Wanderup

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Wanderup
Wanderup
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Wanderup hervorgehoben
Koordinaten: 54° 41′ N, 9° 20′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Schleswig-Flensburg
Amt: Eggebek
Höhe: 27 m ü. NHN
Fläche: 28,64 km2
Einwohner: 2395 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 84 Einwohner je km2
Postleitzahl: 24997
Vorwahl: 04606
Kfz-Kennzeichen: SL
Gemeindeschlüssel: 01 0 59 174
Adresse der Amtsverwaltung: Hauptstraße 2
24852 Eggebek
Webpräsenz: www.wanderup.de
Bürgermeisterin: Ulrike Carstens (CDU)
Lage der Gemeinde Wanderup im Kreis Schleswig-Flensburg
Karte

Wanderup (dänisch: Vanderup) ist eine Gemeinde im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein. Birkwang (Birkvang), Friesik, Grünberg (Grønbjerg), Kellerholm, Kieracker (Kærager), Kragstedt (Kragsted), Osterkjer (Østerkær) und Westerkjer (Vesterkær) liegen im Gemeindegebiet.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt als Straßendorf an der Bundesstraße 200 in der Schleswigschen Geest. Unweit der Gemeinde findet sich die Düne am Rimmelsberg, ein Naturschutzgebiet, das zur Natura 2000 zählt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wanderup wurde im 14. Jahrhundert erstmals als Wompsdorf erwähnt. Die romanische Feldsteinkirche in Wanderup wurde um 1180 errichtet.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Liste der Kulturdenkmale in Wanderup stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von den 13 Sitzen in der Gemeindevertretung hat die CDU seit der Kommunalwahl 2013 fünf Sitze, der SSW hat vier, die Wählergemeinschaft DGW drei und die SPD einen Sitz.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde am 22. Oktober 1964 genehmigt.

Blasonierung: „Geteilt von Gold und Grün. Oben eine stehende schwarzbunte Kuh, unten eine goldene Kette von acht Gliedern.“[2]

Wanderup entwickelte sich im 20. Jahrhundert zu einem der Zentren der „Schwarz-bunten-Zucht“ in Schleswig-Holstein. Die in schwarz-silberner Tinktur lebhaft gezeichnete Kuh im Wappen gibt ein Bild dieser beliebten Rinderrasse, die für ihre hohe Milchleistung bekannt ist und im Sommer die Agrarlandschaft sichtlich belebt. Das im Ort besonders gepflegte landwirtschaftliche Genossenschaftswesen wird durch die andere heraldische Figur, die goldene Kette, versinnbildlicht. Die acht Kettenglieder stehen für die acht Ortsteile Birkwang, Friesik, Grünberg, Kellerholm, Kieracker, Kragstedt, Osterkjer und Westerkjer. Zugleich spricht dieses Symbol für die Zusammenarbeit der Genossenschaften mit der Gemeinde, dem Amt und den Verbänden. Die ausschließlich agrarwirtschaftliche Prägung des Ortes wird durch die Schildfarben Gold und Grün noch einmal hervorgehoben. Ein Bildsiegel mit einer schwarzbunten Kuh wurde bereits 1946 von der britischen Militärregierung genehmigt.

Das Wappen wurde von dem Brunsbütteler Heraldiker Willy „Horsa“ Lippert gestaltet.

Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Flagge wurde am 19. Oktober 2004 genehmigt.

Auf dem waagerecht geteilten, grün-gelben Flaggentuch das Gemeindewappen in flaggengerechter Tinktur.[2]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde ist überwiegend landwirtschaftlich geprägt, wobei die aktiven Betriebe jedoch nicht im Dorf liegen, sondern in den Randgebieten.

Dorfmuseum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im alten Schulgebäude ist ein Dorfmuseum eingerichtet, das zeigt, wie in den letzten zwei Jahrhunderten in der Geest gelebt wurde und wie sich die Gemeinde entwickelt hat.

Bildergalerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wanderup – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2015 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. a b Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein