Saint-Géry (Dordogne)

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Saint-Géry
Saint-Géry (Frankreich)
Saint-Géry
Region Nouvelle-Aquitaine
Département Dordogne
Arrondissement Bergerac
Kanton Pays de la Force
Gemeindeverband Agglomération Bergeracoise
Koordinaten 44° 59′ N, 0° 20′ OKoordinaten: 44° 59′ N, 0° 20′ O
Höhe 60–148 m
Fläche 18,71 km2
Einwohner 234 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 13 Einw./km2
Postleitzahl 24400
INSEE-Code

Blick auf das Zentrum von Saint-Géry

Saint-Géry ist eine französische Gemeinde mit 234 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Dordogne in der Region Nouvelle-Aquitaine (vor 2016: Aquitanien). Die Gemeinde gehört zum Arrondissement Bergerac und zum Kanton Pays de la Force (bis 2015: Kanton La Force).

Der Name in der okzitanischen Sprache lautet Sent Geri und leitet sich vom heiligen Ägidius von St. Gilles ab.[1]

Die Einwohner werden Saint Gérois und Saint Géroises genannt.[2]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saint-Géry liegt ca. 20 km nordwestlich von Bergerac im Gebiet Landais der historischen Provinz Périgord.

Umgeben wird Saint-Géry von den Nachbargemeinden:

Saint-Médard-de-Mussidan Les Lèches
Beaupouyet Nachbargemeinden
Fraisse Bosset

Saint-Géry liegt im Einzugsgebiet des Flusses Dordogne.

Die Lidoire, ein rechter Nebenfluss der Dordogne, durchquert das Gebiet der Gemeinde. Der Martarieux, ein Nebenfluss der Isle, bewässert ebenfalls Saint-Géry.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Beginn der Aufzeichnungen stieg die Einwohnerzahl in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf einen Höchststand von rund 505. In der Folgezeit sank die Größe der Gemeinde bei relativ kurzen Erholungsphasen bis zur Jahrtausendwende auf rund 195 Einwohner, bevor eine Wachstumsphase einsetzte, die heute noch anhält.

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2011 2016
Einwohner 274 258 233 203 207 193 205 217 234
Ab 1962 offizielle Zahlen ohne Einwohner mit Zweitwohnsitz
Quellen: EHESS/Cassini bis 1999,[4] INSEE ab 2006[5]
Pfarrkirche Saint-Gilles

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pfarrkirche Saint-Gilles, ersetzte im 19. Jahrhundert einen mittelalterliche Vorgängerbau

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weinberg der AOC Côtes de Bergerac

Saint-Géry liegt in den Zonen AOC des Bergerac mit den Appellationen Bergerac und Côtes de Bergerac.[6]

Aktive Arbeitsstätten nach Branchen am 31. Dezember 2015[7]
Gesamt = 22

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saint-Géry ist erreichbar über die Route départementale 20.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Saint-Géry (Dordogne) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Le nom occitan des communes du Périgord (fr) Départementrat des Départements Dordogne. Abgerufen am 11. Januar 2019.
  2. Fiche Commune SAINT GERY (fr) L’Union des Maires de la Dordogne. Abgerufen am 11. Januar 2019.
  3. Ma commune : Saint-Géry (fr) Système d’Information sur l’Eau du Bassin Adour Garonne. Abgerufen am 11. Januar 2019.
  4. Notice Communale Saint-Géry (fr) EHESS. Abgerufen am 11. Januar 2019.
  5. Populations légales 2016 Commune de Saint-Géry (24420) (fr) INSEE. Abgerufen am 11. Januar 2019.
  6. Institut national de l’origine et de la qualité : Rechercher un produit (fr) Institut national de l’origine et de la qualité. Abgerufen am 11. Januar 2019.
  7. Caractéristiques des établissements en 2015 Commune de de Saint-Géry (24420) (fr) INSEE. Abgerufen am 11. Januar 2019.