Petersaurach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Petersaurach
Petersaurach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Petersaurach hervorgehoben
Koordinaten: 49° 19′ N, 10° 45′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Ansbach
Höhe: 442 m ü. NHN
Fläche: 41,81 km2
Einwohner: 4894 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 117 Einwohner je km2
Postleitzahl: 91580
Vorwahlen: 09872, 09802, 09824, 09827, 09874
Kfz-Kennzeichen: AN, DKB, FEU, ROT
Gemeindeschlüssel: 09 5 71 190
Gemeindegliederung: 16 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 29
91580 Petersaurach
Webpräsenz: www.petersaurach.de
Bürgermeister: Lutz Egerer (SPD)
Lage der Gemeinde Petersaurach im Landkreis Ansbach
Landkreis Donau-RiesAnsbachFürthLandkreis Neustadt an der Aisch-Bad WindsheimLandkreis FürthLandkreis RothLandkreis Weißenburg-GunzenhausenUnterer WaldLehrbergAdelshofen (Mittelfranken)Bechhofen (Mittelfranken)Bruckberg (Mittelfranken)Buch am WaldBurkColmbergDentlein am ForstDiebachDietenhofenDinkelsbühlDombühlEhingen (Mittelfranken)FeuchtwangenFlachslandenGebsattelGerolfingenGeslauHeilsbronnInsingenLangfurthLeutershausenLichtenau (Mittelfranken)Merkendorf (Mittelfranken)MönchsrothNeuendettelsauNeusitzOberdachstettenOhrenbachPetersaurachRöckingenRothenburg ob der TauberRüglandSachsen bei AnsbachSchillingsfürstSchnelldorfSchopfloch (Mittelfranken)SteinsfeldUnterschwaningenWassertrüdingenWeidenbach (Mittelfranken)WeihenzellWeiltingenWettringen (Mittelfranken)WiesethWindelsbachWindsbachWittelshofenWörnitz (Gemeinde)Wolframs-EschenbachWilburgstettenOrnbauMitteleschenbachHerriedenDürrwangenBurgoberbachAurach (Landkreis Ansbach)ArbergBaden-WürttembergKarte
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Petersaurach (umgangssprachlich: Beʲdəsáura[2]) ist eine Gemeinde im mittelfränkischen Landkreis Ansbach. Sie wurde im Zuge der Gemeindegebietsreform im Jahre 1978 aus den ehemaligen Gemeinden Petersaurach, Großhaslach und Vestenberg gebildet.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Petersaurach liegt etwa 15 km östlich von Ansbach.

Topographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Hauptort mit den meisten Ortsteilen liegt auf einer Hochebene (etwa 450 m), die im Nordwesten bei Vestenberg, Adelmannssitz und Großhaslach ins Haselbachtal abfällt.

Auf dem Gemeindegebiet gibt es überwiegend Nadelwälder. Nordöstlich befindet sich der Klosterwald, westlich von Wicklesgreuth der Herrnwald und nordwestlich von Großhaslach der Haslacher Wald.

Im Gemeindegebiet entspringen folgende Fließgewässer:

  • die Aurach
  • der Heiligenbach, der ein rechter Zufluss der Aurach ist
  • der Haselbach, der mit weiteren Bächen zu einem rechten Zufluss der Bibert zusammenfließt
  • der Büschelbach und der Ziegendorfer Bach, beide linke Zuflüsse der Fränkischen Rezat

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Petersaurach hat 16 amtlich benannte Ortsteile:[3]

Keine amtlich benannten bzw. nicht mehr existierende Ortsteile sind Obere Mühle, Straßenmühle, Untere Mühle, Weiherhof und Wicklesgreuth-Bahnhof.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bruckberg, Weihenzell Dietenhofen Heilsbronn
Ansbach Nachbargemeinden
Sachsen bei Ansbach Lichtenau Neuendettelsau

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gegründet wurde der Ort wohl erst im 10. Jahrhundert. Eine Erstbesiedelung während der Fränkischen Landnahme kommt nicht in Frage, da das Gelände auf dem es steht, ungünstig ist.[4] Urkundlich wird der Ort erstmals im Jahre 1212 erwähnt, als Bischof Otto von Würzburg seine Güter in „Urah“ dem Kloster in Heilsbronn vermacht. Der Ortsname enthält das Grundwort ahe (mhd. „Fluss, Wasser“) und das Bestimmungswort ûr (mhd. „Auerochse“), woraus sich die Erklärung ergibt „Gewässer, an dem sich Auerochsen aufhalten“. Ca. 1300 wird der Ort erstmals Pettersaurach genannt. Die Ergänzung bezieht sich wohl auf den Patron der Petersauracher Kirche, dem hl. Petrus.[5] Die erste urkundliche Erwähnung der Kirchengemeinde Petersaurach stammt aus dem Jahre 1390. Im Jahre 1528 wurde in Petersaurach die Reformation eingeführt. Nach dem Dreißigjährigen Krieg fanden hier rund 190 Glaubensflüchtlinge aus Österreich eine neue Heimat, die wesentlich zum Wiederaufstieg des Ortes beitrugen.[6]

Die Grund- und Landesherren in früherer Zeit waren die Bischöfe von Würzburg, dann das Kloster Gumbertus in Ansbach und deren Vögte. Im Laufe der Zeit bis zum Jahre 1400 erwarb das Kloster Heilsbronn alle Höfe in Petersaurach.

Bereits im Jahr 1560 wurde in Petersaurach unterrichtet, anfangs im Mesnerhaus. Erst im 19. Jahrhundert wurde die alte Schule, 1904 ein großes Schulgebäude neben der Kirche und 1956 eine neue Schule errichtet.

19. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde im Jahr 1808 das Steuerdistrikt Petersaurach gebildet, zu dem Höfstetten, Ketteldorf, Markttriebendorf, Neuhöflein, Petersaurach, Wicklesgreuth und Ziegendorf gehörten. Die Ruralgemeinde Petersaurach wurde im Jahr 1810 gegründet[7] und war deckungsgleich mit dem Steuerdistrikt. Sie unterstand in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Heilsbronn und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Windsbach. 1812 wurde auf dem Gemeindegebiet der Weiherhof gegründet. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) erfolgte die Aufspaltung der Ruralgemeinde Petersaurach in

  • Ruralgemeinde Höfstetten mit Neuhöflein;
  • Ruralgemeinde Ketteldorf;
  • Ziegendorf zur Ruralgemeinde Altendettelsau;
  • Markttriebendorf zur Ruralgemeinde Betzendorf.
  • Weiherhof und Wicklesgreuth gehörten weiterhin zur Ruralgemeinde Petersaurach.

Von 1862 bis 1879 wurde Petersaurach von dem Bezirksamt Heilsbronn verwaltet, seit 1880 von dem Bezirksamt Ansbach (ab 1938: Landkreis Ansbach) und dem Rentamt Heilsbronn (1920–1929: Finanzamt Heilsbronn, ab 1929: Finanzamt Ansbach). Die Gerichtsbarkeit blieb bis 1879 beim Landgericht Heilsbronn, 1880–1956 Amtsgericht Heilsbronn, seit 1956 Amtsgericht Ansbach.[8]

1818 reichte Wicklesgreuth ein Gesuch ein, mit dem Weiherhof eine eigene politische Gemeinde bilden zu dürfen. Dieses wurde jedoch abgelehnt.[9]

Im Jahr 1875 wurde die Gemeinde Petersaurach durch die Eisenbahn der Hauptstrecke Nürnberg – Ansbach erschlossen. 1894 bekam Petersaurach einen Bahnhof an der Nebenstrecke Wicklesgreuth – Windsbach.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinde Einwohner
(1970)
Eingemeindungs-
datum
Bemerkungen
Altendettelsau 172 1. Januar 1972[10] Eingliederung von 167 der 172 Einwohner, Umgliederung der anderen Einwohner nach Neuendettelsau
Großhaslach 997 1. Mai 1978[11]


Herpersdorf 371 1. Januar 1972[10] Eingliederung von 288 der 371 Einwohner, Umgliederung der anderen Einwohner nach Lichtenau
Vestenberg 527 1. Mai 1978[11] Eingliederung von 475 der 527 Einwohner, Umgliederung der anderen Einwohner nach Weihenzell

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinde Petersaurach

Jahr 1818 1840 1852 1861 1867 1871 1875 1880 1885 1890 1895 1900 1905 1910 1919 1925 1933 1939 1946 1950 1961 1970 1987 1995 2005 2015
Einwohner 495 554 604 651 666 658 689 699 688 704 701 752 767 792 827 824 872 875 1393 1405 1496 1800 3927 4577 5091 4929
Häuser[12] 90 98 127 143 144 157 177 260 1029
Quelle [13] [14] [15] [16] [15] [17] [15] [18] [19] [18] [18] [20] [18] [18] [18] [21] [18] [18] [18] [22] [23] [10] [24] [25]

Ort Petersaurach

Jahr 001818 001840 001861 001871 001885 001900 001925 001950 001961 001970 001987 002015
Einwohner 426 490 578 583 576 633 691 1146 1142 1328 1491 2141
Häuser[12] 78 86 124 122 133 150 203 389
Quelle [13] [14] [16] [17] [19] [20] [21] [22] [23] [26] [24] [25]

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Gemeindegebiet gibt es die evangelisch-lutherischen Pfarreien St. Laurentius (Vestenberg), St. Maria (Großhaslach) und St. Peter (Petersaurach) mit den Filialen Friedenskirche (Wicklesgreuth) und St. Mauritius (Gleizendorf). Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Franziskus (Neuendettelsau) gepfarrt.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bis 30. April 2008 Hans Fischer (Freie Wähler)
  • Seit 1. Mai 2008 Lutz Egerer (SPD). Egerer wurde 2014 mit 78,69 % der Stimmen im Amt bestätigt.

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat hat (einschl. Bürgermeister) 21 Mitglieder.

Partei Sitze 2008–2014 Sitze seit 2014
SPD 4 7
CSU 8 7
Freie Wähler 6 4
Einigkeit 2 2

(Stand: Kommunalwahl am 16. März 2014)

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altes Wappen

Blasonierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gespalten; vorne in Grün ein silberner Balken, überdeckt von einem gestürzten, schrägen goldenen Schlüssel; hinten geteilt von Gold und Rot mit zwei Eisenhüten in verwechselten Farben.

Wappengeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1982 wurde das alte Wappen durch dieses Wappen ersetzt. Aus dem untergegangenen Wappen von Petersaurach stammt der goldene Schlüssel als Attribut des heiligen Petrus, der der Namenspatron der St. Peterskirche ist. Die Eisenhüte sind dem untergegangenen Wappen von Großhaslach entnommen. Sie weisen auf die Grafen von Oettingen hin, die ursprünglich Güter in Großhaslach hatten. Der silberne Balken in grünem Feld ist das Wappenbild der Herren von Vestenberg, die für alle drei Orte von großer Bedeutung waren.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 2004 bis 2016 war Petersaurach Teil der Kommunalen Allianz (Komm,A) zu der auch die politischen Gemeinden Bruckberg, Dietenhofen, Heilsbronn, Neuendettelsau und Windsbach gehörten. Seit 2016 ist die Gemeinde Teil der Allianz Kernfranken[27], die aus dem Zusammenschluss von Komm,A und LiSa (Lichtenau, Sachsen b. Ansbach) entstand.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St. Peter
  • St. Peter: Gotischer Chorturm 14./15. Jahrhundert mit später erfolgtem Sakristei- und Saalanbau
  • Pfarrhaus: von 1720 mit späteren Änderungen; zweigeschossig mit Ecklisenen
  • Haus Markgrafenplatz Nr. 2 (ehemaliges Markgrafengut): zweigeschossiger Bau des 18. Jhs. mit zweigeschossigem Giebel, Satteldach und Schleppgauben; zugehöriges Scheunengebäude.
  • Fraischstein: wohl des frühen 18. Jahrhunderts zwischen Markgrafschaft Ansbach und der ehemaligen nürnbergischen Pflegschaft Lichtenau; Sandstein mit giebelartiger Verdachung und nürnbergisches Wappenrelief auf der „Ziegendorfer Höhe“.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für Ortskundige gilt vor allem die Kirchweih in Petersaurach mit der Wahl der Kärwasau (fränkisch für Kirchweihsau) als besondere Attraktion. Die Kirchweih findet jeden letzten Sonntag im August (von Freitag bis Montag) statt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Petersaurach liegt an der Bundesstraße 14. Weiterhin besteht Anschluss an die Bundesautobahn 6 NürnbergHeilbronn über die Anschlussstelle Neuendettelsau.

Schiene[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch das Gemeindegebiet führen die Bahnstrecken Nürnberg–Crailsheim und Wicklesgreuth–Windsbach. Petersaurach ist mit den Haltepunkten Petersaurach, Petersaurach Nord und Wicklesgreuth an das Schienennetz der Deutschen Bahn angeschlossen.

Der Bahnhof Wicklesgreuth im gleichnamigen Ortsteil wird von Regional-Express-Zügen der Relation Nürnberg-Stuttgart sowie der S-Bahn Nürnberg bedient. Zudem ist er Ausgangspunkt der Regionalbahn nach Neuendettelsau und Windsbach. Der Haltepunkt Petersaurach wird von Regionalbahnen der Relation Wicklesgreuth–Windsbach angefahren, am 2014 eröffneten Haltepunkt Petersaurach Nord verkehrt die Linie S4 der S-Bahn Nürnberg.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der größte Arbeitgeber am Ort ist die RKW AG – Rheinische Kunststoffwerke, die im Südwesten von Petersaurach niedergelassen ist und Kunststofffolien produziert. In Langenheim bei Wicklesgreuth gibt es die Busch & Brunner GmbH & Co KG, die Farben herstellt. Im Gewerbegebiet Großhaslach siedeln bisher nur kleinere Firmen.

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Petersaurach gibt es eine Volksschule, welche für die Schüler der Gemeinde zuständig ist. Sie verteilt sich auf die Schulorte Petersaurach (Grund- und Hauptschule) und Großhaslach (Grundschule).

Breitbandausbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde mit ihren Ortsteilen erhält nach und nach eine Glasfaser-Internetverbindung. Jeder Haushalt der sich für dafür entscheidet, bekommt die Glasfaserleitung bis ins Haus gelegt. Somit hat die Gemeinde eine der schnellsten Internetverbindungen im Landkreis Ansbach und darüber hinaus.

Telefonvorwahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Petersaurach gilt die Vorwahl 09872. Abweichend hiervon gelten

  • die Vorwahl 09802 in Adelmannssitz, Frohnhof, Külbingen, Langenheim, Schafhof, Vestenberg und Wicklesgreuth,
  • die Vorwahl 09824 in Neumühle und Steinbach,
  • die Vorwahl 09827 in Langenloh sowie
  • die Vorwahl 09874 in Altendettelsau in Ziegendorf

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johannes Friedrich Sperl (1845–1913), Pfarrer in Petersaurach von 1886 bis 1913

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Margarete Bucklin, wurde 1594 zur Zeit der Hexenverfolgungen in einem Hexenprozess angeklagt. Sie wurde einen Monat lang wegen Hexereiverdachts gefangen gehalten, kam aber frei, da sie trotz heftiger Folter kein Geständnis ablegte. Die Grundlagen ihrer Existenz waren jedoch zerstört.
  • Wilhelm Ludwig Steinbrenner (* 6. Januar 1759; † 26. Dezember 1831 in Großbodungen), evangelischer Theologe

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johann Kaspar Bundschuh: Petersaurach. In: Geographisches, statistisch-topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 323 (Digitalisat).
  • Hermann Dallhammer: Petersaurach; Dokumentation einer Großgemeinde. Petersaurach 1996.
  • Elisabeth Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Inaugural-Dissertation. Erlangen 1955, DNB 480570132, S. 153.
  • Günther P. Fehring: Stadt und Landkreis Ansbach (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 2). Deutscher Kunstverlag, München 1958, DNB 451224701, S. 132–133.
  • Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Michael Laßleben, Kallmünz 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8, S. 898, 1005.
  • Georg Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit. Band 2. Verl. für Kunstreprod. Schmidt, Neustadt an der Aisch 1993, ISBN 3-923006-90-X, S. 257–269 (Erstausgabe: Beck, Nördlingen 1879).
  • Wolf-Armin von Reitzenstein: Lexikon fränkischer Ortsnamen. Herkunft und Bedeutung. Oberfranken, Mittelfranken, Unterfranken. C. H. Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-59131-0, S. 175–176.
  • Konrad Rosenhauer u. a. (Hrsg.): Der Landkreis Ansbach. Vergangenheit und Gegenwart. Verl. f. Behörden u. Wirtschaft Hoeppner, Aßling-Pörsdorf/Obb. 1964, DNB 450093387, S. 182–184.
  • Gottfried Stieber: Peters-Aurach. In: Historische und topographische Nachricht von dem Fürstenthum Brandenburg-Onolzbach. Johann Jacob Enderes, Schwabach 1761, S. 619–622 (Digitalisat).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Petersaurach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. E. Fechter, S. 153.
  3. Petersaurach in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek
  4. Georg Rusam: Lexikon Fränkischer Ortsnamen. In: Zeitschrift für bayerische Kirchengeschichte. Band 17. Verlag die Egge, Nürnberg 1949, S. 93 (wikisource.org). Das Gelände wird als „sumpfiger oder doch nasser Boden in flach auslaufender Talmulde“ beschrieben.
  5. W.-A. von Reitzenstein, S. 175–176
  6. Eberhard Krauß: Exulanten im Evang.-Luth. Dekanat Windsbach im 17. Jahrhundert. Eine familiengeschichtliche Untersuchung (Quellen und Forschungen zur fränkischen Familiengeschichte, 19). Gesellschaft für Familienforschung in Franken, Nürnberg 2007, ISBN 978-3-929865-12-7, S. 53–61 u. passim.
  7. Staatsarchiv Nürnberg, Regierung von Mittelfranken, Kammer des Inneren Abgabe 1952, 3850: Formation der Municapial- und Ruralgemeinden im Landgericht Heilsbronn 1810. Zitiert nach M. Jehle, Bd. 2, S. 963.
  8. M. Jehle, Bd. 2, S. 1005.
  9. M. Jehle, Bd. 2, S. 964.
  10. a b c Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 421.
  11. a b Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 707.
  12. a b Es werden nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 werden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840, 1852 als Häuser, 1871 bis 1987 als Wohngebäude.
  13. a b Alphabetisches Verzeichniß aller im Rezatkreise nach seiner durch die neueste Organisation erfolgten Constituirung enthaltenen Ortschaften: mit Angabe a. der Steuer-Distrikte, b. Gerichts-Bezirke, c. Rentämter, in welchen sie liegen, dann meherer anderer statistischen Notizen. Ansbach 1818, S. 71 (Digitalisat). Für die Gemeinde Petersaurach zuzüglich der Einwohner von Weiherhof (S. 100) und Wicklesgreuth (S. 103).
  14. a b Eduard Vetter (Hrsg.): Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. Selbstverlag, Ansbach 1846, S. 150–144 (Digitalisat).
  15. a b c Historisches Gemeindeverzeichnis. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952. In: Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192. München 1953, S. 174, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).
  16. a b Joseph Heyberger (Hrsg.): Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabethischem Ortslexikon. Literar.-artist. Anst. der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, Sp. 1043, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).
  17. a b kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Koenigreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarr-, Schul- u. Postzugehörigkeit. ... mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. München 1877, 2. Abschnitt, Sp. 1209, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
  18. a b c d e f g h i Historisches Gemeindeverzeichnis. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952. In: Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192. München 1953, S. 165, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).
  19. a b Karl von Rasp: Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, ... sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Hrsg.: K. Bayer. Statistisches Bureau. München 1888, Abschnitt III, Sp. 1095 (Digitalisat).
  20. a b K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, Abschnitt II, Sp. 1160 (Digitalisat).
  21. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, Abschnitt II, Sp. 1197 (Digitalisat).
  22. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern - Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, Abschnitt II, Sp. 1029 (Digitalisat).
  23. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, Abschnitt II, Sp. 757 (Digitalisat).
  24. a b Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, S. 330 (Digitalisat).
  25. a b www.petersaurach.de
  26. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, S. 171 (Digitalisat).
  27. www.kernfranken.eu