Literaturjahr 1981

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Weitere Ereignisse

Literaturjahr 1981
Gene Wolfe
Gene Wolfe erhält 1981 den Nebula Award.
William Saroyan
Der Pulitzer-Preisträger William Saroyan verstirbt 1981.
Stephen King (Februar 2007)
Stephen King veröffentlicht 1981 seinen Roman Cujo

Ereignisse[Bearbeiten]

Verlags-Einband des Erstdrucks von Mephisto
In der Biografie des mit dem Nationalsozialismus sich arrangierenden erfolgreichen Schauspielers Hendrik Höfgen konnte man nur Gründgens sehen.[4] 1968 hatte der Bundesgerichtshof mit Urteil vom 20. März 1968 die Revision des Verlags zurückgewiesen. Daraufhin beschwerte sich der Verlag beim Bundesverfassungsgericht, das sich somit 1971 zum ersten Mal mit dem Verhältnis zwischen Kunstfreiheit und den Grundrechten Dritter befassen musste. Im vorliegenden Fall gewichtete das Gericht den postmortalen Persönlichkeitsschutz höher als die Kunstfreiheit nach Art. 5 Abs. 3 GG, hielt jedoch dem Bundesgerichtshof allerdings vor, er habe fälschlicherweise auf das Allgemeine Persönlichkeitsrecht des verstorbenen Gustaf Gründgens nach Art. 2 Abs. 1 GG verwiesen, da dieses nur lebenden Personen zukomme. Es könne sich allenfalls auf den postmortalen Persönlichkeitsschutz berufen werden, was allerdings in diesem Fall Erfolg habe.[5] Das eigentliche Verbotsurteil galt nur zwischen den beiden Parteien (Gorski und der Nymphenburger Verlagshandlung).

Preise[Bearbeiten]

Science Fiction & Fantasy[Bearbeiten]

  • Gene Wolfe, The Claw of the Conciliator, Die Klaue des Schlichters; Kategorie: Bester Roman
  • Poul Anderson, The Saturn Game, Das Saturnspiel, Kategorie: Bester Kurzroman
  • Michael Bishop, The Quickening, Kategorie: Beste Erzählung
  • Lisa Tuttle, The Bone Flute, Die Knochenflöte, Kategorie: Beste Kurzgeschichte
  • Joan D. Vinge, The Snow Queen, Die Schneekönigin, Kategorie: Bester Roman
  • Gordon R. Dickson, Lost Dorsai, Der Dorsai-Pazifist, Kategorie: Bester Kurzroman
  • Gordon R. Dickson. The Cloak and the Staff, Mit Kutte und Stab, Kategorie: Beste Erzählung
  • Clifford D. Simak, Grotto of the Dancing Deer, Grotte des tanzenden Wildes, Kategorie: Beste Kurzgeschichte
  • Joan D. Vinge, The Snow Queen, Die Schneekönigin, Kategorie: Bester SF-Roman
  • Robert Silverberg, Lord Valentine's Castle, Krieg der Träume auch: Lord Valentine, Kategorie: Bester Fantasy-Roman
  • Robert L. Forward, Dragon's Egg, Das Drachenei, Kategorie: Bester Erstlingsroman
  • George R. R. Martin, Nightflyers, Nachtflieger, Kategorie: Bester Kurzroman
  • Thomas Michael Disch, The Brave Little Toaster, Der tapfere kleine Toaster, Kategorie: Beste Erzählung
  • Clifford D. Simak, Grotto of the Dancing Deer, Grotte des tanzenden Wildes, Kategorie: Beste Kurzgeschichte
  • John Varley, The Barbie Murders, Kategorie: Beste Sammlung
  • Edward L. Ferman, The Magazine of Fantasy & Science Fiction: A 30 Year Retrospective, Kategorie: Beste Anthologie

Australien[Bearbeiten]

Brasilien[Bearbeiten]

Deutschland[Bearbeiten]

Martin Walser, Georg-Büchner-Preis 1981
Reiner Kunze, Geschwister-Scholl-Preis 1981
Peter Hacks, Heinrich-Mann-Preis 1981

Irland[Bearbeiten]

Frankreich[Bearbeiten]

Österreich[Bearbeiten]

Schweiz[6][Bearbeiten]

Vereinigtes Königreich[Bearbeiten]

Vereinigte Staaten[Bearbeiten]

Sonstige Nationen[Bearbeiten]

Neuerscheinungen[Bearbeiten]

Belletristik[Bearbeiten]

Drama[Bearbeiten]

Lyrik[Bearbeiten]

Sachbuch[Bearbeiten]

Geboren[Bearbeiten]

Lena Gorelik in Frankfurt 2009
Maria Parr (2009)
Linda Maria Baros
Cecilia Ahern, 2009

Gestorben[Bearbeiten]

Lanza del Vasto
Horiguchi Daigaku
Josep Pla
Matha Albrand
Georg Klusemann
Dymphna Cusack, 1947
Edvard Kocbek

Siehe auch[Bearbeiten]

 Portal: Literatur – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Literatur

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. PEN/Faulkner Award for Fiction
  2. „John Gardner: Ein Alkoholiker setzt Bond fort“
  3. Nachruf mit umfangreichen bio-/bibliografischen Angaben auf MI6, 6. August 2007
  4. Skandalbücher. In: Die Zeit 13/2008. Abgerufen am 5. Juni 2012.
  5. BVerfGE 30, 173 ff. - Mephisto
  6. Die meisten Schweizer Literaturpreise werden nur alle zwei bis sechs Jahre vergeben. Beispiele: Aargauer Literaturpreis, Gottfried-Keller-Preis, Grosser Literaturpreis von Stadt und Kanton Bern, Grosser Schillerpreis, Heinz-Weder-Preis für Lyrik, Berner Literaturpreis, Max-Frisch-Preis, Prix Rambert, Robert-Walser-Preis und Welti-Preis.
  7. Gestorben: Peter Huchel. In: Der Spiegel. 11. Mai 1981. Abgerufen am 7. Juni 2012.
  8. Unvergessen: Heinz Sabais. Zum 90. Geburtstag. Auf: echo-online.de. 31. März 2012. Abgerufen am 6. Juni 2012.
  9. Biographie von Gabriël Smit bei der digitale bibliothek van den Nederlandse letterkunde (dbnl) (niederl.)