Schnelldorf

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Schnelldorf
Schnelldorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Schnelldorf hervorgehoben
Koordinaten: 49° 12′ N, 10° 10′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Ansbach
Höhe: 470 m ü. NHN
Fläche: 51,48 km2
Einwohner: 3527 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 69 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 91625, 74594Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 07950
Kfz-Kennzeichen: AN, DKB, FEU, ROT Vorlage:Infobox Verwaltungseinheit in Deutschland/Wartung/Kfz enthält Kleinbuchstaben
Gemeindeschlüssel: 09 5 71 199
Gemeindegliederung: 17 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rothenburger Str. 13
91625 Schnelldorf
Webpräsenz: www.schnelldorf.de
Bürgermeisterin: Christine Freier (FWG)
Lage der Gemeinde Schnelldorf im Landkreis Ansbach
Landkreis Donau-RiesAnsbachFürthLandkreis Neustadt an der Aisch-Bad WindsheimLandkreis FürthLandkreis RothLandkreis Weißenburg-GunzenhausenUnterer WaldLehrbergAdelshofen (Mittelfranken)Bechhofen (Mittelfranken)Bruckberg (Mittelfranken)Buch am WaldBurkColmbergDentlein am ForstDiebachDietenhofenDinkelsbühlDombühlEhingen (Mittelfranken)FeuchtwangenFlachslandenGebsattelGerolfingenGeslauHeilsbronnInsingenLangfurthLeutershausenLichtenau (Mittelfranken)Merkendorf (Mittelfranken)MönchsrothNeuendettelsauNeusitzOberdachstettenOhrenbachPetersaurachRöckingenRothenburg ob der TauberRüglandSachsen bei AnsbachSchillingsfürstSchnelldorfSchopfloch (Mittelfranken)SteinsfeldUnterschwaningenWassertrüdingenWeidenbach (Mittelfranken)WeihenzellWeiltingenWettringen (Mittelfranken)WiesethWindelsbachWindsbachWittelshofenWörnitz (Gemeinde)Wolframs-EschenbachWilburgstettenOrnbauMitteleschenbachHerriedenDürrwangenBurgoberbachAurach (Landkreis Ansbach)ArbergBaden-WürttembergKarte
Über dieses Bild

Schnelldorf ist eine Gemeinde im Landkreis Ansbach in Mittelfranken.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schnelldorf liegt im Gebiet der Frankenhöhe rund 2 km südsüdöstlich des Birkenbergs, etwas mehr als 4 km (Luftlinie) westlich des Autobahnkreuzes Feuchtwangen/Crailsheim und wird von einem Oberlaufabschnitt der Ampfrach (einem westlichen Wörnitz-Zufluss) durchflossen.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden von Schnelldorf sind:
(Auflistung im Uhrzeigersinn beginnend im Norden)

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schnelldorf hat 17 amtlich benannte Ortsteile:[2]

Daneben gibt es noch die nicht amtlich benannten Ortsteile Auhof, Belznershof, Birkenhof, Heckelmühle (auch Buchmühle genannt), Jakobsmühle und Wiesenhof.

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Schnelldorf beträgt die durchschnittliche Niederschlagsmenge im Jahr 851 mm.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Namensänderung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 21. Dezember 1971 wurde die damalige Gemeinde Oberampfrach in Schnelldorf umbenannt.[3]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurden anlässlich der kommunale Gebietsreform die bis dahin selbständigen Gemeinden Haundorf und Unterampfrach eingegliedert. Am 1. Juli 1972 folgten Gailroth und Wildenholz, bis dahin selbständige Gemeinden im Landkreis Rothenburg ob der Tauber. So entstand das neue Kleinzentrum Schnelldorf.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinde Schnelldorf

Jahr 1979 1987 1991 1995 2002 2005 2010 2011 2012 2013 2014 2015
Einwohner 2993 3030 3179 3294 3606 3564 3480 3504 3548 3583 3561 3527
Häuser 827 1012 1019 1025 1031
Quelle [4] [5] [5] [5] [5] [5] [5]

Ortsteil Schnelldorf

Jahr 001818 001840 001861 001871 001885 001900 001925 001950 001961 001970 001987
Einwohner 272 414 513 525 653 679 666 943 922 1036 1320
Häuser[6] 66 61 114 114 126 139 179 354
Quelle [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16] [4]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der letzten Kommunalwahl am 16. März 2014 hat der Gemeinderat 16 Mitglieder. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:

  CSU     5 Sitze
  SPD 4 Sitze
  Freie Wählergemeinschaft 2 Sitze
  Unabhängige Bürger 5 Sitze

Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Bürgermeisterwahl am 16. März 2014 wurde Amtsinhaber Thomas Unhoch (CSU) nicht im Amt bestätigt, neue Bürgermeisterin wurde mit 64,3 % der Stimmen die Diplom-Ingenieurin Christine Freier (* 1966).

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: Durch einen roten Wellenbalken geteilt; oben in Silber ein herschauender, schreitender rot gezungter schwarzer Leopard mit niedergeschlagenem Schweif, unten von Silber und Blau fünfmal gespalten.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schnelldorf ist Mitglied im Tourismusverband Romantisches Franken. Ein Wirtshausgebäude, das ursprünglich im Schnelldorfer Ortsteil Oberampfrach stand, wurde abgetragen und im Fränkischen Freilandmuseum Bad Windsheim wieder aufgebaut.

Nördlich von Schnelldorf an der A 6 liegt der Erlensee, ein Badesee mit Campingmöglichkeit.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde wird in Ost-Wert-Richtung von der Autobahn A 6 durchquert. Am östlichen Rand verläuft die A 7 und quert die A 6 am Autobahnkreuz Feuchtwangen/Crailsheim. Nahe Schnelldorf befindet sich die Anschlussstelle „Schnelldorf“ (AS 47). Die Gemeinde besitzt einen Haltepunkt der Bahnstrecke Nürnberg–Crailsheim. Im Zweistundentakt fahren Regional-Express-Züge nach Nürnberg und Stuttgart.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johann Kaspar Bundschuh: Schnelldorf. In: Geographisches, statistisch-topographisches Lexikon von Franken. Band 5: S–U. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1802, DNB 790364328, OCLC 833753112, Sp. 161 (Digitalisat).
  • Hans Karlmann Ramisch: Landkreis Feuchtwangen (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 21). Deutscher Kunstverlag, München 1964, DNB 453909426, S. 113.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schnelldorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 4. Januar 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Schnelldorf in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek
  3. a b Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 461.
  4. a b Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, S. 331 (Digitalisat).
  5. a b c d e f Schnelldorf: Amtliche Statistik des LfStat
  6. Es werden nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 werden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840, 1852 als Häuser, 1871 bis 1987 als Wohngebäude.
  7. Alphabetisches Verzeichniß aller im Rezatkreise nach seiner durch die neueste Organisation erfolgten Constituirung enthaltenen Ortschaften: mit Angabe a. der Steuer-Distrikte, b. Gerichts-Bezirke, c. Rentämter, in welchen sie liegen, dann meherer anderer statistischen Notizen. Ansbach 1818, S. 82 (Digitalisat).
  8. Eduard Vetter (Hrsg.): Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. Selbstverlag, Ansbach 1846, S. 111 (Digitalisat).
  9. Joseph Heyberger (Hrsg.): Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabethischem Ortslexikon. Literar.-artist. Anst. der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, Sp. 1021, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).
  10. kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Koenigreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarr-, Schul- u. Postzugehörigkeit. … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. München 1877, 2. Abschnitt, Sp. 1186, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
  11. Karl von Rasp: Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Hrsg.: K. Bayer. Statistisches Bureau. München 1888, Abschnitt III, Sp. 1118 (Digitalisat). Schnelldorf: 633 Einwohner, 111 Wohngebäude; Schnelldorf Bahnhof: 20 E., 3 Wgb.
  12. K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, Abschnitt II, Sp. 1185 (Digitalisat).
  13. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, Abschnitt II, Sp. 1223 (Digitalisat).
  14. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, Abschnitt II, Sp. 1058 (Digitalisat).
  15. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, Abschnitt II, Sp. 777 (Digitalisat).
  16. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, S. 171 (Digitalisat).