Eitelwolf von Stein

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Francesco Salviati: Männliches Porträt, das lange für eine Darstellung des Eitelwolf von Stein gehalten wurde,[1]
Fresko, 1550, Rom, Santa Maria dell'Anima, Markgrafenkapelle

Ritter Eitelwolf von Stein (vom Stain) zu Steinegg oder als Humanistennamen Hololycus de Lapide (altgriechisch ὅλο λύκος holo lykosGanz-Wolf;[2] lateinisch lapisStein) bzw. Totus Lupus de Lapide eques (lateinisch totusganz, lupus – Wolf, eques – Ritter) (* 1465/66 in Schwaben oder im Oberelsass; † 10. Juni 1515 in Mainz) war ein deutscher Humanist und Kurfürstlicher Rat in der Markgrafschaft Brandenburg und den Erzbistümern Magdeburg und Mainz. Er war in literarisch-wissenschaftliche Netzwerke der Renaissancezeit eingebunden, hatte maßgeblichen Anteil an der Gründung der Universität Frankfurt an der Oder und war der wichtigste Förderer von Ulrich von Hutten. Eitelwolf von Stein wirkte als Diplomat für die brandenburgischen Hohenzollern und nahm als ihr Gesandter an vielen Reichstagen sowie am Fünften Laterankonzil teil.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eitelwolf von Stein stammte aus der Familie der Herren vom Stain zu Steinegg (Steineck) in Schwaben. Dieser Familienzweig gehörte nach seiner Grabinschrift im Mainzer Dom ursprünglich zum Stamm der Herren von Stain zu Klingenstein.[3] Eitelwolf war ein Neffe des Georg von Stein († 1497), der unter König Matthias Corvinus in verschiedenen schlesischen Territorien und der Lausitz als Landeshauptmann bzw. Landvogt wirkte und nach dessen Tod in Brandenburg Zuflucht fand.[4] Eitelwolf von Stein widmete seinem Onkel (avunculus)[5] „Georg de Lapide“ eine – heute verschollene – Schrift De laudibus heroum et virorum illustrium (= Von Lobpreis der Helden und berühmten Männer), die Johannes Trithemius bereits 1494 in einer Inkunabel erwähnte.[6][7]

Ausbildung und Studium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eitelwolf von Stein war in seiner Jugend ein Schüler von Kraft Hofmann (1450–1501),[8] der 1477[9] Lehrer und Rektor in der elsässischen Reichsstadt Schlettstadt geworden war.[10] Schon früh erhielt Eitelwolf – vermutlich vermittelt durch seinen Onkel Georg von Stain –[11] eine Pfründe als Kanoniker und Domküster am Breslauer Dom.

Im Sommersemester 1482 immatrikuliert sich „Eytelwolff de Lapide vom Staineck“ in Leipzig. Er trug sich zusammen mit Georg Behaim († 1521)[12] in die Matrikel ein. 1489 wurden von „nobili viro d. (= dem adeligen Herrn) Eytelwolff de Lapide, canonico ac custode eccl. Wratislauien.“ bei der Einschreibung an der Universität Bologna „X grossetos“ gegeben. Dort war er Hörer des Filippo Beroaldo.[13] Gelegentlich wurde Eitelwolf von Stein zeitgenössisch mit dem akademischen Doktor-Titel bezeichnet, von dem er selbst sagte: „rectius doctus esses – besser, du wärst gelehrt (als ein Doktor)“.[13] Seine Familie rief ihn aus Italien zurück, ehe er sich – wie er beabsichtigte – intensiver mit dem Griechischen hatte beschäftigen können.[13]

Humanistenkreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eitelwolf von Stein galt unter den Humanisten der Renaissancezeit – trotz seines „barbarischen Vornamens“ (etsi barbarum sit nominem)[7] – als ausgezeichneter Kenner der lateinischen Sprache.[13] Er stand bis zu seinem Tod in engem brieflichen und persönlichen Kontakt mit Conrad Celtis, Mutianus Rufus, Ulrich von Hutten, Gregor Schmerlin (Vigilantius), Helius Eobanus Hessus, Bohuslaus von Hassenstein, Johannes Rhagius, Hermann von dem Busche (Buschius), Johannes Reuchlin „Capnion“, Hermann von Neuenahr d. Ä. oder Erasmus von Rotterdam.[13] Die antijüdischen Gegner Reuchlins im Dunkelmännerbriefe-Streit nannte er „die Läuse Capnions“ (pediculi Capnionis).[13] 1501 gehörte Eitelwolf von Stein der von Conrad Celtis gegründeten humanistisch-wissenschaftlichen Vereinigung Sodalitas litteraria Rhenana an und beteiligte sich mit einem zweizeiligen neulateinischen Epigramm an der editio princeps von Werken der frühmittelalterlichen Dichterin Roswitha von Gandersheim. Kaiser Maximilian I. verlieh ihm die Würden eines „gekrönten Dichters“ (poeta laureatus)[14] und eines Kaiserlichen Rates (jureconsultus).[13] Eitelwolf von Stein war auch Ritter vom güldenen Sporn (eques auratus).[15][16][17]

Kurfürstlich brandenburgischer Rat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marmorbüsten von Albert Manthe, 1900: Johann Cicero von Brandenburg (hinten rechts), Eitelwolf von Stein (vorne links) und Busso VII. von Alvensleben (vorne rechts),
Zitadelle Spandau, Dauerausstellung Enthüllt – Berlin und seine Denkmäler

Eitelwolf von Stein wurde Kurfürstlicher Rat im Dienst von Kurfürst Markgraf Johann „Cicero“ von Brandenburg und war nach dessen Tod (1499) Rat seiner gemeinsam regierenden Söhne Joachim I. „Nestor“ und Albrecht (IV.) von Brandenburg. Für den späteren Erzbischof Albrecht von Brandenburg, der beim Tod seines Vaters erst 8 Jahre alt war, nahm er auch die Funktion eines Hauslehrers (Präzeptors) wahr.[18]

Gesandter zu Reichstagen und Assessor des Reichskammergerichts[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vom Ende März bis August nahmen „Itel Wolff vom Stein Docter“ für „Brandenburg Curfurst“ und sein Onkel (oder Vater) „Herr Markwart Herr zum Stein Lantvogt zu Mumpelgart“ für „Wirtenberg“ am Reichstag 1495 in Worms teil, der von dem römisch-deutschen König (ab 1508 Kaiser) Maximilian I. einberufen und geleitet wurde.[19] Während der Beratungen des Reichstags reiste „Herr Eytel Wolff vom Stain Doctor“ nach Heilsbronn bei Ansbach, um am 31. Mai „von M. Johansen wegen (= für Markgraf Johann Cicero)“ am Begräbnis von Markgraf Siegmund von Brandenburg-Kulmbach im Kloster Heilsbronn teilzunehmen.[20]

Nach einem Beschluss des Reichstags zu Lindau 1496/97 sollte Eitelwolf von Stein für Kurfürst Markgraf Joachim I. von Brandenburg einen Sitz in dem neuen Kammergericht einnehmen.[21] Diesen Platz scheint er nicht besetzt zu haben, zumal zur gleichen Zeit dort ein Schadensersatz-Prozess gegen ihn selbst angestrengt wurde.[22] 1501 war er jedoch als Assessor seitens des Kaisers (Königs) am Reichskammergericht tätig,[23] das in diesem Jahr in Nürnberg residierte. Als Reichstagsgesandter erklärte Eitelwolf von Stein 1507 in Konstanz und 1509 in Worms die brandenburgische Zustimmung zum Kammergericht nur unter dem Vorbehalt der Respektierung der kurfürstlichen Freiheiten.[24]

Kurfürst Johann Cicero verlieh dem Rat Eitelwolf von Stein das Amt Trebbin. Kurfürst Joachim I. und Markgraf Albrecht von Brandenburg verschrieben ihm 1502 für seine ihrem Vater geleisteten Dienste eine jährliche Rente von 100 Rheinischen Gulden, solange er in ihren Diensten tätig sein sollte, und nach seinem Austritt lebenslänglich 50 Gulden und erteilten ihm die Anwartschaft auf das Kanzleramt, falls Sigmund Zerer sterben sollte.[25]

Ende Juli 1502 quittierten die Räte Landrentmeister Hans von Leimbach (* um 1450; † 1513; Kursachsen), „Eyttelwolff von Stain“ (Kurbrandenburg), Wilwolt von Schaumberg (Kursachsen), Sebastian Schilling von Cannstatt (* um 1470; † 1543; Hessen) und Hermann von Reckenrodt (Hessen) den Bürgermeistern und dem Rat der Stadt Nürnberg den Empfang von 16.000 Gulden aus dem Erfurter Schiedsvertrag vom 30. Juni 1502.[26] Im August gehörte der Kurfürstliche Rat Eitelwolf von Stein zu einer Kommission, die ein Verfahren zur Beilegung eines Streits zwischen der Stadt Guben und den Markgrafen wegen eines Grundstücks in der Heide zwischen Guben und Crossen festlegte.[27]

Im Dezember 1502 nahm Eitelwolf vom Stein als Gesandter des erkrankten brandenburgischen Markgrafen am Würzburger Kurfürstentag teil. Markgraf Friedrich V. von Brandenburg-Ansbach-Kulmbach berichtete Maximilian I. von einer Unterredung, die er anlässlich dieses Tages mit Landgraf Wilhelm II. von Hessen und Eitelwolf von Stein in Kitzingen hatte, und versicherte den König der Loyalität der Beteiligten.[28] 1505 war „Her edelwolff vam Steyne“ Mitglied der Delegation des Kurfürsten Joachim I. von Brandenburg zum Reichstag in Köln.[29] Der Reichstag wurde Mitte Juli eröffnet, nachdem Maximilian I. Anfang des Monats im Kampf gegen Karl von Egmond, Herzog von Geldern, unter Beteiligung vieler Reichsfürsten – darunter Joachim I. von Brandenburg und sein Onkel Friedrich V. von Brandenburg-Ansbach-Kulmbach[30] – erfolgreich Arnheim belagert hatte.[31]

Gründung der Universität Frankfurt an der Oder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eitelwolf von Stein forderte Fürstabt Johann II. von Henneberg-Schleusingen in Fulda auf, den Klosterschüler Ulrich von Hutten mit seiner großen Begabung (ingenium) nicht zu „verderben“ und ihn aus der Vorbereitung auf das Mönchsgelübde zu entlassen.[13] Eitelwolf von Stein wurde der wichtigste Förderer Huttens, der das Kloster verließ und 1503 in Erfurt ein Studium begann.[32] Johannes Trithemius, der Herbst und Winter 1505/06 am kurfürstlichen Hof in Kölln an der Spree verbrachte, konnte durch Eitelwolf von Steins Vermittlung ein Werk des antiken Autoren Iamblichus von Dietrich von Bülow ausleihen.[33] Der Kurfürstliche Rat Eitelwolf vom Stein und der Lebus-Fürstenwalder Bischof Dietrich von Bülow waren 1506 die treibenden Kräfte bei der Gründung der brandenburgischen Universität Frankfurt an der Oder durch Kurfürst Joachim I. Nestor. Ulrich von Hutten schrieb sich 1506 für ein Semester an der neu eröffneten Hochschule ein und würdigte „Eytelwolphus“ in seinem 1510 in Rostock verfassten Gedicht Ad Poetas Germanos als Dichter.[16][34] Später bereute Eitelwolf gegenüber Hutten, zur Gründung der Universität beigetragen zu haben, da sie „von unwissenden Gelehrten“ (ab indoctis doctis) beherrscht werde, die nicht in der Latinität und griechischen Literatur gebildet seien.[13]

„Huius aetatis (est), neque enim quae prius acta sunt scire, neque posteritatis rationem habere –
Es ist ein Merkmal dieser Zeit, weder die Vergangenheit zu kennen noch einen Plan für die Zukunft zu haben.“

Eitelwolf vom Stein: zitiert von Ulrich von Hutten, 1515[13]

Weitere diplomatische Missionen und Sendungen zu Reichstagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1507 vertrat Eitelwolf von Stein den brandenburgischen Kurfürsten Joachim I., der selbst nicht teilnahm, auf dem Reichstag in Konstanz.[35] Der Reichstag entsandte eine Reichs-Deputation zu einer Tagsatzung der Eidgenossen nach Schaffhausen, die um Unterstützung gegen den angeblich vertragsbrüchigen König Ludwig XII. von Frankreich bitten sollte. Der Delegation sollten der Bischof von Trient Georg III. von Neideck († 1514), Hauptmann Christoph Schenk von Limpurg-Gaildorf († 1516), Kanzler Zyprian von Serntein, der Kurmainzer Hofmarschall Thomas Rüdt (Rutty) von Collenberg, der Magdeburger Domprobst Adolf von Anhalt, Rat Johann (Hannß) von Emershofen in Waldenstein († 1511) und der Frankfurter Schultheiß Johann Froschel angehören.[36] Tatsächlich trat die Delegation im Mai in etwas veränderter Zusammensetzung, aber mit Eitelwolf von Stein, in Schaffhausen auf und erhielt eine Zusage für den Abzug der Schweizer Söldner aus der Lombardei.[37]

Im Mai 1508 nahm Eitelwolf an einem erweiterten Kurfürstentag in Mainz zur Vorbereitung des nächsten Reichtags teil.[38] Kurfürst Joachim I. von Brandenburg schickte zum Jahresende 1508 seine Räte Ritter Eitelwolf vom Stein von Steineck, Jakob Matthias († um 1515), Propst des Domstiftes Stendal, und den Magdeburger Domherren Busso X. von Alvensleben an den Hof des Trierer Erzbischofs Jakob II. von Baden, um zu Gunsten seines einzigen Bruders Albrecht wegen einer Übernahme des möglicherweise bald vakanten Bistums Utrecht zu verhandeln. Der Erzbischof hatte mitgeteilt, dass der Amtsinhaber Friedrich IV. von Baden einen Rücktritt in Erwägung ziehe.[39] Im Frühjahr 1509 nahm „Eitl Wolf vom Stain, ritter und doctor“, als Gesandter Kurfürst Joachim I. von Brandenburgs am Reichstag in Worms teil.[40]

Albrecht von Brandenburg wurde Domherr 1508 im Magdeburger und 1509 im Mainzer Domkapitel. Um seine Schulden für den Erwerb der Kanonikate begleichen und die Kosten der Hofhaltung seiner Residenz in Mainz (1600 Rheinische Gulden jährlich) decken zu können, schloss er im September 1509 eine Vereinbarung mit seinem Bruder Kurfürst Joachim I., die von den Bischöfen Dietrich von Lebus, Hieronimus von Brandenburg, Hofmeister Werner von der Schulenburg und Rat Eitelwolf von Stein beurkundet wurde.[41] 1511 nahm Markgraf Joachim I. von Brandenburg bei Eitelwolf von Stein ein Darlehen über 500 Gulden auf.[42]

Eitelwolf von Wolf machte mehrfach Forderungen gegen den Deutschen Orden geltend,[43] die auf eine Abrechnung eines Familienmitglieds von 1469 zurückgingen.[44] Von Oktober 1512 bis Anfang 1513 begleiteten er, Busso X. von Alvensleben und viele weitere Personen den neuen Hochmeister Markgraf Albrecht von Preußen, Prinz von Brandenburg-Ansbach, und dessen älteren Bruder Markgraf Kasimir von Brandenburg-Ansbach (ab 1515 Brandenburg-Kulmbach) auf ihrer Reise in die Hochmeisterresidenz Königsberg.[45][46] Er empfahl dem neuen Hochmeister seinen Bruder Wolf Heinrich von Stein, der in den Orden eintreten wollte.[47]

1511 regelte der kurfürstlich-brandenburgische Amtmann Eitelwolf vom Stein eine Auseinandersetzung zwischen dem Rat der Stadt Mittenwalde und der Dorfgemeinde Ragow wegen strittiger Trift, Dienste, Zehnten und Bierverlag.[48] Nachdem ein im Oktober in Augsburg geplanter Reichstag abgesagt worden war, brach Eitelwolf von Stein schon am 21. November 1511[49] zur Teilnahme am nächsten Reichstag auf, der von Kaiser Maximilian I. allerdings erst am 16. April 1512 in Trier eröffnet, Mitte Mai nach Köln verlegt wurde und mit dem Abschied am 26. August endete.[50] Im März 1513 berichteten Kurfürst Friedrich II. von der Pfalz, Graf Bernhard III. von Solms-Braunfels (1468–1547), Eitelwolf vom Stain und Johann von Dalheim (Thalheim) († 1516)[51] Propst zu Wetzlar, Kaiser Maximilian I. über ihre Werbung bei den Reichsständen.[52] Maximilian I. hatte sich dafür eingesetzt, dass Georg von der Pfalz, der Bruder Friedrichs II., zum Bischof von Speyer gewählt worden war.

Im April 1513 verschrieb Joachim I. von Brandenburg seinem Hauptmann zu Trebbin und Rat „Eyttelwolff vom Stein von Steineke, Ritter“, für seine treuen Dienste 500 Gulden auf das nächste heimfallende Mannlehen.[53] Diese Summe von 500 Gulden zusammen mit einer Gratifikation für treue Dienste von 2500 Gulden, zusammen 3000 Gulden, verschrieb der Markgraf im September auf Trebbin mit allem Zubehör einschließlich des Zolls. Darüber hinaus sicherte er Eitelwolf von Stein ein jährliches Dienstgeld von 150 Gulden aus dem Zoll zu Saarmund zu. Bei einem Tod ohne männliche Erben sollte das Kapital heimfallen, die hinterbliebene Ehefrau Margarethe aber ein jährliches „leybgedings“ von 70 Gulden erhalten.[54]

Rat des Erzbischofs von Magdeburg und Mainz Albrecht von Brandenburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Romreise und Konzilsteilnahme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 30. August 1513 wurde Albrecht von Brandenburg – einen knappen Monat nach dem Tod des Vorgängers Ernst II. von Sachsen – zum Erzbischof von Magdeburg gewählt. Am 25. September 1513 postulierte ihn auch das Domkapitel Halberstadt zum Bischof. Am 7. Oktober reiste deswegen eine Delegation nach Rom ab, um bestimmte kirchenrechtliche Dispense und die päpstliche Bestätigung für die Wahlen zu erhalten: Domherr und Propst Joachim von Klitzing († 1539),[55] Domherr Busso X. von Alvensleben, Domdekan und Thesaurar Sebastian von Plotho († 1558),[56] Dompropst Levin von Veltheim († 1531)[57] und als Laie der Ritter Eitelwolf von Stein,[58][59] den seine Ehefrau begleitete. Albrecht erhielt am 2. Dezember 1513 die Bestätigung für Magdeburg und am 16. Dezember die Administration von Halberstadt.

Am 19. Dezember 1513 nahmen „magnificus dominus Totus Lupus de Lapide eques“, „Beuso de Alvenlebe“ und „Joannes Blancefelt“ als die drei Gesandten (oratores) des Markgrafen Joachim von Brandenburg in Rom an der 8. Sitzung des Fünften Laterankonzils teil,[60] die Papst Leo X. eröffnete.[61] Der Generalprokurator des Deutschen Ordens Johannes Blankenfelde war bereits vor dem 8. April 1513 in Rom gewesen.[62] Brevensekretär Pietro Bembo verfasste am 10. Januar 1514 ein Dankschreiben an den Markgrafen von Brandenburg für die Arbeit der Gesandten.[63] Am 18. Januar 1514 trugen sich „Eitelwolfus de Lapide eques auratus (= Ritter vom güldenen Sporn)“ mit seiner zweiten Frau Margretta und Busso X. von Alvensleben in das Liber confraternitatis Beatae Mariae de Anima Teutonicorum de Urbe (= Bruderschaftsbuch von Santa Maria dell'Anima der Deutschen in Rom) ein.[17][64] Eitelwolf von Stein und Busso X. von Alvensleben kehrten anschließend mit den päpstlichen Bestätigungs-Urkunden nach Deutschland zurück.

Einen Monat nach dem Tod des Uriel von Gemmingen postulierte am 9. März 1514 auch das Mainzer Domkapitel Albrecht von Brandenburg zum Erzbischof. Am 18. März 1514 nahm der Bischof von Brandenburg Hieronymus Schulz in der Kapelle des bischöflichen Stadthofs in Berlin[65] Albrecht von Brandenburg auf Anweisung von Papst Leo X. den Treueid (iuramentum fidelitatis) ab.[66] Als Zeugen waren dabei neben Klerikern und Laien der Brandenburger, Magdeburger, Halberstädter und Mainzer Diözesen auch Ritter Eitelwolf vom Stein („Ytell Wulff de Lapide, milites“) und Busso X. von Alvensleben zugegen.[67] Eitelwolf von Stein wurde von Joachim I. von Brandenburg zu Kaiser Maximilian I. geschickt und erwirkte von diesem eine schriftliche Unterstützung für Albrecht von Brandenburg.[68]

Zweite Romreise und Fortsetzung der Konzilsteilnahme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 5. Mai 1514 waren Eitelwolf von Stein, Busso X. von Alvensleben und Johann II. von Blankenfelde wieder in Rom eingetroffen und nahmen als brandenburgische Oratoren an der 9. Sitzung des Konzils teil.[69] Mainzer Domkapitel-Mitglieder der Delegation waren bei dieser zweiten Reise Domküster Graf Thomas von Rieneck (1472–1547) sowie die Domherren Martin Truchseß von Pommersfelden († 1538) und Scholaster Dietrich Zobel von Giebelstadt († 1531).[70] Die Verhandlungen zogen sich hin – Widerstand kam besonders von dem Kardinal von Gurk Matthäus Lang. Im August war Eitelwolf von Stein auf Wunsch Erzbischofs Albrechts an den kaiserlichen Hof abgereist und erhielt dort brieflich Informationen und Instruktionen aus Rom.[71] Schließlich konnte der Kurie eine Zahlung von 30.000 Dukaten zugesichert werden, die Jakob Fugger zu einem großen Teil vorfinanzierte.[72] Albrecht von Brandenburg erhielt am 18. August 1514 die päpstliche Bestätigung für Mainz, einen Dispens für die Beibehaltung von Magdeburg und eine erneute Vormerkung für Halberstadt. Die Refinanzierung der Kosten, die Erzbischof Albrecht teilweise durch den Handeln mit Ablassbriefen in seinen Bistümern decken wollte, war 1517 einer der Gründe für die Abfassung der „95 Thesen zur Klärung der Kraft der Ablässe“ (pro declaratione virtutis indulgentiarum) Martin Luthers.

Markgraf Albrecht von Brandenburg verschrieb seinem Rat Ritter Eitel Wolf von Stein im März 1514 als Erzbischof von Magdeburg 6000 Gulden aus den Erträgen der Salzpfannen zu Halle. Im Juli 1514 verpfändete er ihm Schloss und Amt Jüterbog bis zur Tilgung einer Schuld von 1500 Gulden,[73] und im September 1514 belehnte er ihn mit dem magdeburgischen Amt Querfurt.[74]

Hofmeister und Vicedom in Mainz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ulrich von Hutten widmete „clarissimum equitem Eytelvolfum de Lapide Suevum, Magistrum Curiae, & civitatis Moguntinae Praefectum“ im Januar 1515 einen Panegyrikus (Lobgedicht) auf den feierlichen Einzug des neuen Erzbischofs Albrecht in seine Residenz Mainz, der am 6. oder 8. November 1514 stattgefunden hatte.[75] Erzbischof Albrecht ernannte Eitelwolf von Stein zum kurmainzischen Hofmarschall (Hofmeister; magister curiae oder aulae praefectus)[13] und zum Vizedom der Stadt Mainz (civitatis Moguntinae praefectus).[75][3]

Eitelwolf von Stein plante noch im Jahr vor seinem Tod eine umfassende humanistische Reform der Universität Mainz und wollte die Stadt, teilweise auch auf eigene Kosten, zu einem in Europa einzigartigen Zentrum der Wissenschaften machen. Ulrich von Hutten, der 1514 bis 1516 in Mainz wohnte, förderte er umfassend, auch durch finanzielle Zuwendungen.[13] Ein spontanes persönliches Treffen mit Capnion (Johannes Reuchlin), Hermann Buschius, Ulrich von Hutten und Erasmus auf der Frankfurter Frühjahrsmesse,[76] das Eitelwolf von Stein im April 1514[77] oder eher im Frühjahr 1515[78] als einen „sokratischen Tag“ (ein „Symposion (Gastmahl)“) ausrichten wollte, kam nicht mehr zu Stande, weil er durch sein Steinleiden verhindert war.[13][79] Die Vorläufige Mainzer Hofgerichtsordnung von 1515, die 1521 gedruckt wurde, ist aber wahrscheinlich 1514/15 noch unter der Federführung Eitelwolf von Steins erarbeitet worden.[80]

Tod und Grabmal im Mainzer Dom[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eitelwolf von Stein starb – noch nicht 50-jährig (annum … L. nondum attigerat)[13] – an dem schmerzhaften Steinleiden (morbus calculus), an dem er jahrelang gelitten hatte.[13] Er wurde im Mainzer Dom im nordwestlichen Querschiff neben dem Eingang zur Gotthardkapelle beigesetzt. Die Inschriften auf seinem Epitaph (Grabstein) und einem zusätzlichem hölzernen Totenschild (1738 bei der Errichtung des Grabmals für Dompropst Hugo Wolfgang von Kesselstatt entfernt) sind bruchstückhaft 1727 von Domvikar Jakob Christoph Bourdon († 1748) und um 1740 von Valentin Ferdinand von Gudenus[81] aufgenommen worden.[82] In Aufnahme der Lesung von Bourdon stand wahrscheinlich auf dem Totenschild:

Die Grabplatte für Eitelwolf von Stein befand sich ursprünglich im Boden vor dem (nach 1601 errichteten) Nassauer Altar

„Anno 1515 den X. tag Junii starb der streng her Etel Wolff von Stein Vietz. und Hoffmeister zu Mayntz dem Gott gnade.“

Totenschild im Mainzer Dom[3]

Der inzwischen nicht mehr lesbare Grabstein aus rotem Sandstein befindet sich heute im Ostflügel des Kreuzgangs im letzten Joch von Norden.[3] Im Stadtarchiv Mainz hat sich eine vermutlich um 1806 entstandene Abzeichnung der Grabplatte von Medailleur und Münzgraveur Johann Lindenschmit (1771–1845) erhalten,[83] für den knapp die Hälfte der Buchstaben noch erkennbar war.[3] Der Text lautete rekonstruiert:[84][82]

„Anno • d[omi]ni • 1515 / X. Junij starb der strenge herr Eitel Wolff v[on] Stein / von Clinge[n]stein / me[n]tsisch · vn[d] • magdeb[ur]g[isch] hofmeister / dem Gott g[n]ad“

Grabplatte im Mainzer Dom[3]

Bourdon interpretierte die Wappenbilder der drei (auf der Abzeichnung erhaltenen)[3] unbeschrifteten Ahnenwappen auf den Ecken der Grabplatte als „Stein“ (3 Wolfsangeln), „Walrab“ (nach rechts (heraldisch nach links) schreitender Vogel) und „Ogenhausen“ (2 gekreuzte Stäbe oder Werkzeuge); das vierte Wappen war schon 1727 nicht mehr erkennbar.[82]

Bei dem vermeintlichen Wappen „Ogenhausen“ handelt es sich um das Wappen der Häl von Suntheim (gekreuzte Vogel-Ständer) mit Stammsitz in Sontheim an der Brenz (Burg Suntheim).[85] Eitelwolf von Stein machte 1510–1512 gegen den Deutschen Orden mehrfach Forderungen aus Ansprüchen seines Verwandten Georg Hel geltend,[43] die auf eine Abrechnung von 1469 zurückgingen.[44] Der Söldnerführer[86] „Herr“ Georg oder Jörg Hel (Häl; Heel; Hell) von Suntheim gehörte 1443 im Alten Zürichkrieg zur österreichischen Söldnertruppe Zürichs unter Thüring II. von Hallwyl.[87][88] 1462 war er unter den Verteidigern der Wiener Burg, als die Familie Kaiser Friedrichs III. dort vom 21. Oktober bis 4. Dezember von den Wienern belagert wurde.[89] Anschließend diente Georg Hel[90] vermutlich dem Deutschen Orden im Preußischen Städtekrieg. Nach dem Frieden von Thorn 1466 hielt Hochmeister Heinrich Reuß von Plauen seine Söldner noch lange hin, weil ihm Geld zur Befriedigung ihrer Ansprüche fehlte.[91]

Häle von Suntheim waren auch die späteren Herren von Ufenloch (von Suntheim genannt Ufenloch; Aufenloh),[92] die dasselbe Wappen führten[93] und mehrfach mit der Familie von Stein zu Steinegg versippt waren. (→ Abschnitt: Familie vom Stain zu Steinegg (zu Uttenweiler))

Abzeichnung von Johann Lindenschmit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Referenzwappen

Eheschließungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eitelwolf von Steins erste Frau war Dorothea de Clunis[94] († um 1512). Zu ihrem Tod verfassten Freunde aus dem Umfeld der Universität Frankfurt an der Oder – Hermann Trebelius, Rudolf Aggeranus,[95] Heinrich von Bülow (* um 1490; † nach 1512),[96] Petreius Aperbacchus, Dietrich von Maltzan (* um 1490; † 1563)[97] auf Grubenhagen und Achatius Philostorgus (Freundt) (* um 1485; † 1533)[98] – eine Nänie (Trauerschrift). In dem Buch wurde auch der Ermordung ihres Kommilitonen Gregor Schmerlin (Vigilantius) im Juli 1512 gedacht.

1513 war Eitelwolf von Stein in zweiter Ehe mit Margaretha[54] verheiratet.[17] Über seine ehelichen Beziehungen sagte Ulrich von Hutten: „Nimis putabatur uxorum imperiis obnoxius, ob facilitatem naturae – Man war der Ansicht, er ordnete sich aus Bequemlichkeit der Natur allzu sehr den Anordnungen der Ehefrauen unter“.[13]

Es ist nicht belegt, ob Eitelwolf von Stein Kinder hatte. Ob es sich bei Eitel Wolf Freiherr von Stein († nach 1642),[99] pfalz-neuburgischer Kämmerer zu Eichstätt und Pfleger zu Sandsee, um einen Nachkommen handeln könnte, bleibt fraglich.[100] Dieser war verheiratet mit Sibylla von Wallrab zu Hauzendorf, Tochter von Landmarschall Wolf Lorenz Wallrab von Hohentann († 1615) zu Tagmersheim und Hauzendorf.

Familie vom Stain zu Steinegg (zu Uttenweiler)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Steinegg, Ortsteil von Neuhausen im Enzkreis

Die Familie Stain zu Steinegg besaß unter anderem Anteile an Steinegg und Heimsheim, die nach und nach an die Herren von Gemmingen verkauft wurden.[101] Georg von Stein, der Onkel Eitelwolfs, war Inhaber von Kirchensatz und Pfründen zu Heimsheim,[102] die als letzte Rechte der Familie in den beiden Orten 1468 an Landhofmeister Dietrich von Gemmingen[103][104] und seinen Sohn Otto von Gemmingen abgetreten wurden.[105][106] Georg hatte mehrere Brüder, von denen 1490[107] und 1495[108] noch zwei – Marquart und Konrad VI. vom Stein – lebten.[109]

Nach dem kompletten Verkauf ihrer Besitzungen und Rechte in Steinegg und Heimsheim nannten sich Teile der Familie „Stain zu Steineck“[110] seit Ende des 15. Jahrhundert auch „Stain zu Uttenweiler“.[111][112][22] Das Dorf Uttenweiler, ein österreichisches Lehen, war 1382 von den Brüdern Burkart, Berthold und Konrad von Stain, Söhnen des verstorbenen Halbritters Berthold vom Stain von Klingenstain, erworben worden[113] und bis 1693 im Besitz der Herren von Stain.

Der Kurfürstliche Rat Eitelwolf von Stein („Ytelwolf vom Stein“), der 1496 zusammen mit Marquard vom Stein zu „Ottenweiler“ (Uttenweiler) von dem Tiroler Truchsess Martin von Neideck († 1503) wegen einer Bürgschaft seines Onkels Georg vom Stein verklagt wurde, machte geltend, er sei dem Reichskammergericht nicht unterworfen, weil er wegen Uttenweiler österreichischer Untersasse und dortiges Schloss – vor dem die Ladung niedergelegt worden war – in „Fürstentum und Lehenschaft“ Österreich gelegen sei. Allenfalls könne er vor den Kurfürsten Johann von Brandenburg als seinen Dienstherrn geladen werden.[22]

Stammfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Konrad II.[114] vom Stain zu Steineck († zwischen 1437[115] und 1444[116]), fungierte 1402 als „Konrad vom Stain von Munsperg“ (Monsberg war ein Lehen des Klosters Zwiefalten)[117] als Vertreter der Grafen von Werdenberg-Heiligenberg gegenüber der Stadt Überlingen,[118] 1417 wurde er als „Ritter Cuonrat vom Stain von Stainegk“ bezeichnet.[119] 1418 beklagte sich „Konrad vom Stein von Munsberg“ bei dem römisch-deutschen König Sigismund von Luxemburg über Thüring (Düring) von Ramstein, über den daraufhin die Reichsacht verhängt wurde.[120] Ab 1422 war er Vogt der vorderösterreichischen Grafschaft Ober- und Niederhohenberg in Rottenburg am Neckar.[121] Chounrad vom Stain zu Monsperg der jüngere wurde 1428 zusammen mit seinem Vater Konrad I. vom Stain von Herzog Ludwig VII. von Bayern-Ingolstadt, dem Grafen von Mortani, in dessen Dienst er stand,[122] mit dem halben Fischrecht („Fischenz“) in der Lauter zu Monsberg und 6 Joch Acker auf Ochsensteig bei Wartstein belehnt,[123] „Conrat vom Stein zü Steineck, ritter“, gründete 1429 in Heimsheim eine Bruderschaft der hl. Maria.[124]
Er heiratete in erster Ehe eine Truchsessin[124] von Höfingen († nach 1395), Tochter von Heinrich Truchseß von Hefingen und Elisabeth von Rothestein,[125] und in zweiter Ehe Sophie von Uffenloch († um 1455),[124][126][127][128] Witwe des Rüdiger von Überkingen († nach 1419[129]).[115] 1432 übertrug Konrad II. vom Stain einen Teil seines Allodialbesitzes an seine drei ältesten Söhne aus erster Ehe.[130] Von Abt Diethelm II. Wiss des Klosters Petershausen erhielt Konrad von Stein „Vater“ als Lehnsträger seiner zweiten Ehefrau Sophie von Uffenloch und ihres gemeinsamen Sohns Konrad III. von Stein Veste und Haus Schenkenberg.[126] Sophie von Uffenloch verfügte 1444 über Besitz in Erpfendorf.[116]

  1. (aus ⚭ I.) Eitelwolf d. Ä. „von Stain zu Staynegk“ († nach 1452, wohl vor 1462),[104][131] „Ytel Wolf“ wird 1440 als Bruder des Hans vom Stain zu Steineck[130] bezeichnet,[132],
    1429 unverheiratet,[124] 1432 verheiratet mit Agnese (Engel) Heck (Höcklin; Heckle)[133] († nach 1446).[134]
  2. Bernhard vom Stain zu Steineck († zwischen 1432[130] und 1442[135]),
    1408 unverheiratet,[136] in erster Ehe verheiratet mit Agnes Meiser von Berg,[137] mit der zusammen er den 1432 fertiggestellten Tiefenbronner Altar von Lukas Moser stiftete; er heiratete vor 1429[124] Engel (Agnes; Ann) Gaisberg genannt „(Witwe) von Baldeck“[138] († nach 1456), Tochter von Fritz Gaisberger († zwischen 1423 und 1438), Vogt zu Schorndorf, Witwe des Ritters Rudolf von Baldeck († vor 1428);[136] deren Tochter:
    1. Margarethe (Margret) vom Stain (* zwischen 1429 und 1442; † nach 1473),[135] heiratete Konrad d. Ä. von Sachsenheim († nach 1477),[139] Landvogt des Grafen Heinrich von Württemberg-Mömpelgard zu Reichenweier (Riquewihr), kämpfte nach dessen Verhaftung in den Burgunderkriegen auf Seiten der „Niederen Vereinigung“.[140]
  3. Hans d. Ä. vom Stein von Steineck († nach 1451)[130] war vielleicht „Hans von Stein, edelknecht“, der 1443 als Söldner im Alten Zürichkrieg diente,[87] 1451 wird er als Bruder des „Conrad vom Stain“ unter den vorderösterreichischen Lehensleuten des Erzherzogs Albrecht VI. von Österreich erwähnt,[141]
    1429 unverheiratet,[124] heiratete Adelheid von Talheim (Dalhain) († nach 1442);[104] Kinder:
    1. Hans d. J. vom Stein zu Steinegg († nach 1471),
    2. Barbara vom Stein zu Steinegg († nach 1440).
  4. (aus ⚯) Wilhelm von Stein († nach 1454,[142] wohl vor 1458)[143] (legitimierter Sohn aus der Beziehung mit einer Müllerin),[144] mit Monsberg belehnt,[145][142] Onkel (patruus) des „Jeorgius de Stein“,[146] war Doktor der Rechte, Anwalt, Rat,[145] Kammermeister und Kanzler der Erzherzöge Friedrich V. (zugleich als Friedrich III. deutscher König) und Erzherzog Albrecht VI. von Österreich.[147] Wilhelm von Stein zu Monsberg besaß 1436 drei Bauernhuben in Molzbichl in Kärnten,[148] wird 1439 als Pfleger[149] bzw. 1440 als Hauptmann zu Ortenburg (bei Spittal an der Drau) erwähnt,[150]
    heiratete eine Adelige aus dem Etschtal (nobilis uxor ex Athesi) und nach deren Tod als alter Mann ein junges Mädchen.[144]
    Wilhelm von Stein stand im Briefwechsel mit dem italienischen Humanisten Enea Silvio Piccolomini, dem späteren Papst Pius II.[151][147] Sein Grab befand sich in der Stiftskirche St. Moriz in Rottenburg am Neckar,[142][152] der zeitweiligen (1452 bis etwa 1458) vorderösterreichischen Residenzstadt von Erzherzog Albrecht (VI.) und (bis 1482) seiner – meist von ihm getrennt lebenden – Ehefrau, Prinzessin Mechthild von der Pfalz, verwitwete Gräfin von Württemberg.
  5. (aus ⚭ II.) Konrad V. von Stein zu Steineck († 1492),[153] vom Kloster Petershagen wurden seine Mutter Sophia von Uffenloch, sein Vater Konrad II. vom Stain zu Steineck und er 1433 mit Burg Schenkenberg belehnt.[126] Schenkenberg ging nach dem Tod der Mutter zunächst an Konrads V. „Nichte“ Berta von Uffenloch († nach 1482) über, Ehefrau des Heinrich Mayer von Trossingen († nach 1588) und Hofmeisterin der württembergischen Gräfin Margarethe von Savoyen,[154] wurde ihm aber wieder verpfändet[155] und schließlich – zunächst mit Rückkaufsrecht – verkauft.[156] 1494 verzichtete die Familie von Uffenloch endgültig auf alle Ansprüche auf das Schloss.[157] 1450 war Konrad von Stain Vizedom der Grafschaft Ortenburg des gefürsteten Grafen Friedrich II. von Cilli († 1514) in Kärnten.[158][159] 1451 wird er als Bruder des Hans vom Stain unter den vorderösterreichischen Lehensleuten des Erzherzogs Albrecht VI. von Österreich erwähnt,[141] vermutlich 1452 von Kaiser Friedrich III. in Rom zum Ritter geschlagen.[160]
    Er heiratete Anna von Wernau († nach 1494) und hinterließ zwei Söhne (zwen sön).[161] Die beiden Söhne waren Lehnsträger der Grafen von Sulz in Dorf und Mühle Epfendorf und Burg Schenkenberg, hatten als württembergisches Lehen Burg Irslingen, Irslingen, Böhringen, Harthausen inne und besaßen verschiedene weitere Liegenschaften.[162]
    1. Wolf Sigmund von Stein zu Steineck († nach 1536), „seines leichtfertigen wesens halber Sewmal (= Säumahl) genannt“,[163]
    2. Wolf Swenninger von Stain von Stainegk († 1526/27), verheiratet mit Elisabeth von Gültlingen († nach 1527).[164]

Von einem anderen Nachkommen des Halbritters Berthold vom Stain von Klingenstain und seiner Frau Anna von Ellerbach[165] stammt Konrad III. von Stain zu Steineck – der Großvater Eitelwolf von Steins – ab; seine Geschwister waren:

  1. Berthold (Berchtold; Benz) vom Stain zu Grundsheim („Gruntzen“) († 1473),[166] Ritter, ihm wurde 1415 von König Sigismund von Luxemburg der Blutbann über das Dorf Uttenweiler sowie der Jahr- und Wochenmarkt verliehen,[167] er war 1451 Rat Erzherzogs Albrecht VI. von Österreich,[141] stiftete 1450–1459 das Augustinerkloster Uttenweiler im Bistum Konstanz in den habsburgischen Vorlanden,[168] kinderlos verstorben.
  2. Konrad III. von Stain zu Steineck († zwischen 1477[169] und 1481),[170][112] Ritter, der Vater Georg von Steins und damit Großvater Eitelwolf von Steins,[171] trat 1415 in den Dienst König Sigismund von Luxemburgs[172][173] und diente als Knappe in Konstanz (armiger Constanciensis).[146] Von Abt Johannes Pfuser von Nordstetten († 1492) des Klosters Reichenau wurde Ritter Konrad vom Stain 1472 mit Dorf und Schloss Göffingen belehnt, die zuvor im Besitz der von Hornstain und der Stain zu Ronsberg gewesen waren.[174] Schon im folgenden Jahr überschrieb Konrad vom Stain „zu Uttenweiler“ all sein Hab und Gut seinen Söhnen Marquart und Konrad (VI.) vom Stein.[175][112]
    Der Name der Ehefrau Konrad III. vom Stains ist nicht bekannt; eines der beiden bisher nicht zugeordneten Ahnenwappen seines Enkels Eitelwolf von Stein ist das Wappen der schwäbischen Ritterfamilie Häl von Suntheim, das später auch von der Familie von Ufenloch[176][116] geführt wurde.[93] (→ Abschnitt: Tod und Grabmal im Mainzer Dom)
    1. Hans vom Stein von Steineck († vor 1473), 1443 beim Verkauf seines Anteils an Heimsheim als Bruder des damaligen Domherren Georg vom Stain und als Bruder des Conrad bezeichnet.[102]
    2. Georg von Stein († 1497), bezeichnete Kaspar von Laubenberg (* um 1430; † 1489),[177] Rat des Erzherzogs Sigismund von Österreich, als seinen „Schwager“,[178]
      1. Adelgunde („Alligunde“) von Stein, heiratete 1488 Václav Bělík z Kornic (Wenzel Bjelik von Kornitz), Sohn von Jan Bělík z Kornic.[179]
    3. Marquart vom Stein oder Markwart (Marx; Marcus) von Stain (französisch Marc de la Pierre; * 1425/35; † 1495/96)[108][180] zu Uttenweiler,[22] 1452 in Rom von Kaiser Friedrich III. auf der Engelsbrücke („Teyffer-Brücke“) zum Ritter geschlagen,[160] reiste 1453 mit Guillaume de Chalon-Arlay nach Jerusalem.[181] Er wurde von den Grafen Eberhard V. von Württemberg-Urach und Heinrich von Württemberg-Mömpelgard zum Landvogt in Mömpelgard (Montbéliard) bestellt.[182] 1457 kaufte er Blumberg (Florimont) von den Grafen Oswald I. (1424–1488) und Wilhelm von Thierstein-Pfeffingen († 1498) und wurde von Erzherzog Albrecht VI. von Österreich mit der Herrschaft belehnt.[183] Marquart vom Stein kämpfte in den Burgunderkriegen mit Konrad von Sachsenhausen (Ehemann einer Nichte) auf Seiten der „Niederen Vereinigung“.[140] Die Brüder Marquart und Konrad (VI.) vom Stain verkauften 1476 Schloss und Dorf Göffingen mit dem Burgstall auf dem Bussen.[184] Kurz vor seinem Tod wurde Marquard vom Stein „zu Ottenweiler“ zusammen mit dem brandenburgischen Rat Eitelwolf vom Stein (vermutlich seinem Sohn) vor dem Reichskammergericht wegen einer Bürgschaft seines verstorbenen Bruders Georg von Stein verklagt.[22]
      Er heiratete, vielleicht in zweiter Ehe,[185] vor 1564 Agnes von Mörsberg (Morimont),[186] Tochter von Peter von Mörsberg (* um 1415; † 1474/78),[187] Beisitzer des Kammergerichts, Oberkämmerer Erzherzogs Albrecht VI. von Österreich, Landvogt im Elsass und Breisgau, und der Margareta von Rathsamhausen (* um 1425; † 1465). Christoph von Mörsperg („Mesperg“) und Belfort († um 1478), Rat und Burggraf von Graz, Kämmerer von Kaiser Friedrich III., der 1564 als „Schwager“ Georg von Stains bezeichnet wird,[188] war ein Sohn von dessen Bruder Hans Heinrich von Moersberg († vor 1459).[189] Beigesetzt wurden Marquart von Stein und seine Frau Agnes von Mörsberg im Kloster Lützel (Lucelle),[190] wo auch seine Schwiegereltern lagen. Bereits 1490/91 hatte er dort ein Jahresgedächtnis für seine Familie gestiftet.[191]
      Marquart vom Stein wurde bekannt als Übersetzer einer Handschrift[192] der mittelalterlichen Exempelsammlung (Lebenslehre; Didaxe) Livre pour l'enseignement de ses filles (= Buch zur Unterrichtung seiner Töchter), verfasst 1371/72 von Geoffroy IV. de la Tour Landry (* vor 1330; † 1402/06), unter dem Titel „Der Ritter vom Turn: von den exempeln der gotsforcht vn[d] erberkeit“ ins Deutsche.[193] Die deutsche Erstausgabe von 1493 enthält Illustrationen (Holzschnitte), die Albrecht Dürer und Urs Graf zugeschrieben werden.[194] Als seine eigenen Töchter, für die Marquart vom Stein die Übersetzung des Livre pour l'enseignement de ses filles anfertigte, werden erwähnt:
      1. Elisabeth („das schwartz Els“)[169] (* 1461?;[185] † nach 1477),
      2. Jakobea vom Stein,[187] heiratete Bernhardin von Reinach (* um 1453; † 1532 oder 1546),[195] ab 1496 Pfandherr zu Blumberg, Sohn des Hans Erhart (Eberhard) von Reinach und der Catherina vom Haus.
    4. Konrad VI. von Stein zu Steineck († 1495)[108])[196] war 1461 württembergischer Lehenmann[197] und 1467 württembergischer Vogt in Hornberg.[198] Er vertrat 1467/68 seinen Bruder Georg von Stein als rechtlicher Prokurator in Österreich.[199] Zusammen mit seinem Bruder Marquart vom Stain verkaufte er 1476 Schloss und Dorf Göffingen mit dem Burgstall auf dem Bussen.[184] „Conrad von Stain zu Staineckh“ erklärte sich 1480 als Hauptmann des Bischofs von Augsburg zu Dillingen zur Heeresfolge für die Grafen von Württemberg bereit.[197]
  3. Johannes von Stain († nach 1462), Konrad (III.) vom Stain und er genehmigten 1462 als Brüder Bertholds die Stiftung des Klosters Uttenweiler.[166]
  4. (wahrscheinlich) Jakob von Stain († nach 1432), Edelknecht, Verwandter von Konrad II. vom Stein[124] und „Vetter“ von Eitelwolf d. Ä. vom Stein zu Steinegg.[200]
    Er und seine Frau Anna von Riexingen („Rigsingen“) († nach 1429) verkauften 1407 ihre Güter zu Heimsheim, Steinegg, Tiefenbronn, Friolzheim und Mühlhausen an Diether von Gemmingen[201] und traten 1429 der Bruderschaft der hl. Maria zu Heimsheim bei.[124]
    1. Jakob d. Ä. vom Stain von Steineck († 1475),[202] Landhofmeister des Grafen Heinrich von Württemberg, kämpfte im Burgunderkrieg ebenfalls zusammen mit Marquart vom Stein auf Seiten der „Niederen Vereinigung“,[203] war ein naher Verwandter (wahrscheinlich Neffe) von Konrad III. vom Stein, mit dem zusammen er 1468 eine Entschädigungszahlung für Rechte in Heimsheim erhielt,[106] und „Vetter“ des Landvogts Marquart vom Stain,[204]
      verheiratet mit Barbara (Barbel; Bärbla) von Ufenloch († nach 1476).[205]

Zwar wird Wilhelm von Stein als Onkel (patruus) von Georg vom Stein bezeichnet, er war aber nicht dessen Onkel ersten Grades. Die gleichnamigen Hans d. Ä. und Johannes von Stain bzw. Konrad III. und Konrad V. von Stain müssten jeweils dieselbe Person gewesen sein, wenn Konrad II. von Stain gemeinsamer Vorfahr von Georg von Stein und seinem Onkel Wilhelm wäre.

Weitere Familienmitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen der Familie vom Stain, Zürcher Wappenrolle, 1335/45

Zeitgenössische Namensvettern des Marquart von Stain zu Uttenweiler aus dem entfernteren Familienzweig der Stain zu Jettingen waren der „Doktor der Rechte und Ritter“ Marquart vom Stain († 1488), Rat des Grafen Ulrich V. von Württemberg,[206] und der Dompropst zu Augsburg, Bamberg und Mainz sowie Kaiserliche Rat Marquard von Stein (* um 1476; † 1559).[180][207]

Eitelwolf von Stein erwähnte einen Bruder Wolfheinrich vom Stein († nach 1512), der sich 1512 um die Aufnahme in den Deutschen Orden bemühte[47] und wahrscheinlich Grund hatte, die Heimat zu verlassen.[208]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: In Gold drei übereinander liegende, mit den Haken abwärts gekehrte schwarze Wolfsangeln.[81]

Würdigung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Enthüllung des Denkmals Johann Ciceros in Berlin, 1900

Ein Denkmal Kurfürst Johann Ciceros mit Assistenzbüsten von Eitelwolf vom Stein und Feldhauptmann Busso VII. von Alvensleben, geschaffen von Albert Manthe, wurde am 14. November 1900 in der Siegesallee im Berliner Bezirk Tiergarten von Kaiser Wilhelm II. enthüllt.

Die Büsten befinden sich heute in der Zitadelle Spandau.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Karl Jordan Glatz (Bearb.) Urkundenlese aus dem Archiv der Reichsstadt Rottweil für Baden. In: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins 30 (1878), S. 173–212 und 400–441 (Google-Books)
  • (Urkundenauszüge aus der Handschrift) Succisa narratio Eorum, quae Uttenwilae contigerunt, ante monasterii fundationem, … ab anno 1414. usque … 1693, verfasst im Kloster Uttenweiler für Johann Ludwig Constantin von Ulm zu Erbach († 1719), Herrn von Uttenweiler, und Abt Edmund I. Dilger (1656–1719) von Kloster Marchtal. Uttenweiler 1713; Theodor Selig (Bearb.): Zur Geschichte des ehemaligen Augustiner-Eremitenklosters Uttenweiler. In: Schwäbisches Archiv 29 (1911), S. 49–53, 71–77, 87–95, 100–103 und 119–122 (Digitalisat der Universität Heidelberg)
  • Johannes Trithemius: Liber de Ecclesiasticis scriptoribus. Amerbach, Basel 1494, Blatt 136v (Digitalisat der Bibliothek der Monumenta Germaniae Historica)
    • (Wiederabgedruckt in) Marquard Freher (Hrsg.): Johannis Trithemij Spanheimensis … Abbatis … Opera historica, Bd. I. Claude Marne und Johann Aubry, Frankfurt am Main 1601, S. 189–400, bes. S. 392f (Google-Books)
  • Johannes Trithemius: Cathalogus illustrium viro[rum] germania[m] suis ingenijs et lucubrationibus omnifariam exornantium. s. l. [Mainz], s. n. [Friedberg] 1495. S. 73 (Digitalisat der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel)
    • (Wiederabgedruckt) Catalogvs illustrivm virorvm Germaniam … In: Marquard Freher (Hrsg.): Johannis Trithemij Spanheimensis … Abbatis … Opera historica, Bd. I. Claude Marne und Johann Aubry, Frankfurt am Main 1601, S. 121–183, bes. S. 181 (Google-Books)
  • Brief des Bischof von Lebus Dietrich von Bülow (Theodoricus episcopus Lubecensis)[209] an Johannes Trithemius in Berlin vom 24. Oktober 1505 aus Lübeck. In: Johannes Trithemius: Epistolarum familiarium libri duo ad diuersos Germaniae principes, episcopos … Peter Brubach, Hagenau 1536, S. 117f (Google-Books)
    • (Wiederabgedruckt in) Marquard Freher (Hrsg.): Johannis Trithemij Spanheimensis … Abbatis … Opera historica, Bd. II. Claude Marne und Johann Aubry, Frankfurt am Main 1601, Nr. XLVIII, S. 482f (Dilibri des Landesbibliothekszentrums Rheinland-Pfalz Koblenz), (Google-Books)
  • Briefe von Mutianus Rufus aus Gotha an den Fürstabt von Fulda Hartmann II. von Kirchberg vom 29. März 1515,
    an Heinrich Urban (* um 1470; † 1539) vom April, 5. Juni, 3. und 5. Juli 1515,
    an Valentin von Sundhausen vom 30. Juni 1515,
    an Johannes Reuchlin vom Juli 1515 und
    an Helius Eobanus Hessus vom Juli 1515. In: Carl Krause (Hrsg.): Der Briefwechsel des Mutianus Rufus [Teil I]. (Zeitschrift des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde. Supplementband 9). A. Freyschmidt, Kassel 1885, Nr. 470, 474, 496–498, 503, S. 534–536, 539f, 552f, 560–563, 566f und 577 (Google-Books)
  • Briefe von Mutianus Rufus aus Gotha an Heinrich Urban vom (etwa) 13. Juni 1514, vor 23. Mai und 3. Juli 1515 (mit einem Epitaph auf „Lapis“ bzw. „Eitalovolphus“),
    an Erzbischof Albrecht von Mainz vom 30. Juni 1515,
    an Valentin von Sundhausen vom 30. Juni 1515,
    an Johannes Reuchlin vom Juni/Juli 1515 und
    an Helius Eobanus Hessus von Anfang Juli 1515. In: Karl Gillert (Hrsg.): Der Briefwechsel des Conradus Mutianus, Bd. II. Otto Hendel, Halle 1890, Nr. 381, 474, 496, 513–514 und 516–518, S. 40f, 156f und 177–182 (Google-Books)
  • Ulrich von Hutten: Ad clarissimvm Eqvitem Eytelvolfum de Lapide, Sueuum … praefatio. In: In Lavdem reverendissimi Alberthi Archepiscopi Moguntini Vlrichi de Hutten Equitis Panegyricus. Thomas Anselm, Tübingen 1515 (Google-Books)
  • Brief von Ulrich von Hutten an Jakob Fuchs von Wallburg vom 13. Juni 1515 aus Mainz. In: Ernst Hermann Joseph Münch (Hrsg.): Ulrichi ab Hutten equitis Germani opera quae extant omnia, Bd. II. G. Reimer, Berlin 1822, S. 29–39 und S. 422 (Google-Books)
    • (deutsche Übersetzung) Ernst Münch (Übers.): Des teutschen Ritters Ulrich von Hutten auserlesene Werke, Bd. III. F. L. Herbig, Leipzig 1823, S. 21–32 (Google-Books)
  • Hermann Trebelius, Rudolf Aggeranus, Heinrich von Bülow, Petreius Aperbacchus, Dietrich von Maltzan, Achatius Philostorgus: Nenia[210] in obitu pudiciss. femin[a]e Dorothe[a]e de Clunis. Cum aliquot Epitaphiis P. Vigilantij Poet[a]e. Johannes I. Hanau, Frankfurt an der Oder 1512 (Digitalisat der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel), (Google-Books)

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Melchior Adam: Itel Wolfvs de Lapide. In: Vitae Germanorum iureconsultorum et politicorum, qui superiori seculo et quod excurrit floruerunt. Jonas Rose Erben / Johannes Georg Geyder, Heidelberg 1620, S. 7–9 (Digitalisat der Universitätsbibliothek Mannheim)
  • Heinrich August Erhard: Eitelwolf vom Stein und Urkunden zur Geschichte Eitelwolfs vom Stein. In: ders.: Geschichte des Wiederaufblühens wissenschaftlicher Bildung, vornehmlich in Teutschland bis zum Anfange der Reformation, Bd. III. Creutz, Magdeburg 1832, S. 230–239 und S. 240–254 (Google-Books)
  • (Handschrift) Johann Heinrich Acker:[218] Kurze Nachricht von dem Leben des gelehrten Edelmanns Eitelwolff von Stein. Rudolstadt, verfertigt am 28. August 1736; Landesarchiv Thüringen - Staatsarchiv Rudolstadt (Bestand 5-97-1400 Archiv Großkochberg, Familienarchiv Großkochberg, Nr. F 700)
  • Franz Falk: Der Mainzer Hofmarschall Eitelwolf von Stein. In: Historisch-Politische Blätter für das katholische Deutschland 111 (1893), S. 877–894 (Google-Books)
  • Karl HartfelderStein, Eitelwolf vom. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 35, Duncker & Humblot, Leipzig 1893, S. 606 f.
  • Gustav C. Knod: Deutsche Studenten in Bologna (1289-1562). Biographischer Index zu den Acta nationis Germanicae universitatis Bononiensis. R. von Decker (G. Schenck), o. O. (Berlin) 1899, S. 548f (Digitalisat im Internet Archive)
  • Aloys Schulte: Die Fugger in Rom 1495–1523, Bd I, und Bd. II Urkunden. Duncker & Humblot, Leipzig 1904 (Digitalisat im Internet Archive)
  • Louis Poulain:[219] Der Ritter vom Thurn von Marquart von Stein. (diss. phil. Basel). Werner Riehm, Basel 1906 (Digitalisat im Internet Archive)
  • Rudolf Kneschke: Georg von Stein. Versuch einer Biographie. (diss. phil. Leipzig). Thomas & Hubert, Weida i. Th. 1913 (Digitalisat im Internet Archive), (PDF des Digitalarchivs Steyr)
  • Theodor Selig: Kurze Geschichte der Herren von Stein-Uttenweiler. In: Heimatblätter für den Bezirk Riedlingen. Februar 1930 - März 1931
  • Heinrich Grimm: Ulrichs von Hutten Lehrjahre an der Universität Frankfurt (Oder) und seine Jugenddichtungen. Trowitzsch, Frankfurt (Oder) / Berlin 1938, S. 76–78
  • Konrad Friedrich Bauer (Bearb.):, Fritz Viktor Arens (Bearb.): Die Inschriften der Stadt Mainz von frühchristlicher Zeit bis 1650, Bd. I Die Mainzer Kirchen und Profanbauten. (Die deutschen Inschriften 2,2). Alfred Druckenmüller, Waldsee 1951–1958, S. 163f
  • Ingrid Heike Ringel: „Nunquam in aliquo studio generali seu privilegiato … studuisti“. Eine Studiendispens für Albrecht von Brandenburg. In: Friedhelm Jürgensmeier (Hrsg.): Erzbischof Albrecht von Brandenburg 1490-1545. Ein Kirchen- und Reichsfürst der Frühen Neuzeit. (Beiträge zur Mainzer Kirchengeschichte 3). Echter, Frankfurt am Main 1991, S. 37–48, bes. S. 46f ISBN 9783782006385
  • Michael Höhle: Universität und Reformation. Die Universität Frankfurt (Oder) von 1506 bis 1550. (Bonner Beiträge zur Kirchengeschichte 25). Böhlau, Köln / Weimar / Wien 2002, S. 13–15, 17, 110, 113, 118f, 205 und 209 (Google-Books; eingeschränkte Vorschau)
  • Nicole Hegener: „VIVIT POST FVNERA VIRTVS“. Albrecht von Brandenburg, seine römischen Prokuratoren und Francesco Salviati in der Markgrafenkapelle von S. Maria dell’Anima. In: Michael Matheus (Hrsg.): S. Maria dell’Anima. Zur Geschichte einer ‘deutschen Stiftung’ in Rom. (Bibliothek des Deutschen Historischen Instituts in Rom 121). Walter de Gruyter, Berlin / New York 2010, S. 137–213 (PDF der Max Weber Stiftung)
  • Hans-Helmut Görtz: vom Stein zu Steinegg, Eitelwolf, D. In: Thesaurus Personarum. Pfälzische Personengeschichte des 16. bis 18. Jahrhunderts. Stand: 19. November 2021 (PDF)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Joseph Schmidlin: Geschichte der deutschen Nationalkirche in Rom S. Maria dell’Anima. Herder, Freiburg i. Br. 1906, S. 241, nach einer Mitteilung von Friedrich Schneider (Digitalisat im Internet Archive); skeptisch Nicole Hegener: „VIVIT POST FVNERA VIRTVS“. Albrecht von Brandenburg, seine römischen Prokuratoren und Francesco Salviati in der Markgrafenkapelle von S. Maria dell’Anima. In: Michael Matheus (Hrsg.): S. Maria dell’Anima. Walter de Gruyter, Berlin / New York 2010, S. 137–213, bes. S. 160–167, die eher Johannes Lemeken (1481–1554) dargestellt sieht.
  2. „Eitel“ meint ursprünglich „rein, nichts als, nur, echt“, so noch in den Wendungen „eitel Sonnenschein“ oder „eitel Freude“.
  3. a b c d e f g Konrad Friedrich Bauer, Fritz Viktor Arens: Die Inschriften der Stadt Mainz von frühchristlicher Zeit bis 1650, Bd. I Die Mainzer Kirchen und Profanbauten. (Die deutschen Inschriften 2,2). Alfred Druckenmüller, Waldsee 1951–1958, Nr. 313, S. 163f mit Abb.
  4. Samuel Buchholtz: Versuch einer Geschichte der Churmark Brandenburg, Bd. III. Friedrich Wilhelm Birnstiel, Berlin 1767, S. 208, 244 und 325.
  5. Wegen des gleichen Nachnamens kann hier nicht die engere Bedeutung „Bruder der Mutter“ vorliegen.
  6. Johannes Trithemius: Liber de Ecclesiasticis scriptoribus. Amerbach, Basel 1494, Blatt 136v.; ders.: Cathalogus illustrium viro[rum] germania[m] suis ingenijs et lucubrationibus omnifariam exornantium. s. l. [Mainz], s. n. [Friedberg] 1495. S. 73.
  7. a b Heinrich Bebel: Opusculum … de institutione puerorum, quibus Artibus, & praeceptoribus instituendi & tradendi sint. Schürer, Straßburg 1515, Bl. 15 (Digitalisat) der Bayerischen Staatsbibliothek.
  8. Aus Udenheim (Philippsburg); Ludwig Spach: Crato, Craft Hofmann. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 4, Duncker & Humblot, Leipzig 1876, S. 569.
  9. Karl Adolf Schmid: Geschichte der Erziehung vom Anfang an bis auf unsere Zeit, Bd. II/2. J.G. Cotta, Stuttgart 1889, S. 144. In älterer Literatur galt 1490 als Jahr seines Dienstantritts und Todesjahr des Vorgängers Ludwig Dringenberg († 1477).
  10. Johannes Trithemius: Cathalogus illustrium viro[rum] germania[m] suis ingenijs et lucubrationibus omnifariam exornantium. s. l. [Mainz], s. n. [Friedberg] 1495. S. 73.
  11. Franz Falk: Der Mainzer Hofmarschall Eitelwolf von Stein. In: Historisch-Politische Blätter für das katholische Deutschland 111 (1893), S. 877–894, bes. S. 885f; Paul Pfotenhauer: Schlesier auf der Universität Bologna. 1453–1500. In: Zeitschrift des Vereins für Geschichte und Alterthum Schlesiens 29 (1895), S. 268–278, bes. S. 273f Anm. 2 (Google-Books).
  12. Aus Nürnberg, Bruder von Lorenz Beheim, Jurist und Theologe, Kanoniker und Professor in Mainz, 1513–1520 Propst zu St. Lorenz in Nürnberg.
  13. a b c d e f g h i j k l m n o p Brief von Ulrich von Hutten an Jakob Fuchs von Wallburg vom 13. Juni 1515 aus Mainz.
  14. Melchior Adam: Itel Wolfvs de Lapide. In: Vitae Germanorum iureconsultorum et politicorum, qui superiori seculo et quod excurrit floruerunt. Jonas Rose Erben / Johannes Georg Geyder, Heidelberg 1620 S. 7–9.
  15. Brief des Bischofs von Lübeck Dietrich von Bülow an Johannes Trithemius in Berlin vom 24. Oktober 1505 aus Lübeck: „miles … auratus“.
  16. a b Ulrich von Hutten: In Vuedegu[m] Loetz Consulem Gripesualdensem in Pomerania, et filiu[m] eius Henningum Vtr[iusque] Juris doctore[m] Querelaru[m] libri duo. Johannes Hanau d. Ä., Frankfurt an der Oder 1510, Scan 85, Randnotiz: „Eytelwolphus de lapide eques auratus“ (Digitalisat der Universitätsbibliothek Greifswald); Gottlieb Christian Friedrich Mohnike: Ulrich Hutten's Klagen gegen Wedeg Loetz und dessen Sohn Henning. Ernst Mauritius, Greifswald 1826, S. 266f (lat./dt.) (Google-Books).
  17. a b c Nicole Hegener: „VIVIT POST FVNERA VIRTVS“. Albrecht von Brandenburg, seine römischen Prokuratoren und Francesco Salviati in der Markgrafenkapelle von S. Maria dell’Anima. In: Michael Matheus (Hrsg.): S. Maria dell’Anima. Walter de Gruyter, Berlin / New York 2010, S. 137–213, bes. S. 160 Anm. 93 (Lesung mit Christiane Schuchard).
  18. Ingrid Heike Ringel: „Nunquam in aliquo studio generali seu privilegiato … studuisti“. Eine Studiendispens für Albrecht von Brandenburg. In: Friedhelm Jürgensmeier (Hrsg.): Erzbischof Albrecht von Brandenburg 1490-1545. Ein Kirchen- und Reichsfürst der Frühen Neuzeit. (Beiträge zur Mainzer Kirchengeschichte 3). Echter, Frankfurt am Main 1991, S. 37–48, bes. S. 46f.
  19. Heinrich Christian von Senckenberg: Sammlung von Ungedruckt- und raren Schriften, Zu Erläuterung Des Staats- des gemeinen bürgerlichen und Kirchen-Rechts, Bd. I. Johann Friedrich Fleischer, Frankfurt am Main 1745, S. 108 und 122 (Google-Books); Samuel Buchholtz: Versuch einer Geschichte der Churmark Brandenburg, Bd. III. Friedrich Wilhelm Birnstiel, Berlin 1767, S. 240 (Google-Books); Gottlieb Christian Friedrich Mohnike: Eitelwolf von Stein oder Stain. In: Ulrich Hutten's Klagen gegen Wedeg Loetz und dessen Sohn Henning. Ernst Mauritius, Greifswald 1826, S. 428–432, vgl. S. 266f und 405, bes. S. 429 (Google-Books).
  20. Carl Ferdinand Jung: Miscellanorum, Bd. III. Rönnagel und Keul, Frankfurt am Main 1740, S. 296 (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München).
  21. Johann Philipp Datt (Hrsg.): Volumen Rerum Germanicarum Novum, sive de pace imperii publica libri V. Georg Wilhelm Kühnen, Ulm 1698, S. 559 (Google-Books).
  22. a b c d e Prozessakten Dr. Jörg Neidecker, RKG-Beisitzer, für (Vater) Martin von Neideck ./. Marquard vom Stein zu Ottenweiler und Ytelwolf vom Stein; Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Reichskammergericht C3, N 666), 1496/97; Alexander Brunotte, Raimund J. Weber (Bearb.): Akten des Reichskammergerichts im Hauptstaatsarchiv Stuttgart. Inventar des Bestandes C3, Bd. V N–R. (Veröffentlichungen der Staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg 46,5). Kohlhammer, Stuttgart 2001, Nr. 3008, S. 20.
  23. Georg Wilbrand Wormbser: Judicii Camerae imperialis personae Ad Annum M. DC. XXV. In: Petrus Denaisius: Juris Tam Prioris, Quam Posterioris compendium. 6. Auflage Georg Baumeister, Speyer 1624, S. 853–940, bes. S. 860f (Google-Books): „Assessores alii Caesarei … Georgius von Neideck D. 1495. Eitel Wolff 1501. Joannes Brunner 1503. 28. April“.
  24. Brief von Joachim I. von Brandenburg an den Kammerrichter Graf Adolf III. von Nassau-Wiesbaden vom 13. Juli 1509 aus Tangermünde; Dietmar Heil (Bearb.): Der Reichstag zu Worms 1509. (Deutsche Reichstagsakten unter Maximilian I. 10). De Gruyter Oldenbourg, Berlin 2017, S. 743.
  25. Urkunde vom 5. März 1502; Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (VII. HA, Haussachen der Landesherren, Nr. 63).
  26. Urkunde (Quittung) vom 28. Juli 1502; Staatsarchiv Nürnberg (Reichsstadt Nürnberg, Päpstliche und fürstliche Privilegien, Urkunde 424); zum Hintergrund Ioannis ab Indagine (= Johann Heinrich von Falkenstein): Beschreibung der heutiges Tages weltberühmten … Stadt Nürnberg. Johann Heinrich Nonnens, Erfurt 1750, S. 652–654 (Google-Books), und Harrasischer Vertrag von 1496.
  27. Regest einer Urkunde vom 3. Oktober 1502; Brandenburgisches Landeshauptarchiv Potsdam (Städte 8 Guben, U Verweis).
  28. Brief vom 19. Dezember 1502; Heinrich Ulmann: Kaiser Maximilian I. Auf urkundlicher Grundlage dargestellt, Bd. II. J. G. Cotta, Stuttgart 1891, S. 81f Anm. 1 (Google-Books).
  29. Martin Fucker: Dit is der koninglicher richsdach in der hilliger Stat Coellen up dem Rijne gehalden is worden In dem jair unss heren. M.CCCCC. und v. up den XIX. dach Mey. Ludwig van Renchen, Köln 1505, unpaginiert (Google-Books); Heinrich Christian von Senckenberg: Sammlung von Ungedruckt- und raren Schriften, Zu Erläuterung Des Staats- des gemeinen bürgerlichen und Kirchen-Rechts, Bd. I. Johann Friedrich Fleischer, Frankfurt am Main 1745, S. 174 (Google-Books).
  30. Heinrich Ulmann: Kaiser Maximilian I. Auf urkundlicher Grundlage dargestellt, Bd. II. J. G. Cotta, Stuttgart 1891, S. 257 Anm. 3.
  31. Dietmar Heil (Bearb.): Der Reichstag zu Köln 1505. (Deutsche Reichstagsakten unter Maximilian I. 8). De Gruyter Oldenbourg, Berlin 2008, S. 803, 1105, 1178, 1197, 1448 u. ö.
  32. Herbert Jaumann: Hutten, Ulrich von. In: Deutscher Humanismus 1480-1520. Verfasserlexikon, Bd. I. Walter de Gruyter, Berlin 2008, Sp. 1185–1237, bes. Sp. 1185.
  33. Brief von Bischof Dietrich von Bülow an Johannes Trithemius in Berlin vom 24. Oktober 1505 aus Lübeck u. a.
  34. Jan-Hendryk de Boer: Unerwartete Absichten – Genealogie des Reuchlinkonflikts. (Spätmittelalter, Humanismus, Reformation 94). Mohr Siebeck, Tübingen 2016, S. 1052–1054.
  35. Samuel Buchholtz: Versuch einer Geschichte der Churmark Brandenburg, Bd. III. Friedrich Wilhelm Birnstiel, Berlin 1767, S. 269.
  36. Johann Joachim Müller: Des Heil. Römischen Reichs, Teutscher Nation, Reichs-Tags-Staat. Johann Felix Bielcken, Jena 1709, S. 554 (Google-Books); Gesa Wilangowski: Frieden schreiben im Spätmittelalter. Vertragsdiplomatie zwischen Maximilian I., dem römisch-deutschen Reich und Frankreich. de Gruyter Oldenbourg, Berlin 2017. S. 226.
  37. Anton Philipp Segesser (Bearb.): Eidgenössische Abschiede aus dem Zeitraume von 1500–1520. (Amtliche Abschiedesammlung der älteren eidgenössischen Abschiede III/2), Luzern 1869, Nr. 273, S. 370–372.
  38. Dietmar Heil (Bearb.): Der Reichstag zu Worms 1509. (Deutsche Reichstagsakten unter Maximilian I. 10). De Gruyter Oldenbourg, Berlin 2017, S. 73f, 152–156 u. ö.
  39. Kredenzbrief vom 12. Dezember 1508; Adolph Friedrich Riedel (Hrsg.): Codex diplomaticus Brandenburgensis, Bd. III. G. Reimer, Berlin 1861, Nr. 168, S. 194f (Google-Books).
  40. Dietmar Heil (Bearb.): Der Reichstag zu Worms 1509. (Deutsche Reichstagsakten unter Maximilian I. 10). De Gruyter Oldenbourg, Berlin 2017, S. 249, 350f, 369, 561f, 629f u. .ö.
  41. Urkunde vom 1. September 1509; Adolph Friedrich Riedel (Hrsg.): Codex diplomaticus Brandenburgensis, Bd. III. G. Reimer, Berlin 1861, Nr. 175, S. 204f (Google-Books).
  42. Schuldbrief vom 28. Juni 1511; Adolph Friedrich Riedel (Hrsg.): Codex diplomaticus Brandenburgensis, Bd. III. G. Reimer, Berlin 1861, Nr. 180, S. 209 (Google-Books).
  43. a b Briefe des Hochmeister Friedrich von Sachsen an Großkomtur Simon von Drahe († nach 1422) vom 7. November 1510, des Hochmeisters Albrecht von Preußen an Kurfürst Joachim zu Brandenburg vom 18. Mai 1512 und an Ritter Eitelwolf von Stein vom 2. November 1512, Brief des Ritters Eitelwolf von Stein an den Hochmeister Albrecht von Preußen vom 21. November 1512; Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (VII. HA, Ordensbriefarchiv, Nr. 19302, 19533, 19604 und 19616); Erich Joachim (Bearb.), Walther Hubatsch (Hrsg.): Regesta historico-diplomatica Ordinis S. Mariae Theutonicorum 1198 - 1525, Bd. I/3. Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 1973, passim (PDF bei Monumenta Germaniae Historica).
  44. a b Abschrift einer Urkunde von 1469 betreffend Abrechnung des Hochmeister Heinrich Reuß von Plauen mit dem Söldner Georg Hel zu dem Schreiben Eitelwolfs vom 21. November 1512 (VII. HA, Ordensbriefarchiv, Nr. 19616).
  45. Verzeichnis, 1511–1513; Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (VII. HA, Ordensbriefarchiv, Nr. 19389).
  46. Karl Peter Faber: Des Hohemeisters, Markgrafen Albrecht, Reise von Onolzbach (Anspach) nach Königsberg in Preußen. Im Jahr 1512. In: Preussisches Archiv oder Denkwürdigkeiten aus der Kunde der Vorzeit, Bd. II. Friedrich Nicolovius, Königsberg 1810, S. 21–38 (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München).
  47. a b Brief des Ritters Eitelwolf vom Stein an den Hochmeister Albrecht von Preußen; 21. November 1512; Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (XX. HA, Ordensbriefarchiv, Nr. 19604); Johannes Voigt: Geschichte Preussens, Bd. IX. Bornträger, Königsberg 1839, S. 502 (Google-Books).
  48. Regest vom 15. September 1511; Brandenburgisches Landeshauptarchiv Potsdam (Bestand Städte, 8 Mittenwalde, U Verweis).
  49. Brief von Henning Göde an Kurfürst Friedrich III. von Sachsen vom 1. Dezember 1511; Reinhard Seyboth (Bearb.): Die Reichstage zu Augsburg 1510 und Trier/Köln 1512, Bd. II. (Deutsche Reichstagsakten unter Maximilian I. 11). De Gruyter Oldenbourg, Berlin 2017, S. 1591f.
  50. Samuel Buchholtz: Versuch einer Geschichte der Churmark Brandenburg, Bd. III. Friedrich Wilhelm Birnstiel, Berlin 1767, S. 271.
  51. Aus Camberg, auch Johann Camberger, Kanoniker in Mainz und Köln, Doktor der Rechte, 1512 Propst des Wetzlarer Kollegiatstiftes, Kurmainzer Kanzler.
  52. Bericht vom 9. März 1513; Österreichisches Staatsarchiv Wien (Haus-, Hof- und Staatsarchiv, Reichskanzlei, Maximiliana 29-1-20).
  53. Urkunde vom 10. April 1513, Kölln; Adolph Friedrich Riedel (Bearb.): Codex diplomaticus Brandenburgensis, Bd. XXIV. Reimer, Berlin 1863, Nr. CXCIII, S. 480f (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München).
  54. a b Urkunde vom 14. September 1513, Tangermünde; Adolph Friedrich Riedel (Bearb.): Codex diplomaticus Brandenburgensis, Bd. XXIV. Reimer, Berlin 1863, Nr. CXCIV, S. 481–483.
  55. Er erhielt am 5. Januar 1514 in Rom eine päpstliche Benefikation; Joseph Hergenröther (Hrsg.): Leonis X. pontificis maximi regesta, Bd. II. Herder, Freiburg i. Br. 1891, Nr. 6095, S. 389 (Digitalisat bei Hathitrust).
  56. Er erhielt am 10. Januar 1514 in Rom päpstliche Benefikationen; Joseph Hergenröther (Hrsg.): Leonis X. pontificis maximi regesta, Bd. II. Herder, Freiburg i. Br. 1891, Nr. 6218–6219, S. 397.
  57. Er erhielt am 11. Januar 1514 in Rom eine päpstliche Benefikation; Joseph Hergenröther (Hrsg.): Leonis X. pontificis maximi regesta, Bd. II. Herder, Freiburg i. Br. 1891, Nr. 6262, S. 399.
  58. Herr Eitelwolf vom Stein, Nachrichten aus Rom im Brief des Komturs der Ballei Koblenz Ludwig von Seinsheim († 1524) an den Hochmeister Albrecht von Preußen vom 9. September 1513; Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (VII. HA, Ordensbriefarchiv, Nr. 19872).
  59. Brief von Prokurator Johann Blankenfeld an den Hochmeister vom 5. Dezember 1513 aus Rom; Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (XX. HA, Ordensbriefarchiv, Nr. 19927); Aloys Schulte: Die Fugger in Rom 1495–1523. Duncker & Humblot, Leipzig 1904, Bd. I, S. 93, und Bd. II, Urkunde 43, S. 69.
  60. Jean Hardouin u. a.: Acta conciliorum et epistolae decretales, Bd. IX. Typographia Regia, Paris 1714, Sp. 1709 (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München); Giovanni Domenico Mansi u. a: Sacrorum conciliorum nova, et amplissima collectio, Bd. XXXII. Hubertus Welter, Paris 1902, Sp. 831 (Digitalisat der Universitätsbibliothek Heidelberg); Lesung der Namen „Benso de Alvenschn“ und „Joannes Bencelvil“ nach der Literatur zum Konzil korrigiert.
  61. Karl Joseph von Hefele, Joseph Hergenröther: Conciliengeschichte, Bd. VIII. Herder, Freiburg i. Br. 1887, S. 579f und 596f.
  62. Wilhelm Schnöring: Johannes Blankenfeld. Ein Lebensbild aus den Anfängen der Reformation. (diss. phil. Bonn). Karras, Halle a. S. 1905. S. 11 (Google-Books; eingeschränkte Vorschau).
  63. Pietro Bembo: Epistolarvm Petri Bembi, Leonis Decimi Pontificis Max. nomine scriptarum. Froben, Basel 1566, Buch VI, Nr. XXXII, S. 233f (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München).
  64. Abweichende Lesung (comes Anconensis) bei Gustav C. Knod: Deutsche Studenten in Bologna (1289-1562). Biographischer Index zu den Acta nationis Germanicae universitatis Bononiensis. R. von Decker (G. Schenck), o. O. (Berlin) 1899, S. 548.
  65. Ecke Klosterstraße / Bischofsstraße, später Klosterstraße 90 in Berlin-Mitte.
  66. Päpstliches Mandat vom 16. Dezember 1513; Joseph Hergenröther (Hrsg.): Leonis X. pontificis maximi regesta, Bd. II. Herder, Freiburg i. Br. 1891, Nr. 6095, S. 366.
  67. Urkunde vom 18. März 1514; Landesarchiv Sachsen-Anhalt Magdeburg (U 1, IV Nr. 35a); Adolph Friedrich Riedel (Hrsg.): Codex diplomaticus Brandenburgensis, Bd. III. G. Reimer, Berlin 1861, Nr. 203, S. 233–235 (Google-Books).
  68. Brief von Joachim I. von Brandenburg an Albrecht von Brandenburg (Auszug) vom 6. Juni 1514 aus Kölln an der Spree; Aloys Schulte: Die Fugger in Rom 1495–1523. Duncker & Humblot, Leipzig 1904, Bd. I, S. 307, und Bd. II, Urkunde 140, S. 232.
  69. Giovanni Domenico Mansi, Philippe Labbé, Niccolò Coleti, Gabriel Cossart: Sacrorum Conciliorum nova, et amplissima collectio, Bd. XXXII. Hubertus Welter, Paris 1902, Sp. 862.
  70. Aloys Schulte: Die Fugger in Rom 1495–1523. Duncker & Humblot, Leipzig 1904, Bd. I, S. 105f.
  71. Aloys Schulte: Die Fugger in Rom 1495–1523. Duncker & Humblot, Leipzig 1904, Bd. I, S. 120, und Bd. II, Urkunde 63 (Brief von Busso X. von Alvensleben und Johann II. von Blankenfelde an Erzbischof Albrecht vom 15. August 1514 aus Rom), S. 115f.
  72. Aloys Schulte: Die Fugger in Rom 1495–1523, Bd. I. Duncker & Humblot, Leipzig 1904, S. 104f, 123f, 148f u.ö.
  73. Urkunde vom 27. Juli 1514; Brandenburgisches Landeshauptarchiv Potsdam (Bestand Kurmark, Landesherrliche Ämter, 7 Jüterbog, U 10 A).
  74. Urkunden vom 25. März und 8. September 1514; Heinrich August Erhard (Bearb.): Urkunden zur Geschichte Eitelwolfs vom Stein. In: ders.: Geschichte des Wiederaufblühens wissenschaftlicher Bildung, vornehmlich in Teutschland bis zum Anfange der Reformation, Bd. III. Creutz, Magdeburg 1832, S. 240–254.
  75. a b Ulrich von Hutten: In laudem reverendissimi Alberthi Moguntini … Panegyricus. Thomas Anshelm, Tübingen 1515.
  76. Percy Stafford Allen (Hrsg.): Opus epistolarum Des. Erasmi Roterodami, Bd. II 1514–1517. Oxford University Press, Oxford 1910, Ep. 332, S. 67; vgl. Ep. 300, S. 4, u. a. (Digitalisat im Internet Archive).
  77. Ludwig Geiger: Johann Reuchlin. Sein Leben und seine Werke. Duncker & Humblot, Leipzig 1871, S. 377 (Google-Books), u. a.
  78. David Friedrich Strauß: Ulrich von Hutten, Bd. I. F. A. Brockhaus, Leipzig 1858, S. 17 und 110 (Google-Books), u. a.
  79. Thomas Kaufmann: Die Mitte der Reformation. Eine Studie zu Buchdruck und Publizistik im deutschen Sprachgebiet, zu ihren Akteuren und deren Strategien, Inszenierungs- und Ausdrucksformen. (Beiträge zur historischen Theologie 187). Mohr Siebeck, Tübingen 2019, S. 39 Anm. 75.
  80. Thomas Schauerte: Bruder Nestors - Sohn des Cicero. Albrechts Humanismus und Kunstpatronanz als Standesattribute. In: Thomas Schauerte, Andreas Tacke (Hrsg.): Der Kardinal. Albrecht von Brandenburg. Renaissancefürst und Mäzen. Bd. II. Schnell + Steiner, Regensburg 2006, S. 51–59, bes. S. 53.
  81. a b Valentin Ferdinand von Gudenus: Codex diplomaticvs exhibens anecdota … Mogvntiaca, Bd. I. Königliche Akademische Buchhandlung, Göttingen 1743, S. 942–944 (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München).
  82. a b c Franz Falk: Der Mainzer Hofmarschall Eitelwolf von Stein. In: Historisch-Politische Blätter für das katholische Deutschland 111 (1893), S. 877–894, bes. S. 892f.
  83. Stadtarchiv Mainz (III A w 17).
  84. Sinngemäß ergänzt nach Jakob Christoph Bourdon, der „edel Wolff“ las.
  85. Otto von Alberti, Friedrich von Gaisberg-Schöckingen: Württembergisches Adels- und Wappenbuch, Bd. II N–Z. W. Kohlhammer, Stuttgart 1916, S. 741f (Digitalisat des Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz Koblenz).
  86. Ferdinand Opll: Nachrichten aus dem mittelalterlichen Wien. Böhlau, Wien 1995, S. 189 und 255, zum 9. April 1463 in Wien.
  87. a b Verzeichnis der Zuzüger Zürichs, 1443; Rudolf Luginbühl (Hrsg.): Heinrich Brennwalds Schweizerchronik, Bd. II. Basler Buch- und Antiquariatshandlung, Basel 1910, S. 77–84, bes. S. 79 und 81.
  88. Hans Ulrich Bächtold (Bearb.), Heinrich Bullinger: Werke, Abt. 4 Historische Schriften, Bd. 1, Teilband 1 Tigurinerchronik. Theologischer Verlag, Zürich 2018, S. 213.
  89. Ludwig Montoyer, Theodor Georg von Karajan: Die alte Kaiserburg zu Wien vor dem Jahre MD. (Berichte und Mittheilungen des Alterthums-Vereines zu Wien 6). Prandel & Ewald, Wien 1863, S. 80 und 87 (Google-Books).
  90. Vielleicht verwandt oder identisch mit Jörg Häl, 1485/86 Vogt zu Hochhaus; Staatsarchiv Ludwigsburg (Bestand B 509 Söflingen, Klarissenkloster, Bü 12).
  91. Max Toeppen (Bearb.): Acten der Ständetage Preussens unter der Herrschaft des Deutschen Ordens, Bd. V. Duncker & Humblot, Leipzig 1886, S. 427–429.
  92. Gustav Adelbert Seyler: Abgestorbener Württemberger Adel. (J. Siebmacher's grosses und allgemeines Wappenbuch VI/2). Bauer & Raspe, Nürnberg 1911, S. 239 und 260, Tf. 133 und 149 (Digitalisat der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen).
  93. a b Otto von Alberti, Friedrich von Gaisberg-Schöckingen: Württembergisches Adels- und Wappenbuch, Bd. II N–Z. W. Kohlhammer, Stuttgart 1916, S. 877f mit Abb. (Digitalisat des Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz Koblenz).
  94. Vielleicht ist „Klonitz“ (Kłonice) oder ein ähnlicher Name gemeint.
  95. Aus Hamburg.
  96. Neffe des Dietrich von Bülow, 1506 immatrikuliert in Frankfurt an der Oder.
  97. Neffe des Dietrich von Bülow, 1507 immatrikuliert in Frankfurt an der Oder.
  98. Aus Elbing, 1501 immatrikuliert in Leipzig, 1512/13 Rektor der Universität Frankfurt an der Oder, Domherr in Frauenburg.
  99. Carl August Böhaimb: Die Besitzer von 51 ehemaligen pfalzneuburgischen Hofmarken im kgl. Regierungsbezirke von Oberpfalz und Regensburg. In: Verhandlungen des Historischen Verein von Oberpfalz und Regensburg 18 (1858), S. 205–352, bes. S. 255f (Google-Books).
  100. Hans-Helmut Görtz: vom Stein zu Steinegg, Eitelwolf, D. In: Thesaurus Personarum. Pfälzische Personengeschichte des 16. bis 18. Jahrhunderts. Stand: 19. November 2021.
  101. Kaufverträge vom 12. Februar 1407 (Jakob von Stein und seine Frau Anna von Riexingen), 8. November 1442 und 28. September 1443 (beide Hans vom Stain von Steineck); (Bestand 38 Baden-Durlach, Steinegg, Gde. Neuhausen, Enzkreis, Nr. 3687); Generallandesarchiv Karlsruhe; Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Bestand A 602 Württembergische Regesten, Weltliche und geistliche Ämter, Leonberg W., Nr. 10418 und 10421).
  102. a b Kaufurkunde vom 28. September 1443; Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Bestand A 602 Württembergische Regesten, Weltliche und geistliche Ämter, Leonberg W., Nr 10421).
  103. Dietrich von Gemmingen war 1442 Vertragsbürge des Hans vom Stein zu Steinegg.
  104. a b c Kaufurkunde vom 2. November 1442; Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Bestand A 489 Herrenalb, Hausen an der Würm, U 344).
  105. Entscheidbrief in dem Streite zwischen den Herren von Gemmingen und von Stein zu Steineck über den Kirchensatz zu Heimsheim und Mühlhausen vom 23. März 1468; Generallandesarchiv Karlsruhe (Bestand 38 Baden-Durlach, Mühlhausen (an der Würm), Gde. Tiefenbronn, Enzkreis, Nr. 2369).
  106. a b Die Schiedsrichter Johannes von Udenheim, Abt von Herrenalb, Landhofmeister Hans von Bubenhoffen († 1481), Hans von Gemmingen zu Guttenberg und Wilhalm von Münchingen († 1491), Vogt zu Leonberg („Löwemberg“), wiesen Landhofmeister Dietrich von Gemmingen und seinen Sohn Otto 1468 an, Konrad (II.) und Jakob vom Stain für die Abtretung des Kirchensatzes zu Heimsheim und Mühlhausen nebst geistlicher und weltlicher Lehung 850 Rheinische Gulden zu zahlen; Archiv der katholischen Pfarrei Mühlhausen an der Würm; Karl Hartfelder: Archivalien aus dem Amtsbezirk Pforzheim. In: Mitteilungen der badischen historischen Kommission 8 (1887), S. m91–m96, bes. S. m93 (Google-Books; hier Zahlendreher „1486“).
  107. Urkunde über den Verkauf der Herrschaft Zossen vom 25. Juli 1490 (es leben noch die beiden Brüder Marquart und Konrad III. von Stein); Adolph Friedrich Riedel (Bearb.): Codex diplomaticus Brandenburgensis, Bd. XI. Reimer, Berlin 1856, Nr. XXIV; S. 273 (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München).
  108. a b c Verzichtsurkunde Georg von Steins auf die Herrschaft Zossen vom 4. Juni 1495, ausgestellt in Berlin; Colmar Grünhagen, Hermann Markgraf (Bearb.): Lehns- und Besitzurkunden Schlesiens und seiner einzelnen Fürstenthümer im Mittelalter, Bd. I. S. Hirzel, Leipzig 1881, Steinau-Raudten Nr. 13, S. 282–284; vgl. Steinau-Raudten Nr. 1, S. 267 (Google-Books): „fur meine Bruder Marquart und Connrattn vom Stain“.
  109. Hermann Markgraf: Stein, Georg von. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 35, Duncker & Humblot, Leipzig 1893, S. 608–613.
  110. Die Linie Stain zu Steinegg bzw. zu Uttenweiler soll dem Familienzweig der Stain zu Ronsberg und Oeffingen entstammen; Wilfried Schöntag: Das Bistum Konstanz, Bd. 6 Das reichsunmittelbare Prämonstratenserstift Marchtal. (Germania Sacra. Dritte Folge 5), de Gruyter, Berlin 2012, S. 331.
  111. Regest einer Urkunde vom 13. Dezember 1473.
  112. a b c Theodor Selig: Zur Geschichte des ehemaligen Augustiner-Eremitenklosters Uttenweiler. In: Schwäbisches Archiv 29 (1911), S. 49–53, 71–77, 87–95, 100–103 und 119–122, bes. S. 76.
  113. Urkunde vom 10. November 1382; Hans Martin Maurer, Alois Seiler (Bearb.): Die Urkunden des Reichsstifts Obermarchtal. Regesten 1171-1797. (Documenta Suevica 5). Isele, Konstanz 2005, Nr. 276, S. 123.
  114. Die Nummerierung Konrad I.–IV. in dieser Übersicht dient der Orientierung, um die Verwandtschaftsverhältnisse der gleichnamigen Personen, wie sie sich aus den Angaben der Literatur ergeben, übersichtlicher abzubilden. Bei einer Gesamtdarstellung des Familienzweiges wäre sie ggfs. anzupassen.
  115. a b Eine Urkunde vom 18. März 1437 erwähnt Sophie von Uffenloch, Witwe des Rüdiger von Überkingen (Rücker von Ubrichingen) und jetzige Ehefrau von Konrad vom Stein; Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Bestand H 52a Archivalien aus dem Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg, U 225) u. a.; Der Landkreis Tübingen: Amtliche Kreisbeschreibung, Bd. II. Tübinger Chronik, Tübingen 1967, S. 362.
  116. a b c Urkunde vom 22. Juli 1444 für Sophie von Uffenloch, Witwe des Konrad von Stein zu Steineck; Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Bestand B 203 Rottweil, Reichsstadt, U 1020).
  117. 27. Abt des Klosters war 1383–1393 Konrad (V.) von Stein, 29. Abt 1398–1421 Wolfhard von Stein.
  118. Urkunde vom 17. Januar 1402, ausgestellt auf der „vesti Gotlieb“; Karl Rieder (Bearb.): Regesten zur Geschichte der Bischöfe von Constanz, Bd. III. Wagner, Innsbruck 1913, Nr. 7725, S. 116.
  119. Urkunde vom 13. Mai 1417; Staatsarchiv Ludwigsburg (Bestand B 126 d S Neuhausen auf den Fildern, Herrschaft, U 470).
  120. Urkunde) vom 18. Juli 1418; Wilhelm Altmann (Bearb.): Die Urkunden Kaiser Sigmunds (1410–1439), Bd. I. (Regesta Imperii 11). Wagner, Innsbruck 1896/97, Nr. 3349, S. 237 (Google-Books).
  121. Joseph Josenhans: Die Herrschaft Hohenberg seit 1381. In: Beschreibung des Oberamts Rottenburg, Bd. I. Kohlhammer, Stuttgart 1899, S. 326–351, bes. S. 373 (Google-Books), Beschreibung des Oberamts Spaichingen. H. Lindemann, Stuttgart 1876, S. 181.
  122. Kredenzbrief vom 16. Dezember 1427, Urkunden vom 28. Juni und 1. August 1429; Carl Heinrich von Lang, Georg Thomas Rudhart (Bearb.): Regesta, sive Rerum Boicarum Autographa, Bd. VIII (= IX). Königliche Druckerei, München 1854, S. 111, 148 und 154 (Google-Books)
  123. Lehnsrevers vom 1. November 1428; Carl Heinrich von Lang, Georg Thomas Rudhart (Bearb.): Regesta, sive Rerum Boicarum Autographa, Bd. VIII (= IX). Königliche Druckerei, München 1854, S. 130.
  124. a b c d e f g h Urkunde vom 13. März 1429; Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Bestand A 602 Württembergische Regesten, Nr. 10528). Textauszug abgedruckt in: Gerhard Piccard: Der Magdalenenaltar des „Lukas Moser“ in Tiefenbronn. Harrassowitz, Wiesbaden 1969, S. 46: „Conrat vom Stein zü Steineck, ritter, und fröw Cecily Truhsessin, und Sophye sin elichn husfrowe [d. h.: Conrat II. vom Steins zweite Ehefrau Sophie von Uffenloch; Cäcilie Truchsessin war vermutlich eine Verwandte seiner ersten Ehefrau], und Itelwolff vom Stein zü Steineck, Bernhart vom Stein und Ann von Baldeck sin elich hußfröw … | Jacob vom Stain und fraw Ann von Rüxingen …“.
  125. Urkunde vom 30. Juli 1395 für die Kapelle zu Tiefenbronn, gesiegelt von „Dochterman Cunrad vom Stain“; Generallandesarchiv Karlsruhe (Bestand 38 Baden-Durlach, Tiefenbronn, Enzkreis, Nr. 3719 mit Foto).
  126. a b c Lehensbrief vom 30. März 1433; Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Bestand B 203 Rottweil, Reichsstadt, U 1019).
  127. Beschreibung des Oberamts Rottweil. Lindemann, Stuttgart 1875, S. 349 (Google-Books).
  128. Konrad vom Stain zu Steineck und seine Frau Sophia von Ufenloch, deren Bruder Geng (Georg; Jörg) von Ufenloch († nach 1447) und seine Frau Anna von Rammingen († nach 1447) verkaufen an Kloster Schöntal Güter und Gülten zu Züttlingen; Urkunde vom 1. Mai 1436; Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Bestand A 602 Württembergische Regesten, Möckmühl Stift. G. V., Nr. 10833); Urkunde vom 1. Juni 1447; Staatsarchiv Ludwigsburg (B 95 Helfenstein, Grafschaft, Kirche zu Deggingen, U 736).
  129. Urkunde vom 6. Februar 1419; Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Bestand A 474 Bebenhausen, U 1914
  130. a b c d Urkunde Fertigung (= Übertragung von Rechten) des Conrad vom Stein um seine Leibeigenen auf dem Aigen vom 11. Juli 1432 mit Eitelwolf (Itelwolff) vom Stein, Bernhard vom Stein und Hans vom Stein); Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Bestand A 502 Maulbronn, U 1194).
  131. Kaufurkunde vom 12. Juli 1452; Hauptstaatsarchiv Stuttgart (A 489 Herrenalb, Hausen an der Würm, U 685).
  132. Johann Ulrich Steinhofer: Neue Wirtenbergische Chronik, Bd. II. Johann David Bauhof und Johann Gottlieb Frank, Tübingen 1746, S. 812 (Google-Books).
  133. Eine 1509 geadelte Familie Höcklin ist seit 1440 in Schopfheim belegt, später Höcklin von Steinegg (nicht Steinegg bei Neuhausen, sondern identisch mit dem Burgstall Burgholz bei Raitbach). Ein Hänslin Höcklin von Hagenbach „im schwarzen Hulwen“ (vgl. heute Siedlung Schwäbisch Hall-Hilbenhof) wird 1490, 1498 urkundlich erwähnt.
  134. Vidimus Kaufbriefes von Eitel Wolf von Stein, gegen Herrn Marggraf Jacob von Baden über seinen Theil an Steineck und 5 Theile von Mühlhausen vom 29. April und 24. September 1446. In: Die Reichs-Unmittelbarkeit des von Gemmingischen Gebietes vor dem Hagenschieße. o. O. 1788, S. 116–119; vgl. S. 115f (Google-Books).
  135. a b Kaufurkunde vom 8. November 1442; Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Bestand A 602 Württembergische Regesten, Weltliche und geistliche Ämter, Leonberg W., Nr 10428).
  136. a b Reiner Haussherr: Der Magdalenenaltar in Tiefenbronn. In: Kunstchronik 24 (1971), S. 177–212, bes. S. 192.
  137. In einer Urkunde vom 17. Januar 1416 wird ihr Vater Wölfflin Maiser zusammen mit „Ritter Chunrat vom Stain zu Stainek“ erwähnt; Staatsarchiv Ludwigsburg (B 126 d S Neuhausen auf den Fildern, Herrschaft, U 468).
  138. 1429, 1438 (Guntram Palm: Geschichte der Amtsstadt Schorndorf im Mittelalter. (Schriften zur Kirchen- und Rechtsgeschichte 11/12), Fabian / Osiander, Tübingen 1959, S. 77), ähnlich 1442 und 1456 nach dem Tod Bernhard vom Stains.
  139. Urkunde vom 10. Januar 1473; vgl. Urkunden vom 26 Juli 1469, 25. September 1475 u. a.; Staatsarchiv Ludwigsburg (B 177 S Schwäbisch Gmünd, Reichsstadt, Bü 1746; vgl. Bü 1714, Bü 1767).
  140. a b Louis Poulain: Der Ritter vom Thurn von Marquart von Stein. Werner Riehm, Basel 1906, S. 15–17, 24, 31 und 33f.
  141. a b c Einladung von Albrecht VI. von Österreich an den Markgrafen Rudolf IV. von Hachberg und andere Lehnsleute (darunter „Hanns vom Stain oder Conrad sein Bruder“) zur Teilnahme am Romzug zur Kaiserkrönung Friedrichs III. vom 7. September 1451; Joseph Chmel (Bearb.): Urkunden, Briefe und Actenstücke zur Geschichte der habsburgischen Fürsten K. Ladislaus Posth., Erzherzog Albrecht VI. und Herzog Siegmund von Österreich. Aus den Jahren 1443–1473. K.K. Hof- und Staats-Druckerei, Wien 1850, S. 94–96, bes. S. 95 (Google-Books).
  142. a b c Urkunde vom 15. Oktober 1454, ausgestellt in Rottenburg am Neckar; Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Bestand B 515 Weingarten, Benediktinerkloster, U 907).
  143. Urkunde vom 15. Oktober 1454; Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Bestand B 515 Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden, U 907).
  144. a b Enea Silvio Piccolomini: De viris illustribus (um 1440/50 entstanden). Societas Litteraria Stuttgardiensis, Stuttgart 1842, S. 53f (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München).
  145. a b Regest vom 13. Oktober 1451; Adolf Poinsignon (Bearb.): Die Urkunden des Stadtarchivs Breisach. In: Mitteilungen der Badischen Historischen Kommission 11 (1889), S. N-1–N-91, bes. S. N-20 (Google-Books).
  146. a b Wilhelm Vischer, Heinrich Boos (Hrsg.): Basler Chroniken, Bd. III Johannis Knebel capellani ecclesiae Basiliensis diarium. Hirzel, Leipzig 1887, S. 55f (Digitalisat im Internet Archive).
  147. a b Rudolf Kneschke: Georg von Stein. (diss. phil. Leipzig). Thomas & Hubert, Weida i. Th. 1913, S. 1f (PDF des Digitalarchivs Steyr).
  148. Kurt Karpf: Die große Geschichte einer kleinen Kirche. Die Magdalenenkapelle von Baldersdorf in Kärnten. Stadtarchiv, Spittal 2004, S. 43.
  149. Wolfgang Stromer von Reichenbach: Die Nürnberger Handelsgesellschaft Gruber, Podmer, Stromer im 15. Jahrhundert. (Nürnberger Forschungen 7). Verein für Geschichte der Stadt Nürnberg, Nürnberg 1963, S. 113.
  150. Franz Xaver Kohla, Gotbert Moro: Kärntner Burgenkunde, Bd. II. Geschichtsverein für Kärnten, Klagenfurt 1973, S. 142; hier: „Wilhelm v. Stein zu Mannsburg“ (= Monsberg, nicht Mannsberg).
  151. Epistola cxi. Eneas Silvius poeta domino Wilhelmo de Lapide militi vom 1. Juni 1444 aus Wien. In: Eneas Silvius: Epistolae familiares. 1481, Bl. 61f (Digitalisat der TU Darmstadt); Aeneas Silvius ad Guilielmum de Stein vom 4. Juni 1444 aus Wien; Rudolf Wolkan (Bearb.): Der Briefwechsel des Eneas Silvius Piccolomini, Bd. I/1 Briefe aus der Laienzeit, 1431–1445. Privatbriefe. (Fontes rerum Austriacarum, II. Abteilung 61). Hölder, Wien 1909, Nr. 144, S. 326–331, und Nr. 154, S. 395–424 (Digitalisat der Universität Wien).
  152. Sammlung Siegwalt Schiek (1924–1993): Grabdenkmäler Oberämter Riedlingen bis Tübingen; Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Bestand J 30/3 Sammlungen zur Landesgeschichte und Landeskunde, Bü 15): „Wilhelm von Stain“.
  153. Grabplatte in der Kirche von Epfendorf; Beschreibung des Oberamts Oberndorf. H. Lindemann, Stuttgart 1868, S. 223.
  154. Urkunde vom 7. Februar 1471; Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Bestand A 602 Württembergische Regesten, 1298).
  155. Urkunde vom 28. Juli 1468 u. a.; Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Bestand B 203 Rottweil, Reichsstadt, U 1033).
  156. Urkunde vom 5. Februar 1482; Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Bestand B 203 Rottweil, Reichsstadt, U 1023).
  157. Urkunde vom 24. März 1494; Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Bestand B 203 Rottweil, Reichsstadt, U 1048).
  158. Urkunde vom 26. Mai 1450 (Siegel mit 3 Wolfsangeln); Kärntner Landesarchiv (Allgemeine Urkundenreihe 418-B-A 997 St); Kurt Karpf: Die große Geschichte einer kleinen Kirche. Die Magdalenenkapelle von Baldersdorf in Kärnten. Stadtarchiv, Spittal 2004, S. 75 Anm. 57, mit Verweis auf eine weitere Urkunde im Archiv der Diözese Gurk in Klagenfurt (PA Molzbichl, Urkunde P 1631).
  159. Urkunde des Albrecht „Achilles“ von Brandenburg, Markgrafen von Ansbach, vom 14. November 1454 (im Archiv zu Wolfsberg). In: Ambrosius Eichhorn: Beyträge zur ältern Geschichte und Topographie des Herzogthums Kärnten, Bd. II. Johann Leon, Klagenfurt 1819, S. 229–234, bes. S. 233f (Google-Books): „Conraden von Stain, dennzumahln … viczdomb“.
  160. a b Gustav Georg König von Königsthal: Nachlese in den Reichs-Geschichten unter Kaiser Friedrich III., Bd I Von 1452. biß 1460. Johann August Raspe, Frankfurt am Main 1759, S. 21f (Google-Books).
  161. Urkunden vom 17. November 1492, 18. Februar 1494 u. a.; Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Bestand B 203 Reichsstadt Rottweil, U 104, U 1049 u. a.); Karl August Barack (Hrsg.): Zimmerische Chronik, Bd. III. 2. Auflage Mohr (Siebeck), Freiburg i. Br. 1881, S. 109 (Digitalisat im Internet Archive).
  162. Urkunden vom 23. Dezember 1477, 18. Juni 1482, 27. Juli 1500, 14. Oktober 1514 u. a.; Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Bestand B 203 Reichsstadt Rottweil, U 1031, U 1051, U 1239, U 1240 u. a.).
  163. Karl August Barack (Hrsg.): Zimmerische Chronik, Bd. II. 2. Auflage Mohr (Siebeck), Freiburg i. Br. 1881, S. 507 (Digitalisat im Internet Archive).
  164. Urkunden vom 2. Juni 1526, 2. Dezember 1527 u. a.; Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Bestand B 203 Reichsstadt Rottweil, U 1057a, U 1059 u. a.).
  165. In zweiter Ehe verheiratet mit Hans Flach von Reischach; Testament vom 6. April 1380, aufgestellt in Memmingen; Chartularium Sangallense 9 (1373–1381) 1380 IV 06. In: monasterium.net; abgerufen am 25. Januar 2022.
  166. a b Theodor Selig: Zur Geschichte des ehemaligen Augustiner-Eremitenklosters Uttenweiler. In: Schwäbisches Archiv 29 (1911), S. 49–53, 71–77, 87–95, 100–103 und 119–122, bes. S. 73.
  167. Urkunde vom 4. Juni 1415; Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Bestand B 475 Marchtal, Prämonstratenserkloster, U 75); Abschriften von Lehenbriefen, 1415–1737; Staatsarchiv Sigmaringen (Dep. 30/12 T 4 Marchtal: Akten, Nr. 595).
  168. Rudolf Kneschke: Georg von Stein. (diss. phil. Leipzig). Thomas & Hubert, Weida i. Th. 1913, S. 1f.
  169. a b Brief von Ritter Marquart von Stein an Vater und Bruder Ritter Konrad III. und Konrad VI. von Stein vom 14. April 1477; Louis Poulain: Der Ritter vom Thurn von Marquart von Stein. Werner Riehm, Basel 1906, S. 141f.
  170. Konrad (III.) von Stein zu Uttenweiler war ein Bruder des Bertold vom Stain († 1473) und hatte 1473 bzw. 1481 (nachdem er gestorben war) noch zwei lebende Söhne mit Namen Marquart und Konrad (VI.).
  171. Louis Poulain: Der Ritter vom Thurn von Marquart von Stein. Werner Riehm, Basel 1906, S. 5f u. ö.
  172. Dienstvertrag vom 6. Januar 1415, Zahlungsanweisung vom 30. Mai 1417 (beides Konstanz), Zahlungsanweisung vom 22. September 1417 u. a.; Wilhelm Altmann (Bearb.): Die Urkunden Kaiser Sigmunds (1410–1439), Bd. I. (Regesta Imperii 11). Wagner, Innsbruck 1896/97, Nr. 1377, 2359, 3573, S. 84, 164, 251 u. a.
  173. Letzter Eintrag am 19. Juli 1431 in Nürnberg; Wilhelm Altmann (Bearb.): Die Urkunden Kaiser Sigmunds (1410–1439), Bd. II. (Regesta Imperii 11). Wagner, Innsbruck 1897–1900, Nr. 8724, S. 185f.
  174. Urkunde vom 1. Februar 1472; Staatsarchiv Sigmaringen (Dep. 30/13 T 1 Dürmentingen-Bussen, Nr. 55; vgl. Nr. 54 u. a).
  175. Regest einer Urkunde vom 13. Dezember 1473.
  176. Sophia von Utenloch kommt nicht in Betracht, da sie bereits 1444 verwitwet und Konrad II von Stains Mutter war.
  177. Verheiratet mit Anna von Freyberg-Eisenberg († 1490). Sybilla von Stain (* um 1408; † 1445) zu Klingenstein, verheiratet mit Peter von Freyberg-Eisenberg (1398–1465), war seine Schwiegermutter.
  178. Brief vom 26. Dezember 1465(?); Joseph Chmel (Bearb.): Urkunden, Briefe und Actenstücke zur Geschichte der habsburgischen Fürsten K. Ladislaus Posth., Erzherzog Albrecht VI. und Herzog Siegmund von Österreich. Aus den Jahren 1443–1473. (Fontes rerum Austriacarum II/2). K.K. Hof- und Staats-Druckerei, Wien 1850, Nr. 253, S. 68 (Google-Books).
  179. Rudolf Kneschke: Georg von Stein. Versuch einer Biographie. (diss. phil. Leipzig). Thomas & Hubert, Weida i. Th. 1913, S. 58, 61 u. ö.
  180. a b Gustav RoetheStein, Marquart v. St. (Stain). In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 35, Duncker & Humblot, Leipzig 1893, S. 666 f.
  181. Jörg Wettlaufer, Jaques Paviot (Bearb.): Europäische Reiseberichte des späten Mittelalters. Peter Lang, Frankfurt am Main 1999, S. 92f; Jean-Daniel Morerod: La force du vœu. Le pèlerinage à Jérusalem de Guillaume de Chalon et ses témoins (1453–1454). In: Agostino Paravicini Bagliani u. a. (Hrsg.): L'itinérance des seigneurs (XIVe–XVIe siècles). Université de Lausanne, Lausanne 2003, S. 89–102, bes. S. 96 und 100.
  182. Wilhelm Vischer, Heinrich Boos (Hrsg.): Basler Chroniken, Bd. II Johannis Knebel capellani ecclesiae Basiliensis diarium. Hirzel, Leipzig 1880, S. 93; vgl. S. 463 (Digitalisat im Internet Archive).
  183. Louis Stouff: Les origines de l'annexion de la Haute-Alsace à la Bourgogne en 1469. Étude sur les terres engagées par l'Autriche en Alsace depuis le 14e siècle spécialement la seigneurie de Florimont. L. Larose, Paris 1901, Teil II, S. 92–99 u. ö. („vnserm getrewen, lieben Marckchquarden vom Stein“ u. ä.). (Digitalisat im Internet Archive); vgl. S. 147–149.
  184. a b Urkunde vom 23. April 1476; Staatsarchiv Sigmaringen (Dep. 30/13 T 1 Dürmentingen-Bussen, Nr. 59)
  185. a b Julius Kindler von Knobloch (Hrsg.): Oberbadisches Geschlechterbuch, Bd. III M–R. Heidelberg, 1919, S. 100; vgl. S. 349 (Digitalisat der Universitätsbibliothek Heidelberg); nennt im Artikel von Moersberg abweichend als Ehefrau: „Elisabeth [von Moersberg], 1461; mar.: Marcus von Stain“, wohl verwechselt mit der Tochter Elsa oder der Vorname einer ersten Ehefrau, die dann vermutlich nicht aus der Familie von Moersberg stammte.
  186. Max Prinet: Deux pierres tombales d'enfants de la maison de Reinach. In: Archives héraldiques suisses 27 (1913), S. 189–196 (PDF der ETH-Bibliothek Zürich).
  187. a b Louis Poulain: Der Ritter vom Thurn von Marquart von Stein. Werner Riehm, Basel 1906, S. 9f.
  188. Valentin Preuenhueber: Annales Styrenses. Johann Adam Schmidt, Nürnberg 1740, S. 116 (Google-Books).
  189. Julius Kindler von Knobloch (Hrsg.): Oberbadisches Geschlechterbuch, Bd. III M–R. Heidelberg, 1919, S. 101.
  190. Louis Poulain: Der Ritter vom Thurn von Marquart von Stein. Werner Riehm, Basel 1906, S. 32.
  191. Bernardino Walch OCist: (Handschrift) Marquard, de Lapide. In: Miscellanea Luciscellensia, 1749–1753, Bd. I, S. 323f (PDF, 614 MB, der Universitätsbibliothek Basel): „Hoc saxo legitur Marquardus de Lapide et Agnes de Mersberg uxor eius (= Unter diesen Stein hat man Marquard vom Stein gelegt und seine Ehefrau Agnes von Mörsberg)“.
  192. Louis Poulain: Der Ritter vom Thurn von Marquart von Stein. Werner Riehm, Basel 1906, S. 132–136. Der erste französische Druck erschien 1514, englisch William Caxton (Hrsg.): Knyght of the Toure. William Caxton, Westminster 1484.
  193. Ruth Harvey: Marquard vom Stein: Der Ritter vom Turn. (Texte des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit 32). Erich Schmidt, Berlin 1988; Ruth Harvey, Peter Ganz (Hrsg.): Marquard vom Stein: Der Ritter vom Turn. Kommentar. (Texte des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit 37). Erich Schmidt, Berlin 1996.
  194. Der Ritter vom Turn. von den exemplen der Gotzforcht und erberkeit. (Kolophon) Der spiegel der Tugenden und Ersamkeit durch den hochberümpten Ritter vom Turn, mitt schönen vnn[d] kostlichen hystorien vnd Exempel, zu vnderwysung syner Kind, jn Frantzosischer sprach begriffen, vnd durch den Edlen fürnemen vnd Strengen, hern Marquart vom Stein Ritter, vnd Landtuogt zu Montpellicart, in Tütsch transferirt vnd gezogenn. Michael Furter for Johann Bergmann de Olpe, Basel 1493 (Digitalisat); Nachdruck Hans Schönberger, Augsburg 1498; 2. Auflage Michael Furter, Basel 1513 (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München), (Google-Books).
  195. Louis Stouff: Les origines de l'annexion de la Haute-Alsace à la Bourgogne en 1469. L. Larose, Paris 1901, Teil II, S. 147–149, zu Grabinschriften, die sich in der inzwischen zerstörten Kirche Notre-Dame in Florimont befanden.
  196. Rudolf Kneschke: Georg von Stein. (diss. phil. Leipzig). Thomas & Hubert, Weida i. Th. 1913, S. 3 (PDF des Digitalarchivs Steyr).
  197. a b Reichs-Ständische Archival-Urkunden. Heinrich Georg Neubauer, Regensburg 1750, Nr. 33, S. 308 und 337; vgl. S. 324 und 327 (Google-Books).
  198. Urkunde vom 30. Oktober 1467; Hauptstaatsarchiv Stuttgart (A 602 Württembergische Regesten, Nr. 4428).
  199. Joseph Chmel (Bearb.): Urkunden, Briefe und Actenstücke zur Geschichte der habsburgischen Fürsten K. Ladislaus Posth., Erzherzog Albrecht VI. und Herzog Siegmund von Österreich. Aus den Jahren 1443–1473. K.K. Hof- und Staats-Druckerei, Wien 1850, S. 321f und 330f.
  200. Kauf-Brief Eittel Wolff von Stain zu Stainegg an die Kirchenpflege zu Tiefenbronn vom 1. Februar 1432. In: Die Reichs-Unmittelbarkeit des von Gemmingischen Gebietes vor dem Hagenschieße. o. O. 1788, S. 116f (Google-Books).
  201. Urkunde vom 12. Februar 1407; Generallandesarchiv Karlsruhe (Bestand 38 Baden-Durlach, Steinegg, Gde. Neuhausen, Enzkreis, Nr. 3687 mit Foto).
  202. Louis Poulain: Der Ritter vom Thurn von Marquart von Stein. Werner Riehm, Basel 1906, S. 23 Anm. 2.
  203. Louis Poulain: Der Ritter vom Thurn von Marquart von Stein. Werner Riehm, Basel 1906, S. 6 (Jakob d. J. vom Stain von Steineck, 1478 Landhofmeister und Rat des Grafen Eberhard V. von Württemberg-Urach), 16–21 und 23.
  204. Louis Poulain: Der Ritter vom Thurn von Marquart von Stein. Werner Riehm, Basel 1906, S. 6 Anm. 3, S. 15f und 22 mit archivalischen Nachweisen.
  205. Urkunden vom 26 Juli 1469, 25. September 1475 u. a.; Staatsarchiv Ludwigsburg (B 177 S Schwäbisch Gmünd, Reichsstadt, Bü 1714, Bü 1767).
  206. Urkunde vom 17. Juli 1477, ausgestellt in Stuttgart; Staatsarchiv Ludwigsburg (Bestand B 126 d S Neuhausen auf den Fildern, Herrschaft, U 171).
  207. 1488 zusammen mit seinem Bruder Berchtold in Tübingen immatrikuliert, Grabmal in der Pfarrkirche St. Martin in Lorch.
  208. Supplik vom 25. Juli 1511; Anna Rors klagt gegen Wolfheinrich von Stein, der ihr nach unzüchtigem Verhalten ihr gegenüber die Ehe versprochen habe und das nun leugnet; Österreichisches Staatsarchiv Wien (Haus-, Hof- und Staatsarchiv, Reichskanzlei, Maximiliana 25-1-64).
  209. Gemeint ist nicht der zeitgenössische Bischof von Lübeck Dietrich II. Arndes; zur häufigen Verwechselung von Lebus und Lübeck in lateinischen Texten: Gottlieb Christian Friedrich Mohnike: Ulrich Huttens Klagen gegen Wedeg Loetz und dessen Sohn Henning. Ernst Mauritius, Greifswald 1826, S. 335–338 (Google-Books).
  210. Gekürzt um den Namen des Autors: … Hermanni Trebelii Notiani Poetae Laureati, et LL. Prolyt[a]e …
  211. Heinrich von Bünau auf Teuchern und Gröbitz, 1465–1505 erwähnt, 1476 immatrikuliert in Erfurt, † 1506.
  212. Aus Kemnath, Kanoniker in Regensburg, 1473 Rektor der Universität Ingolstadt.
  213. Heinrich Grieninger († 1511), Lehrer in München, 1496 Leiter der Nürnberger Poetenschule.
  214. Johannes Ziegler (Lateranus) († 1503) aus Nürnberg.
  215. Aus Schlesien, 1494 immatrikuliert in Tübingen.
  216. Alle Mitglieder der Sodalitas litteraria Rhenana; Joseph von Aschbach: Die frühen Wanderjahre des Conrad Celtis und die Anfänge der von ihm errichteten gelehrten Sodalitäten. In: Sitzungsberichte der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Classe, Bd. 59. A. Hölder, Wien 1868, S. 75–150, bes. S. 118–120 (Google-Books).
  217. Heino Speer: Rechtshistorische Notizen und Texte, Anm. zu: Albert Otte: Die Mainzer Hofgerichtsordnung von 1516/1521 und die Gesetzgebung auf dem Gebiet der Zivilgerichtsbarkeit im 16. Jahrhundert. (diss. jur.). Mainz 1964, S. 50 (online im Repertorium digitaler Quellen zur österreichischen und deutschen Rechtsgeschichte in der Frühen Neuzeit).
  218. Johann Heinrich Acker (1680–1759), auch Melissander, bis 1726 Rektor in Rudolstadt, Sohn von Johann Heinrich Acker, Urenkel von Kaspar Bienemann (Melissander).
  219. Louis Poulain (* um 1881; † 1945), Lehrer am Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Gymnasium und an der Kantonalen Handelsschule Basel.