Pommerby

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Pommerby
Pommerby
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Pommerby hervorgehoben

Koordinaten: 54° 46′ N, 9° 56′ O

Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Schleswig-Flensburg
Amt: Geltinger Bucht
Höhe: 19 m ü. NHN
Fläche: 5,55 km2
Einwohner: 159 (31. Dez. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 29 Einwohner je km2
Postleitzahl: 24395
Vorwahl: 04643
Kfz-Kennzeichen: SL
Gemeindeschlüssel: 01 0 59 152
Adresse der Amtsverwaltung: Holmlück 2
24972 Steinbergkirche
Website: www.pommerby.de
Bürgermeister: Rolf Frerich (WGP)
Lage der Gemeinde Pommerby im Kreis Schleswig-Flensburg
AhnebyAlt BennebekArnisAusackerBergenhusenBöelBöklundBollingstedtBorenBorgwedelBörmBöxlundBrodersby-GoltoftBusdorfDannewerkDollerupDörpstedtEggebekEllingstedtErfdeEsgrusFahrdorfFreienwillGeltingGeltorfGlücksburg (Ostsee)GrödersbyGroß RheideGroßenwieheGroßsoltGrundhofHandewittHarrisleeHasselbergHavetoftHollingstedtHoltHörupHürupHusbyHüsbyIdstedtJagelJannebyJardelundJerrishoeJörlJübekKappelnKlappholzKlein BennebekKlein RheideKronsgaardKroppLangballigLangstedtLindewittLoitLottorfLürschauMaasbüllMaasholmMedelbyMeggerdorfMeynMittelangelnMohrkirchMunkbrarupNeuberendNiebyNiesgrauNorderbrarupNordhackstedtNottfeldNübelOersbergOeverseeOsterbyPommerbyRabelRabenholzRabenkirchen-FaulückRingsbergRüggeSaustrupSchaalbySchafflundScheggerottSchleswigSchnarup-ThumbySchubySelkSieverstedtSilberstedtSollerupSörupStangheckStapelSteinbergSteinbergkircheSteinfeldSterupStolkStoltebüllStruxdorfSüderbrarupSüderfahrenstedtSüderhackstedtTaarstedtTarpTastrupTetenhusenTielenTolkTreiaTwedtUelsbyUlsnisWagersrottWallsbüllWanderupWeesWeesbyWesterholzWohldeFlensburgKarte
Über dieses Bild

Pommerby ist eine Gemeinde an der Ostsee im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein. Börsby (dänisch: Børsby), Falshöft (Fovlshoved, größter Teil unter Nieby), Gammeldamm (Gammeldam), Golsmaas (Golsmose), Langfeld (Langmark), Mühlenbrück (Møllebro)[2], Niedamm (Nydam), Sibbeskjär (Sibbeskjær) und Wattsfeld (Vadsmark[3]) liegen im Gemeindegebiet.[4] Nördlich der Gemeinde liegt das Vogelschutzgebiet Geltinger Birk. Pommerby ist ein anerkannter Erholungsort.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pommerby wurde 1409 erstmals erwähnt und gehörte als Meierhof zu Gut Rundhof (Grumtoft) im Herzogtum Schleswig (Südjütland). Kirchlich gehörte es zum Kirchspiel Gelting. Die Ortsteile Gammeldamm und Niedamm gehörten zum Gut Düttebüll (Dyttebøl), Börsby zu Gut Buckhagen (Bukhavn). Die Güter bildeten bis 1853 eigene Untergerichtsbezirke, dann übernahm die Kappelerharde diese Funktion. Mit dem Übergang zu Preußen nach dem Deutsch-Dänischen Krieg übernahm 1867 schließlich das neue Amtsgericht in Kappeln die Gerichtsfunktion. Seit der Einführung der preußischen Landgemeindeordnung 1867 bildete Pommerby eine eigenständige Landgemeinde. Während die meisten Nachbargemeinden in der Zwischenzeit zu größeren Einheiten zusammengeschlossen wurden, blieben die Grenzen der kleinen Gemeinde Pommerby bis heute unverändert.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von den sieben Sitzen in der Gemeindevertretung hat die Wählergemeinschaft WGP seit der Kommunalwahl 2018 vier und die CDU drei Sitze.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „Über blauem Wellenschildfuß, darin eine übereck gestellte silberne Egge, in Gold ein wachsender, von Rot und Silber dreimal geteilter Leuchtturm mit zwei umlaufenden Galerien unterhalb des spitzen Helms.“[5]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde ist landwirtschaftlich und touristisch geprägt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Liste der Kulturdenkmale in Pommerby stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.

Der 1910 errichtete Leuchtturm Falshöft ist 28 m hoch. Von der Gemeinde wird er unter anderem als Trauzimmer genutzt. Seit 2019 enthält er auch ein maritimes Museum.

Söhne der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Heimatschriftsteller Georg Asmussen (1856–1933), an den das Dorfmuseum erinnert, wurde 1856 in Pommerby geboren. Ebenfalls in Pommerby geboren wurde der dänische Generalmajor Peter Friderich Quaade (1779–1850), wie auch: Otto Johannes Nöhren (1899–1957), Ministerialbeamter und langjähriger Mitarbeiter von Ludwig Erhard - im Bonner Bundeswirtschaftsministerium -.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Pommerby – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2020 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gerret Liebing Schlaber: Administrative tilhørsforhold mellem Ejderen og Kongeåen indtil 2007, Flensborg 2007, S. 224
  3. M. Mørk Hansen: Kirkelig Statistik over Slesvig Stift: Med historiske og topografiske bemærkninger, Band 2, Kjøbenhavn 1864, S. 297
  4. Schleswig-Holstein-Topographie. Bd. 8: Pölitz - Schönbek. Flying-Kiwi-Verl. Junge, Flensburg 2007, ISBN 978-3-926055-89-7, S. 4 (dnb.de [abgerufen am 22. Juli 2020]).
  5. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein