Silberstedt

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Silberstedt
Silberstedt
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Silberstedt hervorgehoben
Koordinaten: 54° 31′ N, 9° 22′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Schleswig-Flensburg
Amt: Arensharde
Höhe: 13 m ü. NHN
Fläche: 37,91 km2
Einwohner: 2139 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 56 Einwohner je km2
Postleitzahl: 24887
Vorwahlen: 04625, 04626
Kfz-Kennzeichen: SL
Gemeindeschlüssel: 01 0 59 079
Adresse der Amtsverwaltung: Hauptstraße 41
24887 Silberstedt
Webpräsenz: www.silberstedt.de
Bürgermeister: Peter Johannsen (CDU)
Lage der Gemeinde Silberstedt im Kreis Schleswig-Flensburg
Karte

Silberstedt (dänisch: Sølvested oder veraltet Sylvested [2]) ist eine Gemeinde in der Nähe von Schleswig an der Treene im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein. Büsche, Esperstoft, Holm, Hünning (Hønning), Krauheide, Maaskier (Moskær), Rosacker (Rosager) und Schwittschau (Svidskov) liegen im Gemeindegebiet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Silberstedt wurde 1416 erstmals als Sulverstede erwähnt. Der heutige Ortsteil Rosacker wurde bereits 1196 erwähnt.

Silberstedt wurde um einen Teil der am 20. Januar 1873 aufgelösten Gemeinde Friedrichsfeld erweitert, die auf Silberstedt, Hollingstedt und Schuby verteilt wurde.[3]

Seit 1970 ist sie ländlicher Zentralort und damit Sitz der Amtsverwaltung für das Amt Silberstedt und seit dem 1. Januar 2008 das Amt Arensharde.

In Esperstoft wird seit 2004 eine Wetterstation betrieben.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das heutige Gemeindegebiet besteht seit dem 1. November 1976, als sich Silberstedt mit dem nördlich gelegenen Esperstoft zusammenschloss.[4]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von den 13 Sitzen in der Gemeindevertretung hat die CDU seit der Kommunalwahl 2013 fünf Sitze, die SPD und die Wählergemeinschaft WGS haben jeweils vier.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In Grün ein silberner Wellenbalken, begleitet oben von fünf goldenen Ähren nebeneinander, unten von zwei schräg gekreuzten silbernen Eichenblättern.“[5]

Partnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es besteht eine Partnerschaft zur Gemeinde Groß Plasten in Mecklenburg-Vorpommern.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die landwirtschaftlich orientierte Gemeinde verfügt als ländlicher Zentralort über viele Gewerbebetriebe und ein breit gefächertes Dienstleistungsangebot.

Insbesondere in den nördlich gelegenen Ortsteilen haben sich aufgrund deren unmittelbarer Lage an der Treene etwa seit der Jahrtausendwende touristische Einrichtungen entwickelt, so bspw. in Hünning ein Ferienhausgebiet, ein Zeltplatz auf dem Bauernhof und ein Kanuverleih.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Silberstedt wird von der B 201 durchquert und liegt etwa auf halber Strecke zwischen Schleswig und Husum; über die sieben Kilometer östlich gelegene Autobahn-Auffahrt Schleswig/Schuby ist die Gemeinde durch die Bundesautobahn 7 auch gut an das nationale Fernstraßennetz angeschlossen.

Der nächstgelegene Eisenbahn-Haltepunkt befindet sich in der zum Amt gehörenden Nachbargemeinde Jübek, an dem die Bahnstrecke nach Husum von der Bahnstrecke Neumünster–Flensburg abzweigt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Silberstedt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2015 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Videnskabernes Selskab: Kaart over den sydlige del af Slesvig, Kopenhagen 1864
  3. vgl. Historisches Gemeindeverzeichnis, Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein (Hrsg.): Die Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 1867–1970. Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein, Kiel 1972, S. 176 und 237.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 185.
  5. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein