Diebach

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Diebach (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Diebach
Diebach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Diebach hervorgehoben
Koordinaten: 49° 19′ N, 10° 11′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Ansbach
Verwaltungs­gemeinschaft: Schillingsfürst
Höhe: 394 m ü. NHN
Fläche: 22,36 km2
Einwohner: 1116 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 50 Einwohner je km2
Postleitzahl: 91583
Vorwahl: 09868
Kfz-Kennzeichen: AN, DKB, FEU, ROT
Gemeindeschlüssel: 09 5 71 134
Gemeindegliederung: 10 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Insinger Straße 1
91583 Diebach
Webpräsenz: www.diebach.de
Bürgermeisterin: Gabriele Hofacker (Wählergruppe Diebach / Wählergruppe Oestheim / Wählergruppe Bellershausen)
Lage der Gemeinde Diebach im Landkreis Ansbach
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Über dieses Bild

Diebach ist eine Gemeinde im Landkreis Ansbach, Mittelfranken. Die Gemeinde ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Schillingsfürst.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diebach liegt südlich von Rothenburg ob der Tauber am Westabfall der Frankenhöhe ins obere Taubertal, der namengebende Hauptort an der Mündung des rechten Wohnbachs in den noch kleinen Fluss.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diebach hat zehn Ortsteile:[2]

Diebach St. Bartholomäus

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf Diebach ist etwa um das Jahr 700 entstanden. Eine Maut- und Schutzburg (Burg Diebach) der Herren von Diebach wurde schon um 1236 urkundlich erwähnt und war zwischen 1557 und 1651 im Besitz des Rothenburger Patriziergeschlechts derer von Fürbringer. Im Dreißigjährigen Krieg wanderten oberösterreichische Exulanten in Diebach ein, einer der ihren, Matthias Pantzer aus Stockerau erwarb 1651 die Burg, die danach häufig den Besitzer wechselte. 1803 kam das Dorf zu Bayern. 1817 wurde die Diebacher Burg schließlich so baufällig, dass sie abgerissen wurde. Die Gemeinde Diebach entstand im Jahr 1818.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Bellershausen und Oestheim eingegliedert.[3]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Nach der letzten Kommunalwahl am 2. März 2008 hat der Gemeinderat 13 Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 62,0 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:

  Wählergruppe     6 Sitze  (44,3 %)
  Wählergruppe Oestheim 5 Sitze (42,5 %)
  Wählergruppe Bellershausen 1 Sitze (13,2 %)

Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister. Gabriele Hofacker wurde im März 2014 zur neuen Bürgermeisterin gewählt, sie trat das Amt im Mai 2014 an.[4]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: In Rot eine eingeschweifte silberne Spitze, darin über gesenktem blauem Wellenbalken eine schwarze Laubkrone; vorne rechts ein senkrechter silberner Rost, hinten links eine silberne Wassernixe, die in der Rechten ein silbernes Seeblatt hält.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johann Kaspar Bundschuh: Diebach. In: Geographisches, statistisch-topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 591–593 (franconica.uni-wuerzburg.de).
  • Gottfried Stieber: Diebach. In: Historische und topographische Nachricht von dem Fürstenthum Brandenburg-Onolzbach. Johann Jacob Enderes, Schwabach 1761, S. 315–316 (Digitalisat).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Diebach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20110802/221027&attr=OBJ&val=1330
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 707.
  4. http://www.wahlen.bayern.de/kommunalwahlen/