Formel-1-Saison 2006

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Formel-1-Saison 2006
Alonso + Schumacher 2006 USA.jpg
Weltmeister
Fahrer: SpanienSpanien Fernando Alonso
Konstrukteur: FrankreichFrankreich Renault
Saisondaten
Anzahl Rennen: 18
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Titelverteidiger Fernando Alonso als Sieger beim Saisonauftakt in Bahrain 2006

Die Formel-1-Saison 2006 war die 57. FIA-Formel-1-Weltmeisterschaft. Sie wurde über 18 Rennen in der Zeit vom 12. März bis zum 22. Oktober ausgetragen. Fahrerweltmeister wurde wie im Vorjahr Fernando Alonso, die Konstrukteurswertung verteidigte Renault. Es war die vorerst letzte Saison, an der Michael Schumacher als Fahrer teilnahm. Der siebenmalige Weltmeister beendete am Ende der Saison vorerst seine aktive Formel-1-Karriere, kehrte jedoch 2010 wieder in die Formel 1 zurück.

Änderungen 2006[Bearbeiten]

Rennstrecken[Bearbeiten]

Erstmals seit 1995 war nicht der Große Preis von Australien das erste Saisonrennen, sondern fand als drittes Rennen im April statt. Grund war eine Überschneidung mit den Commonwealth Games vom 15. bis 26. März in Melbourne. Der Große Preis von Belgien in Spa-Francorchamps wurde wegen Umbauarbeiten der Boxenanlage in der Saison 2006 aus dem Rennkalender entfernt, sodass nur 18 statt 19 Rennen stattfanden.

Reglement[Bearbeiten]

Um die Qualifikation am Samstag für die Zuschauer attraktiver zu gestalten, werden drei Ausscheidungsläufe durchgeführt. Zunächst haben alle Fahrer mit einer beliebigen Kraftstoffmenge 15 Minuten Zeit, eine gute Rundenzeit zu erreichen. Die 16 besten Fahrer erhalten nach Ablauf der ersten Ausscheidungsrunde erneut 15 Minuten, um sich als jeweils einer von 10 Teilnehmern der Qualifying-Finalrunde zu qualifizieren. In der Finalrunde werden abschließend die Startplätze 1 bis 10 in einem Zeitraum von zuerst 20, seit dem Grand Prix von Großbritannien aber 15 Minuten ermittelt. Vor der Finalrunde besteht bis zum Start des Rennens am Sonntag die letzte Möglichkeit den Rennwagen aufzutanken, sodass in die Tankstrategie nicht nur die Taktik für den Rennverlauf, sondern auch bereits für das Qualifying einbezogen werden muss.

Die Taktik der ersten Phase der letzten Trainingssitzung besteht darin, dass möglichst viel Benzin verfahren wird, um das Auto leichter zu machen. In den letzten sieben bis acht Minuten wird in der Regel dann nach Reifenwechseln (bis zu zwei Mal) die schnellen Rundenzeiten erzielt. Die verbrauchte Benzinmenge darf vor dem Rennen wieder ergänzt werden. Allerdings zählt nur die Anzahl Runden, die innerhalb der 110 Prozent der Bestzeit liegen. Seit dem Großen Preis von Europa gilt aber für die In and Out Laps – also für die Runden aus der Boxengasse heraus und zurück – eine 120-Prozent-Grenze.

Die in der Saison 2005 noch verbotenen Reifenwechsel sind wieder erlaubt, dabei ist jeder Fahrer auf 14 Reifensätze beschränkt: 7 Sätze für trockene Bedingungen, 4 Sätze für nasse Bedingungen und 3 Sätze für extremes Wetter. Außerdem wurden die Vorgaben für die Motoren geändert. Vorgeschrieben sind jetzt 8 Zylinder mit 2,4 l Hubraum statt bisher 10 Zylinder mit max. 3,0 l Hubraum. Noch vor der Übernahme von Minardi durch Red Bull wurde für das Team eine Ausnahmeregelung getroffen – es durfte, um Kosten zu sparen, weiterhin V10-Motoren einsetzen, allerdings luftmengen- und drehzahlbegrenzt. Diese Regelung wurde nach dem Verkauf des Teams für die Scuderia Toro Rosso beibehalten.

Zur Historie der Regeländerungen in der Formel 1 siehe auch: Formel-1-Regeln.

Teams[Bearbeiten]

BMW beendete die bisherige Zusammenarbeit mit Williams. BMW Sauber F1 tritt als neues BMW Werksteam nach Übernahme des Sauber-Teams an. Williams wird nun durch Cosworth und nicht mehr von BMW mit Motoren beliefert.

Mit Honda Racing F1 nimmt Honda erstmals seit 1968 wieder mit einem Werksteam an der Formel 1 teil. Das Team ging aus B.A.R. hervor.

Nachdem bereits zur Saison 2005 Jordan von der Midland Group des russischen Millionärs Alexander Shnaider übernommen wurde, tritt das Team nun als MF1 Racing an.

Red Bull Racing wird jetzt durch Ferrari und nicht mehr von Cosworth mit Motoren beliefert. Außerdem tritt Toro Rosso als "Red-Bull-Junior-Team" an, nachdem Minardi von Red Bull übernommen wurde. 50 % der Anteile des Teams übernahm Ex-Formel-1-Pilot Gerhard Berger. Mit Dietrich Mateschitz nimmt erstmals ein Teambesitzer an der Formel 1 teil, welcher in zwei Teams maßgeblich beteiligt ist.

Schließlich nimmt mit Super Aguri F1 erstmals seit 2002 ein elftes Team teil.

Vor dem Großen Preis von Italien wurde das Midland-F1-Team von Spyker übernommen. Bereits in China trat das Team unter dem neuen Namen Spyker MF1 Racing und neuer Lackierung an.

Fahrer[Bearbeiten]

In der Saison 2006 wurden zahlreiche Veränderungen der Besetzung der Teams mit Renn-, Test- und Ersatzfahrern umgesetzt. Bei den Rennfahrern gab es folgende Änderungen gegenüber der Saison 2005:

Die beiden 2005 bei Minardi eingesetzten Rennfahrer Robert Doornbos und Patrick Friesacher sowie der ehemalige Jordan Pilot Narain Karthikeyan sind nicht mehr im Startfeld. Doornbos ist 2006 dritter Fahrer bei Red Bull während Karthikeyan als Testfahrer bei Williams eingesetzt wird.

Neu in der Formel 1 sind die in der letzten Saison in der GP2-Serie angetretenen Fahrer Nico Rosberg und Scott Speed. Rosberg ersetzt Nick Heidfeld bei Williams. Speed verstärkt das neue Toro Rosso Team. Als neuer Formel-1-Pilot startete auch der Japaner Yūji Ide beim Team Super Aguri F1, der von der Formel-Nippon wechselte. Ide durfte nur vier Rennen fahren, da er durch unsportliches Fahrverhalten auffiel und ihm daraufhin die Lizenz durch die FIA entzogen wurde und wurde vom GP von Europa bis zum GP von Frankreich durch den Franzosen und ehemaligen Renault-Testfahrer Franck Montagny als Stammpiloten ersetzt, der wiederum seit dem GP von Deutschland durch den Japaner Sakon Yamamoto ersetzt wurde.

Nick Heidfeld wechselte von Williams ins BMW Sauber Team und ersetzt dort Felipe Massa. Massa wechselte zu Ferrari an Stelle von Rubens Barrichello. Barrichello ersetzt Takuma Satō bei Honda, während Sato in dieser Saison das Super-Aguri-Team verstärkt. Außerdem wechselte Christijan Albers von Minardi zu MF1 Racing und Vitantonio Liuzzi ging von Red Bull in das „Red Bull Junior Team“ Scuderia Toro Rosso.

Seit dem GP von Ungarn übernahm BMW-Sauber-Freitagstester Robert Kubica das Cockpit von Jacques Villeneuve. Der neue Testfahrer für die freien Trainingssessions am Freitag bei BMW Sauber ist der junge Deutsche Sebastian Vettel. Am 11. September 2006 wurde bekanntgegeben, dass der Österreicher Christian Klien vorzeitig aus seinem bis zur Ende der Saison laufenden Vertrag bei Red Bull Racing entlassen wurde. Seinen Platz nimmt der bis dahin dritte Mann im Team Robert Doornbos ein.

Teams und Fahrer[Bearbeiten]

Bild Team Chassis Motor Reifen Nr. Fahrer Rennen Nr. Dritter Fahrer Testfahrer
Renault R26
FrankreichFrankreich Mild Seven Renault F1 Team Renault R26 Renault 2.4 V8 M 01 SpanienSpanien Fernando Alonso 1–18   1 FrankreichFrankreich Jonathan Cochet
FinnlandFinnland Heikki Kovalainen
ArgentinienArgentinien José María López
BrasilienBrasilien Nelson Piquet junior
02 ItalienItalien Giancarlo Fisichella 1–18
McLaren MP4-21
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Team McLaren Mercedes McLaren MP4-21 Mercedes-Benz 2.4 V8 M 03 FinnlandFinnland Kimi Räikkönen 1–18   1 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Gary Paffett
SpanienSpanien Pedro de la Rosa
04 KolumbienKolumbien Juan Pablo Montoya 1–10
SpanienSpanien Pedro de la Rosa 11–18
Ferrari 248F1
ItalienItalien Scuderia Ferrari Marlboro Ferrari 248 F1 Ferrari 2.4 V8 B 05 DeutschlandDeutschland Michael Schumacher 1–18   1 ItalienItalien Luca Badoer
SpanienSpanien Marc Gené
06 BrasilienBrasilien Felipe Massa 1–18
Toyota TF106
JapanJapan Panasonic Toyota Racing Toyota TF106 Toyota 2.4 V8 B 07 DeutschlandDeutschland Ralf Schumacher 1–18   1 FrankreichFrankreich Olivier Panis
SpanienSpanien Andy Souček
BrasilienBrasilien Ricardo Zonta
08 ItalienItalien Jarno Trulli 1–18
Williams FW28
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams F1 Team Williams FW28 Cosworth 2.4 V8 B 09 AustralienAustralien Mark Webber 1–18 35 OsterreichÖsterreich Alexander Wurz IndienIndien Narain Karthikeyan
10 DeutschlandDeutschland Nico Rosberg 1–18
Honda RA106
JapanJapan Lucky Strike Honda Racing F1 Team Honda RA106 Honda 2.4 V8 M 11 BrasilienBrasilien Rubens Barrichello 1–18 36 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Anthony Davidson Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Marco Andretti
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Adam Carroll
BrasilienBrasilien Danilo Dirani
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich James Rossiter
SudafrikaSüdafrika Alan van der Merwe
12 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button 1–18
Red Bull RB2
OsterreichÖsterreich Red Bull Racing Red Bull RB2 Ferrari 2.4 V8 M 14 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich David Coulthard 1–18 37 DeutschlandDeutschland Michael Ammermüller
NiederlandeNiederlande Robert Doornbos
15 OsterreichÖsterreich Christian Klien 1–15
NiederlandeNiederlande Robert Doornbos 16–18
BMW-Sauber F1.06
DeutschlandDeutschland BMW Sauber F1 Team BMW Sauber F1.06 BMW 2.4 V8 M 16 DeutschlandDeutschland Nick Heidfeld 1–18 38 PolenPolen Robert Kubica
DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel
DeutschlandDeutschland Marco Holzer
17 KanadaKanada Jacques Villeneuve 1–12
PolenPolen Robert Kubica 13–18
Midland M16
RusslandRussland MF1 Racing2
NiederlandeNiederlande Spyker MF1 Team
Midland M16 Toyota 2.4 V8 B 18 PortugalPortugal Tiago Monteiro 1–18 39 SchweizSchweiz Giorgio Mondini
FrankreichFrankreich Alexandre Prémat
DeutschlandDeutschland Adrian Sutil
VenezuelaVenezuela Ernesto Viso
DeutschlandDeutschland Markus Winkelhock
ItalienItalien Fabrizio del Monte
RusslandRussland Roman Russinow
ItalienItalien Ronnie Quintarelli
SpanienSpanien Adrián Vallés
19 NiederlandeNiederlande Christijan Albers 1–18
Toro Rosso STR1
ItalienItalien Scuderia Toro Rosso Toro Rosso STR1 Cosworth 3.0 V10 M 20 ItalienItalien Vitantonio Liuzzi 1–18 40 SchweizSchweiz Neel Jani
21 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Scott Speed 1–18
Super Aguri SA06
JapanJapan Super Aguri Formula 1 Super Aguri SA05
SA06
Honda 2.4 V8 B 22 JapanJapan Takuma Satō 1–18 41 FrankreichFrankreich Franck Montagny
JapanJapan Sakon Yamamoto
JapanJapan Yūji Ide
23 JapanJapan Yūji Ide 1–4
FrankreichFrankreich Franck Montagny 5–11
JapanJapan Sakon Yamamoto 12–18

1 Die ersten vier Teams der vorhergehenden Saison durften keinen dritten Fahrer bei den Freitags-Trainings einsetzen.

2 Das Team startete ab dem 15. Rennen (Großer Preis von Italien) unter dem Namen des neuen Mehrheitseigners Spyker.

Rennkalender[Bearbeiten]

Nr. Datum Grand Prix Strecke Distanz
(km)
Pole-Position Schnellste Rennrunde Sieger Gesamtführender
Fahrer
Gesamtführender
Konstrukteur
01 12. März BahrainBahrain Bahrain Bahrain International Circuit 308,769 Michael Schumacher Nico Rosberg Fernando Alonso Fernando Alonso Renault
02 19. März MalaysiaMalaysia Malaysia Sepang International Circuit 310,408 Giancarlo Fisichella Fernando Alonso Giancarlo Fisichella
03 2. April AustralienAustralien Australien Albert Park Circuit 307,574 Jenson Button Kimi Räikkönen Fernando Alonso
04 23. April San MarinoSan Marino San Marino Autodromo Enzo e Dino Ferrari 305,609 Michael Schumacher Fernando Alonso Michael Schumacher
05 7. Mai EuropaEuropa Europa Nürburgring 308,863 Fernando Alonso Michael Schumacher Michael Schumacher
06 14. Mai SpanienSpanien Spanien Circuit de Catalunya 305,256 Fernando Alonso Felipe Massa Fernando Alonso
07 28. Mai MonacoMonaco Monaco Circuit de Monaco 260,520 Fernando Alonso Michael Schumacher Fernando Alonso
08 11. Juni Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien Silverstone Circuit 308,355 Fernando Alonso Fernando Alonso Fernando Alonso
09 25. Juni KanadaKanada Kanada Circuit Gilles-Villeneuve 305,270 Fernando Alonso Kimi Räikkönen Fernando Alonso
10 2. Juli Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Indianapolis Motor Speedway 306,016 Michael Schumacher Michael Schumacher Michael Schumacher
11 16. Juli FrankreichFrankreich Frankreich Circuit de Nevers Magny-Cours 308,586 Michael Schumacher Michael Schumacher Michael Schumacher
12 30. Juli DeutschlandDeutschland Deutschland Hockenheimring 306,485 Kimi Räikkönen Michael Schumacher Michael Schumacher
13 6. August UngarnUngarn Ungarn Hungaroring 306,663 Kimi Räikkönen Felipe Massa Jenson Button
14 27. August TurkeiTürkei Türkei Istanbul Park Circuit 309,396 Felipe Massa Michael Schumacher Felipe Massa
15 10. September ItalienItalien Italien Autodromo Nazionale Monza 306,720 Kimi Räikkönen Kimi Räikkönen Michael Schumacher Ferrari
16 1. Oktober China VolksrepublikChina Volksrepublik China Shanghai International Circuit 305,256 Fernando Alonso Fernando Alonso Michael Schumacher Michael Schumacher Renault
17 8. Oktober JapanJapan Japan Suzuka International Racing Course 307,573 Felipe Massa Fernando Alonso Fernando Alonso Fernando Alonso
18 22. Oktober BrasilienBrasilien Brasilien Autódromo José Carlos Pace 305,909 Felipe Massa Michael Schumacher Felipe Massa

Rennberichte[Bearbeiten]

Großer Preis von Bahrain[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Fernando Alonso Renault 1:29:46,205
2 Michael Schumacher Ferrari + 1,246
3 Kimi Räikkönen McLaren-Mercedes + 19,360
4 Jenson Button Honda + 19,992
5 Juan Pablo Montoya McLaren-Mercedes + 37,048
6 Mark Webber Williams-Cosworth + 41,932
7 Nico Rosberg Williams-Cosworth + 1:03,043
8 Christian Klien Red Bull-Ferrari + 1:06,771

Der Große Preis von Bahrain auf dem Bahrain International Circuit fand am 12. März 2006 statt und ging über eine Distanz von 57 Runden à 5,417 km, also insgesamt 308,238 km.

Am Vortag erreichte Michael Schumacher im Ferrari die Pole-Position mit einer Zeit von 1:31,431 vor seinem Teamkollegen Felipe Massa. Er zog damit mit dem Brasilianer Ayrton Senna gleich, der ebenfalls 65 Pole Positions erringen konnte. Der Rennstart verlief bis auf einen Dreher von Nick Heidfeld, der von Nico Rosberg angestoßen wurde, problemlos.

Entscheidend für den Rennverlauf war die Tankstoppstrategie. Kimi Räikkönen konnte mit seiner Ein-Stopp-Strategie trotz des letzten Startplatzes noch Platz drei erreichen. Schumacher und Alonso waren beide mit einer Zwei-Stopp-Strategie unterwegs. Beim letzten Stopp sicherte sich Fernando Alonso knapp den ersten Platz vor Schumacher. Die schnellste Rennrunde fuhr Rosberg mit 1:32,408 Minuten in seiner 42. Runde kurz vor seinem zweiten Tankstop.

Von 22 gestarteten Fahren erreichten 18 das Ziel. Nur Ide, Villeneuve, Fisichella und Albers schieden im Rennverlauf aus.

Großer Preis von Malaysia[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Giancarlo Fisichella Renault 1:30:40,529
2 Fernando Alonso Renault + 4,585
3 Jenson Button Honda + 9,631
4 Juan Pablo Montoya McLaren-Mercedes + 39,351
5 Felipe Massa Ferrari + 43,254
6 Michael Schumacher Ferrari + 43,854
7 Jacques Villeneuve BMW-Sauber + 1:20,461
8 Ralf Schumacher Toyota + 1:21,288

Der Große Preis von Malaysia auf dem Sepang International Circuit fand am 19. März 2006 statt und ging über eine Distanz von 56 Runden à 5,543 km, also insgesamt 310,408 km.

Das Rennwochenende begann mit erheblichen Motorenproblemen: sowohl die beiden Ferrari-Piloten Michael Schumacher und Felipe Massa, sowie der Toyota-Fahrer Ralf Schumacher, als auch Red-Bull-Fahrer David Coulthard und Hondas Rubens Barrichello mussten bei ihren Wagen den Motor wechseln, was für jeden von ihnen eine Verschlechterung der Startplatzierung um zehn Ränge bedeutete.

Der Schnellste im Qualifying war Giancarlo Fisichella im Renault. Im Rennen konnte er seine Pole-Position in einen Sieg umsetzen. Der Start verlief besonders gut für Alonso, der sich von Startplatz 8 auf Rang 3 verbessern konnte.

Unglücklich verlief die erste Runde für Räikkönen und Klien: die beiden kollidierten, Raikkönen musste das Rennen direkt beenden, Klien folgte mit einem Defekt in Runde 26. Weitere sechs Fahrer fielen ebenfalls aus: Rosberg, Coulthard, Webber, Ide, Speed und Heidfeld. Die schnellste Rennrunde wurde mit einer Zeit von 1:34,803 Minuten von Alonso gefahren.

Großer Preis von Australien[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Fernando Alonso Renault 1:34:27.870
2 Kimi Räikkönen McLaren-Mercedes + 1,829
3 Ralf Schumacher Toyota + 24,824
4 Nick Heidfeld BMW-Sauber + 31,032
5 Giancarlo Fisichella Renault + 38,421
6 Jacques Villeneuve BMW-Sauber + 49,554
7 Rubens Barrichello Honda + 51,904
8 David Coulthard Red Bull-Ferrari + 53,983

Der Große Preis von Australien auf dem Albert Park Circuit in Melbourne fand am 2. April 2006 statt und ging über eine Distanz von 58 Runden à 5,303 km, also insgesamt 307,574 km.

Das Rennen startete erst nach einer erneuten Einführungsrunde, weil Giancarlo Fisichella am Start stehen blieb. Jenson Button verteidigte anfangs seine Pole-Position, verlor die Führung allerdings schon im Verlaufe der 1. Runde an Fernando Alonso. Das Rennen war geprägt von zahlreichen Unfällen (Felipe Massa, Michael Schumacher, Juan-Pablo Montoya u. a.) und den daraus folgenden Safety-Car-Phasen.

Alonso konnte sich nach den jeweiligen Re-Starts immer souverän von seinen Verfolgern absetzen und fuhr einen ungefährdeten Sieg vor Kimi Räikkönen heraus. Ralf Schumacher fuhr trotz einer Strafe (zu schnell in den Boxen) auf den 3. Platz.

Jenson Button, der nie mit Alonso und Räikkönen mithalten konnte, erlitt in der letzten Kurve einen Motorschaden, hielt seinen Honda aber noch kurz vor der Ziellinie an. Button blieb ohne WM-Punkte, konnte sich mit dieser Haltung aber eine Rückstufung um 10 Plätze (wegen des notwendigen Motorenwechsels) beim nächsten Rennen in Imola ersparen. Der ursprünglich auf dem 8. Platz liegende Scott Speed erhielt wegen Überholens von David Coulthard unter gelber Flagge eine Zeitstrafe und wurde so nur Neunter.

Die schnellste Rennrunde fuhr Kimi Räikkönen in der vorletzten Runde mit 1:26,045 Minuten.

Großer Preis von San Marino[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Michael Schumacher Ferrari 1:31:06,486
2 Fernando Alonso Renault + 2,096
3 Juan Pablo Montoya McLaren-Mercedes + 15,868
4 Felipe Massa Ferrari + 17,096
5 Kimi Räikkönen McLaren-Mercedes + 17,524
6 Mark Webber Williams-Cosworth + 37,739
7 Jenson Button Honda + 39,635
8 Giancarlo Fisichella Renault + 40,200

Der Große Preis von San Marino auf dem Autodromo Enzo e Dino Ferrari in Imola fand am 23. April 2006 statt und ging über eine Distanz von 62 Runden à 4,933 km, also insgesamt 305,609 km.

Die Poleposition konnte Michael Schumacher im Ferrari mit einer Zeit von 1:22.795 Minuten einfahren. Es war seine 66. Poleposition überhaupt und damit ein neuer Rekord (der alte Rekordhalter war Ayrton Senna). Auf den weiteren Plätzen folgten Jenson Button und Rubens Barrichello im Honda.

Beim Start konnte Michael Schumacher seine Führungsposition vor Button halten. Fernando Alonso konnte, von Platz 5 gestartet, einen Platz gewinnen. Bereits ein paar Kurven später kollidierte der letztplatzierte Yūji Ide im Super Aguri mit dem vor ihm fahrenden Christijan Albers. Der Holländer überschlug sich sechsmal, konnte aber unverletzt aus dem auf dem Kopf gelandeten Wrack aussteigen. Nach der darauf folgenden Safety Car-Phase fuhr Schumacher vorneweg und konnte sich bis zu seinem Stopp einen komfortablen Vorsprung herausfahren. In Runde 30, als Jenson Button seinen ersten Stopp absolvierte, hob der Lollipop-Mann sein Schild zu früh, und gab damit dem Fahrer das Signal, loszufahren. Button riss dabei seine halbe Mechanikercrew und den Tankschlauch mit. Bei diesem Zwischenfall gab es aber keine Verletzten.

Nach den ersten Boxenstopps lag Schumacher wieder vorne, vor seinem Teamkollegen Felipe Massa und dem amtierenden Weltmeister Fernando Alonso. Nach Massas zweitem Stopp, dieser hatte inzwischen Alonso in Schach gehalten, wurde Schumacher plötzlich 1,5 Sekunden pro Runde langsamer und hatte bis zu seinem zweiten Stopp große Probleme, Alonso hinter sich zu halten. Überraschenderweise ging der Spanier zuerst an die Box, Schumacher kam eine Runde später und behiel die Führung. Beide lieferten sich einen Kampf bis zum Rennende, den Schumacher am Ende für sich entscheiden konnte. Schumacher fuhr seinen 85. Sieg ein, Ferrari seinen 183.

David Coulthard, Takuma Satō, Christian Klien, Yūji Ide, Jarno Trulli und Christijan Albers erreichten nicht das Ziel. Alonso fuhr die schnellste Rennrunde (1:24.569 Minuten).

Großer Preis von Europa[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Michael Schumacher Ferrari 1:35:58,765
2 Fernando Alonso Renault + 3,751
3 Felipe Massa Ferrari + 4,447
4 Kimi Räikkönen McLaren-Mercedes + 4,879
5 Rubens Barrichello Honda + 1:12,586
6 Giancarlo Fisichella Renault + 1:14,116
7 Nico Rosberg Williams-Cosworth + 1:14,565
8 Jacques Villeneuve BMW-Sauber + 1:29,364

Der Große Preis von Europa auf dem Nürburgring fand am 7. Mai 2006 statt und ging über eine Distanz von 60 Runden à 5,148 km, also insgesamt 308,863 km.

Fernando Alonso erreichte im Qualifying die Poleposition knapp vor Michael Schumacher. Das Rennen wurde vom Duell dieser beiden Kontrahenten bestimmt. Bis zum zweiten Boxenstopp konnte Alonso seine Führung vor Schumacher verteidigen. Diesen Stopp machte Alonso drei Runden vor Schumacher, der die Zeit nutzte, um einen Vorsprung herauszufahren und das Rennen zu gewinnen.

Die schnellste Rennrunde fuhr Michael Schumacher mit 1:32,099 Minuten. Ralf Schumacher, Juan Pablo Montoya, Takuma Satō, Franck Montagny, Jenson Button, Christian Klien und Mark Webber fielen mit technischen Problemen aus. David Coulthard und Vitantonio Liuzzi konnten das Rennen wegen eines Unfalls kurz nach dem Start, der eine rundenlange Safety-Car-Phase nach sich zog, nicht zu Ende fahren.

Großer Preis von Spanien[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Fernando Alonso Renault 1:26:21,759
2 Michael Schumacher Ferrari + 18,502
3 Giancarlo Fisichella Renault + 23,951
4 Felipe Massa Ferrari + 29,859
5 Kimi Räikkönen McLaren-Mercedes + 56,875
6 Jenson Button Honda + 58,347
7 Rubens Barrichello Honda + 1 Runde
8 Nick Heidfeld BMW-Sauber + 1 Runde

Der Große Preis von Spanien auf dem Circuit de Catalunya bei Barcelona fand am 14. Mai 2006 statt und ging über eine Distanz von 66 Runden à 4,627 km, also insgesamt 305,256 km.

Die Renault dominierten die Qualifikation, Fernando Alonso fuhr bei seinem Heimrennen auf die Poleposition, Teamkollege Giancarlo Fisichella auf Platz zwei vor den beiden Ferraris, wobei Michael Schumacher das interne Stallduell gegen Felipe Massa gewann.

Auch das Rennen wurde von Renault beherrscht. Michael Schumacher konnte durch eine günstige Boxenstoppstrategie beim ersten Stopp Fisichella vom zweiten Platz verdrängen. Der Sieg von Alonso war jedoch zu keiner Zeit gefährdet.

Die schnellste Rennrunde fuhr Felipe Massa in einer Zeit von 1:16,648 Minuten. 17 von 22 Fahrern konnten das Rennen beenden, nur Christijan Albers, Scott Speed, Ralf Schumacher, Juan Pablo Montoya und Franck Montagny schieden mit technischen Defekten aus.

Großer Preis von Monaco[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Fernando Alonso Renault 1:43:43,116
2 Juan Pablo Montoya McLaren-Mercedes + 14,567
3 David Coulthard Red Bull-Ferrari + 52,298
4 Rubens Barrichello Honda + 53,337
5 Michael Schumacher Ferrari + 53,830
6 Giancarlo Fisichella Renault + 1:02,072
7 Nick Heidfeld BMW-Sauber + 1 Runde
8 Ralf Schumacher Toyota + 1 Runde

Der Große Preis von Monaco auf dem Circuit de Monaco fand am 28. Mai 2006 statt und ging über eine Distanz von 78 Runden à 3,340 km, also insgesamt 260,520 km.

Die Poleposition sicherte sich Michael Schumacher im Ferrari vor dem amtierenden Weltmeister Fernando Alonso im Renault. Schumacher wurde aber auf den letzten Startplatz zurückgestuft, weil er in der letzten Runde des Qualifikationstrainings ohne offensichtlichen Grund stehengeblieben war und damit seinen Konkurrenten die Chance auf eine letzte schnelle Runde genommen hatte. Die Poleposition hatte damit Fernando Alonso.

Das Ziel erreichten 16 von 22 Fahrern, Nico Rosberg schied wegen eines technischen Defektes aus. Kimi Räikkönen fiel mit Motorschaden an seinem McLaren-Mercedes aus, nachdem er mit Fernando Alonso in einem harten Duell um die Führung war.

Die schnellste Runde des Rennens fuhr Michael Schumacher in 1:15,143 Minuten.

Großer Preis von Großbritannien[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Fernando Alonso Renault 1:25:51,927
2 Michael Schumacher Ferrari + 13,951
3 Kimi Räikkönen McLaren-Mercedes + 18,672
4 Giancarlo Fisichella Renault + 19,976
5 Felipe Massa Ferrari + 31,559
6 Juan Pablo Montoya McLaren-Mercedes + 1:04,769
7 Nick Heidfeld BMW-Sauber + 1:11,594
8 Jacques Villeneuve BMW-Sauber + 1:18,299

Der Große Preis von Großbritannien auf dem Silverstone Circuit fand am 11. Juni 2006 statt und ging über eine Distanz von 60 Runden à 5,141 km, also insgesamt 308,355 km.

Alonso fuhr von der Poleposition aus startend einen souveränen und ungefährdeten Sieg heraus. Die schnellste Rennrunde erreichte ebenfalls Alonso in 1:21,599 Minuten.

In der Mitte des Rennens überholte Michael Schumacher beim Boxenstopp den auf Platz zwei gelegenen Kimi Räikkönen und gab diesen Platz bis zum Ziel nicht mehr ab. Am Ende des Rennens wurde Räikkönens dritter Platz von Giancarlo Fisichella bedrängt, aber nicht genommen. McLaren-Mercedes konnte seine gute Form vom Großer Preis von Monaco hier nicht bestätigen.

Großer Preis von Kanada[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Fernando Alonso Renault 1:34:37,308
2 Michael Schumacher Ferrari + 2,111
3 Kimi Räikkönen McLaren-Mercedes + 8,813
4 Giancarlo Fisichella Renault + 15,679
5 Felipe Massa Ferrari + 25,172
6 Jarno Trulli Toyota + 1 Runde
7 Nick Heidfeld BMW-Sauber + 1 Runde
8 David Coulthard Red Bull-Ferrari + 1 Runde

Der Große Preis von Kanada auf dem Circuit Gilles-Villeneuve in Montreal fand am 25. Juni 2006 statt und ging über eine Distanz von 70 Runden à 4,361 km, also insgesamt 305,270 km.

Fernando Alonso gewann das Rennen von der Poleposition startend. Kimi Räikkönen, nach dem Qualifying auf dem 2. Platz, unterlief ein Fahrfehler und wurde in der vorletzten Runde von Michael Schumacher überholt.

Die schnellste Rennrunde fuhr Räikkönen mit 1:15,841 Minuten. Mit Villeneuve, Ralf Schumacher, Montoya, Barrichello, Montagny, Rosberg und Albers konnten 7 von 22 gestarteten Fahrern das Rennen nicht beenden.

Großer Preis der USA[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Michael Schumacher Ferrari 1:34:35,199
2 Felipe Massa Ferrari + 7,984
3 Giancarlo Fisichella Renault + 16,595
4 Jarno Trulli Toyota + 23,604
5 Fernando Alonso Renault + 28,410
6 Rubens Barrichello Honda + 36,516
7 David Coulthard Red Bull-Ferrari + 1 Runde
8 Vitantonio Liuzzi Toro Rosso-Cosworth + 1 Runde

Der Große Preis der USA auf dem Indianapolis Motor Speedway fand am 2. Juli 2006 statt und ging über eine Distanz von 73 Runden à 4,195 km, also insgesamt 306,235 km.

Felipe Massa konnte sich durch einen guten Start in Führung bringen. Bereits in der ersten Runde gab es eine Reihe von Ausfällen nach einem Massencrash.

Nach seinem ersten Boxenstopp übernahm der von der Poleposition gestartete Michael Schumacher die Führung. Danach steuerte er seinen Ferrari unangefochten zum Sieg. Die schnellste Rennrunde fuhr ebenfalls Michael Schumacher in 1:12,719 Minuten.

Großer Preis von Frankreich[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Michael Schumacher Ferrari 1:32:07,803
2 Fernando Alonso Renault + 10,131
3 Felipe Massa Ferrari + 25,546
4 Ralf Schumacher Toyota + 27,212
5 Kimi Räikkönen McLaren-Mercedes + 33,006
6 Giancarlo Fisichella Renault + 45,265
7 Pedro de la Rosa McLaren-Mercedes + 49,407
8 Nick Heidfeld BMW-Sauber + 1 Runde

Der Große Preis von Frankreich auf dem Circuit de Nevers Magny-Cours fand am 16. Juli 2006 statt und ging über eine Distanz von 70 Runden à 4,411 km, also insgesamt 308,586 km.

Die Poleposition sicherte sich Michael Schumacher vor Massa und Alonso. Im Rennen dominierte Schumacher und konnte zum achten Mal diesen Grand Prix gewinnen, außerdem fuhr er mit 1:17,111 Minuten die schnellste Rennrunde.

Alonso konnte den zweiten Platz erreichen, da Massa einen dritten Boxenstopp einlegen musste, wobei Alonso ihn überholen konnte. Dadurch büßte Alonso nur zwei Punkte in der WM-Wertung auf Schumacher ein.

Großer Preis von Deutschland[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Michael Schumacher Ferrari 1:27:51,693
2 Felipe Massa Ferrari + 0,720
3 Kimi Räikkönen McLaren-Mercedes + 13,206
4 Jenson Button Honda + 18,898
5 Fernando Alonso Renault + 23,707
6 Giancarlo Fisichella Renault + 24,814
7 Jarno Trulli Toyota + 26,544
8 Christian Klien Red Bull-Ferrari + 48,131

Der Große Preis von Deutschland auf dem Hockenheimring fand am 30. Juli 2006 statt und ging über eine Distanz von 67 Runden à 4,574 km, also insgesamt 306,458 km.

Kimi Räikkönen startete von der Poleposition, musste aber wenige Runden später wegen Problemen in die Box. Michael Schumacher übernahm dadurch die Führung. Ferrari überraschte mit außergewöhnlicher Überlegenheit und fuhr einen souveränen und ungefährdeten Doppelsieg heraus. Weltmeister Alonso brachte seinen Wagen als Fünfter ins Ziel. Räikkönen erreichte als Dritter noch das Podium, und sah das erste Mal in seiner Karriere in Hockenheim die Zielflagge. Die schnellste Rennrunde ging an Michael Schumacher mit der Zeit von 1:16,357 Minuten in der 17. Runde.

Großer Preis von Ungarn[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Jenson Button Honda 1:52:20,941
2 Pedro de la Rosa McLaren-Mercedes + 30,837
3 Nick Heidfeld BMW-Sauber + 43,822
4 Rubens Barrichello Honda + 45,205
5 David Coulthard Red Bull-Ferrari + 1 Runde
6 Ralf Schumacher Toyota + 1 Runde
7 Felipe Massa Ferrari + 1 Runde
8 Michael Schumacher Ferrari + 3 Runden

Der Große Preis von Ungarn auf dem Hungaroring bei Budapest fand am 6. August 2006 statt und ging über eine Distanz von 70 Runden à 4,381 km, also insgesamt 306,663 km.

Sowohl Fernando Alonso als auch Michael Schumacher fuhren im Qualifying mit dem Handicap, dass auf jede ihrer Qualifying-Zeiten zwei Sekunden aufgeschlagen wurden. Alonso bekam jeweils eine Sekunde Strafe für eine von ihm verschuldete gefährliche Situation im Zusammentreffen mit Doornbos und für Überholen unter gelber Flagge. Schumacher erhielt seine Strafe für Überholen unter roter Flagge. Dadurch konnte sich Schumacher lediglich für Startplatz 11 und Alonso für Startplatz 15 qualifizieren.

Nach dem Start übernahm Kimi Räikkönen die Führung. Von Platz 15 gestartet kämpfte sich Alonso auf größtenteils nasser Strecke in der Folgezeit und nach einer furiosen Aufholjagd bis an die Spitze vor. Nach seinem zweiten Boxenstopp kam er durch zwei verlorene Radschrauben jedoch von der Strecke ab und musste aufgeben. Kimi Räikkönen kollidierte beim Überrunden mit Liuzzi.

So führte im letzten Renndrittel der ebenfalls von weit hinten gestartete Jenson Button vor Michael Schumacher. Während die nachfolgenden de la Rosa, Heidfeld und Barrichello immer mehr aufschlossen, versuchte Schumacher mit seinem abgefahrenen Reifensatz bis ins Ziel zu kommen. Er fiel jedoch drei Runden vor Schluss mit defekter Radaufhängung aus. Da er bereits 75 % der Renndistanz zurückgelegt hatte, wurde er noch als Neunter gewertet. Nach der Disqualifikation von Kubica (das Auto des Polen war beim Wiegen nach dem Rennen zwei Kilogramm zu leicht) rückte Schumacher gar auf den achten Platz vor, was dem Deutschen einen WM-Punkt einbrachte.

Jenson Button gewann nach einem fehlerfreien Rennen seinen ersten Grand Prix vor dem ebenfalls starken Pedro de la Rosa. Nick Heidfeld sicherte dem BMW-Sauber-Team mit seinem 3. Rang erstmals einen Platz auf dem Siegerpodest. Die schnellste Rennrunde, die Felipe Massa in der 65. Runde mit einer Zeit von 1:23,516 Minuten fuhr, ging auch in diesem Rennen an einen Ferrari-Piloten.

Großer Preis der Türkei[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Felipe Massa Ferrari 1:28:51,082
2 Fernando Alonso Renault + 5,575
3 Michael Schumacher Ferrari + 5,656
4 Jenson Button Honda + 12,334
5 Pedro de la Rosa McLaren-Mercedes + 45,908
6 Giancarlo Fisichella Renault + 46,594
7 Ralf Schumacher Toyota + 59,337
8 Rubens Barrichello Honda + 1:00,034

Der Große Preis der Türkei auf dem Istanbul Park Circuit fand am 27. August 2006 statt und ging über eine Distanz von 58 Runden à 5,338 km, also insgesamt 309,356 km.

Direkt nach dem Start fielen Kimi Räikkönen und Tiago Monteiro durch einen Unfall aus, in den noch zahlreiche andere Fahrer verwickelt waren, die zwar einige Plätze verloren, aber weiterfahren konnten.

Felipe Massa konnte seine erste Poleposition in seinen ersten Formel-1-Sieg umsetzen. Der von Platz zwei gestartete Michael Schumacher wurde u. a. infolge eines Fahrfehlers nur Dritter und verlor dadurch weitere zwei Punkte in der WM-Wertung an den zweitplatzierten Fernando Alonso.

Die schnellste Rennrunde fuhr Michael Schumacher in 1:28,005 Minuten.

Großer Preis von Italien[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Michael Schumacher Ferrari 1:14:51,975
2 Kimi Räikkönen McLaren-Mercedes + 8,046
3 Robert Kubica BMW-Sauber + 26,414
4 Giancarlo Fisichella Renault + 32,045
5 Jenson Button Honda + 32,685
6 Rubens Barrichello Honda + 42,409
7 Jarno Trulli Toyota + 44,662
8 Nick Heidfeld BMW-Sauber + 45,309

Der Große Preis von Italien auf dem Autodromo Nazionale in Monza fand am 10. September 2006 statt und ging über eine Distanz von 53 Runden à 5,793 km, also insgesamt 306,720 km.

Der vor dem Rennen mit 12 Punkten führende Weltmeister Fernando Alonso musste wegen einer Behinderung von Felipe Massa im Qualifying von der zehnten Position starten.

Anfangs noch auf Platz 2 liegend, konnte Michael Schumacher den führenden Kimi Räikkönen während der ersten Boxenstoppphase überholen.

Kurz vor Rennende fiel Alonso durch einen Motordefekt aus und konnte dadurch in diesem Rennen keine weiteren WM-Punkte erreichen. Michael Schumacher hingegen gewann und lag nur noch 2 Punkte hinter Alonso. Nach dem Grand Prix erklärte Michael Schumacher, dass er nach Ende der Saison 2006 seine Karriere beenden werde. Sein Nachfolger im Ferrari-Team wurde der Finne Kimi Räikkönen.

Robert Kubica erreichte in seinem dritten Formel-1-Rennen mit dem dritten Platz seine erste Podiumsplatzierung. Die schnellste Rennrunde erzielte mit 1:22,559 Minuten Kimi Räikkönen.

Großer Preis von China[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Michael Schumacher Ferrari 1:37:32,747
2 Fernando Alonso Renault + 3,121
3 Giancarlo Fisichella Renault + 44,197
4 Jenson Button Honda + 1:12,056
5 Pedro de la Rosa McLaren-Mercedes + 1:17,137
6 Rubens Barrichello Honda + 1:19,131
7 Nick Heidfeld BMW-Sauber + 1:31,979
8 Mark Webber Williams-Cosworth + 1:43,588

Der Große Preis von China auf dem Shanghai International Circuit fand am 1. Oktober 2006 statt und ging über eine Distanz von 56 Runden à 5,451 km, also insgesamt 305,256 km.

Die Poleposition sicherte sich Fernando Alonso vor seinem Teamkollegen Giancarlo Fisichella. Michael Schumacher, der die bei nasser Strecke unterlegenen Bridgestone-Reifen fuhr, wurde nur Sechster.

Im Rennen konnte Schumacher auf abtrocknender Strecke jedoch die beiden Hondas von Jenson Button und Rubens Barrichello überholen. Zudem profitierte er vom Ausscheiden von Kimi Räikkönen. Als Fernando Alonso, der bis dahin das Rennen anführte, durch nachlassende Reifen langsamer wurde, wurde er von Fisichella und Schumacher überholt. Schumacher passierte dann in einem spektakulären Manöver auch Fisichella, der gerade die Box verließ und noch zu wenig Grip bekam. Als Alonso bei seinem zweiten Boxenstopp auch noch viel Zeit verlor, schien Schumachers Sieg ungefährdet. Doch kurz vor Rennende begann es wieder zu regnen und Alonso konnte seinen Rückstand von zuvor 13 auf nur noch drei Sekunden verringern.

Die schnellste Rennrunde fuhr mit 1:37,586 Minuten in der 50. Runde Fernando Alonso.

Nach dem Rennen lagen Alonso und Schumacher in der Fahrer-Weltmeisterschaft nach Punkten gleichauf. Da Schumacher zu diesem Zeitpunkt jedoch einen Sieg mehr auf seinem Konto hatte, führte der Kerpener die Weltmeisterschaft 2006 zum ersten Mal seit fast zwei Jahren an. Dies war gleichzeitig das letzte Mal, dass Schumacher in der Weltmeisterschaft die Führung übernahm und das letzte mal, dass er ein Rennen gewann.

Großer Preis von Japan[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Fernando Alonso Renault 1:23:53,413
2 Felipe Massa Ferrari + 16,151
3 Giancarlo Fisichella Renault + 23,953
4 Jenson Button Honda + 34,101
5 Kimi Räikkönen McLaren-Mercedes + 43,596
6 Jarno Trulli Toyota + 46,717
7 Ralf Schumacher Toyota + 48,869
8 Nick Heidfeld BMW-Sauber + 1:16,095

Der Große Preis von Japan auf dem Suzuka International Racing Course fand am 8. Oktober 2006 statt und ging über eine Distanz von 53 Runden à 5,807 km, also insgesamt 307,771 km.

Fernando Alonso gewann das Rennen vor Felipe Massa und Giancarlo Fisichella und übernahm damit wieder die Führung in der Weltmeisterschaft.

Nachdem Michael Schumacher die Führung in der dritten Runde von Massa übernommen hatte, führte er das Rennen bis zur 37. Runde an, als er mit einem Motorschaden ausschied.

Großer Preis von Brasilien[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Felipe Massa Ferrari 1:31:53,751
2 Fernando Alonso Renault + 18,658
3 Jenson Button Honda + 19,394
4 Michael Schumacher Ferrari + 24,094
5 Kimi Räikkönen McLaren-Mercedes + 28,503
6 Giancarlo Fisichella Renault + 30,287
7 Rubens Barrichello Honda + 40,294
8 Pedro de la Rosa McLaren-Mercedes + 52,068

Der Große Preis von Brasilien auf dem Autódromo José Carlos Pace in Interlagos/São Paulo fand am 22. Oktober 2006 statt und ging über 71 Runden à 4,309 km, also insgesamt 305,939 km.

Felipe Massa konnte sich vor Kimi Räikkönen die Poleposition sichern. Wegen Problemen mit dem Benzindruck konnte Michael Schumacher im dritten Teil des Qualifying keine Wertungsrunde fahren, sodass er den zehnten Startplatz belegte. Fernando Alonso startete von Platz vier.

Schumacher begann das Rennen mit einer Aufholjagd bis auf den fünften Rang, als er durch einen beim Überholmanöver gegen Fisichella erlittenen Reifenschaden bis auf den letzten Platz zurückfiel. Bis zum Rennende gelang es ihm, sich noch durch einige Überholmanöver bis auf den vierten Rang vorzuarbeiten.

Massa gewann als erster Brasilianer seit Ayrton Senna in der Saison 1993 den Großen Preis von Brasilien. Alonso sicherte sich und seinem Team Renault mit dem nie bedrohten zweiten Platz in diesem Rennen den zweiten Weltmeistertitel in Folge.

Qualifyingduelle[Bearbeiten]

Diese Tabelle zeigt, welche Fahrer im jeweiligen Team die besseren Platzierungen im Qualifying erreicht haben.

Fahrer  : Fahrer
FrankreichFrankreich Renault
SpanienSpanien Fernando Alonso 13:5 ItalienItalien Giancarlo Fisichella
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes
FinnlandFinnland Kimi Räikkönen 7:3 KolumbienKolumbien Juan Pablo Montoya
8:0 SpanienSpanien Pedro de la Rosa
ItalienItalien Ferrari
DeutschlandDeutschland Michael Schumacher 14:4 BrasilienBrasilien Felipe Massa
JapanJapan Toyota
DeutschlandDeutschland Ralf Schumacher 11:7 ItalienItalien Jarno Trulli
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Cosworth
AustralienAustralien Mark Webber 12:6 DeutschlandDeutschland Nico Rosberg
JapanJapan Honda
BrasilienBrasilien Rubens Barrichello 9:9 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button
Fahrer  : Fahrer
OsterreichÖsterreich Red Bull-Ferrari
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich David Coulthard 9:6 OsterreichÖsterreich Christian Klien
1:2 NiederlandeNiederlande Robert Doornbos
DeutschlandDeutschland BMW Sauber
DeutschlandDeutschland Nick Heidfeld 5:7 KanadaKanada Jacques Villeneuve
5:1 PolenPolen Robert Kubica
RusslandRussland Midland-Toyota
PortugalPortugal Tiago Monteiro 6:12 NiederlandeNiederlande Christijan Albers
ItalienItalien Toro Rosso-Cosworth
ItalienItalien Vitantonio Liuzzi 12:6 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Scott Speed
JapanJapan Super Aguri-Honda
JapanJapan Takuma Satō 4:0 JapanJapan Yūji Ide
5:2 FrankreichFrankreich Franck Montagny
6:1 JapanJapan Sakon Yamamoto

Weltmeisterschaftswertungen[Bearbeiten]

Fahrerwertung der Formel-1-Saison 2006

Weltmeister wird derjenige Fahrer bzw. Konstrukteur, der bis zum Saisonende am meisten Punkte in der Weltmeisterschaft angesammelt hat. Bei der Punkteverteilung werden die Platzierungen im Gesamtergebnis des jeweiligen Rennens berücksichtigt. Die acht erstplatzierten Fahrer jedes Rennens erhalten Punkte nach folgendem Schema:

Punkteverteilung
Platz 1 2 3 4 5 6 7 8
Punkte 10 8 6 5 4 3 2 1

Fahrerwertung[Bearbeiten]

Pos. Fahrer Nr. Konstrukteur Flag of Bahrain.svg Flag of Malaysia.svg Flag of Australia.svg Flag of San Marino.svg Flag of Europe.svg Flag of Spain.svg Flag of Monaco.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Canada.svg Flag of the United States.svg Flag of France.svg Flag of Germany.svg Flag of Hungary.svg Flag of Turkey.svg Flag of Italy.svg Flag of the People's Republic of China.svg Flag of Japan.svg Flag of Brazil.svg Punkte
01 SpanienSpanien F. Alonso 01 FrankreichFrankreich Renault 1 2 1 2 2 1 1 1 1 5 2 5 DNF 2 DNF 2 1 2 134
02 DeutschlandDeutschland M. Schumacher 05 ItalienItalien Ferrari 2 6 DNF 1 1 2 5 2 2 1 1 1 8* 3 1 1 DNF 4 121
03 BrasilienBrasilien F. Massa 06 ItalienItalien Ferrari 9 5 DNF 4 3 4 9 5 5 2 3 2 7 1 9 DNF 2 1 80
04 ItalienItalien G. Fisichella 02 FrankreichFrankreich Renault DNF 1 5 8 6 3 6 4 4 3 6 6 DNF 6 4 3 3 6 72
05 FinnlandFinnland K. Räikkönen 03 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes 3 DNF 2 5 4 5 DNF 3 3 DNF 5 3 DNF DNF 2 DNF 5 5 65
06 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich J. Button 12 JapanJapan Honda 4 3 10* 7 DNF 6 11 DNF 9 DNF DNF 4 1 4 5 4 4 3 56
07 BrasilienBrasilien R. Barrichello 11 JapanJapan Honda 15 10 7 10 5 7 4 10 DNF 6 DNF DNF 4 8 6 6 12 7 30
08 KolumbienKolumbien J. Montoya 04 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes 5 4 DNF 3 DNF DNF 2 6 DNF DNF 26
09 DeutschlandDeutschland N. Heidfeld 16 DeutschlandDeutschland BMW Sauber 12 DNF 4 13 10 8 7 7 7 DNF 8 DNF 3 14 8 7 8 17* 23
10 DeutschlandDeutschland R. Schumacher 07 JapanJapan Toyota 14 8 3 9 DNF DNF 8 DNF DNF DNF 4 9 6 7 15 DNF 7 DNF 20
11 SpanienSpanien P. de la Rosa 04 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes                     7 DNF 2 5 DNF 5 11 8 19
12 ItalienItalien J. Trulli 08 JapanJapan Toyota 16 9 DNF DNF 9 10 17* 11 6 4 DNF 7 12* 9 7 DNF 6 DNF 15
13 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich D. Coulthard 14 OsterreichÖsterreich Red Bull-Ferrari 10 DNF 8 DNF DNF 14 3 12 8 7 9 11 5 15* 12 9 DNF DNF 14
14 AustralienAustralien M. Webber 09 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Cosworth 6 DNF DNF 6 DNF 9 DNF DNF 12 DNF DNF DNF DNF 10 10 8 DNF DNF 7
15 KanadaKanada J. Villeneuve 17 DeutschlandDeutschland BMW Sauber DNF 7 6 12 8 12 14 8 DNF DNF 11 DNF 7
16 PolenPolen R. Kubica 17 DeutschlandDeutschland BMW Sauber                         DSQ 12 3 13 9 9 6
17 DeutschlandDeutschland N. Rosberg 10 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Cosworth 7 DNF DNF 11 7 11 DNF 9 DNF 9 14 DNF DNF DNF DNF 11 10 DNF 4
18 OsterreichÖsterreich C. Klien 15 OsterreichÖsterreich Red Bull-Ferrari 8 DNF DNF DNF DNF 13 DNF 14 11 DNF 12 8 DNF 11 11       2
19 ItalienItalien V. Liuzzi 20 ItalienItalien Toro Rosso-Cosworth 11 11 DNF 14 DNF 15* 10 13 13 8 13 10 DNF DNF 14 10 14 13 1
20 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten S. Speed 21 ItalienItalien Toro Rosso-Cosworth 13 DNF 9 15 11 DNF 13 DNF 10 DNF 10 12 11 13 13 14 18 11 0
21 PortugalPortugal T. Monteiro 18 RusslandRussland Midland-Toyota 17 13 DNF 16 12 16 15 16 14 DNF DNF DNF 9 DNF DNF DNF 16 15 0
22 NiederlandeNiederlande C. Albers 19 RusslandRussland Midland-Toyota DNF 12 11 DNF 13 DNF 12 15 DNF DNF 15 DSQ 10 DNF 17 15 DNF 14 0
23 JapanJapan T. Satō 22 JapanJapan Super Aguri-Honda 18 14 12 DNF DNF 17 DNF 17 15 DNF DNF DNF 13 NC 16 DSQ 15 10 0
24 NiederlandeNiederlande R. Doornbos 15 OsterreichÖsterreich Red Bull-Ferrari                               12 13 12 0
25 JapanJapan Y. Ide 23 JapanJapan Super Aguri-Honda DNF DNF 13 DNF 0
26 JapanJapan S. Yamamoto 23 JapanJapan Super Aguri-Honda                       DNF DNF DNF DNF 16 17 16 0
27 FrankreichFrankreich F. Montagny 23 JapanJapan Super Aguri-Honda DNF DNF 16 18 DNF DNF 16 0

Konstrukteurswertung[Bearbeiten]

Renault R26 von 2006
Pos. Konstrukteur Nr. Flag of Bahrain.svg Flag of Malaysia.svg Flag of Australia.svg Flag of San Marino.svg Flag of Europe.svg Flag of Spain.svg Flag of Monaco.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Canada.svg Flag of the United States.svg Flag of France.svg Flag of Germany.svg Flag of Hungary.svg Flag of Turkey.svg Flag of Italy.svg Flag of the People's Republic of China.svg Flag of Japan.svg Flag of Brazil.svg Punkte
01 FrankreichFrankreich Renault 01 1 2 1 2 2 1 1 1 1 5 2 5 DNF 2 DNF 2 1 2 206
02 DNF 1 5 8 6 3 6 4 4 3 6 6 DNF 6 4 3 3 6
02 ItalienItalien Ferrari 05 2 6 DNF 1 1 2 5 2 2 1 1 1 8* 3 1 1 DNF 4 201
06 9 5 DNF 4 3 4 9 5 5 2 3 2 7 1 9 DNF 2 1
03 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes 03 3 DNF 2 5 4 5 DNF 3 3 DNF 5 3 DNF DNF 2 DNF 5 5 110
04 5 4 DNF 3 DNF DNF 2 6 DNF DNF 7 DNF 2 5 DNF 5 11 8
04 JapanJapan Honda 11 15 10 7 10 5 7 4 10 DNF 6 DNF DNF 4 8 6 6 12 7 86
12 4 3 10* 7 DNF 6 11 DNF 9 DNF DNF 4 1 4 5 4 4 3
05 DeutschlandDeutschland BMW Sauber 16 12 DNF 4 13 10 8 7 7 7 DNF 8 DNF 3 14 8 7 8 17* 36
17 DNF 7 6 12 8 12 14 8 DNF DNF 11 DNF DSQ 12 3 13 9 9
06 JapanJapan Toyota 07 14 8 3 9 DNF DNF 8 DNF DNF DNF 4 9 6 7 15 DNF 7 DNF 35
08 16 9 DNF DNF 9 10 17* 11 6 4 DNF 7 12* 9 7 DNF 6 DNF
07 OsterreichÖsterreich Red Bull-Ferrari 14 10 DNF 8 DNF DNF 14 3 12 8 7 9 11 5 15* 12 9 DNF DNF 16
15 8 DNF DNF DNF DNF 13 DNF 14 11 DNF 12 8 DNF 11 11 12 13 12
08 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Cosworth 09 6 DNF DNF 6 DNF 9 DNF DNF 12 DNF DNF DNF DNF 10 10 8 DNF DNF 11
10 7 DNF DNF 11 7 11 DNF 9 DNF 9 14 DNF DNF DNF DNF 11 10 DNF
09 ItalienItalien Toro Rosso-Cosworth 20 11 11 DNF 14 DNF 15* 10 13 13 8 13 10 DNF DNF 14 10 14 13 1
21 13 DNF 9 15 11 DNF 13 DNF 10 DNF 10 12 11 13 13 14 18 11
10 RusslandRussland Midland-Toyota 18 17 13 DNF 16 12 16 15 16 14 DNF DNF DNF 9 DNF DNF DNF 16 15 0
19 DNF 12 11 DNF 13 DNF 12 15 DNF DNF 15 DSQ 10 DNF 17 15 DNF 14
11 JapanJapan Super Aguri-Honda 22 18 14 12 DNF DNF 17 DNF 17 15 DNF DNF DNF 13 NC 16 DSQ 15 10 0
23 DNF DNF 13 DNF DNF DNF 16 18 DNF DNF 16 DNF DNF DNF DNF 16 17 16

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Formel-1-Saison 2006 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikinews: Formel-1-Saison 2006 – in den Nachrichten