Windsbach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Windsbach
Windsbach
Deutschlandkarte, Position der Stadt Windsbach hervorgehoben
Koordinaten: 49° 15′ N, 10° 49′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Ansbach
Höhe: 383 m ü. NHN
Fläche: 68,11 km2
Einwohner: 6094 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 89 Einwohner je km2
Postleitzahl: 91575
Vorwahlen: 09871, 09876Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: AN, DKB, FEU, ROT
Gemeindeschlüssel: 09 5 71 226
Stadtgliederung: 29 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Hauptstraße 15
91575 Windsbach
Webpräsenz: www.windsbach.de
Bürgermeister: Matthias Seitz (SPD)
Lage der Stadt Windsbach im Landkreis Ansbach
Landkreis Donau-Ries Ansbach Fürth Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Landkreis Fürth Landkreis Roth Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Unterer Wald Lehrberg Adelshofen (Mittelfranken) Bechhofen (Mittelfranken) Bruckberg (Mittelfranken) Buch am Wald Burk Colmberg Dentlein am Forst Diebach Dietenhofen Dinkelsbühl Dombühl Ehingen (Mittelfranken) Feuchtwangen Flachslanden Gebsattel Gerolfingen Geslau Heilsbronn Insingen Langfurth Leutershausen Lichtenau (Mittelfranken) Merkendorf (Mittelfranken) Mönchsroth Neuendettelsau Neusitz Oberdachstetten Ohrenbach Petersaurach Röckingen Rothenburg ob der Tauber Rügland Sachsen bei Ansbach Schillingsfürst Schnelldorf Schopfloch (Mittelfranken) Steinsfeld Unterschwaningen Wassertrüdingen Weidenbach (Mittelfranken) Weihenzell Weiltingen Wettringen (Mittelfranken) Wieseth Windelsbach Windsbach Wittelshofen Wörnitz (Gemeinde) Wolframs-Eschenbach Wilburgstetten Ornbau Mitteleschenbach Herrieden Dürrwangen Burgoberbach Aurach (Landkreis Ansbach) Arberg Baden-WürttembergKarte
Über dieses Bild
Die Rezat bei Windsbach

Windsbach (ugs. Winschba [2]) ist eine Stadt im mittelfränkischen Landkreis Ansbach.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Windsbach liegt im Rangau, 20 km östlich der Kreisstadt Ansbach und 40 km südwestlich von Nürnberg. Durch das Gemeindegebiet fließt die Fränkischen Rezat, die Aurach, Nebenflüsse der Rezat (rechts: Hopfengraben, Seeleingraben, Erlbach; links: Wernsbach, Schwalbenbach, Goldbach), Nebenflüsse der Aurach (rechts: Watzendorfer Bach, Almesbach, Kettersbach; links: Lanzenbach, Klingengraben).

Die höchsten Erhebungen sind der Rötelbuck (441 m ü. NN) östlich von Brunn, der Kellerberg (432 m ü. NN) südwestlich von Windsbach und der Goldberg (420 m ü. NN) nördlich von Untereschenbach. Der tiefste Punkt findet sich bei Untereschenbach mit 374 m ü. NN. Dei Prünst ist das größte zusammenhängende Waldgebiet. Es liegt in dem Flurgebiet Auf dem Sand und erstreckt sich zwischen Windsbach und Ismannsdorf. An diesem schließen sich im Süden das Seeleinshölzlein und das Seehölzlein an. Nördlich von Moosbach und westlich von Suddersdorf erstreckt sich das Waldgebiet Brand.[3]

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Windsbach hat 28 amtlich benannte Ortsteile:[4]

Der Hauptort Windsbach gliedert sich in die Obere und Untere Vorstadt, dem Industriegebiet Fohlenhof, Fallhaus und Bergmichl. Wernsmühle, Moosbach und Retzendorf sind mit dem Hauptort weitestgehend zusammengewachsen. Ehemalige Ortsteile, nunmehr Wüstungen, sind: Der Grünthalhof (wird nach 1818 nicht mehr erwähnt) und die Kugelmühle (2012 abgerissen).

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neuendettelsau Heilsbronn Kammerstein, Rohr
Lichtenau Nachbargemeinden Abenberg
Wolframs-Eschenbach Mitteleschenbach Spalt

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Georg Rusam erfolgte die Kolonisierung dieses Gebietes Ende des 8. Jahrhunderts. Wegen des sandigen Bodens schritt die Besiedelung nur langsam voran.[5] 1130 wird Ort als Windesbach erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname enthält den Personennamen Winid, der als Gründer des Ortes angesehen werden kann.[6] 1278 wurden Windsbach die Stadtrechte verliehen. Die Burggrafen von Nürnberg erwarben 1292 erste Güter in Windsbach und konnten ihren Besitz im Ort 1400 vergrößern.

Seit dem 14. Jahrhundert existierte das Amt Windsbach, das dem Fürstentum Ansbach unterstand. Außer in Windsbach gab es Untertanen in den Orten Bechhofen, Elpersdorf, Hängelberg, Retzendorf, Reutern, Suddersdorf Untereschenbach und Wassermungenau.[7] Das Kastenamt Windsbach hatte nach dem 16-Punkte-Bericht von 1608/16 Untertanen in folgenden Orten: Adelmannsdorf, Aich, Altendettelsau, Aychenmühle, Bechhofen, Beerbach, Bertholdsdorf, Biederbach, Brunn, Buckenmühle, Die Nechste Mühl darunder (bei Mitteleschenbach), Dürrenmungenau, Dürrnhof, Elpersdorf, Eschenbach, Geichsenhof, Geichsenmühle, Gerbersdorf, Gersbach, Haag, Heglau, Hergersbach, Hirschlach, Ismannsdorf, Kapsdorf, Kettersbach, Kirschendorf, Kitschendorf, Lanzendorf, Leipersloh, Mausendorf, Mausenmühle, Melbersmühle, Merkendorf, Mitteleschenbach, Moosbach, Neue Mühle, Neuendettelsau, Neuses bei Windsbach, Neues bei Merkendorf, Petersaurach, Pflugsmühle, Retzendorf, Reutern, Reuth, Sallmannshof, Sauernheim, Schillingsmühle, Schlauersbach, Schwalbenmühle, Selgenstadt, Speckheim, Steinhof, Stollenmühle, Suddersdorf, Triebendorf, Untereschenbach, Veitsaurach, Waizendorf, Wassermungenau, Watzendorf, Weißenbronn, Wernsbach, Winkelhaid, Winterhof, Wolfsau, Wollersdorf und Ziegendorf.[8]

Während und nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde die Stadt und ihr Umland zu einem wichtigen Ansiedlungsraum evangelischer Glaubensvertriebener aus Österreich, die hier eine neue Heimat fanden und deren Nachkommen bis heute hier ansässig sind.[9]

Das Oberamt Windsbach wurde 1750 durch das erst 1741 entstandene Oberamt Heilsbronn vergrößert.[10] Ab 1791/92 wurde das Fürstentum Ansbach von dem preußischen Staat als Ansbach-Bayreuth verwaltet. Damit ging das Oberamt Windsbach in dem Ansbacher Kreis auf.

Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde im Jahr 1808 das Steuerdistrikt Windsbach gebildet, das die Orte Fallhaus, Schwalbenmühle, Wernsmühle und Windsbach umfasste. Die Munizipalgemeinde Windsbach wurde im Jahr 1810 gegründet[11] und war deckungsgleich mit dem Steuerdistrikt. Sie unterstand in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Heilsbronn und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Windsbach. Von 1862 bis 1879 wurde Windsbach von dem Bezirksamt Heilsbronn verwaltet, seit 1880 von dem Bezirksamt Ansbach (ab 1938: Landkreis Ansbach) und dem Rentamt Heilsbronn (1920–1929: Finanzamt Heilsbronn, ab 1929: Finanzamt Ansbach). Die Gerichtsbarkeit blieb bis 1879 beim Landgericht Heilsbronn, 1880–1956 Amtsgericht Heilsbronn, seit 1956 Amtsgericht Ansbach.[12]

Zwischen 1954 und 1958 fand die Umgemeindung der Wernsmühle von Windsbach nach Wernsbach statt.[13]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zuge der Gebietsreform in den 1970er Jahren fanden folgende Eingemeindungen statt:

Ehem.
Gemeinde
Einwohner
(1970)
Eingemeindungs-
datum
Bemerkungen
Bertholdsdorf 252 01.05.1978[14] mit Kitschendorf und Winterhof
Brunn 260 01.01.1972[15] mit Leipersloh und Kettersbach
Elpersdorf bei Windsbach 122 01.01.1972[15] mit Kugelmühle
Hergersbach 096 01.07.1972[15]
Ismannsdorf 180 01.07.1972[15] mit Speckheim
Moosbach 117 01.01.1972[15]
Retzendorf 095 01.01.1972[15] mit Wolfsau und Hölzleinsmühle
Sauernheim 131 01.01.1974[14] mit Hopfenmühle
Suddersdorf 144 01.07.1973[14] mit Waldhaus
Untereschenbach 171 01.07.1972[15]
Veitsaurach 382 01.05.1978[14] mit Lanzendorf und Buckenmühle
Wernsbach bei Windsbach 372 01.01.1972[15] Eingliederung von Neuses und des Restes von Wernsmühle (238 der 372 Einwohner), Umgliederung des Ortes Wernsbach nach Neuendettelsau
Winkelhaid 110 01.07.1972[15] mit Thonhof

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinde Windsbach

Jahr 1818 1840 1852 1861 1867 1871 1875 1880 1885 1890 1895 1900 1905 1910 1919 1925 1933 1939 1946 1950 1961 1970 1987 1995 2005 2015
Einwohner 976 1363 1350 1343 1525 1483 1460 1521 1562 1556 1623 1583 1575 1645 1686 1614 1708 1710 2936 3035 2877 2869 4973 5825 6182 6094
Häuser[16] 178 183 222 229 247 257 292 339 466 1267
Quelle [17] [18] [19] [20] [21] [22] [21] [23] [24] [23] [23] [25] [23] [23] [23] [26] [23] [23] [23] [27] [28] [29] [30]

Stadt Windsbach

Jahr 001818 001840 001852 001861 001871 001885 001900 001925 001950 001961 001970 001987
Einwohner 949 1330 1317 1315 1455 1535 1558 1588 3021 2873 2862 2847
Häuser[16] 174 178 218 242 253 288 336 465 730
Quelle [17] [18] [19] [20] [22] [24] [25] [26] [27] [28] [29] [30]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rathaus

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Erster Bürgermeister: Matthias Seitz (SPD/UW)
  • Zweiter Bürgermeister: Norbert Kleinöder (Umland)
  • Dritter Bürgermeister: Karl Schuler (SPD)

Seitz wurde am 16. März 2014 mit 54,61 % der Stimmen gewählt, gefolgt von Norman Blevins (CSU) und Nicolette Seeghitz (FW).

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stadtrat hat einschließlich des Ersten Bürgermeisters 21 Mitglieder:

Partei Sitze
SPD / Unabhängige Wähler 5
CSU / Engagierte Bürger 5
Wählergemeinschaft Windsbach-Umland 5
Grüne 2
Freie Wähler / Windsbacher Bürgerblock (WBB) 3

(Stand: Kommunalwahl am 16. März 2014)

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: Gespalten; vorne geviert von Silber und Schwarz, hinten in Rot ein silberner Schrägwellenbalken. Der gevierte Zollernschild steht für die Burggrafen von Nürnberg, die ab 1292 begannen, Güter in Windsbach zu erwerben. Der Schrägwellenbalken steht für die Fränkische Rezat.

Windsbach führt seit dem 14. Jahrhundert ein Wappen. In einem Siegel von 1610 erscheint es erstmals als Doppelwappen, das Markgraf Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach 1614 mit einem Wappenbrief bestätigte: Rechts die Vierung und links in Rot ein schräglinker grüner Wellenbalken. Seit der Bürgermeistermedaille von 1819 stehen beide Wappen in einem Schild und der Wellenbalken in Silber.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 2004 bis 2016 war Windsbach Teil der Kommunalen Allianz (Komm,A) zu der auch die politischen Gemeinden Bruckberg, Dietenhofen, Heilsbronn, Neuendettelsau und Petersaurach gehörten. Seit 2016 ist die Gemeinde Teil der Allianz Kernfranken[31], die aus dem Zusammenschluss von Komm,A und LiSa (Lichtenau, Sachsen b. Ansbach) entstand.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Windsbach ist Endpunkt der Regionalbahnstrecke R71 von Wicklesgreuth über Petersaurach und Neuendettelsau nach Windsbach. In Wicklesgreuth besteht Anschluss an die Bahnstrecke Nürnberg–Crailsheim (R7). Der Bahnhof in Windsbach wurde 1894 erbaut.

Die sechs Kilometer nördlich vorbeilaufende Autobahn A 6 (E 50) ist über die Anschlussstellen Lichtenau (AS 53) und Neuendettelsau (AS 54) zu erreichen. Die B 14 führt in einer Entfernung von zwölf, die B 13 von zehn und die B 466 von sechs Kilometern vorbei.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberes Tor
Markgrafenbrücke

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Knabenchor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1946 gründete Hans Thamm in Windsbach den inzwischen international bekannten Windsbacher Knabenchor in der Tradition des Dresdner Kreuzchors. Von 1978 bis Januar 2012 wurde der Chor von Karl-Friedrich Beringer geleitet. Seit Februar 2012 ist Martin Lehmann Chorleiter.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von den ehemals fünf Türmen und der Stadtmauer stehen nur noch das Obere (Schwabacher Tor) und das Untere Tor (Brückentor) sowie Teile der Stadtbefestigung. Um den Stadtturm aus dem 13. Jahrhundert, der auf Voranmeldung als Aussichtsturm bestiegen werden kann,[32] erkennt man die zweite Verteidigungsanlage, die Amtsburg. Am Kirchplatz steht die ehemalige dritte Verteidigungsanlage, die Kirchenburg. Die Stadtkirche St. Margareta, erbaut 1730, ersetzte die Vorgängerkirche aus der Zeit um 800.

Das Rathaus, das von 1748 bis 1752 erbaut wurde, bildet den Mittelpunkt der historischen Altstadt. Daneben befand sich das alte Schloss, das 1736 abgerissen wurde. In den Jahren 1737 und 1738 wurde an dieser Stelle das Rentamt gebaut. Die Pläne stammten von dem Hofbaudirektor Leopoldo Retti und dem jungen Landbauinspektor Johann David Steingruber. Das Gebäude diente als Finanzamt und Sitz der Amtmänner. 2003 und 2004 wurde das Rentamt grundlegend restauriert. Zurzeit wird das Gebäude unter anderem von der Musikschule Rezat-Mönchswald genutzt.

Ein besonderes Kleinod ist die Gottesruhkapelle, erbaut um 1400 vom Amtmann Ritter von Hellberg, mit Freskenmalereien um 1430.

Von 1790 bis 1792 wurde eine Gewölbebrücke aus Sandstein über die Fränkische Rezat errichtet, die sogenannte Markgrafenbrücke. 1992 wurde dieses Baudenkmal grundlegend saniert.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Personen in Verbindung mit Windsbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Karl Dunz (* 1917), Buchautor und ehemaliger Bürgermeister der Stadt Windsbach

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monographien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Maria Tabea Armanski-Dauscher: Die Straße meiner Kindheit, 1995, 2. Auflage 2000
  • Hansjörg Dodenhöft: Von der städtischen Lateinschule zum Johann-Sebastian-Bach-Gymnasium, 475 Jahre höhere Schulbildung in Windsbach. Hrsg.: Förder- und Freundeskreis des JSBG. Windsbach 2012.
  • Karl Dunz: Schicksal der Juden in Windsbach. Freimund-Druckerei, Neuendettelsau 1947.
  • Karl Dunz: Windsbach – Heimat und Kulturgeschichte der Stadt mit allen Ortsteilen. Neuendettelsau 1985.
  • Johann Friedrich Frischeisen: … und dann kamen die Amerikaner: Windsbach vor und nach der Stunde Null – Rückblick eines damals Zehnjährigen. Nürnberg 1986
  • Johann Friedrich Frischeisen (Hrsg.): Winsbeke: der Windsbacher Beitrag zum Minnesang des Hochmittelalters. Regensburg 1994
  • Johann Jungmaier: Das Städtchen Windsbach und seine Geschichte. Roth 1938
  • Eberhard Krauß: Exulanten im Evang.-Luth. Dekanat Windsbach im 17. Jahrhundert. Eine familiengeschichtliche Untersuchung. Nürnberg 2007 (Quellen und Forschungen zur fränkischen Familiengeschichte, 19). ISBN 978-3-929865-12-7

Artikel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johann Kaspar Bundschuh: Windsbach. In: Geographisches, statistisch-topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 260–261 (franconica.uni-wuerzburg.de).
  • Elisabeth Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Inaugural-Dissertation. Erlangen 1955, DNB 480570132, S. 204.
  • Günther P. Fehring: Stadt und Landkreis Ansbach. In: Bayerische Kunstdenkmale. Band 2. Deutscher Kunstverlag, München 1958, DNB 451224701, S. 154–159.
  • Johann Bernhard Fischer: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, S. 395–428 (Digitalisat).
  • Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Michael Laßleben, Kallmünz 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8.
  • Wolf-Armin von Reitzenstein: Lexikon fränkischer Ortsnamen. Herkunft und Bedeutung. Oberfranken, Mittelfranken, Unterfranken. C. H. Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-59131-0, S. 245.
  • Konrad Rosenhauer u. a. (Hrsg.): Der Landkreis Ansbach. Vergangenheit und Gegenwart. Verl. f. Behörden u. Wirtschaft Hoeppner, Aßling-Pörsdorf/Obb. 1964, DNB 450093387, S. 211–212.
  • Gottfried Stieber: Windspach. In: Historische und topographische Nachricht von dem Fürstenthum Brandenburg-Onolzbach. Johann Jacob Enderes, Schwabach 1761, S. 959–970 (Digitalisat).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Windsbach – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Windsbach – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. E. Fechter, S. 204.
  3. Bayern Atlas, Windsbach
  4. Windsbach bei Bayerische-Landesbibliothek-Online.de Dort: 29 Ortsteile. Die 2012 abgerissene Kugelmühle wird noch als Ortsteil geführt.
  5. Georg Rusam: Grundlagen und Anfänge kirchlicher Organisation an der mittleren Rezat. In: Zeitschrift für bayerische Kirchengeschichte. Band 17. Verlag die Egge, Nürnberg 1949, S. 98 (wikisource.org). Das Gelände wird als „sumpfiger oder doch nasser Boden in flach auslaufender Talmulde“ beschrieben.
  6. W.-A. von Reitzenstein, S. 245. E. Fechter, S. 204 schließt noch explizit aus, dass der erste Namensbestandteil auf die Wenden hinweise, da das Bestimmungswort im Genetiv Singular steht und nicht im Plural. – Die Wenden wurden im 10. Jahrhundert rund um Ansbach angesiedelt, was sich auch in den Ortsnamen niedergeschlagen hat.
  7. M. Jehle, Bd. 1, S. 500–504.
  8. M. Jehle, Bd. 1, S. 725–735.
  9. Krauß, Exulanten
  10. J. B. Fischer: Statistische und topographische Beschreibung, Bd. 2, S. 398.
  11. Staatsarchiv Nürnberg, Regierung von Mittelfranken, Kammer des Inneren, Abgabe 1952, 3850: Formation der Municapial- und Ruralgemeinden im Landgericht Heilsbronn 1810. Zitiert nach M. Jehle, Bd. 2, S. 963.
  12. M. Jehle, Bd. 2, S. 1016f.
  13. Bei E. Fechter (S. 201) wird der Ort noch als der Gemeinde Windsbach zugehörig beschrieben, bei G. Fehring (S. 153) jedoch ist es die Gemeinde Wernsbach.
  14. a b c d Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 706–707.
  15. a b c d e f g h i Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 421.
  16. a b Es werden nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 werden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840, 1852 als Häuser, 1871 bis 1987 als Wohngebäude.
  17. a b Alphabetisches Verzeichniß aller im Rezatkreise nach seiner durch die neueste Organisation erfolgten Constituirung enthaltenen Ortschaften: mit Angabe a. der Steuer-Distrikte, b. Gerichts-Bezirke, c. Rentämter, in welchen sie liegen, dann meherer anderer statistischen Notizen. Ansbach 1818, S. 104 (Digitalisat). Für die Gemeinde Windsbach zuzüglich der Einwohner von Schwalbenmühle (S. 84) und Wernsmühle (S. 102).
  18. a b Eduard Vetter (Hrsg.): Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. Selbstverlag, Ansbach 1846, S. 154 (Digitalisat).
  19. a b Eduard Vetter (Hrsg.): Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. Brügel’sche Officin, Ansbach 1856, S. 188–189 (Digitalisat).
  20. a b Joseph Heyberger (Hrsg.): Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabethischem Ortslexikon. Literar.-artist. Anst. der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, Sp. 1044, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).
  21. a b Historisches Gemeindeverzeichnis. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952. In: Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192. München 1953, S. 174, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).
  22. a b kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Koenigreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarr-, Schul- u. Postzugehörigkeit. ... mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. München 1877, 2. Abschnitt, Sp. 1210, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
  23. a b c d e f g h i Historisches Gemeindeverzeichnis. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952. In: Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192. München 1953, S. 165, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).
  24. a b Karl von Rasp: Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, ... sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Hrsg.: K. Bayer. Statistisches Bureau. München 1888, Abschnitt III, Sp. 1096–1097 (Digitalisat).
  25. a b K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, Abschnitt II, Sp. 1162 (Digitalisat).
  26. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, Abschnitt II, Sp. 1199–1200 (Digitalisat).
  27. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern - Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, Abschnitt II, Sp. 1032 (Digitalisat).
  28. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, Abschnitt II, Sp. 760 (Digitalisat).
  29. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, S. 172 (Digitalisat).
  30. a b Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, S. 333 (Digitalisat).
  31. www.kernfranken.eu
  32. Stadtturm auf der Webseite Fränkisches Seenland