Wassertrüdingen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Wassertrüdingen
Wassertrüdingen
Deutschlandkarte, Position der Stadt Wassertrüdingen hervorgehoben

Koordinaten: 49° 2′ N, 10° 36′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Ansbach
Höhe: 423 m ü. NHN
Fläche: 53,58 km2
Einwohner: 6053 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 113 Einwohner je km2
Postleitzahl: 91717
Vorwahlen: 09832, 09836Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: AN, DKB, FEU, ROT
Gemeindeschlüssel: 09 5 71 214
Stadtgliederung: 17 Gemeindeteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktstraße 9
91717 Wassertrüdingen
Website: www.wassertruedingen.de
Erster Bürgermeister: Stefan Ultsch (SPD)
Lage der Stadt Wassertrüdingen im Landkreis Ansbach
Landkreis Donau-RiesAnsbachFürthLandkreis Neustadt an der Aisch-Bad WindsheimLandkreis FürthLandkreis RothLandkreis Weißenburg-GunzenhausenUnterer WaldLehrbergAdelshofen (Mittelfranken)Bechhofen (Mittelfranken)Bruckberg (Mittelfranken)Buch am WaldBurkColmbergDentlein am ForstDiebachDietenhofenDinkelsbühlDombühlEhingen (Mittelfranken)FeuchtwangenFlachslandenGebsattelGerolfingenGeslauHeilsbronnInsingenLangfurthLeutershausenLichtenau (Mittelfranken)Merkendorf (Mittelfranken)MönchsrothNeuendettelsauNeusitzOberdachstettenOhrenbachPetersaurachRöckingenRothenburg ob der TauberRüglandSachsen bei AnsbachSchillingsfürstSchnelldorfSchopfloch (Mittelfranken)SteinsfeldUnterschwaningenWassertrüdingenWeidenbach (Mittelfranken)WeihenzellWeiltingenWettringen (Mittelfranken)WiesethWindelsbachWindsbachWittelshofenWörnitz (Gemeinde)Wolframs-EschenbachWilburgstettenOrnbauMitteleschenbachHerriedenDürrwangenBurgoberbachAurach (Landkreis Ansbach)ArbergBaden-WürttembergKarte
Über dieses Bild
Wassertrüdingen von Osten
Wassertrüdingen von Nordwesten – Blick vom Hesselberg

Wassertrüdingen ist eine Stadt im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das ehemalige Markgrafenstädtchen Wassertrüdingen liegt oberhalb von 420 m ü. NN an der aus dem Westen in breitem Tal heranziehenden Wörnitz, die hier von Norden den Lentersheimer Mühlbach aufnimmt und dann nach Süden abknickt. In westnordwestlicher Richtung erstreckt sich von der Stadt aus über mehr als sieben Kilometer das bis zu 689 m ü. NN hohe kleine Massiv des Hesselbergs, ein Jura-Zeugenberg und einziger Berg Frankens, der einen Blick auf die Alpen bietet. Etwa 15 Kilometer im Nordosten beginnt bei Gunzenhausen das Fränkische Seenland. Im Osten läuft der Hahnenkamm aus. Südwestlich Wassertrüdingens liegen die weiten Waldhöhen des Oettinger Forsts.[2]

Die Stadt liegt an der Deutschen Ferienstraße Alpen–Ostsee.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindeteil Obermögersheim im Juni 2016

Es gibt 17 amtlich benannte Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):[3]

Es gibt sieben Gemarkungen (Stand: 1. November 2019):

Gemarkung Einwohner
(nur Hauptwohnsitz)
Wassertrüdingen 4442
Altentrüdingen mit Eisler 0203
Fürnheim mit Goschenhof und Himmerstall 0365
Geilsheim mit Oberaumühle 0538
Obermögersheim mit Laufenbürg 0551
Reichenbach mit Stahlhöfe 0065
Schobdach 0153

Auf dem Gemeindegebiet befanden sich die Einöden Buchhof, Forsthöfe und Schafhof, die mittlerweile allesamt abgebrochen wurden.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden sind von Norden beginnend im Uhrzeigersinn:

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die durchschnittliche Niederschlagsmenge in Wassertrüdingen beträgt 688 mm pro Jahr.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schloss Wassertrüdingen

Wassertrüdingen entstand im Hochmittelalter als Wasserburg. Im Gegensatz zu Altentrüdingen, dem Stammsitz der Edelfreien von Truhendingen (Burg Altentrüdingen) und deren später errichteten Burg Hohentrüdingen erhielt diese Neugründung an der Wörnitz den Namen Wassertrüdingen. Als Erbauer der Burg werden die Burgmänner der Herren von Truhendingen die „Fricken von Wassertrüdingen“ genannt. Bereits 1242 traten die Herrn von Truhendingen die Burg an die Grafen von Oettingen ab, die von Bischof Philipp von Eichstätt damit belehnt wurden.[4] Dies ist zugleich die erste urkundliche Erwähnung des Ortes.[5] Unter dem Einfluss der Grafen von Oettingen entwickelte sich rasch eine Ansiedlung, die erstmals 1242 erwähnt wurde. Bereits 1366 verkaufte Graf Ludwig Junior von Oettingen die Stadt, Schloss und Burg Wassertrüdingen an Georg von Hohenlohe. Durch Streitigkeiten mit den Herren von Oettigen verkaufte schließlich Georgs Bruder, Gerlach von Hohenlohe 1371 die Burg und Stadt Wassertrüdingen zusammen mit Altentrüdingen an die Burggrafen von Nürnberg.[6] Das burggräfliche Amt Wassertrüdingen wurde im 15. Jahrhundert in deren Rechtsnachfolge das markgräfliche Oberamt Wassertrüdingen. Die Stadt gehörte als Teil Ansbachs zum im Jahr 1500 gebildeten Fränkischen Reichskreis. 1528 wurde die Reformation eingeführt.

Im Jahre 1623 wurden in der Zeit der Hexenverfolgung drei Frauen als angebliche Hexen in Wassertrüdingen angeklagt, von denen zwei hingerichtet wurden (Helena Kuch, Apollonia Güttinger) und eine des Landes verwiesen wurde (Barbel Förßnerin).[7] Am 24. August 1634 brandschatzten kurkölnische Truppen unter Johann von Werth im Dreißigjährigen Krieg die Stadt. Nach dem großen Krieg wurden die Stadt und ihr Umfeld Zufluchtsort zahlreicher Glaubensflüchtlinge aus Österreich, die als Folge der Gegenreformation vertrieben worden waren und am Wiederaufbau mitwirkten.[8] Die Napoleonischen Kriege brachten der Stadt, bedingt durch Truppendurchzüge und Einquartierungen, Ausgaben und Kriegsschulden.

Wassertrüdingen lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Wassertrüdingen. Das Stadtregiment übte der Bürgermeister und Rat Wassertrüdingen aus. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es 345 Anwesen. Grundherren waren folgende ansbachische Ämter:

Neben diesen Anwesen gab es noch ein Schloss, eine Fronveste mit Gerichtsdienerwohnung, ein Dekanatshaus, ein Kaplaneihaus, eine Stadtpfarrkirche, eine Kapelle, eine Synagoge, ein Rathaus, ein Schulhaus, ein Hirtenhaus, zwei Torhäuser, ein Brechhaus und ein Schießhaus.[9][10][11] Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Wassertrüdingen.[12]

1806 kam Wassertrüdingen an das Königreich Bayern. Infolge des Gemeindeedikts wurde 1809 der Steuerdistrikt Wassertrüdingen gebildet, zu dem die Orte Altentrüdingen, Baudenhart, Fallhaus, Stockaumühle und Walkmühle gehörten. Zugleich entstand die Munizipalgemeinde Wassertrüdingen, zu der Baudenhart und Walkmühle gehörten.[13][14] Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Wassertrüdingen zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Wassertrüdingen (1919 in Finanzamt Wassertrüdingen umbenannt, 1932–1973 Finanzamt Gunzenhausen, seit 1973 Finanzamt Ansbach). Die Gerichtsbarkeit blieb bis 1879 beim Landgericht Wassertrüdingen, von 1879 bis 1956 war das Amtsgericht Wassertrüdingen zuständig, von 1956 bis 1970 das Amtsgericht Gunzenhausen und von 1970 bis 1973 das Amtsgericht Dinkelsbühl, das seit 1973 eine Zweigstelle des Amtsgerichtes Ansbach ist. Die Verwaltung übernahm 1862 das neu geschaffene Bezirksamt Dinkelsbühl (1938 in Landkreis Dinkelsbühl umbenannt). Mit der Auflösung des Landkreises Dinkelsbühl im Jahr 1972 kam Wassertrüdingen an den Landkreis Ansbach.[12] Die Gemeinde hatte 1961 eine Gebietsfläche von 8,763 km².[15]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemalige
Gemeinde
Einwohner
(1970)
Datum
Altentrüdingen 237 1. Juli 1971[16]
Fürnheim 262 1. Mai 1978[17]
Geilsheim 653 1. Mai 1978[17]
Obermögersheim 545 1. Juli 1972[16]
Reichenbach 089 1. Juli 1971[16]
Schobdach 158 1. Juli 1971[16]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zeitraum 1988 bis 2018 stieg die Einwohnerzahl von 5574 auf 6041 um 467 Einwohner bzw. um 8,4 %.

Gemeinde Wassertrüdingen

Jahr 1818 1840 1852 1861 1867 1871 1875 1880 1885 1890 1895 1900 1905 1910 1919 1925 1933 1939 1946 1950 1961 1970 1987 1995 2005 2016
Einwohner 1769 1948 1828 1746 1763 1734 1694 1773 1767 1797 1772 1776 1806 1910 1870 1775 1736 1666 2618 2989 3024 3434 5600 6326 6138 6023
Häuser[18] 388 261 261 270 311 350 350 494 1347 1616
Quelle [19] [20] [21] [22] [23] [24] [25] [26] [27] [21] [21] [28] [21] [21] [21] [29] [21] [21] [21] [30] [15] [31] [32] [33]

Ort Wassertrüdingen

Jahr 001818 001840 001861 001871 001885 001900 001925 001950 001961 001970 001987
Einwohner 1760 1933 1720 1721 1757 1769 1763 2974 3014 3425* 3722
Häuser[18] 386 258 268 309 348 347 491 847
Quelle [19] [20] [22] [24] [27] [28] [29] [30] [15] [31] [32]
* inklusive Schafhof

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rathaus Wassertrüdingen

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinderatswahlen seit 2002 ergaben folgende Stimmenanteile bzw. Sitzverteilungen:

Partei/Liste 2020[34] 2014 2008 2002
% Sitze
CSU 56,87 11 13 13 13
SPD 33,66 7 5 5 5
Grüne 9,47 2
Kommunales Forum 96 2 2 2

Von 2016 bis 2018 gab es eine von der CSU abgespaltene CSU-Bürgerliste mit sechs Mandaten.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im November 2018 wurde Stefan Ultsch (SPD) mit 66,75 % der Stimmen zum Erster Bürgermeister gewählt. Ihm unterlag der CSU-Kandidat Rainer Breit mit 33,25 %. Die Wahlbeteiligung betrug 62,30 %. Vorgänger war seit 2008 Günther Babel (CSU).

Wappen und Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen
Wappen von Wassertrüdingen
Blasonierung:Geviert; 1 und 4: in Rot eine vierfüßige goldene Truhe mit Pultdeckel und Schlossblech, 2 und 3: wieder geviert, 2 von Schwarz und Silber, 3 von Silber und Schwarz“[35]
Wappenbegründung: Das Wappenbild ist in dem Abdruck eines Siegels von 1387 erstmals überliefert. Die Truhen stehen redend für den Ortsnamen, der sich tatsächlich aber vom Personennamen Truhtmund ableitet. Die Vierung von Silber und Schwarz ist die sogenannte Zollernvierung. Seit 1371 übten die fränkischen Hohenzollern (Burggrafschaft Nürnberg, Brandenburg-Ansbach) die Herrschaft über Wassertrüdingen aus.
Flagge

Die Gemeindeflagge ist schwarz-weiß.[36]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1982 besteht eine Partnerschaft mit der Gemeinde Bellac in der französischen Region Nouvelle-Aquitaine.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Hesselberg befindet sich ein als Hybridturm ausgeführter Sendeturm der Deutschen Telekom mit einem Stahlfachwerkturm als Unterbau.

Im Stadtkern steht die evangelisch-lutherische Stadtkirche Heilige Dreieinigkeit. Sie wurde zwischen 1738 und 1740 von Leopoldo Retti als dritte Residenzkirche im Markgrafenstil erbaut. Der Chorraum geht auf die gotische Vorgängerkirche zurück. Im Innern steht ein wertvoller Flügelaltar aus der Zeit um 1500 mit Motiven aus der Weihnachtsgeschichte. Im Turm der Stadtkirche befindet sich eine renovierte Türmerwohnung.[37]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wassertrüdinger Volksfest
  • „Trüdinger Nußmärtel-Treiben“ (am 10. November)
  • Internationales Motorradtreffen auf dem Hesselberg (MRC Wassertrüdingen) (am letzten vollen Juni-Wochenende)
  • Altstadtfest (am ersten Juli-Wochenende)
  • Sonnwendfeuer der Evangelischen Landjugend
  • Afrika-Karibik-Fest
  • Tough Mudder (Süddeutschland)

Landesgartenschau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die „Seerose“

Im Jahr 2019 war Wassertrüdingen vom 24. Mai bis zum 8. September Ausrichter der Kleinen Landesgartenschau Natur in Wassertrüdingen.[39]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lokomotive in Wassertrüdingen

Seit 1849 gibt es in Wassertrüdingen eine Bahnstation an der Teilstrecke Nördlingen–Gunzenhausen der ehemaligen Ludwig-Süd-Nord-Bahn, die als erste bedeutende Eisenbahnstrecke Bayerns Lindau mit Hof verband. Der Streckenabschnitt wird heute im Personenverkehr als Museumsbahn betrieben,[40] seit einiger Zeit findet auch wieder Güterverkehr statt, den die BayernBahn durchführt.

Die Staatsstraße 2221 führt an Unterschwaningen vorbei nach Großenried (16 km nördlich) bzw. nach Auhausen (4 km südlich). Die Staatsstraße 2218 führt nach Gerolfingen (6,5 km westlich) bzw. nach Geilsheim (4 km östlich). Die Staatsstraße 2248 führt nach Lentersheim (4 km nördlich). Die Staatsstraße 2219 verbindet als Umgehungsstraße die St 2218 mit der St 2221. Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Schobdach (1 km südöstlich) und nach Opfenried (1,5 km nordwestlich).[2]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Personen, die mit der Stadt in Verbindung standen oder stehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Wassertrüdingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tabellenblatt "Daten 2", Statistischer Bericht A1200C 202041 Einwohnerzahlen der Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke 1. Vierteljahr 2020 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. a b Wassertrüdingen im BayernAtlas
  3. Gemeinde Wassertrüdingen in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 17. September 2019. Dort 18 Gemeindeteile, da der in den 1980er Jahren abgebrochene Schafhof als Gemeindeteil aufgelistet wird.
  4. Urgeschichte der Stadt und des ehemaligen Fürstentum Ansbach, S. 119.
  5. W.-A. v. Reitzenstein, S. 234. Zur Bedeutung des Ortsnamens siehe Altentrüdingen.
  6. Urgeschichte der Stadt und des ehemaligen Fürstentum Ansbach, S. 119.
  7. Gerhard Beck: „Allerlei Falle“ aus den Kirchenbüchern von Auhausen an der Wörnitz. In: Blätter des Bayerischen Landesvereins für Familienkunde. Band 76. Selbstverlag, 2013, ISSN 0005-7118, S. 57.
  8. Eberhard Krauß: Exulanten im Evang.-Luth. Dekanat Wassertrüdingen (= Quellen und Forschungen zur fränkischen Familiengeschichte. Nr. 28). GFF, Nürnberg 2014, ISBN 978-3-929865-61-5.
  9. T. Neumeyer, S. 471.
  10. Johann Bernhard Fischer: Wassertrüdingen. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, S. 385 (Digitalisat). Hiernach gab es 195 Häuser (Halb-, Drittel- oder Viertelhäuser wurden wohl nicht berücksichtigt).
  11. Nach J. K. Bundschuh, Bd. 6, Sp. 110, gab es 222 Häuser (Halb-, Drittel- oder Viertelhäuser wurden wohl nicht berücksichtigt).
  12. a b T. Neumeyer, S. 582.
  13. T. Neumeyer, S. 534.
  14. Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, S. 72 (Digitalisat).
  15. a b c Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, Abschnitt II, Sp. 764–765 (Digitalisat).
  16. a b c d Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 448.
  17. a b Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 707 f.
  18. a b Es werden nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 wurden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser, 1871 bis 2016 als Wohngebäude.
  19. a b Alphabetisches Verzeichniß aller im Rezatkreise nach seiner durch die neueste Organisation erfolgten Constituirung enthaltenen Ortschaften: mit Angabe a. der Steuer-Distrikte, b. Gerichts-Bezirke, c. Rentämter, in welchen sie liegen, dann mehrerer anderer statistischen Notizen. Ansbach 1818, S. 100 (Digitalisat). Für die Gemeinde Wassertrüdingen zuzüglich der Einwohner und Gebäude von Baudenhart (S. 8) und Walkmühle (S. 99).
  20. a b Eduard Vetter (Hrsg.): Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. Selbstverlag, Ansbach 1846, S. 249–250 (Digitalisat). Laut Historischem Gemeindeverzeichnis hatte die Gemeinde 1924 Einwohner.
  21. a b c d e f g h i Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954, DNB 451478568, S. 168, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).
  22. a b Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, Sp. 1006, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).
  23. Kgl. statistisches Bureau (Hrsg.): Verzeichniß der Gemeinden des Königreichs Bayern nach dem Stande der Bevölkerung im Dezember 1867. XXI. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Ackermann, München 1869, S. 157 (Digitalisat).
  24. a b Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen von 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1172, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
  25. K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Gemeinde-Verzeichniss für das Königreich Bayern. Hergestellt auf Grund der neuen Organisation der Regierungsbezirke, Bezirksämter und Gerichtsbezirke. Nachtrag zum Heft 36 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1879, S. 61 (Digitalisat).
  26. K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Gemeinde-Verzeichniss für das Königreich Bayern. Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1880. Heft 35 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1882, S. 176 (Digitalisat).
  27. a b K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, Abschnitt III, Sp. 1104 (Digitalisat).
  28. a b K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, Abschnitt II, Sp. 1170 (Digitalisat).
  29. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, Abschnitt II, Sp. 1208 (Digitalisat).
  30. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, Abschnitt II, Sp. 1040 (Digitalisat).
  31. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, S. 172 (Digitalisat).
  32. a b Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, S. 331 (Digitalisat).
  33. Wassertrüdingen: Amtliche Statistik des LfStat
  34. Ergebnis der Stadratswahl 2020 - Stadt Wassertruedingen. Abgerufen am 12. Januar 2021.
  35. Eintrag zum Wappen von Wassertrüdingen in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
  36. Wassertrüdingen. In: kommunalflaggen.eu. Abgerufen am 14. Juli 2020.
  37. wassertruedingen.de
  38. webmuseen.de
  39. Gartenschau Wassertrüdingen 2019. Abgerufen am 23. November 2017.
  40. bayerisches-eisenbahnmuseum.de
  41. Friedrich Löhrl: Geschichte der Stadt Wassertrüdingen. Wassertrüdingen 1926.