COVID-19-Pandemie in Dänemark

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Einbahngehweg in Kopenhagen

Die COVID-19-Pandemie in Dänemark tritt als regionales Teilgeschehen der weltweiten COVID-Pandemie auf. Diese wird von dem Ende 2019 neu aufgetretenen SARS-CoV-2-Virus aus der Familie der Coronaviren verursacht. Die COVID-Pandemie hat sich 2020 von China ausgehend weltweit ausgebreitet.

Am 27. Februar 2020 wurde der erste Fall in Dänemark bekanntgegeben. Die dänische Regierung sprach am 2. März erstmals von einer Epidemie und ordnete am 11. März 2020 die Schließung von Schulen und weiteren öffentlichen Einrichtungen an. Ab dem 15. April wurden diese Maßnahmen wieder gelockert. Im Herbst 2020 wurden sie wie in vielen Ländern erneut wieder verschärft.

Am 10. September 2021 wurden letzte noch bestehende Maßnahmen aufgehoben. Über 73 % aller Dänen waren kurz zuvor voll geimpft.[1]

Ministerpräsidentin Mette Frederiksen sagte am 8. November 2021, es sei notwendig, den Corona-Pass wieder einzuführen (3G-Regel in der Gastronomie und bei bestimmten Veranstaltungen).[2]

Im Dezember 2021 hat sich weltweit die Omikron-Variante ausgebreitet. Sie ist noch ansteckender als die seit Mitte 2021 dominierende Delta-Variante. Am 29. Dezember 2021 wurden in Dänemark 23.228 neue Infektionsfälle binnen 24 Stunden registriert. Zwei Tage zuvor wurden 16.164 neue Fälle registriert (plus 44 % in zwei Tagen). Der neue Höchstwert bei den Neuinfektionen korreliert nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit den vielen die nach Weihnachten gemachten PCR-Tests. Die Positivrate (12,3 Prozent) blieb fast konstant.[3]

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Januar bis Februar 2020[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 22. Januar 2020 veröffentlichte die dänische Gesundheitsbehörde Sundhedsstyrelsen die Einschätzung, es sei wenig wahrscheinlich, dass die Krankheit nach Dänemark komme.[4] Ab Ende Januar 2020 wurden dänische Staatsbürger aus der stark vom Virus betroffenen chinesischen Provinz Hubei evakuiert. Die Evakuierten wurden vorsorglich unter Quarantäne gestellt und alle negativ auf das Virus getestet.[5]

Der erste Fall wurde am 27. Februar 2020 bekannt gegeben. Es war ein kurz zuvor aus der Lombardei zurückgekehrter Mann.[6] Sundhedsstyrelsen blieb bei der Einschätzung, das Risiko für eine Ausbreitung der Erkrankung sei in Dänemark eher gering.[7] Am 28. Februar 2020 wurde ein weiterer Fall bekannt.[8]

März 2020[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 2. März 2020 sprach die Gesundheitsbehörde erstmals von einer Epidemie in Dänemark. Sie mutmaßte, 10 bis 15 Prozent der Bevölkerung würden infiziert werden.[7] Am 10., 11. und 12. März war die Zahl der neu registrierten Infektionen jeweils mehr als doppelt so hoch wie am Vortag. Am 12. März 2020 wurden 615 Fälle genannt.[9]

Am 13. März 2020 starb eine 80-jährige Person in Nordjütland an einem Herzinfarkt und wurde nach dem Tod positiv COVID-getestet. Damit gab es zu diesem Zeitpunkt weiter keinen Todesfall aufgrund des SARS-CoV-2-Erregers in Dänemark.[10] Am 14. März starb eine 81-jährige Person aus Herlev am Coronavirus. Während des Krankenhausaufenthalts waren COVID-Symptome entdeckt worden.[11]

Am 20. März 2020 wurde berichtet, dass 186 Personen aufgrund des Virus im Krankenhaus behandelt werden, 37 von ihnen in einer Intensivstation. Die Todeszahl war auf neun gestiegen.[12] Laut einem Bericht des Statens Serum Institut (SSI) vom 25. März 2020 wurden damals 526 von 1715 COVID-19-Fällen im Krankenhaus behandelt. Es wurden 34 Todesfälle gemeldet; sie waren im Alter von 50 bis 94 Jahren gestorben (Medianwert 79 Jahre).[13]

April 2020[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im SSI-Bericht vom 1. April 2020 wurden 3092 bestätigte COVID-19-Fälle aufgeführt. Laut einer Schätzung hatten von den 917 in der achten bis elften Kalenderwoche positiv getesteten Menschen wohl bereits 97 %, also 894 Personen die Krankheit überstanden.[14] Wegen der sich verbessernden Situation kündigte Ministerpräsidentin Mette Frederiksen am 6. April eine allmähliche Lockerung der Maßnahmen an (siehe unten). Im SSI-Tagesbericht vom 7. April wurden 4978 bestätigte Fälle und 203 Todesfälle aufgeführt, wobei geschätzt wurde, dass 1491 von ihnen die Erkrankung überstanden hätten.[15]

Mai bis August 2020[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Mai 2020 sanken die Infektionszahlen weiter. Ende Juli stiegen sie wieder , vor allem in der Stadt Aarhus: dort wurden am 6. August 2020 68 der landesweit 121 neuen Fälle registriert.[16] Als Reaktion darauf wurde in Aarhus der Beginn der Schulzeit für Gymnasien verschoben und eine Pflicht für das Tragen eines Mund-Nasen-Schutz in den öffentlichen Verkehrsmittel erlassen.[17]

September 2020 bis Januar 2021 (zweite Welle)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im September und Oktober 2020 stiegen die Fallzahlen jeweils deutlich an (siehe #Statistik). Im November wurden täglich etwa 1000 Neuinfektionen registriert. Mitte Dezember wurden an einigen Tagen je etwa 4000 Neuinfektionen registriert; dann sank die Zahl bis Anfang Februar stark.
Am 7. September 2020 wurden für 18 besonders schwer betroffene Kommunen wieder strengere Regeln eingeführt. Dazu zählten Kopenhagen, Odense und 16 Gemeinden aus der Region Hovedstaden. Dort wurde unter anderem die Grenze für das Versammlungsverbot von 100 auf 50 Personen gesenkt.[18] Am 25. September 2020 wurde vermeldet, dass erstmals über 600 Fälle an einem Tag registriert wurden. Gleichzeitig waren erstmals seit Anfang Juni mehr als 100 COVID-19-Patienten aufgrund ihrer Erkrankung im Krankenhaus.[19]

Die Fallzahlen stiegen im Laufe des Oktober weiter und am 21. Oktober wurden 760 neue Fälle registriert. Da ein größerer Prozentsatz der Getesteten positiv getestet wurde, nahmen die Behörden an, dass der Anstieg nicht nur auf ein vermehrtes Testen zurückzuführen sei. Während die Zahl der neu positiv Getesteten an die Zahlen aus dem Frühling heranreichte, war die Zahl der COVID-19-Patienten in den Krankenhäusern nun weit geringer.[20] Gesundheitsminister Magnus Heunicke sprach von einer „tatsächlichen zweiten Welle“, Ministerpräsidentin Mette Frederiksen erklärte aufgrund der steigenden Zahlen, "Corona" sei zurück.[21]

Am 27. Dezember 2020 wurden in Dänemark die ersten Menschen gegen COVID-19 geimpft, zunächst vor allem Bewohner von Pflegeheimen und andere ältere Menschen mit einem hohen Risiko.[22]

Am 16. Januar 2021 wurde die südafrikanische COVID-Variante 501.V2 erstmals in Dänemark nachgewiesen.[23] Gesundheitsminister Magnus Heunicke gab am 16. Februar 2021 bekannt, dass die Ausbreitung der Variante VOC-202012/01 darüber entscheiden werde, in welchen Gemeinden Lockerungen der eingeführten Maßnahmen gemacht werden können. Es solle lokal und regional verschiedene Öffnungsstrategien geben.[24] Am 24. Februar 2021 wurde bekannt, dass Teile der Maßnahmen zum 1. März 2021 auslaufen sollen. So durften unter anderem Möbel- und Schuhgeschäfte mit weniger als 5000 m² Fläche erneut öffnen. In Nord- und Westjütland wurden stärkere Lockerungen angekündigt. Dort soll in Grundschulen mit halber Klassenstärke unterrichtet werden dürfen.[25]

Februar bis März 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Februar 2021 wurden über 10.000 Neuinfektionen registriert – durchschnittlich etwa 360 pro Tag.

Am 4. März 2021 verkündete Ministerpräsidentin Mette Frederiksen, mit Israel und Österreich einen Forschungs- und Entwicklungsfonds gegründet zu haben. Andere EU-Länder kritisierten dieses Vorgehen.[26] Die dänischen Oppositionsparteien kritisierten unter anderem Frederiksens Reise nach Israel.[27] In Dänemark verbreiteten sich (wie in anderen europäischen Ländern auch) ansteckendere Varianten des COVID-Virus.

Am 22. März 2021 gab die Regierung ihren Fahrplan zur Lockerung der Regeln und zur Wiederöffnung bekannt. Dabei wurde ein digitaler „Coronapass“ eingeführt, auf dem unter anderem der Impfstatus und der letzte Test vermerkt werden soll. Nur Personen, die einen negativen Test oder eine Impfung vorweisen können, sollen Eintritt zu gewissen Dienstleistern bekommen.[28]

April bis September 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 6. April startete die erste Phase der Aufhebung von Restriktionen und für Schüler bis zur achten Klasse wurde wieder Präsenzunterricht ermöglicht.[29] Nachdem am 11. März 2021 die Verwendung des Impfstoffes AZD1222 von AstraZeneca pausiert wurde, wurde am 14. April 2021 die dauerhafte Einstellung bekannt gegeben. Als Begründung führten sie Hinweise auf schwere Nebenwirkungen an.[30][31] Am 16. April 2021 wurde eine ab dem 21. April gültige weitere Lockerung der Maßnahmen verkündet. So wurde etwa die Erlaubnis gegeben, Restaurants wieder zu öffnen und es wurde eine begrenzte Anzahl an Zuschauern bei Fußballspielen erlaubt. Für den Eintritt zu den Stadien muss der Coronapass vorgezeigt werden. Als weitere Lockerung wurde die Grenze für ein Versammlungsverbot im Inneren von fünf auf zehn angehoben. Der Plan sah vor, ab 1. August 2021 keine Obergrenze für Anwesende bei Versammlungen zu haben.[32]

Ende August 2021 kündigte das Gesundheitsministerium an, dass man COVID-19 angesichts der hohen Impfquote nicht mehr als Bedrohung für die Gesellschaft ansehe und daher die Beschränkungen mit Wirkung zum 10. September 2021 weitgehend aufgehoben werden. Die Regierung werde rasch handeln, falls erneut wesentliche Bereiche des gesellschaftlichen Zusammenlebens bedroht würden.[33][34] In der Folge wurden am 10. September 2021 alle Beschränkungen aufgehoben.[35]

Seit Oktober 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Oktober steigt die Zahl der Neuinfektionen stark an (siehe #Statistik). Am 4. November 2021 meldete das Statens Serum Institut den bis dahin höchsten Tageswert an Corona-Neuinfektionen des laufenden Jahres.[36] Die Gesundheitsbehörde Sundhedsstyrelsen warnte daraufhin vor einer Überlastung von Krankenhäusern im Dezember 2021 und Januar 2021.[36] Nachdem die dänischen Behörden am 8. November 2021 den fünften Tag in Folge mehr als 2000 Neuinfektionen meldeten, gab Ministerpräsidentin Mette Frederiksen am Abend die Wiedereinführung der 3G-Regelung bekannt; Covid-19 wurde erneut als „Bedrohung für die Gesellschaft“ eingestuft.[37] Die seit Ende November 2021 in Europa grassierende noch ansteckendere Omikron-Variante dominiert etwa seit der dritten Dezemberwoche 2021 das Infektionsgeschehen in Dänemark. Am 17. Dezember 2021 wurde beschlossen, dass Museen, Theater, Kinos, Zoos, Vergnügungsparks und Veranstaltungslokale ab dem 19. Dezember für vier Wochen schließen müssen.[38] Restaurants können bis 23 Uhr geöffnet bleiben, dürfen aber nach 22 Uhr keinen Alkohol mehr ausschenken.[38]

Ende 2021 betrug die Sieben-Tage-Inzidenz in Dänemark 2045 (innerhalb einer Woche hatten sich also 2 Prozent der dänischen Bevölkerung infiziert). Das war die höchste COVID-Infektionsrate in Europa (in Deutschland lag die Inzidenz um 220).[39]

Seit dem 16. Januar 2022 dürfen Museen, Zoos, Vergnügungsparks und andere Einrichtungen wieder öffnen. Kinos, Theater und Konzerthallen dürfen öffnen, allerdings mit einer Obergrenze für Besucher. Vielerorts müssen Besucher einen Mund-Nasen-Schutz tragen und per Corona-Pass belegen, dass sie geimpft, genesen oder negativ getestet sind.[40]

Maßnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schließung von Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ministerpräsidentin Mette Frederiksen verkündete am 11. März umfangreiche Maßnahmen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Ab dem 16. März blieben öffentliche Schulen und Universitäten zunächst für zwei Wochen geschlossen. Alle Angestellten im öffentlichen Bereich, die keine kritischen Funktionen innehatten, sollten ab dem 13. März 2020 nicht mehr zur Arbeit erscheinen und falls möglich von zu Hause aus arbeiten. Angestellte in der Privatwirtschaft wurden dazu aufgefordert, wenn möglich von zu Hause aus zu arbeiten oder Urlaub zu machen. Alle öffentlichen Kultureinrichtungen wurden ebenfalls für vorläufig zwei Wochen geschlossen. Des Weiteren wurde angekündigt, dass der Gebrauch von öffentlichen Verkehrsmitteln sinken soll und Besuche in Krankenhäusern und Pflegeheimen eingeschränkt werden. Versammlungen mit über 100 Anwesenden im Inneren von Gebäuden wurden durch ein Eilgesetz verboten.[41][42][43]

Am 17. März 2020 folgte ein Beschluss der dänischen Regierung, der Versammlungen im öffentlichen Raum mit über 10 Personen verbot. Auch Einkaufszentren, Sportstätten, Restaurants, Cafés und andere Orte mit nahem Kontakt zwischen den Menschen wurden geschlossen. Für den privaten Raum wurden keine Verbote eingeführt, Ministerpräsidentin Mette Frederiksen forderte allerdings dazu auf, dass man sich auch dort nicht mehr treffen sollte. An die weiter geöffneten Geschäfte wurde die Anforderung gestellt, dass dort ausreichend Platz vorhanden sei und sich die Kunden ihre Hände waschen können. Eine generelle Ausgangssperre bezeichnete Frederiksen zu diesem Zeitpunkt als noch nicht notwendig.[44][45]

Die Lockerung der Regelung begannen am 15. April 2020. Zunächst wurden Kindergärten und Schulen für die Schüler bis zur fünften Klasse geöffnet.[46] Es folgten am 20. April unter anderem Gerichte, Friseure, Masseure und Fahrschulen.[47][48] Am 7. Mai 2020 wurde die zweite Phase der aufgehobenen Maßnahmen präsentiert. Ab dem 11. Mai durften Einkaufszentren wieder öffnen, ab dem 18. Mai Restaurants und Cafés. Auch wurde der Unterricht auf Schüler bis zur 10. Klasse ausgeweitet.[49]

Einschränkung des regulären Krankenhausbetriebs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 13. März 2020 wurde von der dänischen Regierung und den Gesundheitsbehörden beschlossen, den allgemeinen Krankenhausbetrieb einzuschränken, um die COVID-19-Patienten priorisieren zu können. Patienten mit Krankheiten, die nicht akut und lebensbedrohlich sind, wurden deshalb während der Epidemie nicht mehr behandelt. Somit sollten einerseits Ansteckungen verhindert werden und das Gesundheitspersonal entlastet werden.[50]

Grenzschließung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grenzsperre an der deutsch-dänischen Grenze

Am 13. März 2020 empfahl das Außenministerium unter Minister Jeppe Kofod, auf alle nicht notwendigen Auslandsreisen zu verzichten. Alle sich im Ausland befindenden Dänen, die nicht dauerhaft im Ausland wohnen, forderte es zur Heimkehr auf.[51] Ministerpräsidentin Frederiksen kündigte am gleichen Tag für den 14. März 2020 ab 12 Uhr eine Grenzschließung an. Alle Personen, die keinen triftigen Grund zur Einreise hatten, wurden ab da von der Einreise abgehalten. Der Flug-, Fähr- und Zugverkehr wurde dazu auch eingeschränkt. An den Landesgrenzen wurde das dänische Heer eingesetzt, um die Polizei zu unterstützen. Der Warenverkehr und Pendler wurden durch die Grenzschließung nicht gesetzlich eingeschränkt.[52][53]

Am 6. Mai 2020 erklärte Frederiksen, dass die Öffnung der Grenzen oder eine Fahrplan dazu keine Priorität darstellten. Der Vorsitzende der konservativen Venstre, Jakob Ellemann-Jensen, forderte hingegen, dass ein Plan für die Grenzsituation ausgearbeitet werden sollte, so dass etwa die Tourismusbranche danach vorgehen kann.[54]

Am 29. Mai 2020 kündigte die Regierung an, dass Norweger, Deutsche und Isländer ab dem 15. Juni wieder einreisen dürfen. Touristen mussten dabei belegen können, dass sie mindestens sechs Übernachtungen außerhalb von Kopenhagen gebucht hatten. Zugleich entfiel die Reisewarnungen für dänische Bürger für Reisen nach Island, Norwegen und Deutschland.[55] Am 18. Juni folgte die Ankündigung, ab dem 27. Juni 2020 auch die Bewohner der Länder der EU, des Schengen-Raums sowie aus Großbritannien in das Land einreisen zu lassen. Auch wurde den Dänen die Ausreise in diese Länder erlaubt. Ausgenommen von den beiden Regelungen wurden Länder mit mehr als 20 Infektionen pro 100.000 Einwohner.[56]

Am 14. August 2020 kam das Nationalparlament Folketing zu dem Schluss, die Sechs-Tage-Regel zu beenden und auch wieder Touristen für kürzere Zeit ins Land reisen zu lassen.[57][58]

Im Laufe des Monats Oktober 2020 wurden für die Bewohner Dänemarks Reisewarnungen für immer mehr Länder ausgesprochen.[21] Am 22. Oktober 2020 wurde die dänische Grenze erneut für deutsche Touristen geschlossen. Ausgenommen waren lediglich Einwohner Schleswig-Holsteins und Personen, die ein Ferienhaus in Dänemark besitzen.[59]

Justiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Inger Støjberg, rechtspolitische Sprecherin der liberal-konservativen Partei Venstre, schlug ein Gesetz vor, nach welchem Kriminalität im Zusammenhang zur COVID-19-Pandemie stärker bestraft werden kann. Es erlaubt, das Strafmaß zu verdoppeln, in einigen Fällen auch zu vervierfachen. Das Gesetz soll sowohl bei Betrugsfällen im Bereich der staatlichen Hilfszahlungen als auch bei Diebstählen von etwa Desinfektionsmittel oder Schutzmasken gelten. Diebstahl aus Krankenhäusern sollte zu Gefängnisstrafen zwischen 10 und 30 Tagen führen. Die Regierung Frederiksen unterstützte genauso wie die meisten im Nationalparlament Folketing vertretenen Parteien diesen Vorschlag. Einzig die Partei Radikale Venstre sprach sich im Vorfeld dagegen aus.[60]

Dauer der Maßnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 30. März 2020 gab Ministerpräsidentin Mette Frederiksen bekannt, dass die bis zum 13. April vorgeschriebenen Maßnahmen zur Verlangsamung des öffentlichen Lebens möglicherweise nach dem Ablauf dieser Frist allmählich und kontrolliert gelockert werden. Voraussetzung dafür war, dass sich die Fallzahlen positiv entwickeln. Vor dieser Ankündigung hatte es Anzeichen für eine Stabilisierung der Werte gegeben, weshalb auch das zentrale dänische Institut für Gesundheitsforschung, das Statens Serum Institut (SSI), dieses Vorgehen für möglich hielt.[61]

Am 6. April 2020 gab Frederiksen in einer Pressekonferenz den Fahrplan für die Lockerung der Maßnahmen bekannt. Sie kündigte an, dass ab dem 15. April die die Kinderbetreuung sowie die Schule bis zur fünften Klasse wieder stattfinden werde. Die weiteren Maßnahmen wurden bis zum 10. Mai 2020 verlängert, wodurch etwa Universitäten, Kirchen und Einkaufszentren weiter geschlossen blieben. Das Verbot für große Versammlungen, also etwa Märkte oder Festivals soll weiter bis August bestehen.[46][62]

Am 14. April 2020 erklärte Frederiksen, dass die Eindämmung der Infektionen besser funktionierte als erwartet. Deshalb sei es möglich die Öffnung des Landes schneller vorzunehmen, als zunächst geplant.[63] Am 16. April 2020 gab die Regierung bekannt, dass sich die Parteien darauf geeinigt hätten, Friseure, Masseure, Fahrschulen und Gerichte zum Tagesgeschäft zurückkehren zu lassen.[47] Es war auch eine Erlaubnis für Restaurants und Cafés im Gespräch, davor riet jedoch das Statens Serum Institut ab.[64]

Am 21. April 2020 wurde bekannt, dass Versammlungen von über 500 Personen weiter bis mindestens zum 1. September 2020 verboten bleiben. Das Versammlungsverbot für mehr bis 10 Menschen galt zunächst weiter bis zum 10. Mai 2020.[65] Am 6. August gab das Gesundheitsministerium bekannt, dass die Obergrenze für Veranstaltungen aufgrund steigender Infektionszahlen im ganzen Land nicht auf 200 angehoben wird und bei 100 bleibt.[66] Ab 26. August wurde die Zahl auch im privaten Raum auf 50 gesenkt, nachdem es zuvor zu längeren Infektionsketten ausgehend von größeren Veranstaltungen kam.[67]

Mit dem 26. Oktober 2020 durften sich nicht mehr über zehn Personen an einem Ort versammeln. Zuvor lag die Grenze bei 50 Personen. Außerdem dürfen Kioske und Supermärkte nach 22 Uhr keinen Alkohol mehr verkaufen.[68]

Im April 2021 begann man nach der Einführung des Corona-Pass die Maßnahmen schrittweise zu lockern. So entfiel im Juni 2021 die Maskenpflicht und am 10. September 2021 wurden alle Beschränkungen aufgehoben.[35]

Maskenpflicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Außer an Flughäfen bestand in Dänemark lange keine Maskenpflicht.[69] Die Gesundheitsbehörde Sundhedsstyrelsen empfahl am 31. Juli 2020 erstmals den Gebrauch von einem Mund-Nasen-Schutz in gewissen Situationen, wie etwa bei großen Veranstaltungen.[70] Am 22. August 2020 wurde eine Maskenpflicht landesweit in öffentlichen Verkehrsmitteln eingeführt, nachdem diese vereinzelt bereits in einzelnen Städten angewandt wurde.[71]

Für den Zeitraum vom 29. Oktober bis zum 2. Januar 2021 war die Mundschutzpflicht auf alle Räume, die öffentlich zugänglich sind, ausgeweitet worden. Zuvor gab es keine Mundschutzpflicht für Supermärkte, Bibliotheken und Take-Away-Restaurants.[68] Am 14. Juni 2021 entfiel die Maskenpflicht für alle Orte außer in gewissen Situationen im öffentlichen Verkehr.[72]

App Smittestop[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 18. Juni 2020 wurde die offizielle COVID-19-App Smittestop (deutsch: Ansteckungsstopp) zum Download bereitgestellt. Zunächst war angedacht, bereits im April 2020 die App zu veröffentlichen. Zu diesem Zeitpunkt wurde jedoch der zentrale Speicheransatz kritisiert und die Entwickler schwenkten auf eine dezentrale Lösung um. Diese sollte mehr Sicherheit für die Daten bieten.[73]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kritik an der Kulturministerin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kultur- und Kirchenministerin Joy Mogensen erhielt für ihre Reaktion auf die Pandemie Kritik sowohl von der Opposition als auch von den Parteien, die die Minderheitsregierung Frederiksen unterstützen. Die kulturpolitische Sprecherin der Radikale Venstre, Zenia Stampe, erklärte, man habe das Vertrauen verloren, dass Mogensen die Problematik richtig und rechtzeitig erkenne und sie so dem Fortbestand des Kulturlebens schade. Mogensen hatte zuvor die Kulturschaffenden lange an andere staatliche Hilfspakete verwiesen, die für Unternehmen eingerichtet wurden. Es formierte sich daraufhin eine Mehrheit im Folketing, welche die Zuständigkeit für das Kulturhilfspaket anderen Ministerien übertragen will.[74] Mogensen legte am 31. März 2020 schließlich ein Hilfspaket für Künstler und nicht-kommunale weiterführende Schulen vor.[75]

Kritik an Begründung des Shutdowns[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fredriksen gab bei ihrer Ankündigung, das öffentliche Leben weitgehend herunterzufahren, am 11. März 2020 an, dass dies auf Empfehlung der zuständigen Behörden geschehe. Später wurde veröffentlicht, dass der Chef der Sundhedsstyrelsen, Søren Brostrøm, in einer Mail keinen Grund für solche Maßnahmen sah. Er hätte etwa angemerkt, dass die negativen Auswirkungen der Schulschließungen zu groß gegenüber deren positivem Effekt wären.[76]

Tötung von Nerzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfang Oktober 2020 wurde bekannt gegeben, dass es nötig sei, etwa eine Million Nerze zu schlachten. Grund war, dass sich teilweise Tiere durch Menschen mit dem Virus infiziert hatten, das laut Genanalysen wahrscheinlich in der beengten Haltung der Zuchtfarmen mutierte, sich verbreitete und anschließend wieder Menschen ansteckte. Die meisten der Züchter, die infizierte Tiere auf ihren Farmen hatten, seien an dem Virus erkrankt.[77] Weil befürchtet wurde, dass somit eine neue Pandemie mit einem gegenüber den bisher in Entwicklung befindlichen Impfstoffen möglicherweise weniger empfindlichen Virus entsteht, ordnete die Regierung am 4. November an, dass sämtliche Nerze im Land getötet werden müssen. In Dänemark, einem der weltweit größten Produzenten von Nerzfellen, gab es rund 1000 Nerzfarmen mit rund 15 bis 17 Millionen Tieren. Auf mehr als 200 Farmen wurden Corona-Fälle festgestellt, auf 67 Farmen der Tierbestand bereits getötet. Auch die Niederlande hatten aufgrund von Virusfällen bereits Anfang Juni beschlossen, alle Nerze betroffener Farmen zu töten.[78] Einige Wissenschaftler, wie Emma Hodcroft und Jens Lundgren, forderten zunächst mehr Informationen vom Statens Serum Institut über die Art der neuen Mutation im Spike-Protein von Sars-CoV-2 bei Nerzen. Mutationen von Coronaviren bei Nerzen seien schon oft vorgekommen, ohne solch große Besorgnis auszulösen.[79]

Juristen warnten, dass die angeordnete Tötung von gesunden Nerzen außerhalb des Risikogebiets nicht im Einklang mit der dänischen Gesetzgebung stünden. Lebensmittelminister Mogens Jensen erklärte, dass ihm bei der Verkündung der Maßnahme bewusst war, dass die Gesetze noch nicht ausreichten, man jedoch nicht auf die Abstimmung im Nationalparlament Folketing warten wollte. Die Lebensmittelbehörde, die die Nerztierzüchter über die Tötungen informierte, entschuldigte sich schließlich dafür, dass aus ihrem Schreiben nicht klar hervorging, dass nicht alle Nerze getötet werden müssten. Auch Ministerpräsidentin Mette Frederiksen räumte in einer Stellungnahme gegenüber dem Folketing ein, Fehler gemacht zu haben.[80][81][82] Am 18. November 2020 gab Jensen seinen Rücktritt bekannt, zugleich wurde berichtet, dass auch sechs weitere Minister wussten, dass der gesetzliche Rahmen für die Anordnung nicht vorhanden war.[83]

Umweltprobleme als Folge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gegen Ende November 2020 wurde bekannt, dass es zu Problemen kam, weil tote Tiere durch Verwesungsgase wieder an die Oberfläche gedrückt werden. Betroffen war zu diesem Zeitpunkt ein Militärgebiet in Westjütland. Als vorübergehende Lösung wurde die Aufschichtung zusätzlicher Erde angekündigt. In diesem Zusammenhang tauchte der Begriff „Zombie-Nerze“ auf.[84] Am 20. Dezember 2020 erschien ein Bericht, wonach die dänische Regierung plane, vier Millionen tote Nerze wieder auszugraben und doch zu verbrennen, um eine Verunreinigung des Grundwassers und nahegelegener Seen zu verhindern. Es war vorgesehen, noch sechs Monate zu warten, um ein Infektionsrisiko auszuschließen.[85]

Da es in Dänemark keine Müllverbrennungsanlage gibt, die Erfahrung mit der Verbrennung der Mischung aus Kalk, Salz, Erde und Nerzkadavern hat, begann im Mai 2021 zunächst eine Testphase. Die Hauptphase soll von Ende Mai bis Mitte Juli 2021 gehen. Zusätzlich muss das Erdreich um die vergrabenen Nerze herum abgetragen und ersetzt werden. Erst danach sei mit einem Ende der erheblichen Geruchsbelästigungen für die Anwohner zu rechnen. Ein Mitarbeiter der Umweltbehörde riet von Gartenpartys ab sowie davon, Wäsche im Freien aufzuhängen oder auch nur die Fenster auf zu lassen.[86]

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung der Pandemie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bestätigte Infizierte in Dänemark nach Daten der WHO. Oben kumuliert, unten Tageswerte[87]
Bestätigte Todesfälle in Dänemark nach Daten der WHO. Oben kumuliert, unten Tageswerte[87]

Reaktionen des Auslands[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 14. März 2020 führte Norwegen eine Quarantänepflicht für alle Personen ein, die sich nach dem 27. Februar 2020 außerhalb von Norwegen, Schweden und Finnland aufgehalten hatten. Zuvor galten auch Island und Dänemark als Aufenthaltsländer, die nicht zur verpflichtenden Quarantäne führten.[88] Am 16. März 2020 beschränkte Deutschland den Grenzverkehr zu Dänemark auf Pendler- und Güterverkehr.[89]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: COVID-19-Pandemie in Dänemark – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. FAZ.net vom 10. September 2021: Der dänische Freedom-Day
  2. Nach zwei Monaten Pause: Dänemark führt wieder Corona-Beschränkungen ein. In: FAZ.NET. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 19. Januar 2022]).
  3. Corona-Liveblog: Bundesweit 12.000 Verdachtsfälle auf Impfpass-Fälschung. In: FAZ.NET. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 19. Januar 2022]).
  4. Ny coronavirus fra Wuhan. Sundhedsstyrelsen, 22. Januar 2020, abgerufen am 29. März 2020 (dänisch).
  5. Yderligere syv danskere er på vej hjem med fly fra Wuhan. 8. Februar 2020, abgerufen am 13. März 2020.
  6. David Rue Honoré: TV 2-redaktør smittet med coronavirus. 27. Februar 2020, abgerufen am 13. März 2020 (dänisch).
  7. a b Sofie Frøkjær: Detektor: Fra 'meget lille' risiko for smitte til et lukket Danmark - så hurtigt gik det. In: DR. 12. März 2020, abgerufen am 29. März 2020 (dänisch).
  8. Ny coronapatient har kunnet smitte andre i over en uge. 28. Februar 2020, abgerufen am 13. März 2020 (dänisch).
  9. Novel Coronavirus (2019-nCoV) situation reports. WHO, abgerufen am 20. März 2020 (englisch).
  10. 80-årig nordjyde død af hjerteanfald - testet positiv for corona. 13. März 2020, abgerufen am 13. März 2020.
  11. Peter Boier: Første dansker død af coronavirus. In: DR. 14. März 2020, abgerufen am 14. März 2020 (dänisch).
  12. Frederikk Hagemann-Nielsen: 186 indlagt for coronavirus: 37 er på intensiv, og 9 er døde. In: DR. 20. März 2020, abgerufen am 20. März 2020 (dänisch).
  13. COVID-19 i Danmark: Epidemiologisk trend og fokus. (PDF) In: ssi.dk. Statens Serum Institut, 25. März 2020, abgerufen am 26. März 2020 (dänisch).
  14. COVID-19 i Danmark: Epidemiologisk trend og fokus. In: ssi.dk. States Serum Institut, 1. April 2020, abgerufen am 6. April 2020 (dänisch).
  15. Epidemiologisk overvågningsrapport (Memento vom 10. Oktober 2020 im Internet Archive) (dänisch)
  16. Nikoline Vestergaard: 136 nye coronatilfælde registreret det seneste døgn - 68 alene i Aarhus. In: DR. 7. August 2020, abgerufen am 8. August 2020 (dänisch).
  17. Aleksandar Josevski, Maja Kærhus Jørgensen: Krav om mundbind og opfordring til hjemmearbejde og udskudt skolestart - smittetal får konsekvenser i Aarhus - TV 2. In: TV 2. 7. August 2020, abgerufen am 8. August 2020 (dänisch).
  18. Theis Lange Olsen: Nye restriktioner i 18 kommuner: Forsamlingsforbud sænkes fra 100 til 50. In: DR. 7. September 2020, abgerufen am 12. September 2020 (dänisch).
  19. 678 nye tilfælde: Antallet af smittede tager stort hop - nu er over 100 indlagt. In: Politiken. 25. September 2020, abgerufen am 25. September 2020 (dänisch).
  20. Nynne Hein Møller, Nis Kielgast: 760 personer registreret smittet med corona siden i går. In: DR. 22. Oktober 2020, abgerufen am 23. Oktober 2020 (dänisch).
  21. a b Kristian Villesen: Ny smitterekord i Danmark og yderligere restriktioner på vej. In: information.dk. 23. Oktober 2020, abgerufen am 23. Oktober 2020 (dänisch).
  22. Så er vi i gang - i dag bliver de første vaccineret mod COVID-19. Abgerufen am 19. Januar 2021 (dänisch).
  23. Så kom den berygtede sydafrikanske coronavariant til Danmark: Men den kræver næppe nye restriktioner. 16. Januar 2021, abgerufen am 16. Januar 2021 (dänisch).
  24. Line Jenvall: Heunicke: Udbredelsen af B117 bliver afgørende for, hvilke kommuner der kan genåbne. DR, 16. Februar 2021, abgerufen am 18. Februar 2021 (dänisch).
  25. Få overblikket: Sådan bliver første del af genåbningen. In: DR. 24. Februar 2021, abgerufen am 24. Februar 2021 (dänisch).
  26. Österreich, Israel und Dänemark wollen Kräfte bei Impfstoffproduktion bündeln. Abgerufen am 6. März 2021 (österreichisches Deutsch).
  27. Bred kritik af Mette Frederiksen: Israel-rejse var 'helt uforståelig' og en 'fejlprioritering'. 5. März 2021, abgerufen am 6. März 2021 (dänisch).
  28. Rammeaftale om plan for genåbning af Danmark. 22. März 2021, abgerufen am 20. April 2021 (dänisch).
  29. Reinhard Wolff: Dänemark und Pandemie-Maßnahmen: Nur mit „Coronapass“. In: Die Tageszeitung: taz. 6. April 2021, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 20. April 2021]).
  30. Dänemark impft nicht mehr mit AstraZeneca-Impfstoff. In: tagesschau.de. 14. April 2021, abgerufen am 20. April 2021.
  31. Mathilde Graversen, Peter Suppli Benson: Berlingske erfarer: AstraZeneca droppes i Danmark. 14. April 2021, abgerufen am 20. April 2021 (dänisch).
  32. Jesper Helmer Rasmussen: Stor aftale om yderligere genåbning på plads. In: TV 2. 15. April 2021, abgerufen am 20. April 2021 (dänisch).
  33. Mange coronarestriktioner ophører 10. september. In: Berlingske. 27. August 2021, abgerufen am 27. August 2021 (dänisch).
  34. Corona: Dänemark hebt alle Beschränkungen auf. In: ndr.de. 28. August 2021, abgerufen am 28. August 2021.
  35. a b Corona: Dänemark hebt ab heute alle Beschränkungen auf. 10. September 2021, abgerufen am 10. September 2021.
  36. a b Sven Lemkemeyer, Christoph Rieke: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz springt auf 183,7. In: Der Tagesspiegel Online. 6. November 2021, ISSN 1865-2263 (tagesspiegel.de [abgerufen am 6. November 2021]).
  37. Nach zwei Monaten Pause: Dänemark führt wieder Corona-Beschränkungen ein, in: Berliner Zeitung, 8. November 2021.
  38. a b Dänemark - Theater, Kinos und Museen werden wegen Omikron geschlossen. Abgerufen am 18. Dezember 2021.
  39. Auf mindestens 222,7: Inzidenz steigt vierten Tag in Folge. In: FAZ.NET. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 2. Januar 2022]).
  40. Meldung von 8:49 Uhr
  41. Danmark lukker ned: Her er regeringens nye tiltag - TV 2. In: TV2. 11. März 2020, abgerufen am 13. März 2020 (dänisch).
  42. Pressemøde 11. marts i Spejlsalen. Abgerufen am 13. März 2020 (dänisch).
  43. tagesschau.de: Coronavirus: Dänemark schließt Schulen und Kitas. Abgerufen am 13. März 2020.
  44. Forsamlinger og aktiviteter med mere end 10 personer bliver forbudt. In: DR. 17. März 2020, abgerufen am 18. März 2020 (dänisch).
  45. Regeringen lukker butikker og centre: Fødevarebutikker undtaget. In: information.dk. 17. März 2020, abgerufen am 17. März 2020 (dänisch).
  46. a b Kasper Kildegaard, Hans Skovgaard Andersen, Pia Glud Munksgaard: Mette Frederiksen: Sådan skal Danmark åbnes igen. 6. April 2020, abgerufen am 6. April 2020 (dänisch).
  47. a b Genåbning af liberale erhverv. (PDF) In: stm.dk. Statsministeriet, 16. April 2020, abgerufen am 17. April 2020 (dänisch).
  48. Partier enige om yderligere åbning i Danmark: Frisører og domstole kan åbne næste uge. In: Ringøbing Skjørn Dagbladet. 17. April 2020, abgerufen am 17. April 2020 (norwegisch).
  49. Aftale om anden fase af en kontrolleret genåbning. (PDF) Statsministeriet, 7. Mai 2020, abgerufen am 9. Mai 2020 (dänisch).
  50. Frederik Hagemann-Nielsen: Coronavirus lukker sygehuse for 'alt, der ikke er nødvendigt'. In: DR. 13. März 2020, abgerufen am 14. März 2020 (dänisch).
  51. Klar besked til 100.000 danskere i udlandet: Kom hjem nu! In: DR. 13. März 2020, abgerufen am 13. März 2020 (dänisch).
  52. Anna Sol Jørgensen: Statsministeren: Danmarks grænser lukker fra klokken 12 i morgen. In: DR. 13. März 2020, abgerufen am 13. März 2020 (dänisch).
  53. WELT: Coronavirus: Dänemark schließt am Samstag seine Grenze. In: DIE WELT. 13. März 2020 (welt.de [abgerufen am 13. März 2020]).
  54. Line Rønn Tofte: Mette Frederiksen: Åbning af grænserne står ikke øverst på min liste. In: DR. 6. Mai 2020, abgerufen am 9. Mai 2020 (dänisch).
  55. Statsministeren: Tyskere, nordmænd og islændinge må krydse grænsen fra 15. juni. DR, 29. Mai 2020, abgerufen am 29. Mai 2020 (dänisch).
  56. Regeringen åbner grænser til en lang række lande. TV2, 18. Juni 2020, abgerufen am 18. Juni 2020 (dänisch).
  57. Dänemark schafft Sechs-Tage-Regel ab. In: Tagesschau. 15. August 2020, abgerufen am 15. August 2020.
  58. Her er hovedpunkterne i genåbningens fase 4. In: DR. 14. August 2020, abgerufen am 15. August 2020 (dänisch).
  59. Dänemark schließt Grenze für Urlauber (Memento vom 31. Oktober 2021 im Internet Archive)
  60. Nicolas S. Nielsen, Louise Dalsgaard: Ny hastelov på vej: Regeringen vil sende håndsprit-tyve i fængsel. In: DR. 25. März 2020, abgerufen am 26. März 2020 (dänisch).
  61. Rikke Gjøl Manø, Nicolas S. Nielsen: Regeringen vil gradvist genåbne Danmark efter påske - hvis tallene tillader det. In: DR. 30. März 2020, abgerufen am 30. März 2020 (dänisch).
  62. Matthias Wyssuwa: „Wir kehren nicht zum Leben vor dem 6. März zurück“. In: FAZ. 7. April 2020, abgerufen am 7. April 2020.
  63. Tallene er positive: Regeringen er klar til at genåbne hurtigere end planlagt. In: DR. 14. April 2020, abgerufen am 14. April 2020 (dänisch).
  64. Line Rønn Tofte, Anna Sol Jørgensen: Statens Serum Institut: Kan ikke anbefales at genåbne restauranter og cafeer. In: dr.dk. 16. April 2020, abgerufen am 17. April 2020 (dänisch).
  65. Anna Sol Jørgensen: Regeringen forbyder forsamlinger på mere end 500 personer frem til september. DR, 21. April 2020, abgerufen am 21. April 2020 (dänisch).
  66. Line Rønn Tøfte, Anna Sol Jørgensen: Grænsen for forsamlinger hæves ikke til 200 som planlagt. In: DR. 6. August 2020, abgerufen am 8. August 2020 (dänisch).
  67. Thomas Prakash: Forsamlingsforbud på mere end 50 personer gælder nu også private arrangementer. In: DR. 25. September 2020, abgerufen am 23. Oktober 2020 (dänisch).
  68. a b DER SPIEGEL: Coronavirus: EU-Länder verschärfen Maßnahmen nach Anstieg von Neuinfektionen - DER SPIEGEL - Politik. Abgerufen am 24. Oktober 2020.
  69. Auswärtiges Amt, Reise-und Sicherheit. Auswärtiges Amt, 26. Juli 2020, abgerufen am 26. Juli 2020.
  70. Nis Kielgast: Danskere har indtil nu haft bundrekord i mundbind: 'Rigtig godt, at anbefalingen ændres'. DR, 31. Juli 2020, abgerufen am 31. Juli 2020 (dänisch).
  71. Dänemark führt Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr ein (Memento vom 16. November 2020 im Internet Archive)
  72. Farvel til mundbind: Disse restriktioner gælder stadig. In: DR. 14. Juni 2021, abgerufen am 15. Juni 2021 (dänisch).
  73. Simon Kruse: Efter kovending om overvågning: Nu kan du downloade den danske coronaapp. 18. Juni 2020, abgerufen am 18. Juni 2020 (dänisch).
  74. Sjældent politisk flertal vil fjerne Joy Mogensen fra kulturforhandlinger. In: Politiken. 30. März 2020, abgerufen am 31. März 2020 (dänisch).
  75. Nicolas S. Nielsen: Efter tumult og mistillid: Hjælpepakke til højskoler på plads hos kulturminister. In: DR. 31. März 2020, abgerufen am 31. März 2020 (dänisch).
  76. Brostrøm frarådede lukning af skoler og institutioner. In: DR. 24. Juli 2020, abgerufen am 26. Juli 2020 (dänisch).
  77. Niels Anner: Weil sie Corona bekommen und Menschen angesteckt haben: Eine Million Nerze müssen notgeschlachtet werden. In: tagblatt.ch. 9. Oktober 2020, abgerufen am 30. Oktober 2020.
  78. Corona-Mutation bei Nerzen: Lockdown in dänischer Region. In: rnd.de. 6. November 2020, abgerufen am 18. Dezember 2021.
  79. https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/corona-daenemark-toetet-nerze-mutation-1.5106238
  80. Sebastian Abrahamsen, Lasse Skou Andersen, Martin Bahn: Minkavlere er endt i juridisk vakuum: »Amatøragtigt, at regeringen ikke har styr på lovgivningen«. In: information.dk. 10. November 2020, abgerufen am 10. November 2020 (dänisch).
  81. Gibt es für die Tötung aller Nerze in Dänemark keine Rechtsgrundlage? 10. November 2020, abgerufen am 10. November 2020.
  82. Maiken Brusgaard Christensen, Sebastian Goos: Mette Frederiksen beklager forløbet over for minkavlere og Folketinget. In: TV2. 10. November 2020, abgerufen am 10. November 2020 (dänisch).
  83. Nicolai S. Nielsen, Anders Byskov Svendsen, Mette Viktoria Pabst, Cecilie Frederiksen, Morten Henriksen: Seks ministre blev advaret om det ville være ulovligt at aflive alle mink. In: DR. 18. November 2020, abgerufen am 18. November 2020 (dänisch).
  84. Verwesungsgase drücken tote Nerze aus dem Boden. In: www.spiegel.de. 26. November 2020, abgerufen am 14. Mai 2021.
  85. Dänemark will vier Millionen gekeulte Nerze ausgraben und verbrennen. In: www.spiegel.de. 20. Dezember 2020, abgerufen am 14. Mai 2021.
  86. Gartenpartys abgesagt wegen Gestank: Dänemark gräbt Corona-Nerze wieder aus. In: wetter.de. 14. Mai 2021, abgerufen am 14. Mai 2021.
  87. a b WHO Coronavirus Disease (COVID-19) Dashboard; oben rechts auf der Seite ist ein Link zum Download der Daten im CSV-Format
  88. Nå må reisende fra Danmark og Island i hjemmekarantene i Norge. In: iTromsø. 14. März 2020, abgerufen am 16. März 2020 (norwegisch (Bokmål)).
  89. Coronavirus: Grenze nach Dänemark wird geschlossen. NDR, 15. März 2020, abgerufen am 16. März 2020.