Schnelldorf

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Schnelldorf
Schnelldorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Schnelldorf hervorgehoben
Koordinaten: 49° 12′ N, 10° 10′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Ansbach
Höhe: 470 m ü. NHN
Fläche: 51,48 km2
Einwohner: 3527 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 69 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 91625, 74594Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 07950
Kfz-Kennzeichen: AN, DKB, FEU, ROT
Gemeindeschlüssel: 09 5 71 199
Gemeindegliederung: 17 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rothenburger Str. 13
91625 Schnelldorf
Webpräsenz: www.schnelldorf.de
Bürgermeisterin: Christine Freier (SPD)
Lage der Gemeinde Schnelldorf im Landkreis Ansbach
Landkreis Donau-Ries Ansbach Fürth Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Landkreis Fürth Landkreis Roth Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Unterer Wald Lehrberg Adelshofen (Mittelfranken) Bechhofen (Mittelfranken) Bruckberg (Mittelfranken) Buch am Wald Burk Colmberg Dentlein am Forst Diebach Dietenhofen Dinkelsbühl Dombühl Ehingen (Mittelfranken) Feuchtwangen Flachslanden Gebsattel Gerolfingen Geslau Heilsbronn Insingen Langfurth Leutershausen Lichtenau (Mittelfranken) Merkendorf (Mittelfranken) Mönchsroth Neuendettelsau Neusitz Oberdachstetten Ohrenbach Petersaurach Röckingen Rothenburg ob der Tauber Rügland Sachsen bei Ansbach Schillingsfürst Schnelldorf Schopfloch (Mittelfranken) Steinsfeld Unterschwaningen Wassertrüdingen Weidenbach (Mittelfranken) Weihenzell Weiltingen Wettringen (Mittelfranken) Wieseth Windelsbach Windsbach Wittelshofen Wörnitz (Gemeinde) Wolframs-Eschenbach Wilburgstetten Ornbau Mitteleschenbach Herrieden Dürrwangen Burgoberbach Aurach (Landkreis Ansbach) Arberg Baden-WürttembergKarte
Über dieses Bild

Schnelldorf ist eine Gemeinde im Landkreis Ansbach in Mittelfranken.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schnelldorf liegt im Gebiet der Frankenhöhe rund 2 km südsüdöstlich des Birkenbergs, etwas mehr als 4 km (Luftlinie) westlich des Autobahnkreuzes Feuchtwangen/Crailsheim und wird von einem Oberlaufabschnitt der Ampfrach (einem westlichen Wörnitz-Zufluss) durchflossen.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden von Schnelldorf sind:
(Auflistung im Uhrzeigersinn beginnend im Norden)

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schnelldorf hat 17 Ortsteile[2]:

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Schnelldorf beträgt die durchschnittliche Niederschlagsmenge im Jahr 851 mm.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Namensänderung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 21. Dezember 1971 wurde die damalige Gemeinde Oberampfrach in Schnelldorf umbenannt.[3]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurden anlässlich der kommunale Gebietsreform die bis dahin selbständigen Gemeinden Haundorf und Unterampfrach eingegliedert. Am 1. Juli 1972 folgten Gailroth und Wildenholz, bis dahin selbständige Gemeinden im Landkreis Rothenburg ob der Tauber. So entstand das neue Kleinzentrum Schnelldorf.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinde Schnelldorf mit eingemeindeten Ortsteilen:

  • 1939: 2634 Einwohner
  • 1950: 3501 Einwohner
  • 1961: 2837 Einwohner
  • 1970: 2990 Einwohner
  • 1979: 2993 Einwohner
  • 1991: 3179 Einwohner
  • 1995: 3294 Einwohner
  • 2002: 3606 Einwohner
  • 2005: 3577 Einwohner
  • 2010: 3480 Einwohner
  • 2015: 3527 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der letzten Kommunalwahl am 16. März 2014 hat der Gemeinderat 16 Mitglieder. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:

  CSU     5 Sitze
  SPD 4 Sitze
  Freie Wählergemeinschaft 2 Sitze
  Unabhängige Bürger 5 Sitze

Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Bürgermeisterwahl im März 2014 wurde Amtsinhaber Thomas Unhoch (CSU) nicht im Amt bestätigt, neue Bürgermeisterin wurde die Diplom-Ingenieurin Christine Freier.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: Durch einen roten Wellenbalken geteilt; oben in Silber ein herschauender, schreitender rot gezungter schwarzer Leopard mit niedergeschlagenem Schweif, unten von Silber und Blau fünfmal gespalten.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schnelldorf ist Mitglied im Tourismusverband Romantisches Franken. Ein Wirtshausgebäude, das ursprünglich im Schnelldorfer Ortsteil Oberampfrach stand, wurde abgetragen und im Fränkischen Freilandmuseum Bad Windsheim wieder aufgebaut.

Nördlich von Schnelldorf an der A 6 liegt der Erlensee, ein Badesee mit Campingmöglichkeit.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde wird in Ost-Wert-Richtung von der Autobahn A 6 durchquert. Am östlichen Rand verläuft die A 7 und quert die A 6 am Autobahnkreuz Feuchtwangen/Crailsheim. Nahe Schnelldorf befindet sich die Anschlussstelle „Schnelldorf“ (AS 47). Die Gemeinde besitzt einen Haltepunkt der Bahnstrecke Nürnberg–Crailsheim. Im Zweistundentakt fahren Regional-Express-Züge nach Nürnberg und Stuttgart.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?val=1362&attr=590&modus=automat&tempus=20110802/221027&hodie=20110802/221323
  3. a b Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 461.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schnelldorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien