Blienschwiller

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Blienschwiller
Blienschwiller (Frankreich)
Staat Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Bas-Rhin (67)
Arrondissement Sélestat-Erstein
Kanton Obernai
Gemeindeverband Pays de Barr
Koordinaten 48° 21′ N, 7° 25′ OKoordinaten: 48° 21′ N, 7° 25′ O
Höhe 189–411 m
Fläche 3,07 km²
Einwohner 313 (1. Januar 2019)
Bevölkerungsdichte 102 Einw./km²
Postleitzahl 67650
INSEE-Code
Website http://www.blienschwiller.fr/

Mairie Blienschwiller

Blienschwiller (deutsch Blienschweiler) ist ein Haufendorf und eine französische Gemeinde mit 313 Einwohnern (Stand 1. Januar 2019) im Département Bas-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass).

Der Ort liegt am östlichen Rand der Nordvogesen. Durch die Dorfmitte verläuft die Départementsstraße D 35, die hier ein Teilstück der Elsässer Weinstraße ist. Der dominierende Wirtschaftszweig ist die Landwirtschaft mit Acker- und Weinbau. Die Weinlage Winzenberg ist eine Alsace-Grand-Cru-Lage.

Fachwerkhaus von 1759 und „Metzig“ aus dem 17. Jahrhundert

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einem Tauschvertrag von 823, den Kaiser Ludwig der Fromme beurkundete, erscheint auch Blienschweiler (Regesta Imperii I,773).

Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Blienschweiler als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Schlettstadt im Bezirk Unterelsaß zugeordnet.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappenbeschreibung: In Blau ein schrägrechter goldener Balken.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1910 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2017
Einwohner 509[1] 344 365 350 304 292 288 306 321

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes du Bas-Rhin. Flohic Editions, Band 1, Charenton-le-Pont 1999, ISBN 2-84234-055-8, S. 50–52.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Blienschwiller – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Kreis Schlettstadt