Einwohnerzahl von Châtenois hat sich verglichen mit dem ausgehenden 19. Jahrhundert kaum verändert (3262 im Jahre 1885)[1], wenn sie auch zwischenzeitlich, unter anderem infolge eines Brandes im Jahr 1879, um einige hundert Einwohner zurückgegangen war.

Hexenturm (La tour des Sorcières), im Hintergrund der Kirchturm der römisch-katholischen Kirche St-Georges
Zweisprachiges Ortsschild

Die römisch-katholische Kirche des Ortes, St-Georges, steht unter Denkmalschutz.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Châtenois (Bas-Rhin) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kestenholz. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Band 9, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig/Wien 1885–1892, S. 701.