Deutscher Jugendliteraturpreis
Inhaltsverzeichnis |
Allgemeines [Bearbeiten]
Ausgezeichnet werden herausragende, anspruchsvolle Werke der internationalen Kinder- und Jugendliteratur. Neben den Arbeiten deutschsprachiger Autoren wurden in der Vergangenheit besonders häufig auch Bücher niederländischer, schwedischer, britischer und amerikanischer Autoren ausgezeichnet. Die Organisation liegt beim Arbeitskreis für Jugendliteratur. Die Sieger erhalten neben dem Preisgeld eine Bronzeplastik, die Michael Endes Romanfigur Momo nachgebildet ist. Die Liste der nominierten Titel wird auf der Leipziger Buchmesse Mitte März verkündet, und die Preisverleihung findet auf der Frankfurter Buchmesse Anfang Oktober statt. Oft wird ein Sonderpreis für das Gesamtwerk verliehen, der mit 10.000 Euro dotiert ist. In den Kategorien Bilder-, Kinder-, Jugend- und Sachbuch wird je ein Preis in der Höhe von 8000 Euro verliehen. Der Preis der Jugendjury ist ebenfalls mit 8000 Euro dotiert.
Der Deutsche Jugendliteraturpreis ist der bedeutendste in Deutschland vergebene Preis für Literatur für Kinder und Jugendliche. Das Renommee des Preises zeigt sich unter anderem auch daran, dass Festivals wie das Harbourfront Literaturfestival, die lit.kid.cologne der lit.cologne oder das Kinder- und Jugendprogramm des internationalen literaturfestivals berlin in jedem Jahr zahlreiche Preisträger einladen.
Geschichte [Bearbeiten]
Vor 1981 hieß der Preis „Deutscher Jugendbuchpreis“. Seit Bestehen des Deutschen Jugendliteraturpreises wurden die Ausschreibungen vielfach abgeändert. So gab es in der Anfangszeit von 1956 bis 1963 nur Preisverleihungen in den zwei Kategorien Kinderbuch und Jugendbuch sowie einen zusätzlichen Sonderpreis, der jedes Jahr unter einem anderen Motto stand, z. B. schönstes Märchenbuch, bestes Bilderbuch, bestes Sachbuch o.ä. 1964 wurde der Sonderpreis abgeschafft und der Preis in den nächsten Jahren stattdessen um die Kategorien Bilderbuch und Sachbuch erweitert. Außerdem war es ab 1964 möglich, besondere Einzelleistungen wie Illustrationen oder Übersetzungen auszuzeichnen.
Kritikerjury [Bearbeiten]
Die Kritikerjury wird vom Vorstand des Arbeitskreises für Jugendliteratur für die Dauer von zwei Jahren gewählt und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend berufen. Die Jurymitglieder können maximal zwei Amtszeiten hintereinander absolvieren. Die Jury besteht aus neun Personen: der/dem Vorsitzenden und acht JurorInnen, von denen je zwei Fachleute der Sparten Bilderbuch, Kinderbuch, Jugendbuch und Sachbuch sind.
Für die Jahre 2011 und 2012 besteht die Kritikerjury aus folgenden Mitgliedern:
- Vorsitzende: Susanne Helene Becker (seit 2009)
- Sparte Bilderbuch: Antje Ehmann, Monika Trapp
- Sparte Kinderbuch: Ina Brendel-Perpina, Miriam G. Möllers
- Sparte Jugendbuch: Ulf Cronenberg, Annette Kliewer
- Sparte Sachbuch: Heike Elisabeth Jüngst (seit 2009), Ute Henschel
Jugendjury [Bearbeiten]
- 2007/2008
- boo(k)lub der Stadtbücherei Lüdenscheid
- Do it – read a book! – der Leseclub der Städtischen Hauptschule Wermelskirchen
- Jubu-Crew Göttingen
- Jugendleseclub der Stadtbücherei Landshut
- Literarischer Salon der Salzmannschule Schnepfenthal
- Lufti-Jury der Mecklenburgischen Literaturgesellschaft in Neubrandenburg
- 2009/2010
- cg-Leseclub des Clavius-Gymnasiums in Bamberg
- Do it – read a book! – der Leseclub der Städtischen Hauptschule Wermelskirchen
- Leipziger Jugend-Literatur-Jury der Stadtbibliothek Leipzig
- Literarischer Salon der Salzmannschule Schnepfenthal
- Reading Teens der Buchhandlung Christiansen in Hamburg
- Spandauer Jugendjury der Stadtbibliothek Spandau
- 2011/2012
- cg-Leseclub des Clavius-Gymnasiums in Bamberg
- Die Bestseller – Leseclub der Uhland-Realschule (Baden-Württemberg)
- Jugendleseclub Beckum – der Evangelischen Kirchengemeinde Beckum (NRW)
- Leipziger Jugend-Literatur-Jury der Stadtbibliothek Leipzig
- www.die-blaue-seite.de – Leseclub der Bücherpiraten e.V., Lübeck (Schleswig-Holstein)
- Spandauer Jugendjury der Stadtbibliothek Spandau
- 2013/2014
- Die Münchner Bücherfresser der Buchhandlung Waldmann, Bayern
- Jugendleseclub Beckum der Evangelischen Kirchengemeinde Beckum, (NRW)
- Lese-AG der Bergschule St. Elisabeth, Bad Heiligenstadt (Thüringen)
- LEPORELLO Leseclub der LEPORELLO Buchhandlung Berlin
- www.die-blaue-seite.de – Leseclub der Bücherpiraten e.V., Lübeck (Schleswig-Holstein)
- Bücherfresser Fulda der Kinder-Akademie und der Stadtbibliothek (Fulda) (Hessen)
Kritik [Bearbeiten]
Von unterschiedlichen Seiten wird der Deutsche Jugendliteraturpreis immer wieder kritisiert.
1960er und 1970er Jahre [Bearbeiten]
Bereits 1962 schrieb Arianna Giachi in der FAZ vom 23. November, der Preis sei eine „Zweckentfremdung von Bundesmitteln, die der Förderung der deutschen Jugendliteratur dienen sollten“. 1971 kritisiert Sybille Gräfin Schönfeldt in der ZEIT: „Kann die ehrenwerte Absicht des Staates, sogenannte gute Kinderliteratur zu prämiieren, um die Kinder vor sogenannter schlechter Lektüre zu bewahren, jemals überholt sein? Die Bücher, die jetzt in Würzburg mit dem Deutschen Jugendbuchpreis ausgezeichnet worden sind, lassen nur eine Antwort zu: Ja – dieser Preis ist überflüssig geworden, auch wenn es seine vierzig oder fünfzig Juroren noch nicht gemerkt haben sollten.“[1] Ihre Kritik bezieht sie vor allem auf die fünf 1971 ausgezeichneten Bücher: „Fünf Bücher, gegen die man nicht viel sagen kann, aber auch nicht viel dafür, ein vorsichtiger Edeldurchschnitt, etwas heile Welt, etwas Autorität: Kinder lernen immer noch das Wohlverhalten durch Angst und Schrecken am schnellsten.“
2000er Jahre [Bearbeiten]
2002 kritisierte der Verleger Otokar Bozejovski in einem offenen Brief die angeblich mangelhafte Qualität der Preisträger in der Bilderbuchsparte: „Der Deutsche Jugendliteraturpreis, vor allem in der Sparte Bilderbuch, ist keine Auszeichnung mehr.“[2] Klaus Humann stellte sich dieser pauschalen Kritik in einem ebenfalls offenen Brief entgegen: „Aber die Nominierungsliste ist fast immer dadurch aufgefallen, das Gängige mit dem Gewagten, das Schrille mit den Betulichen zu verbinden. Und das ist gut so und soll so bleiben. Diesen Wagemut wünschte man der Jury aber auch bei ihrer endgültigen Preisentscheidung. Mit Ihrer pauschalen wie ungerechten Kritik haben Sie weder sich noch der Sache des Bilder- und Kinderbuchs einen guten Dienst erwiesen.“[3]
2010er Jahre [Bearbeiten]
Kritisiert wird bis heute vor allem, dass der Deutsche Jugendliteraturpreis der einzige Staatspreis für Literatur in Deutschland ist. Und dass er ausschließlich international vergeben wird - im Gegensatz zu den meisten Preisen anderer Länder, die nur heimische Autoren erhalten können. Darüber hinaus haben es Bücher deutscher Autoren und Illustratoren deutlich schwerer, einen Preis zu gewinnen, als internationale. Dr. Otfried Wolfrun erstellte 2011 diesbezüglich Statistiken, aus denen er errechnet: "Eine für den DJLP vorgeschlagene Übersetzung hat es 9-mal leichter eine Nominierung zu erzielen als ein Originaltitel und 14-mal leichter einen Preis zu erhalten." [4]
Wolfgang Bittner schrieb ein Jahr später, am 25. Januar 2012, in der Neuen Rheinischen Zeitung unter der Überschrift „Ein Staatspreis für Lizenzen aus dem Ausland?“ über den Preis: „Deutsche Autorinnen und Autoren wurden nachweislich in den vergangenen Jahrzehnten in einer Weise benachteiligt, die skandalös anmutet. Sie haben kaum eine Chance, ihren Staatspreis zur Förderung der deutschen Kinder- und Jugendliteratur jemals zu erhalten, und sie gehen auch im Ausland leer aus, weil die dortigen Staatspreise, wie auch viele andere Literaturpreise, den eigenen Autoren vorbehalten sind. Hinzu kommt, dass neben deutschen Originalausgaben des Vorjahres Lizenzausgaben prämiert werden, das heißt Bücher, die sich in anderen Ländern bereits seit langem auf dem Markt bewährt haben und zum Teil ausgezeichnet worden sind.“[5]
Bislang, so lässt die Organisation, die den Preis alljährlich vergibt, verlauten, habe der DJLP "all diese Kritik, Anwürfe und Vorwürfe (und seien sie von noch so prominenter Stelle geäußert) ... in letzter Konsequenz unbeschadet überstanden." [6] Oder wie Wolfrun schreibt: "...der Arbeitskreis blieb „eisern“ und änderte die „großzügige Ausschreibung niemals". [7] [8]
Im März 2013 wandte sich Dr. Astrid van Nahl, Chefredakteurin von Alliterus, in einem offenen Brief an das Ministerium für Jugend, Senioren und Familie, welches den Preis stiftet und dem Arbeitskreis für Jugendliteratur dafür jährlich 600.000 Euro zur Verfügung stellt. [9] Dr. van Nahl: "Wir leben in einem Land, das seit einigen Jahren eine überreiche Kinder- und Jugendliteratur hervorbringt, die sich in keiner Weise verstecken muss und um die wir im Ausland oft genug beneidet werden. Aber manchmal, da gibt es offenbar Situationen (Ausnahme: Sport), da haben wir Deutschen immer noch nicht gelernt, auf eigene Leistungen stolz zu sein und diese ganz objektiv zu nach außen zu vermitteln ‒ und es ist keineswegs nationalistisch, das zu tun." [10]
Am 25. März 2013 erreichte sie ein Antwortschreiben von PD Dr. Gina Weinkauff, der Juryvorsitzenden des AKJ. Darin zitiert sie unter anderem Doris Breitmoser vom Goethe-Institut [11] „Der Deutsche Jugendliteraturpreis wurde 1956 ins Leben gerufen. Er war von Anfang an als internationaler Preis konzipiert. Dies entspringt einerseits dem historischen Kontext: Nach der Zeit des Nationalsozialismus war das Angebot an deutscher Kinder- und Jugendliteratur nur sehr begrenzt; Übersetzungen aus anderen Sprachen spielten in diesem Zusammenhang eine große Rolle und gaben wichtige Impulse für die Entwicklung der hiesigen Kinder- und Jugendliteratur. Daneben setzte man nach den Erfahrungen des zweiten Weltkrieges auf die völkerverbindende Kraft der Kinderliteratur: Schon früh sollten Kinder und Jugendliche über Bücher und Geschichten von fremden Ländern und Kulturen erfahren und so eine gewisse Weltoffenheit entwickeln. Beide Leitgedanken haben auch heute noch Gültigkeit und sind daher zentral bei der Ausschreibung und Vergabe des Deutschen Jugendliteraturpreises. Zum einen leisten Übersetzungen nach wie vor einen wichtigen Beitrag zu der Literatur, die in deutscher Sprache zugänglich ist, und bereichern diese. Zum anderen ist es gerade in einer globalisierten Welt wichtig, dass Kinder schon frühzeitig den Blick über den Tellerrand proben - u.a. mit Hilfe von Literatur.“ [12]
Dr. van Nahl erwiderte: "Aber es geht doch auch darum, dass die Autoren mit Liebe, Beziehungen, Ängsten und dem Gewaltpotenzial junger Menschen hierzulande arbeiten, Bücher schreiben über das Träumen und Größerwerden, nicht nur über unsere globale Welt, sondern über unsere ganz konkrete Gesellschaft hier und heute, wie sie vertraut ist und wo sie fehl geht. Kinder- und Jugendbücher sind auch politisch-soziale Auseinandersetzungen mit unserem Alltag, und das gilt es zu vermitteln. Wer könnte das besser als so viele unserer engagierten Autorinnen und Autoren, die oftmals nicht unter den einfachsten Bedingungen schreiben und es dennoch tun, weil sie etwas zu sagen haben und ihren Beitrag leisten zur —sagen wir ruhig etwas pompös—zur Verbesserung unserer Welt!" [13]
Die Übersetzerin Heike Brandt (selbst Mitglied des AKJ) schreibt in einer glühenden Stellungnahme für den Verband deutscher Übersetzer: "Übersetzung und Original sind nicht zwei unterschiedliche literarische Formen, sondern ein und dasselbe." und weiter: "Ein weiteres Argument (Anm.; der Initiative): Kindern soll durch original deutschsprachige Literatur die Besinnung auf die eigene kulturelle Identität [14] vermittelt werden. Was ist denn das? Wie definiert sich denn eine kulturelle Identität deutschsprachiger Menschen? Und droht die unterzugehen, weil Kinder nicht genügend Texte bekommen, die etwas vermitteln, von dem niemand weiß, was es ist?" [15]
Tatsächlich wurde der Preis nicht, wie Weinkauff behauptet, 1956 als "internationaler Preis konzipiert". Ursprünglich sollte er nur an deutsche Autoren gehen, die nach 1919 geboren wurden. Erst als klar wurde, dass es nicht genug davon gab, wurde der Preis international geöffnet, damals als Interims-Lösung. Auch die Idee, den Preis an Manuskripte zu knüpfen, wurde revidiert. Stattdessen geht er nun an bereits erschienene Bücher. [16] Kritik daran gibt es seit 1962: Als die Auszeichnungen aller Kategorien an Übersetzungen gingen, sprach die FAZ von „Zweckentfremdung von Bundesmitteln, die der Förderung der deutschen Jugendliteratur dienen sollten“. [17]Die Vergabekriterien des Preises wurden seit seiner Gründung oft verändert. "Es wäre ein eigenes und keineswegs kurzes Kapitel innerhalb der Geschichte des Preises, wollte man all die Änderungen aufzählen, die er seit seiner Begründung durchlaufen hat.", schreiben etwa Prof. Dr. Gabriele von Glasenapp (Mitglied der Kritikerjury des DJLP 2000-2004) und Prof. Dr. Otto Brunken (Vorsitzender der Kritikerjury des DJLP 2003-2006) am 2. Mai 2013 in einer Stellungnahme. "Was man vor knapp sechzig Jahren noch nicht wissen konnte, zeigt sich heute in seinem ganzen Ausmaß – der Preis ist auf diese Weise in der Lage, der Globalisierung, von der gerade die Kinder- und Jugendliteratur in hohem Maße geprägt ist, Rechnung zu tragen. Nicht zuletzt dieser Ausrichtung des Preises verdankt die in Deutschland erscheinende Kinder- und Jugendliteratur ihr großes Ansehen, das sie weltweit genießt. Deutschland wird bis heute oftmals zu Recht für seine Sonderwege kritisiert, die das Land im Laufe der Geschichte wiederholt eingeschlagen hat. Man kann auch die Vergabepraxis des Deutschen Jugendliteraturpreises als einen Sonderweg bezeichnen." [18]
Im April 2013 griff die Initiative deutschsprachiger Kinder- und JugendbuchautorInnen und IllustratorInnen[19] van Nahls Idee auf, den DJLP in jeder Sparte in zwei Kategorien, original deutschsprachig und ins Deutsche übersetzt - zu verleihen. In einem offenen Brief an die zuständige Ministerin Kristina Schröder schlagen die AutorInnen und Illustratorinnen vor, die Vergaberichtlinien des Deutschen Jugendliteraturpreises zu ändern. Die Initiative wurde von fast 500 Autoren und Illustratoren unterzeichnet[20], darunter auch von Gewinnern des Deutschen Jugendliteraturpreises wie Milena Baisch, Finn-Ole Heinrich, Klaus Kordon, Paul Maar, Salah Naoura, Ursula Poznanski und Anja Tuckermann. In der Presseerklärung heißt es unter anderem: "Die Welt, auch die der Bücher, hat sich verändert. Wir sind global, international, medial und interaktiv geworden. Es bedarf nicht mehr des DJLP, um darauf hinzuweisen, dass es in den USA oder in Japan interessante Bücher gibt. Heute stehen wir vor neuen Herausforderungen. Unter anderem der, dass es viele gute Bücher in der (inter)nationalen Medienlandschaft schwer haben, gesehen zu werden. Bücher, die im eigenen Land nicht viel gelten, wenn sie nicht viel einbringen und die deshalb nie den Sprung ins Ausland schaffen. Bücher, die es dringend nötig hätten, dass jemand den Blick auf sie lenkt." [21]
Der Schriftsteller Klaus Kordon gibt unter seiner Signatur zu Protokoll: "Ich begreife nicht, weshalb es nicht möglich sein soll, eine solche Frage vernünftig zu erörtern. Denkverbote sollten verboten werden, und besonders die, die sich manche selbst auferlegen."[22] Literatin Root Leeb bemerkt: "Schade, dass sich hier in Deutschland immer noch die Frage nach der Berechtigung (und damit Förderung) der eigenen kulturellen Schöpfungen so schwer diskutieren lässt." [23]Salah Naoura überlegt: "Bei einer getrennten Nominierung von deutschen und übersetzten Büchern hätten doch auch viel mehr Übersetzungen als bislang die Chance auf eine Auszeichnung. (Ich bin schließlich selber leidenschaftlicher Übersetzer UND Autor!)" [24] Autorin Gritt Poppe findet: "Die Umsetzung dieses Vorschlages wäre eine kleine, längst fällige gesellschaftliche Anerkennung und ein wichtiges Signal für die Kinder- und Jugendbuchautoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sich täglich um hohe Qualität bemühen." [25] und Raffik Schami schreibt: "International offen wird man nicht, wenn man lediglich vor Amerika in die Knie geht oder eurozentristisch auswählt, sondern wenn man z.B. auch Afrika, China, Indien, Lateinamerika, sowie die islamischen Länder beachtet, und vor allem sich selbst respektiert, und zusätzlich die Übersetzungen mit einem eigens dafür geschaffenen Übersetzerpreis des DJLP würdigt." [26]
Auf den offenen Brief der Initiative reagierte der Arbeitskreis für Jugendliteratur mit der Veröffentlichung von - teils bereits früher veröffentlichten -Expertenstimmen zur Internationalität des Deutschen Jugendliteraturpreises[27]. Prof. em. Birgit Dankert schreibt darin: "Internationalität bereichert das literarische Feld. Der Deutsche Jugendliteraturpreis ist gerade mit einer solchen Zielsetzung gegründet worden (Bundesjugendplan 1956: Friedenserziehung durch Kinder- und Jugendliteratur aus aller Welt). Ich sehe keine politische Entwicklung, die eine Korrektur sinnvoll erscheinen ließe. Die ärgerliche Dominanz des angelsächsischen Kinder- und Jugendbuches ist – wie beim Film – eine Frage des Marktes (und manchmal leider auch der Qualität deutschsprachiger Manuskripte) und muss auch mit markt-wirksamen Aktionen bekämpft werden." [28]
Prof. Dr. Klaus Doderer fügt hinzu: "Um es mit den Worten Jella Lepmans, der Gründerin der Internationalen Jugendbibliothek in München zu sagen, die Jugend in Deutschland sollte an der ‚Weltliteratur der Jugend‘ teilhaben. Diese Vorstellung – sie war in der Nachkriegszeit als klare Antwort auf die nationalistischen Auffassungen in der Nazi-Zeit zu verstehen – ist heute nicht überholt. Im Gegenteil, der globale Aspekt hat eher an Bedeutung zugenommen." [29] Als Jüdin muss Jella Lepman 1936 mit ihren beiden Kindern vor den Nazis nach England fliehen. 1945 wird sie von der amerikanischen Besatzungsmacht gebeten, als "Re-Education"-Beraterin nach Deutschland zurückzukehren. Sie findet Zerstörung, Elend und Hunger - auch Hunger nach "Büchern aus der freien Welt, die zwölf Jahre lang verbannt gewesen waren". 1956 initiierte sie zusammen mit Erich Kästner den Hans-Christian-Andersen-Preis, den wichtigsten internationalen Preis für Kinder- und Jugendliteratur. In der Einleitung des Sammelbandes „Kindheit, Kindergestalten aus der Weltliteratur“, der 1961 erschien, schrieb sie: „Gebt uns Bücher, sagten die Kinder, gebt uns Flügel. Helft uns, ihr, die ihr mächtig und stark seid, uns in die Ferne zu verlieren.[30] [31]
Roswitha Budeus-Budde fordert: "Es sollte ein Preis sein, der international ausgerichtet, nicht nur den Lesern, sondern auch den Autoren den Blick öffnete für die literarischen Kulturen der ganzen Welt. Das Ergebnis nach fast 60 Jahren: Wir hier in Deutschland haben die internationalste Literatur von Europa, das ist unser Markenzeichen. Wer diese Kulturvielfalt leugnet und ändern will, fällt zurück in einen Provinzialismus, der nicht nur dem Ansehen des Deutschen Jugendliteraturpreises schadet.“ Budeus-Budde wünscht sich selbst ein neues Modell des DJLP: "Sie wünscht sich für die Zukunft die Beibehaltung der Nominierungslisten, aber lediglich die Prämierung eines einzigen Titels." sagte sie dem Börsenblatt 2005. [32] [33]
Christina Raabe fügt hinzu: "Der Deutsche Jugendliteraturpreis ist seit fast 60 Jahren diesem Grundsatz der Weltoffenheit und Toleranz verpflichtet. Diesen Grundsatz zu kippen, wäre gerade heute ein irritierendes Signal in die Welt. Man sollte nicht zuletzt vorsichtig sein, die hohe Reputation, die die deutsche Kinder- und Jugendbuchbranche wegen ihrer internationalen Ausrichtung und Weltaufgeschlossenheit im Ausland genießt, aufs Spiel zu setzen.“[34]
Michael Schmitt stellt fest: "Der Deutsche Jugendliteraturpreis bewertet Kunst und Literatur und sichert ihr Aufmerksamkeit. Wer diese Anerkennung will, sollte vor der weltweiten Konkurrenz nicht zurückschrecken.“[35]
Besonders entsetzt reagiert Prof. Dr. Petra Josting: "Was mich an dem offenen Brief der Initiative besonders stört, ist die Deutschtümelei, die ihm zugrunde liegt und nicht dadurch relativiert wird, dass man eine Übersetzungssparte einrichtet. Ganz klar ist von einer ‚Benachteiligung der deutschsprachigen Originalliteratur‘ die Rede, von ‚muttersprachlicher Originalliteratur‘, auf die sich der DJLP konzentrieren müsse. Weiter heißt es: ‚Nicht nur die Förderung der Vermittlung von fremden Lebensbereichen und Kulturen‘ sei ‚wichtig, sondern mindestens ebenso die Förderung der Vermittlung der eigenen kulturellen Identität.‘ Und es kommt noch heftiger, wenn ich lesen muss: ‚Was für einen Eindruck mag die Literaturproduktion eines Landes im Ausland erwecken, in dem es zwar einen reichen Kinder- und Jugendliteraturmarkt gibt, wo aber kaum je ein deutschsprachiges Originalwerk den DEUTSCHEN JUGENDLITERATURPREIS bekommt."
Die Lehrerin Bettina A. Lamprecht vermerkt: "Das überquellende Angebot an original deutschsprachiger und übersetzter Literatur in den Buchläden überfordert viele. Ein renommierter Preis hilft bei der Auswahl."
Während Heike Brandt ihren offen Brief einleitet mit: "Denn die beklagte mangelnde Aufmerksamkeit liegt vor allem daran, dass in Deutschland Jahr für Jahr immer mehr Bücher für Kinder- und Jugendliche produziert und verkauft werden (2012 mehr als 8000 Titel) – das Angebot ist gewaltig und unüberschaubar, es wird eine Fülle von Büchern für Kinder und Jugendliche auf den Markt geworfen, die mit Literatur wenig zu tun haben und für den DJLP überhaupt nicht in Frage kommen, aber gute Umsätze und damit Geld in die Kassen bringen – nur nicht in die aller an dem Geschäft Beteiligten. Das ist sicherlich ein Problem – aber wie sollte ein Staatspreis das lösen?" [36]
Ute Hentschel, Buchhändlerin, erklärt: "Ein Preis, der ausschließlich deutsche Originalwerke berücksichtigt, wäre ein Nischenpreis und in keiner Weise mehr für den international ausgerichteten deutschen Buchhandel interessant. Somit würde ein solcher Preis seine marktrelevante Wirkung verlieren, die er jetzt in hohem Maße hat." [37]
Gudrun Mebs plädiert für die Globalisierung auch der Literatur: "Gerade dass dieser Preis sich so international präsentiert, ist ja seine einmalige Qualität! Oder fürchten gar meine Kollegen die internationale Konkurrenz? Flapsig kann ich da nur sagen: Schreibt bessere Bücher, dann kommt ihr gewiss auch in den Genuss des Preises (und des Preisgeldes, über das sich zum Glück oft auch nichtdeutsche Kollegen freuen dürfen)."
Kollege Jochen Till vermutet die Schuld bei den Verlagen: "Und jetzt mal Hand aufs Herz: Wie viel literarische Innovation und wie viele tatsächlich herausragende Kinder- und Jugendbücher kommen denn aus Deutschland? Das liegt ganz sicher nicht nur an den Autoren, sondern vielmehr an den Verlagen, die einfach nichts Innovatives wagen, sondern ständig nur bereits Bewährtes abkupfern." [38]
Dr. Michael Schmitt von 3sat: "Wenn dieser Tage schon wieder gefordert wird, der Deutsche Jugendliteraturpreis möge sich doch bitte vor allem um die Förderung der deutschen Kinder- und Jugendbuchszene kümmern, dann klingt das leider so provinziell und verstaubt wie die gerade ebenso aktuellen Forderungen der ‚Alternative für Deutschland‘ nach der Rückkehr zur D-Mark." [39]
Dr. Caroline Roeder verspürt den Wunsch, sich zu entschuldigen: "Ich haben diesen Entgegnungen und überlegten Statements nichts wesentlich Neues hinzuzufügen. Möchte nur zu gerne den AutorInnen und Illustratorinnen, den internationalen, die gerade verbal zur Tür hinaus gejagt werden sollen, danken und mich für die empörende Debatte entschuldigen." [40]
Auch Jugendliche - aus Leserjurys - kommen in den Expertenstimmen des AKJ zu Wort. Wobei hier zu kritisieren ist, dass sie offenbar den Brief nicht kannten, zu dem sie sich äußern sollten und ihre Argumente deshalb nicht zutreffen. Salah Naoura schreibt: "Besorgniserregend an der Art der Kritik auf unseren offenen Brief ist vor allem, dass hier offenbar Kinder und Jugendliche der Jugendjury mit Falschmeldungen zu heftigen Reaktionen angestachelt wurden: LIEBE JUGENDJURY: Lest bitte unseren Brief SELBER und lasst euch nicht erzählen, was da angeblich drinsteht! Wir wollen niemandem verbieten, übersetzte Bücher auszuzeichnen, toll zu finden und zu lesen! Alles, was wir wollen, ist eine TRENNUNG von deutschen Büchern und Übersetzungn bei der Nominierung und Preisvergabe. Wenn ihr Fragen habt, warum wir das so besser fänden, dann fragt UNS!" [41]
Paula: "... meiner Meinung nach kann sich gerade Deutschland so ein Ausschließen nicht leisten..." [42] Katharina: "Für uns Jurys wäre zudem die Auswahl an geeigneten Büchern drastisch eingeschränkt, denn heutzutage ist es ja auch in vielen Verlagen so, dass öfter die ausländischen Bücher auf den Markt gebracht werden als die deutschen. Sollte man nicht vielleicht hier anfangen? Als aufstrebender Autor muss man in Deutschland schon sehr, sehr viel Glück haben, dass man sein Buch an einen Verlag verkaufen kann, denn die Top-Titel sind zu großen Teilen Übersetzungen - und so ist es kein Wunder, dass viele ausländische Bücher in den Händen der Jurys und auf den Nominierungslisten landen!" [43] Leon: "Ich muss schon sagen, dass die Forderung eine Unverschämtheit ist! Das Verhalten erinnert hierbei eher an ein kleines bockiges Kind, als an intellektuelle, erwachsene Autoren. Wird hier, wie in vielen Krisenzeiten ein Sündenbock gesucht, sodass man schließlich zur altbewährten Methode gegriffen hat: ‚Ausländer Raus!!!‘ (wie originell...) Diese panische Maßnahme ist nicht nur unüberlegt, sondern greift gleichzeitig noch die Zielgruppe, die Leser, an. Denn anstatt zu versuchen den Fehler bei sich zu suchen. Völlig außer Acht lassend, dass der Ursprung des Problems ist, die aktuell überwiegende Unfähigkeit der Mehrheit deutscher Autoren, junges Publikum durch Idee und Sprache zu begeistern.“ [44] "Damit ist mal wieder ein Klischee der Deutschen bestätigt: Wir sind zu engstirnig, wir haben unseren Nationalstolz und zeigen diesen auch allen, die ihn sehen wollen. Bisher war doch gerade die Internationalität des Deutschen Jugendliteraturpreises das Besondere, die uns im Ausland ein positives Bild verschafft hat! Ausländische Autoren kommen auf die Buchmessen, machen Buchtouren und zeigen sich mitunter sehr viel offener als ihre deutschen Kollegen! (...) Für mich klingt es unter Anderem so, als fühlten sich die deutschen Autoren von ebendieser ausländischen Themenvielfalt bedroht – weil sie wissen, dass sie dagegen wenig Chancen haben. Und wettbewerbsliebend, wie der Deutsche nun mal ist, muss diese Konkurrenz ausgeschaltet werden!" [45] und Johanna: "Allerdings ist ‚deutsch‘ immer noch kein Qualitätsmerkmal und es würde uns doch viel vorenthalten bleiben, wenn die ausländischen Bücher nicht mit einbezogen werden können. Und wo will man denn dann die Grenze ziehen? Meine Meinung ist deshalb, die ‚ausländischen‘ Bücher auf jeden Fall weiter für den Deutschen Jugendliteraturpreis im Rennen zu lassen, weil sie die Buchwelt bereichern und es nicht fair wäre, ein Buch aufgrund seiner Herkunft zu diskreditieren. Das halte ich für ein wichtiges Merkmal einer offenen, toleranten Gesellschaft, zu der wir alle schließlich erzogen werden, oder?“ [46]
Der Arbeitskreis für Jugendliteratur wies als Reaktion auf die Forderungen der Initiative deutschsprachiger Kinder- und JugendbuchautorInnen und IllustratorInnen weiters darauf hin, dass andere deutsche Preise für Kinder- und Jugendliteratur ebenfalls internationale Literatur berücksichtigen, darunter der Luchs des Monats. Dass es sich dabei nicht um einen Staatspreis handelt, übersieht der AKJ dabei. [47]
Der bessere Vergleich liegt hinter der Grenze, wie Wolfrum 2011 in seiner Dokumentation des DJLP umreißt: Österreich hat bereits seit 1966 einen Staatspreis für Kinder- und Jugendliteratur (ebenfalls in den Sparten Bilderbuch, Sachbuch, Kinderbuch und Jugendbuch), der nur an österreichische Autoren bzw. an deutschsprachige Autoren in österreichischen Verlagen vergeben wird. Zusätzlich wird ein Preis für die beste Übersetzung vergeben. [48] Mit dem Schweizer Kinder- und Jugendmedienpreis wird ein hervorragendes Einzelwerk der Kinder- und Jugendliteratur von Personen mit Schweizer Staatsbürgerschaft oder Wohnort in der Schweiz ausgezeichnet. Das Werk muss in einem Schweizer Verlag erschienen sein. Bei der Carnegie-Medal, der bedeutendsten Kinderbuchauszeichnung Englands, lautet die Teilnahmevoraussetzung: „To be eligible titles must have been first published in the UK or co-published elsewhere within three months.“ Bei dem weltweit ältesten Kinderbuchpreis, der amerikanischen Newbery Medal, heißt es kurz und bündig: „The Newbery Medal is awarded fort he most distinguished American children’s book published in the previous year.“ Für den holländischen Kinderbuchpreis lautet die Teilnahmebedingung: „De Gouden Griffel kann allen gewonnen worden dor een oospronkelijk Nederlandstalig book." [49] Dr. Gina Weinkauff fasst zusammen: "In Österreich, der Schweiz und diversen anderen Ländern gibt es außerdem Preise mit dem Ziel der Förderung der jeweils eigenen Literatur und im anglophonen Raum liegt der Übersetzungsanteil so niedrig, dass sich protektionistische Regelungen ohnehin erübrigen." [50]
Tilman Spreckelsen kommentiert die Initiative in der FAZ vom 5. Mai 2013 mit der Frage, "ob ein Autor nicht glücklicher ist, wenn er sich mit seinem Buch gegen die gesamte Konkurrenz auf dem Markt durchgesetzt hat. Statt nur gegen seine deutschen Kollegen."[51] Eine Frage, die er eigentlich selbst beantworten können müsste. Tilman Spreckelsen erhielt 2012 von der deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e. V. den "Volkacher Taler", einen Preis, der ausschließlich an deutschsprachige Autoren vergeben wird. [52] Die Preise der Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e.V. wurden mit initiiert vom Kinderbuchautor Paul Maar, der bereits 2005 feststellte, der DJLP verstelle "den Blick auf deutsche Nachwuchsautoren" [53] und dessen Unterschrift ebenfalls unter dem offenen Brief der Initiative zum DJLP zu finden ist.
Die Antworten von Ministerin Schröder zum offenen Brief der Initiative steht noch aus. [54] Ebenso wie die Antwort auf den letzten Brief von Dr. Astrid van Nahl. [55] Auch Dr. Otfried Wolfrun erhielt auf seine Frage nach der Rechtsgrundlage für die Vergabepraxis des DJLP bislang keine Antwort. Im Januar 2012 schrieb er an die Geschäftsführerin des Arbeitskreises für Jugendliteratur, Doris Breitmoser:
"Bei 6.000 neuen Originalwerken pro Jahr bedarf es wirklich nicht zusätzlicher Übersetzungen, um „die Entwicklung der Kinder- und Jugendliteratur hierzulande zu fördern.“ Unsere Autoren leben nicht isoliert von aller Welt und sie kennen die Probleme und Befindlichkeiten ihrer Zielgruppen weit besser als etwa angloamerikanische oder britische Autoren. Von "von der internationalen Entwicklung abschneiden“ kann schon gar nicht die Rede sein. Es ist absurd: Alle wichtigen Titel der Welt sind übersetzt im Buchhandel zu haben, werden von den Verlagen beworben und können von den zahlreichen Vermittlungsinstanzen den potentiellen Käufern empfohlen werden. Dazu bedarf es nicht zusätzlich des DJLP." [56]
Ähnlich klingt die Stellungnahme von Gabriele Richter, Deutschlehrerin und Expertenstimme des AKJ: "Der Alltag unserer Schüler und somit der Jugendlichen ist nicht mehr nur ein deutscher. Sie haben ausländische Klassenkameraden, wohnen in einer Wohngegend mit Migranten zusammen, wachsen bilingual auf. Die Mitglieder der Lese AG der Bergschule in Heiligenstadt sind daran gewöhnt aus einem breiten Spektrum deutscher und übersetzter Literatur auszuwählen. Es wäre ein Rückschritt für sie als Jugendjury keine Übersetzungen mehr in der Auswahl zu haben. Ihre ganze Medienwelt ist ein Blick nach außen, das Internet lässt gar keine Einschränkung mehr zu." [57]
Prämierte Bücher [Bearbeiten]
- 1956
- Kinderbuch: „Der glückliche Löwe“ von Roger Duvoisin und Louise Fatio
- Jugendbuch: „Kein Winter für Wölfe“ von Kurt Lütgen
- Sonderpreis: Das schönste Mädchenbuch: „Der goldene Schleier“ von Alberta Rommel; „....ganz einfach Doko“ von Helga Strätling-Tölle
- 1957
- Kinderbuch: „Das Rad auf der Schule“ von Meindert DeJong
- Jugendbuch: „Faß zu, Toyon“ von Nicholas Kalashnikoff
- 1958
- Bilderbuch: „Kasimirs Weltreise“ von Marlene Reidel
- Kinderbuch: „Jan und das Wildpferd“ von Heinrich Maria Denneborg
- Jugendbuch: „Roter Mond und Heiße Zeit“ von Herbert Kaufmann
- 1959
- Kinderbuch: „Matthias und das Eichhörnchen“ von Hans Peterson
- Jugendbuch: Der Preis für ein Jugendbuch wurde nicht vergeben.
- Sonderpreis: Das beste Sachbuch für Kinder bis zu 14 Jahren: „Pioniere und ihre Enkel“ von Rutgers von der Loeff-Basenau, „So fliegst du heute und morgen“ von Leo Schneider und Maurice Umschweif Ames
- 1960
- Kinderbuch: „Mein Urgroßvater und ich“ von James Krüss
- Jugendbuch: „Schanghai 41“ von Elizabeth F. Lewis
- Sonderpreis Der junge Mensch in seiner Umwelt: „Elegie der Nacht“ von Michel del Castillo
- 1961
- Kinderbuch: „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ von Michael Ende
- Jugendbuch: Der Preis für ein Jugendbuch wurde nicht vergeben.
- Sonderpreis Neubearbeitung klassischer Kinder- und Jugendbücher: „Der Wildtöter“ von James Fenimore Cooper, Obpacher Buch- und Kunstverlag
- 1962
- Kinderbuch: „Feuerschuh und Windsandale“ von Ursula Wölfel
- Jugendbuch: „Sternkinder“ von Clara Asscher-Pinkhof
- Sonderpreis Geschichte im Kinder- und Jugendbuch: „Ein Schiff nach Grönland“ von Ingeborg Engelhardt
- 1963
- Kinderbuch: „Kater Mikesch“ von Josef Lada
- Jugendbuch: „Insel der blauen Delphine“ von Scott O’Dell
- 1964
- Kinderbuch: „Delphinensommer“ von Katherine Allfrey
- Jugendbuch: „… und viele Grüße von Wancho“ von Miep Diekmann
- 1965
- Bilderbuch: „Swimmy“ von Leo Lionni
- Kinderbuch: „Wickie und die starken Männer“ von Runer Jonsson
- Jugendbuch: „Amerika-Saga“ von Frederik Hetmann
- 1966
- Bilderbuch: „Wo ist Wendelin?“ von Wilfried Blecher
- Kinderbuch: „David“ von Max Bolliger
- Jugendbuch: „Florian 14: Achter Alarm“ von Hans G. Prager
- 1967
- Bilderbuch: „Der goldene Vogel“ von Lilo Fromm und Jakob Grimm
- Kinderbuch: „achtung – sturmwarnung hurricane – 23.00 uhr“ von Andrew Salkey
- Jugendbuch: „Im roten Hinterhaus“ von Peter Berger
- Sachbuch: „Das Rätsel Nordwestpassage“ von Kurt Lütgen
- 1968
- Bilderbuch: „Die Wichtelmänner“ von Katrin Brandt
- Kinderbuch: „Die Zwölf vom Dachboden“ von Pauline Clarke
- Jugendbuch: „Der Sohn des Toreros“ von Maia Rodman
- Sachbuch: „… und unter uns die Erde“ von Erich H. Heimann
- 1969
- Bilderbuch: „Rundherum in meiner Stadt“ von Ali Mitgutsch
- Kinderbuch: „Zlateh, die Geiß“ von Isaac B. Singer
- Jugendbuch: „Es lebe die Republik“ von Jan Procházka
- 1970
- Bilderbuch: „Kunterbunter Schabernack“ von Wilfried Blecher
- Kinderbuch: Der Preis für ein Kinderbuch wurde nicht vergeben.
- Jugendbuch: „Der Bruder des schweigenden Wolfes“ von Klára Jarunková
- Sachbuch: „Der Mann, der überlebte“ von Lawrence Elliott
- 1971
- Bilderbuch: „Der Apfel und der Schmetterling“ von Iela und Enzo Mari
- Kinderbuch: „Der Löwe Leopold“ von Reiner Kunze
- Jugendbuch: „Die Erde ist nah“ von Ludek Pesek
- Sachbuch: „Gesellschaft und Staat“ von Hanno Drechsler, Wolfgang Hilligen und Franz Neumann (Hrsg.)
- 1972
- Kinderbuch: „Geh und spiel mit dem Riesen“ von Hans-Joachim Gelberg (Hrsg.)
- Jugendbuch: „Krabat“ von Otfried Preußler
- Sachbuch: „Höhlen – Welt ohne Sonne“ von Ernst W. Bauer
- 1973
- Bilderbuch: „Große dürfen alles“ von László Réber und Eva Janikovszky
- Kinderbuch: „Wir pfeifen auf den Gurkenkönig“ von Christine Nöstlinger
- Jugendbuch: „Ein nützliches Mitglied der Gesellschaft“ von Barbara Wersba
- Sachbuch: „Ich habe sieben Leben“ von Frederik Hetmann
- 1974
- Bilderbuch: „Alle Jahre wieder saust der Preßlufthammer nieder oder Die Veränderung der Landschaft“ von Jörg Müller
- Kinderbuch: „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ von Judith Kerr
- Jugendbuch: „Momo“ von Michael Ende
- Sachbuch: „Tausend Tricks der Tarnung“ von Otto von Frisch
- 1975
- Bilderbuch: „Wir können noch viel zusammen machen“ von F.K. Waechter
- Kinderbuch: Der Preis für ein Kinderbuch wurde nicht vergeben.
- Jugendbuch: „Julie von den Wölfen“ von Jean Craighead George
- Sachbuch: „Sie bauten eine Kathedrale“ von David Macaulay
- Sonderpreis zum Internationalen Jahr der Frau: „Man kriegt nichts geschenkt“ von Angelika Kutsch
- 1976
- Bilderbuch: Heute wünsche ich mir ein Nilpferd von Wilhelm Schlote und Elisabeth Borchers
- Kinderbuch: Oma von Peter Härtling
- Jugendbuch: Die Wächter von John Christopher
- Sachbuch: Planet des Menschen von Theodor Dolezol
- 1977
- Bilderbuch: „Schorschi schrumpft“ von Edward Gorey und Florence P. Heide
- Kinderbuch: „Wo die Füchse Blockflöte spielen“ von Ludvík Aškenazy
- Jugendbuch: „Ich bin Fedde“ von An Rutgers
- Sachbuch: „Eskimos“ von Wally Herbert
- 1978
- Bilderbuch: „Der große Rutsch“ von Ray und Catriona Smith
- Kinderbuch: „Servus Opa, sagte ich leise“ von Elfie Donnelly
- Jugendbuch: „Der Bleisiegelfälscher“ von Dietlof Reiche
- Sachbuch: „Nest am Fenster“ von Geraldine L. Flanagan und Sean Morris
- Sonderpreis zum Internationalen Jahr des Kindes: Konflikte, Auseinandersetzungen, Begegnungen, Probleme der Unterentwicklung heute: „Im Jahr der Schlange“ von Utta Wickert
- 1979
- Bilderbuch: „Oh, wie schön ist Panama“ von Janosch
- Kinderbuch: „Die Nachtvögel“ von Tormod Haugen
- Jugendbuch: Der Preis für ein Jugendbuch wurde nicht vergeben.
- Sachbuch: „Was ist das?“ von Virginia Allen Jensen und Dorcas Woodbury Haller
- Sonderpreis zum Internationalen Jahr des Kindes: Geschichte und Politik im Jugendbuch: „Heute und die 30 Jahre davor“ von Rosemarie Wildermuth (Hrsg.)
- 1980
- Bilderbuch: „Was ist dir lieber …“ von John Burningham
- Kinderbuch: „Emma oder die unruhige Zeit“ von Ursula Fuchs
- Jugendbuch: „Johanna“ von Renate Welsh
- Sachbuch: „Peter, Ida und Minimum: Familie Lindström bekommt ein Baby“ von Grethe Fagerström (Text) und Gunilla Hansson (Illustration)
- 1981
- Bilderbuch: „Die Reise mit der Jolle“ von Margaret Rettich
- Kinderbuch: „Drunter und drüber“ von Jürgen Spohn
- Jugendbuch: „Der lange Weg des Lukas B.“ von Willi Fährmann
- Sachbuch: „Das kurze Leben der Sophie Scholl“ von Hermann Vinke
- 1982
- Bilderbuch: „Selina, Pumpernickel und die Katze Flora“ von Susi Bohdal
- Kinderbuch: „Erzähl mir von Oma“ von Guus Kuijer
- Jugendbuch: „Der gelbe Vogel“ von Myron Levoy
- Sachbuch: „Von feinen und von kleinen Leuten“ von Cornelia Julius
- 1983
- Kinderbuch: „Der Weg durch die Wand“ von Robert Gernhardt und Almut Gernhardt
- Jugendbuch: „Ganesh oder eine neue Welt“ von Malcolm J. Bosse
- 1984
- Bilderbuch: „Mäusemärchen – Riesengeschichte“ von Annegert Fuchshuber
- Kinderbuch: „Sonntagskind“ von Gudrun Mebs (Text), Rotraut Susanne Berner (Illustration)
- Jugendbuch: „In dreihundert Jahren vielleicht“ von Tilman Röhrig
- Sachbuch: „Linneas Jahrbuch“ von Christina Björk (Text), Lena Anderson (Illustration)
- 1985
- Bilderbuch: „Mein Papi, nur meiner!“ von Anthony Browne und Annalena MacAfee
- Kinderbuch: „Sophiechen und der Riese“ von Roald Dahl
- Jugendbuch: „Treffpunkt Weltzeituhr“ von Isolde Heyne
- 1986
- Bilderbuch: „Ich komm dich holen!“ von Tony Ross
- Kinderbuch: „Die wundersame Reise der kleinen Sofie“ von Els Pelgrom
- Jugendbuch: „Lady Punk“ von Dagmar Chidolue
- Sachbuch: „Für fremde Kaiser und kein Vaterland“ von Klas Ewert Everwyn
- 1987
- Bilderbuch: „Du hast angefangen! Nein, du!“ von David McKee
- Kinderbuch: „Oma und ich“ von Achim Bröger
- Jugendbuch: „Briefe an die Königin der Nacht“ von Inger Edelfeldt
- Sachbuch:
- 1988
- Bilderbuch: „Abschied von Rune“ von Marit Kaldhol (Text), Wenche Øyen (Illustration)
- Kinderbuch: „Deesje macht das schon“ von Joke van Leeuwen
- Jugendbuch: „Die Wolke“ von Gudrun Pausewang
- Sachbuch: „Linnéa im Garten des Malers“ von Christina Björk (Text), Lena Anderson (Illustration)
- Sachbuch: „Türme“ von Paul Maar
- 1989
- Bilderbuch: „Papa wohnt jetzt in der Heinrichstraße“ von Nele Maar (Text), Verena Ballhaus (Illustration)
- Kinderbuch: „Die Zeit der geheimen Wünsche“ von Iva Procházková (Text), Peter Knorr (Illustration)
- Jugendbuch: „Zeit für die Hora“ von Ingeborg Bayer
- Sachbuch: „Samuel Tillerman, der Läufer“ von Cynthia Voigt
- 1990
- Bilderbuch: „Aufstand der Tiere oder die Neuen Stadtmusikanten“ von Jörg Steiner (Text), Jörg Müller (Illustration)
- Kinderbuch: „Rennschwein Rudi Rüssel“ von Uwe Timm (Text), Gunnar Matysiak (Illustration)
- Jugendbuch: „Jan, mein Freund“ von Peter Pohl
- Sachbuch: „Wie kommt der Wald ins Buch?“ von Irmgard Lucht
- Sachbuch: „Meines Bruders Hüter“ von Israel Bernbaum
- 1991
- Bilderbuch: „eins, fünf, viele“ von Kveta Pacovská
- Kinderbuch: „Taube Klara“ von Wolf Spillner
- Jugendbuch: „Wir Kuckuckskinder“ von Anatoli Pristawkin
- Sachbuch: „Die eiserne Lerche“ von Michail Krausnick
- Sonderpreis: Autorenpreis Ursula Wölfel
- 1992
- Bilderbuch: „Die Reise nach Ugri-La-Brek“ von Thomas Tidholm (Text), Anna-Clara Tidholm (Illustration), Übersetzung aus dem Schwedischen: Salah Naoura
- Kinderbuch: „Siebenstorch“ von Benno Pludra (Text), Johannes K.G. Niedlich (Illustration)
- Jugendbuch: „Kariuki und sein weißer Freund“ von Meja Mwangi
- Sachbuch: „Linsen, Lupen und magische Skope“ von Pelle Eckerman (Text), Sven Nordqvist (Illustration)
- 1993
- Bilderbuch: „Das Bärenwunder“ von Wolf Erlbruch
- Kinderbuch: „Der Hund, der unterwegs zu einem Stern war“ von Henning Mankell
- Jugendbuch: „Jack“ von A. M. Homes
- Sachbuch: „Safari ins Reich der Sterne“ von Helmut Hornung
- Sonderpreis: Lyrik Josef Guggenmos
- 1994
- Bilderbuch: „Macker“ von David Hughes
- Kinderbuch: „Kannst du pfeifen, Johanna“ von Ulf Stark (Text), Anna Höglund (Illustration)
- Jugendbuch: „Sofies Welt“ von Jostein Gaarder
- Sachbuch: „Anne Frank“ von Ruud vaan der Rol und Rian Verhoeven
- Sonderpreis: Übersetzung Mirjam Pressler
- 1995
- Bilderbuch: „Detektiv John Chatterton“ von Yvan Pommaux
- Kinderbuch: „Wenn das Glück kommt, muß man ihm einen Stuhl hinstellen“ von Mirjam Pressler
- Jugendbuch: „Du fehlst mir, du fehlst mir!“ von Peter Pohl / Kinna Gieth
- Sachbuch: „Die Zeit ist kaputt“ von Klaus Kordon
- Sonderpreis: Illustration Klaus Ensikat
- 1996
- Bilderbuch: „Feuerland ist viel zu heiß!“ von Anna Höglund
- Kinderbuch: „Als die Welt noch jung war“ von Jürg Schubiger (Text), Rotraut Susanne Berner (Illustration)
- Jugendbuch: „Winterbucht“ von Mats Wahl
- Sachbuch: „Rot, Blau und ein bißchen Gelb“ von Bjørn Sortland (Text), Lars Elling (Illustration)
- Sonderpreis: Autorenpreis Paul Maar
- 1997
- Bilderbuch: „Du groß, und ich klein“ von Grégoire Solotareff
- Kinderbuch: „Karel, Jarda und das wahre Leben“ von Sheila Och
- Jugendbuch: „So Lonely“ von Per Nilsson
- Sachbuch: „Königskinder. Eine wahre Liebe“ von Reinhard Kaiser
- Sonderpreis: Illustration Binette Schroeder
- 1998
- Bilderbuch: „Hat Opa einen Anzug an?“ von Amelie Fried (Text), Jacky Gleich (Illustration)
- Kinderbuch: „Zwischen zwei Scheiben Glück“ von Irene Dische
- Jugendbuch: „Bloße Hände“ von Bart Moeyaert (Text), Rotraut Susanne Berner (Illustration)
- Sachbuch: „Haus der Kunst“ von Susanna Partsch
- Sonderpreis: Autorenpreis Peter Hacks
- 1999
- Bilderbuch: „Der rote Wolf“ von F.K. Waechter
- Kinderbuch: „Eine Insel im Meer“ von Annika Thor
- Jugendbuch: „Bruder“ von Ted van Lieshout
- Sachbuch: „Tibet. Das Geheimnis der roten Schachtel“ von Peter Sís
- Sonderpreis: Übersetzung Birgitta Kicherer
- 2000
- Bilderbuch: Eins zwei drei Tier von Nadia Budde, ISBN 3-87294-827-X
- Kinderbuch: Hodder der Nachtschwärmer von Bjarne Reuter, ISBN 3-7915-1670-1
- Jugendbuch: Blueprint von Charlotte Kerner, ISBN 3-407-80837-2
- Auswahlliste: So ein alberner Satz wie Ich liebe dich von Martin Casariego Córdoba; , Ti von Henri van Daele; Victor von Mordicai Gerstein; Tanz auf dünnem Eis von Pernilla Glaser; Das Mädchen am Kanal von Thierry Lenain
- Sachbuch: Fräulein Pop und Mrs. Up und ihre große Reise durchs Papierland. Ein Pop-up-Buch zum Selberbasteln von Antje von Stemm, ISBN 3-499-20963-2
- Sonderpreis: Illustration: Nikolaus Heidelbach
- 2001
- Bilderbuch: Schreimutter von Jutta Bauer, ISBN 3-407-79264-6
- Kinderbuch: Der Tag, als ich lernte die Spinnen zu zähmen von Jutta Richter, ISBN 3-446-19896-2
- Jugendbuch: Die ohne Segen sind von Richard van Camp, ISBN 3-473-35205-5
- Auswahlliste: Ulla und alles von Kim Fupz Aakeson; Im Regen stehen von Zoran Drvenkar; Löcher von Louis Sachar; Sonnennebel von Hermann Schulz; East End, West End und dazwischen Maniac Magee von Jerry Spinelli
- Sachbuch: Sonnenfresser. Wie Pflanzen leben von Susanne Paulsen, ISBN 3-87134-397-8
- Sonderpreis: Autorenpreis Peter Härtling
- 2002
- Bilderbuch: Die ganze Welt von Katy Couprie und Antonin Louchard, ISBN 3-8067-4954-X
- Kinderbuch: Wir alle für immer zusammen von Guus Kuijer, Alice Hoogstad (Illustration), ISBN 3-7891-4011-2
- Jugendbuch: Ich habe einfach Glück von Alexa Hennig von Lange, ISBN 3-8077-0154-0
- Auswahlliste: Wir Goonyas, ihr Nungas von Phillip Gwynne; Malka Mai von Mirjam Pressler; Falsch gedacht von Sigurd Pruetz; Defender – Geschichten aus der Mitte der Welt von Andreas Steinhöfel; Der Unsichtbare von Mats Wahl
- Sachbuch: Das visuelle Lexikon der Umwelt von Bernd Schuh, ISBN 3-8067-4500-5
- Sonderpreis: Übersetzung: Cornelia Krutz-Arnold
- 2003
- Preis der Jugendlichen (seit 2003): Krokodil im Nacken von Klaus Kordon
- Auswahlliste: Eine für vier von Ann Brashares; Sag mir, was du siehst von Zoran Drvenkar; RaumZeit von Christian Linker; Lab 47 von Malcolm Rose; Ohrensausen von Jochen Till
- Bilderbuch: Unsichtbar von Katja Kamm
- Kinderbuch: Schlimmes Ende von Philip Ardagh
- Jugendbuch: Prinz William, Maximilian Minsky und ich von Holly-Jane Rahlens
- Auswahlliste: Hathaway Jones von Katja Behrens; Was wisst ihr denn schon von Brock Cole; Und wenn schon! von Karen-Susan Fessel; Das Rätsel des Feuers von Henning Mankell; Prinz Faisals Ring von Bjarne Reuter
- Sachbuch: Geschichte der Wirtschaft von Nikolaus Piper
- Sonderpreis: Illustration: Wolf Erlbruch
- Preis der Jugendlichen (seit 2003): Krokodil im Nacken von Klaus Kordon
- 2004
- Preis der Jugendlichen: Das Schwert in der Stille von Lian Hearn
- Auswahlliste: Höhenflug abwärts von Jana Frey; Tintenherz von Cornelia Funke; Das Orangenmädchen von Jostein Gaarder; Sie hatten einen Traum von Thomas Jeier; Harry Potter und der Orden des Phönix von Joanne K. Rowling
- Bilderbuch: Fuchs von Margaret Wild (Text) und Ron Brooks (Illustration)
- Kinderbuch: Ein Schaf fürs Leben von Maritgen Matter (Text) und Anke Faust (Illustration)
- Jugendbuch: Marsmädchen von Tamara Bach
- Auswahlliste: Brando von Mikael Engström; Der Drachenflieger von Geraldine McCaughrean; Die Braut meines Bruders von Nava Semel; Mimus von Lilli Thal; Jinx von Margaret Wild
- Sachbuch: Lieber wütend als traurig. Die Lebensgeschichte der Ulrike Marie Meinhof von Alois Prinz
- Sonderpreis: Benno Pludra für sein Gesamtwerk.
- Preis der Jugendlichen: Das Schwert in der Stille von Lian Hearn
- 2005
- Preis der Jugendlichen: Im Schatten der Wächter von Graham Gardner, Alexandra Ernst (Übersetzung)
- Auswahlliste: In meiner Haut von Deborah Froese; Kafka am Strand von Haruki Murakami; Ein Meer dazwischen, eine Welt entfernt von Lensey Namioka; Asphalt Tribe. Kinder der Straße von Morton Rhue; Lilly unter den Linden von Anne C. Voorhoeve
- Bilderbuch: Han Gan und das Wunderpferd von Chen Jianghong, aus dem Französischen von Erika und Karl A. Klewer
- Auswahlliste: Der Zapperdockel und der Wock von Georg Bydlinski und Jens Rassmus; Die große Frage von Wolf Erlbruch; Meeres Stille und Glückliche Fahrt von Johann Wolfgang von Goethe und Peter Schössow; Brundibar von Tony Kushner und Maurice Sendak; Echte Kerle von Manuela Olten
- Kinderbuch: Die Kurzhosengang von Victor Caspak und Yves Lanois, Andreas Steinhöfel (Übersetzung) und Ole Könnecke (Illustration)
- Auswahlliste: Despereaux. Von einem, der auszog das Fürchten zu verlernen von Kate DiCamillo und Timothy Basil Ering; 35 Kilo Hoffnung von Anna Gavalda; Die furchtbar hartnäckigen Gapper von Frip von George Saunders und Lane Smith; Bartimäus. Das Amulett von Samarkand von Jonathan Stroud; Was ich vergessen habe von Edward van de Vendel
- Jugendbuch: Schneeweiß und Russenrot von Dorota Maslowska
- Auswahlliste: Busfahrt mit Kuhn von Tamara Bach; Martyn Pig von Kevin Brooks; Doing it von Melvin Burgess; Monsterwochen von Ron Koertge; Lauf, Junge, lauf von Uri Orlev
- Sachbuch: Nester bauen, Höhlen knabbern von Anne Möller
- Sonderpreis: Harry Rowohlt für sein Gesamtwerk als Übersetzer.
- Preis der Jugendlichen: Im Schatten der Wächter von Graham Gardner, Alexandra Ernst (Übersetzung)
- 2006
- Preis der Jugendlichen: Lucas von Kevin Brooks, Uwe-Michael Gutzschhahn (Übersetzung)
- Auswahlliste: Whisper von Isabel Abedi; was geht wenn du bleibst von Zoran Drvenkar; Eve Green von Susan Fletcher; Mit offenen Augen. Die Geschichte von Freaky Green Eyes“ von Joyce Carol Oates; Septimus Heap. Magyk von Angie Sage
- Bilderbuch: Gehört das so??! Die Geschichte von Elvis von Peter Schössow
- Kinderbuch: Lilis Leben eben von Valérie Dayre, Maja von Vogel (Übersetzung)
- Jugendbuch: Wie schön weiß ich bin von Dolf Verroen, Rolf Erdorf (Übersetzung)
- Auswahlliste: Feuerschlucker von David Almond; Ich bin Amerika von E.R. Frank; Evil. Das Böse von Jan Guillou; Die Nacht, als Mats nicht heimkam von Martha Heesen; So lebe ich jetzt von Meg Rosoff
- Sachbuch: ‚Denk nicht, wir bleiben hier!‘ – Die Lebensgeschichte des Sinto Hugo Höllenreiner von Anja Tuckermann
- Sonderpreis: Illustration: Rotraut Susanne Berner
- Preis der Jugendlichen: Lucas von Kevin Brooks, Uwe-Michael Gutzschhahn (Übersetzung)
- 2007
- Jugendjury: Der Joker von Markus Zusak (Autor), Alexandra Ernst (Übersetzung)
- Auswahlliste: Die fünf Tore – Todeskreis von Anthony Horowitz; Bis(s) zum Morgengrauen von Stephenie Meyer; Keeper von Mal Peet; Leihst du mir deinen Blick? Eine E-Mail Freundschaft zwischen Jerusalem und Gaza von Valérie Zenatti; Zwei Wege in den Sommer von Robert Habeck und Andrea Paluch
- Bilderbuch: Königin Gisela von Nikolaus Heidelbach
- Auswahlliste: Die Torte ist weg! von Thé Tjong-Khing; Krawinkel & Eckstein von Wouter van Reek; Der kleine Häwelmann von Theodor Storm (Text), Henriette Sauvant (Illustration); Herr Eichhorn und der Mond von Sebastian Meschenmoser; Pikko, die Hexe von Toon Tellegen (Text), Marit Törnqvist (Illustration), Mirjam Pressler (Übersetzung)
- Kinderbuch: Schwester von Jon Fosse (Text), Aljoscha Blau (Illustration), Hinrich Schmidt-Henkel (Übersetzung)
- Auswahlliste: Die besten Beerdigungen der Welt von Ulf Nilsson (Text), Eva Eriksson (Illustration); Ein Zwilling für Leo von Sébastien Joanniez (Text), Régis Lejonc (Illustration); Steppenwind und Adlerflügel von Xavier-Laurent Petit; Das Buch von allen Dingen von Guus Kuijer; Samuraisommer von Åke Edwardson
- Jugendbuch: Wir retten Leben, sagt mein Vater von Do van Ranst (Autor), Andrea Kluitmann (Übersetzung)
- Auswahlliste: Meisterwerk von Frank Cottrell Boyce; Wenn er kommt, dann laufen wir von David Klass; Paradiesische Aussichten von Faïza Guène; Ein reiner Schrei von Siobhan Dowd; Liebeslinien von Marjaleena Lembcke
- Sachbuch: Mutter hat Krebs von Brian Fies (Autor), Wolfgang J. Fuchs (Übersetzung)
- Auswahlliste: Was macht der Bär im Museum? von Claire d'Harcourt; Mount Everest von Maja Nielsen, Jochen Hemmleb; Wolfgang Amadé Mozart von Barbara Mungengast (Konzeption & Grafik), Sigrid Laube (Text), Nadia Budde (Illustration); Petr Ginz. Prager Tagebuch 1941–1942 von Chava Pressburger (Hrsg.); Geschichte der Elektrizität von Henning Boëtius
- Sonderpreis: Autorin Kirsten Boie
- Jugendjury: Der Joker von Markus Zusak (Autor), Alexandra Ernst (Übersetzung)
- 2008
- Jugendjury: Simpel von Marie-Aude Murail, Tobias Scheffel (Übersetzung)
- Auswahlliste: Running Man von Michael Gerard Bauer; Der Junge im gestreiften Pyjama von John Boyne; Eine wie Alaska von John Green; Die Minute der Wahrheit. Roman über die Liebe und die Kunst von Bjørn Sortland; Nick & Norah. Soundtrack einer Nacht von Rachel Cohn, David Levithan
- Bilderbuch: Hänsel und Gretel von Jacob und Wilhelm Grimm (Text), Susanne Janssen (Illustration)
- Auswahlliste: Alle seine Entlein von Christian Duda (Text), Julia Friese (Illustration); Wann kommt Mama? von Lee Tae-Jun (Text), Kim Dong-Seong (Illustration), Andreas Schirmer (Übersetzung); Ente, Tod und Tulpe von Wolf Erlbruch; Der weiße und der schwarze Bär von Jürg Schubiger (Text), Eva Muggenthaler (Illustration); 5 Songs von Gipi
- Kinderbuch: Ein Bild von Ivan von Paula Fox
- Auswahlliste: Die schlaue Mama Sambona von Hermann Schulz (Text), Tobias Krejtschi (Illustration); Zarah. Du hast doch keine Angst, oder? von Zoran Drvenkar (Text), Martin Baltscheit (Illustration); Big von Mireille Geus; Das Gegenteil von Sorgen von Benny Lindelauf; KIRA-KIRA von Cynthia Kadohata
- Jugendbuch: was wäre wenn von Meg Rosoff, Brigitte Jakobeit (Übersetzung)
- Auswahlliste: Eine wie Alaska von John Green; Kissing the Rain von Kevin Brooks; Dann tu’s doch von Andreas Schendel; Superhero von Anthony McCarten; Ein Sommer in Venedig von Włodzimierz Odojewski
- Sachbuch: Der Kick. Ein Lehrstück über Gewalt von Andres Veiel
- Auswahlliste: 1 roter Punkt von David A. Carter; Pole, Packeis, Pinguine. Leben im ewigen Eis von Karoline Stürmer (Text), Doris Katharina Künster (Gestaltung); Sprache oder Was den Mensch zum Menschen macht von Nikolaus Nützel; Rotes Land Gelber Fluss. Eine Geschichte aus der chinesischen Kulturrevolution von Ange Zhang; Ich war das Kind von Holocaustüberlebenden von Bernice Eisenstein (Text), Henriette Heise (Übersetzung)
- Sonderpreis: für die Übersetzerin Gabriele Haefs
- Jugendjury: Simpel von Marie-Aude Murail, Tobias Scheffel (Übersetzung)
- 2009
- Bilderbuch: Geschichten aus der Vorstadt des Universums von Shaun Tan, Eike Schönfeld (Übersetzung)
- Auswahlliste: Leute von Blexbolex; Was tun!? von Dieter Böge (Text) und Bernd Mölck-Tassel (Illustration); Räuberkinder von Antje Damm; Das Kinder-Verwirr-Buch von Norman Junge (Illustration) und Joachim Ringelnatz (Text); Ein neues Land von Shaun Tan
- Kinderbuch: Rico, Oskar und die Tieferschatten von Andreas Steinhöfel
- Auswahlliste: Alabama Moon von Watt Key; Mut für Drei von Bart Moeyaert; Rabenhaar von Do van Ranst; Tote Maus für Papas Leben von Marjolijn Hof; Die Entdeckung des Hugo Cabret von Brian Selznick
- Jugendbuch: The Road of the Dead von Kevin Brooks, Uwe-Michael Gutzschhahn (Übersetzung)
- Auswahlliste: Wintereis von Peter van Gestel; Verkauft von Patricia McCormick; Nach dem Unglück schwang ich mich auf, breitet meine Flügel aus und flog davon von Joyce Carol Oates; Die Nackten von Iva Procházková; Scherbenpark von Alina Bronsky
- Sachbuch: Das Rätsel der Varusschlacht von Wolfgang Korn (Text) und Klaus Ensikat (Illustration)
- Auswahlliste: Was ist da passiert? von Béatrice Vincent (Text) und Bruno Heitz (Illustration); Geheime Welt der Raupen von Monika Lange (Text) und Ingo Arndt (Fotos); So leben wir. Menschen am Rande der Megacitys von Jonas Bendiksen; Der Traum vom Fliegen von Susanna Partsch und Rosemarie Zacher
- Jugendjury: Die Bücherdiebin von Markus Zusak, Alexandra Ernst (Übersetzung)
- Auswahlliste: Wie man unsterblich wird von Sally Nicholls; Wie ich zum besten Schlagzeuger der Welt wurde – und warum von Jordan Sonnenblick; Anas Geschichte von Jenna Bush (Text) und Mia Baxter (Fotografie); Die Nackten von Iva Procházková; Ich, Adrian Mayfield von Floortje Zwigtman
- Sonderpreis: für die Illustratorin Jutta Bauer
- Bilderbuch: Geschichten aus der Vorstadt des Universums von Shaun Tan, Eike Schönfeld (Übersetzung)
- 2010
- Bilderbuch: Garmans Sommer von Stian Hole (Text, Illustration), Ina Kronenberger (Übersetzung)
- Auswahlliste: Johanna im Zug von Kathrin Schärer (Text, Illustration); Wenn ich das 7. Geißlein wär von Karla Schneider (Text), Stefanie Harjes (Illustration); Gedichte für einen Goldfisch von Jean-Pierre Simenón (Text), Oliver Tallec (Illustration); An Großvaters Hand Chen Jianghong (Text, Illustration)
- Kinderbuch: Meine Mutter ist in Amerika und hat Buffalo Bill getroffen von Jean Regnaud (Text), Émile Bravo (Illustration), Kai Wilksen (Übersetzung)
- Auswahlliste: Die Bibel – Das alte Testament von Sybil Gräfin Schönfeldt (Text), Klaus Ensikat (Illustration); Timur und die Erfindungen aus lauter Liebe von Marlies Bardeli (Text), Anke Kuhl (Illustration); Das Mädchen mit den drei Namen von Tami Shem-Tov (Text); Warten auf Anya von Michael Morpurgo (Text)
- Jugendbuch: Such dir was aus, aber beeil dich! von Nadia Budde (Text, Illustration)
- Auswahlliste: Nathan und seine Kinder von Mirjam Pressler (Text); Klick! von David Almond, Eoin Colfer, Roddy Doyle, Deborah Ellis, Nick Hornby, Gregory Maguire, Margo Lanagan, Ruth Ozeki, Linda Sue Park, Tim Wynne-Jones (Text); Zweiunddieselbe von Mary E. Pearson (Text); Rotkäppchen muss weinen von Beate Teresa Hanika (Text); Die Karte meiner Träume von Reif Larsen (Text), Ben Gibson (Illustration), Andreas Michalke (Gestaltung)
- Sachbuch: „Mutige Menschen“ von Christian Nürnberger
- Auswahlliste: Achtung, fertig, Baustelle! von Rolf Toyka (Text), Heike Ossenkop (Illustration), Ferenc B. Regös (Illustration); Kuckuck, Krake, Kakerlake von Bibi Dumon Tak (Text), Fleur van der Weel (Illustration); drüben! von Simon Schwartz (Text, Illustration); Kanzler lieben Gummistiefel von Marietta Slomka (Text), Daniel Westland (Text)
- Jugendjury: Die Tribute von Panem von Suzanne Collins, Sylke Hachmeister (Übersetzung), Peter Klöss (Übersetzung)
- Auswahlliste: Einmal von Morris Gleitzman; Chatroom-Falle von Helen Vreeswijk; Tote Mädchen lügen nicht von Jay Asher; Unser allerbestes Jahr von David Gilmour; Die Einsamkeit der Primzahlen von Paolo Giordano
- Sonderpreis: für das Gesamtwerk Mirjam Pressler
- Bilderbuch: Garmans Sommer von Stian Hole (Text, Illustration), Ina Kronenberger (Übersetzung)
- 2011
- Bilderbuch: Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor von Martin Baltscheit (Text)
- Auswahlliste: Meine große kleine Welt von Marianne Dubuc (Text), Anna Taube (Übersetzung); Das Baumhaus von Marije Tolman (Illustration), Ronald Tolman (Illustration); Oups! von Jean-Luc Fromental (Text), Joëlle Jolivet (Illustration), Leonie Jacobson (Übersetzung); Papas Arme sind ein Boot von Stein Erik Lunde (Text), Øyvind Torseter (Illustration), Maike Dörries (Übersetzung); Tatu und Patu und ihre verrückten Maschinen von Sami Toivonen (Text), Aino Havukainen (Text), Elina Kritzokat (Übersetzung)
- Kinderbuch: Anton taucht ab von Milena Baisch (Text), Elke Kusche (Illustration)
- Auswahlliste: Ich, Gorilla und der Affenstern von Frida Nilsson (Text), Ulf K. (Illustration); Friederike Buchinger (Übersetzung); Der letzte unsichtbare Junge von Evan Kuhlman (Text), J.P. Coovert (Illustration), Uwe-Michael Gutzschhahn (Übersetzung); Rosie und der Urgroßvater von Monika Helfer (Text), Michael Köhlmeier (Text), Barbara Steinitz (Illustration); Onkel Montagues Schauergeschichten von Chris Priestley (Text), David Roberts (Illustration), Beatrice Howeg (Übersetzung); Hundewinter von K.A. Nuzum (Text), Gerda Bean (Übersetzung)
- Jugendbuch: Tschick von Wolfgang Herrndorf (Text)
- Auswahlliste: Schrödinger, Dr. Linda und eine Leiche im Kühlhaus von Jan de Leeuw (Text), Rolf Erdorf (Übersetzung); Town von James Roy (Text), Stefanie Schaeffler (Übersetzung); Zusammen allein von Karin Bruder (Text); Runaway von Oscar Huijelos (Text), Günter Ohnemus (Übersetzung); Crank von Ellen Hopkins (Text), Henning Ahrens (Übersetzung)
- Sachbuch: Alles Familie! von Alexandra Maxeiner (Text), Anke Kuhl (Illustration)
- Auswahlliste: Das große Buch der Bilder und Wörter von Ole Könnecke (Illustration); Der Junge, der Picasso biss von Antony Penrose (Text), Egbert Baqué (Übersetzung); Zuckerpass und Blutgrätsche von Antony Penrose (Text), Egbert Baqué (Übersetzung); Die genialsten Erfindungen der Natur von Sigrid Belzer (Text); Von den Sternen bis zum Tau von Jens Soentgen (Text), Vitali Konstantinov (Illustration)
- Preis der Jugendjury: Erebos von Ursula Poznanski (Text)
- Auswahlliste: Margos Spuren von John Green (Text), Sophie Zeitz (Übersetzung); Freak City von Kathrin Schrocke (Text); Nichts von Janne Teller (Text), Sigrid C. Engeler (Übersetzung); Numbers von Rachel Ward (Text), Uwe-Michael Gutzschhahn (Übersetzung); Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie von Lauren Oliver (Text), Katharina Diestelmeier (Übersetzung)
- Sonderpreis: für das Gesamtwerk Tobias Scheffel (Übersetzer)
- Bilderbuch: Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor von Martin Baltscheit (Text)
- 2012
- Bilderbuch: Pija Lindenbaum (Übersetzung: Kerstin Behnken): „Mia schläft woanders“
- Auswahlliste: Yvonne Hergane (Text) & Christiane Pieper (Illustration): „Einer mehr”; Ken Kimura (Text) & Yasunari Murakami (Illustration), Hana Christen (Übersetzung): „999 Froschgeschwister ziehen um”; Hildegard Müller: „Der Cowboy“; Pija Lindenbaum (Übersetzung: Kerstin Behnken): „Mia schläft woanders“; Nikolaus Heidelbach: „Wenn ich groß bin, werde ich Seehund“; Iwona Chmielewska (Übersetzung: Adam Jaromir): „Blumkas Tagebuch. Vom Leben in Janusz Korczaks Waisenhaus“
- Kinderbuch: Finn-Ole Heinrich (Text) & Rán Flygenring (Illustration): „Frerk, du Zwerg!“
- Auswahlliste: Rose Lagercrantz (Text), Eva Eriksson (Illustration) & Angelika Kutsch (Übersetzung): „Mein glückliches Leben“; Finn-Ole Heinrich (Text) & Rán Flygenring (Illustration): „Frerk, du Zwerg!“; Salah Naoura: „Matti und Sami und die drei größten Fehler des Universums“; David Almond (Übersetzung: Alexandra Ernst): „Mina“ (Ravensburger-Verlag); Patrick Ness (Text), Jim Kay (Illustration) & Bettina Abarbanell (Übersetzung): „Sieben Minuten nach Mitternacht“; Martina Wildner: „Das schaurige Haus“
- Jugendbuch: Nils Mohl: „Es war einmal Indianerland“
- Auswahlliste: Anne-Laure Bondoux (übersetzung: Maja von Vogel): „Die Zeit der Wunder“; Timothée de Fombelle (Übersetzung: Tobias Scheffel und Sabine Grebing): „Vango. Zwischen Himmel und Erde“; Kevin Brooks (Übersetzung: Uwe-Michael Gutzschhahn): „iBoy“; Gabi Kreslehner: „Und der Himmel rot“; Nils Mohl: „Es war einmal Indianerland“; Els Beerten (Übersetzung: Mirjam Pressler): „Als gäbe es einen Himmel“
- Sachbuch: Oscar Brenifier (Text), Jacques Després (Illustration) & Norbert Bolz (Übersetzung): „Was, wenn es nur so aussieht, als wäre ich da?“
- Auswahlliste: Tim Grabham, Suridh Hassan, Dave Reeve und Clare Richards (Text), Garry Parsons (Illustration) & Manuela Knetsch (Übersetzung): „Filmwerkstatt. So drehst du deinen eigenen Film mit Handy oder Digitalkamera“; Anke M. Leitzgen (Text) & Lisa Rienermann (Illustration): „Erforsche deine Welt. Mit 100 Forscherfragen durchs ganze Jahr“; Oscar Brenifier (Text), Jacques Després (Illustration) & Norbert Bolz (Übersetzung): „Was, wenn es nur so aussieht, als wäre ich da?“; Heekyoung Kim (Text), Krystyna Lipka-Sztarballo (Illustration) & Hans-Jürgen Zaborowski (Übersetzung): „Wo geht’s lang? Karten erklären die Welt.“; Fabrizio Silei (Text), Maurizio A.C. Quarello (Illustration) & Sarah Pasquay (Übersetzung): „Der Bus von Rosa Parks“; Reinhard Osteroth (Text) & Moidi Kretschmann (Illustration): „Holz. Was unsere Welt zusammenhält“
- Preis der Jugendjury: Patrick Ness (Text), Jim Kay (Illustration) & Bettina Abarbanell (Übersetzung): „Sieben Minuten nach Mitternacht“
- Auswahlliste: Patrick Ness (Text), Jim Kay (Illustration) & Bettina Abarbanell (Übersetzung): „Sieben Minuten nach Mitternacht“; Regina Dürig: „Katertag. Oder: Was sagt der Knopf bei Nacht?“; Susan Vaught (übersetzung: Ann Lecker-Chewiwi): „Kopfschuss“; Antonia Michaelis: „Der Märchenerzähler“; Tabitha Suzuma (Übersetzung: Bernadette Ott): „Forbidden. Wie kann sich etwas so Falsches so richtig anfühlen?“: Els Beerten (Übersetzung: Mirjam Pressler): „Als gäbe es einen Himmel“
- Sonderpreis: Sonderpreis für den Illustrator Norman Junge
- Bilderbuch: Pija Lindenbaum (Übersetzung: Kerstin Behnken): „Mia schläft woanders“
Weblinks [Bearbeiten]
- Deutscher Jugendliteraturpreis
- Katja Haug: Orientierungsmarken der Wirklichkeit. 50 Jahre Deutscher Jugendliteraturpreis – Anlass zum Gespräch
- Artikel in der FAZ über die Geschichte des Jugendliteraturpreises
- Über die unausgeschöpfte Effektivität des Deutschen Jugendliteraturpreises - Eine Dokumentation
Quellen [Bearbeiten]
- ↑ http://www.zeit.de/1971/28/brave-buecher-fuer-kinder/komplettansicht
- ↑ http://www.buchmarkt.de/content/4164-junge-zielgruppe.htm
- ↑ http://www.buchmarkt.de/content/4176-erste-reaktion-auf-den-offenen-brief-des-bohem-press-verlegers-.htm?hilite=-Klaus-Humann-
- ↑ http://www.laetitia-verlag.de/210/Dokumentation_zum_DJLP.html
- ↑ http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=17423
- ↑ http://www.aleki.uni-koeln.de/aktuelles/stellungnahme.shtml
- ↑ Schlepegrell, S.: Der Deutsche Jugendliteraturpreis und seine Ausschreibungen in Arbeitskreis für Jugendliteratur e.V.: Deutscher Jugendliteraturpreis 1956-1996, S. 24
- ↑ http://www.laetitia-verlag.de/210/Dokumentation_zum_DJLP.html
- ↑ http://www.laetitia-verlag.de/210/Dokumentation_zum_DJLP.html
- ↑ http://www.alliteratus.com/pdf/DJP_korrespondenz.pdf
- ↑ http://www.goethe.de/ins/it/lp/lhr/pro/gml/wiw/de5915472.htm
- ↑ http://www.alliteratus.com/pdf/DJP_korrespondenz.pdf
- ↑ http://www.alliteratus.com/pdf/DJP_korrespondenz.pdf
- ↑ http://de.wikipedia.org/wiki/Kulturelle_Identit%C3%A4t
- ↑ http://www.jugendliteratur.org/global/downloads/PM%20Vd%C3%9C-internationale-Ausrichtung-DJLP.pdf
- ↑ http://www.laetitia-verlag.de/210/Dokumentation_zum_DJLP.html
- ↑ http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/kultur/jugendbuchpreis-gegen-schmutz-und-schund-1384528.html
- ↑ http://www.aleki.uni-koeln.de/aktuelles/stellungnahme.shtml
- ↑ http://djlp-initiative.jimdo.com/
- ↑ http://djlp-initiative.jimdo.com/die-unterschriftenliste/
- ↑ http://www.buchreport.de/nachrichten/buecher_autoren/buecher_autoren_nachricht/datum/2013/04/24/hier-wird-nicht-nur-muell-produziert.html
- ↑ http://djlp-initiative.jimdo.com/unterschriften-statements/
- ↑ http://djlp-initiative.jimdo.com/unterschriften-statements/
- ↑ http://djlp-initiative.jimdo.com/unterschriften-statements/
- ↑ http://djlp-initiative.jimdo.com/unterschriften-statements/
- ↑ http://djlp-initiative.jimdo.com/unterschriften-statements/
- ↑ http://www.jugendliteratur.org/global/downloads/Expertenstimmen%20Internationalit%C3%A4t%20Deutscher%20Jugendliteraturpreis.pdf
- ↑ http://www.jugendliteratur.org/global/downloads/Expertenstimmen%20Internationalit%C3%A4t%20Deutscher%20Jugendliteraturpreis.pdf
- ↑ http://www.jugendliteratur.org/global/downloads/Expertenstimmen%20Internationalit%C3%A4t%20Deutscher%20Jugendliteraturpreis.pdf
- ↑ http://freiburger-rundbrief.de/de/?item=231#3
- ↑ Jella Lepman, Die Kinderbrücke, Sonderauflage der AvJ 1988. S. Fischer, Frankfurt 1964. Vorwort von Carl Zuckmayer
- ↑ http://www.boersenblatt.net/97205/
- ↑ http://www.jugendliteratur.org/global/downloads/Expertenstimmen%20Internationalit%C3%A4t%20Deutscher%20Jugendliteraturpreis.pdf
- ↑ http://www.jugendliteratur.org/global/downloads/Expertenstimmen%20Internationalit%C3%A4t%20Deutscher%20Jugendliteraturpreis.pdf
- ↑ http://www.jugendliteratur.org/global/downloads/Expertenstimmen%20Internationalit%C3%A4t%20Deutscher%20Jugendliteraturpreis.pdf
- ↑ http://www.jugendliteratur.org/global/downloads/PM%20Vd%C3%9C-internationale-Ausrichtung-DJLP.pdf
- ↑ http://www.jugendliteratur.org/global/downloads/Expertenstimmen%20Internationalit%C3%A4t%20Deutscher%20Jugendliteraturpreis.pdf
- ↑ http://www.jugendliteratur.org/global/downloads/Expertenstimmen%20Internationalit%C3%A4t%20Deutscher%20Jugendliteraturpreis.pdf
- ↑ http://www.jugendliteratur.org/global/downloads/Expertenstimmen%20Internationalit%C3%A4t%20Deutscher%20Jugendliteraturpreis.pdf
- ↑ http://www.jugendliteratur.org/global/downloads/Expertenstimmen%20Internationalit%C3%A4t%20Deutscher%20Jugendliteraturpreis.pdf
- ↑ http://djlp-initiative.jimdo.com/unterschriften-statements/
- ↑ http://www.jugendliteratur.org/global/downloads/Expertenstimmen%20Internationalit%C3%A4t%20Deutscher%20Jugendliteraturpreis.pdf
- ↑ http://www.jugendliteratur.org/global/downloads/Expertenstimmen%20Internationalit%C3%A4t%20Deutscher%20Jugendliteraturpreis.pdf
- ↑ http://www.jugendliteratur.org/global/downloads/Expertenstimmen%20Internationalit%C3%A4t%20Deutscher%20Jugendliteraturpreis.pdf
- ↑ http://www.jugendliteratur.org/global/downloads/Expertenstimmen%20Internationalit%C3%A4t%20Deutscher%20Jugendliteraturpreis.pdf
- ↑ http://www.jugendliteratur.org/global/downloads/Expertenstimmen%20Internationalit%C3%A4t%20Deutscher%20Jugendliteraturpreis.pdf
- ↑ http://www.radiobremen.de/funkhauseuropa/serien/luchs/luchs100.html
- ↑ http://www.lesefest.at/
- ↑ http://www.laetitia-verlag.de/210/Dokumentation_zum_DJLP.html
- ↑ http://www.jugendliteratur.org/global/downloads/Expertenstimmen%20Internationalit%C3%A4t%20Deutscher%20Jugendliteraturpreis.pdf
- ↑ http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/deutscher-jugendliteraturpreis-kind-liest-deutsch-12173240.html
- ↑ http://www.akademie-kjl.de/103//#103
- ↑ http://www.laetitia-verlag.de/210/Dokumentation_zum_DJLP.html
- ↑ http://djlp-initiative.jimdo.com/
- ↑ http://www.alliteratus.com/pdf/DJP_korrespondenz.pdf
- ↑ http://www.laetitia-verlag.de/210/Dokumentation_zum_DJLP.html
- ↑ http://www.jugendliteratur.org/global/downloads/Expertenstimmen%20Internationalit%C3%A4t%20Deutscher%20Jugendliteraturpreis.pdf

