Nordmazedonische Fußballnationalmannschaft

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Republik Nordmazedonien
Република Северна Македонија
Republika Severna Makedonija
Republika e Maqedonisë së Veriut
Verband Fudbalska Federacija na Makedonija
Konföderation UEFA
Technischer Sponsor Jako
Cheftrainer NordmazedonienNordmazedonien Blagoja Milevski (seit 2021)
Kapitän Goran Pandev
Rekordtorschütze Goran Pandev (38)
Rekordspieler Goran Pandev (122)
Heimstadion Toše-Proeski-Arena
FIFA-Code MKD
FIFA-Rang 72. (1343 Punkte)
(Stand: 12. August 2021)[1]
Heim
Auswärts
Bilanz
255 Spiele
76 Siege
67 Unentschieden
112 Niederlagen
Statistik
Erstes Länderspiel
SlowenienSlowenien Slowenien 1:4 Mazedonien Mazedonien 1991Nordmazedonien
(Ljubljana, Slowenien; 13. Oktober 1993)
Höchster Sieg
LiechtensteinLiechtenstein Liechtenstein 1:11 Mazedonien NordmazedonienNordmazedonien
(Vaduz, Liechtenstein; 9. November 1996)
Höchste Niederlage
TschechienTschechien Tschechien 6:1 Mazedonien NordmazedonienNordmazedonien
(Teplice, Tschechien; 8. Juni 2005)
Erfolge bei Turnieren
Europameisterschaft
Endrundenteilnahmen 1 (Erste: 2021)
Beste Ergebnisse Vorrunde 2021
(Stand: 9. September 2021)

Die nordmazedonische Fußballnationalmannschaft ist die Fußballnationalmannschaft Nordmazedoniens. Bei internationalen Turnieren trat das sich zunächst Republik Mazedonien nennende Land zuvor unter dem provisorischen Namen Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien, abgekürzt EJR Mazedonien, an, unter dem sie auch in der FIFA-Weltrangliste geführt wurde. Am 12. Februar 2019 trat die Namensänderung des Landes in Kraft. 2021 nahm Nordmazedonien erstmals an einer Fußball-Europameisterschaft teil.

Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1930 bis 1990war Teil von Jugoslawien
  • 1994nicht teilgenommen
  • 1998 bis 2018nicht qualifiziert

Europameisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Früheres Logo bis 2014

Bis 1991 siehe jugoslawische Fußballnationalmannschaft.

Der Mazedonische Fußballverband wurde 1949 als Teil des Jugoslawischen Fußballverbandes gegründet. Nach der Eigenständigkeit des Landes trat er 1994 sowohl der UEFA, als auch der FIFA bei. Das erste Pflichtspiel bestritt Mazedonien im Rahmen der Qualifikation zur Fußball-Europameisterschaft 1996 am 7. September 1994 daheim gegen Europameister Dänemark (1:1). Bei dieser ersten Qualifikationsrunde gelang nur ein Sieg, außerdem auch ein respektables 1:1 in Belgien.

In der Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 1998 spielten die Mazedonier, unter anderem dank eines 3:2-Sieges gegen die Republik Irland, lange Zeit sogar um Platz Zwei mit, verloren dann aber die letzten drei Spiele und wurden somit nur Vierter.

Die Europameisterschaft 2000 verpassten die Mazedonier deutlich, holten aber immerhin ein Unentschieden gegen den WM-Dritten Kroatien.

Seitdem schwanken die Leistungen der noch jungen Fußballnation erheblich. Respektablen Auftritten und Punktgewinnen gegen Mannschaften wie die Türkei, Holland oder England stehen blamable Resultate gegen Fußballzwerge wie Aserbaidschan, Liechtenstein oder Andorra gegenüber.

In der Qualifikation für die WM 2014 in Brasilien traf Mazedonien auf Belgien, Kroatien, Schottland, Serbien und Wales. Nach zwei Siegen, einem Remis und vier Niederlagen hatte Mazedonien bei drei noch ausstehenden Spielen bereits am 6. September 2013 keine Chance mehr sich zu qualifizieren.

In der Qualifikation für die EM 2016 traf Mazedonien auf Spanien, die Ukraine, die Slowakei und Luxemburg sowie erstmals auf Weißrussland. Bereits nach 7 Spielen hatte Mazedonien keine Chance mehr auf eine erfolgreiche Qualifikation. Am Ende wurde aufgrund des direkten Vergleichs der letzte Platz hinter Luxemburg belegt, gegen das die beiden Spiele 3:2 und 0:1 endeten.

In der Qualifikation für die WM 2018 in Russland traf Mazedonien auf Spanien, Italien, Albanien, Israel und Liechtenstein. Nach drei Siegen, zwei Remis und fünf Niederlagen hatte Mazedonien bei drei noch ausstehenden Spielen bereits keine Chance mehr sich zu qualifizieren.

In der ersten Ausgabe der Nations League traf Mazedonien auf Armenien, Gibraltar und Liechtenstein. Als Gruppensieger qualifizierte sich die Mannschaft für die Play-offs der UEFA Nations League.

In der Qualifikation für die EM 2021 traf Nordmazedonien auf Polen, Österreich, Slowenien, Israel und Lettland. Mit dem dritten Platz in der Qualifikationsgruppe wurde die direkte Qualifikation verpasst.

In den Play-offs der UEFA Nations League 2018/19 gewann Nordmazedonien das Play-off-Halbfinale gegen den Kosovo mit 2:1. Mit einem 1:0 im Play-off-Finale gegen Georgien qualifizierte sich Nordmazedonien erstmals für eine Europameisterschaft und damit erstmals überhaupt für ein großes Turnier.

In der zweiten Ausgabe der Nations League traf Nordmazedonien auf Georgien, Armenien und Estland. Die Mannschaft belegte den zweiten Platz.

Bei der EM 2021 trifft Nordmazedonien in Gruppe C auf die Niederlande, die Ukraine und Österreich. Bei der 1:3 Niederlage am 13. Juni 2021 gegen Österreich schoss Goran Pandev das erste Tor für die Mannschaft bei einer Europameisterschaft.

In der Qualifikation für die WM 2022 in Katar trifft Nordmazedonien auf Deutschland, Rumänien, Island, Armenien und Liechtenstein.

Aktueller Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quelle: eu-football.info[2]

Rekordspieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Stand: 9. September 2021)

Rekordspieler[3]
Spiele Spieler Zeitraum Tore
122 Goran Pandev 2001–2021 38
100 Goce Sedloski 1996–2010 8
84 Veliče Šumulikoski 2002–2013 1
72 Artim Shakiri 1996–2006 15
70 Igor Mitreski 2001–2011 1
71 Stefan Ristovski 2011–aktiv 2
71 Aleksandar Trajkovski 2011–aktiv 18
67 Ivan Tričkovski 2010–aktiv 7
64 Nikolče Noveski 2004–2013 5
59 Petar Miloševski 1998–2009 0
58 Vanče Šikov 2005–2017 4
50 Ezgjan Alioski 2013– 10
50 Vlatko Grozdanoski 2001–2011 4
Rekordschützen[3]
Tore Spieler Zeitraum Spiele
38 Goran Pandev 2001–2021 122
18 Aleksandar Trajkovski 2011–aktiv 71
15 Gjorgji Hristov 1996–2005 48
15 Artim Shakiri 1996–2006 72
10 Goran Maznov 2001–2009 45
10 Ilija Nestorovski 2015–aktiv 46
10 Ezgjan Alioski 2013–aktiv 50
9 Ilčo Naumoski 2003–2012 46
8 Saša Ćirić 1995–2004 26
8 Goce Sedloski 1996–2010 100
7 Eljif Elmas 2009–aktiv 32
7 Agim Ibraimi 2009–aktiv 40
7 Ivan Tričkovski 2009–aktiv 67

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Nordmazedonische Fußballnationalmannschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. In: fifa.com. 12. August 2021, abgerufen am 12. August 2021.
  2. Managers of European national football teams (englisch) eu-football.info. Abgerufen am 15. September 2019.
  3. a b rsssf.com: Macedonia – Record International Players