COVID-19-Pandemie in Dänemark

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Einbahngehweg in Kopenhagen

Die COVID-19-Pandemie in Dänemark tritt als regionales Teilgeschehen des weltweiten Ausbruchs der Atemwegserkrankung COVID-19 auf und beruht auf Infektionen mit dem Ende 2019 neu aufgetretenen Virus SARS-CoV-2 aus der Familie der Coronaviren. Die COVID-19-Pandemie breitet sich seit Dezember 2019 von China ausgehend aus.[1] Ab dem 11. März 2020 stufte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Ausbruchsgeschehen des neuartigen Coronavirus als Pandemie ein.[2]

Der erste Fall in Dänemark wurde am 27. Februar 2020 bekannt gegeben. Nachdem die dänische Regierung ab dem 2. März von einer Epidemie sprach, ordnete sie am 11. März 2020 die Schließung von Schulen und weiteren öffentlichen Einrichtungen an. Ab dem 15. April wurden diese Maßnahmen wieder gelockert. Im Herbst 2020 kam es wie in vielen Ländern erneut zu einer Verschärfung der Maßnahmen.

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Januar bis Februar 2020[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 22. Januar 2020 veröffentlichte die dänische Gesundheitsbehörde Sundhedsstyrelsen eine Einschätzung, nach welcher es eine sehr geringe Wahrscheinlichkeit gäbe, dass die Krankheit nach Dänemark käme.[3] Ab Ende Januar 2020 wurden erste dänische Staatsbürger aus der stark vom Virus betroffenen chinesischen Provinz Hubei evakuiert. Die Evakuierten wurden vorsorglich unter Quarantäne gestellt und alle negativ auf das Virus getestet.[4]

Der erste Fall wurde schließlich am 27. Februar 2020 bekannt gegeben. Ein kurz zuvor aus der Lombardei zurückgekehrter Mann war positiv auf das Coronavirus getestet worden.[5] Die Behörde Sundhedsstyrelsen blieb bei der Einschätzung, dass das Risiko für eine Ausbreitung der Erkrankung in Dänemark eher gering sei.[6] Am 28. Februar wurde ein weiterer Fall bekannt. Da der betroffene Mann erst neun Tage nach der Ansteckung einen Arzt kontaktierte und isoliert wurde, war es schwierig, mögliche Kontaktpersonen ausfindig zu machen.[7]

März 2020[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 2. März 2020 gab die Gesundheitsbehörde an, dass vermutlich 10 bis 15 Prozent der Bevölkerung infiziert werden und sprach erstmals von einer Epidemie in Dänemark.[6] In den folgenden Tagen stieg die Anzahl der Infizierten zunächst langsam an, im Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom 5. März wurden zehn Fälle angeführt, bis zum 9. März stieg sie auf 36 an. Am 10., 11. und 12. März waren die dort genannten Zahlen jeweils mehr als doppelt so hoch wie am Vortag. Am 12. März 2020 wurden 615 Fälle genannt.[8]

Am 13. März 2020 starb eine 80-jährige Person in Nordjütland an einem Herzinfarkt und wurde nach dem Tod positiv auf das Virus getestet. Damit gab es zu diesem Zeitpunkt weiter keinen Todesfall aufgrund des SARS-CoV-2-Erregers in Dänemark.[9] Am 14. März starb eine 81-jährige Person aus Herlev am Coronavirus. Sie hatte während des Krankenhausaufenthalts Symptome einer Covid-Infektion entwickelt.[10]

Am 20. März 2020 wurde berichtet, dass 186 Personen aufgrund des Virus im Krankenhaus behandelt werden, 37 von ihnen in einer Intensivstation. Die Todeszahl war auf neun gestiegen.[11] Laut einem Bericht des Statens Serum Institut (SSI) vom 25. März 2020 wurden damals 526 von 1715 COVID-19-Fällen im Krankenhaus behandelt. Es wurden 34 Todesfälle gemeldet; sie waren im Alter von 50 bis 94 Jahren gestorben. Der Medianwert lag bei 79 Jahren.[12]

April 2020[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im SSI-Bericht vom 1. April 2020 wurden 3092 bestätigte COVID-19-Fälle aufgeführt. Aufgrund des personellen Aufwands wurden keine Informationen dazu gesammelt, wie viele der erkrankten Personen bereits wieder gesund sind. Laut einer Schätzung hatten von den 917 in der achten bis elften Kalenderwoche positiv getesteten Menschen wohl bereits 97 %, also 894 Personen die Krankheit überstanden.[13] Wegen der sich verbessernden Situation kündigte Ministerpräsidentin Mette Frederiksen am 6. April eine allmähliche Lockerung der Maßnahmen an (siehe auch Dauer der Maßnahmen). Im SSI-Tagesbericht vom 7. April wurden 4978 bestätigte Fälle aufgeführt, wobei geschätzt wurde, dass davon 1491 die Erkrankung bereits überstanden hätten. Die Anzahl der Todesfälle lag bei 203.[14]

Mai bis August 2020[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Mai sanken die Infektionszahlen gegenüber den Vormonaten weiter. Ende Juli kam es erneut zu einem Anstieg der Fallzahlen. Vor allem in der Stadt Aarhus kam es zu einem stärkeren Anstieg, dort wurden am 6. August 2020 68 der landesweit 121 neuen Fälle registriert.[15] Als Reaktion darauf wurden in Aarhus der Beginn der Schulzeit für Gymnasien verschoben und eine Pflicht für das Tragen eines Mund-Nasen-Schutz in den öffentlichen Verkehrsmittel erlassen.[16]

September bis Dezember 2020[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem die Fallzahlen weiter angestiegen waren, wurden am 7. September 2020 für 18 besonders schwer betroffene Kommunen wieder strengere Regeln eingeführt. Dazu gehörten Kopenhagen, Odense und 16 Gemeinden aus der Region Hovedstaden. Dort wurde unter anderem die Grenze für das Versammlungsverbot von 100 auf 50 Personen gesenkt.[17] Am 25. September 2020 wurde vermeldet, dass erstmals über 600 Fälle an einem Tag registriert wurden. Gleichzeitig waren erstmals seit Anfang Juni mehr als 100 COVID-19-Patienten aufgrund ihrer Erkrankung im Krankenhaus.[18]

Die Fallzahlen stiegen im Laufe des Oktober weiter und am 21. Oktober wurden 760 neue Fälle registriert. Da ein größerer Prozentsatz der Getesteten positiv getestet wurde, nahmen die Behörden an, dass der Anstieg nicht nur auf ein vermehrtes Testen zurückzuführen sei. Während die Zahl der neu positiv Getesteten an die Zahlen aus dem Frühling heranreichte, war die Zahl der COVID-19-Patienten in den Krankenhäusern nun weit geringer.[19] Gesundheitsminister Magnus Heunicke sprach von einer „tatsächlichen zweiten Welle“, Ministerpräsidentin Mette Frederiksen erklärte aufgrund der steigenden Zahlen, "Corona" sei zurück.[20]

Am 27. Dezember 2020 wurden in Dänemark die ersten Menschen gegen COVID-19 geimpft. Zunächst werden vor alle Bewohner von Pflegeheimen und andere ältere Menschen mit einem hohen Risiko geimpft. Die Impfungen werden gratis zur Verfügung gestellt.[21]

Seit Januar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 16. Januar 2021 wurde die südafrikanische COVID-Variante 501.V2 erstmals in Dänemark nachgewiesen.[22] Gesundheitsminister Magnus Heunicke gab am 16. Februar 2021 bekannt, dass die Ausbreitung der Variante VOC-202012/01 darüber entscheiden werde, in welchen Gemeinden Lockerungen der eingeführten Maßnahmen gemacht werden können. Somit solle es lokal und regional verschiedene Öffnungsstrategien geben.[23] Am 24. Februar 2021 wurde bekannt, dass Teile der Maßnahmen zum 1. März 2021 auslaufen sollen. So durften unter anderem Möbel- und Schuhgeschäfte mit weniger als 5000 m² Fläche erneut öffnen. In Nord- und Westjütland wurden stärkere Lockerungen angekündigt. Dort soll in Grundschulen mit halber Klassenstärke unterrichtet werden dürfen.[24]

Am 4. März 2021 verkündete Ministerpräsidentin Mette Frederiksen, mit Israel und Österreich einen Forschungs- und Entwicklungsfonds gegründet zu haben. Von anderen EU-Ländern wurde dieses Vorgehen kritisiert.[25] Die dänischen Oppositionsparteien kritisierten unter anderem Frederiksens Reise nach Israel.[26]

Maßnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schließung von Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ministerpräsidentin Mette Frederiksen verkündete am 11. März umfangreiche Maßnahmen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Ab dem 16. März blieben öffentliche Schulen und Universitäten zunächst für zwei Wochen geschlossen. Alle Angestellten im öffentlichen Bereich, die keine kritischen Funktionen innehatten, sollten ab dem 13. März 2020 nicht mehr zur Arbeit erscheinen und falls möglich von zu Hause aus arbeiten. Angestellte in der Privatwirtschaft wurden dazu aufgefordert, wenn möglich von zu Hause aus zu arbeiten oder Urlaub zu machen. Alle öffentlichen Kultureinrichtungen wurden ebenfalls für vorläufig zwei Wochen geschlossen. Des Weiteren wurde angekündigt, dass der Gebrauch von öffentlichen Verkehrsmitteln sinken soll und Besuche in Krankenhäusern und Pflegeheimen eingeschränkt werden. Versammlungen mit über 100 Anwesenden im Inneren von Gebäuden wurden durch ein Eilgesetz verboten.[27][28][29]

Am 17. März 2020 folgte ein Beschluss der dänischen Regierung, der Versammlungen im öffentlichen Raum mit über 10 Personen verbot. Auch Einkaufszentren, Sportstätten, Restaurants, Cafés und andere Orte mit nahem Kontakt zwischen den Menschen wurden geschlossen. Für den privaten Raum wurden keine Verbote eingeführt, Ministerpräsidentin Mette Frederiksen forderte allerdings dazu auf, dass man sich auch dort nicht mehr treffen sollte. An die weiter geöffneten Geschäfte wurde die Anforderung gestellt, dass dort ausreichend Platz vorhanden sei und sich die Kunden ihre Hände waschen können. Eine generelle Ausgangssperre bezeichnete Frederiksen zu diesem Zeitpunkt als noch nicht notwendig.[30][31]

Die Lockerung der Regelung begannen am 15. April 2020. Zunächst wurden Kindergärten und Schulen für die Schüler bis zur fünften Klasse geöffnet.[32] Es folgten am 20. April unter anderem Gerichte, Friseure, Masseure und Fahrschulen.[33][34] Am 7. Mai 2020 wurde die zweite Phase der aufgehobenen Maßnahmen präsentiert. Ab dem 11. Mai durften Einkaufszentren wieder öffnen, ab dem 18. Mai Restaurants und Cafés. Auch wurde der Unterricht auf Schüler bis zur 10. Klasse ausgeweitet.[35]

Einschränkung des regulären Krankenhausbetriebs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 13. März 2020 wurde von der dänischen Regierung und den Gesundheitsbehörden beschlossen, den allgemeinen Krankenhausbetrieb einzuschränken, um die COVID-19-Patienten priorisieren zu können. Patienten mit Krankheiten, die nicht akut und lebensbedrohlich sind, wurden deshalb während der Epidemie nicht mehr behandelt. Somit sollten einerseits Ansteckungen verhindert werden und das Gesundheitspersonal entlastet werden.[36]

Grenzschließung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grenzsperre an der deutsch-dänischen Grenze

Am 13. März 2020 empfahl das Außenministerium unter Minister Jeppe Kofod, auf alle nicht notwendigen Auslandsreisen zu verzichten. Alle sich im Ausland befindenden Dänen, die nicht dauerhaft im Ausland wohnen, forderte es zur Heimkehr auf.[37] Ministerpräsidentin Frederiksen kündigte am gleichen Tag für den 14. März 2020 ab 12 Uhr eine Grenzschließung an. Alle Personen, die keinen triftigen Grund zur Einreise hatten, wurden ab da von der Einreise abgehalten. Der Flug-, Fähr- und Zugverkehr wurde dazu auch eingeschränkt. An den Landesgrenzen wurde das dänische Heer eingesetzt, um die Polizei zu unterstützen. Der Warenverkehr und Pendler wurden durch die Grenzschließung nicht gesetzlich eingeschränkt.[38][39]

Am 6. Mai 2020 erklärte Frederiksen, dass die Öffnung der Grenzen oder eine Fahrplan dazu keine Priorität darstellten. Der Vorsitzende der konservativen Venstre, Jakob Ellemann-Jensen, forderte hingegen, dass ein Plan für die Grenzsituation ausgearbeitet werden sollte, so dass etwa die Tourismusbranche danach vorgehen kann.[40]

Am 29. Mai 2020 kündigte die Regierung an, dass Norweger, Deutsche und Isländer ab dem 15. Juni wieder einreisen dürfen. Touristen mussten dabei belegen können, dass sie mindestens sechs Übernachtungen außerhalb von Kopenhagen gebucht hatten. Zugleich entfiel die Reisewarnungen für dänische Bürger für Reisen nach Island, Norwegen und Deutschland.[41] Am 18. Juni folgte die Ankündigung, ab dem 27. Juni 2020 auch die Bewohner der Länder der EU, des Schengen-Raums sowie aus Großbritannien in das Land einreisen zu lassen. Auch wurde den Dänen die Ausreise in diese Länder erlaubt. Ausgenommen von den beiden Regelungen wurden Länder mit mehr als 20 Infektionen pro 100.000 Einwohner.[42]

Am 14. August 2020 kam das Nationalparlament Folketing zu dem Schluss, die Sechs-Tage-Regel zu beenden und auch wieder Touristen für kürzere Zeit ins Land reisen zu lassen.[43][44]

Im Laufe des Monats Oktober wurden für die Bewohner Dänemarks Reisewarnungen für immer mehr Länder ausgesprochen.[20] Am 22. Oktober 2020 wurde die dänische Grenze erneut für deutsche Touristen geschlossen. Ausgenommen sind lediglich Einwohner Schleswig-Holsteins und Personen, die ein Ferienhaus in Dänemark besitzen.[45]

Justiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Inger Støjberg, rechtspolitische Sprecherin der liberal-konservativen Partei Venstre, schlug ein Gesetz vor, nach welchem Kriminalität im Zusammenhang zur COVID-19-Pandemie stärker bestraft werden kann. Es erlaubt, das Strafmaß zu verdoppeln, in einigen Fällen auch zu vervierfachen. Das Gesetz soll sowohl bei Betrugsfällen im Bereich der staatlichen Hilfszahlungen als auch bei Diebstählen von etwa Desinfektionsmittel oder Schutzmasken gelten. Diebstahl aus Krankenhäusern sollte zu Gefängnisstrafen zwischen 10 und 30 Tagen führen. Die Regierung Frederiksen unterstützte genauso wie die meisten im Nationalparlament Folketing vertretenen Parteien diesen Vorschlag. Einzig die Partei Radikale Venstre sprach sich im Vorfeld dagegen aus.[46]

Dauer der Maßnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 30. März 2020 gab Ministerpräsidentin Mette Frederiksen bekannt, dass die bis zum 13. April vorgeschriebenen Maßnahmen zur Verlangsamung des öffentlichen Lebens möglicherweise nach dem Ablauf dieser Frist allmählich und kontrolliert gelockert werden. Voraussetzung dafür war, dass sich die Fallzahlen positiv entwickeln. Vor dieser Ankündigung hatte es Anzeichen für eine Stabilisierung der Werte gegeben, weshalb auch das zentrale dänische Institut für Gesundheitsforschung, das Statens Serum Institut (SSI), dieses Vorgehen für möglich hielt.[47]

Am 6. April 2020 gab Frederiksen in einer Pressekonferenz den Fahrplan für die Lockerung der Maßnahmen bekannt. Sie kündigte an, dass ab dem 15. April die die Kinderbetreuung sowie die Schule bis zur fünften Klasse wieder stattfinden werde. Die weiteren Maßnahmen wurden bis zum 10. Mai 2020 verlängert, wodurch etwa Universitäten, Kirchen und Einkaufszentren weiter geschlossen blieben. Das Verbot für große Versammlungen, also etwa Märkte oder Festivals soll weiter bis August bestehen.[32][48]

Am 14. April 2020 erklärte Frederiksen, dass die Eindämmung der Infektionen besser funktionierte als erwartet. Deshalb sei es möglich die Öffnung des Landes schneller vorzunehmen, als zunächst geplant.[49] Am 16. April 2020 gab die Regierung bekannt, dass sich die Parteien darauf geeinigt hätten, Friseure, Masseure, Fahrschulen und Gerichte zum Tagesgeschäft zurückkehren zu lassen.[33] Es war auch eine Erlaubnis für Restaurants und Cafés im Gespräch, davor riet jedoch das Statens Serum Institut ab.[50]

Am 21. April 2020 wurde bekannt, dass Versammlungen von über 500 Personen weiter bis mindestens 1. September 2020 verboten bleiben. Das Versammlungsverbot für mehr bis 10 Menschen galt zunächst weiter bis zum 10. Mai 2020.[51] Am 6. August gab das Gesundheitsministerium bekannt, dass die Obergrenze für Veranstaltungen aufgrund steigender Infektionszahlen im ganzen Land nicht auf 200 angehoben wird und bei 100 bleibt.[52] Ab 26. August wurde die Zahl auch im privaten Raum auf 50 gesenkt, nachdem es zuvor zu längeren Infektionsketten ausgehend von größeren Veranstaltungen kam.[53]

Mit dem 26. Oktober 2020 dürfen sich nicht mehr als zehn Personen an einem Ort versammeln. Zuvor lag die Grenze bei 50 Personen. Außerdem dürfen Kioske und Supermärkte nach 22 Uhr keinen Alkohol mehr verkaufen.[54]

Maskenpflicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Außer an Flughäfen bestand in Dänemark lange keine Maskenpflicht.[55] Die Gesundheitsbehörde Sundhedsstyrelsen empfahl am 31. Juli 2020 erstmals den Gebrauch von einem Mund-Nasen-Schutz in gewissen Situationen, wie etwa bei großen Veranstaltungen.[56] Am 22. August 2020 wurde eine Maskenpflicht landesweit in öffentlichen Verkehrsmitteln eingeführt, nachdem diese vereinzelt bereits in einzelnen Städten angewandt wurde.[57]

Für den Zeitraum vom 29. Oktober bis zum 2. Januar 2021 ist die Mundschutzpflicht auf alle Räume, die öffentlich zugänglich sind, ausgeweitet worden. Zuvor gab es keine Mundschutzpflicht für Supermärkte, Bibliotheken und Take-Away-Restaurants.[54]

App Smittestop[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 18. Juni 2020 wurde die offizielle COVID-19-App Smittestop (deutsch: Ansteckungsstopp) zum Download bereitgestellt. Zunächst war angedacht, bereits im April 2020 die App zu veröffentlichen. Zu diesem Zeitpunkt wurde jedoch der zentrale Speicheransatz kritisiert und die Entwickler schwenkten auf eine dezentrale Lösung um. Diese sollte mehr Sicherheit für die Daten bieten.[58]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kritik an der Kulturministerin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kultur- und Kirchenministerin Joy Mogensen erhielt für ihre Reaktion auf die Pandemie Kritik sowohl von der Opposition als auch von den Parteien, die die Minderheitsregierung Frederiksen unterstützen. Die kulturpolitische Sprecherin der Radikale Venstre, Zenia Stampe, erklärte, man habe das Vertrauen verloren, dass Mogensen die Problematik richtig und rechtzeitig erkenne und sie so dem Fortbestand des Kulturlebens schade. Mogensen hatte zuvor die Kulturschaffenden lange an andere staatliche Hilfspakete verwiesen, die für Unternehmen eingerichtet wurden. Es formierte sich daraufhin eine Mehrheit im Folketing, welche die Zuständigkeit für das Kulturhilfspaket anderen Ministerien übertragen will.[59] Mogensen legte am 31. März 2020 schließlich ein Hilfspaket für Künstler und nicht-kommunale weiterführende Schulen vor.[60]

Kritik an Begründung des Shutdowns[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fredriksen gab bei ihrer Ankündigung, das öffentliche Leben weitgehend herunterzufahren, am 11. März 2020 an, dass dies auf Empfehlung der zuständigen Behörden geschehe. Später wurde veröffentlicht, dass der Chef der Sundhedsstyrelsen, Søren Brostrøm, in einer Mail keinen Grund für solche Maßnahmen sah. Er hätte etwa angemerkt, dass die negativen Auswirkungen der Schulschließungen zu groß gegenüber deren positivem Effekt wären.[61]

Tötung von Nerzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfang Oktober 2020 wurde bekannt gegeben, dass es nötig sei, etwa eine Million Nerze zu schlachten. Grund war, dass sich teilweise Tiere durch Menschen mit dem Virus infiziert hatten, das laut Genanalysen wahrscheinlich in der beengten Haltung der Zuchtfarmen mutierte, sich verbreitete und anschließend wieder Menschen ansteckte. Die meisten der Züchter, die infizierte Tiere auf ihren Farmen hatten, seien an dem Virus erkrankt.[62] Weil befürchtet wurde, dass somit eine neue Pandemie mit einem gegenüber den bisher in Entwicklung befindlichen Impfstoffen möglicherweise weniger empfindlichen Virus entsteht, ordnete die Regierung am 4. November an, dass sämtliche Nerze im Land getötet werden müssen. In Dänemark, einem der weltweit größten Produzenten von Nerzfellen, gab es rund 1000 Nerzfarmen mit rund 15 bis 17 Millionen Tieren. Auf mehr als 200 Farmen wurden Corona-Fälle festgestellt, auf 67 Farmen der Tierbestand bereits getötet. Auch die Niederlande hatten aufgrund von Virusfällen bereits Anfang Juni beschlossen, alle Nerze betroffener Farmen zu töten.[63] Einige Wissenschaftler, wie Emma Hodcroft und Jens Lundgren, forderten zunächst mehr Informationen vom Statens Serum Institut über die Art der neuen Mutation im Spike-Protein von Sars-CoV-2 bei Nerzen. Mutationen von Coronaviren bei Nerzen seien schon oft vorgekommen, ohne solch große Besorgnis auszulösen.[64]

Juristen warnten, dass die angeordnete Tötung von gesunden Nerzen außerhalb des Risikogebiets nicht im Einklang mit der dänischen Gesetzgebung stünden. Lebensmittelminister Mogens Jensen erklärte, dass ihm bei der Verkündung der Maßnahme bewusst war, dass die Gesetze noch nicht ausreichten, man jedoch nicht auf die Abstimmung im Nationalparlament Folketing warten wollte. Die Lebensmittelbehörde, die die Nerztierzüchter über die Tötungen informierte, entschuldigte sich schließlich dafür, dass aus ihrem Schreiben nicht klar hervorging, dass nicht alle Nerze getötet werden müssten. Auch Ministerpräsidentin Mette Frederiksen räumte in einer Stellungnahme gegenüber dem Folketing ein, Fehler gemacht zu haben.[65][66][67] Am 18. November 2020 gab Jensen seinen Rücktritt bekannt, zugleich wurde berichtet, dass auch sechs weitere Minister wussten, dass der gesetzliche Rahmen für die Anordnung nicht vorhanden war.[68]

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung der Pandemie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bestätigte Infizierte in Dänemark nach Daten der WHO. Oben kumuliert, unten Tageswerte[69]
Bestätigte Todesfälle in Dänemark nach Daten der WHO. Oben kumuliert, unten Tageswerte[69]

Regionale Verteilung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Region Einwohner (2019) Insg. infiziert Infizierte/
100.000 Einw.
Hovedstaden 1.846.023 96.111 5206,4
Midtjylland 1.326.340 35.559 2681,0
Nordjylland 0.589.936 13.682 2319,2
Sjælland 0.837.359 27.765 3315,8
Syddanmark 1.223.105 25.888 2116,6
gesamt 5.822.763 145.052 3417,7
Nach Daten des Statens Serum Institut,[70]
aktualisiert am 6. Februar 2021

Reaktionen des Auslands[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 14. März 2020 führte Norwegen eine Quarantänepflicht für alle Personen ein, die sich nach dem 27. Februar 2020 außerhalb von Norwegen, Schweden und Finnland aufgehalten hatten. Zuvor galten auch Island und Dänemark als Aufenthaltsländer, die nicht zur verpflichtenden Quarantäne führten.[71] Am 16. März 2020 beschränkte Deutschland den Grenzverkehr zu Dänemark auf Pendler- und Güterverkehr.[72]

Seit dem 24. September 2020 besteht für die Region Hovedstaden inkl. der Hauptstadt Kopenhagen eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland.[73]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: COVID-19-Pandemie in Dänemark – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lungenärzte im Netz: Covid-19: Ursachen. Online unter www.lungenaerzte-im-netz.de. Abgerufen am 14. April 2020.
  2. Tagesschau: "Tief besorgt". WHO spricht von Corona-Pandemie. 11. März 2020. Online unter www.tagesschau.de. Abgerufen am 14. April 2020.
  3. Ny coronavirus fra Wuhan. Sundhedsstyrelsen, 22. Januar 2020, abgerufen am 29. März 2020 (dänisch).
  4. Yderligere syv danskere er på vej hjem med fly fra Wuhan. 8. Februar 2020, abgerufen am 13. März 2020.
  5. David Rue Honoré: TV 2-redaktør smittet med coronavirus. 27. Februar 2020, abgerufen am 13. März 2020 (dänisch).
  6. a b Sofie Frøkjær: Detektor: Fra 'meget lille' risiko for smitte til et lukket Danmark - så hurtigt gik det. In: DR. 12. März 2020, abgerufen am 29. März 2020 (dänisch).
  7. Ny coronapatient har kunnet smitte andre i over en uge. 28. Februar 2020, abgerufen am 13. März 2020 (dänisch).
  8. Novel Coronavirus (2019-nCoV) situation reports. WHO, abgerufen am 20. März 2020 (englisch).
  9. 80-årig nordjyde død af hjerteanfald - testet positiv for corona. 13. März 2020, abgerufen am 13. März 2020.
  10. Peter Boier: Første dansker død af coronavirus. In: DR. 14. März 2020, abgerufen am 14. März 2020 (dänisch).
  11. Frederikk Hagemann-Nielsen: 186 indlagt for coronavirus: 37 er på intensiv, og 9 er døde. In: DR. 20. März 2020, abgerufen am 20. März 2020 (dänisch).
  12. COVID-19 i Danmark: Epidemiologisk trend og fokus. (PDF) In: ssi.dk. Statens Serum Institut, 25. März 2020, abgerufen am 26. März 2020 (dänisch).
  13. COVID-19 i Danmark: Epidemiologisk trend og fokus. In: ssi.dk. States Serum Institut, 1. April 2020, abgerufen am 6. April 2020 (dänisch).
  14. COVID-19 i Danmark: Epidemiologisk overvågningsrapport. SSI, 7. April 2020, abgerufen am 7. April 2020 (dänisch).
  15. Nikoline Vestergaard: 136 nye coronatilfælde registreret det seneste døgn - 68 alene i Aarhus. In: DR. 7. August 2020, abgerufen am 8. August 2020 (dänisch).
  16. Aleksandar Josevski, Maja Kærhus Jørgensen: Krav om mundbind og opfordring til hjemmearbejde og udskudt skolestart - smittetal får konsekvenser i Aarhus - TV 2. In: TV 2. 7. August 2020, abgerufen am 8. August 2020 (dänisch).
  17. Theis Lange Olsen: Nye restriktioner i 18 kommuner: Forsamlingsforbud sænkes fra 100 til 50. In: DR. 7. September 2020, abgerufen am 12. September 2020 (dänisch).
  18. 678 nye tilfælde: Antallet af smittede tager stort hop - nu er over 100 indlagt. In: Politiken. 25. September 2020, abgerufen am 25. September 2020 (dänisch).
  19. Nynne Hein Møller, Nis Kielgast: 760 personer registreret smittet med corona siden i går. In: DR. 22. Oktober 2020, abgerufen am 23. Oktober 2020 (dänisch).
  20. a b Kristian Villesen: Ny smitterekord i Danmark og yderligere restriktioner på vej. In: information.dk. 23. Oktober 2020, abgerufen am 23. Oktober 2020 (dänisch).
  21. Så er vi i gang - i dag bliver de første vaccineret mod COVID-19. Abgerufen am 19. Januar 2021 (dänisch).
  22. Så kom den berygtede sydafrikanske coronavariant til Danmark: Men den kræver næppe nye restriktioner. 16. Januar 2021, abgerufen am 16. Januar 2021 (dänisch).
  23. Line Jenvall: Heunicke: Udbredelsen af B117 bliver afgørende for, hvilke kommuner der kan genåbne. DR, 16. Februar 2021, abgerufen am 18. Februar 2021 (dänisch).
  24. Få overblikket: Sådan bliver første del af genåbningen. In: DR. 24. Februar 2021, abgerufen am 24. Februar 2021 (dänisch).
  25. Österreich, Israel und Dänemark wollen Kräfte bei Impfstoffproduktion bündeln. Abgerufen am 6. März 2021 (österreichisches Deutsch).
  26. Bred kritik af Mette Frederiksen: Israel-rejse var 'helt uforståelig' og en 'fejlprioritering'. 5. März 2021, abgerufen am 6. März 2021 (dänisch).
  27. Danmark lukker ned: Her er regeringens nye tiltag - TV 2. In: TV2. 11. März 2020, abgerufen am 13. März 2020 (dänisch).
  28. Pressemøde 11. marts i Spejlsalen. Abgerufen am 13. März 2020 (dänisch).
  29. tagesschau.de: Coronavirus: Dänemark schließt Schulen und Kitas. Abgerufen am 13. März 2020.
  30. Forsamlinger og aktiviteter med mere end 10 personer bliver forbudt. In: DR. 17. März 2020, abgerufen am 18. März 2020 (dänisch).
  31. Regeringen lukker butikker og centre: Fødevarebutikker undtaget. In: information.dk. 17. März 2020, abgerufen am 17. März 2020 (dänisch).
  32. a b Kasper Kildegaard, Hans Skovgaard Andersen, Pia Glud Munksgaard: Mette Frederiksen: Sådan skal Danmark åbnes igen. 6. April 2020, abgerufen am 6. April 2020 (dänisch).
  33. a b Genåbning af liberale erhverv. (PDF) In: stm.dk. Statsministeriet, 16. April 2020, abgerufen am 17. April 2020 (dänisch).
  34. Partier enige om yderligere åbning i Danmark: Frisører og domstole kan åbne næste uge. In: Ringøbing Skjørn Dagbladet. 17. April 2020, abgerufen am 17. April 2020 (norwegisch).
  35. Aftale om anden fase af en kontrolleret genåbning. (PDF) Statsministeriet, 7. Mai 2020, abgerufen am 9. Mai 2020 (dänisch).
  36. Frederik Hagemann-Nielsen: Coronavirus lukker sygehuse for 'alt, der ikke er nødvendigt'. In: DR. 13. März 2020, abgerufen am 14. März 2020 (dänisch).
  37. Klar besked til 100.000 danskere i udlandet: Kom hjem nu! In: DR. 13. März 2020, abgerufen am 13. März 2020 (dänisch).
  38. Anna Sol Jørgensen: Statsministeren: Danmarks grænser lukker fra klokken 12 i morgen. In: DR. 13. März 2020, abgerufen am 13. März 2020 (dänisch).
  39. WELT: Coronavirus: Dänemark schließt am Samstag seine Grenze. In: DIE WELT. 13. März 2020 (welt.de [abgerufen am 13. März 2020]).
  40. Line Rønn Tofte: Mette Frederiksen: Åbning af grænserne står ikke øverst på min liste. In: DR. 6. Mai 2020, abgerufen am 9. Mai 2020 (dänisch).
  41. Statsministeren: Tyskere, nordmænd og islændinge må krydse grænsen fra 15. juni. DR, 29. Mai 2020, abgerufen am 29. Mai 2020 (dänisch).
  42. Regeringen åbner grænser til en lang række lande. TV2, 18. Juni 2020, abgerufen am 18. Juni 2020 (dänisch).
  43. Dänemark schafft Sechs-Tage-Regel ab. In: Tagesschau. 15. August 2020, abgerufen am 15. August 2020.
  44. Her er hovedpunkterne i genåbningens fase 4. In: DR. 14. August 2020, abgerufen am 15. August 2020 (dänisch).
  45. https://www.tagesschau.de/ausland/daenemark-corona-109.html
  46. Nicolas S. Nielsen, Louise Dalsgaard: Ny hastelov på vej: Regeringen vil sende håndsprit-tyve i fængsel. In: DR. 25. März 2020, abgerufen am 26. März 2020 (dänisch).
  47. Rikke Gjøl Manø, Nicolas S. Nielsen: Regeringen vil gradvist genåbne Danmark efter påske - hvis tallene tillader det. In: DR. 30. März 2020, abgerufen am 30. März 2020 (dänisch).
  48. Matthias Wyssuwa: „Wir kehren nicht zum Leben vor dem 6. März zurück“. In: FAZ. 7. April 2020, abgerufen am 7. April 2020.
  49. Tallene er positive: Regeringen er klar til at genåbne hurtigere end planlagt. In: DR. 14. April 2020, abgerufen am 14. April 2020 (dänisch).
  50. Line Rønn Tofte, Anna Sol Jørgensen: Statens Serum Institut: Kan ikke anbefales at genåbne restauranter og cafeer. In: dr.dk. 16. April 2020, abgerufen am 17. April 2020 (dänisch).
  51. Anna Sol Jørgensen: Regeringen forbyder forsamlinger på mere end 500 personer frem til september. DR, 21. April 2020, abgerufen am 21. April 2020 (dänisch).
  52. Line Rønn Tøfte, Anna Sol Jørgensen: Grænsen for forsamlinger hæves ikke til 200 som planlagt. In: DR. 6. August 2020, abgerufen am 8. August 2020 (dänisch).
  53. Thomas Prakash: Forsamlingsforbud på mere end 50 personer gælder nu også private arrangementer. In: DR. 25. September 2020, abgerufen am 23. Oktober 2020 (dänisch).
  54. a b DER SPIEGEL: Coronavirus: EU-Länder verschärfen Maßnahmen nach Anstieg von Neuinfektionen - DER SPIEGEL - Politik. Abgerufen am 24. Oktober 2020.
  55. Auswärtiges Amt, Reise-und Sicherheit. Auswärtiges Amt, 26. Juli 2020, abgerufen am 26. Juli 2020.
  56. Nis Kielgast: Danskere har indtil nu haft bundrekord i mundbind: 'Rigtig godt, at anbefalingen ændres'. DR, 31. Juli 2020, abgerufen am 31. Juli 2020 (dänisch).
  57. Gegen Corona: Dänemark führt Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr ein - idowa. In: idowa. 15. August 2020, abgerufen am 4. September 2020.
  58. Simon Kruse: Efter kovending om overvågning: Nu kan du downloade den danske coronaapp. 18. Juni 2020, abgerufen am 18. Juni 2020 (dänisch).
  59. Sjældent politisk flertal vil fjerne Joy Mogensen fra kulturforhandlinger. In: Politiken. 30. März 2020, abgerufen am 31. März 2020 (dänisch).
  60. Nicolas S. Nielsen: Efter tumult og mistillid: Hjælpepakke til højskoler på plads hos kulturminister. In: DR. 31. März 2020, abgerufen am 31. März 2020 (dänisch).
  61. Brostrøm frarådede lukning af skoler og institutioner. In: DR. 24. Juli 2020, abgerufen am 26. Juli 2020 (dänisch).
  62. Niels Anner: Weil sie Corona bekommen und Menschen angesteckt haben: Eine Million Nerze müssen notgeschlachtet werden. In: tagblatt.ch. 9. Oktober 2020, abgerufen am 30. Oktober 2020.
  63. https://www.rnd.de/panorama/corona-in-danemark-regierung-totet-uber-15-millionen-nerze-aus-angst-vor-mutationen-JGZIHH4Z3O5MVJMJOTXVVJSVOM.html
  64. https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/corona-daenemark-toetet-nerze-mutation-1.5106238
  65. Sebastian Abrahamsen, Lasse Skou Andersen, Martin Bahn: Minkavlere er endt i juridisk vakuum: »Amatøragtigt, at regeringen ikke har styr på lovgivningen«. In: information.dk. 10. November 2020, abgerufen am 10. November 2020 (dänisch).
  66. Gibt es für die Tötung aller Nerze in Dänemark keine Rechtsgrundlage? 10. November 2020, abgerufen am 10. November 2020.
  67. Maiken Brusgaard Christensen, Sebastian Goos: Mette Frederiksen beklager forløbet over for minkavlere og Folketinget. In: TV2. 10. November 2020, abgerufen am 10. November 2020 (dänisch).
  68. Nicolai S. Nielsen, Anders Byskov Svendsen, Mette Viktoria Pabst, Cecilie Frederiksen, Morten Henriksen: Seks ministre blev advaret om det ville være ulovligt at aflive alle mink. In: DR. 18. November 2020, abgerufen am 18. November 2020 (dänisch).
  69. a b WHO Coronavirus Disease (COVID-19) Dashboard; oben rechts auf der Seite ist ein Link zum Download der Daten im CSV-Format
  70. Download fil med overvågningsdata for covid-19. In: ssi.dk. Statens Serum Institut, abgerufen am 28. November 2020 (dänisch).
  71. Nå må reisende fra Danmark og Island i hjemmekarantene i Norge. In: iTromsø. 14. März 2020, abgerufen am 16. März 2020 (norwegisch (Bokmål)).
  72. Coronavirus: Grenze nach Dänemark wird geschlossen. NDR, 15. März 2020, abgerufen am 16. März 2020.
  73. Auswärtiges Amt: Dänemark: Reise- und Sicherheitshinweise. Abgerufen am 24. September 2020.