COVID-19-Pandemie in Dänemark

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Dieser Artikel beschreibt eine laufende Epidemie. Die Informationen können sich deshalb rasch ändern.
Hinweisplakat der Gesundheitsbehörde Sundhedsstyrelsen

Die COVID-19-Pandemie tritt in Dänemark seit Februar 2020 als Teil der weltweiten COVID-19-Pandemie auf, die ihren Anfang in China nahm. Ursache der Erkrankung ist der Erreger SARS-CoV-2.

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Januar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 22. Januar 2020 veröffentlichte die dänische Gesundheitsbehörde Sundhedsstyrelsen eine Einschätzung, nach welcher es eine sehr geringe Wahrscheinlichkeit gäbe, dass die Krankheit nach Dänemark käme.[1] Ab Ende Januar 2020 wurden erste dänische Staatsbürger aus der stark vom Virus betroffenen Provinz Hubei evakuiert. Die Evakuierten wurden unter Quarantäne gestellt, aber jeweils negativ auf das Virus getestet.[2]

Februar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der erste Fall wurde schließlich am 27. Februar 2020 bekannt gegeben, als eine kurz zuvor aus der Lombardei zurückgekehrte Person im Krankenhaus Roskilde positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Der Mann wurde zu Hause unter Quarantäne gestellt und zeigte lediglich milde Symptome.[3] Die Behörde Sundhedsstyrelsen blieb bei der Einschätzung, dass es sich um ein eher geringes Risiko für eine Ausbreitung der Erkrankung in Dänemark handele.[4] Am 28. Februar wurde ein weiterer Fall bekannt. Da der betroffene Mann erst neun Tage nach der Ansteckung einen Arzt kontaktierte und isoliert wurde, wurde es schwierig, mögliche Kontaktpersonen ausfindig zu machen.[5]

März[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 2. März 2020 gab die Gesundheitsbehörde an, dass vermutlich 10 bis 15 Prozent der Bevölkerung infiziert werden und es sprach erstmals von einer Epidemie in Dänemark.[4] In den folgenden Tagen stieg die Anzahl der Infizierten zunächst langsam an, im Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom 5. März wurden zehn Fälle angeführt, bis zum 9. März stieg sie auf 36 an. Am 10., 11. und 12. März hatten sich die dort genannten Zahlen jeweils gegenüber dem Vortag mehr als verdoppelt. Am 12. März 2020 wurden 615 Fälle genannt.[6]

Am 13. März 2020 starb eine 80-jährige Person in Nordjütland, die nach dem Tod positiv auf das Virus getestet wurde. Es wurde berichtet, dass die Person allerdings davon unabhängig an einem Herzinfarkt gestorben sei. Damit gab es zu diesem Zeitpunkt weiter keinen Todesfall aufgrund des SARS-CoV-2-Erregers in Dänemark.[7] Am 14. März starb eine 81-jährige Person aus Herlev am Coronavirus. Die Person hatte erst im Laufe des Krankenhausaufenthalts Anzeichen für eine mögliche Infektion mit dem Virus entwickelt.[8]

Am 20. März 2020 wurde berichtet, dass 186 Personen aufgrund des Virus im Krankenhaus behandelt werden. 37 dieser Personen lagen zu diesem Zeitpunkt in einer Intensivstation. Die Todeszahl war auf neun gestiegen.[9] In einem Bericht des Statens Serum Institut (SSI) vom 25. März 2020 wurde angegeben, dass von 1715 COVID-19-Fällen 526 im Krankenhaus behandelt werden. Es wurden 34 Todesfälle gemeldet, die verstorbenen Personen hatten ein Alter zwischen 50 und 94 Jahren erreicht. Der Medianwert lag bei 79 Jahren.[10]

April[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im SSI-Bericht vom 1. April 2020 wurde 3092 bestätigte COVID-19-Fälle aufgeführt. Aufgrund des personellen Aufwands werden keine Informationen dazu gesammelt, wie viele der erkrankten Personen bereits wieder gesund sind. Eine Schätzung führte zu dem Ergebnis, dass von den 917 in den Kalenderwochen acht bis elf positiv getesteten Menschen wohl bereits 97 %, also 894 Personen die Krankheit überstanden hätten.[11] Wegen der sich verbessernden Situation kündigte Ministerpräsidentin Mette Frederiksen am 6. April eine allmähliche Lockerung der Maßnahmen an (siehe auch Dauer der Maßnahmen). Im SSI-Tagesbericht vom 7. April wurden 4978 bestätigte Fälle aufgeführt, wobei geschätzt wurde, dass davon 1491 die Erkrankung bereits überstanden hätten. Die Anzahl der Todesfälle lag bei 203.[12]

Maßnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schließung von Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ministerpräsidentin Mette Frederiksen verkündete am 11. März umfangreiche Maßnahmen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Ab dem 16. März sollen öffentliche Schulen und Universitäten für zwei Wochen geschlossen bleiben. Alle Angestellten im öffentlichen Bereich, die keine kritischen Funktionen innehaben, sollen ab dem 13. März 2020 nicht mehr zur Arbeit erscheinen und falls möglich von zu Hause aus arbeiten. Angestellte in der Privatwirtschaft wurden dazu aufgefordert, wenn möglich von zu Hause aus zu arbeiten oder Urlaub zu machen. Alle öffentlichen Kultureinrichtungen wurden ebenfalls für vorläufig zwei Wochen geschlossen. Des Weiteren wurde angekündigt, dass der Gebrauch von öffentlichen Verkehrsmitteln sinken soll und Besuche in Krankenhäusern und Pflegeheimen eingeschränkt werden. Versammlungen mit über 100 Anwesenden im Inneren von Gebäuden sollen durch ein Eilgesetz verboten werden.[13][14][15]

Am 17. März 2020 beschloss die dänische Regierung, dass Versammlungen im öffentlichen Raum mit über 10 Personen verboten werden. Auch Einkaufszentren, Sportstätten, Restaurants, Cafés und andere Orte mit nahem Kontakt zwischen den Menschen werden geschlossen. Für den privaten Raum wurden keine Verbote eingeführt, Ministerpräsidentin Mette Frederiksen forderte allerdings dazu auf, dass man sich auch nicht zu Hause treffen sollte. An die weiter geöffneten Geschäfte wurde die Anforderung gestellt, dass dort ausreichend Platz vorhanden ist und sich die Kunden ihre Hände waschen können. Es sollte außerdem verhindert werden, dass sich Schlangen bilden. Eine generelle Ausgangssperre bezeichnete Frederiksen als noch nicht notwendig.[16][17]

Grenzschließung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 13. März 2020 empfahl das Außenministerium unter Minister Jeppe Kofod, auf alle nicht notwendigen Auslandsreisen zu verzichten. Alle sich im Ausland befindenden Dänen, die nicht dauerhaft im Ausland wohnen, forderte es zur Heimkehr auf.[18] Ministerpräsidentin Frederiksen kündigte am gleichen Tag für den 14. März 2020 ab 12 Uhr eine Grenzschließung an. Alle Personen, die keinen triftigen Grund zur Einreise haben, sollen von der Einreise abgehalten werden. Der Flug-, Fähr- und Zugverkehr soll dazu auch teilweise oder auch ganz beendet werden. An den Landesgrenzen wird das dänische Heer eingesetzt, um die Polizei zu unterstützen. Der Warenverkehr und Pendler sind durch die Grenzschließung nicht eingeschränkt.[19][20]

Einschränkung des regulären Krankenhausbetriebs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 13. März 2020 wurde von der dänischen Regierung und den Gesundheitsbehörden außerdem beschlossen, den allgemeinen Krankenhausbetrieb einzuschränken, um die Coronapatienten priorisieren zu können. Patienten mit Krankheiten, die nicht akut und lebensbedrohlich sind, sollen deshalb während der Epidemie nicht mehr behandelt werden. Somit sollen Ansteckungen verhindert werden und soll das Gesundheitspersonal entlastet werden.[21] Dazu wurde auch eine Liste von Operationen angefertigt, die abgesagt werden können, und solchen, die weiter ausgeführt werden müssen. Patienten, deren Operation abgesagt wird, sollen spätestens bis zum 1. Juli 2020 über einen Ersatztermin informiert werden.[22]

Justiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Inger Støjberg, rechtspolitische Sprecherin der liberal-konservativen Partei Venstre, schlug ein Gesetz vor, nach welchem Kriminalität im Zusammenhang zur COVID-Pandemie stärker bestraft werden kann. Es erlaubt, das Strafmaß zu verdoppeln, in einigen Fällen auch zu vervierfachen. Das Gesetz soll sowohl bei Betrugsfällen im Bereich der staatlichen Hilfszahlungen als auch bei Diebstählen von etwa Desinfektionsmittel oder Schutzmasken gelten. Diebstahl aus Krankenhäusern soll zu Gefängnisstrafen zwischen 10 und 30 Tagen führen. Die Regierung Frederiksen unterstützt genauso wie die meisten im Nationalparlament Folketing vertretenen Parteien diesen Vorschlag. Einzig die Partei Radikale Venstre sprach sich im Vorfeld dagegen aus.[23]

Kritik an der Kulturministerin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kultur- und Kirchenministerin Joy Mogensen erhielt für ihre Reaktion auf die Pandemie Kritik sowohl von der Opposition als auch von den Parteien, die die Minderheitsregierung Frederiksen unterstützen. Die kulturpolitische Sprecherin der Radikale Venstre, Zenia Stampe, erklärte, man habe das Vertrauen verloren, dass Mogensen die Problematik richtig und rechtzeitig erkenne und sie so dem Fortbestand des Kulturlebens schade. Mogensen hatte zuvor die Kulturschaffenden lange an andere staatliche Hilfspakete verwiesen, die für Unternehmen eingerichtet wurden. Es formierte sich daraufhin eine Mehrheit im Folketing, welche die Zuständigkeit für das Kulturhilfspaket anderen Ministerien übertragen will.[24] Mogensen legte am 31. März 2020 schließlich ein Hilfspaket für Künstler und nicht kommunale weiterführende Schulen vor.[25]

Dauer der Maßnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 30. März 2020 gab Ministerpräsidentin Mette Frederiksen bekannt, dass die bis zum 13. April vorgeschriebenen Maßnahmen zur Verlangsamung des öffentlichen Lebens möglicherweise nach dem Ablauf dieser Frist allmählich und kontrolliert gelockert werden. Voraussetzung dafür sei, dass sich die Fallzahlen positiv entwickeln. Vor dieser Ankündigung gab es Anzeichen für eine Stabilisierung der Werte, weshalb auch das zentrale dänische Institut für Gesundheitsforschung, das Statens Serum Institut (SSI), dieses Vorgehen für möglich hielt.[26]

Am 6. April 2020 gab Frederiksen in einer Pressekonferenz den Fahrplan für die Lockerung der Maßnahmen bekannt. Sie kündigte an, dass ab dem 15. April die die Kinderbetreuung sowie die Schule bis zur fünften Klasse wieder stattfinden werde. Die weiteren Maßnahmen wurden bis zum 10. Mai 2020 verlängert, wodurch etwa Universitäten, Kirchen und Einkaufszentren weiter geschlossen bleiben. Das Verbot für große Versammlungen, also etwa Märkte oder Festivals soll weiter bis August bestehen.[27][28]

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung der Epidemie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Zahlen der nachfolgenden Statistik sind die offiziellen der dänischen Behörden, deren Erhebungsprinzipien und -methodik sich jedoch im Verlauf der Pandemie geändert haben.

Bestätigte Infektionen (kumuliert) in Dänemark
nach Daten des Statens Serum Institut
[29]

Neue Infektionen in Dänemark
nach Daten des dänischen Statens Serum Institut
[29]

Bestätigte Todesfälle (kumuliert) in Dänemark
nach Daten des dänischen Statens Serum Institut[29]

Bestätigte Todesfälle (täglich) in Dänemark
nach Daten des dänischen Statens Serum Institut
[29]

Regionale Verteilung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Region Einwohner (2019) Insg. infiziert Infizierte/
100.000 Einw.
Hovedstaden 1.846.023 2636 142,8
Midtjylland 1.326.340 763 57,5
Nordjylland 589.936 277 47,0
Sjælland 837.359 653 78,0
Syddanmark 1.223.105 615 50,3
ohne festen Wohnsitz in Dänemark 34
gesamt 5.822.763 4944
(+34)
84,9
Quelle: Epidemiologische Überwachungsberichte des SSI,
aktualisiert am 7. April 2020, 8 Uhr

Färöer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der erste Fall auf den zu Dänemark gehörenden Färöern trat am 4. März 2020 auf. Der Mann aus der Umgebung um Tórshavn hatte sich auf einem Kongress in Paris angesteckt und war bereits am 24. Februar auf die Färöer zurückgekehrt.[30] Zwei Tage später wurde ein weiterer Krankheitsfall einer aus Norditalien zurückgekehrten Person festgestellt.[31] Am 13. März wurde eine weitere Person positiv getestet, die sich in Dänemark angesteckt hatte.[32] Am 14. März stieg die Zahl der Infizierten auf neun Personen, wobei sich erstmals wohl auch Personen untereinander angesteckt hatten.[33] Da eine der Personen in einem Kindergarten arbeitet, wurden über 100 Personen in Quarantäne gesetzt. Die Schulen wurden für zwei Wochen geschlossen, Heimarbeit wurde angeordnet und Menschenansammlungen wurden verboten. Durch die Grenzschließungen Dänemarks wurden auch Flugverbindungen zwischen den Färöern und Norwegen, Island, Schottland und Frankreich ausgesetzt. Die Flugverbindungen nach Dänemark sollten vorrangig dem Krankentransport dienen.[34]

Bis zum 18. März stieg die Zahl der Infizierten auf 58 Personen.[35] Am 22. März überschritt die Zahl die Infizierten die Marke von 100 Personen. Am 23. März wurden erstmals mehr genesene als neu erkrankte Personen gemeldet, womit die Zahl der aktiven Fälle erstmals zurückging.[36] Die Färöer waren zeitweise hinter San Marino (siehe COVID-19-Pandemie in San Marino) das Gebiet mit den zweitmeisten Infizierten auf die Einwohnerzahl gerechnet.[37]

Bestätigte Infektionsfälle und wieder Genesene (kumuliert) auf den Färöern
nach Daten der Johns Hopkins University
[38]

Grönland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der erste positiv getestete Fall eines Grönländers war am 8. März die Skiläuferin Nuunu Chemnitz Berthelsen, die in Italien untersucht wurde und sich dort in Quarantäne befindet.[39] Am 13. März wurde die Flugverbindung mit Island, die einzige, die von Grönland ins Ausland führt, im Einklang mit der Schließung dänischer Grenzen zuerst begrenzt und dann eingestellt.[40] Seit dem 16. März ist für die meisten Einreisenden eine vierzehntägige Quarantäne obligatorisch und am 21. März wurden die Flugverbindungen innerhalb Grönlands als auch mit Dänemark eingestellt.[41][42] Kultur- und Sportveranstaltungen wurden als Vorsichtsmaßnahmen abgesagt.[43]

Am 16. März wurde eine Person aus Nuuk positiv getestet, was den ersten Infektionsfall in Grönland darstellt. Sie hatte sich zuvor in einem Risikogebiet aufgehalten und sich seitdem in Quarantäne befunden, sodass die Behörden von der Möglichkeit einer Übertragung nicht ausgingen.[44] Am 17. März gab Premierminister Kim Kielsen bekannt, dass die Schulen geschlossen werden und der Flugverkehr komplett ausgesetzt wird.[45] Am selben Tag gab die Disko Line bekannt den Schiffsverkehr ebenfalls einzustellen.[46] Am 18. März wurde eine zweite Person in Nuuk positiv getestet, die sich zuvor nicht in Isolation befunden hatte und somit andere Personen anstecken konnte. Daraufhin wurde auch das Anfahren anderer Orte von Nuuk aus mit Privatfahrzeugen verboten, womit die ganze Stadt unter Quarantäne gestellt wurde. Darüber hinaus wurden alle Geschäfte und Institutionen geschlossen mit Ausnahme von Lebensmittelläden.[47] Am 22. März wurden zwei weitere Personen in Nuuk positiv getestet, womit sich die Gesamtzahl auf vier verdoppelte.[48] Wegen der Einstellung des Flugverkehrs musste der normalerweise in Dänemark vorgenommene Druck der landesweiten Zeitungen Sermitsiaq und Atuagagdliutit eingestellt werden. Beide erscheinen stattdessen im DIN-A4-Format in Nuuk gedruckt nur noch innerhalb der Hauptstadt. Die anderen Abonnenten können die Zeitung nur noch digital erwerben.[49]

Nachdem am 18. März die Frühjahrssitzung des Inatsisartut, die am 17. April hätte beginnen sollen, von Parlamentspräsidentin Vivian Motzfeldt ausgesetzt worden war,[50] ließ Premierminister Kim Kielsen am 25. März eine außerordentliche Sitzung einberufen. Für die Beschlussfähigkeit muss mehr als die Hälfte der Abgeordneten anwesend sein, allerdings befanden sich zur Zeit der Einberufung keine 16 Parlamentsmitglieder im abgeschotteten Nuuk.[51] Die Sitzung wird am 1. April stattfinden und die Beschlussfähigkeit mit drei Stellvertretern gesichert werden. Da sich nur zehn Personen in einem Raum aufhalten dürfen, müssen Abstimmungen in zwei Gruppen vorgenommen werden.[52] Um die Gefahr von häuslicher Gewalt und Infektionen infolge unachtsamen Verhaltens zu mindern, wurde am 28. März ein Alkoholverbot in Nuuk, Kapisillit und Qeqertarsuatsiaat erlassen.[53]

Bestätigte Infektionsfälle und wieder Genesene (kumuliert) in Grönland
nach Daten der Johns Hopkins University
[38]

Reaktionen des Auslands[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 14. März 2020 führte Norwegen eine Quarantänepflicht für alle Personen ein, die sich nach dem 27. Februar 2020 außerhalb von Norwegen, Schweden und Finnland aufgehalten hatten. Zuvor galten auch Island und Dänemark als Aufenthaltsländer, die nicht zur verpflichtenden Quarantäne führten.[54] Am 16. März beschränkte Deutschland den Grenzverkehr zu Dänemark auf Pendler- und Güterverkehr.[55]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: COVID-19-Pandemie in Dänemark – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ny coronavirus fra Wuhan. Sundhedsstyrelsen, 22. Januar 2020, abgerufen am 29. März 2020 (dänisch).
  2. Yderligere syv danskere er på vej hjem med fly fra Wuhan. 8. Februar 2020, abgerufen am 13. März 2020.
  3. David Rue Honoré: TV 2-redaktør smittet med coronavirus. 27. Februar 2020, abgerufen am 13. März 2020 (dänisch).
  4. a b Sofie Frøkjær: Detektor: Fra 'meget lille' risiko for smitte til et lukket Danmark - så hurtigt gik det. In: DR. 12. März 2020, abgerufen am 29. März 2020 (dänisch).
  5. Ny coronapatient har kunnet smitte andre i over en uge. 28. Februar 2020, abgerufen am 13. März 2020 (dänisch).
  6. Novel Coronavirus (2019-nCoV) situation reports. WHO, abgerufen am 20. März 2020 (englisch).
  7. 80-årig nordjyde død af hjerteanfald - testet positiv for corona. 13. März 2020, abgerufen am 13. März 2020.
  8. Peter Boier: Første dansker død af coronavirus. In: DR. 14. März 2020, abgerufen am 14. März 2020 (dänisch).
  9. Frederikk Hagemann-Nielsen: 186 indlagt for coronavirus: 37 er på intensiv, og 9 er døde. In: DR. 20. März 2020, abgerufen am 20. März 2020 (dänisch).
  10. COVID-19 i Danmark: Epidemiologisk trend og fokus. (PDF) In: ssi.dk. Statens Serum Institut, 25. März 2020, abgerufen am 26. März 2020 (dänisch).
  11. COVID-19 i Danmark: Epidemiologisk trend og fokus. In: ssi.dk. States Serum Institut, 1. April 2020, abgerufen am 6. April 2020 (dänisch).
  12. COVID-19 i Danmark: Epidemiologisk overvågningsrapport. SSI, 7. April 2020, abgerufen am 7. April 2020 (dänisch).
  13. Danmark lukker ned: Her er regeringens nye tiltag - TV 2. In: TV2. 11. März 2020, abgerufen am 13. März 2020 (dänisch).
  14. Pressemøde 11. marts i Spejlsalen. Abgerufen am 13. März 2020 (dänisch).
  15. tagesschau.de: Coronavirus: Dänemark schließt Schulen und Kitas. Abgerufen am 13. März 2020.
  16. Forsamlinger og aktiviteter med mere end 10 personer bliver forbudt. In: DR. 17. März 2020, abgerufen am 18. März 2020 (dänisch).
  17. Regeringen lukker butikker og centre: Fødevarebutikker undtaget. In: information.dk. 17. März 2020, abgerufen am 17. März 2020 (dänisch).
  18. Klar besked til 100.000 danskere i udlandet: Kom hjem nu! In: DR. 13. März 2020, abgerufen am 13. März 2020 (dänisch).
  19. Anna Sol Jørgensen: Statsministeren: Danmarks grænser lukker fra klokken 12 i morgen. In: DR. 13. März 2020, abgerufen am 13. März 2020 (dänisch).
  20. WELT: Coronavirus: Dänemark schließt am Samstag seine Grenze. In: DIE WELT. 13. März 2020 (welt.de [abgerufen am 13. März 2020]).
  21. Frederik Hagemann-Nielsen: Coronavirus lukker sygehuse for 'alt, der ikke er nødvendigt'. In: DR. 13. März 2020, abgerufen am 14. März 2020 (dänisch).
  22. Frederik Hagemann-Nielsen: Sygehuse lukker ned for almindelig drift: Det betyder det for din operation. In: DR. 14. März 2020, abgerufen am 14. März 2020 (dänisch).
  23. Nicolas S. Nielsen, Louise Dalsgaard: Ny hastelov på vej: Regeringen vil sende håndsprit-tyve i fængsel. In: DR. 25. März 2020, abgerufen am 26. März 2020 (dänisch).
  24. Sjældent politisk flertal vil fjerne Joy Mogensen fra kulturforhandlinger. In: Politiken. 30. März 2020, abgerufen am 31. März 2020 (dänisch).
  25. Nicolas S. Nielsen: Efter tumult og mistillid: Hjælpepakke til højskoler på plads hos kulturminister. In: DR. 31. März 2020, abgerufen am 31. März 2020 (dänisch).
  26. Rikke Gjøl Manø, Nicolas S. Nielsen: Regeringen vil gradvist genåbne Danmark efter påske - hvis tallene tillader det. In: DR. 30. März 2020, abgerufen am 30. März 2020 (dänisch).
  27. Kasper Kildegaard, Hans Skovgaard Andersen, Pia Glud Munksgaard: Mette Frederiksen: Sådan skal Danmark åbnes igen. 6. April 2020, abgerufen am 6. April 2020 (dänisch).
  28. Matthias Wyssuwa: „Wir kehren nicht zum Leben vor dem 6. März zurück“. In: FAZ. 7. April 2020, abgerufen am 7. April 2020.
  29. a b c d Epidemiologiske overvågningsrapporter om COVID-19. Statens Serum Institut, abgerufen am 7. April 2020 (dänisch).
  30. Færøerne bekræfter første tilfælde af coronavirus. In: Jyllands Posten. 4. März 2020, abgerufen am 13. März 2020.
  31. Bjarni Mohr: Enn ein føroyingur fingið coronavirus. In: Kringvarp Føroya. 6. März 2020, abgerufen am 14. März 2020 (färöisch).
  32. Tróndur Olsen: Coronavirus: Ein føroyingur aftrat smittaður. In: Kringvarp Føroya. 13. März 2020, abgerufen am 14. März 2020 (färöisch).
  33. Solby Christiansdóttir: Níggju føroyingar eru nú smittaðir. In: Kringvarp Føroya. 14. März 2020, abgerufen am 14. März 2020 (färöisch).
  34. Kaj Joensen: Ni smittede: Færøerne lukkes ned. In: Sermitsiaq. 14. März 2020, abgerufen am 14. März 2020 (dänisch).
  35. Finnur Koba, Símun Christian Olsen: 58 føroyingar eru smittaðir. In: Kringvarp Føroya. 18. März 2020, abgerufen am 18. März 2020 (färöisch).
  36. Alda Nielsdóttir: Number of active cases in the Faroe Islands goes down for the first time ever: Minister of Health is very pleased. In: local.fo. 23. März 2020, abgerufen am 24. März 2020 (englisch).
  37. Anton Gundersen Lihn: Færøsk journalist: Vi er i chok over udviklingen. In: Kalaallit Nunaata Radioa. 23. März 2020, abgerufen am 24. März 2020 (dänisch).
  38. a b Tägliche Datensätze der Johns Hopkins University bei GitHub
  39. Malik Brøns: Grønlandsk skiløber i Norditalien er testet positiv for coronavirus. In: Kalaallit Nunaata Radioa. 8. März 2020, abgerufen am 14. März 2020 (dänisch).
  40. Jørgen Schultz-Nielsen: Indrejse fra Island lukker. In: Sermitsiaq. 13. März 2020, abgerufen am 14. März 2020 (dänisch).
  41. [1]
  42. [2]
  43. Malik Brøns: Overblik: Status på coronavirus. In: Kalaallit Nunaata Radioa. 13. März 2020, abgerufen am 14. März 2020 (dänisch).
  44. Christine Hyldal, Jens Betak: Første person i Grønland er smittet med coronavirus. In: Kalaallit Nunaata Radioa. 16. März 2020, abgerufen am 16. März 2020 (dänisch).
  45. Jørgen Schultz-Nielsen: Kielsen: Skoler og flytrafik lukkes ned. In: Sermitsiaq. 17. März 2020, abgerufen am 18. März 2020 (dänisch).
  46. Disko Line stopper trafikken som følge af corona. In: Sermitsiaq. 17. März 2020, abgerufen am 18. März 2020 (dänisch).
  47. Jørgen Schultz-Nielsen: Nu to smittet: Nuuk isoleres - mange steder lukkes. In: Sermitsiaq. 18. März 2020, abgerufen am 18. März 2020 (dänisch).
  48. Jørgen Schultz-Nielsen: Flere coronasmittede i Nuuk. In: Sermitsiaq. 22. März 2020, abgerufen am 24. März 2020 (dänisch).
  49. Jørgen Schultz-Nielsen: Chefredaktøren: Nødaviser. In: Sermitsiaq. 23. März 2020, abgerufen am 24. März 2020 (dänisch).
  50. Nukappiaaluk Hansen: Inatsisartuts forårssamling udsat. In: Sermitsiaq. 18. März 2020, abgerufen am 26. März 2020 (dänisch).
  51. Merete Lindstrøm: Kim Kielsen indkalder til samling. In: Sermitsiaq. 25. März 2020, abgerufen am 26. März 2020 (dänisch).
  52. Kassaaluk Kristiansen: Hastelov: Tvangsbehandlinger og flere forbud. In: Sermitsiaq. 27. März 2020, abgerufen am 30. März 2020 (dänisch).
  53. Jørgen Schultz-Nielsen: Kielsen indfører alkoholforbud i Nuuk. In: Sermitsiaq. 28. März 2020, abgerufen am 30. März 2020 (dänisch).
  54. Nå må reisende fra Danmark og Island i hjemmekarantene i Norge. In: iTromsø. 14. März 2020, abgerufen am 16. März 2020 (norwegisch Bokmål).
  55. Coronavirus: Grenze nach Dänemark wird geschlossen. NDR, 15. März 2020, abgerufen am 16. März 2020.