Hauptstrasse 1

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Hauptstrasse 1 in der Schweiz
Hauptstrasse 1
Karte
Verlauf der H 1
Basisdaten
Betreiber: Kantone
Strassenbeginn: Perly-Certoux
(46° 9′ N, 6° 5′ O)
Strassenende: Kreuzlingen
(47° 39′ N, 9° 10′ O)
Gesamtlänge: ca. 345 km

Kanton:

Hauptstrasse Lausanne-Moudon 1.jpg
Hauptstrasse 1 Lausanne–Payerne, kurz nach Lausanne

Die Hauptstrasse 1 ist eine Hauptstrasse in der Schweiz. Sie verbindet die Region des Genfersee mit der des Bodensees.

Die Hauptstrasse 1 beginnt in Perly-Certoux im Kanton Genf an der Grenze zu Frankreich und verläuft über Genf und entlang des Genfersees nach Lausanne. Zwischen Lausanne und Payerne ist die Hauptstrasse sehr gut ausgebaut und weitgehend kreuzungsfrei. Sie ist auf den ersten 10 Kilometern ab Lausanne mit vier Spuren ausgebaut, die bis etwa zur Passhöhe des Le Chalet-à-Gobet verlaufen. Danach ist sie bis Payerne überwiegend dreispurig, sie ist somit eine wechselseitig dreispurige Strasse. Anschliessend führt die Strasse an den Murtensee nach Murten. Von Murten verläuft sie nach Bern, auf diesem Abschnitt ist das Gelände hügelig. Durch das Mittelland über Langenthal und Oftringen, wo die Strasse mit der Hauptstrasse 2 kreuzt, ist die Strasse bis nach Lenzburg fast stets zweispurig. Von dort aus führt die Strasse über Wohlen, Bremgarten und Urdorf nach Zürich-Hardbrücke und Winterthur. Von dort verläuft die Strasse nach Frauenfeld und über den Bodenseerücken nach Kreuzlingen im Kanton Thurgau und endet am Grenzübergang Emmishofer Tor an der deutschen Grenze vor der Stadt Konstanz.

Die Strecke ist bis auf jeweils etwa 10 km lange vierspurige Abschnitte nordwestlich von Genf und nordwestlich von Lausanne meist nicht-richtungsgetrennt. Die Gesamtlänge dieser Durchgangsstrasse beträgt rund 345 Kilometer.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese Strasse verbindet die Hauptstädte der grössten und bevölkerungsstärksten Schweizer Kantone. Ihre Streckenführung beruht auf der Berner Machtpolitik des 18. Jahrhunderts, als diese Strecke so weit wie möglich über das Territorium des Kantons Bern verlaufen sollte. Die Berner Regierung liess 1706 «zu nicht geringem Nachtheil der Stadt Aarau» die «schöne» Landstrasse von Lenzburg über Suhr und Kölliken nach Murgenthal und Bern anlegen.[1]

Ab 1740 wurden die wichtigsten Strassen des Kantons Bern nach französischem Vorbild zu Chausseen ausgebaut.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hauptstrasse 1 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. J. Müller: Der Aargau, S. 573